Apps & Mobile Entwicklung
HP Dimension mit Google Beam im Hands-on
Im Rahmen von HPs Hausmesse Imagine hatte ComputerBase in New York die Gelegenheit, ein Demo-Setup von HP Dimension mit Google Beam auszuprobieren. Dabei konnte das Produkt zur 3D-Videotelefonie in Lebensgröße mächtig Eindruck schinden: Das klappt beeindruckend gut! Die Hürden sind zum Marktstart im Herbst aber gewaltig.
Erster Eindruck: Da sitzt eine Person hinter Glas
Die Tür geht auf, ich betrete einen kleinen Raum. Auf einem halbrunden Schreibtisch steht eine Art Fernseher, davor ein Bürostuhl. Ich setze mich darauf. Und plötzlich sitzt mir eine Person in 3D gegenüber – das ist gar kein Fernseher, sondern nur eine Glasscheibe?!
Erst als ich genauer hinschaue, fällt ein feines Raster auf. Die dreidimensionale Darstellung wirkt nicht perfekt scharf, aber ist durchweg ausreichend, um die Mimik der gegenübersitzenden Person und sogar einzelne Poren auf der Haut klar erkennen zu können. Bewege ich den Kopf nach links oder rechts, verändern sich Perspektive und Raumklang. Das Gefühl bleibt: Da sitzt jemand hinter dem Glas. Ich sehe meinen Gesprächspartner nicht auf einem Bildschirm, sondern einen Meter vor mir, physisch im Raum – nur eben unerreichbar. Denn die Person sitzt nicht hier mit mir in New York, sondern tatsächlich in Austin, Texas.
Dieser erste Eindruck, der sich zum Start meiner kurzen Demo-Session mit HP Dimension einstellt, trägt erstaunlich weit. Auch einfache Gesten wirken glaubwürdig. Als mein Gegenüber einen Apfel anhebt und mir entgegenstreckt, nur wenige Dutzend Zentimeter vor mein Gesicht, entsteht das Gefühl, ich könne danach greifen – aber der Griff führt haptisch ins Leere, wenngleich meine Hand optisch im Apfel verschwindet. Gleichzeitig zeigen sich Grenzen: feine Artefakte, leichtes Flimmern, und eine gewisse Künstlichkeit bei genauerem Hinsehen. Es ist kein perfektes Abbild der Realität, aber nah genug, dass das Gehirn den Unterschied für den Moment ausblendet. Und genau darin liegt die Wirkung des Systems.
Von der Kamera zum gerenderten Gegenüber
Technisch handelt es sich gar nicht um ein klassisches Video, erfahre ich im Anschluss, sondern um eine mehrstufige Rekonstruktion. Sieben Kameras und ein Beamforming-Array bestehend aus zwölf Mikrofonen, allesamt verteilt im Rahmen des 65-Zoll-Panels mit 8K-Auflösung, sowie zwei weitere Mikrofone auf dem Tisch erfassen die Person aus unterschiedlichen Winkeln. Die Daten werden in einem Google-Rechenzentrum in Echtzeit verarbeitet und als synthetisches Bild neu gerendert.
Ich sitze also gar keinem Videostream im klassischen Sinne gegenüber, sondern einem generierten – aber hyperrealistischen – 3D-Abbild, das kontinuierlich an Perspektive und Blickrichtung angepasst wird. Wie Google erklärt, kommt dabei ein speziell trainiertes KI-Modell für volumetrische Videoinhalte zum Einsatz. „Normale“ Foto- oder Videoaufnahmen des Produkts können dem nicht gerecht werden, argumentiert HP, weswegen eigene Aufnahmen der Redaktion in diesem Artikel fehlen. Das ist schade, aus meiner Perspektive aber durchaus nachvollziehbar.
Wie das Display Tiefe erzeugt
Denn die Darstellung erfolgt über ein sogenanntes Lichtfeld-Display respektive mittels Linsenrasterbild. Dabei werden nicht einfach zwei Bilder für linkes und rechtes Auge erzeugt, sondern eine Vielzahl leicht unterschiedlicher Perspektiven gleichzeitig dargestellt. Möglich wird das durch feine Linsen oder Prismen auf dem Panel, die Lichtstrahlen gezielt in verschiedene Richtungen lenkt. Je nach Position der Augen trifft dadurch jeweils ein anderes Teilbild auf die Netzhaut. Bewegt man den Kopf, verschiebt sich dieser Winkel kontinuierlich, analog eines Parallax-Effektes, wodurch neue Perspektiven sichtbar werden. Bekannt ist diese Funktionsweise beispielsweise von Wackelbildern, wie sie etwa auf Grußkarten zu finden sind – bei HP Dimension ist die Qualität aber deutlich höher.
Die effektive Auflösung des 8K-Panels verteilt sich allerdings dennoch auf diese verschiedenen Blickwinkel. Das erklärt, warum Details zwar gut erkennbar sind, aber nicht ganz das Auflösungsvermögen eines klassischen 2D-Displays mit 7.860 × 4.320 Pixeln erreicht wird. Gleichzeitig entstehen potenziell Artefakte wie ein leichtes Flimmern oder Moiré-Effekte, da das Bild aus diskreten View-Zonen besteht. Das System versucht, diese Übergänge durch Tracking von Kopf- und Blickbewegungen möglichst unauffällig zu halten.
Blickkontakt, Licht und Rendering-Tricks
Einen wichtigen Beitrag für das Gefühl eines gewöhnlichen Gesprächs ist außerdem die Anpassung des Blickkontakts: Das bei Videotelofonie übliche Problem, dass die Pupillen des Gesprächspartners nicht auf die eigenen Augen, sondern die Kamera am Rande des Displays gerichtet sind, wird beim Rendern des 3D-Abbilds umgangen. Es entsteht konsequent der Eindruck, mein Gesprächspartner schaue mir in die Augen, wenn er mich denn ansieht; ein natürliches Gefühl von Blickkontakt entsteht. Gleichzeitig werden Beleuchtung und Lichttemperatur angepasst, um Unterschiede zwischen Aufnahme- und Wiedergabeseite auszugleichen.
Im Kern ist das System damit weniger eine Bildübertragung von Kamera zu Display, sondern integriert eine durchgängige Rendering-Pipeline. Aufnahme, Rekonstruktion und Darstellung sind eng miteinander verzahnt und aufeinander abgestimmt, tatsächlich aufgenommene Pixel sieht am Ende aber keiner der beiden Anwender. Ist mir das in irgendeiner Art und Weise aufgefallen? Nein, tatsächlich gar nicht.
Nichtsdestoweniger berichtete ein anderer Journalist, der an der Demo-Session teilnahm, nach seinem Beam-Telefonat von leichten Kopfschmerzen und müden Augen, was er aber von allerhand 3D-Displays gewohnt sei. In unserer Runde war das ein Einzelfall und auch ich kann mich nicht über derartige Nebenwirkungen beschweren. Es ist aber offen, inwiefern auch andere Menschen bei der Verwendung von HP Dimension mit vergleichbaren Problemen zu kämpfen haben – und inwiefern die Hersteller diese mildern oder gar abstellen können.
Spatial Audio und Live-Übersetzung
Für ein authentisches Gesprächserlebnis ist aber offenkundig auch der Ton relevant. Die zahlreichen Mikrofone erfassen die Stimme und ermöglichen eine räumliche Wiedergabe. Dabei übernehmen die beiden Mikrofone auf dem Tisch die eigentliche Sprachaufnahme, wohingegen die zusätzlichen Mikrofone im Rahmen zur Positionsbestimmung mittels Triangulation dienen. Über vier Lautsprecher lässt sich die Stimme anschließend so im Raum platzieren, dass sie akustisch mit der dargestellten Person übereinstimmt.
HP und Google sehen außerdem vor, dass das fertige Produkt in Echtzeit zwischen verschiedenen Sprachen der Gesprächspartner übersetzen können soll. Dabei soll das System dynamisch auch Tonfall, Tonhöhe und Charakteristiken der Stimme berücksichtigen und die Audioausgabe entsprechend anpassen. Basis der Übersetzung sei – wenig verwunderlich – ein KI-Modell. Diese Funktion konnte ComputerBase aber im Rahmen von Präsentation und Demo weder beobachten noch selbst ausprobieren.
Kooperation zwischen Google und HP
Die zugrunde liegende Technologie stammt ursprünglich von Google und basiert auf Project Starline. Dort wird die 3D-Rekonstruktion, das Rendering sowie die gesamte Plattform entwickelt und betrieben. Auch die Cloud-Infrastruktur und die Streaming-Pipeline sind Teil dieses Systems, das unter dem Namen Google Beam vermarktet wird.
HP übernimmt mit Dimension dagegen die Rolle des Hardware- und Systemintegrators. Das Unternehmen baut das Display, integriert die Kameras, Mikrofone und Recheneinheit und sorgt dafür, dass das System als geschlossenes Produkt zuverlässig funktioniert und vermarktet werden kann. Dazu gehören auch Aspekte wie Kalibrierung, thermisches Design und die Integration in Meetingräume.
Voraussetzungen und Anwendungsbereich
Das gesamte System ist stark auf kontrollierte Bedingungen angewiesen. Sitzposition, Abstand zum Display und Beleuchtung sind vorgegeben und lassen nur wenig Spielraum. Der halbrunde Tisch vor dem Display beispielsweise ist exakt so dimensioniert, dass die Gesprächspartner den richtigen Abstand zu Kameras, Mikrofon-Array und Panel wahren. Und Lichtquellen sollten idealerweise nur hinter dem Display platziert sein, weswegen HP Dimension über ein starkes Hintergrundlicht verfügt und die sonstige Beleuchtung im Demo-Raum ausgeschaltet war. Ein Einsatz im direkten Sonnenlicht etwa ist nicht möglich.
Schnelles Internet und viel Energie nötig
Hinzu kommt die Abhängigkeit von passender Infrastruktur. Für den Betrieb werden stabile Internetverbindungen benötigt. HP empfiehlt eine Bandbreite im Bereich von mindestens 50 Mbit/s symmetrisch sowie eine Paketumlaufzeit von unter 40 ms. Das setzt nicht nur Vorgaben für die Anbindung der beiden HP-Dimension-Module ans Internet, sondern auch die Verfügbarkeit passender Rechenzentren voraus – bei einer derart latenzsensiblen Anwendung ist es äußerst ungünstig, wenn passende Rechenkapazität gerade nur auf der anderen Seite des Planeten verfügbar ist. Anfällig für Internetprobleme ist das System aber auch im Idealfall noch: Während meiner Hands-on-Session waren zeitweise Bild und Ton nicht synchron, was in dieser Form bei anderen Probanden jedoch nicht vorkam.
Erwähnenswert ist für die vorgestellte Implementierung auch der Energiebedarf: 600 Watt verbraucht ein HP-Dimension-Modul während eines laufenden Videoanrufs. Die Rechenleistung in der Cloud ist dabei selbstverständlich noch außen vor, doch zu diesem Thema bleibt Google bislang generell vage – Details zur Hard- und Software gibt es nicht. Die lokale Recheneinheit des Beam-Setups beschreibt HP hingegen salopp als „modifizierte Chromebox“.
Einsatz heute: Klar abgegrenzt
Aktuell ist das System auf Gespräche zwischen zwei Personen ausgelegt. Erweiterungen auf mehrere Teilnehmer oder komplexere Szenarien sind zwar vorgesehen, stellen aber aktuell noch erhebliche technische Herausforderungen dar, schildert HP auf Nachfrage. Einerseits geht es darum, mehr als nur zwei HP-Dimension-Module miteinander zu verbinden, wo sich der Hersteller für die nahe Zukunft zuversichtlich zeigt. Aber insbesondere die korrekte Darstellung aus verschiedenen Blickwinkeln für mehrere Betrachter vor einem Modul sei komplex und könnte zusätzliche Hardware oder neue Displayansätze erfordern. Außerdem gelte es noch zu erproben, inwiefern das Gefühl eines authentischen Gesprächs aufrecht erhalten werden könne, wenn die gegenübersitzende Person nicht in Lebensgröße dargestellt werden kann, falls kleinere Displays zum Einsatz kommen.
Entsprechend bleibt der Einsatzbereich vorerst eng gefasst, denn auch die finanziellen Hürden sind hoch. Die erste kommerzielle Umsetzung, HP Dimension mit Google Beam – also genau das Modul, das in einer Entwicklungsversion von mir ausprobiert wurde –, liegt früheren Angaben zufolge bei rund 25.000 US-Dollar pro Gerät. HP gab aber zu verstehen, dass das fertige Produkt zum Start im Herbst 2026 realistisch eher noch teurer werde. Ziel sei es aber, beschwichtigt HP auf Nachfrage, den Preis mit zukünftigen Generationen zu senken.
Laufende Kosten für die Google-Server
Hinzu kommen aber in jedem Fall noch laufende Lizenzkosten für die Plattform von Google. Pro Modul sollen 5.500 US-Dollar im Jahr anfallen, was letztlich die nötige Rechenleistung in der Cloud bezahlen soll. Und für eine Verbindung werden offenkundig zwei dieser Systeme benötigt, was die effektiven Kosten für das erste Jahr HP Dimension auf über 60.000 US-Dollar hebt. In der Konsequenz richtet sich die Lösung vorerst an Unternehmen. Erste Kunden nennen HP und Google bereits: Deloitte, Salesforce, Citadel, NEC, Hackensack Meridian Health, Duolingo und Recruit.
Und was versprechen sich diese Pionierkunden von HP Dimension? Die Hersteller unterfüttern die beworbenen Vorteile der Plattform mit eigens durchgeführten Studien, die konkret auf einen Einsatz im betrieblichen Umfeld eingehen. Demnach steige der erfolgreiche Einsatz nonverbaler Kommunikation, also etwa von Mimik, Gesten oder Augenkontakt, gegenüber herkömmlichen Videotelefonielösungen um 39 Prozent. Außerdem falle die Konzentration der Teilnehmer auf das Gespräch während eines Meetings per Google Beam um 14 Prozent höher aus und im Anschluss könnten sich beide an 28 Prozent mehr der im Meeting genannten Informationen erinnern.
Langfristiges Ziel: Mehr Nähe trotz Distanz
Unterm Strich überwiegt dennoch der positive erste Eindruck. Die Technologie funktioniert nicht nur, sie hebt sich qualitativ deutlich und in beeindruckender Weise von klassischer Videotelefonie ab. Der Unterschied ist nicht subtil, sondern unmittelbar spürbar. Gespräche wirken natürlicher, direkter und weniger vermittelt. Es entsteht tatsächlich der Eindruck, sich einen Raum zu teilen und gemeinsam an einem Tisch zu sitzen, statt auf einen Bildschirm zu schauen – die eigene Wahrnehmung wird effektiv ausgetrickst.
Gerade darin liegt das eigentliche Potenzial. Die Technik reduziert Distanz nicht nur funktional, sondern vermittelt erfolgreich ein Gefühl von Nähe und erlaubt nonverbale Kommunikation auf einer Ebene, die bisher nur im realen Kontakt vor Ort möglich war. Gespräche mit weit entfernten Personen – ob im beruflichen Kontext oder privat – werden nicht bloß in der Qualität gesteigert, sprich hinsichtlich Bilschirmauflösung oder Tonqualität, sondern wortwörtlich auf eine neue Dimension gehoben.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von HP im Rahmen einer Veranstaltung des Herstellers in New York unter NDA erhalten. Die Kosten für Anreise, Abreise und Hotelübernachtung wurden von HP getragen. Eine Einflussnahme des Herstellers auf die oder eine Verpflichtung zur Berichterstattung bestand nicht. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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Fight 4 Your Friends Bundle: Ist reichlich Koop-Spaß für 10 Euro sein Geld wert?
Von Humble gibt es Bundle-Nachschub: Dieses Mal in Form des „Fight 4 Your Friends“-Bundles, das sechs Titel enthält, die alle mit mindestens drei anderen Spielern genossen werden können. Ziel der fröhlichen Ballerei sind in fast allen Spielen Horden von Zombies. Wie schätzt ihr das Bundle ein?
Fight 4 Your Friends
Das „Fight 4 Your Friends“-Bundle hat zwei Ausbaustufen. Folgende Titel sind im Bundle enthalten, ebenfalls angegeben ist die Bewertung gemäß SteamDB.
Stufe 1
- Warhammer: Vermintide 2: Collector’s Edition – 84 Prozent
- Killing Floor 2 – Digital Deluxe Edition + Season Pass 1 & 2 – 87 Prozent
- The Anacrusis – 47 Prozent
- Zombie Army Trilogy – 84 Prozent
Stufe 2
Die zweite Stufe enthält dann noch zwei weitere Titel:
- Zombie Army 4 – 84 Prozent
- Back 4 Blood: Deluxe Edition – 68 Prozent
Titel im Überblick
Warhammer: Vermintide 2 ist ein kooperativer Ego-Shooter, in dem bis zu vier Spieler gemeinsam gegen Horden von Feinden in der düsteren Warhammer-Fantasywelt kämpfen.
Killing Floor 2 ist ebenfalls ein kooperativer Ego-Shooter, in dem Spieler in Teams gegen Wellen mutierter Kreaturen kämpfen. Das Spiel legt Wert auf brutale Action, Zeitlupen-Effekte und ein Klassensystem, das unterschiedliche Spielstile und Teamstrategien ermöglicht.
Zombie Army Trilogy und Zombie Army 4 sind kooperative Third-Person-Shooter, in denen die Spieler im alternativen Zweiten Weltkrieg gegen Horden von Nazi-Zombies kämpfen. Das Spiel kombiniert taktisches Scharfschützen-Gameplay mit übernatürlichen Elementen und bietet eine Kampagne sowie einen Hordenmodus für bis zu vier Spieler.
The Anacrusis ist ein kooperativer Ego-Shooter, in dem bis zu acht (4 gegen 4) Spieler auf einem verlassenen Raumschiff gegen außerirdische Gegner kämpfen. Das Spiel setzt auf futuristische Waffen und ein perk-basiertes Fortschrittssystem, das sich an den Spielstil der Gruppe anpasst.
The Anacrusis wurde vom Kopf hinter „Left 4 Dead“ entwickelt und setzt wie L4D ebenfalls auf den sogenannten „AI Director“. Es handelt sich um ein System, das den Spielverlauf in Echtzeit steuert und dadurch jede Runde einzigartig macht, zum Beispiel, in dem es die Platzierung von nutzbaren Gegenständen und Zeit und Ort der nächsten Gegnerwelle variiert.
Abschließend ist Back 4 Blood ein weiterer kooperativer Ego-Shooter, in dem Spieler gemeinsam gegen Horden infizierter Kreaturen antreten. Wie The Anacrusis bietet Back 4 Blood ein dynamisches Kartensystem, das Fähigkeiten, Gegner und Spielverlauf jedes Durchgangs individuell verändert. Es wurde vom gleichen Team entwickelt, das zuvor für Left 4 Dead verantwortlich war und gilt daher als geistiger Nachfolger von Left 4 Dead.
Spielen und Gutes tun
Ein Teil der Erlöse des „Fight 4 Your Friends“-Bundle kommt der Organisation „Trees, Water & People“ zugute. Die Organisation setzt sich im Kampf gegen den Klimawandel ein und bindet dafür die lokale Bevölkerung mit in das jeweilige Projekt ein.
Preis und Verfügbarkeit
Stufe 1 des Bundles kostet 7,17 Euro, die zweite Stufe mit allen sechs Titeln schlägt mit 10,25 Euro zu Buche. Auf Steam wird für alle Spiele zusammen ein Preis von 210,25 Euro ausgerufen. Erhältlich ist das Bundle noch bis 23. April 2026.
Ist das Bundle empfehlenswert?
Wie sieht die Community das aktuelle Humble Bundle? Welche Titel sind empfehlenswert? Nutzt dafür gerne die Umfrage oder die Kommentare zu dieser News, um anderen Nutzern bei ihrer Entscheidung, ob sich die Investition lohnt, zu helfen.
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Warhammer: Vermintide 2: Collector’s Edition
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Killing Floor 2 – Digital Deluxe Edition + Season Pass 1 & 2
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The Anacrusis
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Zombie Army Trilogy
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Zombie Army 4
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Back 4 Blood: Deluxe Edition
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KI-Infrastruktur in den USA: Hälfte der Rechenzentren für 2026 verzögert oder gestoppt
Immer wieder gibt es Meldungen, dass der Ausbau der KI-Rechenzentren in den USA nicht mit den Zeitplänen mithalten kann. Bloomberg nennt nun eine konkrete Zahl: Bei annähernd der Hälfte der für 2026 geplanten Projekte wird erwartet, dass diese sich verzögern oder komplett gestrichen werden.
Zentraler Grund ist laut dem Bloomberg-Bericht der Mangel an Komponenten für die elektrische Infrastruktur, konkret geht es also um Transformatoren, Schaltanlagen und Batterien. Entsprechende Bauteile sind nicht nur für die Rechenzentren erforderlich, sondern auch für den Ausbau der Stromnetze, die den enorm steigenden Verbrauch bewältigen müssen.
Laut Analysen des Thinktanks Sightline Climate sollen in diesem Jahr Rechenzentren ans Netz gehen, die rund 12 Gigawatt an Energie benötigen. Schätzungsweise befindet sich aber nur ein Drittel im Bau.
Trumps Handelspolitik schadet den Anbietern
Anbieter elektrischer Komponenten in den USA können die Nachfrage laut Bloomberg nicht mehr bewältigen. Die Tech-Unternehmen sind daher auf Importe aus aller Welt angewiesen. Genau diese Handelsbeziehungen sind aber durch die Zölle von US-Präsident Donald Trump beeinträchtigt. Ein großer Anteil der Komponenten wird etwa in China gefertigt.
Die US-Administration versucht zwar seit geraumer Zeit, die Produktionskapazitäten in den USA zu erhöhen. Wenn die Pläne der US-Anbieter für den KI-Ausbau umgesetzt werden sollen, ist man aber im großen Maß auf Produkte angewiesen, die in China hergestellt werden, heißt es im Bericht.
Durch die erhöhte Nachfrage, die der KI-Boom ausgelöst hat, steigen zudem die Preise für Komponenten wie Transformatoren. Teilweise haben diese sich laut dem Bericht verfünffacht. Teile sollen nun in größerer Stückzahl und kürzeren Zeiträumen geliefert werden. Wenn die Lieferzeit bei Bestellungen von Hochleistungstransformatoren vor dem Jahr 2020 typischerweise noch 24 bis 30 Monate betragen hat, wollen KI-Unternehmen die Komponenten aktuell in weniger als 18 Monaten.
Lieferkette elektrischer Komponenten als „wildes Puzzle“
Crusoe Energy Systems baut derzeit in Texas einen Datacenter-Campus. Laut Bloomberg ist das Unternehmen bekannt für die Geschwindigkeit. Laut eigenen Aussagen ist Crusoe in der Lage, Teile eines Rechenzentrums binnen eines Jahres ans Netz zu bringen. Ein Trick ist, frühzeitig eine ausreichende Menge elektrischer Komponenten zu kaufen. So konnte man Vorräte anlegen, bevor Handelsbarrieren errichtet worden sind.
Insgesamt machen die elektrischen Komponenten weniger als zehn Prozent der Kosten eines Rechenzentrums aus. Ohne diese Bauteile lässt es sich aber nicht in Betrieb nehmen. „Wenn sich ein Teil der Lieferkette verzögert, kann das komplette Projekt nicht fertiggestellt werden“, sagt Andrew Likens, Crusoes Direktor für Energie und Infrastruktur. Momentan sei es daher ein „ziemlich wildes Puzzle“.
Um ausreichend elektrische Komponenten auf Lager zu haben, hat Crusoe die Vorbestellungen deutlich erhöht. Nun kauft man schon Teile, obwohl noch nicht mal klar ist, ob es dafür einen Auftrag gibt. Riskanter, für Crusoe hat es sich aber als erfolgreiche Strategie erwiesen.
Auch bei den elektrischen Komponenten kommt es also zu Marktdynamiken, die vergleichbar sind mit der Speicherkrise.
Durch den Iran-Krieg erhöhte Strompreise verschärfen die Krise
Crusoe stand zuletzt aber auch im Fokus verzögerter und umgeplanter Projekte. Berichte kursierten, wonach ein Ausbauvorhaben von OpenAI und Oracle in Texas, das Crusoe im Rahmen von Stargate umsetzt, nicht wie geplant läuft. Die Beteiligten bezeichneten den Bloomberg-Bericht von Anfang März aber als falsch und irreführend.
Dass sich der Energiebereich immer mehr zum Flaschenhals entwickelt, war jedoch absehbar. Microsofts CEO Satya Nadella erklärte etwa im Januar, Chips seien nicht das Kernproblem. Herausfordernd wäre es, ausreichend Energie für neue Rechenzentren bereitzustellen.
- Big Tech setzt auf „Winner takes all“: 650 Mrd. Dollar an Investitionen für KI-Wettrüsten in 2026
Die KI-Investitionen sollen in diesem Jahr ein Rekordniveau erreichen. Allein die vier Big-Tech-Konzerne Amazon, Microsoft, Google und Meta haben Capex-Ausgaben in Höhe von rund 650 Milliarden US-Dollar angekündigt.
Neben den Engpässen bei technischen Komponenten ist aber der aufgrund des Iran-Kriegs steigende Strompreis ein weiteres Hemmnis. Angesichts der erwarteten Wachstumsschwäche gehen erste Analysten laut einem Bericht von Reuters davon aus, dass die Big-Tech-Konzerne die Höhe der Investitionen im Verlauf des Jahres noch zusammenstreichen werden.
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250 Euro Prämie und PS5 geschenkt: Kabel-Tarife von Vodafone
Aktuell könnt Ihr bei Vodafone bei mehreren Kabel-Tarifen richtig sparen. Dank bis zu 250 Euro Cashback, sinken die effektiven Kosten spürbar. Besonders attraktiv: In einem Tarif gibt es sogar eine PS5 geschenkt.
Nicht jeder Haushalt hat Zugang zu Glasfaser, und DSL bietet in vielen Gegenden oft keine ausreichenden Geschwindigkeiten. Eine praktische Alternative ist da Internet über den Kabelanschluss, denn dafür wird einfach das bestehende TV-Kabelnetz genutzt. Prüfen könnt Ihr die Möglichkeit ganz leicht: Schaut nach einer Kabeldose mit zwei oder drei runden Anschlüssen in Eurer Wohnung – oder checkt direkt online bei Vodafone, ob Kabelinternet bei Euch verfügbar ist.
250 Euro Prämie: So kommt Ihr dran
Wenn Ihr den 150 MBit/s Kabel-Tarif auswählt, erhaltet Ihr nach sechs Monaten Vertragslaufzeit 250 Euro Cashback auf Euer Konto überwiesen. Und dadurch wird’s richtig preiswert. Eigentlich zahlt Ihr für den GigaZuhause 150 Kabel-Tarif monatlich 19,99 Euro für die ersten neun Monate. Ab dem zehnten Monat steigen die Kosten dann auf 44,99 Euro pro Monat an. Außerdem müsst Ihr einmalig einen Anschlusspreis in Höhe von 49,99 Euro zahlen. Durch das Cashback kommt Ihr dann aber auf effektive Kosten von monatlich 27,28 Euro. Hier einmal die Rechnung, wie Ihr auf die Effektivkosten kommt:
- Tarifpreis in den ersten 9 Monaten: 19,99 Euro pro Monat
- Tarifpreis ab dem 10. Monat: 44,99 Euro pro Monat
- Anschlusspreis: einmal 49,99 Euro
- Aktion: Ihr bekommt 250 Euro Cashback nach Ablauf von 6 Vertragsmonaten, wenn Ihr Euch für Cashback registriert
- Auf 24 Monate Mindestlaufzeit zahlt Ihr somit einen rechnerischen Durchschnittspreis von 27,28 Euro pro Monat. Kosten für eine optionale Router-Miete sind nicht enthalten.
Wichtig: Ihr spart nur während der Mindestlaufzeit. Ab dem 25. Monat zahlt Ihr dann 44,99 Euro pro Monat, wenn Ihr nicht vorzeitig kündigt. Solltet Ihr außerdem unter 28 Jahre alt sein, könnt Ihr Euch noch einen 200 Euro BestChoice-Gutschein sichern, den Ihr in vielen verschiedenen Shops einlösen könnt. Dafür müsst Ihr nur das Feld „Bist Du unter 28?“ auf der Angebotsseite mit „Ja“ beantworten.
Cashback und PS5 bei schnelleren Kabel-Tarifen
Übrigens: Ihr surft mit dem Kabel-Tarif nicht nur mit bis zu 150 MBit/s im Download, sondern bekommt auch 75 MBit/s im Upload für ruckelfreie Videocalls und große Datei-Uploads bereitgestellt. Eine Telefon-Flat ins deutsche Festnetz und Mobilfunknetz ist ebenfalls inklusive. Und durch den sogenannten Wechselvorteil spart Ihr Euch bis zu zwölf Monate lang sogar den Tarifpreis bei Vodafone, wenn Ihr noch bei einem anderen Anbieter einen laufenden Tarif habt – so zahlt Ihr nicht doppelt. Ihr wollt mehr Geschwindigkeit? 200 Euro Cashback sichert Ihr Euch auch beim 300-MBit/s-Kabeltarif und 240 Euro bei der 1.000-MBit/s-Option.
Die PS5 gibt’s ausschließlich im GigaZuhause 600 Kabel Plus Tarif. Dieser bietet Euch bis zu 600 Mbit/s im Download und 75 Mbit/s im Upload. Monatlich schlägt er mit 54,99 Euro zu Buche. Ein Anschlusspreis in Höhe von 49,99 Euro kommt ebenfalls dazu. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 24 Monate und nach drei bezahlten Monatsrechnungen wird Euch automatisch eine PS5 zugesendet.
Mit diesem Symbol kennzeichnen wir Partner-Links. Wenn du so einen Link oder Button anklickst oder darüber einkaufst, erhalten wir eine kleine Vergütung vom jeweiligen Website-Betreiber. Auf den Preis eines Kaufs hat das keine Auswirkung. Du hilfst uns aber, nextpit weiterhin kostenlos anbieten zu können. Vielen Dank!
Dieser Artikel ist Teil einer Kooperation mit Vodafone.
Der Partner nimmt keinen Einfluss auf den Inhalt des Artikels.
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