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Ikea, Sixt, Gustavo Gusto und Co.: So reagieren Marken weltweit auf den Hype um Affenbaby Punch
Auch ChatGPT India hat mit einem niedlichen Post auf den Hype um Affenbaby Punch reagiert
An dem einsamen Affenbaby Punch aus dem Ichikawa City Zoo in Japan und seinem Ikea-Plüschfreund war in den vergangenen Tagen in Social Media kein Vorbeikommen. Neben Ikea haben inzwischen auch andere Marken den Hype um den niedlichen kleinen Makaken aufgegriffen. Wir zeigen eine Auswahl der Posts aus aller Welt.
Auch wenn Ikea im weltweiten Hype aus Tierschutzgründen sowie für eine mögliche Kapitalisierung des Leids von Punch, der von seiner Mutter verstoßen wurde und im Zoo von Ichikawa bei seinen Artgenossen kaum Anschluss findet, von einigen auch kritisiert wird: Insgesamt dürfte der schwedische Möbelriese von der Geschichte, die gerade Millionen Menschen berührt, profitieren. Nicht nur, dass der Plüsch-Orang-Utan, den Ikea unter dem Namen „Djungeslkog“ verkauft, rund um den Globus reißenden Absatz erfährt und in einigen Märkten aktuell ausverkauft ist; auch auf die Imagewerte des Unternehmens, das unter anderem weitere Plüschtiere an den Zoo spendete, dürfte die Story um Punch positiv einzahlen.
Da überrascht es nicht, dass sich inzwischen auch andere Marken den Buzz um Punch zu eigen machen und ihrerseits mit mal mehr, mal weniger kreativen Posts auf Instagram und Co. reagieren. Während sich Brands in Deutschland von ein paar Ausnahmen wie Gustavo Gusto und Sixt abgesehen bislang auffallend zurückhalten, ist die Resonanz in asiatischen Ländern höher. HORIZONT zeigt eine Auswahl der reichweitenstärksten Posts zu Punch und seiner rührenden Geschichte:
Ikea
Duolingo
Haldiram’s
Etsy
Clio Awards
KFC Panama
Visit Italy
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Google plant EU-Integration von Konkurrenzsuchergebnissen
In der EU möchte Google Ergebnisse von Konkurrenzunternehmen prominent in der Suche platzieren, um einer Strafe zu entgehen. Grundlage ist ein Verstoß gegen den Digital Markets Act.
Die Suche in Europa könnte sich demnächst deutlich verändern. Zumindest die Suchergebnisse bei Search-Primus Google. Denn das Unternehmen erwägt neuerliche Änderungen für Ergebnisse zu Reisen und Restaurants, die Konkurrenzunternehmen in den Vordergrund rücken und Google vor einer weiteren EU-Strafe bewahren sollen. Mit der EU hat das Unternehmen so seine Probleme; vor allem der Digital Markets Act macht der Alphabet-Tochter zu schaffen. Einen Verstoß hat die EU Google schon attestiert, eine weitere Untersuchung wurde eingeleitet.
Der Digital Markets Act sorgt in diversen Bereichen für Anpassungen, auch von Google.
Google bringt iOS Android Sharing für noch mehr User und denkt Interoperabilität weiter

Strafen und Drohungen: Google plant veränderte Suchergebnisse, um EU-Vorgaben gerecht zu werden
Im März 2025 gab die EU-Kommission bekannt, dass Google beziehungsweise der Mutterkonzern Alphabet gegen den Digital Markets Act verstößt. Dabei ging es in den vorläufigen Beschlüssen um zu hohe Gebühren und zu wenig Kontrolle für Developer im Google Play Store, aber auch um die unlautere Bevorzugung eigener Dienste in der Suche. Die Kommission erklärte:
Alphabet treats its own services, such as shopping, hotel booking, transport, or financial and sports results, more favourably in Google Search results than similar services offered by third parties. More specifically, Alphabet gives its own services more prominent treatment compared to others by displaying them at the top of Google Search results or on dedicated spaces, with enhanced visual formats and filtering mechanisms.
Der Vorwurf, dass Google eigene Dienste im eigenen Suchbereich bevorzuge, ist nicht neu. Schon im Jahr 2017 kam die EU-Kommission zu dem Schluss, dass Google 2,42 Milliarden Euro Strafe zahlen muss, da das Unternehmen seine Marktmacht missbraucht hatte, indem Suchergebnisse zugunsten des eigenen Preisvergleichsdienstes Google Shopping manipuliert wurden. Es folgten weitere Untersuchungen und weitere Strafen. 2025 beispielsweise verhängte die EU-Kommission eine Strafe in Höhe von 2,95 Milliarden Euro, da Google „seine eigenen Technologiedienste für Online-Werbeanzeigen zum Nachteil konkurrierender Anbieter von Werbetechnologie, Werbetreibenden und Online‑Publishern zu bevorzugen.“
Erstmal Unterkünfte im Fokus
Nun möchte sich Google zumindest schrittweise den von der EU geforderten Anpassungen annehmen, um mit dem Digital Markets Act in Einklang zu stehen. Reuters berichtet unter Berufung auf unternehmensnahe und mit Googles Plänen vertraute Quellen von einer Anpassung der Sucherfahrung. Demnach sollen Suchdienste Dritter in den Bereichen für Buchungen von Hotels, Flügen, Restaurants und Unterkünften – sogenannte Vertical Search Services (VSS) wie Kayak, Yelp und Co. – künftig parallel in der Suche anzeigen. So möchte Google den Vorwurf entkräften, eigene Dienste wie die Google Flights zu bevorzugen. Dabei sollen dann Ergebnisse dieser Suchdienste unter oder über den per Default top gerankten Suchseiten mit Echtzeit-Daten aus den eigenen Feeds eingeblendet werden.
Wie das Ganze genau aussieht, ist noch unklar. Auch hat Google die Änderung noch nicht offiziell bestätigt. Reuters geht aber von einem zeitnahen Roll-out in der EU aus, zunächst für den Bereich Unterkünfte. Es wäre eine weitere Änderung in diesem Kontext, nachdem Google bereits 2024 angekündigt hatte, Karten mit Hoteleinbettungen zurückzubauen, um dem Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung entgegenzuwirken und Anforderungen des DMA gerecht zu werden.
Google kann sich die Strafen erlauben und sucht die Balance
Ob Google mit den geplanten Anpassungen in der Suche tatsächlich einer Strafe entgehen kann, muss die EU-Kommission entscheiden. Seit Jahren kommen immer wieder Verfahren und Untersuchungen auf Google zu, die nicht selten in Strafandrohungen und der Verhängung von Strafzahlungen enden. Die Bußgelder in der EU belaufen sich bereits auf mehrere Milliarden Euro.
Neben dem betreffenden DMA-Verstoß muss sich das Unternehmen derzeit mit einer EU-Untersuchung auseinandersetzen, bei der ermittelt werden soll, ob die Suchmaschine des Unternehmens einen fairen Zugang zu Publisher-Seiten gewährleistet ist; oder ob es zu einer „Herabstufung von Publisher-Seiten und Content“ in der Suche kommt. Damit könnte auf KI-Zusammenfassungen und die verkürzte Darstellung von Inhalten im AI Mode Bezug genommen werden. Zudem prüft die EU-Kommission, ob Google die Inhalte von Dritten in unlauterer Weise für eigene KI-Dienste genutzt hat.
In beiden Fällen drohen Milliardenstrafen, sollte die Kommission Googles Vorgehen als wettbewerbswidrig einstufen. Bei Nichteinhaltung des DMA beispielsweise drohen Geldbußen von bis zu zehn Prozent des weltweiten Jahresumsatzes, die sich bei wiederholter Zuwiderhandlung auf bis zu 20 Prozent erhöhen können. Das möchte Google unbedingt vermeiden. Deshalb werden Vorwürfe dieser Art in der Regel zunächst dementiert, ehe schrittweise Anpassungen im EU-Raum folgen. Dabei kann sich das Unternehmen selbst Milliardenstrafen leisten, zumal die Kosten in diesem Kontext oft geringer sind als das Umsatzvolumen, das womöglich durch die Missachtung einzelner Regeln gefördert werden kann. Allein im Jahr 2025 generierte Alphabet knapp 403 Milliarden US-Dollar Umsatz. Der Gewinn lag bei rund 132 Milliarden US-Dollar. Diese Marktmacht fußt nicht zuletzt auf Entscheidungen Alphabets, die aus heutiger Sicht kartellrechtlich und digitalrechtlich mindestens diskutabel sind.
Milliardenstrafe droht:
EU ermittelt gegen Google wegen KI-Datennutzung

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KI ist der Computer: Perplexity Computer vereint 19 KI-Modelle
Zwar können User ihre KI-Prozesse beispielsweise über Model-Context-Protocol-Anbindungen mit anderen KI-Tools verknüpfen – zum Beispiel Claude Code mit Figma –, aber ein umfassendes System für diverse Funktionen und Modelle gab es in der Form noch nicht. Das möchte Perplexity ändern und hat laut Srinivas zunächst 19 KI-Modelle in das Backend des Perplexity Computer integriert. So können die User auf die spezialisierten Fähigkeiten der Modelle zugreifen und sie im Multi-Modell-Verfahren für einzelne Aufgaben einsetzen. Aktuell nutzt Perplexity Computer Claude Opus 4.6 als Kern-Reasoning-Engine und lässt Sub-Agents für spezifische Aufgaben arbeiten, etwa Gemini für die Tiefenforschung und Kreation der Sub-Agents, Nano Banana für Bilder, Veo 3.1 für Video, Grok für Geschwindigkeit bei leichten Aufgaben und GPT-5.2 für Recall mit langem Kontext und umfassende Suchen.
Wer Perplexity Computer nutzt, kann eine Aufgabe definieren, die im System an die Sub-Agents verteilt wird. Dabei gibt es die Verwaltung über das Chat Interface, während die Agents zusammenarbeiten. Diese haben Web-Zugriff, können aber ebenso Daten von verknüpften Diensten miteinbeziehen. Die Koordination soll automatisch, die Arbeit asynchron erfolgen. Auch sollen Probleme eigenständig gelöst werden können. Jede Aufgabe wird in einer eigenen Rechenumgebung bearbeitet. So ist sogar die Arbeit mit mehreren Perplexity Computern zugleich möglich.
Perplexity Max-Abonnent:innen erhalten zuerst Zugriff auf diese Optionen. In Kürze können Enterprise Max-Nutzer:innen auf Perplexity Computer zugreifen.
Modellorchestrierung als Zukunft der KI-Nutzung?
Schon jetzt setzen techaffine User vielfach parallel auf diverse KI-Modelle und -Tools, um die bestmöglichen Ergebnisse aus den Leistungsoptionen von Vorzeigemodellen wie Gemini 3.1 Pro, Claude Opus 4.6 oder GPT-5.3-Codex herauszuholen. Die Modellorchestrierung in KI-Umgebungen wird daher zusehends zum Faktor der Prozessoptimierung für die Menschen im Digitalraum. Perplexity Computer soll nun eine weitere Entwicklungsstufe in der KI-Arbeit darstellen.
[…] Es ist die nächste Evolutionsstufe der KI […],
schreibt das Unternehmen. In diesem Kontext soll nicht zuletzt unser Verständnis von einem Computer auf die Probe gestellt werden. Das Team des KI-Unternehmens führt im Blog Post die Bezeichnung von Mathematiker Alexis Clairaut seiner Hilfsmitarbeiter als „Computer“ im Jahr 1757 an und betont, Computer bedeute auch heute noch „die autonome Aufteilung komplexer Arbeit, mit Genauigkeit als zentrale, zugrunde liegende Notwendigkeit.“ Etymologische betrachtet geht das Wort auf Lateinisch computare zurück, was in etwa so viel wie zusammenrechnen bedeutet. Für die bestmögliche Zusammenrechnung und Zusammenarbeit sieht Perplexity also die Kombination von Funktionen und Modellen vor. Aravind Srinivas schreibt in seinem Text zum Start des neuen Systems:
No one model family can do its best work for you without the talents of others. As models get more powerful, we’re seeing them specialize. The future state of AI is your best work will get done when there are different models working together.
Deshalb liefert Perplexity nicht nur die neue Computer-Option, sondern auch das Model Council. Damit können User drei zentrale KI-Modells parallel für Suchanfragen über die AI Answering Machine einsetzen.
3 KI-Modelle gleichzeitig für die Suche nutzen mit Perplexitys Model Council

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