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Künstliche Intelligenz

iX-Workshop: KI für eigene Daten: RAG in der Praxis mit LangChain.js


Retrieval Augmented Generation (RAG) kombiniert die Stärken von Textgenerierung und Information Retrieval, um präzise und kontextreiche Antworten auf komplexe Anfragen zu ermöglichen. Damit können Entwickler komplexe Anwendungen erstellen und die Leistungsfähigkeit moderner KI-Modelle voll ausschöpfen.

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In unserem dreitägigen interaktiven Workshop KI für eigene Daten: Retrieval Augmented Generation (RAG) in der Praxis mit LangChain.js erhalten Sie eine fundierte Einführung in die Architektur und technischen Grundlagen von RAG sowie den Einsatz von LangChain.js. Sie lernen, wie Sie eigene KI-Lösungen auf Basis dieses Patterns entwickeln und diese sowohl in Cloud- als auch in On-Premise-Umgebungen implementieren.

Darüber hinaus erfahren Sie, wie Sie Prompts gezielt optimieren, KI-Anwendungen strukturiert aufbauen und eigene Datenquellen effizient in KI-Modelle integrieren. Sie lernen den Umgang mit APIs wie OpenAI und Azure OpenAI und entwickeln ein Verständnis für zentrale technische Aspekte moderner KI-Integrationen.

Der Workshop ist konsequent praxisorientiert aufgebaut und bietet eine interaktive Lernumgebung, in der Sie die Inhalte direkt umsetzen.

Sie entwickeln eigene KI-Agenten – von der Konzeption über die Implementierung bis hin zu realistischen Testszenarien. Dabei setzen Sie sowohl Cloud- als auch On-Premise-Umgebungen ein und lernen, wie sich RAG-basierte Systeme stabil und skalierbar betreiben lassen.

Durch die enge Verzahnung von Theorie und Praxis gewinnen Sie ein tiefes Verständnis für den Aufbau produktionsreifer KI-Anwendungen.

Juli
06.07. – 08.07.2026
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr
10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 08. Jun. 2026
November
09.11. – 11.11.2026
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr
10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 12. Okt. 2026

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Sie profitieren von der direkten Anleitung durch Ihren Trainer Gregor Biswanger, führender Experte für generative KI, Microsoft MVP für Azure AI und Web-App-Development.

Er arbeitet eng mit dem Microsoft-Produktteam rund um GitHub Copilot zusammen und begleitet Unternehmen bei der Entwicklung und Einführung moderner KI-Lösungen. Im Workshop vermittelt er praxisnahe Einblicke aus realen Projekten und zeigt, wie sich RAG-Architekturen effizient und produktionsreif umsetzen lassen.

Der Workshop richtet sich an Entwickler, die ihre Fähigkeiten im Bereich moderner KI-Technologien erweitern und praxisnahe Erfahrung mit RAG-Systemen sammeln möchten. Er eignet sich sowohl für Einsteiger in die KI-Entwicklung als auch für erfahrene Entwickler, die ihr Wissen gezielt vertiefen wollen.


Künstliche Intelligenz – hier passende Workshops entdecken

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(ilk)



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Signal will per Warnhinweis vor Phishing warnen


Der verschlüsselte Messenger Signal will nach Phishing-Attacken auf Politiker, Militärs und Journalisten in Deutschland zusätzliche Schutzmaßnahmen einführen. Wenn jemand zum ersten Mal eine Nachricht von einer unbekannten Nummer erhalte, würden künftig zusätzliche Warnhinweise angezeigt, sagte Meredith Whittaker, die Präsidentin der Non-Profit-Stiftung, die Signal betreibt, in einem Interview des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“.

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Bei der jüngsten Phishing-Kampagne gegen Nutzer des beliebten Messenger-Dienstes standen vor allem Vertreter der Bundesregierung und der Regierungsparteien im Fokus. Betroffen waren unter anderem Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) sowie die Kabinettsmitglieder Verena Hubertz (SPD) und Karin Prien (CDU). Verschiedene Sicherheitsexperten gehen davon aus, dass Angreifer aus Russland hinter der Cyberattacke stecken.

Whittaker betonte in dem Interview, der Messenger sei nicht gehackt worden. „Signal ist weiterhin sicher – unsere Verschlüsselung bleibt robust, und in unserem Open-Source-Code wurden keine Schwachstellen entdeckt. Wir sind durch unseren Erfolg offenbar zur Zielscheibe geworden, genauer gesagt durch unsere vielen hochrangigen Nutzerinnen und Nutzer.“ Diese seien durch Social Engineering manipuliert worden, Fehler zu begehen. „Das kann bei jedem Dienst passieren.“

Die Signal-Chefin kündigte an, dass das Annehmen neuer, unbekannter Kontakte in Zukunft nicht mehr mit einem einzigen Klick möglich sein und zwingend einen Warnhinweis enthalten wird. „Wir prüfen noch weitere Ideen und werden dazu bald mehr bekannt geben. Und um es noch einmal klar zu sagen: Signal wird Nutzer niemals in einem zweiseitigen Chat kontaktieren, um sie nach ihrer PIN, ihrem Schlüssel oder anderen Informationen zu fragen.“

Auch, dass die Angreifer unter Namen wie „Signal Support“ auftraten, geriet in die Kritik. Das könne und wolle Signal aber nicht verhindern, sagte Whittaker. „Das ginge nur, wenn die App mitlesen und proaktiv Inhalte filtern würde.“ Ihr Dienste stehe schon jetzt unter „massivem Druck bestimmter Regierungen“ um „Inhalte zu scannen, bevor sie verschlüsselt werden“. Dem wolle man sich nicht beugen.

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Prinzip bei Signal sei es, so Whittaker weiter, „möglichst wenig über unsere Nutzer oder gar deren Kommunikation zu wissen. Sie erfolgt verschlüsselt, auch für uns.“ Daher könne der Dienst nicht einmal Nutzernamen oder Kontakte einsehen.

Whittaker kritisierte, dass von der Phishing-Attacke betroffene Politikerinnen im Netz als digitale Analphabeten verunglimpft worden seien. „Das hat mich enttäuscht, aber nicht überrascht. Ich nehme in Teilen der Techszene durchaus eine gewisse Arroganz wahr, die nicht nett ist.“

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(nie)



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Pulitzer-Tränen und Gebühren-Ärger – die Fotonews der Woche 19/2026


Bestimmte Bilder treffen einen wie ein Schlag. So wie die Pulitzer-preisgekrönte Fotoserie von Jahi Chikwendiu: Ein junges Paar begrüßt sein erstes Kind, während der Vater im Sterben liegt. Tanner Martin war gerade 25, als er 2020 die Diagnose Darmkrebs im Endstadium erhielt. Seine Tochter kam am 17. Mai 2025 zur Welt, keine sechs Wochen später starb er. Chikwendius Schwarz-Weiß-Aufnahmen dokumentieren diese letzten gemeinsamen Monate mit einer Intensität, die einem sofort Tränen in die Augen treibt.

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Das Titelbild der Ausgabe 03 2026 des Foto-Magazins c't Fotografie

Das Titelbild der Ausgabe 03 2026 des Foto-Magazins c't Fotografie

(Bild: 

heise

)

Die Jury nannte es ein „herzzerreißendes und schmerzlich schönes Fotoessay“. Das trifft es. Chikwendiu, ehemals bei der Washington Post – die im Februar 30 Prozent ihrer Belegschaft entließ, darunter alle Fotografen –, hat mit dieser Serie auf ein wachsendes Problem aufmerksam gemacht: Krebs bei jungen Erwachsenen nimmt zu, besonders bei Frauen. Die Gründe sind unklar, Experten vermuten jedoch Lebensstilfaktoren und Umwelteinflüsse.

Chikwendius Arbeit zeigt, dass Fotografie nicht nur dokumentiert, sondern auch Bewusstsein schafft – und das auf eine Weise, wie es keine Statistik jemals könnte. Die vollständige Serie findet sich auf der Website des Pulitzer-Preises.

Von bewegenden Bildern zu bewegten Gemütern: Das US Copyright Office plant, die Gebühren für Fotografie-Registrierungen um satte 55 Prozent anzuheben – von 55 auf 85 Dollar. Die Begründung? Inflation und gestiegene Kosten. Das Amt argumentiert, dass bei maximaler Ausnutzung der Gruppenregistrierung (750 Bilder) die Kosten nur 0,11 Dollar pro Foto betragen würden. Klingt vernünftig, oder?

Nicht für die National Press Photographers Association (NPPA). Deren Rechtsberater Mickey Osterreicher und Alicia Calzada haben dem Copyright Office ordentlich die Leviten gelesen. Ihr Hauptargument: Diese Pro-Bild-Rechnung geht an der Realität vorbei. Fotografen registrieren ihre Werke in Massen, weil sie nicht vorhersehen können, welche Bilder später verletzt oder wertvoll werden. Die Kosten trägt man also für alle, nutzen tut es nur für wenige. Eine Umfrage der Copyright Alliance zeigt: 44 Prozent der Kreativen haben in den vergangenen fünf Jahren nichts registriert – Hauptgrund? „Zu teuer.“

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Die NPPA fordert das Amt auf, die Erhöhung zu verschieben, bis die seit acht Jahren versprochene Modernisierung des Registrierungssystems abgeschlossen ist. Und vielleicht mal mit echten Fotografen zu reden, statt nur Tabellen zu wälzen.

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Apropos Realität: Der National Wildlife Federation (NWF) ist ein peinlicher Fehler unterlaufen. Das Gewinnerbild ihres „Garden for Wildlife“-Wettbewerbs zeigte eine Eule vor Polarlichtern – und war entweder ein Composite oder KI-generiert. Oder beides. Die Fotografin Liz Tran rechnete bei petapixel vor: Um Polarlichter so zu fotografieren, braucht man mindestens 10 Sekunden Belichtungszeit. In dieser Zeit bleibt keine Eule scharf. Und dann waren da noch die anatomisch unmöglichen Eulenfüße mit vier nach vorne zeigenden Krallen.

Zunächst reagierte die NWF mit Wortspielen auf Instagram – „No AI here, just T(Al)ented photographers!“ –, was die Fotografen-Community verständlicherweise nicht lustig fand. Nach massivem Druck disqualifizierte die Organisation das Bild als „Composite“. Dass die Gewinnerin Kellie Carter praktisch keine Online-Präsenz hat und angeblich schon früher fragwürdige Bilder eingereicht hatte, macht die Sache nicht besser.

Die NWF hat inzwischen den Zweitplatzierten zum Gewinner erklärt und verspricht, die Prüfverfahren zu verschärfen. Dass die Teilnahme 15 bis 25 Dollar kostet, macht die Geschichte noch bitterer – Fotografen zahlten dafür, betrogen zu werden.

Zu guter Letzt noch eine erfreuliche Nachricht: Nikon hat die Entwicklung des Nikkor Z 120-300mm f/2.8 TC VR S bestätigt. Das Besondere: ein eingebauter 1,4x-Telekonverter, der die Brennweite auf bis zu 420 Millimeter erweitert. Mit durchgehender f/2.8-Blende und S-Line-Qualität richtet sich das Objektiv klar an Profis, die bei Sport- und Wildlife-Aufnahmen Flexibilität brauchen.

Der Preis? Noch nicht bekannt, aber wenn Nikons 400mm f/2.8 TC VR S bei rund 14.600 Euro startet, wird dieses Glas wohl kaum ein Schnäppchen. Immerhin: Wer sich das leisten kann, bekommt ein Werkzeug, das zwei Objektive in einem vereint – ohne Objektivwechsel mitten im entscheidenden Moment.

Wer nach so vielen Aufregern noch Lust auf etwas Wohltuendes hat, dem sei diese Woche ein 15-minütiger Kurzfilm ans Herz gelegt: „Blue Moon – Your First and Last Camera Store“ von Filmemacher Mike Marchlewski. Er porträtiert einen Laden, der so eigensinnig wie liebenswert ist – und der gerade in Zeiten von KI-Eulen und Klick-Fotografie wie aus der Zeit gefallen wirkt.

2001 eröffnete Jake Shivery Blue Moon Camera and Machine im Portlander Stadtteil St. John’s. Damals gab es bereits elf weitere Fotoläden in der Stadt, doch Shivery wagte den Schritt trotzdem. Der Start war ernüchternd – bis ein Zeitungsartikel an Heiligabend für den Durchbruch sorgte und seither, so Shivery, der Laden nicht mehr zur Ruhe gekommen sei.

Was Blue Moon besonders macht, ist nicht eine einzelne Sache, sondern die Summe: gebrauchte Kameras, neuer Film, Entwicklung und Abzüge, ein internationales Kameramuseum – und vor allem eine Haltung. In seinem Manifest verspricht der Laden nichts Geringeres als die „vollständige Wiederherstellung der taktilen Sinne“ und versteht Analogfotografie als Technik und Lebenshaltung – als Bekenntnis zu Sorgfalt statt Bequemlichkeit.

Besonders schön: Der Kurzfilm wurde, mit Unterstützung von Kodak, komplett auf 16mm-Kinofilm produziert – passender geht es kaum. Und auch die Belegschaft kommt zu Wort. Verkäufer Arthur Ruckle bringt im Film auf den Punkt, was den Laden ausmacht: Blue Moon sei das „Niemand“ in dem Satz „Niemand macht das mehr.“ Niemand trägt mehr Krawatte zur Arbeit. Niemand fotografiert auf Film. Niemand geht ans Telefon, wenn es klingelt. Niemand schickt einem die Sachen am selben Tag zurück.

Und technisch? Laut Mitarbeiter David Malenborg entwickelt Blue Moon nahezu jeden Filmtyp – von Kodachrome über moderne Filme bis zu 60 Jahre altem Material. Wenn kein Prozess existiert, wird einer erfunden.

Ein Film, der zeigt, warum analoge Fotografie mehr ist als Retro-Nostalgie – und warum es solche Orte braucht. Genau das richtige Gegengift zu einer Woche voller Pulitzer-Tränen und weiteren KI-Skandalen.

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(tho)



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Süchtig nach Offline-Zeit: Der „Analogue Trend“ auf Social Media


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This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

In der heutigen Welt gehören digitale Medien und Tools schon lange fest zum Alltag. Da wundert es nicht, dass einige Menschen von digitalen Reizen überwältigt sind und die sogenannte „Digital Fatigue“ („digitale Ermüdung“) spüren.

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Gerade jüngere Menschen, die im digitalen Zeitalter aufgewachsen sind, scheinen sich nach mehr Offline-Zeit zu sehnen, wie eine Vodafone-Studie aufzeigt. Das macht sich auch in einem neuen Trend auf Social Media bemerkbar: Der „Analogue Trend“, den Anhänger auch als „Analogue Living“, oder „Going Analog“ bezeichnen.


Eine Analyse von Dafina Maloku

Eine Analyse von Dafina Maloku

Dafina Maloku hat einen Master in Germanistik und Anglistik und interessiert sich für die Folgen der IT für Gesellschaft und Kommunikation.

Unter Hashtags wie #analog oder #offlinehobbies posten Nutzer Beiträge rund um ihre liebsten analogen Tätigkeiten auf Social-Media-Plattformen wie Instagram und TikTok. Dazu gehören vor allem entspannende Tätigkeiten wie Malen, Puzzeln, händisches Schreiben und Lesen. Auch sogenannte „Granny Hobbys“ sind beliebt, beispielsweise Stricken, Vögel beobachten und Gärtnern.

Das Ziel scheint für viele zu sein, Doomscrolling zu reduzieren und somit die „Digital Fatigue“ oder gar den „Brainrot“ („Hirnverfall“) zu vermeiden. Analoge Hobbys eignen sich dafür besonders gut, da sie weniger stark ablenken und dem Gehirn beibringen, nicht ständig nach dem nächsten Dopamin-Kick zu suchen. Für einige Menschen entschleunigt sich durch analoge Hobbys der Alltag und steigert die Kreativität, wonach ebenfalls viele streben.

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Für andere könnten analoge Hobbys fernab von Bildschirmen auch eine Art Flucht aus der aktuell unsicheren Weltlage bieten, mit der sie besonders auf Social Media konfrontiert werden. All das löst womöglich bei einigen eine Nostalgie aus, weshalb sie Tätigkeiten und Medien wie analoge Fotokameras und Brettspiele „wiederbeleben“. Diese schenken ein vertrautes Gefühl aus einer Zeit, in der vermeintlich noch „alles gut“ war: eine Zeit ohne digitale Überreizung und mit einer stabileren Weltlage.

Wer diesen Trend beobachtet, kommt nicht umhin, die Widersprüchlichkeit zu bemerken. Denn der Sinn des „Analogue Living“ ist es eigentlich, mehr Zeit offline zu verbringen, statt sich einen Haufen Videos über ein analoges Leben anzuschauen. Diese können wie jede andere Nische auf Social Media „süchtig“ machen – und prompt kommt man doch wieder beim Doomscrolling an.

Bei der Darstellung der analogen Tätigkeiten besteht wie bei vielen anderen Inhalten auf Social Media zudem immer die Gefahr, dass weniger die Sache an sich, sondern die Ästhetik im Vordergrund steht. Es wird wichtiger, dass das Hobby „gut aussieht“ und so zu mehr Likes führt. Das kann auch den Überkonsum („Overconsumerism“) befeuern, wenn Influencer häufig neue und verschiedene Materialien und Marken in die Kamera halten und so zu unnötigen Käufen animieren.

Ein Beispiel ist das von Content Creator Siecec Campbell vorgestellte Konzept eines „Analog Bag“: In einer Tasche werden Objekte wie Bücher, Magazine, Stifte und Notizbücher verstaut. Das hat eine Welle ausgelöst, in der andere Influencer ebenfalls zeigen, was sie in ihre eigene „analogen Tasche“ einpacken. Bei vielen dieser Videos spielt die Ästhetik ihrer Tasche eine große Rolle, und Shopbetreiber haben angefangen, auf diesen Trend aufzuspringen und ihre Taschen dementsprechend zu vermarkten.


Eine Tasche gefüllt mit analogen Gegenständen wie Marker, Wolle, Notizbuch, Stricknadeln

Eine Tasche gefüllt mit analogen Gegenständen wie Marker, Wolle, Notizbuch, Stricknadeln

So kann eine sogenannte “analoge Tasche” aussehen. Sie hat den Zweck, analoge Gegenstände sichtbar zu machen, sodass man weniger zum Smartphone greift.

(Bild: Rui Elena/Shutterstock.com)

Das Comeback von analogen Hobbys bedeutet natürlich nicht zwingend, das digitale Leben komplett abzulehnen. Analog und digital können koexistieren und einander ergänzen. Dabei ist es wichtig, die Balance zu finden. Die große Reichweite der sozialen Medien hat den Vorteil, Menschen aus aller Welt durch ähnliche Interessen miteinander verbinden zu können. Außerdem können viele Menschen neue Hobbys entdecken, auf die sie vielleicht sonst nicht gekommen wären.

Vorsicht ist nur geboten, wenn die Likes wichtiger werden als der Spaß am Hobby – dann läuft etwas falsch. Auch das eigene Konsumverhalten zu hinterfragen, ist gut: Braucht es jetzt wirklich noch ein Stiftmarker-Set oder noch ein Buch in einer Special Edition? Oder reichen nicht die Sachen aus, die bereits da sind? Nachhaltige Alternativen wie Ausleihen und Secondhand sind auch eine Option, mit wenig Budget ein neues Hobby zu starten oder zu erhalten. Im Vordergrund sollten immer das Hobby und die positiven Effekte für die eigene psychische und körperliche Gesundheit stehen. Und dafür braucht es weder viel Online-Zuspruch noch ein riesiges Budget.


(mho)





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