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Künstliche Intelligenz

KI im Smartphone: Mehr als ein Drittel nutzt KI-Funktionen regelmäßig


Einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom zufolge zählt Künstliche Intelligenz im Smartphone zu den größeren Wachstumsfeldern. Schon heute nutzt mehr als ein Drittel (38 Prozent) KI-Funktionen auf dem eigenen Smartphone regelmäßig, bei den unter 30-Jährigen sind es sogar mehr als die Hälfte (54 Prozent). Ein Comeback der „Dumbphones“, auch Feature-Phones genannt, erteilt die Umfrage eine Absage. Für die Umfrage wurden 1.006 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt, davon gaben 861 an, ein Smartphone zu nutzen.

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Laut der Bitkom-Umfrage wird die Nutzung von KI-Anwendungen für Menschen in Deutschland immer selbstverständlicher: „KI ist dank Smartphone in der Hosentasche für jeden Menschen erreichbar“, sagt Bitkom-Präsidiumsmitglied Marcel de Groot. Wo genau überall KI drinsteckt, wissen 53 Prozent allerdings nicht im Detail, heißt es weiter. Denn: „Oft bemerken wir die KI auf unseren Handys gar nicht, weil sie im Hintergrund läuft. Für die ressourcenschonende Navigation oder zum Schutz vor Betrugsanrufen“, erklärt de Groot.

Bitkom prognostiziert, dass die regelmäßige Nutzung von KI-Funktionen auf dem Smartphone weiter ansteigen werde. Bei den derzeit genutzten KI-Funktionen geht es etwa um Bildbearbeitung, Suchmöglichkeiten in Bildern, aber auch Chatbots wie Gemini, ChatGPT und Perplexity sowie KI-Unterstützung beim Schreiben von Nachrichten oder um KI-Spamfilter, um betrügerische Anrufe zu blockieren, schreibt Bitkom.


Grafik zur Bitkom Umfrage nach der KI Nutzung auf dem Smartphone

Grafik zur Bitkom Umfrage nach der KI Nutzung auf dem Smartphone

„KI im Smartphone & die nächsten Wachstumsfelder“.

(Bild: Bitkom)

Ferner gaben 64 Prozent der Smartphone-Nutzerinnen und -Nutzer an, bereits Sprachassistenten wie Siri, Alexa oder den Google Assistant (mittlerweile Gemini) verwendet zu haben. Zudem nutzen 56 Prozent auf ihrem Smartphone Chatbots wie Gemini, ChatGPT oder Perplexity. Auch KI-Funktionen in der Kamera sind für viele Standard: 42 Prozent greifen laut Umfrage auf KI-Fotobearbeitung wie einen „magischen Radierer“ zurück. Auch in weiteren Bereichen helfe KI: So lassen sich 37 Prozent der Nutzer beim Schreiben von Nachrichten von KI-Vorschlägen unterstützen. Ein Fünftel (22 Prozent) nutzt KI für die Zusammenfassung langer Texte und Nachrichten. Laut Bitkom wären 33 Prozent der Smartphone-Nutzerinnen und -Nutzer dazu bereit, „für umfangreiche KI-Funktionen einen Aufpreis für ihr Gerät zu bezahlen.“

Die Befragten nannten noch weitere Funktionen, die sie künftig gern nutzen würden: So nannten etwa die Hälfte (49 Prozent) KI-Spamfilter, die unerwünschte oder betrügerische Anrufe verhindern sollen. 36 Prozent wünschen sich weitere Unterstützung beim Verfassen von Nachrichten. De Groot erklärt: „KI-Funktionen setzen sich dort durch, wo sie im Alltag entlasten. Beim schnellen Schreiben von Mails, bei der Suche nach Informationen oder beim Schutz vor betrügerischen Anrufen. Gute KI ist heute ein Qualitätsmerkmal für das moderne Smartphone“. Diesen Trend haben viele Smartphone-Hersteller wie Google, Samsung, aber auch kleinere Hersteller wie Nothing bereits erkannt.

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Smartphones sind für einen Großteil der Befragten zwar wichtig – 87 Prozent der Smartphone-Nutzerinnen und -Nutzer können sich ein Leben ohne dieses Gerät nicht mehr vorstellen – jedoch schwächelt der Absatz etwas. Laut des Bitkom lag der Absatz in Deutschland im Jahr 2024 bei 20,5 Millionen Smartphones und im Jahr 2025 bei 19,6 Millionen. Für dieses Jahr prognostizieren die Branchenexperten einen Absatz von 18,8 Millionen. Verbraucher in Deutschland geben aktuell im Schnitt 646 Euro pro Smartphone aus und damit 19 Euro mehr als 2025.

Als Ursache für den leichten Rückgang identifiziert der Bitkom Kosten- und Nachhaltigkeitsgründe: Menschen nutzten ihre Smartphones länger als früher. So gab nahezu die Hälfte (45 Prozent) der Befragten an, ihr aktuelles Smartphone schon länger als zwei Jahre zu besitzen. Im Durchschnitt ist laut Bitkom ein selbst gekauftes, privat genutztes Smartphone aktuell 25 Monate alt. „Smartphones sind heute zunehmend länger in Gebrauch. Das ist ein Gewinn für den Geldbeutel und für die Umwelt. Voraussetzung sind robuste Geräte, Software-Updates, haltbare Akkus und die einfache Möglichkeit, Handys reparieren zu lassen“, erklärt de Groot.

Nach Kriterien beim Kauf eines Smartphones gefragt, halten 97 Prozent ein robustes Bildschirmglas für wichtig. Auch Umweltaspekte spielen eine wachsende Rolle: Laut der Umfrage achten 92 Prozent auf Nachhaltigkeit, 82 Prozent auf Reparierbarkeit. Überdies zählen klassische Merkmale wie die Akkulaufzeit und der Speicherplatz (jeweils 92 Prozent) sowie die Kameraqualität (88 Prozent) weiterhin zu den wichtigsten Kaufargumenten. Auch KI-Funktionen sind für eine Mehrheit der Befragten (68 Prozent) ein wichtiges Kaufkriterium. Aber auch der Preis bleibt ein relevanter Faktor (85 Prozent).

Die Befragten gaben außerdem an, dass neben Marke und Bewertungen auch das Herkunftsland des Herstellers in die Kaufentscheidung einfließe (78 Prozent). Etwa die Hälfte würde zudem „grundsätzlich keine Smartphones von Herstellern mit Hauptsitz in China“ kaufen (49 Prozent), 35 Prozent schließen zudem Hersteller mit Hauptsitz in den USA aus.

Smartphones sind aus dem Alltag zwar nicht mehr wegzudenken, jedoch sind sie nicht immer willkommen: So stimmten 62 Prozent der befragten Smartphone-Nutzer der Aussage zu, dass es sie nervt, „wenn mein Partner oder meine Partnerin ständig auf das Smartphone schaut“. Zugleich sagten fast neun von zehn, dass sie sich ein Leben ohne Smartphone nicht mehr vorstellen könnten.

57 Prozent gaben kritisch zu bedenken, dass sie zu häufig einen Moment nicht genössen, weil sie dabei aufs Smartphone schauten. Und 60 Prozent der Befragten räumten ein, dass sie sich unruhig fühlten, wenn sie längere Zeit keinen Zugriff auf ihr Smartphone hätten. „Wir sehen auch Schattenseiten“, sagte de Groot. „Wir dürfen vor lauter Smartphone nicht den Blick auf das echte Leben verlieren.“ Von einem „Dumbphone“-Comeback bei Jüngeren kann dagegen keine Rede sein: Unter den unter 30-Jährigen nutzen nur 2 Prozent ein herkömmliches Handy.


(afl)



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Künstliche Intelligenz

Amazon: Ring-Kameras jetzt mit optionaler Gesichtserkennung


„Familiar Faces“ wird in Deutschland zu „Bekannte Gesichter“: Ein bislang in den USA verfügbares Gesichtserkennungs-Feature für Amazons Ring-Kameras ist jetzt auch in Deutschland verfügbar. Ring-Kameras können so Personen erkennen und den Kamerabesitzer darüber informieren, wer vor der Tür steht.

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Ziel des Features ist es laut Amazon, Nutzern personalisierte Benachrichtigungen zu schicken. Anstatt die Meldung „Person an der Haustür“ auf ein Handy zu schicken, kann Ring künftig etwa von „Oma an der Haustür“ berichten. Nutzer können die Benachrichtigung für jede einzelne Person individuell an- und ausschalten, schreibt Amazon in einer Mitteilung.

„Bekannte Gesichter“ legt für jeden Besucher einen Eintrag an, wenn sich eine Person in Sichtweite der Kamera bewegt und ihr Gesicht erkennbar ist. Nutzer haben dann die Gelegenheit, diese Person zu benennen. Insgesamt können bis zu 50 Profile für Personen angelegt werden. Besucher, die vom Nutzer nicht als bekannte Person abgespeichert werden, werden nach 30 Tagen automatisch wieder entfernt.

Die Funktion „Bekannte Gesichter“ ist standardmäßig deaktiviert. Wer das Feature nutzen will, muss es also aktiv einschalten. Amazon weist darauf hin, dass Nutzer vor der Aktivierung eine ausdrückliche Einwilligung von Besuchern einholen müssen. Zudem unterliege die Einwilligung von Kindern besonderen gesetzlichen Auflagen. Wenn eine Person ihre Einwilligung widerruft, müsse sie unverzüglich aus der Datenbank der bekannten Gesichter entfernt werden. Ob die Entfernung aus der Datenbank tatsächlich erfolgt, können Betroffene nicht einfach kontrollieren.

Um das Feature überhaupt nutzen zu können, sind ein Premium-Abonnement bei Ring sowie kompatible Hardware notwendig. „Bekannte Gesichter“ funktioniert auf Kameras und Türklingeln von Ring mit 2K- oder 4K-Auflösung. Auch einige ausgewählte Geräte mit HD-Auflösung werden unterstützt. Einen Überblick gibt Amazon in einem Support-Eintrag. „Bekannte Gesichter“ ist nicht mit der Ende-zu-Ende-Videoverschlüsselung von Ring kompatibel, schreibt Amazon.

„Bekannte Gesichter“ ist eine von mehreren strittigen KI-Funktionen von Ring, die Amazon in den vergangenen Monaten in den USA eingeführt hat. Besonders eine andere Funktion wurde stark kritisiert: „Search Party“ wird von Amazon als KI-gestützte Hilfe bei der Suche nach verloren gegangenen Hunden vermarktet. Dafür können Hundebesitzer und -besitzerinnen ihre Haustiere melden und eine KI-gestützte Suche über alle Ring-Kameras in der Nachbarschaft veranlassen. Läuft das gesuchte Tier durch das Sichtfeld eines dieser Geräte, soll man automatisch darauf hingewiesen werden. Kritiker befürchten, dass dieser Zusammenschluss verschiedener Ring-Kameras dazu genutzt werden könnte, auch Menschen zu verfolgen.

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(dahe)



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Künstliche Intelligenz

#TGIQF: 30 Jahre heise online — Das Quiz


Am 17. April 1996 nahm heise.de seinen Betrieb auf. Was als Anlaufstelle für c’t, ix und Co und IT-Newsticker für das in den Kinderschuhen steckende WWW begann, entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zur führenden IT-Newsportal im Netz.

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Das ist schon ein Zeitraum: 1996 wurde Windows 95 ein Jahr alt, Bundeskanzler Helmut Kohl residierte noch im Bungalow in Bonn, Escom verkaufte Amiga 1200 zusammen mit einem 14.000-Baud-Modem im Surfer-Bundle. Als PC-Prozessor war wiederum der Intel Pentium mit 133 Megahertz noch State of the Art. An die Dotcom-Blase war damals noch gar nicht zu denken und online zu sein war meist noch etwas für Nerds.


Bitte Zahlen

Bitte Zahlen

In dieser Rubrik stellen wir immer dienstags verblüffende, beeindruckende, informative und witzige Zahlen aus den Bereichen IT, Wissenschaft, Kunst, Wirtschaft, Politik und natürlich der Mathematik vor.

Die Jahre vergingen und heise online entwickelte sich. 1999 kam das Leserforum hinzu und eine starke und meinungsfreudige Community entstand. Bis heute werden News, Tech-Entwicklungen und Entwicklungen der Netzkultur im heise-Forum leidenschaftlich diskutiert — Nerdereien und das Zelebrieren von Tippfehlerhinweisen dürfen natürlich nicht fehlen. Mit seinem kritischen Journalismus ist heise online auch angeeckt. In der Auseinandersetzung mit der Musikindustrie erstritt heise online hartnäckig das Recht, in der Berichterstattung Links zu setzen.

2011 entstand der YouTube-Auftritt, auf dem unter anderem jede Woche die heiseshow erscheint. 2019 ging mit heise+ ein Mehrwertmodell an den Start, in dem man nicht nur Artikel c’t, iX, Mac & i, Make und c’t Fotografie findet, sondern auch Exklusivinhalte wie Tests, Ratgeber und Hintergründe. Heise+ gibt es derzeit zum besonders attraktiven Jubiläumspreis.

Aber warum musste in den Anfangszeiten eine heise online-Weihnachtsfeier unterbrochen werden? Das wollen wir von Ihnen wissen in unserem Jubiläumsquiz zu 30 Jahren heise online.

In der heiseshow feierten Moderatorin Anna Bicker, heise-online-Chef Dr. Volker Zota und Redakteur Malte Kirchner ein wenig rein und grübelten zu drei Fragen vorab. Ein Großteil unserer Zuschauer ist seit 30 Jahren dabei – in den Fragen konnte jedoch so manche Erinnerung verblassen…

Sie können in Ruhe in 10 Fragen maximal 100 Punkte erreichen. Die Punktzahl kann gern im Forum mit anderen Mitspielern verglichen werden. Halten Sie sich dabei aber bitte mit Spoilern zurück, um anderen Teilnehmern nicht die Freude am Quiz zu verhageln. Lob und Kritik sind wie immer gern gelesen.

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Bleiben Sie zudem auf dem Laufenden und erfahren Sie das Neueste aus der IT-Welt: Folgen Sie uns bei Mastodon, auf Facebook oder Instagram. Und schauen Sie auch gern beim Redaktionsbot Botti vorbei.

Und falls Sie Ideen für eigene Quizze haben, schreiben Sie einfach eine Mail an den Quizmaster aka Herr der fiesen Fragen.


(mawi)





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Last-Call: c’t-Webinar: Windows 11 verstehen statt erdulden


Wer überlegt von Windows 10 auf Windows 11 umzusteigen, lässt sich häufig von Optik und Optionen abschrecken. Und selbst wer schnon länger dabei ist, wundert sich immer wieder über Änderungen, die Microsoft still und leise unterschiebt. Viele bleiben daher aus Gewohnheit bei Windows 10. Verständlich – läuft ja. Aber im Herbst 2026 endet selbst der verlängerte Support, und es gibt keine Sicherheitsupdates mehr. Und ein Betriebssystem ohne Updates ist wie eine Haustür ohne Schloss: geht eine Weile gut – bis es schiefgeht. Will man weiter sicher und stabil mit Windows arbeiten, kommt langfristig an Windows 11 kaum vorbei.

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Doch der Umstieg dürfte bei so manchem Nutzer Fragen aufwerfen: Upgrade oder Neuinstallation? Warum zickt Windows bei der Ersteinrichtung? Und was bringt mir der Wechsel überhaupt, abgesehen vom wichtigen Sicherheitsaspekt?

Genau hier setzt Jan Schüßler im Webinar an und erspart Ihnen die typischen „Warum macht Windows das jetzt?!“-Momente. Er zeigt Schritt für Schritt, wie der Umstieg sauber gelingt – egal ob per Upgrade oder Neuinstallation. Hilfreich ist auch der Blick auf die Ersteinrichtung (OOBE), um von vornherein die passenden Einstellungen zu setzen. Sie lernen, wie Sie ein lokales Konto einrichten, typische Fallstricke vermeiden und auch mit offiziell nicht unterstützter Hardware ans Ziel kommen.

Nach der Installation geht es ans Eingemachte: Updates sinnvoll einstellen, Datenschutz geradeziehen und Windows 11 die kleinen Marotten austreiben. Am Ende haben Sie ein System, das viel öfter das tut, was es soll – und nicht, was es gerade lustig findet.

Windows 11 kann mehr, als man ihm auf den ersten Blick zutraut: Snap Layouts bringen Ordnung ins Fenster-Chaos, der Explorer wirkt endlich wie aus diesem Jahrzehnt und die Einstellungen-App ist nicht mehr auf Schnitzeljagd ausgelegt. Dazu kommen überarbeitete Klassiker wie Editor und Paint, ein verbessertes Snipping-Tool und Focus Sessions für alle, die auch mal konzentriert arbeiten möchten.

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Jan Schüßler schreibt seit 2014 bei c’t über Windows und systemnahe Software – von Backup-Tools über Passwortmanager bis zu Desktop-Virtualisierern. Außerdem moderiert er regelmäßig den Podcast c’t uplink und produziert Videobeiträge für den YouTube-Kanal von heise und c’t.

Das Webinar richtet sich an alle, die den Wechsel geplant angehen wollen, statt später hektisch reagieren zu müssen. Grundlegende Windows-Kenntnisse genügen – alles Weitere wird verständlich erklärt.

  • Termin: 22. April 2026
  • Uhrzeit: 16:00 bis 18:30 Uhr
  • Preis: 69,00 Euro

Zur Teilnahme benötigen Sie lediglich einen aktuellen Browser. Weitere Informationen zum Webinar sowie Details zur Anmeldung finden Sie auf der Website zum Webinar.


(abr)



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