Online Marketing & SEO
KI-Top-100: Die meistgenutzten Apps und Seiten der Welt
Im Web liegt ChatGPT weiterhin klar vorne, gefolgt von Tools wie Gemini, Canva, DeepSeek und Grok. Gleichzeitig zeigt die Liste, wie breit das KI-Ökosystem inzwischen geworden ist. Neben großen Plattformen finden sich zahlreiche spezialisierte Anwendungen für Kreativarbeit, Coding oder Produktivität. Auch im App-Ökosystem wächst der Wettbewerb. Dort zählen neben ChatGPT vor allem kreative Tools wie CapCut oder Picsart sowie KI-Funktionen etablierter Plattformen zu den meistgenutzten Anwendungen.
Dabei bleibt ChatGPT ein Schwergewicht im KI-Ökosystem: 900 Millionen Menschen nutzen den KI-Dienst inzwischen jede Woche. Mehr als zehn Prozent der Weltbevölkerung greifen damit zumindest statistisch regelmäßig auf ein einzelnes KI-Produkt zu. Trotzdem ist das Rennen um die Standard-KI längst nicht entschieden. Die folgende Übersicht zeigt die 15 meistgenutzten Gen-AI-Web-Produkte weltweit nach monatlichen Website-Besuchen und verdeutlicht, wie stark sich der Markt inzwischen ausdifferenziert hat.

Denn mehr als drei Jahre nach dem ChatGPT Launch verändert sich die Struktur des Marktes deutlich. Viele der erfolgreichsten Anwendungen sind inzwischen keine reinen KI-Startups mehr, sondern etablierte Software-Produkte, die KI tief in ihre Funktionen integrieren. CapCut erreicht 736 Millionen monatlich aktive Mobile User und nutzt KI etwa für Hintergrundentfernung, automatische Untertitel oder Text-to-Video. Bei Notion verwenden inzwischen mehr als 50 Prozent der Nutzer:innen die kostenpflichtigen KI-Funktionen. Generative KI ist damit nicht mehr nur eine eigene Kategorie von Apps – sie wird zunehmend zur Infrastruktur bestehender Software.
Wer wird zur Standard-KI für Milliarden Nutzer:innen?
ChatGPT bleibt das größte Consumer-KI-Produkt. Laut a16z verzeichnet die Plattform im Web 2,7-mal so viele monatliche Besuche wie Gemini. Auch auf Smartphones liegt ChatGPT vorne und erreicht 2,5-mal so viele monatlich aktive Nutzer:innen wie die Gemini App. Bei den Consumer-Abos liegt OpenAI ebenfalls vorne. ChatGPT hat achtmal so viele zahlende Nutzer:innen wie Claude und viermal so viele wie Gemini. Doch gleichzeitig verschärft sich der Wettbewerb. Laut Yipit Data stieg die Zahl der zahlenden Claude-Abonnements in den USA im Januar 2026 im Jahresvergleich um über 200 Prozent. Gemini verzeichnete im selben Zeitraum 258 Prozent Wachstum bei den Abonnements.
Ein Grund dafür ist das hohe Innovationstempo der Konkurrenz. Google hat die eigenen KI-Produkte in den vergangenen Monaten stark ausgebaut. Das Bildmodell Nano Banana generierte bereits in der ersten Woche 200 Millionen Bilder und brachte Gemini zehn Millionen neue Nutzer:innen. Inzwischen gibt es bereits die nächste Version: Nano Banana 2, ein schnelleres und günstigeres KI-Bildmodell, das stärker in Suche und Ads integriert werden soll. Gleichzeitig gilt Veo 3.1 für viele Beobachter:innen als ein großer Durchbruch für KI-Video. Anthropic setzt stärker auf professionelle Nutzer:innen. Mit Tools wie Cowork, Claude in Chrome, Plug-ins für Excel und PowerPoint sowie vor allem Claude Code richtet sich das Unternehmen an Entwickler:innen und Menschen aus daten- und analyseintensiven Berufen. Die folgende Grafik zeigt, wie sich die Nutzung der wichtigsten KI-Assistants zwischen 2024 und 2026 entwickelt hat.

Parallel verändert sich auch das Nutzer:innenverhalten. Rund 20 Prozent der wöchentlichen ChatGPT-Webnutzer:innen verwenden innerhalb derselben Woche auch Gemini. Viele User verwenden mehrere KI-Tools parallel, statt sich nur auf eines zu verlassen. Das spiegelt sich auch in aktuellen Marktanalysen wider. Laut Apptopia sank der Anteil an den täglichen US-Nutzer:innen von ChatGPT von 69,1 Prozent im Januar 2025 auf 45,3 Prozent im Januar 2026. Im gleichen Zeitraum stieg Gemini von 14,7 Prozent auf 25,1 Prozent. Wie dynamisch dieser Wettbewerb geworden ist, zeigte sich zuletzt auch im App Store. Anfang März erreichte Claude erstmals Platz eins im US App Store, nachdem eine Kontroverse um einen Vertrag zwischen OpenAI und dem US-Verteidigungsministerium kurzfristig zu mehr ChatGPT-Deinstallationen geführt hatte. Wenige Tage später kehrte ChatGPT wieder auf Platz eins der US App Store Charts zurück, gefolgt von Claude und Gemini.
Für Plattformen geht es jedoch nicht nur um Nutzer:innenzahlen. Entscheidend ist, wer zur Standardschnittstelle zwischen Menschen und Internet wird. Genau deshalb bauen die Anbieter:innen ihre Plattformökosysteme derzeit so massiv aus.
Claude toppt App Store Charts und ChatGPT vor Boykott
– mitten im Kriegstaumel

ChatGPT will das Betriebssystem für deinen Alltag werden
Aktuell bietet ChatGPT derzeit viele Vorteile. Denn OpenAI arbeitet konsequent daran, den KI-Dienst zur Einstiegsschicht für digitale Alltagsaufgaben auszubauen. CEO Sam Altman erklärte bereits, man wolle
KI Milliarden von Menschen zugänglich machen, die sich keine Abonnements leisten können.
Deshalb experimentiert das Unternehmen inzwischen auch mit Werbung und entwickelt eine eigene Identitätsebene unter dem Namen „Sign in with ChatGPT“. Ziel ist es, ChatGPT zum Ausgangspunkt für viele digitale Aktivitäten zu machen. Schon heute können Nutzer:innen dort etwa Einkäufe starten, Reisen planen, Informationen recherchieren oder Fragen rund um Gesundheit klären.
Parallel bauen die Anbieter:innen ihre Ökosysteme rund um die KI-Assistants aus. ChatGPT bot Ende Februar bereits 220 Apps in 13 Kategorien, über die sich verschiedene Dienste direkt in den Assistants integrieren lassen. Auch Anthropic erweitert die Möglichkeiten rund um Claude. Der Dienst bietet rund 160 kuratierte Konnektoren sowie etwa 50 Community MCP Server, über die Claude mit anderen Tools und Datenquellen verbunden werden kann. Die Überschneidung zwischen beiden Plattformen ist allerdings gering. Nur 41 Integrationen gibt es sowohl bei ChatGPT als auch bei Claude. Dabei handelt es sich vor allem um bekannte Produktivitäts-Tools wie Slack, Notion, Gmail, Google Kalender, HubSpot oder Stripe. Abseits dieses gemeinsamen Kerns verfolgen die Plattformen unterschiedliche Strategien. ChatGPT erweitert das eigene Angebot stark um Alltagsanwendungen und integriert inzwischen über 85 Apps für Verbraucher:innentransaktionen wie Reisen, Shopping oder Ernährung. Claude positioniert sich dagegen stärker für professionelle Nutzung und bietet Integrationen zu Tools wie Databricks, Supabase, Snowflake oder wissenschaftlichen Datenbanken wie PubMed und Benchling.
Damit deutet der Report bereits ein mögliches Szenario für den KI-Markt an. Wenn KI-Assistants immer weiter aus ihrem Chatbot-Dasein herauswachsen und zu zentralen Tools für Arbeit und Alltag werden, könnte sich der Wettbewerb anders entwickeln als bei der Web-Suche, die aktuell noch von Google dominiert wird. Statt einer einzigen marktführenden Plattform könnten mehrere große Ökosysteme parallel bestehen – ähnlich wie im Smartphone-Markt, der heute vor allem von Android und iOS geprägt ist.
Der KI-Markt fragmentiert sich weltweit
Neben dem Plattformkampf zeigt der Bericht eine zweite große Entwicklung. Die weltweite Nutzung von KI-Tools fragmentiert sich immer stärker nach Regionen. Während ChatGPT in vielen westlichen Ländern dominiert, setzen andere Regionen stärker auf lokale Modelle und Plattformen.

Westliche Tools wie ChatGPT, Claude, Gemini und Perplexity haben ihre größten Märkte in den USA, Indien, Brasilien, Großbritannien und Indonesien. In China spielen sie kaum eine Rolle. Dort dominieren lokale Produkte wie Doubao von ByteDance oder Kimi. Ein Sonderfall ist DeepSeek. Der Web Traffic verteilt sich dort auf China mit 33,5 Prozent, Russland mit 7,1 Prozent und die USA mit 6,6 Prozent. Auch Russland entwickelt inzwischen ein eigenes KI-Ökosystem. Der Yandex Browser mit integriertem Assistant Alice erreicht 71 Millionen monatlich aktive Nutzer:innen und gehört damit zu den Top Ten der mobilen KI-Produkte weltweit.
Um die KI-Nutzung pro Kopf vergleichbar zu machen, hat a16z einen Index entwickelt, der Website-Besuche und monatlich aktive Mobile-Nutzer:innen (MAU) pro Kopf kombiniert und eine Punktzahl von 0 bis 100 berechnet. Das Ergebnis zeigt ein neues geografisches Bild: Singapur liegt weltweit auf Platz eins, gefolgt von den Vereinigten Arabischen Emiraten, Hongkong und Südkorea. Die USA landen trotz ihrer führenden Rolle bei der Entwicklung vieler KI-Produkte nur auf Platz 20.

3 Trends, die den KI-Markt außerdem neu formen
Auch bei kreativen KI-Tools verschiebt sich der Markt. Während Bildgeneratoren lange die Kategorie dominierten, rücken inzwischen Video-, Musik- und Sprach-KI stärker in den Fokus. Ein Grund dafür ist, dass große Dienste Bildfunktionen zunehmend direkt in ihre eigenen Modelle integrieren, etwa mit GPT Image in ChatGPT oder neuen Bildmodellen in Gemini. Eigenständige Tools verlieren dadurch teilweise an Reichweite und konzentrieren sich stärker auf spezialisierte Anwendungsfälle sowie kreative Communities.
Ein weiterer Trend sind KI-Agents. Tools wie Manus, Genspark oder OpenClaw Agents erledigen komplexe Aufgaben selbstständig, etwa Recherche, Datenanalyse oder das Erstellen von Präsentationen. Besonders viel Aufmerksamkeit erhielt OpenClaw. Das Projekt sammelte innerhalb weniger Wochen 68.000 GitHub Stars und wurde Anfang März zum meistgestarrten Repository auf GitHub. Der Gründer Peter Steinberger wechselte kürzlich zu OpenAI und kommentierte den Hype rund um das Projekt mit den Worten:
The lobster is taking over the world.
Gleichzeitig verschiebt sich auch die Art, wie Menschen KI nutzen. Immer häufiger ist sie direkt in bestehende Software integriert, statt als eigenständige App aufzutreten. Browser, Desktop Tools und Workspace-Anwendungen bauen KI zunehmend in ihre Kernfunktionen ein. Beispiele reichen von KI-Features in Chrome und Office-Programmen bis zu Entwickler:innen-Tools wie Claude Code oder Codex.
Damit verändert sich auch, wo und wie Menschen KI nutzen. Viele verwenden KI heute nicht mehr nur über eigene Apps oder Dienste wie ChatGPT, sondern direkt in Programmen, die sie ohnehin im Alltag nutzen. Dazu gehören zum Beispiel E-Mail-Programme, Meeting Tools, Browser oder Code-Editoren. Das Problem dabei: Diese Nutzung taucht in klassischen Statistiken kaum auf. Rankings wie die Consumer AI Top 100 messen beispielsweise die Website-Besuche oder App-Nutzer:innen. Wenn KI aber direkt in Software integriert ist, etwa in Chrome, Outlook oder Entwickler:innen-Tools, wird sie zwar intensiv genutzt, erscheint in solchen Listen jedoch bisher kaum. Deshalb wird es zunehmend schwieriger, den tatsächlichen Einfluss von KI allein über klassische App oder Website Rankings zu messen.
Online Marketing & SEO
GPT-5.5 noch intelligenter: Arbeit von Monaten in Minuten
OpenAIs GPT-5.5 ist größer und schlauer als GPT-5.4, aber genauso schnell und vor allem beim Computer Use und Coding effektiv. User sparen damit Monate an Arbeitszeit und OpenAI verspricht noch mehr Intelligenz.
Die KI-Modellentwicklung war nie schneller. Nur rund einen Monat nach dem Launch von GPT-5.4 für ChatGPT legt OpenAI mit dem Modell GPT-5.5 nach. Das neue Modell soll eine neue „Intelligenzklasse“ bilden, die für die Erledigung von Arbeitsaufträgen prädestiniert ist, vor allem im Computer Use und beim Coding. Erste Beispiele zeigen bereits, wie das Modell unterstützt und dabei hilft, enorm viel Zeit zu sparen. Dabei soll GPT-5.5 in Sachen Tempo trotz der Optimierungen nicht zurückfallen und sogar einen geringeren Token-Einsatz ermöglichen. Codex User können sich indes über den Browser Support freuen.
GPT-5.4 ist da:
ChatGPT zeigt den Denkweg und bedient Software

Was GPT-5.5 ausmacht: Eine neue, intelligente Art, um Arbeit auf dem Computer zu erledigen
OpenAIs brandneues Modell GPT-5.5 wird in ChatGPT und Codex eingeführt. Dort können dann zunächst Pro, Plus, Business und Enterprise User zugreifen, der Roll-out für die Version GPT-5.5 Pro erfolgt nur in ChatGPT für Pro-, Business- und Enterprise-Abonnent:innen. Mit dem neuen Modell verspricht OpenAI eine „neue Intelligenzklasse“. Bei ChatGPT sorgt zum Beispiel GPT-5.5 Thinking für konzise Antworten und schnelle, präzise Hilfestellung. Insgesamt soll das Modell schneller verstehen, was du tun möchtest und diese Ideen und Intentionen im Arbeitskontext in Prozesse umwandeln, die eigenständig ausgeführt werden. Das Modell performt bei diversen Benchmarks wie Terminal-Bench 2.0 oder GDPval (wins or ties) besser als das vorangegangene GPT-5.4 oder das neue Claude Opus 4.7. Im Blog Post kannst du im Detail nachvollziehen, welche Performance-Vorteile GPT-5.5 zu bieten hat. Im Vordergrund steht laut OpenAI jedoch die Tasache, dass dieses Modell trotz optimierter Intelligenz und Größe dem Modell GPT-5.4 bei der Per-Token-Latenz im Real World Serving in nichts nachsteht. Denn oft sind neuere und größere Modelle langsamer, was ihre Nutzung beeinträchtigen kann. Dieses Problem soll GPT-5.5 nicht haben. OpenAI betont zudem, dass für den Einsatz via Codex weniger Token als bei GPT-5.4 eingesetzt werden müssten, um die Effizienz zu steigern:
[…]. GPT‑5.5 delivers this step up in intelligence without compromising on speed: larger, more capable models are often slower to serve, but GPT‑5.5 matches GPT‑5.4 per-token latency in real-world serving, while performing at a much higher level of intelligence. It also uses significantly fewer tokens to complete the same Codex tasks, making it more efficient as well as more capable.
GPT-5.5 delivers this step up in intelligence without compromising on speed.
GPT-5.5 matches GPT-5.4 per-token latency in real-world serving, while performing better across nearly every evaluation we measured.
It also uses significantly fewer tokens to complete the same Codex… pic.twitter.com/5mR46SM7mW
— OpenAI (@OpenAI) April 23, 2026
Der Start von GPT-5.5 kommt auch mit dem Support für den Browser Use bei Codex daher. So kann das Modell auf Web Apps zugreifen, Seiten besuchen und zum Beispiel Screenshots machen, während es arbeitet. Außerdem werden bessere Präsentationen via Google Drive und Microsoft Office ermöglicht.
With GPT-5.5, Codex now gets more of the job done across the browser, files, docs, and your computer.
We’ve expanded browser use so Codex can interact with web apps, and test flows, click through pages, capture screenshots, and iterate on what it sees until it completes the… pic.twitter.com/rUguNHIcIB
— OpenAI Developers (@OpenAIDevs) April 23, 2026
Einer der größten Vorteile des GPT-5.5-Modells soll überdies der optimierte Computer Use Mode sein. Dabei nutzt das Modell Inhalte auf dem Computer, um toolübergreifend und mit Zugriff auf Apps und Dateien Arbeit erledigen zu können. OpenAI schreibt:
[…] When combined with Codex’s computer use skills, GPT‑5.5 brings us closer to the feeling that the model can actually use the computer with you: seeing what’s on screen, clicking, typing, navigating interfaces, and moving across tools with precision.
Weiterentwicklung von GPTs:
OpenAI führt Workspace Agents in ChatGPT ein

So viel Arbeit nimmt das Modell Usern schon ab
Im ausführlichen Blog Post zum neuen Modell liefert OpenAI eine Reihe von Beispielen, die zeigen, wie viel effizienter einige User mit GPT-5.5 arbeiten können. Die Immunologieprofessorin Derya Unutmaz vom Jackson Laboratory for Genomic Medicine hat beispielsweise mit GPT‑5.5 Pro ein Datenset zur Genexpression mit 62 Samples und rund 28.000 Genen analysieren lassen. Dabei wurden detaillierte Berichte zur Analyse produziert, samt Zusammenfassung der Erkenntnisse und Kernfragen, die offen bleiben. Laut Unutmaz hätte die Arbeit ohne ein solches Modell Monate dauern können, war so aber in kurzer Zeit erledigt. Bartosz Naskręcki wiederum, Assistenzprofessor für Mathematik an der Adam Mickiewicz Universität in Poznań, hat GPT‑5.5 in Codex genutzt, um in nur elf Minuten mit einem einzigen Prompt eine algebraische Geometrie-App zu erstellen, die eine Visualisierung des Schnittpunkts quadratischer Flächen und Umwandlung der resultierenden Kurve in ein Weierstrass-Modell ermöglicht. Naskręcki brauchte dank Codex und GPT-5.5 keine Zusatz-Tools für seine erwünschten Visualisierungen.

Dies sind nur zwei Beispiele für den Einsatz von GPT-5.5, der Usern in diversen Kontexten Zeit sparen und die Arbeit optimieren kann. Der Einsatz bei ChatGPT dürfte fortan ebenfalls zeigen, dass die Ergebnisse sukzessive besser werden mögen.
GPT‑5.5 wurde mit NVIDIAs GB200- und GB300 NVL72-Systemen trainiert und zum Teil dafür designt. NVIDIA ist einer der Konzerne, die Milliardensummen in OpenAI investiert haben. Der Tech-Konzern stellte 2025 100 Milliarden US-Dollar und zehn Gigawatt Energieleistung für das KI-Unternehmen in Aussicht. Neben Investitionen in neue Kernmodelle wie GPT-5.5 gibt es zusätzliche Entwicklungen wie jüngst das KI-Bildmodell ChatGPT Images 2.0.
Die detailliertesten KI-Bilder aller Zeiten?
Das ist ChatGPT Images 2.0

Online Marketing & SEO
Neue Instagram App Instants: Bei Snapchat und BeReal kopiert
Im Hilfebereich von Instagram gibt es jedoch eine offizielle Unterseite für die grundlegende Funktion, noch nicht für die neue App. Daraus geht aber hervor, wie Instants funktioniert:
Ein Sofortbild verschwindet, nachdem es von jemandem geöffnet wurde. Sobald es verschwunden ist, kann es von diesem Konto nicht mehr angesehen werden. Hinweis: Andere können deine Sofortbilder nur innerhalb von 24 Stunden nach dem Teilen öffnen und ansehen. Wenn du dir Fotos ansiehst, die mit Instants geteilt wurden, kannst du darauf reagieren oder antworten. Wenn du auf ein Foto reagierst, erhält die Person, die das Foto geteilt hat, eine Benachrichtigung. Wenn du mit einem Text auf ein Foto antwortest, wird dieser als Nachricht zwischen dir und dieser Person gesendet […].
Wer die Bilder anschaut, ist nicht nachvollziehbar. Instagram rät dazu, diese nur mit bekannten Usern zu teilen. Ohnehin funktioniert das nur mit Freund:innen, also Followern, denen man auch zurückfolgt
In der Standalone App können sich User mit ihrem Instagram Account anmelden, was die Nutzungshürde abbauen soll, ähnlich wie bei Threads. Dort geteilte Bilder lassen sich ebenso direkt in der Instagram App anschauen. Instagram weist in den Insights zum Plattform-Feature darauf hin, dass die Bilder den Meta-Gemeinschaftsstandards entsprechen müssen und dass die Instants, zumindest auf Instagram selbst, als Basis für Empfehlungen und personalisierte Ads genutzt werden können.
Hält sich diese Kopie-App?
Standalone Apps als Ableger von großen Social-Media-Plattformen sind nicht immer mit Erfolgsgeschichten verknüpft. Das zeigt vor allem das Beispiel der Kopien der innovativen Social Media App BeReal. Die französische App liefert Usern einmal am Tag an einem zufälligen Zeitpunkt einen Hinweis, dann haben sie zwei Minuten Zeit, um ein Foto aus ihrem Alltag mit der Vorder- und Rückkamera ihres Geräts aufzunehmen und für ihre Kontakte zu teilen. Auch das spätere Teilen ist möglich. Auf diese Weise können User mit Freund:innen, Kolleg:innen und Familienmitgliedern in Kontakt bleiben, ohne Feeds und umfassende Social-Media-Interaktionen. Zwar hat sich die App-Erfahrung nach dem Verkauf an Voodoo und der Einführung von Ads verändert, doch es gibt noch immer rund 40 Millionen aktive User. Die innovative Funktionsweise der App kopierte Instagram mit Funktionen wie Glimpse in der Story oder Spontaneous Stories und dem „Dual“-Kameramodus direkt in der App.
Instagram launcht neue Features à la BeReal

Aber auch TikTok setzte auf eine BeReal-Kopie, mit TikTok Now gab es sogar eine Standalone App dafür. Die wurde aber nach wenigen Monaten wieder eingestellt. Weder setzte sich diese App durch noch nutzten besonders viele User Instagrams BeReal-Kopien, weshalb die Funktionen zum Teil wieder entfernt wurden.
Mit Instants erinnert Instagram indes an Snapchat und BeReal. Den sehr persönlichen Austausch von Visuals möchte die Plattform damit in einer eigenen App aufgreifen. Ob die User diese App aber vielfach nutzen, ist fraglich. Womöglich setzen sie weiterhin auf Snaps und BeReal-Fotos, wenn sie diese Funktionsweisen schätzen. Wer die Apps allerdings nicht nutzt und auf Instagram aktiv ist, könnte durch den einfachen Login zum Test verleitet sein. Auch wenn nur ein Bruchteil der über drei Milliarden monatlich aktiven Instagram User Instants installiert, kann die App zum Erfolg werden. Wer weiß, vielleicht nutzt Meta diese in diesem hypothetischen Fall nicht zuletzt, um Ads zu integrieren, wie bei BeReal. Dort sind Anzeigen laut Nielsen besonders im Bereich Ad Recall, Kaufabsicht und Markenbefürwortung sehr effektiv. Das dürfte dem Advertising Powerhouse Meta nicht entgangen sein.
„Feel-Good-Space“ trifft Performance:
In dieser Werbemetrik schlägt BeReal Instagram und TikTok

Online Marketing & SEO
All-in-One App: Claude verbindet Spotify, Booking und Co.
Der KI-Assistant erkennt darüber hinaus im Gespräch, was die User planen, und schlägt ihnen passende Apps kontextbasiert vor. Die neuen App-Integrationen sind ab sofort im Web, auf dem Desktop und via Mobile (Beta) verfügbar. Welche Möglichkeiten sich daraus für Reisen, Shopping, Restaurantbuchungen oder Musik ergeben, kannst du im Connector-Verzeichnis einsehen.
Von Spotify bis Booking: Diese Alltags-To-dos übernimmt jetzt Claude für dich
Seit dem Start der Connectoren im Juli 2025 hat Anthropic das Verzeichnis auf über 200 Integrationen ausgebaut – darunter Apps aus Design, Finanzen, Produktivität und Gesundheit. Jetzt kommen Apps aus dem Freizeit- und Alltagskontext hinzu. Suchst du ein Restaurant, schlägt dir Claude direkt Optionen über Resy vor. Planst du eine Reise, bekommst du passende Angebote von Booking.com oder TripAdvisor. Für Musik greift die KI auf Spotify zu. Neu hinzugekommen sind außerdem die Apps AllTrails, Audible, Instacart, Intuit Credit Karma, Intuit TurboTax, StubHub, Taskrabbit, Thumbtack, Uber, Uber Eats und Viator. Weitere sollen folgen.
Du kannst mehrere Apps parallel nutzen und entscheidest jederzeit selbst, welche Aktionen tatsächlich ausgeführt werden. Buchungen oder Käufe erfolgen nicht automatisch, sondern müssen bestätigt werden. Gleichzeitig bleibt Claude werbefrei, Empfehlungen basieren nicht auf bezahlten Platzierungen. Beim Thema Datenschutz hält Claude die wichtigen Leitplanken ein: Sobald du eine App verknüpfst, greift der KI-Dienst in deinem Namen darauf zu. Die Daten werden jedoch nicht für das Training verwendet und bleiben von anderen Konversationen isoliert. Du kannst die Verbindung jederzeit aufheben.
Die Erweiterung zahlt auch auf die Entwicklung von KI-Interfaces hin zu zentralen Steuerungsebenen für digitale Services und Anwendungen ein. Die klassische App-Nutzung tritt dabei zunehmend in den Hintergrund. Statt einzelne Apps aktiv zu öffnen, formulieren User ihre Anliegen direkt im Chat, während KI-Tools wie Claude die Planung, Auswahl und Ausführung kontextbasiert übernehmen.
Baue dir jetzt eigene Live Dashboards für Apps mit Claude Cowork

-
Künstliche Intelligenzvor 2 Monaten
Top 10: Die beste kabellose Überwachungskamera im Test – Akku, WLAN, LTE & Solar
-
Social Mediavor 2 MonatenCommunity Management und Zielgruppen-Analyse: Die besten Insights aus Blog und Podcast
-
Social Mediavor 2 MonatenCommunity Management zwischen Reichweite und Verantwortung
-
UX/UI & Webdesignvor 3 MonatenEindrucksvolle neue Identity für White Ribbon › PAGE online
-
Entwicklung & Codevor 2 MonatenCommunity-Protest erfolgreich: Galera bleibt Open Source in MariaDB
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenSmartphone‑Teleaufsätze im Praxistest: Was die Technik kann – und was nicht
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 2 MonatenIntel Nova Lake aus N2P-Fertigung: 8P+16E-Kerne samt 144 MB L3-Cache werden ~150 mm² groß
-
Social Mediavor 1 MonatVon Kennzeichnung bis Plattformpflichten: Was die EU-Regeln für Influencer Marketing bedeuten – Katy Link im AllSocial Interview
