Künstliche Intelligenz
Lava Studio im Test: Gitarren-Amp mit Cloudanbindung
E-Gitarren und Bässe klingen ohne Verstärker nach nichts. Vollröhren-Amps klingen zwar gut, sind fürs Wohnzimmer aber zu klobig und zu laut. Fürs spontane Üben oder Jammen daheim bieten sich deshalb kompakte Übungsverstärker an, die inzwischen eine erstaunliche Klangqualität bieten und den Sound namhafter Vorbilder per Modelling-Technik verblüffend gut und in Wohnzimmerlautstärke nachbilden.
Das Lava Studio soll mehr sein als so ein Übungs-Amp: ein geschlossenes Mini-Studio mit Amp-Modellen, Effekten und Apps – ohne Zusatzgeräte und ohne externen Rechner. Eigentlich handelt es sich um eine aktive Lautsprecherbox mit fest verbundenem großen Tablet. Das misst in der Diagonale 33,8 cm (13,3 Zoll) und lässt sich wahlweise flach aufs Gehäuse klappen oder stufenlos um bis zu knapp 90 Grad angewinkelt aufrichten. Die mitgelieferten Apps für die Audio-/Videowiedergabe laufen auf dem Tablet auf Android-Grundlage.
Nun ist die Idee, digitale Gitarrenverstärker auf einem Tablet zu realisieren, nicht ganz neu. Für den Anschluss des Instruments braucht man dazu aber meist noch ein externes Audiointerface, etwa das Riff von Positive Grid. Genau dieses Versprechen – alles in einem Gerät – ist der Maßstab, an dem sich das Lava Studio im Test messen lassen muss. Doch wie gut funktioniert dieses in sich geschlossene System im Alltag – und wie offen ist es für die Praxis außerhalb des Wohnzimmers? Im Test zeigten sich jedenfalls auch Einschränkungen, die wenig Raum für Studioambitionen des Anwenders lassen.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Lava Studio im Test: Gitarren-Amp mit Cloudanbindung“.
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Künstliche Intelligenz
Acer bringt TravelMate P4 und P2 mit Core Ultra 300
Acer spendiert seinen Business-Notebooks der Baureihen TravelMate P4 und TravelMate P2 ein frisches Innenleben: In Kürze wird es die Geräte mit Intel-Prozessoren der 2026er-Familie Core Ultra 300 alias Panther Lake geben. Bislang kamen darin noch Core Ultra 200H alias Arrow Lake zum Einsatz, doch diesen fehlte eine starke KI-Einheit (Neural Processing Unit, NPU), um KI-Anwendungen lokal laufen zu lassen.
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Acer ist stolz darauf, seinen Kunden nun in allen TravelMate-Serien Notebooks anzubieten, die das Logo Copilot+ tragen und damit starke NPUs für lokale KI-Anwendungen mitbringen. Mit Core Ultra 300 (Panther Lake) werden aber nur die neuen P2 und P4 bestückt; P6 und X4 verharren bei Core Ultra 200V (Lunar Lake).
(Bild: Florian Müssig / heise medien)
Das TravelMate gibt es als normalen 14-Zöller sowie in einer Variante mit stiftbedienbarem Touchscreen und 360-Grad-Scharnieren; letztere trägt den Namenszusatz Spin. Das TravelMate P2 ist immer ein herkömmliches Notebook, aber wahlweise mit 14 oder 16 Zoll großem Bildschirm und jeweils auf Wunsch auch mit integriertem Mobilfunkmodem erhältlich.
Admins können festlegen, dass das Notebook aus Sicherheitsgründen den Betrieb einstellt, wenn sein BIOS bemerkt, dass die Bodenplatte abgenommen wurde. Auch von den hauseigenen Gaming-Notebooks – Markennamen Nitro und Predator – wurde etwas übernommen, nämlich die Funktion DustDefender: Alle paar Stunden drehen sich die Lüfter kurzzeitig in die entgegengesetzte Richtung und pusten so Staub aus dem Gehäuse, der sonst die feinen Kühllamellen verstopfen könnte, was die Kühlung verschlechert.

Acer betont auf den Deckeln der neuen TravelMates deren Familiennamen. Den Schlitz in der Ecke gibt es nur bei Modellen mit Mobilfunkmodem, denn dahinter verbergen sich die zugehörigen Antennen.
(Bild: Florian Müssig / heise medien)
Weiterhin Verkaufsverbot in Deutschland
Während erste Chargen der neuen TravelMates je nach Modell und Vertriebsregion im Mai oder Juni aus Fernost ankommen sollen, bleibt Deutschland auf absehbare Zeit außen vor: Seit Mitte Februar setzt Nokia hierzulande ein Verkaufs- und Werbeverbot durch, nachdem das Landgericht München geurteilt hatte, dass Acer (und auch Asus) Patente rund um den Videostandard H.265 alias HEVC verletzt.
Das Verbot betrifft ausschließlich Deutschland; in anderen inner- wie außereuropäischen Länder läuft der Vertrieb wie gewohnt weiter. Im Zweifelsfall wäre ein Kauf im EU-Ausland möglich, allerdings dann mit den dortigen Tastaturlayouts. Österreich und die Schweiz sind aber insofern betroffen, als dass deutschsprachige Datenblätter, Werbematerialien und auch -veranstaltungen üblicherweise zentral für die gesamte sogenannte DACH-Region geplant werden. Das fällt derzeit flach. Die nun erfolgte Produktenthüllung der neuen TravelMates wurde allerdings von der europäischen (nicht der deutschen) Acer-Niederlassung organisiert und im italienischen Mailand durchgeführt.
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Zu hiesigen Preisen und Verfügbarkeiten gab es auf der Veranstaltung keinerlei Auskunft; generell wurden wie üblich auch keine Aussagen zur aktuellen Situation oder deren Dauer gemacht. Bei vergangenen Patenturteilen und damit verbundenen Verkaufsverboten hat es zuletzt mehrere Monate gedauert, bis es zu einer Einigung kam und der Verkauf wieder begann.
Hinweis: Acer hat den Autor zur Produktvorstellung nach Mailand eingeladen und die Reisekosten übernommen.
(mue)
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Unternehmen klagen über mehr Bürokratie
Die Bemühungen um Entbürokratisierung kommen laut einer Studie des wirtschaftsnahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) bislang noch nicht bei den Unternehmen an. Demnach beklagten 80 Prozent der befragten deutschen Firmen, dass der Aufwand für die Erfüllung gesetzlicher Berichts- und Dokumentationspflichten in den vergangenen drei Jahren gestiegen sei. Mehr als die Hälfte sieht sogar einen deutlichen Anstieg. Lediglich 1,5 Prozent sprachen von sinkender Belastung, rund ein Fünftel bemerkte keine Veränderung.
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Dabei sehen die Unternehmen laut Befragung auch Probleme in den Behörden. Rund 70 Prozent halten Verwaltungsverfahren für zu langsam und 60 Prozent sagen, vorhandene Ermessensspielräume würden nicht ausreichend genutzt. Jedes zweite Unternehmen moniert auch fehlende Kapazitäten bei der Antragsbearbeitung oder zweifelt sogar an der fachlichen Expertise in den Verwaltungen. Befragt wurden den Angaben zufolge im Herbst 2025 mehr als 1000 Betriebe; die Umfrage ist laut IW repräsentativ.
Wichtigster Faktor beim Bürokratieabbau sind für mehr als 90 Prozent der Firmen weniger umfangreiche EU-Vorgaben. Rund drei Viertel sehen auch in einer zentral organisierten, digitalen Verwaltung Potenzial für Entlastung. „Mit einer digitalen Verwaltung und enger föderaler Zusammenarbeit können die Behörden das Zuständigkeitswirrwarr beenden“, betont auch IW-Forscher Klaus-Heiner Röhl.
Bürokratiekosten leicht gesunken
Zahlen des Statistischen Bundesamts, die das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) im Januar abgefragt hatte, zeichnen ein leicht anderes Bild als die Perspektive der Unternehmen. Nach Berechnungen der Behörde liegen die Bürokratiekosten für Unternehmen bei 62,5 Milliarden Euro pro Jahr. Vor einem Jahr wies die amtliche Statistik Kosten von 66,6 Milliarden Euro aus. Die Zahl der Informationspflichten ging von 12.390 im Januar 2025 auf 12.364 zurück. Demnach sinkt also die Last, wenn auch nur sehr langsam.
Die schwarz-rote Koalition hat sich aber vorgenommen, die Bürokratiekosten deutlich zu senken und die Unternehmen von Berichtspflichten zu entlasten. Im Dezember haben Bund und Länder auch eine Modernisierungsagenda verabschiedet, die Bürokratiekosten um 25 Prozent senken soll. Erst Anfang Januar räumte Bundeskanzler Friedrich Merz allerdings ein, dass die Bürokratiekosten unverändert zu hoch seien.
(axk)
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Digitaler Euro soll 2029 kommen: Das ist der aktuelle Stand
Die Europäische Zentralbank (EZB) peilt die Einführung des digitalen Euro für 2029 an. Gleichzeitig wächst die Kritik, und sie geht inzwischen weit über Kosten- und Wettbewerbsfragen hinaus. Formal befindet sich das Projekt in der Vorbereitungsphase. Die EZB hat bereits Rahmenabkommen für fünf Komponenten des digitalen Euro geschlossen. Dazu zählen Offline-Zahlungen, Alias-Dienste, Betrugsprävention und Entwicklerwerkzeuge. Mit der eigentlichen Umsetzung soll jedoch erst begonnen werden, wenn der Gesetzgeber grünes Licht gibt.
Parallel liefen Experimentierrunden mit Banken, Händlern und Fintechs. Getestet wurden unter anderem sogenannte bedingte Zahlungen, bei denen Geld erst nach Erfüllung definierter Bedingungen freigegeben wird. Die EZB will weiter mit dem digitalen Euro experimentieren und diese Ansätze vertiefen.
Auch die Grundarchitektur ist noch nicht final entschieden. Diskutiert werden zentralisierte Modelle ebenso wie Blockchain-basierte Ansätze. Nicht zuletzt deshalb, weil nach den US-Stablecoin-Gesetzen die EU sich mit dem digitalen Euro beeilen will.
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