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»Markenführung ist dann erfolgreich, wenn Branding und Performance ineinandergreifen« › PAGE online


Warum starke Marken strategische Klarheit brauchen, Vertrauen wichtiger ist als kurzfristige Reichweite und Branding nur im Zusammenspiel mit Performance wirkt, erklärt Lutz Dietzold, Geschäftsführer des German Design Council.

»Markenführung ist dann erfolgreich, wenn Branding und Performance ineinandergreifen« › PAGE onlineBild: ©joergsteinmetz.comDer German Brand Award gibt Markenerfolgen eine Bühne. Warum ist diese Sichtbarkeit gerade heute so wichtig?

Märkte werden unübersichtlicher, Aufmerksamkeitsspannen kürzer, der Wettbewerb wird härter – darum ist gerade heute die Sichtbarkeit für Markenerfolge wichtiger denn je. Marken stehen nicht nur vor den genannten Herausforderungen, gleichzeitig sollen sie gute Produkte oder Dienstleistungen anbieten, Haltung und Orientierung vermitteln. Wer diese Aufgabe nicht selten in Teamarbeit meistert und darin herausragt, verdient Anerkennung und sollte sich zurecht feiern dürfen. Der German Brand Award schafft hier nicht nur den Rahmen, sondern setzt auch Impulse für die gesamte Branche.

Zudem entstehen rund um den Award eine einmalige Community und ein starkes Netzwerk aus kleinen wie großen Akteur:innen der Marken- und Kommunikationswelt. Sichtbarkeit durch den Award bedeutet also nicht nur Reputation, sondern auch wertvolle Vernetzung und Austausch auf Augenhöhe.

Was bedeutet »Marke« für Sie?

Schreibe ich in ein Notizbuch von Moleskine oder auf lose Zettel? Fällt meine Entscheidung auf eine Wärmepumpe von BOSCH oder einen unbekannten Hersteller? Setze ich mich auf einen Stuhl oder einen Thonet? Exemplarisch steht jede der drei Marken für Identifikation, Qualität und Orientierung. Mehr noch: Marke ist fester Bestandteil unserer Alltagskultur. Sie beeinflusst unsere Kaufentscheidungen. Mit einer Marke entstehen langfristige Bindungen – der eigentliche Gebrauchswert dahinter wird dabei häufig zweitrangig. Wenn diese Relation einem Unternehmen gelingt – Produkt, Positionierung und Purpose erfolgreich erlebbar zu machen – sprechen wir von Marke.

Aktuell sprechen wir viel darüber, dass Branding im Vergleich zu Performance in der Markenführung wieder in den Vordergrund rückt. Sehen Sie das auch so – und begrüßen Sie diese Entwicklung?

Ja, das sehe ich ganz klar in Unternehmen und nicht zuletzt an den Ergebnissen der aktuellen Managementstudie »Deutscher Markenmonitor«. Darin gibt nur etwa jede/r Siebte der 311 Teilnehmenden an, den Markenerfolg mit klaren KPIs zu messen. Welchen Einfluss Produkte und Sortimente, Services oder Vertrieb auf das Image haben, wird größtenteils nicht gemessen. Gleichzeitig haben die meisten der befragten Unternehmen keine aus der Marke abgeleiteten Vorgaben für ihre Innovationsstrategien. Dass Branding gleichzeitig wieder stärker in den Vordergrund rückt, begrüße ich ausdrücklich. Markenführung ist aber nur dann erfolgreich, wenn sie ganzheitlich ist und Branding und Performance ineinandergreifen.

Viele Marken haben das Ziel, »aspirational« zu sein, also Begehren, Lifestyle und emotionale Identifikation zu erzeugen. Wie gut gelingt das deutschen Marken – und wie hat sich das verändert?

Um zunächst mit einer weit verbreiteten Zuschreibung aufzuräumen: An emotionaler Identifikation fehlte es bei deutschen Marken nie. Nur lag die Emotion häufiger in Vertrauen, Qualität und handwerklicher Kredibilität à la »Made in Germany« des Industriesektors, was pauschal als rational wahrgenommen wurde – sei es über den Käfer von Volkswagen oder den Vorwerk-Staubsauger. Vor allem auch bei den Konsumgütern gab es immer schon emotional aufgeladene Marken. Ich denke da etwa an Nivea, Haribo, Persil oder Maggi, die seit den 1930ern bestimmte Gefühle transportierten – damals einen begehrenswerten Lebensstil und heute Nostalgie – und damit Ikonenstatus erreicht haben.

»Es geht verstärkt um Storytelling, um Erlebnisse und Haltung. Deutsche Marken verbinden ihre traditionellen Stärken zunehmend mit mutigen Identifikationsangeboten.«

Wie gut dies heute deutschen Marken gelingt, will ich pauschal nicht sagen. Denn unsere inländischen Markenmacher:innen sind zu international aufgestellt, um es von einer Nation abhängig zu machen. Was sich aber aus den vielen Einreichungen der vergangenen Preisverleihungen ablesen lässt, ist der veränderte Fokus: Es geht verstärkt um Storytelling, um Erlebnisse und Haltung. Deutsche Marken verbinden ihre traditionellen Stärken zunehmend mit mutigen Identifikationsangeboten.

Sie haben es gerade angeschnitten: Wann ist eine Marke erfolgreich? Lässt sich das allein am Umsatz messen?

Nicht nur, aber auch. Der Deutsche Markenmonitor 2026 belegt erstmals, dass Unternehmen mit starker Markenführung nachweislich wirtschaftlich erfolgreicher sind: Sie wachsen nachhaltiger, erzielen höhere Margen und sichern sich Wettbewerbsvorteile. Was nicht heißt, dass alle Marken gleich groß oder umsatzstark sein müssen. Klein- und Kleinstunternehmen mit regionaler Stärke oder einer spitzen Zielgruppe sind hier genauso gemeint. Unabhängig der Unternehmensgröße zielt erfolgreiche Markenarbeit heute darauf ab, Werte sichtbar zu machen und Konsument:innen durch eine sich stetig verändernde Gegenwart zu leiten. Das darüber entstehende Identifikationspotenzial ist maßgeblich für das erfolgreiche Image einer Marke. Dass sich dies auch in Wirtschaftlichkeit niederschlagen sollte, ist selbstredend.

Marke wirkt also erst einmal nach innen stärker als nach außen – und ist substanziell für eine erfolgreiche Unternehmensführung?

Absolut. Was ich anfangs aus Sicht der Konsument:innen beschrieben habe, ist aus Unternehmensperspektive das Zusammenwirken von Strategie, Design und Kommunikation. Das Ergebnis komplexer Entscheidungen, bei dem Marke als internes Führungsinstrument dient. In einer Zeit, in der Märkte fragmentierter werden, technologische und soziale Transformation Ungewissheit birgt, entscheiden nicht einzelne Kampagnen, sondern eine richtungsweisende Marke über den Erfolg eines Unternehmens. Sie wird darum auch immer wieder mit einem Kompass verglichen. Mit diesem Verständnis ist es nur konsequent, Markenmacher:innen verstärkt strategische Relevanz und Entscheidungskompetenz zuzusprechen und diese zu würdigen. Die damit einhergehenden Erfolge macht der German Brand Award nun seit zehn Jahren sichtbar.

Allein im DACH-Raum gibt es mehrere Preise, die Markenarbeit in den Fokus rücken. Warum braucht es diese Preise nach wie vor – und was macht der German Brand Award anders?

Der German Brand Award sticht hervor, weil er nicht die lautesten Kampagnen benennt, sondern Marke ganzheitlich und als strategische Führungsaufgabe behandelt. Als Ausrichter setzt der German Design Council damit auch seinen Gründungsauftrag um: das Zusammenwirken von Design, Marke und Innovation als wirtschaftsfördernde Faktoren zu stärken. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal: Auf der Preisverleihung treffen CMOs auf Agenturen, politische Vertreter:innen auf Geschäftsführer:innen und Kreativteams auf potenzielle Auftraggebende. Der Tag steht im Zeichen von Wissensaustausch, Networking und dem verdienten Feiern von Erfolgen – und ich freue mich jedes Jahr aufs Neue darauf!

Der GBA wird seit 2026 verliehen. Welches sind ihre drei wichtigsten Erkenntnisse aus zehn Jahren Markenexzellenz?

In der vergangenen Dekade hat sich kaum eine andere Branche in ihrem Wesen so stark verändert und professionalisiert, wie die Markenarbeit. Damals sprachen wir noch von »digitalen Welten«, heute herrscht »Digital First«. Nach der Pandemie sollten es NFTs als Markeninstrument richten. Unternehmen setzen zunehmend auf New Work und eine mitarbeitendenzentrierte Unternehmenskultur und Markenführung. Und ein über die Jahre aufgekommenes und anhaltendes Nachhaltigkeitsbewusstsein brachte manche Traditionsmarke in Bedrängnis.

»Marken sind heute keine reinen Sender mehr. Sie versprechen Erlebnis- und Identifikationsmomente, bauen Communities und ganze Netzwerke auf.«

Wenn ich auf die Gründungsmoment des German Brand Award zurückblicke, dann lassen sich drei zentrale Erkenntnisse festhalten. Erstens: Keine Markenexzellenz ohne strategische Klarheit. Die überzeugendsten Marken entstehen dort, wo Positionierung, Unternehmenskultur und Kommunikation konsequent zusammenspielen. Und Designsprache dies übersetzt. Zweitens sehen wir, dass Vertrauen langfristig stärker wirkt als kurzfristige Aufmerksamkeit. Gerade in Transformationsprozessen und anhaltenden Krisen sind es die glaubwürdigen und konsistenten Marken, die resilient bleiben – wo wir wieder beim Kompass wären. Und drittens hat sich Markenführung deutlich weiterentwickelt: Marken sind heute keine reinen Sender mehr. Sie versprechen Erlebnis- und Identifikationsmomente, bauen Communities und ganze Netzwerke auf. Sie sind noch gefestigter in unserer Alltagskultur, als sie es bereits vor einer Dekade waren.

Last Call: Registration Deadline 27. Februar 2026

Welche Bühnenmomente der vergangenen 10 Jahre sind Ihnen im Gedächtnis geblieben?

Ich durfte eine Menge inspirierende Persönlichkeiten aus allerlei Branchen auf die Bühne bitten, die auf unterschiedlichsten Wegen ihren Beitrag zu exzellenter Markenführung im DACH-Raum geleistet haben. Eine Begegnung, die mir besonders in Erinnerung geblieben ist, war ein Gespräch mit dem Gewinnerteam von »Unsere Bayerischen Bauern« auf der Award Show 2022. Mit Milchbauern und -bäuerinnen über Markenarbeit zu sprechen war ein einmaliger Perspektivwechsel für mich. In 2024 hatten wir dann Deutschlands einflussreichsten Rapper auf der Bühne: Kool Savas und die Agentur UMG For Brands wurden für ihre kulturell aufgeladene Kampagne zum Launch des neuen »Call of Duty«-Games gewürdigt. Härter könnten die Kontraste nicht sein, oder? Es fällt mir nicht leicht, aus den vielen Erfolgsmomenten zu filtern. Gerne denke ich aber auch an die strahlenden Gesichter der Gewinnerinnen von Bridging Gaps zurück. Die Non-Profit-Organisation, die Spenden als Mikrokredite im globalen Süden vergibt, erhielt gemeinsam mit Studio tülü den Titel »Brand Innovation of the Year«. Die damalige Creative Directorin Wiebke Meyer-Lüters hinterließ einen bleibenden Eindruck, sodass wir sie daraufhin in der Jury des German Design Award integrierten. Zuletzt will ich mit einer Erfolgsgeschichte enden, mit der mitunter alles begann: Der Pharma- und Technologiekonzern Merck überarbeitete seinen globalen Markenauftritt 2015 radikal, was damals kontrovers diskutiert wurde – und heute als mutiger Erfolgsweg gilt. Dem 350 Jahre alten Unternehmen sollte man sein Alter nicht ansehen, wohl aber seine Innovationsfähigkeit. Der German Brand Award 2016 zeichnete dieses disruptive Rebranding gleich in mehreren Kategorien aus.

Zu Lutz Dietzold:

Lutz Dietzold (*1966) ist seit 2002 Geschäftsführer des German Design Council, vormals Rat für Formgebung. Zuvor war er als Berater für die Designbranche selbstständig und verantwortete die Geschäftsführung von Hessen Design inklusive strategischer Neuausrichtung der Designförderung. Seit 2011 ist Dietzold Mitglied im Beirat der Mia Seeger Stiftung sowie im Vorstand der Stiftung Deutsches Design Museum, dessen Vorsitz er 2020 übernahm. Im selben Jahr wurde er in den technisch-wissenschaftlichen Beirat der Rudolf-Diesel-Medaille berufen. Darüber hinaus engagiert er sich im Projektbeirat des Bundespreis Ecodesign des Bundesumweltministeriums und ist Mitglied zahlreicher Jurys und Gremien. Dietzold teilt sein Wissen zu den Themen Wirtschaft und Design regelmäßig in Artikeln und Vorträgen auf nationaler und internationaler Ebene. Sein Engagement erweiterte sich 2024 mit der Berufung in das Kuratorium der World Design Capital 2026. Seit 2025 ist er zudem Mitglied im Hochschulrat der Hochschule für Gestaltung Offenbach.



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Es kommt auf gute Teamstrukturen an › PAGE online


Satte 95 % nutzen Figma, aber es gibt immer noch zu wenig Ressourcen, um die Nutzung zu optimieren. Auch der organisatorische Support fehlt. Und das, obwohl Designsysteme doch eigentlich die Zusammenarbeit zwischen Design und Entwicklung verbessern sollen.

Es kommt auf gute Teamstrukturen an › PAGE online

Die Teams, die mit den Systemen arbeiten, sind sehr klein – auch in großen Unternehmen. Das lässt Rückschlüsse zu, die die Zufriedenheit betreffen. Da ist es nur nachvollziehbar, dass sich alle Beteiligten mehr Ressourcen wünschen. Das ist auch für den erfolgreichen Einsatz wichtig, denn auf die Teamstrukturen kommt es an.

Dieser Report gibt einen Überblick über den Stand der Designsysteme in 2026. Wir haben einige Punkte näher betrachtet.

Mehr Vertrauen durch bessere Kommunikation & Schulungen

Akzeptanz und Vertrauen sind laut Bericht immer noch nicht optimal, auch wenn insgesamt 42 % ein hohes Vertrauen in die Systeme haben und 49 % sehen es eher als moderat. Also müsste es in den Bereichen der Kommunikation der Systemstabilität und dem Zeitfaktor noch weiter Verbesserungen geben. Denn das seien Faktoren, die Vertrauen schaffen.

Geht es um die Zufriedenheit in puncto organisatorischem Support, sank die Prozentzahl von 42 % auf 32 %.  Das ist kein guter Wert, wenn man bedenkt, dass laut Report 82 % berichten, dass Designsysteme die Zusammenarbeit zwischen Design und Entwicklung eigentlich verbessern.

Aber es wird scheinbar an einigen Stellschrauben gedreht, zumindest zwecks der Dokumentation und dem Informationsfluss, denn ganze 90 % der Teams bieten das bereits an. Wobei es hier auch Nachbesserungsbedarf gibt, denn nur 40 % haben Workshops und Trainings implementiert, 34 % Onboarding-Materialien und 19 % Videos. 1-1-Hilfe gibt es immerhin zu 71 %. Aber Webinare sind bei den Befragten nur zu 6 % vorhanden.

Übrigens: Tool-King ist weiterhin Figma mit 95 % Nutzung.

Auf die Teamstrukturen kommt es an!

Entscheidend für den erfolgreichen Einsatz von Designsystemen sind die Teams selbst und wie sie organisiert sind. Schon im Report des vorigen Jahres war der Punkt Ressource ein kritischer. Es wurde bemängelt, dass es einfach zu wenig Leute geben würde, die die Designsysteme managen. Das ist weiterhin der Fall, viele Teams berichten, dass sie mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen unzufrieden sind.

Der Report sagt, dass 87 % der Organisationen ein dediziertes Designsystem-Team haben, was im Vergleich zu Vorjahren leicht gestiegen ist. Die Teams selbst seien aber eher klein, meist bestünden sie aus nur 1–2 Personen, selten gebe es große Teams.

Aber die durchschnittliche Teamgröße wächst mit der Unternehmensgröße. Das ist nur eine logische Konsequenz, denn wo mehr Leute, da auch mehr Ressourcen. Schaut man sich aber die genauen Zahlen an, fällt auf, dass die Teams wirklich klein sind.

  • 1–100 Mitarbeitende (2), 100-1.000 (4), 1.000-5.000 (5), 5.000+ (11)

Daraus resultiert, dass sich die Teams unterbesetzt fühlen. Und das ist in allen Unternehmensgrößen gleichermaßen der Fall.

Die Herausforderungen & KI

Nicht überraschend nennen knapp mehr als die Hälfte Ressourcenknappheit als Herausforderung. Das betrifft auch das Community-Management. 10 % der Teams sehen Schwierigkeiten bei Integration und Aktualisierung.

Erfreulich ist, dass es hinsichtlich der Barrierefreiheit Fortschritte gibt, aber es gibt noch einiges an Verbesserungsbedarf.

Insgesamt stellen technologische Anpassungen auch eine große Herausforderung dar.

Im letzten Jahr ging es zudem darum, dass mehr Automatisierungen gewünscht sind. Diese sind trotz vorhandener Technologien immer noch wenig verbreitet. 37 % automatisieren, 32 % planen es und 68 % haben keine Automatisierung.

Besonders gefragt sind Dokumentations- und Prozessautomatisierung. Viele Teams wünschen sich Automatisierung bei Figma-Variablen, Release Notes, Asset-Generation und Versionierung. Hier kommt KI ins Spiel: Sie wird hauptsächlich für Code- und Dokumentationsgenerierung genutzt. 71 % verwenden KI für Code-Generierung und 60 % für Dokumentationsgenerierung.

Allerdings gibt es weiter Bedenken, denn 61 % befürchten, dass die KI nicht zuverlässig genug ist.

 

Der Report wurde von der Designsystem-Management-Plattform Zeroheight Mitte März 2026 veröffentlicht. 



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Studio Godewind › PAGE online


PAGE gefällt …: Studio Godewind, Designagentur aus Hamburg, die Brandings mit klugen Details und Packagings mit schönsten Illustrationen versieht, die das Buchdesign liebt – und den Moment im Prozess, wenn die Lust auf Veränderung spürbar wird.

Studio Godewind › PAGE online
© Evoto Bild: BJOERN LEXIUS

Name Studio Godewind

Location Hamburg-Altona

Web www.studiogodewind.de

Schwerpunkte Wir machen strategisch fundiertes Branding und Editorial Design für Marken, Produkte, Literatur und Soziales.

Start 2017

Strukturen Wir sind ein festes Team von 5 Leuten mit ganz unterschiedlichen Backgrounds aus Editorial, Strategie, Live Communication und klassischer Grafik – alle aber mit dem Schwerpunkt Branding. Und so arbeiten wir auch in unseren Projekten: Strategische Grundlagen, tragfähige Gestaltungskonzepte und dann ein Team aus Expert:innen für die jeweiligen Touchpoints. Für alles, wo das Ergebnis besser wird, wenn wir es nicht selbst machen, greifen wir auf unser tolles Netzwerk aus Freelancer:innen zurück.

Inspiration Bücher, Ausstellungen, Städtereisen – aber vor allem der Austausch mit ganz vielen unterschiedlichen Menschen.

Ideensuche Erst verstehen, dann gestalten. Wir ziehen viele unserer Ideen aus dem direkten Gespräch mit unseren Auftraggeber:innen. Je besser wir die Branche, das Produkt, das Buch – worum auch immer es gerade geht – verstehen, desto klarere Bilder entstehen in unseren Köpfen. Im Branding arbeiten wir dann meist explorativ auf einem großen gemeinsamen Figma Board und nähern uns über Moods, Schriften, Farben und Formen ersten Ideen an. Bei Büchern lesen wir uns – wenn es schon ein Manuskript gibt – so tief rein, wie es das Projekt-Timing zulässt. Da ist die Geschichte, das Setting, die Vita der Autor:in dann meist schon Inspiration genug, um aus dem Gefühl zu einem Buch ein Cover zu entwickeln.

Arbeitsweise Das hängt immer davon ab, an welcher Stelle des gesamten Kreations-Prozesses wir einsteigen. Oft arbeiten wir mit Auftraggeber:innen in Transformationsprozessen, wie Kulturwandel, Generationswechsel oder inhaltlicher Neuausrichtung. Dabei entwickeln wir dann klare strategische Leitlinien für unsere Arbeit und die nächsten Schritte – und reden viel: mit den Stakeholdern und mit den Mitarbeitenden, die der Prozess betrifft. Das ist einer der besten Momente der Arbeit – wenn man merkt, dass da Bewegung in die Sache kommt, die Leute Lust darauf haben, das sich was verändert. Da wird viel Energie frei, auf die wir dann mit unserer Gestaltung aufsetzen können.
Im Gestaltungsprozess gibt es immer relativ früh den Moment, in dem jemand im Raum fragt: »Wollen wir mal gemeinsam drauf gucken?« und dann zeigen alle ihren bisherigen Stand, diskutieren, geben Feedback, schmeißen Sachen raus und reißen neue Sachen an. Das läuft iterativ, bis wir mit unserer ersten Schulterblick-Präsentation zufrieden sind. Ab da kommen unsere Auftraggeber:innen in den Abstimmungsprozess mit rein und gemeinsam bringen wir das Projekt dann an den Start.
Uns ist wichtig, dass am Ende alle – auf Kundenseite und bei uns im Team – mit Stolz auf das Ergebnis schauen können. Je nach Projekt geht’s dann im stetigen Austausch mit unseren Auftraggeber:innen weiter in die Ausarbeitung und Produktion.
Hier kommt unser großartiges Netzwerk ins Spiel: Ohne unsere Druckereien, Fotograf:innen, PR-Leute, Programmierer:innen und Expert:innen für Buchbinderei, Verpackungen, Messe oder Event wären unsere Projekte oft nur schöne Bilder. Aber mit ihnen können wir sicher sein, dass das Endergebnis herausragend wird.

Held:innen Jessica Walsh, Alex Center, Paula Scher, Brian Collins, Miranda July, Gerrit Ahnen, Tom Wibberenz und Angela Kühn.

Für wen wir einmal im Leben arbeiten möchten Auf der Wunschliste stehen gerade: Branding für eine Hotelkette – gern auch mit Einfluss auf das Interior-Design, Markenarbeit für ein Unternehmen oder Produkt mit Social Cause, hochwertig gestaltete und produzierte Geschäftsberichte und immer immer immer mehr Bücher.

Kund:innen Vagabund Brauerei, Lufthansa Technik, BGW, S. Fischer Verlage, Atelier Tietchen, Rowohlt Verlag, westermann Gruppe

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Neues Markendesign von Lay’s im Rollout – Design Tagebuch


Im vergangenen Herbst hatte der US-amerikanische Lebensmittelkonzern PepsiCo für die Kartoffelchips-Marke Lay’s ein umfassendes Rebranding angekündigt. Nachdem zunächst in den Vereinigten Staaten Verpackungen im neuen Design im Vorfeld zur FIFA Fußball-WM 2026 in den Handel eingeführt wurden, erreicht der globale Rollout sukzessive weitere Märkte. Hierzulande werden sich Konsumenten wohl noch etwas gedulden müssen.

Vom Entwurf bis zur Markteinführung vergehen oftmals Jahre, nicht nur im Produktdesign (z.B. Automobile, Möbel), wo ein langer Entwicklungs- und Designprozess üblich ist, auch im Packaging Design / Markendesign, wie das jüngste Beispiel Lay’s zeigt. Lay’s ist eine internationale Marke für Kartoffelchips und andere Snacks des US-Unternehmens Frito-Lay, einer Tochter von PepsiCo. Die Wurzeln der Marke gehen auf ein 1932 von Herman Lay gegründetes Snackunternehmen in Nashville zurück; seit 1965 gehört sie über Frito-Lay zu PepsiCo.

Bereits anderthalb Jahre bevor PepsiCo auf seinem Instagram-Account das Rebranding publik gemacht hat, hatte das Unternehmen für das neugestaltete Lay’s-Markenlogos Markenschutz beantragt (DPMA-Eintrag /

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.





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