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Meta Ray-Ban Gen 3: Neues Feature enthüllt


Meta plant Ray-Ban Smart Glasses Gen 3 für 2026: Neue Codenamen wie Apparel & Bellini und „Super Sensing“-Tech sorgen für Aufsehen. Was die screenlose KI-Brille kann und warum sie kontrovers wird. Wir erklären es Euch.

Meta bereitet die dritte Generation der Ray-Ban Smart Glasses für einen Launch 2026 vor. Laut Branchen-Leaks lauten die internen Codenamen Apparel für Sonnenbrillen und Bellini für Korrektur- oder Klarglas-Modelle. Die Brillen bleiben screenless und fokussieren weiter auf Kamera, Audio und KI. Neu ist „Super Sensing“, das die Brillen deutlich proaktiver macht. Euer Alltag könnte sich dadurch grundlegend ändern.

Was bringt Super Sensing in Euren Alltag?

Super Sensing analysiert Eure Umgebung kontinuierlich, ohne dass Ihr etwas tun müsst. Die Meta AI liefert Infos, sobald Ihr hinschaut. Die neue Funktion funktioniert mit Look-and-Ask per Blick, ohne „Hey Meta“ oder Knopfdruck. Die Brille erkennt Objekte wie Produkte im Supermarkt, Straßenschilder bei der Navigation oder sogar Gesichter von Bekannten. Sie schlägt Aktionen vor: „Soll ich den günstigeren Wein scannen?“ oder „Route zu deinem Lieblingscafé?“.

Die Ray-Ban wird so zum aktiven Begleiter statt zu einem passiven Gadget. Sie hört immer zu, sieht immer mit und denkt mit. Meta will so den Sprung von reaktivem Sprachassistenten zum KI-Agent schaffen, der Eure Bedürfnisse antizipiert.

Was erwartet Euch?

Die Gen 3 baut auf bewährter Hardware auf: Mit an Bord ist die bekannte 12-MP-Ultraweitwinkel-Kamera für scharfe Videos und Fotos. Dazu offene Lautsprecher mit Whisper-Modus für diskretes Hören, fünf Mikrofone für klaren Sprachbefehl und bis zu 36 Stunden Akkulaufzeit. Neue Prozessoren sollen die KI-Berechnungen direkt in der Brille abwickeln – heißt: weniger Cloud-Abhängigkeit.

Preise starten voraussichtlich bei 300 Euro für Basismodelle, bis 450 Euro für Korrekturglas-Varianten. Der RayBan-Mutterkonzern EssilorLuxottica hat mit der aktuellen Generation über 7 Millionen Einheiten verkauft. Somit zielt die Gen 3 klar auf den Massenmarkt mit Optikern weltweit.

Eure Daten im Fokus?

Kontinuierliches Scannen ohne Opt-in birgt große Risiken für Euch. Kritiker fürchten ständige Video- und Audio-Überwachung, Gesichtserkennung im Alltag und Datenlecks. In der EU könnte Super Sensing gegen die DSGVO verstoßen. Eine kontinuierliche Verarbeitung braucht explizite Einwilligung. Meta betont LED-Indikatoren, Löschoptionen und lokale KI-Verarbeitung, doch Skepsis bleibt trotzdem. Nach Vorwürfen zu KI-Trainingsdaten aus Nairobi wird jede Erweiterung schwieriger.

Ausblick: Teil der KI-Brillen-Welle

Meta steht nicht allein da. Samsung plant Galaxy Glasses mit Gemini-Integration, Google kehrt mit Android XR zurück, Apple startet mit Audio-fokussierten Modellen. Ray-Ban Gen 3 wird Testfall für „unsichtbare“ KI im Alltag.


Wird Super Sensing Euer neues Lieblingsfeature oder ein Datenschutz-Fiasko?



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Mega-Bestellung: SK Hynix kauft EUV-Systeme für 6,9 Mrd. Euro bei ASML ein


SK Hynix macht beim Kapazitätsausbau ernst und gibt eine riesige Bestellung von EUV-Systemen bei ASML in den Niederlanden auf. Der südkoreanische Speicherriese will damit bereits bis Ende 2027 seine Fabriken aufrüsten und die Kapazität für DRAM und NAND deutlich steigern.

In einer Börsen-Pflichtmitteilung von SK Hynix, die via Südkoreas DART-System (Data Analysis, Retrieval and Transfer System) einsehbar ist, bestätigt das Unternehmen die Absicht, für 6,913 Milliarden Euro bei ASML EUV-Systeme zu kaufen. Beachtlich ist dabei, wie schnell das doch am liebsten gehen soll: Das Geld wird bis Ende Dezember 2027 zur Verfügung stehen, die Order soll binnen zwei Jahren vollendet sein. Bereits im Herbst des letzten Jahres war vermutet worden, dass SK Hynix eine Bestellung von bis zu 20 EUV-Systemen aufgeben könnte.

Für knapp sieben Milliarden Euro Belichtungsmaschinen für Speicherfabriken auf einen Schlag zu ordern ist bisher ziemlich einzigartig. Denn die Speicherhersteller sind anders als Logic-Fertiger wie TSMC viel vorsichtiger und langsamer beim Umstieg auf EUV gewesen, belichten so auch heute oft nur eine Handvoll Lagen – wenn überhaupt – mit EUV, um danach mit klassischen DUV-Scannern weiterzuarbeiten. Doch mit zunehmendem Fortschritt wird das in Zukunft auch hier mehr – genau dafür wappnet sich SK Hynix nun. Das Unternehmen gehörte ohnehin aber bereits zu den Herstellern, die EUV eher früh ausprobiert haben, schon seit 2021 wird es in den Anlagen genutzt.

Für 6,9 Milliarden Euro gibt es viele Maschinen

Was genau bestellt wird, darüber gibt es keine genauen Details, sie sind Bestandteil der Verträge und darin auch ausgehandelten Preise. Denn wie in jeder Branche gibt es bei bestimmten Volumen zu gewissen Konditionen auch dort Rabatte oder Service-Pakete, die das ganze abrunden. Für 6,9 Milliarden Euro könnte es theoretisch fast 30 EUV-Systeme geben, deren Preis bei der neuesten Ausführung NXE:3800E nun wohl knapp über der 200-Millionen-Euro-Marke liegen dürfte.

Vorteile von High-NA
Vorteile von High-NA (Bild: ASML)

Sollte im Bestellumfang aber auch das eine oder andere High-NA-EUV-System dabei sein, von dem SK Hynix auch schon eines der aktuellsten Sorte in der Erprobung nutzt, fällt die Order gleich deutlich anders aus: Diese Maschinen kosten eher 350 bis 400 Millionen Euro.

Eine der neuen Fabriken von SK Hynix auf der Mega-Baustelle im Yongin Semiconductor Cluster dürfte unter anderem das Ziel der Belichter werden. Hier entstehen riesige Fabrikgebäude, die voll ausgebaut in sechs Reinräumen auf vielen Etagen in Zukunft riesige Mengen an Speicher produzieren. Die EUV-Belichter dürfte aber auch im Fabrikausbau M15X in Cheongju als auch der Fab M16 in Icheon eingesetzt werden.

Der Komplettbau in zwei großen Bauabschnitten
Der Komplettbau in zwei großen Bauabschnitten (Bild: SK Hynix)



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Retro-Handheld: Spezifikationen des GKD Ultra 350H vorgestellt


Retro-Handheld: Spezifikationen des GKD Ultra 350H vorgestellt

Bild: GKD

Bereits seit einiger Zeit in der Entwicklung und auch schon angeteasert, wurden nun die ersten Spezifikationen für das kommende Retro-Handheld Ultra 350H veröffentlicht. Das herausstechenste Merkmal dürfte die für die verwendete Display-Größe hohe Auflösung sein, während die restlichen Daten eher gewöhnlicher Natur sind.

Kleines Display, hohe Auflösung

Das recht schlicht gehaltene und eher an alte Gamepads erinnernde Handheld, das damit gut in den Retro-Bereich passt, verfügt über einen 3,5 Zoll großen Bildschirm, der mit einer ungewöhnlichen Auflösung von 1.600 × 1.440 Pixeln arbeitet. Das entspricht einer Pixeldichte von 615 ppi. Informationen darüber, über welche Bildwiederholfrequenz die Konsole verfügt, nennt der Hersteller nicht.

Ausreichende, aber keine übermäßige Leistung

Für genügend Leistung soll ein RK3576S aus dem Hause Rockchip sorgen, der neben jeweils vier Cortex-A72- und vier Cortex-A53-Kernen zudem über einen NEON-Coprozessor verfügt. Der Maximaltakt des Ende 2023 erschienenen und im unteren Leistungsspektrum angesiedelten SoC liegt bei 2,2 GHz beziehungsweise 1,8 GHz. Dennoch sollte dieser ausreichen, um viele alte Konsolen, Computer und Arcade-Automaten bis hin zum Leistungsbereich einer PlayStation 1 emulieren zu können. Für die nötige Grafikleistung soll eine GPU vom Typ Mali G52 MC3 mit 1,0 GHz Takt sorgen. Das SoC greift dabei auf 2 GB RAM zurück, die Größe des internen Speichers für eigene Inhalte wird hingegen nicht genannt.

Die Kapazität des verbauten Akkus soll bei 4.500 bis 5.000 mAh liegen und das Handheld ausreichend lange mit Strom versorgen. Angaben zu Drahtlosverbindungen wie WLAN oder Bluetooth macht GKD nicht, Gleiches gilt für weitere Anschlüsse wie USB-C oder einen nativen Kopfhörerausgang. Bekannt ist hingegen, dass als Betriebssystem-Grundlage nicht wie so oft Android, sondern ein angepasstes Linux-System zum Einsatz kommen wird. Zudem ist das Ultra 350H neben dem bekannten Steuerkreuz und den vier in Rautenform angebrachten Aktionstasten mit einem TMR-Joystick von GuliKit ausgestattet.

Gehäuse aus Metall

Das neue Handheld wird in einem Vollmetallgehäuse in den Farben Schwarz und Silber ausgeliefert. Der Preis soll unbestätigten Angaben zufolge zwischen 115 und 130 US-Dollar liegen, wobei hierzulande noch Liefer- und Einfuhrgebühren hinzukommen würden. Wann das GKD Ultra 350H erscheinen soll, ist bisher nicht bekannt.



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Intel Arc Pro B70: Erste Bilder der neuen Workstation-Grafikkarte


Intel Arc Pro B70: Erste Bilder der neuen Workstation-Grafikkarte

Bild: VideoCardz

Die jüngst durchgesickerten Eckdaten zu Intels neuer Profigrafikkarte Arc Pro B70 werden jetzt durch Bilder untermauert. Diese zeigen ein Dual-Slot-Design mit Radiallüfter und blauer Backplate. Eine 8-Pol-Buchse dient der Stromversorgung.

Die Arc Pro B70 im Intel-Design ist deutlich länger als die B50 und besitzt größere Lüftungsöffnungen. Ob sie auch größer als die B60 ausfällt, lässt sich mangels genauer Abmessungen noch nicht sagen.

Intel Arc Pro B70 (Bild: VideoCardz)

Während die B60 mit PCIe 5.0 x8 auskommt, soll die B70 mit PCIe 5.0 x16 die volle elektrische Anbindung des Steckplatzes nutzen. Zumindest beim Intel-Design mit 230 Watt Board-Power kommt ein 8-Pin-Stecker zum Einsatz. VideoCardz spekuliert aber über Partner-Designs mit 12V-2×6-Anschluss, wenn diese die für die Serie anvisierten bis zu 290 Watt ausnutzen. Die Arc Pro B60 Dual mit 400 Watt nutzt diesen Stromanschluss ebenfalls.

B70 und B65 sollen in Kürze vorgestellt werden

Zusammen mit der Arc Pro B65 soll die Arc Pro B70 am 25. März von Intel vorgestellt werden. VideoCardz beruft sich bei diesen Informationen auf durchgesickertes Material von Intel. Beide Modelle sollen den „Big Battlemage“-Chip BMG-G31 sowie 32 GB GDDR6-Speicher nutzen. Allerdings soll bei der Zahl der aktiven Rechenkerne ein großer Abstand herrschen: Die B70 werde 32 Xe-Kerne bieten, während es bei der B65 nur 20 seien.

Nachfolgend stehen die bisher genannten Spezifikationen im Überblick sowie im Vergleich zu Arc Pro B60 und B50:

Spezifikationen der Intel-Arc-Grafikkarten für Desktop-PCs



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