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Entwicklung & Code

Microsoft löst .NET Framework 3.5 aus Windows heraus


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Microsoft hat bekannt gegeben, dass das klassische .NET Framework in der Version 3.5 ab 2026 in Windows 11 nicht mehr Teil des Betriebssystem-Setups sein wird. Bisher war .NET Framework 3.5 eine optionale Komponente bei der Betriebssysteminstallation.

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Künftig muss man das Installationsprogramm für .NET Framework 3.5 von der Microsoft-Website herunterladen und getrennt ausführen. Diese Änderung betrifft erst einmal nur Windows 11 ab Insider Preview Build 27965 und wird dann aber voraussichtlich schon mit dem Feature-Release 26H1 in den stabilen Windows-Kanal eingehen.

Für Windows 10 ist diese Änderung nicht geplant. Details zu der Änderung erläutert Microsoft in einer kurzen FAQ.

Das .NET Framework 3.5 ist am 19. November 2007 erschienen. Der Support für diese Version endet am 9. Januar 2029, siehe Microsoft .NET Framework Lifecycle Policy. Die Version 3.5 ist eine ältere Version des klassischen .NET Framework, das zahlreiche Nachfolger in den Versionen 4.0, 4.5, 4.6.x, 4.7.x und 4.8.x hatte.

Der Support für die Versionen 4.0, 4.5 und 4.5.1 endete schon im Jahr 2016. Die Versionen 4.5.2, 4.6 und 4.6.1 liefen 2022 aus dem Support. Der Version 4.6.2 geht es am 12. Januar 2027 an den Kragen.

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Für die Versionen 4.7 bis 4.8.1 des klassischen .NET Framework wurde noch kein Support-Ende verkündet. Microsoft hatte bei der Einführung der modernen .NET-Versionen (im Jahr 2016 zunächst als .NET Core in den Versionen 1.0 bis 3.1, dann seit Version 5.0 nur noch .NET genannt) zwar offiziell erklärt, dass es keine signifikante Weiterentwicklung des .NET Framework mehr geben wird. Nach dieser Aussage im Jahr 2019 erschien aber im August 2022 noch die Version 4.8.1 für das klassische .NET Framework.

Microsoft hatte auch erklärt, dass man weiterhin an Fehlerbehebungen, Zuverlässigkeit und Sicherheit der klassischen .NET-Framework-Versionen arbeitet und dass das .NET Framework weiterhin mit Windows ausgeliefert werde. Wie die Änderung an der Auslieferungsart von .NET Framework 3.5 jetzt zeigt, bezieht sich diese Aussage „Teil von Windows“ aber offenbar nicht auf alle Versionen.

Die aktuelle Version des modernen .NET ist die Version 10.0, die am 11. November 2025 erschienen ist – zusammen mit C# 14.0. Im heise-Blog Der Dotnet-Doktor erscheint jede Woche ein Beitrag, der neue Funktionen in C# 14.0 und .NET 10.0 vorstellt.

Details zu der Umstellung von .NET Framework 3.5 finden sich im Microsoft-Blog.


(rme)



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Jetzt auch für Windows: Terminal-Multiplexer Zellij 0.44.0 erschienen


Der in Rust geschriebene Terminal-Workspace Zellij ist in Version 0.44.0 erschienen. Das Release bringt unter anderem nativen Windows-Support, die Anbindung via HTTPS an entfernte Sessions sowie umfangreiche Erweiterungen der Kommandozeilensteuerung für die Automatisierung.

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Wie die Entwickler im offiziellen Blog mitteilen, läuft Zellij nun nativ unter Windows. Der Funktionsumfang entspricht dem der Linux- und macOS-Versionen. Bislang war der Einsatz unter Windows nur über das Windows Subsystem for Linux (WSL) möglich.

Aufbauend auf dem in Version 0.43.0 eingeführten Webserver können Nutzer sich nun direkt aus dem Terminal heraus per HTTPS an eine entfernte Zellij-Session anbinden – ganz ohne Browser. Der Befehl zellij attach genügt dafür. Die Verbindung nutzt den eingebauten Webclient, der sich wie ein Browser gegenüber dem Zellij-Web-Server authentifiziert.

Ergänzend dazu gibt es neuerdings einen Read-Only-Modus für das Session-Sharing. Über zellij watch oder im Browser mit einem speziellen Read-Only-Token können Dritte eine Session ausschließlich lesend verfolgen. Solche Tokens lassen sich per zellij web --create-read-only-token oder über das Share-Plug-in (Strg+O, S) erzeugen. Dieses Feature eignet sich besonders für Lehrveranstaltungen, Demonstrationen, Screencasting oder das Streaming, bei denen Zuschauer den Terminalinhalt beobachten, aber nicht eingreifen sollen.

Zellij 0.44.0 hat die Kommandozeilensteuerung erheblich erweitert. Der Befehl zellij run unterstützt im aktuellen Release Flags wie --blocking, --block-until-exit-success und --block-until-exit-failure, mit denen sich Kommandos konditionell verketten lassen. So lässt sich etwa eine Sequenz aus Tests und anschließendem Release-Build abbilden: zellij run --block-until-exit-success -- cargo test && zellij run --blocking -- cargo build --release.

Neue CLI-Aktionen wie zellij action list-panes liefern detaillierte Informationen zu geöffneten Panes mitsamt IDs, Titeln, ausgeführten Befehlen und Koordinaten. Mit zellij action send-keys lassen sich Tasteneingaben an bestimmte Panes senden, zellij action dump-screen gibt den aktuellen Viewport oder den Scrollback-Buffer aus. Über zellij subscribe können externe Tools Echtzeit-Updates aus der Session abonnieren. Hinzu kommen verbesserte Befehle für detach und switch-session sowie die Möglichkeit, Floating Panes atomar ein- und auszublenden. Pane- und Tab-IDs werden nun als Rückgabewerte geliefert, was die Skript-Integration erleichtert.

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Der überarbeitete Layout-Manager lässt sich über Strg+O, L aufrufen. Nutzer können Layouts in neuen Tabs öffnen, auf den aktuellen Tab anwenden oder den Zustand eines Tabs als neues Layout aufzeichnen. Der ebenfalls neu gestaltete Session-Manager fasst das Erstellen neuer Sessions, das Anhängen an bestehende und das Wiederherstellen beendeter Sessions in einer einzigen Ansicht mit Fuzzy Finding zusammen.

Darüber hinaus lassen sich Pane-Grenzen neuerdings mit der Maus oder per Strg+Scrollrad verschieben. Dateipfade in Compiler-Ausgaben oder Logdateien erkennt Zellij automatisch und öffnet sie per Klick.

Für Plug-in-Entwickler stellt Version 0.44.0 neue Rust-APIs bereit. Sie ermöglichen unter anderem den Zugriff auf Scrollback-Inhalte anderer Panes, das Hervorheben von Text im Viewport, das Setzen von Pane-Farben sowie das Auslesen von Umgebungsvariablen und das Auslösen von Session-Saves. Da neue UI-Funktionen in Zellij grundsätzlich als Erweiterungen umgesetzt werden, stehen diese APIs auch externen Plug-ins zur Verfügung.

Siehe auch:


(fo)



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Google schiebt die Gaming-Umgebung Agones in die CNCF


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Die Gaming-Erweiterung für Kubernetes, Agones, kommt zur Cloud Native Computing Foundation (CNCF) und startet dort im Status einer Sandbox.

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Laut CNCF-Blog ist das Open-Source-Projekt ein fester Bestandteil der Games-Industrie, der erste offizielle Partner war von Anfang an Ubisoft. 250 Entwicklerinnen und -Entwickler beteiligen sich an Agones, was sich unter dem Dach der CNCF weiter ausbauen soll.

Das von Google 2017 ins Leben gerufene Projekt dient dem Bereitstellen von Multi-Player-Games in der Kubernetes-Welt. Entwicklerinnen und Entwickler brauchen damit eine Anwendung nur einmal zu bauen und können sie überall bereitstellen, wobei sowohl lokale als auch Cloud-Komponenten zum Einsatz kommen können.


(who)



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März-Update: Android Canary-Version bringt neue App-Sperre und alte WLAN-Kachel


Die März-Version von Googles „Entwicklerspielplatz“ Android Canary ist da. Sie richtet sich primär an Entwickler, in der neuen Version stecken jedoch einige interessante Funktionen, die auch für Nutzerinnen und Nutzer relevant sein dürften.

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Die Canary-Version mit der Buildnummer ZP11.260220.007 steht zum Testen für eine Reihe von Google-Geräten bereit: Google bietet System-Images für das Pixel 10a, Pixel 10, Pixel 10 Pro (XL), Pixel 10 Pro Fold, Pixel 9a, Pixel 9, Pixel 9 Pro (XL), Pixel 9 Pro Fold, Pixel 8a, Pixel 8, Pixel 8 Pro, Pixel 7a, Pixel 7 Pro, Pixel 7, Pixel 6a, Pixel 6 Pro, Pixel 6, Pixel Fold sowie das Pixel Tablet an. Zudem gibt es Generische System-Images (GSI), die auf Geräten anderer Hersteller ausgeführt werden können. Ein aktualisiertes SDK wird laut Google in den kommenden Tagen veröffentlicht.

Laut Google sind Canary-Builds, die das Unternehmen im Juli 2025 eingeführt hatte und die Developer-Previews ersetzen, experimentell und werden nicht für den allgemeinen Gebrauch empfohlen. Sie enthalten Funktionen, die sich noch in der aktiven Entwicklung befinden. Sie könnten daher noch Fehler oder Probleme enthalten, die den normalen Einsatz beeinträchtigen könnten. Zudem macht Google darauf aufmerksam, dass manche in Canary getestete Funktionen möglicherweise nicht immer in eine stabile Android-Version einfließen.

Ein erster Blick in die Canary lohnt sich dennoch, denn der Hersteller testet einige interessante Funktionen: Zum einen vollzieht Google in den Schnelleinstellungen eine Kehrtwende und bringt separate Kacheln für WLAN- und Mobilfunkempfang. Google hatte mit Android 12 eine einzige Kachel für beide Konnektivitäts-Optionen in die Schnelleinstellungen gebaut, sodass es umständlicher war, eine der beiden Funktionen abzuschalten.


Android Canary Screenshot der Schnelleinstellungen – WLAN und mobile Daten sind wieder getrennt

Android Canary Screenshot der Schnelleinstellungen – WLAN und mobile Daten sind wieder getrennt

Android Canary März-Update – Buttons WLAN und mobile Daten sind in den Schnelleinstellungen wieder getrennt.

(Bild: Andreas Floemer / heise medien)

Zudem können Entwicklerinnen und Entwickler die mit der Beta 2 von Android 17 angekündigten App-Bubbles testen. Ein Langdruck auf eine App öffnet ein überarbeitetes Dialogfenster, in dem man die Funktion „Bubbles“ findet.

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Die „Bubble“ lässt sich an eine beliebige Stelle auf dem Bildschirm verschieben, sie bewegt sich jedoch stets automatisch an den Bildschirmrand, um nicht im Weg zu sein. Um die Bubble zu schließen, bewegt man sie einfach in den unteren Bildschirmbereich, wo ein großes „X“ erscheint. Zudem findet man in der linken unteren Ecke das Feld verwalten – ein Tipp darauf öffnet einen Dialog, mit dem man die Blase schließen kann. Es lassen sich außerdem mehrere App-Blasen gleichzeitig nutzen.


Screenshot Android Canary App-Bubbles

Screenshot Android Canary App-Bubbles

Neu in Android Canary: die App-Bubbles.

(Bild: Andreas Floemer / heise medien)

Erste Hinweise auf diese Funktion hatte Android Authority schon in einer Beta von Android 15 QPR1 entdeckt. Damals spekulierte man, dass das Feature Teil von Android 16 werden könnte. Einen Vorläufer der App-Bubbles hatte Google schon mit Android 11 im Jahr 2020 eingeführt. Die „Bubbles API“ war aber nur für Messaging-Apps bestimmt, um Unterhaltungen in einem schwebenden Fenster anzeigen zu können.

Im neuen App-Dialog findet man noch eine weitere Funktion: die App-Sperre. Mit dieser Funktion können Nutzerinnen und Nutzer ausgewählte Apps mit einem zusätzlichen Schutz versehen und vor unbefugtem Zugriff schützen. Zum Öffnen der mit App-Sperre versehenen Apps muss man erneut den Fingerabdruck oder die PIN nutzen.


Screenshots Android Canary App-Sperre am Beispiel von Gmail

Screenshots Android Canary App-Sperre am Beispiel von Gmail

Google testet mit Android Canary eine App-Sperre.

(Bild: Andreas Floemer / heise medien)

Laut Google werden Benachrichtigungen bei entsprechend geschützten Apps ausgeblendet und Widgets und Verknüpfungen entfernt. Jedoch können KI-Agenten und -Dienste, denen man Zugriff erlaubt hat, weiterhin auf die App zugreifen, heißt es. Übrigens bietet auch Apple eine ähnliche Funktion zum Sperren von Apps in iOS und iPadOS an.

Abgesehen von den ersten entdeckten neuen Funktionen weitet Google auch die mit Material 3 Expressive eingeführte Transparenz weiter aus. Nun ist sie auch in der Widgets-Übersicht zu finden.


Screenshot-Vergleich – Widgetansicht in Android 16 QPR3 und in Android Canary

Screenshot-Vergleich – Widgetansicht in Android 16 QPR3 und in Android Canary

Weniger und mehr Transparenz: die Widgetansicht in Android 16 QPR3 und in Android Canary.

(Bild: Andreas Floemer / heise medien)

Android Authority hat außerdem neue Optionen für Hörgeräteträgerinnen und -träger entdeckt. Damit nicht jede eingehende Nachricht im Hörgerät zu vernehmen ist, können Nutzer künftig Benachrichtigungstöne auf den Lautsprecher des Smartphones beschränken. Darüber hinaus können Nutzer die Wiedergabe von Klingeltönen und Benachrichtigungen über die Lautsprecher des Telefons sowie über ihre Hörgeräte oder In-Ohr-Implantate vollständig unterbinden. Hierfür werden Pixel-Geräten auf der Seite „Hörgeräte“ unter den Einstellungen für Barrierefreiheit zwei neue Schaltflächen angezeigt: eine für Benachrichtigungstöne und eine für Klingeltöne und Wecktöne.

Ob und wann einige der noch unangekündigten Funktionen Einzug in das stabile Android halten, ist ungewiss, wie Google sagt. Jedoch könnte die eine oder andere früher erscheinen als später. Schließlich sagte Google jüngst, dass Funktionen erscheinen, wenn sie fertig sind. Das nächste größere Update ist übrigens Android 17, das im Juni erwartet wird.


(afl)



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