Künstliche Intelligenz
Mini-Gaming-PC Asus ROG NUC 15 im Test: Zockerbiest mit Nvidia RTX 5080
Starke Leistung im schlanken Gehäuse: Der Mini-Gaming-PC Asus ROG NUC 15 wartet mit RTX 5080 Mobile und Intel Core Ultra 9 auf.
Zocken auf einem echten Gaming-Rechner, aber ohne riesiges Gehäuse und komplexen Zusammenbau: Dieses Erlebnis versprechen Mini-Gaming-PCs, wie der Asus ROG NUC 15, der mit einer echten dedizierten Laptop-GPU aufwartet. Konkret handelt es sich um eine Nvidia Geforce RTX 5080 Mobile, die zusammen mit dem eingesetzten Intel Core Ultra 9 275HX richtig Alarm machen kann. Dazu gibt es bis zu 32 GB Arbeitsspeicher (RAM) und eine 2 TB große SSD.
Mit seinem schlanken Gehäuse kann er sich zwar gut verstecken, muss das aber nicht, wenn es um die Leistung geht. Der PC ist kaum größer als eine Konsole. Dennoch behält man sich die Flexibilität eines klassischen x86-Systems. Dafür lässt sich der Hersteller aber auch fürstlich entlohnen: Für die Maximalvariante sind über 2800 Euro fällig. Wir zeigen im Test, was man dafür bekommt. Das Testgerät hat uns der Hersteller zur Verfügung gestellt.
Ausstattung: Welche Hardware bietet der Asus ROG NUC 15?
Im Asus NUC ROG 15 schreitet ein Intel Core Ultra 9 275HX (Vorstellung: Anfang 2025) zur Tat, der auf 24 Kerne zurückgreifen kann. Diese setzen sich aus acht Performance-Kernen (P-Kerne; Intel Lion Cove) sowie 16 Effizienz-Kernen (E-Kerne; Intel Skymont) zusammen. Während die P-Kerne bis zu 5,4 GHz takten dürfen, beschränken sich die E-Kerne auf 4,6 GHz. Die auf High-End-Gaming ausgelegte Arrow-Lake-HX-CPU ist im N3B-Prozess (3 Nm) bei TSMC gefertigt.
Ihre standardmäßige TDP (Thermal Design Power) beträgt 55 W, kann im Boost aber auch auf bis zu 160 W ansteigen. Die maximale Betriebstemperatur liegt bei 105 Grad Celsius.
Die iGPU Intel Graphics bietet lediglich vier Xe-Kerne und taktet mit 300 bis 1900 MHz. Sie wird ebenfalls bei TSMC im N5P-Prozess gefertigt. Eine NPU für KI-Aufgaben ist ebenfalls an Bord mit 13 TOPS (Int8). Die CPU bietet 36 TOPS (Int8).
Zusätzlich zur integrierten Grafik gibt es beim ROG NUC 15 eine dedizierte Grafikkarte von Nvidia. Dabei handelt es sich um eine mobile dGPU, wahlweise die RTX 5060, 5070, 5070 Ti oder 5080. In unserem System steckt die 5080 Mobile mit 16 GB GDDR7 Speicher und 1334 TOPS (Int8) basierend auf der Blackwell-Architektur. Der GB203-Chip ist ebenfalls im N5P-Verfahren in 5 Nm bei TSMC gefertigt und bietet 8192 Kerne sowie 64 Raytracing-Kerne und 256 Tensor-Kerne. Damit ist er der Desktop-5070-Ti ähnlicher als der Desktop 5080 (6144 vs. 10.752 Kerne). Sie kann bis zu 150 W TDP erreichen und unterstützt DLSS4. Ihr Kerntakt liegt zwischen 975 und 2287 MHz, die Speicherbandbreite ist 256 Bit, womit bis zu 896 GB/s möglich sind.
Unser Testsystem bietet 32 GB DDR5-RAM, der in zwei 16 GB große SO-DIMM-Module mit 6400 MT/s aufgeteilt ist. Diese können ausgetauscht und insgesamt auf maximal 96 GB aufgerüstet werden. Die Basisvariante verfügt über zwei 8 GB große Module, also 16 GB insgesamt. Bei der SSD handelt es sich um eine 2 TB große M.2-SSD mit PCIe x4.0 im Format M.2-2280. Ausweislich des Speicherbenchmarks Crystaldiskmark schreibt sie mit 6441 MB/s und liest mit 6983 MB/s. Das ist sehr ordentlich. Leider belegt sie den PCIe-5.0-Slot des ROG NUC, der zweite M.2-Slot ist frei, kann aber nur PCIe 4.0.
An Anschlüssen bietet der ROG NUC 15 Thunderbolt 4/USB4 mit Diplayport 2.1, viermal USB-A 3.1 sowie je zweimal HDMI 2.1 und Displayport 2.1. Außerdem gibt es eine Ethernet-Schnittstelle mit 2,5 Gbit/s. Zur Vorderseite hin gibt es USB-C 3.2, 2x USB-A 3.1 sowie eine Klinkenbuchse (3,5 mm).
Drahtlos arbeitet das Gerät mit Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4, wobei als WLAN-Chipsatz eine Intel Killer BE1750x zum Einsatz kommt. Für kabelgebundene Internetverbindungen gibt es den Intel Killer E3200G.
Performance: Wie schnell ist der Asus ROG NUC 15?
Seit Kurzem gibt es für unseren klassischen Büro-Benchmark PCMark 10 ein neues Update. Die Ergebnisse aus dem Workflow der neuen Version 2.x sind allerdings nicht mehr mit denen des bisherigen Workflows 1.x vergleichbar, worauf Entwickler UL Solutions explizit im Changelog hinweist. Aus diesem Grund geben wir bis auf Weiteres die Ergebnisse beider Versionen an, um die Vergleichbarkeit mit zuvor getesteten Systemen aufrechtzuerhalten.
Bei Version 1.x kommt der Asus ROG NUC 15 im Mittel auf 8649 Punkte mit Spitzen bei 8813 und 8306 Punkten. Der neue Workflow führt zu deutlich höheren Ergebnissen, im Mittel sind es hier 10.743 Punkte mit Ausreißern bei 11.223 und 10.000 Punkten. Bei 3DMark Time Spy gibt es 20.813 Punkte, die sich aus 22.052 GPU- und 15.789 CPU-Punkten zusammensetzen. Das ist ein deutlich höherer Score, als bei unserem großen Desktop-Gaming-PC mit AMD Ryzen 7 5800X3D und RTX 3070 Ti. Dieser kam nur auf etwas mehr als 13.000 Punkte.
Im Benchmark Cinebench R24 erreicht das System 130 Punkte im Single-Core und 1986 Punkte im Multi-Core. Der plattformübergreifende Benchmark Geekbench 6 gibt Scores von 3018 (Single-Core) und 20.066 Punkten (Multi-Core) aus. Beim OpenCL-Test erreicht die iGPU 19.120 Punkte, die dGPU 213.857 Punkte.
Asus ROG NUC 15 – Bilderstrecke
Bei einem Mini-Gaming-PC nicht fehlen dürfen natürlich auch die Spieletests. Alle unsere Standardtitel zum Test laufen auf dem System mit hohen Framerates in Full-HD. Anno 1800 kommt in ultrahohen Einstellungen bei 2-facher Kantenglättung und ohne FSR (Fidelity FX Super Resolution) auf 56 bis 60 FPS. Bei Counter Strike bekommen wir selbst in höchsten Einstellungen teils über 300 FPS auf Mirage. Dabei ist vierfaches MSAA aktiviert.
The Witcher 3: Wild Hunt läuft auf dem ROG NUC 15 bei aktiviertem Raytracing ebenfalls butterweich. Bei der konkreten FPS-Anzeige gibt es hier allerdings Probleme, sodass wir keinen Wert erhalten. Die Performance kann sich aber absolut sehen lassen, Ruckler bemerken wir keine.
Einzig Probleme beschert uns Cities Skylines 2, das zwar mit ebenfalls 50 bis 60 FPS glänzt im mittleren Preset, allerdings nach kurzer Zeit komplett einfriert. Wir können uns zwar ins Hauptmenü per ESC-Taste zurück retten, das Problem tritt allerdings immer wieder auf – auch in niedrigeren Settings.
KI: Wie gut ist die NPU des Asus ROG NUC 15?
Neuerdings testen wir bei kompatiblen Systemen auch die KI-Leistung mit einem echten Benchmark. Dafür nutzen wir Procyon, der ebenfalls von UL Solutions stammt und sich als quasi-Nachfolger von PCMark 10 anschickt – der Büro-Benchmark wird aber erstmal weiter unterstützt. Procyon bietet gleich dreierlei verschiedene Tests für die KI-Leistung in verschiedenen Bereichen: Image Generation, Text Generation und Computer Vision.
Dabei können wir wählen, ob wir die iGPU, dGPU oder NPU für den Durchlauf nutzen – manchmal auch die CPU. Welche davon verfügbar sind, hängt vom sogenannten Werkzeugkit ab, welches für jeden Grafikkartenhersteller unterschiedlich ist. Unter Windows kann das allgemeine Toolkit von Microsoft ONNX-Runtime DirectML verwendet werden, jedoch ist es nicht in der Lage, die NPU anzusteuern.
Wir beginnen beim Test zur Bildgenerierung mittels Stable Diffusion 1.5 Light, wo die iGPU 779 Punkte über Intels OpenVINO erreicht. Mit der NPU über OpenVINO gibt es 787 Punkte. Die RTX 5080 erzielt hier einen Score von 32.485 Punkten über TensorRT. Mit der ONNX-Runtime erhalten wir 19.470 Punkte.
Kommen wir nun zum Bereich der Textgenerierung mit LLMs (Large Language Models). Hier bietet Procyon die Modelle Phi 3.5, Mistral 7B, Llama 3.1 und Llama 2.
Zunächst wählen wir hier nur die NPU über OpenVINO aus und erhalten 312 (Phi), 280 (Mistral), 256 (Llama 3.1) und 252 Punkte (Llama 2). Mit der iGPU landen wir bei 372 Punkte mit Phi, 316 mit Mistral, 296 mit Llama 3.1 und 294 mit Llama 2. Anschließend testen wir die dGPU noch mit Microsofts ONNX-Runtime, wobei wir 3851 Punkte mit Phi und 3793 Punkte mit Mistral erzielen. Auf Llama 3.1 entfallen 3382 und auf Llama 2 3746 Punkte.
Wir überprüfen abschließend die Leistung noch im Bereich Computer Vision: Hier erreicht die NPU 392 Punkte bei Float16-Präzision mit OpenVINO. Mit Microsofts Windows ML Float32 sind es 333 Punkte, die iGPU schafft hier auf 145 Punkte. Die CPU kommt mit OpenVINO Float32 auf 236 Punkte. Die dedizierte Grafik zeigt 1374 Punkte mit TensorRT Float32 sowie 949 Punkte mit Microsoft Windows ML Float32.
Unsere Tests zeigen, dass die NPU nicht wesentlich stärker als die Grafik ist. Das ist aber auch gewollt: Es geht vielmehr darum, alltägliche KI-Anwendungen wie Autokorrektur, Text-to-Speech, Gesichtserkennung oder auch Microsofts Recall nahezu unbemerkt im Hintergrund zu betreiben.
Verbrauch: Wie hoch ist die Leistungsaufnahme des Asus ROG NUC 15?
Der Verbrauch des ROG NUC 15 liegt erheblich höher als bei klassischen Mini-PCs. So wird das Gerät bereits mit einem 330-W-Netzteil ausgeliefert und allein die TDP der dGPU liegt bei über 100 W. Im Idle ohne Last bezieht der Mini-Gaming-PC zumeist 40 bis 45 W. Unter Last steigt dieser auf 270 bis 309 W. Zum Vergleich: Beim Minisforum MS-S1 Max (Bestenliste) mit AMD Ryzen AI Max+ 395 (16C/32T) messen wir 5 und 7 W bei ruhendem Desktop. Bei maximaler Belastung steigt der Verbrauch kurzzeitig auf 210 W, bevor er sich dann auf 175 W einpendelt.
Lüfter: Wie laut ist der Asus ROG NUC 15?
Die Lautstärke eines Mini-Gaming-PCs ist immer im Kontext seiner Leistung zu sehen: Eine dedizierte Grafik ist zwar flotter, verursacht dafür aber auch deutlich mehr Hitze. Dafür, wie stark der ROG NUC 15 ist, geht die verursachte Lautstärke vollkommen in Ordnung. Im Idle bewegt sich das System leicht hörbar bei 34 bis 36 dB(A). Unter Volllast durch den Stresstest von Aida64 sind es dann bis zu 43 dB(A), was wir für die Leistung im Rahmen finden.
Beim Takt startet das System zunächst mit 4,3 GHz, die Temperatur liegt bei 90 Grad. Im weiteren Verlauf pendelt er sich bei 2,3 GHz ein, womit die Temperatur auf 82 Grad absinkt, später sogar auf 74 Grad bei gleichbleibendem Takt.
Software: Welches Betriebssystem ist auf dem Asus ROG NUC 15 installiert?
Auf dem ASUS ROG Nuc 15 ist Windows 11 in Version 24H2 vorinstalliert. Das System kommt ohne zusätzliche Bloatware, die Lizenz ist aktiviert. Unser routinemäßiger Virentest mit Windows Defender bleibt ohne Malware-Befund. Auch der Betrieb von Linux auf dem System ist möglich. Wir deaktivieren dafür zunächst Secure Boot, da wir sonst nicht ohne MOK-Key-Enrollment von USB-Stick starten können. Das BIOS lässt sich mittels F2-Taste aufrufen, F10 führt zur Boot-Übersicht.
Danach wählen wir auf unserem Ventoy-USB-Stick das auf Ubuntu basierende Tuxedo OS aus. Nach kurzer Einrichtung kommen wir zum KDE-Desktop und können dort WLAN, Bluetooth und Audio nutzen. Auch die Auflösung wird richtig erkannt. Leider aber wacht das System aus dem Standby-Modus nicht mehr zuverlässig auf. Ein Umstand, den wir auch beim Minisforum MS-S1 Max bemängeln mussten. Die Grafik hängt sich auf und der Mauszeiger fliegt stotternd über einen schwarzen Hintergrund. Hier hilft nur das Zwangs-Aus per Power-Button.
Gehäuse: Wie ist die Verarbeitung des Asus ROG NUC 15?
Das Gehäuse des ROG NUC 15 besteht aus wertig verarbeitetem, schwarzem Kunststoff. An der Seite findet sich Öffnungen zur Luftzufuhr sowie ein transparentes Element, durch welches die integrierte RGB-Beleuchtung zu sehen ist. Diese hat die Form des ROG-Logos und leuchtet in Regenbogenfarben. Die gegenüberliegende Seite ist hingegen durchgehend schwarz und ist durchzogen vom ROG-Schriftzug, welcher gleichzeitig eine Lüfteröffnung ist.
Das Gehäuse ist so konstruiert, dass der PC vertikal ausgerichtet ist. Dafür ist ein stabiler Standfuß angebracht. Die Maße betragen 56,5 x 282,4 x 187,7 mm.
An die Komponenten im Gehäuseinneren kommt man nach dem Lösen von fünf Schrauben: Eine davon befindet sich bei den rückwärtigen Anschlüssen, eine an der linken Seite und drei auf der Unterseite. Danach lässt sich das Gehäuse einfach aufschieben. Dabei sollte man etwas vorsichtig sein, um nicht das Kabel der Beleuchtung im Seitenteil abzureißen.
Preis: Was kostet der Asus ROG NUC 15?
Unser Testgerät stellt mit Intel Core Ultra 9 275HX, Nvidia Geforce RTX 5080 Mobile und 32/2000 GB die Maximalkonfiguration des ROG NUC 15 dar. Der Preis dafür liegt bei satten 2857 Euro. Andere Varianten mit dieser CPU gibt es mit RTX 5070 oder 5070 Ti für 2200 Euro oder 2204 Euro. Die Basisvariante mit Intel Core Ultra 7 255HX, RTX 5060 und 16/1000 GB erhält man ab 1779 Euro.
Fazit
Der Asus NUC ROG 15 ist ein mehr als beeindruckender Mini-Gaming-PC mit viel Leistung im kompakten Konsolen-Formfaktor. Das Tandem aus Nvidia-GPU und Intel-Ultra-CPU sorgt für viel Spielspaß. Zudem hat Asus das System von der Kühlung gut abgestimmt, sodass der PC nicht zu laut wird, aber auch sein Potenzial ausschöpfen kann. Verarbeitung und Anschlussausstattung tun ihr Übriges.
Der Mini-Gaming-PC ist bei allem Lob aber definitiv nichts für schmale Geldbeutel. Denn mit über 2800 Euro für unsere Variante, in jedem Fall aber über 1700 Euro für die Basisvariante, befinden sich die Kosten in astronomischen Höhen. Dafür bekommt man ein gut austariertes System mit einem hervorragenden Gesamtpaket.
Künstliche Intelligenz
Virgin Galactic kündigt neues Raumfahrzeug und weitere Raumflüge an
Virgin Galactic ist zurück im Geschäft: Das US-Raumfahrtunternehmen hat angekündigt, seine touristischen Flüge ins All wieder aufzunehmen. Allerdings verlangt das Unternehmen deutlich höhere Preise als früher.
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Das Unternehmen habe das SpaceShip, das erste Raumschiff der neuen Delta-Klasse, fast fertiggestellt, sagte Virgin-Galactic-Chef Michael Colglazier bei der Vorstellung der Zahlen für das vierte Quartal sowie für das gesamte vergangene Jahr: „Die Montage sollte in den nächsten ein, zwei Wochen abgeschlossen sein, und wir gehen davon aus, dass wir im April mit den Bodentests anfangen. Damit sind wir im Plan für unseren ersten Flug ins All im vierten Quartal 2026.“
Gleichzeitig hat das Unternehmen eine begrenzte Zahl von Tickets für weitere Raumflüge bereitgestellt. Allerdings verlangt Virgin Galactic einen deutlich höheren Preis: 750.000 US-Dollar kostet der Ausflug ins All. Bisher waren es 600.000 US-Dollar. Insgesamt 50 weitere Raumflüge bietet das US-Raumfahrtunternehmen an. Der Börsenkurs machte daraufhin einen Sprung; aktuell befindet sich der Kurs wieder auf Vorwochenniveau.
Bisher nur fünf kommerzielle Flüge
Nach vielen Verzögerungen startete Virgin Galactic Mitte 2023 mit seinen kommerziellen, Suborbital-Raumflügen. Von einem regulären Angebot konnte jedoch nicht die Rede sein: Gerade mal fünf Flüge wurden durchgeführt, der letzte Anfang 2024. Dann war schon wieder Schluss, aus finanziellen Gründen. Zum Jahresabschluss 2024 teilte das Unternehmen mit, dass rund 650 Kunden auf ihren Flug ins All warten.
Künftig sollen zwei Raumfahrzeuge zur Verfügung stehen: Ein zweites SpaceShip soll im kommenden Winter fertig werden, sagte Colglazier. Die Bodentests für das erste Modell sollen im Juli abgeschlossen sein. Dann wird das SpaceShip zum Spaceport America im US-Bundesstaat New Mexico gebracht, von wo aus es ins All startet.
Die ersten Gleittests sind für das dritte Quartal geplant. Anschließend sollen zwei Testflüge mit Triebwerk stattfinden, einer mit zwei Piloten und einer Nutzlast für die US-Raumfahrtbehörde NASA sowie einer mit zwei Piloten und sechs Virgin-Galactic-Beschäftigten an Bord. Gleichzeitig sollen weitere Piloten ausgebildet werden, um künftig mehr Flüge durchführen zu können.
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Das SpaceShip wird von einem Trägerflugzeug mit der Bezeichnung Eve bis in etwa 15,5 Kilometer Höhe gebracht und dort ausgeklinkt. Dann startet das Raumschiff seinen Raketenmotor und steigt weiter auf. Anschließend gleitet das Spaceship ohne Antrieb zurück zur Erde. Der ganze Ausflug ins All vom Start bis zur Landung dauert etwas mehr als eine Stunde.
(wpl)
Künstliche Intelligenz
SpaceX beantragt Börsengang unter Verschluss
Elon Musks Konglomerat SpaceX hat den lange erwarteten Börsengang formal eingeleitet. Der entsprechende Antrag sei als Verschlusssache gestellt worden, berichtet der Wirtschaftsnachrichtendienst Bloomberg unter Berufung auf nicht genannte Eingeweihte. Hinter der Geheimhaltung steckt wohl kein finsteres Ansinnen, sondern die Hoffnung auf offene und ungestörte Kommunikation zwischen den Vertretern des Unternehmens und der US-Kapitalmarktbehörde SEC. Schließlich geht es um den größten Börsengang aller Zeiten (GröBaZ).
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Die Absicht zu dem Börsengang ist schon lange kein Geheimnis mehr. Der von Musk kontrollierte Konzern dürfte mit größenordnungsmäßig zwei Billionen US-Dollar bewertet werden. Davon soll zwar nur ein kleiner Teil verkauft werden, aber auch mit 50 oder 75 Milliarden US-Dollar wäre es der größte Börsengang der Geschichte.
Nicht nur Raketen und Satelliten
Dass es nun bald zu Potte kommt, hat die Verschmelzung anderer Musk-Firmen mit SpaceX angezeigt: Im Februar hat SpaceX die ebenfalls unter Musks Kontrolle stehende Firma xAI übernommen. Dazu gehört der umstrittene Chatbot Grok sowie das früher als Twitter bekannte Soziale Netz X. Musks Twitter-Kauf war ein finanzielles Desaster, das nach Art russischer Holzpuppen zunächst in xAI und inzwischen in SpaceX aufgelöst wurde.
Denn SpaceX soll hoch profitabel sein. Gegenüber Reuters hat SpaceX Anfang des Jahres durchsickern lassen, im Vorjahr 15 bis 16 Milliarden US-Dollar Umsatz gemacht und davon die Hälfte als Profit behalten zu haben. Ob das Buchhaltung nach Art Elon Musks oder nach anerkannten Standards ist, wird der Börsenprospekt zeigen. Ein Entwurf liegt jetzt zur Begutachtung bei der SEC (Securities Exchange Commission).
Großen Vorsprung im Markt für Satellitenbeförderung hat SpaceX allemal. Also schickt sich eine Phalanx an Großbanken an, den Erstverkauf der Aktien Mitte des Jahres in den USA und anderen Ländern zu organisieren. Zur Vorbereitung gehört auch Werbung: Von Musk kam dazu die haarsträubende Idee, eine Million Satelliten als Rechenzentren im All zu platzieren. Auf der Erde hat SpaceX Analysten zu einer Konferenz am 21. April geladen, zwei Tage später dürfen sie ein xAI-Rechenzentrum aufsuchen. Am 4. Mai soll um die Gunst nicht direkt involvierter Banken gebuhlt werden, meldet Bloomberg.
Betrugsgefahr
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Der Hunger nach SpaceX-Aktien ist zweifelsohne groß. Seit Jahren werden auf Sekundärmärkten (angebliche) Optionen auf den Erwerb von SpaceX-Aktien nach dessen Börsengang verkauft. Schließlich halten Privatinvestoren und Mitarbeiter ja schon lange Aktien oder Bezugsrechte, können diese aber nicht verkaufen. Bald wird sich zeigen, ob alle gehandelten Optionen halten, was sie versprechen.
Häufig handelt es sich um komplexe Konstruktionen, in denen sich Risikobereite an eigens gegründeten Unternehmen beteiligen, die sich wieder an Unternehmen beteiligen, die sich wiederum … bis am Ende der Kette jemand Zugriff auf zukünftige SpaceX-Aktien haben soll. Gewinne sind dabei praktisch garantiert, aber nur für die Zwischenhändler, die Gebühren einstreichen.
Verbreitete FOMO (Fear Of Missing Out), also die Angst, nicht dabei zu sein, lockt Abzocker an. 2023 wurde ein New Yorker zu 97 Monaten Haft verurteilt, weil er 2020 und 2021 betrügerische „Kaufrechte“ auf noch nicht börsennotierte Unternehmen verkauft hatte. Knapp sechs Millionen Dollar hat er seinen Opfern abgeknöpft; sie dachten, auf Unternehmen wie Airbnb, Palantir, Stripe und eben SpaceX gesetzt zu haben (USA v Iakovou, US-Bundesbezirksgericht für den mittleren Teil Georgias, Az. 4:22-mj-00157).
(ds)
Künstliche Intelligenz
Top 10: Der beste Fensterputzroboter im Test – okay ab 200 Euro, gut ab 300 Euro
Ecovacs Winbot Mini
Der Ecovacs Winbot Mini ist ein kompakter Fensterputzroboter mit strukturierter Navigation zu einem attraktiven Preis. Wir haben getestet, wie gut er verschmutzte Fenster reinigt und ob er eine echte Alternative zur Handarbeit ist.
- kompakt
- fairer Preis
- solide Reinigungsleistung
- Bluetooth-Verbindung gelegentlich instabil
- kein Akku (aktive Stromverbindung mit festem Kabel nötig)
- bei stärkeren Verschmutzungen Nacharbeit erforderlich
Ecovacs Winbot Mini im Test: Fensterputzroboter für 199 € erstaunlich gut & klug
Der Ecovacs Winbot Mini ist ein kompakter Fensterputzroboter mit strukturierter Navigation zu einem attraktiven Preis. Wir haben getestet, wie gut er verschmutzte Fenster reinigt und ob er eine echte Alternative zur Handarbeit ist.
Der Ecovacs Winbot Mini positioniert sich mit einem Preis von 199 Euro im unteren Preissegment, verspricht aber dennoch eine intelligente Navigation und gründliche Reinigung. Anders als sein großer Bruder, der Winbot W2 Pro Omni, kommt er ohne Station daher und setzt auf ein kompakteres Design. Ob der kleine Helfer überzeugen kann und welche Kompromisse man für den günstigeren Preis in Kauf nehmen muss, zeigt unser Test.
Design: Wie gut ist die Verarbeitung des Ecovacs Winbot Mini?
Der Ecovacs Winbot Mini präsentiert sich in einem schlichten, funktionalen Design in weiß-beiger oder weiß-grauer Farbkombination, wobei das Gehäuse immer weiß gefärbt und nur die lederartige Handgriff-Applikation einen Farbklecks abbekommt. Mit Abmessungen von 215 x 215 x 55 mm ist er deutlich kompakter als das Topmodell Winbot W2 Pro Omni, was ihn besonders für kleinere Fensterflächen prädestiniert. Trotz seiner geringen Größe wirkt der Roboter solide verarbeitet und macht einen robusten Eindruck.
An der Unterseite befindet sich der Klettverschluss für das Wischpad, das sich einfach anbringen und nach der Reinigung abnehmen lässt. Die Oberseite ist minimalistisch gestaltet, mit lediglich einem Hauptschalter, der durch längeres Drücken die Ansaugung aktiviert. Im Gegensatz zu vielen anderen Modellen verzichtet der Winbot Mini auf zusätzliche Bedienelemente oder ein Display, was die Bedienung einerseits vereinfacht, andererseits aber auch die direkte Kontrolle am Gerät einschränkt.
Das nominelle Gewicht ist trotz des kompakten Designs mit 3,9 kg relativ hoch. In der Praxis ist das aber kein Nachteil, zumal man den Roboter ohnehin nur während der Arretierung am Fenster in die Hand nimmt sowie beim Abnehmen.
Ecovacs Winbot Mini – Bilderstrecke
Die Verarbeitung der Kabel – sowohl des 5,60 m langen Stromkabels als auch des 3,20 m langen Sicherungsseils mit Karabiner – ist hochwertig. Das Sicherungsseil lässt sich einfach an einem festen Gegenstand befestigen und gibt zusätzliche Sicherheit, falls die Saugkraft einmal nachlassen sollte. Der integrierte 60 ml Wassertank für das Reinigungsmittel ist leicht zugänglich und unkompliziert zu befüllen.
Einrichtung: Wie schnell ist der Ecovacs Winbot Mini betriebsbereit?
Die Inbetriebnahme des Ecovacs Winbot Mini erfolgt über die Ecovacs Home App, die für Android und iOS verfügbar ist. Der Einrichtungsprozess beginnt mit dem Einschalten des Roboters per Knopfdruck, woraufhin eine charakteristische – wenn auch etwas schrille – Begrüßungsmelodie ertönt. Anschließend muss man mit der App den QR-Code scannen, der sich an der Unterseite des Geräts befindet.
Voraussetzung für die Kopplung ist, dass Bluetooth am Smartphone aktiviert ist und die entsprechenden Berechtigungen zur Gerätesuche erteilt wurden. Hat die App den Winbot Mini gefunden, wählt man ihn aus und kann theoretisch direkt mit der Nutzung beginnen. In der Praxis wird der Einrichtungsprozess jedoch häufig durch ein Firmware-Update unterbrochen, das sich mitten in der Sprach- und Zeitzoneneinstellung aufdrängt. Diese Unterbrechung ist nicht besonders nutzerfreundlich, die betroffenen Einstellungen können aber auch später vorgenommen werden.
Nach erfolgter Einrichtung bedankt sich die Roboterstimme, dass man sich für „ein Gerät von Ecovacs entschieden hat“. Die Betonung mancher Namen und Worte wirkt dabei ähnlich ulkig und hölzern, wie bei dem Topmodell und den Saugrobotern. Vor allem hat der Mini auch enorm viel zu erzählen, die Ansagen vor dem Abschalten der Ansaugung sind das exakte Gegenteil von kurz und prägnant.
Die Verbindung zwischen Smartphone und Winbot Mini erfolgt per Bluetooth, was einerseits die Einrichtung vereinfacht, da keine WLAN-Konfiguration notwendig ist, andererseits aber zu längeren Ladezeiten der Benutzeroberfläche und gelegentlichen Verbindungsabbrüchen führen kann. Eine Kartierung der Fensterfläche ist weder nötig noch möglich.
Vor dem ersten Einsatz muss man noch den 60 ml fassenden Wassertank mit dem mitgelieferten Reinigungsmittel befüllen. Alternativ kann man auch einfaches Frischwasser verwenden. Das Wischpad wird per Klettverschluss an der Unterseite befestigt. Anschließend verbindet man den Roboter mit dem Stromnetz, befestigt das Sicherungsseil an einem stabilen Gegenstand und setzt den Winbot Mini auf die zu reinigende Scheibe. Durch langes Drücken des Hauptschalters aktiviert man die Ansaugung, und der Roboter haftet an der Scheibe.
Ecovacs Winbot Mini – App & Praxiseinsatz
Insgesamt ist der Einrichtungsprozess recht unkompliziert, wenn auch die Bluetooth-Verbindung und die Unterbrechung durch das Firmware-Update kleine Stolpersteine darstellen können. Die Bedienung über die App ist intuitiv, und nach kurzer Eingewöhnungszeit kann der Roboter problemlos eingesetzt werden.
Navigation: Wie gut erkennt der Ecovacs Winbot Mini Ecken & Kanten?
Der Ecovacs Winbot Mini überzeugt mit einer für seine Preisklasse bemerkenswert strukturierten Navigation. Im Gegensatz zu vielen günstigen Konkurrenzmodellen, die nach dem Chaos-Prinzip arbeiten und planlos über die Scheibe fahren, zieht der Winbot Mini systematisch seine Bahnen von links nach rechts und arbeitet sich dabei nach unten vor.
Zur Kantenerkennung setzt Ecovacs auf Kugelsensoren, die zuverlässig den Rand des Fensters erkennen und ein Abstürzen des Roboters verhindern. Zusätzlich verfügt der Winbot Mini über Stoßsensoren, die Hindernisse auf der Scheibe wie Fenstergriffe oder Dekorationen ab einer Höhe von 4 mm erkennen und umfahren können.
Die Fortbewegung erfolgt über ein raupenähnliches System mit Gummirollen, das eine präzise Steuerung ermöglicht. Im Test navigierte der Roboter zuverlässig über die Scheibe, ohne zu verrutschen oder die Haftung zu verlieren. Besonders positiv fällt auf, dass der Winbot Mini nach Abschluss der Reinigung wieder zu seiner Ausgangsposition zurückkehrt – ein Feature, das bei vielen günstigen Modellen fehlt, die ihre Arbeit oft an einer beliebigen Stelle auf der Scheibe beenden und dann vom Nutzer, notfalls von der Leiter aus, entfernt werden müssen.
Einschränkend ist, dass der Winbot Mini nicht über Kopf arbeiten kann. Der zulässige Neigungswinkel liegt zwischen 60 und 120 Grad, was für die meisten Fenster ausreichend ist, aber beispielsweise Dachfenster ausschließt. Insgesamt bietet der Winbot Mini für seinen Preis eine überzeugende Navigationstechnik, die deutlich über dem Niveau vergleichbar teurer Konkurrenzprodukte liegt.
Reinigung: Wie gut wischt der Ecovacs Winbot Mini?
Die Reinigungsleistung des Ecovacs Winbot Mini kann im Test überzeugen, wenn man sie im Kontext seines Preissegments betrachtet. Der Roboter arbeitet mit einem Ultraschall-Zerstäuber, der das Reinigungsmittel in winzige Wassernebel-Teilchen von etwa 10 Mikrometern Größe zerlegt und gleichmäßig auf der Scheibe verteilt. Während der Reinigung stößt er mindestens zweimal Reinigungsmittel aus, was für eine gründliche Befeuchtung der Scheibe sorgt.
Das mitgelieferte Wischpad aus Mikrofaser nimmt den gelösten Schmutz effektiv auf und hinterlässt die Scheibe in den meisten Fällen streifenfrei. Bei leichten bis mittleren Verschmutzungen wie Staub, Fingerabdrücken oder Pollen erzielt der Winbot Mini sehr gute Ergebnisse. Die Scheibe wirkt nach der Reinigung sauber und klar, ohne dass Schlieren zurückbleiben.
Bei hartnäckigeren Verschmutzungen wie eingetrocknetem Vogelkot, Verkrustungen oder stark fetthaltigen Flecken stößt der Roboter allerdings an seine Grenzen. Hier ist in der Regel eine manuelle Nachbearbeitung erforderlich. Dies ist jedoch ein Problem, das alle Fensterputzroboter in dieser Preisklasse betrifft und nicht spezifisch für den Winbot Mini gilt.
Die App bietet drei verschiedene Reinigungsmodi:
- Die Standardreinigung für normale Verschmutzungen
- Eine segmentierte Reinigung für bestimmte Bereiche
- Eine Intensivreinigung mit enger gesetzten Bahnen für hartnäckigere Verschmutzungen
Im Vergleich zum teureren Topmodell von Ecovacs fällt die Reinigungsleistung erwartungsgemäß etwas geringer aus, aber der Preisunterschied rechtfertigt diesen kleinen Qualitätsabstrich. Besonders positiv hervorzuheben ist, dass der Winbot Mini den Schmutz nicht auf der Scheibe verschmiert, wie es bei vielen anderen günstigen Modellen der Fall ist.
Mit einer Lautstärke von 63 dB(A) arbeitet der Winbot Mini in einem akzeptablen Geräuschbereich, ist aber etwas lauter als das Topmodell W2 Pro Omni. Das Fassungsvermögen des Wassertanks beträgt 60 ml, was für mehrere Reinigungsdurchgänge ausreicht. Zum Lieferumfang gehört eine 230-ml-Flasche Reinigungsmittel, die für zahlreiche Anwendungen genügt.
Die empfohlene maximale Fensterfläche liegt bei 20 m², was für die meisten Haushalte ausreichend sein dürfte. Bei größeren Flächen muss der Roboter zwischendurch umgesetzt werden. Dank der hohen Saugleistung von 7500 Pa haftet der Winbot Mini sicher an der Scheibe und kann auch auf glatten Oberflächen zuverlässig arbeiten.
Akkulaufzeit: Wie lange arbeitet der Ecovacs Winbot Mini?
Der Ecovacs Winbot Mini verfügt über keinen integrierten Akku und benötigt für den Betrieb eine permanente Stromversorgung über das mitgelieferte 5,60 m lange Kabel. Dies stellt einen der größten Unterschiede zu einigen anderen Modellen dar und bringt sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich.
Der offensichtliche Nachteil ist die eingeschränkte Reichweite. Der Winbot Mini kann nur dort eingesetzt werden, wo eine Steckdose in angemessener Entfernung verfügbar ist. Dies kann besonders bei der Reinigung von Außenfenstern in höheren Stockwerken problematisch sein. Zwar bietet Ecovacs ein Verlängerungskabel im eigenen Shop an, dennoch bleibt diese Einschränkung bestehen.
Auf der positiven Seite steht die unbegrenzte Betriebszeit. Da der Roboter direkt mit Strom versorgt wird, muss man sich keine Gedanken über eine nachlassende Akkuladung machen. Der Winbot Mini kann theoretisch beliebig lange arbeiten, ohne dass eine Unterbrechung zum Aufladen notwendig wäre. Dies ist besonders vorteilhaft bei der Reinigung mehrerer Fenster hintereinander. Zu Unterbrechungen kommt es allerdings dennoch, da der Roboter meist nach schon zwei Anwendungen bittet, das Wischpad auszuwaschen.
Als Sicherheitsmaßnahme verfügt der Winbot Mini über ein 3,20 m langes Sicherungsseil mit Karabiner, das an einem stabilen Gegenstand befestigt werden kann. Dies verhindert einen Absturz des Roboters, falls die Stromversorgung unterbrochen werden sollte oder die Saugkraft aus anderen Gründen nachlässt.
Preis: Was kostet der Ecovacs Winbot Mini?
Mit einem aktuellen Preis von 199 Euro oder 249 Euro bei Amazon gehört der Ecovacs Winbot Mini zum unteren Preissegment der Fensterputzroboter. Verglichen mit dem Topmodell Winbot W2 Pro Omni, das deutlich teurer ist, bietet der Mini ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Im Lieferumfang enthalten sind neben dem Roboter selbst ein Sicherungsseil mit Karabiner, ein Wischpad und eine 230-ml-Flasche Reinigungsmittel. Zusätzliche Wischpads und Reinigungsmittel kann man im Ecovacs Online-Shop nachkaufen. Auch ein Verlängerungskabel für das Stromkabel ist dort erhältlich, falls die standardmäßigen 5,60 m nicht ausreichen sollten.
Im Vergleich zu anderen Fensterputzrobotern in dieser Preisklasse, die oft nach dem Chaos-Prinzip arbeiten und keine strukturierte Navigation bieten, ist der Winbot Mini eine willkommen brauchbare Lösung.
Fazit
Der Ecovacs Winbot Mini überzeugt als kompakter und erschwinglicher Fensterputzroboter mit überraschend guter Leistung. Für 199 Euro erhält man ein Gerät, das strukturiert navigiert und Fenster effektiv reinigt – eine Seltenheit in dieser Preisklasse. Die hohe Saugleistung von 7500 Pa sorgt für sicheren Halt an der Scheibe, während der Ultraschall-Zerstäuber das Reinigungsmittel fein verteilt.
Besonders positiv fallen die systematische Navigation und die Rückkehr zur Ausgangsposition nach getaner Arbeit auf. Bei leichten bis mittleren Verschmutzungen liefert der Winbot Mini sehr gute Ergebnisse. Einschränkungen gibt es bei der Kabelgebundenheit, die die Reichweite begrenzt, sowie bei hartnäckigen Verschmutzungen, die eine manuelle Nachbearbeitung erfordern können.
Für Haushalte mit überschaubaren Fensterflächen und normalem Verschmutzungsgrad stellt der Ecovacs Winbot Mini eine empfehlenswerte Alternative zum manuellen Fensterputzen dar. Er ist einer der wenigen intelligenten Fensterputzroboter im Einstiegssegment und bietet ein überzeugendes Gesamtpaket zu einem attraktiven Preis.
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