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Apps & Mobile Entwicklung

Mit 18 Monaten Verspätung: Outlook erhält in Kürze automatisch geteilte Kalender


Im September 2024 tauchten erste Hinweise darauf auf, dass Microsoft automatisch geteilte Kalender in Outlook einführen will. Seitdem wurde es still um das von nicht wenigen Anwendern erhoffte Feature. Jetzt will das Unternehmen Mitte des Monats damit beginnen die Funktion nachzuliefern.

Lange erwartete Funktion

Laut einem Bericht von Neowin ist die Funktion nun in der aktuellen M365-Roadmap aufgetaucht und soll im Lauf der nächsten Tage in Outlook integriert werden. Dabei werden automatisch geteilte Kalender beim Wechsel zwischen dem klassischen und dem neuen Outlook für Windows mit 18-monatiger Verspätung endlich angezeigt.

Bisher hatten Anwender lediglich manuellen Zugriff auf die jeweiligen Kalender, konnten die automatisch zugeordneten Varianten jedoch nicht sehen, wenn sie vom klassischen zum neuen Outlook wechselten. Dies soll sich nun ändern.

Vor allem in Geschäftsumgebungen soll das „Auto-Mapping“-Feature dafür sorgen, dass Kalender von Postfächern, für die der jeweilige Anwender die vollen Zugriffsberechtigungen besitzt, automatisch in seinem Outlook-Client erscheinen, was die Zusammenarbeit ohne manuelle Freigabe erleichtern soll.

Ab April für alle

Ursprünglich sollte die neue Funktion laut Microsoft bereits Anfang des vergangenen Februars ihren Weg in die Anwendung finden, wobei der Vorgang bis Ende des Monats abgeschlossen sein sollte. Die allgemeine Verfügbarkeit war dann für Anfang März vorgesehen, verschiebt sich aufgrund der erneuten Verzögerung nun jedoch auf den April. Um auf einen automatisch geteilte Kalender zugreifen zu können, müssen Benutzer in Microsoft Outlook auf das Kalendersymbol auf der linken Seite des Bildschirms klicken und dort unter „Meine Kalender“ den Menüpunkt „Automatisch geteilte Kalender“ aufrufen.



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Ist Gemini endlich nützlich? Das wird jetzt automatisch auf dem Handy erledigt


Wir alle kennen das: Man hat Hunger und möchte Essen bestellen, wird aber von der mühsamen Aufgabe, sich durch endlose Menüs zu klicken, abgeschreckt. Mit dem neuesten Pixel-Update möchte Google, dass Ihr Android-Telefon diese Aufgaben durch eine kurze Eingabeaufforderung für Sie erledigt.

Obwohl Google seit Jahren stark in die künstliche Intelligenz investiert, sind viele der praktischsten Funktionen noch nicht für Verbraucher verfügbar. Google will Gemini durch Agenten-Fähigkeiten funktioneller machen, und diese kommen nun endlich, angefangen mit der Möglichkeit, Essen zu bestellen und Fahrten zu buchen.

Gemini bestellt Eure Lebensmittel oder bucht eine Fahrt

Google hat offiziell das März-Update für Pixel Drop angekündigt, das von einer Funktion namens „Bestellen mit Gemini“ angeführt wird. Wie der Name schon sagt, handelt es sich dabei um ein Tool zur Aufgabenautomatisierung, das durch den Chatbot unterstützt wird. Es ermöglicht Gemini, sich wiederholende, alltägliche Aufgaben wie die Bestellung von Lebensmitteln oder die Bestellung eines Taxis durch einfache Sprach- oder Textanweisungen zu erledigen.

Sie können Gemini zum Beispiel bitten, eine große Peperoni-Pizza bei einem bestimmten Restaurant zu bestellen. Während der Assistent im Hintergrund arbeitet, übernimmt er den gesamten Prozess, einschließlich der Navigation in der App, der Auswahl Ihrer Präferenzen, der Bestätigung der Lieferadresse und der abschließenden Bezahlung. Auf ähnliche Weise kann Gemini eine Mitfahrgelegenheit organisieren. Ihr gebt einfach das Ziel an, und die KI erledigt den Rest innerhalb der App.

Im Wesentlichen fungiert er als echter digitaler Assistent, der in Ihrem Namen Apps startet und Transaktionen abwickelt und nur eine einzige Anweisung benötigt, um loszulegen. Dies ist eine Fähigkeit, die sich viele Nutzer schon seit Jahren wünschen.

Order with Gemini feature on Google Pixel smartphone
Bestellung mit Gemini für Aufgabenautomatisierungen wird zuerst auf dem Pixel 10 und Pixel 10 Pro verfügbar sein. Bildquelle: Google

Ihr habt immer noch die Kontrolle

Um Bedenken auszuräumen, dass der Assistent eine Bestellung vermasseln könnte, hat Google Sicherheitsvorkehrungen getroffen, um versehentliche Massenbestellungen oder falsche Adressen zu verhindern. Nutzer können den Prozess in Echtzeit überwachen oder die KI an jedem beliebigen Punkt der App unterbrechen. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass Ihr volle Kontrolle über die endgültige Transaktion behaltet.

Die Funktion „Bestellen mit Gemini“ startet in der Beta-Phase und wird zunächst mit einer ausgewählten Gruppe von Apps wie DoorDash und Uber zusammenarbeiten, wobei eine umfassende Liste noch nicht veröffentlicht wurde. Zum Start wird die Beta-Version für Nutzer in den USA und Südkorea verfügbar sein.

Aufgrund von Hardware-Einschränkungen ist die Funktion derzeit exklusiv für das Pixel 10, Pixel 10 Pro (Testbericht) und Pixel 10 Pro XL. Google hat jedoch bestätigt, dass die Funktion schließlich auf Nicht-Pixel-Geräte ausgeweitet wird, einschließlich der Samsung Galaxy S26-Serie.



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Händlersuche: Wo bleiben die Notebooks mit AMD Ryzen AI 400 und Intel Core Ultra 300?


Händlersuche: Wo bleiben die Notebooks mit AMD Ryzen AI 400 und Intel Core Ultra 300?

Anfang März sucht man die neuen Notebook-Plattformen von AMD und Intel noch mit der Lupe. Immerhin gibt es die Ryzen AI 400 bereits vereinzelt und hier und da ist Intel Panther Lake zumindest zeitnah lieferbar. Besser wird es aber wohl erst im April.

Wo bleiben die Notebooks mit Panther Lake?

Hinter dem Codenamen Panther Lake steckt Intels neue CPU-Plattform für Notebooks, die als Core Ultra 300 vermarktet wird. Mit hoher Leistung, insbesondere bei der GPU der Flaggschiffe, und hoher Effizienz ist die neue Generation vielversprechend gestartet. Doch obwohl seit Ende Januar Vorbestellungen möglich sind, bleibt die Verfügbarkeit bis heute extrem schlecht. Der breite Marktstart wird erst noch erwartet.

Nur beim Direktvertrieb der Hersteller gibt es überhaupt relativ kurze Lieferzeiten. So kann zum Beispiel das Yoga Slim 7i Ultra Aura Edition mit Intel Core Ultra 5 325 im Online-Shop von Lenovo mit einem voraussichtlichen Liefertermin für Mitte März bestellt werden. Samsung will das Galaxy Book 6 Pro mit Intel Core Ultra 7 356H „voraussichtlich“ ab dem 13. März* ausliefern. Für das Dell XPS 14 mit Core Ultra 7 355 wird im Hersteller-Shop erst der 17. April genannt. Bei HP konnte die Redaktion zur Stunde kein Modell mit Panther Lake finden. Bei Asus und Acer gibt es derzeit ohnehin gar keine Notebooks, da diese wegen eines Patentstreits mit Nokia erst einmal aus dem Programm genommen werden mussten.

Und wie schaut es im freien Online-Handel aus? Ebenfalls ernüchternd. Im ComputerBase-Preisvergleich sind aktuell insgesamt 62 Notebooks mit Intel Panther Lake eingetragen. Direkt ab Lager verfügbar ist davon allerdings keines. Nur zwei Modelle von Lenovo sind überhaupt kurzfristig lieferbar und auch nur über den Lenovo-Shop.

Eine seltene Ausnahme bildet das MSI Prestige 16 AI+, das beim Händler One.de ab dem 10. März erhältlich sein soll. Andere Händler nennen für das gleiche Produkt aber 30 Tage Lieferzeit oder Mitte April als Termin.

Ryzen AI 400 vereinzelt erhältlich

Die ebenfalls im Januar vorgestellte CPU-Plattform AMD Ryzen AI 400 alias Gorgon Point, bei der es sich aber im Grunde nur um ein Rebranding der Ryzen AI 300 handelt, ist zur Stunde sogar besser verfügbar als Intel Panther Lake, denn der Preisvergleich meldet aktuell immerhin zwei direkt ab Lager verfügbare Notebooks: das Asus Zenbook S16 mit Ryzen AI 9 465 und das Lenovo IdeaPad Slim 5a mit Ryzen AI 7 445.

Von insgesamt 31 Notebooks mit AMD Gorgon Point im Preisvergleich sind immerhin sechs kurzfristig lieferbar.

Für das Yoga Slim 7 Gen 11 mit Ryzen AI 7 445 nennt Lenovo im eigenen Shop Mitte März wie auch für das oben erwähnte Yoga Slim 7i Ultra mit Intel Panther Lake.

Ab April dürfte es besser werden

Bis auf einige Ausnahmen und den Direktversand über den Hersteller lässt sich also festhalten, dass die Core Ultra 300 wie auch die Ryzen AI 400 weitgehend das erste Quartal 2026 im Handel verpassen werden. Ab April dürfte sich die Verfügbarkeit bessern, sofern die Prognosen der Shops auch zutreffen.

(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.



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Nach angedrohtem Ausschluss: Anthropic und Pentagon ver­handeln wieder über KI-Abkommen


Nachdem Anthropic aufgrund seiner Weigerung, sämtliche Sicherheitsrichtlinien in den dem Militär bereitgestellten Modellen zu entfernen, als „Lieferketten-Risiko“ eingestuft wurde und daher aus den Systemen des US-Kriegsministeriums entfernt werden soll, kommt Bewegung in die Sache: Anthropic und das Pentagon verhandeln wieder.

Vom Paulus zum Saulus

Im Juli des letzten Jahres erhielt Anthropic erstmals einen Auftrag vom US-Verteidigungsministerium im Wert von 200 Millionen Dollar. Damit waren die KI-Modelle des Unternehmens die ersten, die in geheimen Einrichtungen und von nationalen Sicherheitsbehörden eingesetzt wurden. Jetzt besteht für den KI-Anbieter die Gefahr, in dieser Hinsicht künftig keine Rolle mehr zu spielen.

Verhandlungen wieder aufgenommen, Ausgang ungewiss

Einem Bericht der Financial Times zufolge unternimmt Anthropic-Chef Dario Amodei derzeit einen letzten Anlauf, um nach den gescheiterten Gesprächen mit dem Stellvertreter von Kriegsminister Pete Hegseth doch noch eine Einigung über den militärischen Einsatz der eigenen KI-Modelle zu erreichen. Bleibt dieser Versuch allerdings erfolglos, könnte Anthropic am Ende tatsächlich auf der schwarzen Liste der Trump-Regierung landen und endgültig aus den Systemen des Ministeriums gestrichen werden. Hegseth hatte diese Maßnahme nach dem Verstreichen seines Ultimatums zwar am vergangenen Freitag angedroht, sie bislang jedoch nicht in die Tat umgesetzt.

Belastetes Verhältnis

Amodei führt dabei laut mehreren mit der Angelegenheit vertrauten Personen Gespräche mit Emil Michael, dem Staatssekretär für Forschung und Technik im Verteidigungsministerium, um doch noch einen Vertrag über den Zugang des Pentagons zu den KI-Modellen von Anthropic auszuhandeln. Im Mittelpunkt stehen dabei Streitpunkte rund um die Massenüberwachung im Inland sowie autonome Waffen. In einer Stellungnahme erklärte der Anthropic-CEO vor wenigen Tagen, dass das Unternehmen Einsatzzwecke ausschließen wolle, bei denen Sicherheit und Zuverlässigkeit nicht gewährleistet werden könnten. Aktuelle KI-Systeme arbeiteten in den genannten Bereichen nicht zuverlässig genug und stellten seiner Meinung nach damit ein Risiko für Zivilisten wie auch US-Soldaten dar. Den Einsatz der Modelle für rechtmäßige Geheimdienstoperationen unterstütze Anthropic hingegen grundsätzlich. Einfach dürften die Verhandlungen dennoch nicht werden – hatte Michael Amodei doch noch vor einer Woche als „Lügner“ mit einem „Gottkomplex“ bezeichnet.

Zweifel wurden bestätigt

Einen Tag nach dem endgültigen Scheitern der Verhandlungen wandte sich Amodei mit einem Memo an seine Belegschaft. Darin schilderte er, dass das Ministerium gegen Ende der Gespräche angeboten habe, sämtliche Bedingungen von Anthropic zu akzeptieren – sofern das Unternehmen seinerseits bereit wäre, einen bestimmten Passus über die „Analyse von in großen Mengen erfassten Daten“ zu streichen. Dies entsprach jedoch genau dem Szenario, das dem Anthropic-CEO die größten Sorgen bereitet hatte, weshalb er die Forderung als „sehr verdächtig“ empfand. Doch nicht nur dieser Punkt brachte die ersten Verhandlungen zum Erliegen – auch eine Äußerung von US-Präsident Trump zu genau jener Zeit tat ihr Übriges. Trump hatte Anthropic als vermeintlich linkes und wokes Unternehmen bezeichnet, von der sich das US-Militär nicht vorschreiben lasse, wie es Kriege zu führen habe.

In dem Memo schrieb Amodei zudem, dass ein Großteil der Mitteilungen des Pentagon und von OpenAI, das am Freitag eine eigene Vereinbarung mit Hegseth getroffen hatte, „einfach nur Lügen zu diesen Themen oder Versuche, Verwirrung zu stiften“ gewesen seien. Darüber hinaus deutete er an, dass Anthropic vor allem deshalb ausgegrenzt worden sei, weil das Unternehmen, anders als OpenAI-Chef Sam Altman, „Trump nicht wie ein Diktator gelobt“ hatte.

OpenAI mit schnellem „Deal“ und teilweisem Rückzug

OpenAI hatte am gleichen Abend erklärt, ein Abkommen mit dem US-Kriegsministerium geschlossen zu haben und dem Pentagon dafür eine angepasste Version seiner KI-Modelle bereitzustellen. Die – auch intern laut gewordene – Kritik und die Debatte darüber, welche Kompromisse OpenAI dafür eingegangen war, ließen nicht lange auf sich warten, und die Folgen fielen drastisch aus: Im App Store von Apple hagelte es 1-Sterne-Bewertungen für die ChatGPT-App, während die Claude-App dort die Spitze der kostenlosen Apps übernahm. Zudem sollen sich die Deinstallationen von ChatGPT im App Store gegenüber dem Vortag verdreifacht haben.

Dies veranlasste OpenAI-CEO Sam Altman schließlich dazu, ein zunächst internes Memo öffentlich zu machen, in dem er ankündigte, mit dem US-Kriegsministerium nachverhandeln zu wollen, um durch zusätzliche Regelungen die rechtswidrige Nutzung der eigenen KI-Modelle zu unterbinden.



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