Online Marketing & SEO
Mitarbeitende und Handelspartner im Fokus: So setzt Coca-Cola seine „Made-in-Germany“-Kampagne fort
Coca-Cola feiert sich in der Kampagne als Arbeitgeber, der beste Perspektiven bietet
Voriges Jahr startete Coca-Cola die Imagekampagne „Made in Germany“, mit der der Getränkeriese Mitarbeitende aus seinen 13 deutschen Produktionsbetrieben in den Mittelpunkt rückt. Jetzt setzt der Konzern den Auftritt mit neuen Werbemaßnahmen fort. Dabei geht es im WM-Jahr auch um Fußball.
Die Motive werden vor allem über DOOH-Flächen ausgespielt
Die drei Testimonials, die das Unternehmen in der Kampagne highlightet, sind Mitarbeiterin Peggy, Gastronom Inan und Jule, Fan der deutschen Nationalmannschaft. Alle drei bekommen jeweils ein Werbemotiv, auf dem die Verbindung der Protagonisten zu Coca-Cola erklärt wird. So ist Inan etwa einer von 340.000 Kunden des Konzerns und steht für die Verbindung von Coca-Cola zu lokalen Betrieben. Jule ist Logistikexpertin für fünf Standorte und sorgt so dafür, dass die Produkte zuverlässig an ihren Zielen ankommen. Sie soll stellvertretend für die über 6.000 Menschen stehen, die hierzulande bei dem Unternehmen arbeitet. Zudem ist sie Fan der DFB-Elf, die Coca-Cola seit 1981 als Sponsor begleitet.
Mit dem Auftritt feiert Coca-Cola im WM-Jahr auch sein langjähriges DFB-Sponsoring
Neben den Anzeigenmotiven ist ein 20-sekündiger Spot von Fischer-Appelt das zentrale Element des neuen Kampagnenflights. Darin werden das Abfüllen, Servieren und Genießen einer Coca-Cola-Flasche zu einer zusammenhängenden Story verbunden. Ausgespielt wird der Auftritt vor allem über DOOH-Flächen, in den sozialen Netzwerken sowie über Podcast-Werbung und Advertorials (Mediaplanung: EssenceMediacom). Die begleitenden PR-Maßnahmen steuern Castenow und von Beust & Coll. Auf der Kampagnen-Website Coca-cola-made-in-germany.de gibt es zudem weitere Geschichten von echten Mitarbeitenden des Konzerns in Deutschland.
Coca-Cola beschäftigt hierzulande mehr als 6000 Menschen an 23 Standorten. 13 davon sind Produktionsbetriebe. 97 Prozent der rund 60 in Deutschland verkauften Produkte des Konzerns werden auch hier produziert. Den letzten größeren Stellenabbau bei Coca-Cola gab es im vorigen Jahr im Zuge der Schließung von fünf deutschen Standorten, als mehr als 500 Jobs gestrichen wurden.
Online Marketing & SEO
Instagram testet Notes an alle Follower
Mit einem Update können Creator auf Instagram Notes für alle Follower bereitstellen, ob sie ihnen folgen oder nicht. Bisher gibt es noch Einschränkungen der Audience.
Notes auf Instagram bieten Creatorn ein zusätzliches Format, um Follower in Kurzform über Neuigkeiten, Gefühlszustände oder sogar Produkte zu informieren. Neuerdings lassen sich Notes sogar mit Spotify Content erweitern und mit Emojis und Farben personalisieren, um noch besser auf die eigene Botschaft abgestimmt zu sein.
Messaging und Gen Z im Fokus:
Instagram bringt Notes-Personalisierung mit Farben und Emojis

Die kurzen Statusmeldungen verschwinden nach 24 Stunden wieder, können in diesem Zeitraum aber als Hinweis im DM-Bereich und über dem Profilbild für Aufmerksamkeit sorgen. Allerdings können Creator die Notes bisher nur mit einer Liste enger Freund:innen – also eigens ausgewählten Personen – oder Freund:innen teilen. Dabei handelt es sich um Follower, denen die Creator ebenfalls folgen. Doch oft folgen diese den Followern nicht zurück, gerade bei großen Creator Accounts und Unternehmens-Accounts ist das oft der Fall. Deshalb möchte Instagram künftig ermöglichen, Notes an alle Follower auszuspielen. Das umfasst dann auch jene, denen die Accounts nicht selbst folgen. Ein entsprechender Test läuft bereits. Der App Researcher Hammod Oh ist darauf aufmerksam geworden und hat auf Threads einen Screenshot geteilt.
Wir selbst können bislang nicht auf diese Option zugreifen. Es handelt sich womöglich vorerst um einen limitierten Test, was für Instagram gängig ist. Doch dieses Update für Notes könnte schon bald ausgerollt werden. Das hieße auch, dass mehr User auf der Plattform die Notes der Accounts sehen, denen sie folgen.
Derweil arbeitet die Schwester-App WhatsApp an einer Notes-Kopie namens About. Auf WhatsApp gibt es bereits die verschwindenden Status-Updates, die aber eher als Pendant zu Instagrams Stories fungieren.
WhatsApp About:
Verschwindender Status à la Instagram Notes

Online Marketing & SEO
Nonfood: Lidl-Marken ziehen bei Kaufland ein
Kaufland nimmt Silvercrest und Co. dauerhaft ins Sortiment auf.
Die Schwarz-Gruppe integriert ihr Nonfood-Geschäft. Die Eigenmarken, die Lidl derzeit mit viel Aufwand neu positioniert, werden künftig auch bei der Konzernschwester Kaufland im Regal stehen.
Nach Parkside wandern auch die Nonfood-Eigenmarken Crivit, Silvercrest, Livarno, Esmara und Lupilu von Lidl zu Kaufland. Im Gegenzug verschwinden die
Jetzt Angebot wählen und weiterlesen!
HORIZONT Digital
- Vollzugriff auf HORIZONT Online mit allen Artikeln
- E-Paper der Zeitung und Magazine
- Online-Printarchiv
HORIZONT Digital-Mehrplatzlizenz für Ihr Team
Online Marketing & SEO
1-Tap Shopping auf Facebook und Instagram kommt
Scroll to buy: PayPal und Stripe ermöglichen auf Facebook den unmittelbaren Einkauf aus dem Feed. Die Option kommt auch zu Instagram.
Produkte mit nur einem Klick kaufen. Das soll die neue E-Commerce-Realität werden, die sich sowohl im AI Commerce als auch im Social Commerce offenbart. Meta ermöglicht Usern jetzt den direkten Einkauf aus Shopping Ads auf Facebook und bald ebenso Instagram. Dabei wird der Tech-Konzern von den Zahlungsunternehmen PayPal und Stripe unterstützt. Während Meta Reels neuerdings mit Affiliate Links zu Produkten Dritter besonders shoppable macht, soll das 1-Tap Shopping für mehr Umsatz der Retailer sorgen; und für mehr Werbeeinnahmen bei Meta.
Shopping Links in Reels und Posts:
Instagram und Facebook bauen Produktvertrieb aus

Der Einkauf direkt im Feed: So funktioniert das 1-Tap Shopping
Stripe gab vor wenigen Wochen bekannt, ein neues Checkout-Erlebnis auf Facebook zu ermöglichen, zunächst aber nur in den USA. Käufer:innen können Produkte mit nur einem einzigen Klick die Website des Unternehmens oder direkt innerhalb der Facebook App erwerben. Dazu müssen sie nur auf die passende Anzeige auf der Plattform klicken. Für so einen Verkauf auf Basis von Stripes Agentic Commerce Protocol müssen Unternehmen in ihrem Stripe Dashboard den Verkauf über Anzeigen auf Facebook aktivieren und ihr Meta Ads-Konto verknüpfen. Dann erscheint für User nach dem Tippen auf „Jetzt kaufen“ tippt direkt ein Stripe Checkout an. Dabei werden die im Meta-Wallet gespeicherten Anmeldedaten der Nutzenden verwendet. Kevin Miller, Head of Payments bei Stripe, sagte:
Jede Verringerung der Schritte zwischen Anzeige und Kauf ist sowohl für Verbraucher als auch für Unternehmen von großem Vorteil. Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit Meta, die dieses neue Checkout-Erlebnis auf Facebook ermöglicht. Es basiert auf Stripes Infrastruktur, die für den Handel im KI-Zeitalter optimiert ist.
Businesses can now sell directly within an ad or browsing session on Facebook, powered by the Agentic Commerce Protocol and @stripe https://t.co/M7MbkM0vlL
— John Collison (@collision) March 24, 2026
Auch PayPal bietet jetzt das 1-Tap Shopping auf Facebook an und kündigt bereits den baldigen Roll-out für Instagram an. User können im Feed einkaufen und Unternehmen können dort ihre Produktkataloge abbilden.
Diese unmittelbare Shopping-Option könnte werbenden Händler:innen Umsatzpotentiale eröffnen. Dafür müssen sie aber Meta Ads schalten, was dem Tech-Konzern zugutekommt. Dieser bietet mit Facebook und Instagram Plattformen, die jeweils über drei Milliarden monatlich aktive User aufweisen. Im vergangenen Jahr machte Meta mit Werbung rund 196 Milliarden US-Dollar Umsatz. Das soll mit zunehmenden Social-Selling-Kontexten noch mehr werden.
Derweil wird der Direktverkauf von Produkten ohne den Besuch der Seller-Seiten nicht nur auf Social-Media-Plattformen zur relevanten Option – wie zum Beispiel ebenso beim TikTok Shop. Auch der Kauf über KI-Dienste wie ChatGPT, Copilot oder den AI Mode wird mithilfe von expliziten Shopping-Werbeformaten, dem Universal Commerce Protocol von Google und Agentic Commerce Protocol von OpenAI sowie Checkout-Lösungen für User vorangetrieben. Shopify ermöglicht Sellern sogar schon, über diverse KI-Umgebungen Produkte zu vertreiben.
Mega-Update für AI Shopping:
Shopify lässt alle Seller über ChatGPT, AI Mode und Co. verkaufen

-
Künstliche Intelligenzvor 2 Monaten
Top 10: Die beste kabellose Überwachungskamera im Test – Akku, WLAN, LTE & Solar
-
Social Mediavor 1 MonatCommunity Management und Zielgruppen-Analyse: Die besten Insights aus Blog und Podcast
-
Social Mediavor 2 MonatenCommunity Management zwischen Reichweite und Verantwortung
-
UX/UI & Webdesignvor 2 MonatenEindrucksvolle neue Identity für White Ribbon › PAGE online
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonateneHealth: iOS‑App zeigt Störungen in der Telematikinfrastruktur
-
Entwicklung & Codevor 4 WochenCommunity-Protest erfolgreich: Galera bleibt Open Source in MariaDB
-
Entwicklung & Codevor 3 MonatenKommentar: Entwickler, wacht auf – oder verliert euren Job
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenInterview: Massiver Anstieg der AU‑Fälle nicht durch die Telefon‑AU erklärbar
