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Navee XT5 Max Test: Brachialer E-Scooter mit 2200 Watt ist Outdoor-Testsieger


Der Navee XT5 Max ist ein wuchtiger Offroad-E-Scooter mit 2200 W Spitzenleistung, 12-Zoll-Reifen und Vollfederung.

Navee hat sich als ernsthafte Alternative zu Platzhirschen wie Segway und Xiaomi etabliert. Der Navee ST3 Pro (Testbericht) überzeugt mit edler Optik und exzellenter Federung. Günstiger, aber ebenfalls stark ist der Navee GT3 Max (Testbericht) mit kräftigem Motor und attraktivem Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit unter 600 Euro fast schon ein Schnäppchen: Der Navee N65i II (Testbericht) als Einstiegs-E-Scooter.

Der Offroad-Spezialist Navee XT5 Max setzt auf einen 2200-W-Motor, riesige 12-Zoll-Reifen und einen massiven Stahlrahmen. Damit positioniert er sich im Premium-Segment und greift Modelle wie den Segway Ninebot Max G3 D (Testbericht) direkt an.

Der Navee XT5 Max kostet aktuell ab 1099 Euro (Expert) – kein Schnäppchen, aber angesichts der Ausstattung ein faires Angebot. Wir haben den Offroad-Riesen getestet.

Aufbau, Optik und Verarbeitung

Der Aufbau geht schnell. Lenker aufsetzen, mit vier Schrauben fixieren, fertig. Es gibt aber einen Haken: Ohne App-Kopplung und Registrierung piept der XT5 Max penetrant.

Optisch ist der E-Scooter ein echter Hingucker mit auffallend kantigem Design in Offroad-Optik. Mit einer Länge von 136 cm überragt er die meisten Konkurrenten deutlich. Rote Akzente an Bremsen, Sicherungshebel, Kabeln und Streifen am Trittbrett lockern das grauschwarze Design auf. Lenkstange und Lenker sind mit Kunststoff verkleidet. Das verleiht dem XT5 Max etwas Futuristisches, fast schon Transformer-Style.

Die wuchtigen 12-Zoll-Reifen dominieren das Erscheinungsbild. Das Trittbrett misst stolze 21 cm in der Breite und bietet damit reichlich Platz für jede Standposition. Der Stahlrahmen wirkt unverwüstlich. Insgesamt erscheint der E-Scooter massiv und wuchtig – eben für den harten Geländeeinsatz konzipiert. Mit IPX6-Zertifizierung trotzt er auch starken Regenfällen.

Beeindruckend ist die maximale Zuladung von 150 kg – damit übertrifft der Navee XT5 Max die meisten Konkurrenten. Die Verarbeitung wirkt durchweg hochwertig. Nichts wackelt, nichts knarzt.

Der Klappmechanismus funktioniert solide. Ein Haken an der Lenkstange rastet in einer Öse am Trittbrett ein. Der Mechanismus wirkt stabil. Aufgeklappt misst der XT5 Max 136 × 63 × 141 cm. Gefaltet schrumpft er auf 135 × 63 × 66 cm, bleibt damit aber weiterhin sehr lang und sperrig. Das hohe Gewicht erschwert den Transport in Treppenhäusern und im ÖPNV erheblich. Denn mit rund 35 kg Eigengewicht spielt der E-Scooter in einer eigenen Liga.

Lenker & Display

Die breite Lenkstange liegt gut in der Hand und sorgt für präzise Kontrolle. Die hohe Position kommt großen Fahrern entgegen. Die Bedienelemente sitzen direkt neben den Griffen und sind auch während der Fahrt gut erreichbar.

Ein echtes Sicherheitsplus bieten die gut sichtbaren Frontblinker an den Lenkerenden. Das akustische Signal beim Blinken lässt sich bei Bedarf über die App abschalten.

Navee XT5 Max

Das LED-Display ist mit 5 Zoll für E-Scooter ungewöhnlich groß. Es zeigt Geschwindigkeit, Akkustand und Fahrmodus klar an. Die Ablesbarkeit ist auch bei Sonnenschein gut.

Das 9-W-Frontlicht leuchtet die Fahrbahn kräftig aus – deutlich heller als bei vielen günstigen E-Scootern. Der Abstrahlwinkel ist allerdings fix und lässt sich nicht verstellen. Das automatische Einschalten bei Dunkelheit muss zunächst per App aktiviert werden. Das Rücklicht leuchtet beim Bremsen zusätzlich auf und warnt nachfolgende Verkehrsteilnehmer.

App

Die Navee-App ist Pflicht – ohne Registrierung verweigert der E-Scooter den Dienst. Hat man diese Hürde genommen, bietet sie jedoch einen beachtenswerten Mehrwert.

Vier Fahrmodi stehen zur Auswahl: Gehmodus, D (Standard), S (Sport) und Boost. Die Rekuperation lässt sich anpassen. Die Startgeschwindigkeit kann zwischen 3, 4 und 5 km/h gewählt werden.

Praktisch sind das geplante Laden und ein aktivierbarer Batteriesparmodus, der die Geschwindigkeit unter einer bestimmten Akkuladung begrenzt. Detaillierte Fahrstatistiken zeigt die App ebenfalls an. Als Diebstahlschutz lässt sich ein direkt am E-Scooter einzugebender PIN-Code aktivieren. Alternativ funktioniert die Entsperrung per Bluetooth. Bei Bedarf kann der Fahrer die Traktionskontrolle deaktivieren.

Apple-Nutzer freuen sich über die Integration in das „Wo ist?“-Netzwerk – so lässt sich der E-Scooter im Notfall orten. OTA-Updates spielt die App ebenfalls ein. Insgesamt ist sie umfangreich und durchdacht, der Registrierungszwang bleibt aber ein Wermutstropfen.

Fahren

Sobald man auf das großzügige Trittbrett steigt, vermittelt der Navee XT5 Max sofort ein sicheres Gefühl. Die enorme Standfläche bietet Platz für jede Fußposition. Der hohe Lenker und die breite Spur sorgen für eine bequeme Fahrhaltung. Besonders große Personen profitieren davon. Für kleinere Fahrer könnte der Riese hingegen zu groß und schwer ausfallen.

Das Herzstück ist sein Heckmotor mit beeindruckenden 2200 W Spitzenleistung. Im Boost-Modus ist die Beschleunigung schlicht brachial. Wer nicht aufpasst, hebt vorne ab. Trotzdem lässt sich die Leistung über den Daumengriff erstaunlich fein dosieren. Steigungen meistert der Motor souverän – Navee gibt bis zu 32 % an. In der Praxis hängt das stark vom Fahrergewicht ab, aber selbst bei steileren Anstiegen geht dem E-Scooter nicht so schnell die Puste aus. Der Hinterradantrieb verbessert die Traktion beim Beschleunigen spürbar, eine Traktionskontrolle sorgt für zusätzliche Sicherheit.

Navee XT5 Max

Federung und Reifen

Ein echtes Highlight ist die Vollfederung. Statt einer einfachen Federgabel setzt Navee auf eine ausgeklügelte Dämpferarm-Konstruktion an beiden Rädern. Diese arbeitet besser als die meisten Federungen, die wir bisher in E-Scootern erlebt haben. Bordsteine, Schlaglöcher und Kopfsteinpflaster verlieren ihren Schrecken. Für sehr leichte Fahrer ist die Federung etwas zu hart abgestimmt. Personen ab 85 kg dürften sich aber rundum wohlfühlen.

Die großen 12-Zoll-Reifen verbessern die Fahrstabilität auf schlechten Wegen zusätzlich. Der Komfort ist klar besser als bei typischen 10-Zoll-Stadt-Scootern. Auch auf Schotter und Kopfsteinpflaster bleibt der XT5 Max jederzeit kontrollierbar. Der Geradeauslauf ist sehr stabil, der breite Lenker verbessert die Kontrolle weiter.

Das hohe Gewicht von 35 kg hat zwei Seiten. Es erhöht die Fahrstabilität bei höheren Geschwindigkeiten spürbar, verschlechtert aber die Wendigkeit. Im Stand lässt sich der Lenker nicht voll einschlagen. Dadurch wird es schwierig, den E-Scooter bei langsamer Fahrt durch enge Kurven zu manövrieren.

Bremsen

Vorne und hinten verbaut Navee Scheibenbremsen mit etwa 130 mm Durchmesser. Zusätzlich gibt es ein elektronisches E-ABS, das ein Blockieren der Räder verhindert. Beim Bremsen gewinnt der E-Scooter durch Rekuperation Energie zurück. Die Bremsen sind bissig abgestimmt und packen ordentlich zu. Eine kurze Eingewöhnungsphase ist daher sinnvoll. Wer beim ersten Versuch zu beherzt zugreift, riskiert einen ungeplanten Abstieg.

Navee XT5 Max

Akku

Mit 899 Wh fällt der Akku üppig aus. Navee verspricht eine Reichweite von bis zu 110 km unter Laborbedingungen. Diese Bedingungen sind realitätsfern: konstantes Tempo um 15 km/h, ein leichter Fahrer von 75 kg, ebene Strecke, optimale Außentemperatur um 25 °C und perfekter Reifendruck. In der Realität sieht es anders aus. Bei flotter Fahrweise mit über 20 km/h, hügeligem Gelände, kühlerem Wetter und durchschnittlichem Fahrergewicht sind eher 45 bis 65 km realistisch. Das ist trotzdem ein hervorragender Wert.

Die Ladezeit mit dem Standardladegerät beträgt 5 bis 6 Stunden. Wer es eilig hat, greift zum optionalen Schnellladegerät, das die Ladezeit auf etwa 2 Stunden verkürzt. Der Akku ist fest eingebaut – ein Wechsel ist nicht möglich. Optional bietet Navee einen Zusatzakku an, der die Reichweite um rund 50 Prozent erweitert.

Preis

Der Navee XT5 Max kostet aktuell ab 1099 Euro (Expert) und positioniert sich damit im Premium-Segment. Angesichts der starken Ausstattung mit 2200-W-Motor, 12-Zoll-Reifen, Vollfederung und großem Akku ist der Preis fair. Vergleichbare Modelle wie der Vmax VX2 Hub (Testbericht) kosten ähnlich viel, bieten aber weniger Motorleistung und einen kleineren Akku.

Fazit

Der Navee XT5 Max ist ein beeindruckender E-Scooter für alle, die Power, Komfort und Offroad-Tauglichkeit suchen. Der 2200-W-Motor liefert brachiale Beschleunigung. Die Vollfederung mit Dämpferarm-Konstruktion macht selbst grobe Wege erträglich. Die 12-Zoll-Reifen sorgen für Stabilität auch auf schwierigem Untergrund. Hinzu kommen die hohe Zuladung von 150 kg, das große 5-Zoll-Display und die helle Beleuchtung mit 9-W-Frontlicht. Auch der 899-Wh-Akku überzeugt mit realistisch 45 bis 65 km Reichweite – optional sogar mit Zusatzakku erweiterbar.

Kritikpunkte gibt es trotzdem. Das hohe Gewicht von 35 kg macht den Transport zur Tortur. Zusammengeklappt bleibt der E-Scooter sperrig. Der Lenker lässt sich im Stand nicht voll einschlagen. Für kleine Fahrer ist er möglicherweise zu wuchtig. Der Registrierungszwang nervt, und die Federung ist für sehr leichte Personen etwas zu hart.

Wer einen kompakten Pendler-Scooter sucht, ist hier falsch. Wer aber einen kraftvollen Begleiter für Stadt und Gelände will, bekommt für 1099 Euro ein hervorragendes Gesamtpaket.



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Microsoft Flight Simulator 2024: Update wertet PS-VR2-Grafik merklich auf


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Diese Woche ist die Beta des Sim Update 6 für den Microsoft Flight Simulator 2024 (MSFS 2024) erschienen. Es bringt zahlreiche Fehlerbehebungen und technische Verbesserungen wie die Unterstützung für DLSS 4.5 und FSR4, eine Visualisierung von Luftströmungen, Beleuchtung auf generischen Flughäfen sowie Verbesserungen an Avionik, Wetterdarstellung und Karrieremodus.

Besonders stark profitiert der im April eingeführte VR-Modus der Playstation 5. Das Entwicklerstudio Asobo schreibt in den Versionshinweisen, die Grafikpipeline für Playstation VR2 weiter verbessert zu haben. Das soll sich in einer höheren Auflösung, besserer Leistung und einem geringeren Speicherbedarf niederschlagen. Außerdem wurden Probleme mit dem Nachtsichtmodus behoben und die Darstellung der Wolken verbessert.

Im Vergleich zu unseren Eindrücken aus dem Frühjahr hat Asobo an den größten Schwachstellen gearbeitet. Das Landschaftsbild wirkt samt Gebäuden und Vegetation markant schärfer, und in der Ferne ist kaum noch Kantenflimmern zu erkennen. Auch das Cockpit profitiert stark von der höheren Auflösung: In der Nähe befindliche Instrumente, Anzeigen sowie Beschriftungen an Schaltern und Reglern werden nun gestochen scharf gerendert und lassen sich ohne Vorbeugen ablesen. Ob und wie stark sich die Bildrate verbessert hat, konnten wir in unserem kurzen Test nicht zweifelsfrei feststellen. Bei grafisch besonders anspruchsvollen Flügen über Städte wie New York City und Tokio kam es aber weiterhin zu Einbrüchen der Bildrate.

Insgesamt steigert die neue Optik die Immersion spürbar. Ein Eindruck, der sich beim Wechsel zwischen Beta und regulärer Version unmittelbar bestätigt.

Möglich wurde dieser optische Sprung durch Optimierungen der spieleigenen Foveated-Rendering-Technik. Beim Foveated Rendering werden die Augenbewegungen des Nutzers erfasst und das Bild dort in hoher Auflösung berechnet, wohin der Blick gerade fällt. Wie groß der Effekt solcher Optimierungen sein kann, zeigte bereits die PS-VR2-Version von „No Man’s Sky“, dessen Bildqualität vor knapp drei Jahren ebenfalls einen unerwartet großen Sprung machte.

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Die PS-VR2-Version von MSFS 2024 können wir nun mit deutlich weniger Einschränkungen empfehlen als noch zur Einführung. Es ist erstaunlich, was Asobo hier aus der PS5 und Playstation VR2 herausgeholt hat und dass Sim-Fans die grafische Pracht des Flugsimulators jetzt auch ohne High-End-PC in VR erleben können. Spätestens mit Sim Update 6 dürfte Microsoft Flight Simulator 2024 zu einem technischen Vorzeigetitel für Playstation VR2 werden.

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Jeden zweiten Montag, liefern wir Ihnen die wichtigsten Entwicklungen der XR-Branche. Damit Sie alles im Blick behalten.

E-Mail-Adresse

Ausführliche Informationen zum Versandverfahren und zu Ihren Widerrufsmöglichkeiten erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Asobo hat angedeutet, das Update im Juli oder August veröffentlichen zu wollen. Wer MSFS 2024 für die PS5 besitzt, kann die Beta als separate Version ohne Registrierung oder Zugangsbeschränkungen installieren. Dazu öffnet man auf der PS5 die Store-Seite des Simulators, wählt das Drei-Punkte-Menü neben dem „Spielen“-Button und dort den Eintrag „Microsoft Flight Simulator 2024 Beta“.


(tobe)



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Smart Glasses werden immer dünner und leichter und setzen auf mehr Privatsphäre


Einige Hersteller von Smart Glasses haben die Datenschutzbedenken vieler Menschen offenbar verstanden. So bringt Solos spezielle Abdeckungen für Brillenmodelle mit Kameras, die die Linse komplett verbergen. Parallel dazu hat der Hersteller neue Smart Glasses ohne Kamera angekündigt, die besonders dünn und leicht sind. Während die bisherigen und ebenfalls Kamera-losen AirGo A5 je nach Gestell 36 bis 40 Gramm wiegen, bringen die neuen Solos AirGo A6 ohne Gläser nur noch 19 Gramm auf die Waage.

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Die im letzten Monat vorgestellten Meta Glasses, die sich vom Ray-Ban-Design lösen und günstiger werden, kommen noch auf 54 bis 60 Gramm, besitzen aber auch Kameras. Diese Brillenfunktion kommt bei umstehenden Personen aber oft nicht gut an, die heimliche Aufnahmen und mögliche Gesichtserkennung befürchten. In der EU geraten Kamerabrillen deshalb zunehmend ins Visier von Datenschützern und Parlamentariern.

Das betrifft die neuen Solos AirGo A6 aber nicht, denn dieses Brillenmodell setzt komplett auf KI-unterstützte Sprachsteuerung. Ein integrierter KI-Assistent beantwortet Fragen, reagiert auf Sprachbefehle, bietet Übersetzungen in Echtzeit und erinnert an Termine. Der Nutzer hört dies über den Lautsprecher hinter den Ohren. Auch Musikhören und Telefonate sind damit möglich. Die AirGo A6 können mit Korrekturgläsern ausgestattet werden, aber der Preis und ein Termin für die Markteinführung stehen laut The Verge bislang nicht fest.


Solos AirGo A6

Solos AirGo A6

Solos AirGo A6

(Bild: Digital Trends)

Zwar bietet Solos etliche Brillenmodelle ohne, aber auch einige mit Kameras an, etwa die Ende 2024 als Konkurrenz zu Ray-Ban Meta eingeführten Solos AirGo V Smart Glasses mit ChatGPT. Mittlerweile ist der Nachfolger, die letztes Jahr vorgestellten AirGo V2, im Handel für 267,48 Euro verfügbar. Das ist derselbe Preis wie der Vorgänger, aber die neuen AirGo V2 bieten eine höhere Kameraauflösung und unterstützen auch Videoaufnahmen. Die Akkulaufzeiten sollen vergleichbar sein, aber die Einstufung von Wasser- und Staubschutz sinkt von IP67 der AirGo V auf IP54 beim Nachfolger.

Für die AirGo V2 bietet Solos jetzt ein sogenanntes Datenschutz-Kit an. Dazu gehören durchsichtige Rahmen, die zeigen sollen, dass keine Elektronik darin versteckt ist, eine Abdeckung für die Kamera, sodass keine Bild- und Videoaufnahmen mehr möglich sind, sowie ansteckbare Sonnenschutzgläser. Das Zubehör ist auch einzeln erhältlich, aber alle drei werden zusammen für 79 US-Dollar angeboten. Der Euro-Preis ist bislang nicht bekannt.


Solos AirGo V2 Privacy Kit

Solos AirGo V2 Privacy Kit

Solos AirGo V2 Privacy Kit

(Bild: Gizmodo)

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(fds)



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IBM bringt den Mainframe fürs Rack


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

IBM ergänzt seine Mainframe-Plattform z17 um neue kompakte Hardwarevarianten und erweitert das Softwareangebot für KI, Sicherheit und Systemverwaltung. Neu sind unter anderem ein Single-Frame-System, ein Rack-Mount-Bundle, ein verbrauchsabhängiges Preismodell für zIIP-Kapazität sowie neue Verwaltungs- und Modernisierungswerkzeuge. Außerdem aktualisiert IBM zahlreiche bereits verfügbare Produkte mit zusätzlichen Funktionen.

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Den z17 hatte IBM im April 2025 als aktuelle Mainframe-Generation vorgestellt. Im Mittelpunkt standen der Telum-II-Prozessor mit integrierter KI-Beschleunigung sowie der später verfügbare Spyre Accelerator für generative KI.

Komplett neu sind das Single-Frame-System z17 ME2 sowie das Rack-Mount-Bundle z17 MER. Sie sind für Kunden gedacht, denen im Rechenzentrum weniger Stellfläche zur Verfügung steht oder die Mainframes leichter in bestehende Rechenzentrumsumgebungen integrieren wollen. Die neuen Systeme sollen ab dem 12. August 2026 verfügbar sein.

Zur Hardware gehören außerdem neue Netzwerkoptionen. Ein integrierter 100-Gigabit-Ethernet-Adapter soll den Datenaustausch mit anderen Systemen beschleunigen. Für Managementumgebungen führt IBM zudem neue 1-Gigabit-Netzwerkadapter ein. Hinzu kommen neue DPU-Funktionen (Data Processing Unit), die Datenbewegungen und I/O-Aufgaben von den Hauptprozessoren entlasten sollen.

Auch die Hardwarekonfiguration wird flexibler. IBM verspricht eine bessere Ausnutzung des Rack-Platzes im Single-Frame-System, weniger benötigte I/O-Komponenten und mehr Spielraum für kundeneigene Hardware im Rack.

IBM baut die KI-Funktionen der Plattform weiter aus. Das AI Toolkit für IBM Z und LinuxONE unterstützt künftig zusätzlich Embedding- und Encoder-Modelle wie BERT. Solche Modelle erzeugen semantische Repräsentationen von Texten und bilden die Grundlage für Aufgaben wie semantische Suche, Dokumentenanalyse oder Retrieval-Augmented Generation (RAG), bei der Sprachmodelle mit unternehmenseigenen Informationen ergänzt werden.

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Der watsonx Assistant for Z erhält neue Agentenfunktionen, Multi-Tenancy sowie Unterstützung für weitere Granite-Modelle. IBM erweitert außerdem den AI Optimizer for IBM Z und LinuxONE, der eine vorkonfigurierte Laufzeitumgebung für KI-Inferenz bereitstellt. Sie bündelt Betriebssystemkomponenten, Containerlaufzeit, Überwachung und Modellverwaltung in einem vorinstallierten Softwarepaket.

Für Datenanalysen ergänzt IBM den Db2 Analytics Accelerator um direkt angebundene NVMe-SSDs. Das soll analytische Abfragen beschleunigen. Außerdem erweitert das Unternehmen SQL Data Insights Pro sowie Data Gate, das Daten aus Db2, IMS oder VSAM nahezu in Echtzeit in Cloud-Umgebungen synchronisieren kann.

Für den Betrieb der Systeme führt IBM ein verbrauchsabhängiges Preismodell für zIIP-Kapazität ein. zIIPs sind Spezialprozessoren, die bestimmte Workloads wie Datenbank-, Java- oder Analyseaufgaben ausführen und Lizenzkosten für reguläre Prozessorkapazität reduzieren können. Künftig soll sich diese Kapazität flexibler nach tatsächlicher Nutzung beziehen lassen.

Neu ist außerdem IBM COBOL Elevate for z/OS. Die Software soll bestehende COBOL-Anwendungen analysieren, den Umstieg auf aktuelle Compiler unterstützen und Optimierungsvorschläge direkt im Quellcode liefern. KI soll dabei helfen, notwendige Anpassungen schneller zu identifizieren.

Mit Project Polaris startet IBM zudem ein Technology-Preview-Programm für eine modernisierte z/OS-Verwaltung. Statt klassischer Administrationswerkzeuge nutzt Polaris APIs, YAML-Konfigurationen und KI-gestützte Assistenten. Ziel ist es, den Betrieb stärker an DevOps- und Cloud-Workflows anzulehnen.

Auch im Sicherheitsbereich erweitert IBM bestehende Funktionen. Der Crypto Express 8S unterstützt zusätzliche Post-Quanten-Algorithmen wie ML-KEM und ML-DSA. Damit sollen sich Unternehmen schrittweise auf künftige kryptografische Verfahren vorbereiten.

Neu sind außerdem Erweiterungen für den Unified Key Orchestrator, Verbesserungen bei IBM Confidential Computing sowie zusätzliche Funktionen für die zSecure-Produktfamilie. Diese reichen von automatisierter Zertifikatsverwaltung über Compliance-Prüfungen bis hin zur KI-gestützten Erkennung ungewöhnlicher Zugriffe auf z/OS-Systeme.

Nicht alle Punkte der Ankündigung stellen allerdings neue Produkte dar. IBM bündelt auch zahlreiche bereits verfügbare Angebote – etwa watsonx.ai, Machine Learning for IBM z/OS, Data Gate oder Teile der zSecure-Familie – unter dem Dach der erweiterten z17-Plattform und versieht sie teilweise mit neuen Funktionen.

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(fo)



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