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Premiere des ID. Polo GTI: Wie Volkswagen am Nürburgring eine Ikone elektrisiert
VW-Markenchef Thomas Schäfer (rechts) und VW-Pilot Benjamin Leuchter stellen am Nürburgring den ID. Polo GTI vor
Nach dem Launch des ID. Polo schreibt Volkswagen Geschichte: Am Nürburgring debütiert das Modell als vollelektrische GTI-Version. Wo denn sonst als im Eldorado der Verbrenner?
Die Akropolis liegt an der Hatzenbachstraße. Oberhalb des Nürburgrings. Mitten in der Grünen Hölle. 1968 hatte der schottische Formel-1-Weltmeister Jackie Stewart den Begriff für die Grand Prix Strecke geprägt. Von hier oben hat man einen schönen Blick auf die lange Gerade, die in den Abschnitt Hatzenbach mündet. Von der anderen Seite blicken die Besucherinnen und Besucher auf eine Premiere: das GTI-Village. Es besteht aus einem 450 Quadratmeter großen Zelt, Tiny-Houses, vielen California-Campern, Fahnen und ein unübersehbares Banner GTI / 50.
Zum anderen inszeniert Volkswagen den Bruch mit der Tradition. 50 Jahre nach dem Debüt des Modells mit dem weltbekannten Label gibt es erstmals eine elektrische Variante der Performance-Marke: den ID. Polo GTI. Der Hersteller will die Legende in das Zeitalter der Elektromobilität transferieren. Und das ausgerechnet auf dem Hochfest der Verbrennerjünger. Manche finden das schräg, andere mutig. Für eine dritte Gruppe ist das 24-h-Rennen genau der richtige Ort dafür. Popkultureller Wandel 2026. Tradition trifft auf Transformation, vor mehr als 352.000 Zuschauern.
Während auf der Strecke das Qualifying stattfindet, füllt sich in der Messehalle am Ring-Boulevard der Stand von Volkswagen. Von außen grüßt das Logo von Weitem wie ein Fixstern. Viele wollen an diesem Tag dabei sein. Filme transportieren das GTI-Feeling. Musik wummert durch die Halle. Vorglühen. Die Gäste stehen eng zusammen. Kurz bevor der Countdown anläuft, halten viele ihre Smartphones hoch. Den großen Augenblick festhalten. Thomas Schäfer, CEO der Marke Volkswagen Pkw, und VW-Pilot Benjamin Leuchter ziehen gemeinsam das rote Tuch weg, das den elektrischen GTI-Polo verhüllt. Beifall brandet auf. Das Auto wird umrundet, fotografiert, gefilmt und via Social Media geteilt. Ein kleiner Junge streichelt ehrfürchtig über das GTI-Logo. Doch es wird auch diskutiert. Ist das wirklich ein GTI? Fährt er wie ein GTI? Kann ein GTI überhaupt elektrisch sein? Vor allem Petrolheads äußern den unendlichen Weiten der Foren ihre Bedenken.
Volkswagen weiß das. In den vergangenen Monaten hat die Marke den Menschen zugehört. Das GTX-Kürzel, das für die sportlichen, vollelektrischen Modelle der ID.-Familie steht, verschwindet wieder. Der Polo sieht aus wie ein GTI, auch wenn das I jetzt für Intelligence und nicht mehr für Injection steht. Er trägt nicht zu dick auf, da bleibt er in der Tradition. Es gibt im Fahrzeug viele klassische Zitate. Das Schottenkaro. Der rote Streifen. Die Ziernähte. Im Inneren finden sich wieder Tasten. „Das ist ein Hammerauto“, sagt VW-Markenchef Schäfer – auch wenn der Neuling mit seinen 166 kW (226 PS) bei 175 km/h abgeregelt ist. Die Begrenzung ist an den Stammtischen ein Thema. Den meisten Fahrerinnen und Fahrern dürfte die Geschwindigkeit bei ihren täglichen Fahrten aber genügen.
Die VW-Akropolis am Nürburgring
Für den Erfolg des sportlichen Kleinwagens ist das nicht unerheblich. Knapp unter 39.000 Euro kostet das Modell. Bereits vor der Weltpremiere sammeln die ersten Videos auf Plattformen wie Instagram zahlreiche Likes und Kommentare ein. Nach der Premiere bleibt die Kommunikation weiterhin leise. Auf die große Werbebühne rollt das Auto erst im Spätjahr. Wie das Modell dann inszeniert wird, ist noch geheim. Aber man wird die Kampagne wahrnehmen, das lassen die Gespräche am Rande des Events durchblicken. Die Überzeugungsarbeit für den elektrischen Sportler geht derweil weiter. An der Akropolis hat die Reise erst begonnen.
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Metas Muse Spark 1.1: Viel besser als Muse Spark, günstiger als die Konkurrenz
Gemeinsam mit der ebenfalls kürzlich vorgestellten Bild-KI Muse Image soll Muse Spark 1.1 Metas Vision einer „personal superintelligence“ voranbringen. Wir zeigen dir, wie leistungsfähig Muse Spark 1.1 ist, wie sich das Agent-Modell im Vergleich zu den aktuellen Frontier-Modellen schlägt und warum auch das API Pricing Aufmerksamkeit verdient.
Muse Spark macht Meta AI zum Voice-Wunder:
Diese Features sind neu

So koordiniert Muse Spark 1.1 mehrere KI-Agents
Muse Spark 1.1 hat Meta speziell für agentische Tasks entwickelt. Statt nur Texte oder Bilder zu generieren, soll das Modell Aufgaben planen, externe Tools nutzen und komplette Workflows eigenständig ausführen. Dafür arbeitet Muse Spark 1.1 wie ein Team aus KI-Agents: Ein Haupt-Agent koordiniert die Aufgabe, erstellt einen Plan und verteilt einzelne Arbeitsschritte an spezialisierte Agents. Da sie parallel arbeiten, sollen auch komplexe Projekte schneller abgeschlossen werden als mit dem vorherigen Modell. Neue Tools und Dienste kann Muse Spark 1.1 ohne zusätzliches Training einsetzen. Mit einem Kontextfenster von bis zu einer Million Token merkt sich das Modell Informationen über lange Arbeitsabläufe hinweg und kann später darauf zurückgreifen.

Wie sich das Modell laut Meta in Agent, Coding und multimodalen Benchmarks gegen GPT-5.5, Claude Opus 4.8 und Gemini 3.1 Pro schlägt, zeigt die folgende Übersicht.

Muse Spark 1.1 verbindet Sehen, Verstehen und Handeln
Neben Agent- und Coding-Funktionen verarbeitet Muse Spark 1.1 auch Bilder, Videos und Audiodaten. Das Modell soll visuelle und akustische Informationen analysieren, relevante Details über lange Workflows hinweg speichern und daraus konkrete Aktionen ableiten. Zu den Stärken des Modells zählen laut Meta insbesondere die Generierung von Code aus visuellen Eingaben (visual-to-code generation), die detaillierte Beschreibung von Bildern und Videos sowie die agentische Computersteuerung.
Wie das in der Praxis funktioniert, zeigt die folgende Demo: Muse Spark 1.1 analysiert ein Smartphone-Video, wählt automatisch geeignete Produktfotos aus und erstellt anschließend eigenständig ein Facebook Marketplace-Inserat.

So bedient Muse Spark 1.1 Computer
Muse Spark 1.1 ist für Arbeitsabläufe entwickelt, die sich über mehrere Anwendungen erstrecken und sich während der Ausführung verändern. Das Modell behält den Kontext auch über längere Sitzungen hinweg, passt sich neuen Informationen an und navigiert mit minimalen menschlichen Eingriffen durch unbekannte Benutzer:innenoberflächen.
Statt jeden Arbeitsschritt einzeln per Mausklick auszuführen, entscheidet Muse Spark 1.1 selbst, welcher Weg am effizientesten ist. Das Modell schreibt Skripte, wenn sich Aufgaben automatisieren lassen, bedient Anwendungen direkt über die Nutzungsoberfläche, wenn das schneller ist, oder bündelt mehrere Aktionen zu einem Arbeitsschritt. So soll der Wechsel zwischen Planung und Ausführung möglichst effizient erfolgen.
Als Beispiel zeigt Meta die Organisation einer Grillparty. Ändern eingeladene Personen kurzfristig die Teilnahme, erkennt Muse Spark 1.1 die neuen Informationen während der Essensbestellung und passt den gesamten Ablauf automatisch an.
Vom Bugfix bis zur Code-Migration
Meta hat Muse Spark 1.1 für anspruchsvolle Entwicklungsaufgaben optimiert. Das Modell soll komplexe Fehler in großen Codebasen erkennen und beheben, neue Funktionen für Enterprise-Anwendungen entwickeln sowie umfangreiche Code-Migrationen durchführen. Auch bei der Entwicklung von Web-Anwendungen und bei komplexen Entwicklungsaufgaben verspricht Meta deutliche Fortschritte gegenüber dem vorherigen Modell.
Zudem unterstützt Muse Spark 1.1 gängige Agent Setups für die Software-Entwicklung. Dazu gehören Planungsmodi, Zielvorgaben, die Delegation an Subagents und die Komprimierung langer Kontexte, damit auch umfangreiche Projekte effizient bearbeitet werden können.
Wie das in der Praxis funktioniert, zeigt Meta in einer Debugging-Demo. Muse Spark 1.1 erstellt zunächst eine Chat-Web-Anwendung, fertigt automatisch Screenshots an, erkennt sichtbare Fehler, verfolgt deren Ursache bis in den Quellcode, implementiert Korrekturen und überprüft das Ergebnis anschließend selbstständig. Dabei kombiniert das Modell Coding, multimodales Verständnis und Tool-Nutzung innerhalb eines einzigen Workflows.
Nach Angaben des Konzerns nutzen Entwickler:innen und Forschende Muse Spark 1.1 bereits täglich für Entwicklungs- und Forschungsaufgaben. Auch die Entwicklung und Bewertung neuer KI-Modelle werde inzwischen teilweise mit Muse Spark 1.1 automatisiert.
Wie sich Muse Spark 1.1 in den Coding Benchmarks gegen GPT-5.5, Claude Opus 4.8, Gemini 3.1 Pro und das Vorgängermodell schlägt, zeigt die folgende Übersicht.

Frontier-Modell zu einem vergleichsweise niedrigen Preis
Muse Spark 1.1 startet auf der Meta Model API mit 1,25 US-Dollar pro Million Input Token und 4,25 US-Dollar pro Million Output Token. Neue Konten erhalten zusätzlich 20 US-Dollar Testguthaben. Meta positioniert das Modell damit als preisgünstige Alternative für Agent und Coding Workloads. Im Vergleich zu anderen aktuellen Frontier-Modellen fällt der Preis deutlich niedriger aus:
Damit gehört Muse Spark 1.1 zu den günstigsten aktuellen Frontier-Modellen. Sowohl für Eingaben als auch für Ausgaben verlangt Meta deutlich weniger als OpenAI, Anthropic, Google und SpaceXAI bei bestimmten Frontiert-Modellen.
Gerade bei Agent Workflows mit vielen Tool-Aufrufen und langen Kontextfenstern können die API-Kosten schnell steigen. Ein vergleichsweise günstiges Token Pricing kann deshalb zu einem wichtigen Wettbewerbsvorteil werden, wenn Unternehmen Agents im großen Maßstab einsetzen.
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Vertragsverhandlungen: Klopp läuft auf – und Red Bull läuft mit
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