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Digital Business & Startups

+++ Sastrify +++ Deel +++ Patronus +++ ElderTech +++ Ampeers +++ Cyber Security +++


#StartupTicker

+++ #StartupTicker +++ Sastrify: Ein spannender Exit im Rheinland +++ StartupsToWatch: Patronus, ein ElderTech aus Berlin +++ So geht es bei Ampeers nach der Rettung weiter +++ Cyber Security: Startups unterschätzen die Gefahr durch Hacker +++

+++ Sastrify +++ Deel +++ Patronus +++ ElderTech +++ Ampeers +++ Cyber Security +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Donnerstag, 7. Mai).

#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries

+++ Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND

#STARTUPTICKER

Sastrify
+++ Ein megaspannender Exit im Rheinland! Das amerikanische HR-Unternehmen Deel übernimmt das umtriebige Kölner Scaleup Sastrify, das Unternehmen beim Kauf und der Verwaltung von Softwarelösungen unterstützt. Sastrify, 2020 von den evopark-Gründern Maximilian Messing und Sven Lackinger gegründet, sammelte in den vergangenen Jahren rund 50 Millionen US-Dollar ein – unter anderem von Endeit Capital, Simon Capital, HV Capital, FirstMark Capital und TriplePoint Capital. Der Kaufpreis ist bisher nicht bekannt. Deel setzt bei seiner Wachstumsstrategie seit einiger Zeit auf Übernahmen. Hierzulande übernahm das Team bereits Münchner Startup Zavvy und das Berliner Startup Zeitgold. Im Software-Umfeld herrscht derzeit maximale Unsicherheit (Stichwort: SaaSpocalypse). KI verändert derzeit alles, vor allem aber etablierte Geschäftsmodelle. Deel scheint dieses Zeitgeist mit einer massiven Erweiterung seines Angebots entgegensteuern zu wollen. Mehr über Sastrify

Tipp: Remote: The Good and the Bad with Sven Lackinger (Sastrify) Jetzt ansehen!

Patronus 
+++ StartupsToWatch: Patronus! Das Berliner Startup, 2020 von Ben Staudt und Tim Wagner gegründet, positioniert sich als „Sicherheits- und Begleitlösung für Senioren“. Der Wiener Investor 3TS Capital Partners, Grazia Equity sowie die Altinvestoren Singular, Burda Principal Investments, Adjacent, NAP und UVC Partners investierten gerade 11 Millionen Euro in das Unternehmen. Das frische Kapital soll in „den Ausbau der Marktführerschaft im mobilen Notrufsegment sowie in neue Produktbereiche rund um Familie, Wohlbefinden und – als nächsten großen Schritt – einen KI-Begleiter für den Alltag“ fließen. „Patronus hat bewiesen, dass man Produkte für Senioren entwickeln kann, die diese wirklich annehmen. Wir investieren in Unternehmen, die Wachstumsbranchen neu definieren und positiven Impact haben. Ben und sein Team schaffen es, neueste Technologien wie KI im Alltag zu integrieren und das Leben vieler ein wenig besser zu machen“, sagt Markus Fleischer von 3TS Capital Partners. Singular, Adjacent, Burda Principal Investments, Cavalry und UVC Partners investierten zuvor bereits 27 Millionen Euro in Patronus. Insgesamt sammelte die Jungfirma nun bereits rund 45 Millionen ein. Derzeit arbeiten rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Startup. Mehr über Patronus

Ampeers
+++ Neustart mit kürzerem Namen! Das kürzlich gerettete Münchner Startup Ampeers Energy verkündet eine „strategische Neuausrichtung“ – samt Namensverkürzung. Ab sofort hört das Unternehmen auf den Namen Ampeers. Zur Neuausrichtung teilt das Team mit: „Das Unternehmen positioniert sich klar als Plattformanbieter für die durchgängige Steuerung von Modernisierung und Dekarbonisierung im Bestand“. Dabei setzt die Jungfirma auf „eine Plattform, die alle zentralen Schritte und Daten der Bestandsmodernisierung miteinander verbindet“. Zuvor wollte das Team mit seiner Software den Markt für Energie- und Datenmanagement modernisieren. Vor der Insolvenz flossen rund 23 Millionen in Ampeers Energy, 2019 gegründet. Neben den vorherigen Geschäftsführern Karsten Schmidt und Tobias Müller gehört nun auch Maurizio Lindemann (Growlution) zum Führungsteam von Ampeers. Mehr über Ampeers Energy

Cyber Security
+++ Gerade junge Companies sind ein besonders attraktives Ziel für Hacker aller Art. Denn Angreifer suchen nicht nur große Namen, sie suchen leichte Ziele. Und davon gibt es im Startup-Ökosystem viele. Mehr im Gastbeitrag von Yair Reem (Extantia Capital)

Startup-Radar
+++ Erneut bereichern vielversprechende Neugründungen die Startup-Szene. Im Folgenden stellen wir diese junge Unternehmen vor: LetsVibe, fertig.ai, Voico, familymind und Space Acceleration. Mehr im Startup-Radar

#DEALMONITOR

Investments & Exits
+++ LiveEO erhält 28 Millionen +++ waterdrop bekommt 100 Millionen +++ Norvestor übernimmt Inkasso-Startup Debtist ++++ Coupons4u kauft Webgears Gutscheindienste ab. Mehr im Deal-Monitor

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3



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8 To-dos an Merz – mit freundlichen Grüßen, die Startup-Szene


Mehr als 100 Gründer wenden sich mit einem Brandbrief an Friedrich Merz – und fordern weniger Bürokratie und einen Kurswechsel.

8 To-dos an Merz – mit freundlichen Grüßen, die Startup-Szene

Post aus der Startup-Szene: Friedrich Merz hat derzeit einiges zu lesen.
Picture Alliance

Mehr als 100 Gründer und Manager deutscher Tech-Unternehmen wenden sich mit einem offenen Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz. Ihre Botschaft: Deutschland verliere im internationalen Wettbewerb zunehmend an Boden und brauche dringend Reformen, um wieder attraktiver für Gründer, Investoren und Talente zu werden.

Initiiert wurde der Brief vom Startup-Verband. Zu den Unterzeichnern gehören Vertreter einiger der bekanntesten deutschen Technologieunternehmen, darunter Flix, Zalando und Home24. Sie eint die Sorge, dass hohe Energiekosten, ausufernde Bürokratie und langsame Behörden den Standort Deutschland ausbremsen.

Was die Gründer von Merz wollen

Die konkreten Forderungen an die Bundesregierung:

  • Rente investiert in Startups: Wer fürs Alter spart, soll sein Geld künftig auch in junge Wachstumsunternehmen stecken dürfen.
  • Mehr Großinvestoren ins Boot: Banken, Versicherungen und Fonds sollen leichter in Startups investieren können.
  • Flexiblere Kündigungsregeln für Topverdiener: Startups sollen Spitzenkräfte leichter einstellen und bei Bedarf auch kündigen können.
  • Mitarbeiter zu Miteigentümern machen: Wer im Startup arbeitet, soll unkompliziert Firmenanteile bekommen. Heute sei das steuerlich viel zu kompliziert.
  • Weniger Bürokratie, schnelleres Gründen: Neue Belastungen stoppen, alte abbauen. Firmengründungen sollen in 24 Stunden möglich sein.
  • Mehr Ausgründungen aus Uni und Forschung: Deutschlands Labore stecken voller Ideen, so die Gründer. Die müssen raus in den Markt – mit besseren Anreizen für Startups.
  • Staat kauft bei Startups ein: Die öffentliche Hand soll innovative Unternehmen gezielt als Auftragnehmer wählen.
  • Eigene KI-Infrastruktur aufbauen: Deutschland braucht eigene Server, eigene Rechenkapazitäten, eigene KI-Modelle – unabhängig von US-Konzernen.

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„Will nicht für Juden arbeiten“: Bewerber schockt mit antisemitischer Absage

Die Forderungen selbst sind in der Startup-Szene nicht neu und richten sich dabei nicht ausschließlich an die aktuelle Bundesregierung. Sie beschreiben Probleme, die sich über Jahre aufgebaut hätten – von den Folgen der Corona-Pandemie über den Ukraine-Krieg bis hin zu neuen Handelskonflikten und dem internationalen Wettbewerb mit China. Deutschland drohe, wichtige Zukunftsbranchen an andere Standorte zu verlieren, wenn Reformen weiter aufgeschoben würden. Ob die Politik daraus konkrete Maßnahmen ableitet, wird sich zeigen.





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„So schlimm kann Berlin gar nicht sein“: Kai Wegners Spitze gegen Söder


Kaum eine deutsche Stadt wird so oft kritisiert wie Berlin. Im Royal-GS-Podcast wehrt sich Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner dagegen.

„So schlimm kann Berlin gar nicht sein“: Kai Wegners Spitze gegen Söder

Berlins Bürgermeister Kai Wegner.
picture alliance / dts-Agentur | dts Nachrichtenagentur GmbH

Kaum eine deutsche Stadt wird so oft kritisiert wie Berlin. Zu viel Bürokratie, zu viele Baustellen, zu wenig Wohnungen, zu langsame Verwaltung. Für Berlins Regierenden Bürgermeister Kai Wegner greift dieses Bild jedoch zu kurz.

Im Podcast Royal GS rechnete der CDU-Politiker mit dem aus seiner Sicht übertriebenen Berlin-Bashing ab. Besonders deutlich wurde er mit Blick auf Bayerns Ministerpräsident Markus Söder.

Hört rein auf Spotify und Apple Podcasts

„So schlimm kann Berlin gar nicht sein, du hast doch selbst zweimal versucht, hierherzukommen“, sagte Wegner in Richtung Söder.

Für ihn sei die Debatte symptomatisch für ein größeres Problem. Während innerhalb Deutschlands oft vor allem über die Schwächen Berlins gesprochen werde, nehme er international ein völlig anderes Bild wahr. Im Ausland werde Berlin weiterhin als kreative, internationale und dynamische Metropole wahrgenommen.

Tatsächlich wächst die Hauptstadt weiter. Die Bevölkerung nähert sich der Marke von vier Millionen Einwohnern, die Stadt bleibt Deutschlands wichtigster Startup-Standort und zieht weiterhin internationale Talente an.

Wegner fordert deshalb einen Perspektivwechsel. Natürlich gebe es Probleme bei Wohnungsbau, Infrastruktur oder Verwaltung. Gleichzeitig werde zu selten über die Stärken gesprochen: die Hochschulen, die Startup-Szene, die Kreativwirtschaft und die internationale Anziehungskraft.

Für den Regierenden Bürgermeister ist klar: Berlin müsse selbstbewusster werden. Nicht trotz seiner Probleme, sondern gerade weil die Stadt trotz dieser Herausforderungen weiterhin Menschen aus aller Welt anzieht.





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+++ Metaloop +++ Cortea +++ FinTech +++ André Schürrle +++ Venture Capital +++


#StartupTicker

+++ #StartupTicker +++ Recycling-Scaleup Metaloop schlittert in die Insolvenz +++ StartupsToWatch: Cortea (FinTech aus Berlin) +++ So investiert (und gründet) Weltmeister André Schürrle+++ Wie Startups Investor:innen jetzt finden +++

+++ Metaloop +++ Cortea +++ FinTech +++ André Schürrle +++ Venture Capital +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Freitag, 19. Juni).

#STARTUPLAND: Super Early Bird-Tickets sind live!

STARTUPLAND is where the future begings

+++ Schnell sein lohnt sich! Die Zahl der Super-Early-Bird-Tickets für unsere vierte STARTUPLAND Conference am 10. März 2027 in Köln (RheinEnergieStadion) ist begrenzt. Wer zuerst kommt, profitiert vom günstigsten Preis. Nutze diese Chance!

#STARTUPTICKER

Metaloop
+++ Bitter! Das Grazer Recycling-Scaleup Metaloop, früher als Schrott24 bekannt, ist insolvent und hat ein Sanierungsverfahren beantragt. Wie brutkasten berichtet, weist das Unternehmen Verbindlichkeiten von rund 11 Millionen Euro auf. Bemerkenswert dabei: Anfang 2026 schrieb das Unternehmen laut AKV erstmals schwarze Zahlen und arbeitet seitdem „leicht“ profitabel. „Die Liquidität blieb jedoch angespannt, da weitere Eigenkapitalzuführungen ausblieben. Dies führt zu erhöhtem Aufwand im Tagesgeschäft, eingeschränkter Geschäftsentwicklung und Vertrauensverlust bei Partnern. Zusätzlich belasten eine schwache Industriekonjunktur, volatile Rohstoffmärkte und strengere regulatorische Vorgaben das wirtschaftliche Umfeld“, heißt es weiter. Noch 2023 sammelte das Startup 16 Millionen Euro von Investoren wie FirstMark Capital, Statkraft Ventures und FJ Labs ein. Die Sanierung reiht sich in eine Entwicklung ein, die sich zuletzt im Recycling-Segment abzeichnete. Nach Jahren mit hohen Erwartungen und millionenschweren Finanzierungsrunden geraten erste Unternehmen unter Druck. Zuletzt musste bereits das Hamburger Recycling-Startup Cirplus liquidiert werden. Gleichzeitig fließt weiter viel Kapital in junge Unternehmen wie WeSort.AI, Eeden, Metycle oder ScrapBees. Das Interesse an Kreislaufwirtschaft ist damit ungebrochen. Der Fall Metaloop zeigt jedoch, wie schwierig Anschlussfinanzierungen selbst für Unternehmen geworden sind, die operativ bereits auf dem Weg in die dauerhafte Profitabilität sind. (Brutkasten, AKV) Mehr über Metaloop

Cortea
+++ StartupsToWatch! Während viele KI-Startups auf Vertrieb, Marketing oder Kundenservice setzen, nimmt sich Cortea einen der konservativsten Bereiche der Wirtschaft vor: Die Wirtschaftsprüfung. Das Berliner FinTech entwickelt KI-Agenten für Audits und adressiert damit einen Markt, der unter Fachkräftemangel, steigenden regulatorischen Anforderungen und immer komplexeren Berichtspflichten leidet. Investoren wie Dawn Capital und Cherry Ventures trauen dem 2024 gegründeten Unternehmen dabei einiges zu. Insgesamt flossen bereits mehr als 15 Millionen Euro in die Jungfirma. Bemerkenswert: Gerade in der Wirtschaftsprüfung sind Nachvollziehbarkeit und Vertrauen entscheidend – zwei Eigenschaften, an denen viele KI-Anwendungen bislang scheitern. Gelingt der Ansatz, könnte Cortea einen milliardenschweren Markt verändern. Mehr über Cortea

André Schürrle
+++ Weltmeister mit Exit-Gespür! André Schürrle investierte in den vergangenen Jahren unter anderem in das E-Bike-Startup Dance, das Cannabis-Unternehmen Sanity Group, das FinTech Bling, das Food-Startup Lanch und das Fantasy-Manager-Spiel Sorare. Bemerkenswert: Mit Dance und Sanity Group landeten gleich zwei seiner Beteiligungen bereits erfolgreiche Exits. Gemeinsam mit David Rost gründete der ehemalige Nationalspieler zudem das Berliner Getränke-Startup DRYLL. Darüber hinaus engagiert sich Schürrle auch bei den Venture-Capital-Investoren Planet A Ventures, Visionaries Club und Whitewater Ventures. Mehr über Startup-Investments von Fußball-Weltmeistern

Investor:innen
+++ Ich habe in den letzten Jahren viele Founder erlebt, die Investor:innen wie ein notwendiges Übel behandeln. So ein Modus kann funktionieren. Problematisch wird es, wenn daraus ein Dauerzustand wird. Mehr im Gastbeitrag von Jasper Roll (Haufe Group Ventures)

#JOBS

Malteser
+++ Unser Job des Tages! Malteser sucht einen Junior-Projektmitarbeiter (m/w/d) Online Marketing. Sie interessieren sich für digitale Projekte, holen das Beste aus einer Website heraus und möchten Ihre Expertise in einer modernen Hilfsorganisation einbringen? Dann sind Sie bei uns richtig. Bewerben Sie sich als Junior-Projektmitarbeiter (m/w/d) in Vollzeit (39 Stunden) für das Online Marketing in der Malteser Zentrale in Köln.

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