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see 2026 – Festival for Design and Democracy am 25. und 26. April › PAGE online


Die see 2026, Festival for Design and Democracy, bringt am 25. und 26. April in Wiesbaden Philosophie, Architektur, KI-Kunst und aktivistisches Design auf eine Bühne: mit Keynote-Speakerin Eva von Redecker, Studio Holy Motors aus Georgien, Architekturbüro Snøhetta und vielen mehr. Samstag große Konferenz, Sonntag hands-on – im Zeichen der World Design Capital 2026.

Welche Möglichkeiten gibt uns Design, unser Zusammenleben zu gestalten? Auf dem zweitätigen Festival in Wiesbaden, bestehend aus see-Conference am 25. April und see-Camp am 26. April, zeigen Kreative aus den Bereichen Design, bildende Kunst, Architektur, Performing Arts und Film, wie unsere Teilhabe an der Gesellschaft von Gestaltung geprägt wird. Und das im Jahr 2026, in dem die Region Frankfurt RheinMain unter dem Motto »Design for Democracy« den Titel World Design Capital trägt.

Große Konferenzhalle mit roter Bühnenbeleuchtung: Ein Speaker steht am Rednerpult vor einer großen Leinwand mit farbiger Grafik, während ein großes Publikum in Reihen davor sitzt und der Präsentation folgt.Bild: Rui Camilo

Die see-Conference am Samstag

Den Auftakt macht die see-Conference am 25. April 2026 im Kulturzentrum Schlachthof Wiesbaden. Bereits im 20. Jahr lädt die Konferenz internationale Kreative nach Wiesbaden ein – und hat sich längst zu einer der wichtigsten interdisziplinären Designkonferenzen in Deutschland entwickelt. Rund 750 Besucher:innen werden erwartet. Eine begleitende Ausstellung, das anschließende Get-together und das unter Stammgästen beliebte Pausen-Programm – mit kulinarischer Vielfalt und dem Austausch mit inspirierenden Menschen – runden das Programm ab.

Bildcollage mit acht Motiven: Porträt von Jette Cathrin Hopp, eine spiralförmige architektonische Struktur, Szene aus der Kampagne „Holy Motors“ mit zwei Männern im Wasser, EU-Flagge mit gelben Sternen auf blauem Grund, Illustration eines Skateboarders mit Tentakeln, Porträt von Deveroe, surreale Straßenszene mit langbeinigen Figuren zwischen Autos sowie Porträt von David Szauder.Bild: Oben von links nach rechts: Snøhetta, Snøhetta, Holy Motors, Holy Motors; Unten von links nach rechts: Deveroe, Gian Meinecke, David Szauder, Anna-Reka Baktay

Ein Line-up voller Highlights

Philosophin Eva von Redecker eröffnet die Konferenz mit ihrer Keynote. Ihr neues Buch »Dieser Drang nach Härte« über den neuen Faschismus erscheint kurz vor dem Festival. Ebenfalls zugesagt haben der als »Newcomer Designer of the Year« ausgezeichnete Tobias Trübenbacher, einer der prägenden Akteure der World Design Capital, und die Gründer des unkonventionellen Designstudios Holy Motors aus Georgien, die Themen wie Krieg, Ikonenmalerei, Bankwesen und selbstgebrannten Schnaps mitbringen.

Animations-Künstler Deveroe spricht darüber, wie Kreativität in Zeiten der Aufmerksamkeitsökonomie durchdringen kann. Tobias von Laubenthal berichtet von seiner Arbeit beim Zentrum für Politische Schönheit. Jette Cathrin Hopp gibt Einblicke in die Projekte des weltweit renommierten Architekturbüros Snøhetta. Fotograf Lois Hechenblaikner liefert einen schonungslosen Blick auf die Auswirkungen des Wintersport-Tourismus in seiner Heimat Österreich. Das Line-up komplettiert der ungarische Künstler David Ariel Szauder, der als Grenzgänger zwischen Technologie, Kulturgeschichte und digitalen Erzählformen zu den faszinierendsten Stimmen der zeitgenössischen Medienkunst zählt.

Menschen sitzen und stehen in kleinen Gruppen auf einer grünen Wiese und auf einer Holzplattform in einem Park oder Garten, unterhalten sich entspannt und genießen eine informelle Zusammenkunft im Freien.Bild: Rui Camilo

Das see-Camp am Sonntag

Nach den inspirierenden Vorträgen vom Samstag wird es auf dem see-Camp praktisch: Sprecher:innen der see-Conference, engagierte Expert:innen und lokale Initiativen leiten dazu an, sich für ein demokratisches und zukunftsfähiges Zusammenleben einzusetzen. In den Themenfeldern Design und Kunst, Natur und Gesundheit sowie Demokratie gibt es Diskussionen, Führungen, Workshops und Masterclasses – um gemeinsam Lebensraüme kreativ zu gestalten. Mit konkreten Initiativen, die über den Veranstaltungstag hinaus in Wiesbaden und der Region sichtbar und spürbar bleiben.

Roter Informations-Truck zur „World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026“ steht bei einer Veranstaltung im Freien; davor informieren sich Besucherinnen und Besucher an einem geöffneten Infostand, während sich eine größere Menschenmenge auf dem Gelände bewegt.Bild: Ben Kuhlmann

Wir sind World Design Capital

Die see-Conference ist ein wesentlicher Bestandteil des Programms zur World Design Capital 2026. Ein Jahr lang trägt Frankfurt RheinMain diesen Titel und erklärt damit die gesamte Region offiziell zur Welthauptstadt des Designs. Das Motto »Design for Democracy. Atmospheres for a better life.« passt perfekt zum angestammten Thema der see: Visionen für eine lebenswerte Zukunft entwickeln. Wie kaum eine andere Veranstaltung verbindet die see an zwei Tagen Impulse und Denkanstöße von internationalen Kreativen mit einer sehr praktischen Ebene.

Jetzt anmelden und dabei sein!

see-Conference Samstag, 25. April 2026, Kulturzentrum Schlachthof Wiesbaden

see-Camp Sonntag, 26. April 2026, Campus Ehemalige Städtische Kliniken Wiesbaden

Informationen und Tickets: see-conference.org

Über die see

Die see wird vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum, vom Gemeinnützigen Kulturfonds Frankfurt RheinMain GmbH, vom Referat für Wirtschaft und Beschäftigung der Landeshauptstadt Wiesbaden sowie der Scholz & Volkmer GmbH gefördert.

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Hört mal zu! Spannende Geschichten zum großen Eszett › PAGE online


Mit einer Kickstarter Kampagne sucht der Typograf Ralf Herrmann nach Unterstützung für ein tolles Projekt: Ein Hörbuch zum Versal-ß.

Hört mal zu! Spannende Geschichten zum großen Eszett › PAGE online

Wer ein ß im Namen hat, weiß um die Schwierigkeiten, die es mit diesem, einzig in der deutschen Sprache vorkommenden Buchstaben, gibt. Da kein deutsches Wort mit einem ß beginnt, gab es das ß lange Zeit nur als Kleinbuchstaben. Die Notlösung, das ß in Namen im Versalsatz durch SS zu ersetzen, taugt nur bedingt. Wer weiß schon, ob Frau Weiss nun Weiss oder Weiß heißt.

Offizielle Dokumente setzen auf gemischte Schreibweise (WEIß), typografisch gesehen grenzt das an Körperverletzung. Ich werde nie vergessen, als ich kurz vor der Geburt meines ersten Kindes vor dem KREIßSAAL stand und mir ganz übel wurde…

Seit 2017 ist das große Eszett Teil der amtlichen deutschen Rechtschreibung und es gibt inzwischen eine ganze Reihe von Schriften, die ein Versal-ß im Glyphensatz haben. Dennoch hat sich die Existenz des Zeichens noch nicht überall herumgesprochen und es ranken sich weiterhin viele Missverständnisse um den Buchstaben, da die funktionalen und historischen Zusammenhänge nicht oder nur unzureichend bekannt sind. 

Ein mehrstündiges Hörbuch, geschrieben und gelesen vom Weimarer Typograf Ralf Herrmann, soll die spannende Geschichte des Eszett-Buchstabens nun einmal grundlegend aufarbeiten und in Gänze erzählen. 

Denn schon mehrfach stand sowohl die Abschaffung des Eszett-Buchstabens, als auch die Einführung einer Großbuchstabenvariante auf der Tagesordnung. Wir erfahren in dem Hörbuch entsprechend von spannenden Debatten und richtungsweisenden Entwicklungsschritten, die bis heute nachwirken, aber dennoch zwischenzeitlich komplett in Vergessenheit geraten waren, selbst unter Fachleuten. Und natürlich liefert das Buch auch nützliche und praxisnahe Informationen zur aktuellen Anwendung des Buchstabens. Ein begleitendes Webportal soll die Fakten und Quellen zum Eszett zudem dauerhaft und kostenlos für alle zugänglich machen.  

Die Kampagne läuft ganz gut, kann aber durchaus noch Unterstützung gebrauchen. Noch bis zum 7. Mai 2026 könnt ihr auf Kickstarter dafür sorgen, dass das Projekt realisiert wird.

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Blasenschwäche bei Männern: Mit Humor gegen das Tabu › PAGE online


Wo ist die undichte Stelle? Das fragt die Kampagne, die Serviceplan Köln für Inkontinenzprodukte von Hartmann entwickelt hat. Dem unangenehmen Thema begegnen die Kreativen mit einem knackigen Spot, der auf Mafia-Thriller und auf Humor setzt.

Blasenschwäche bei Männern: Mit Humor gegen das Tabu › PAGE online

Inkontinenz ist ein unangenehmes Thema. Für Frauen und für Männer. Doch während sich bei Frauen die Scham langsam legt und das Training des Beckenbodens ein weitverbreitetes Thema ist, herrscht bei Männern absolutes Schweigen.

Dabei heißt es von der Deutschen Kontinenz Gesellschaft, dass über alle Altersgruppen hinweg rund 15 Prozent der Frauen und zehn Prozent der Männer an Inkontinenz leiden.

Doch als Mann eine Einlage tragen?

Undichte Stelle

Serviceplan Köln zeigt, wie man sich dem schwierigen Thema nähert. Und das knackig und mit Humor und mit einem Spot, der mit den Gesetzen des Mafia-Thrillers spielt, in dem es früher oder später eine »undichte Stelle« gibt, einen Informanten, der meist furchtbare Konsequenzen fürchten muss – und das nicht nur demjenigen, sondern auch dem Publikum den Angstschweiß auf die Stirn treibt.

Doch mit den Pads MoliCare®, wie die Inkontinenz-Linie von Hartmann heißt, behält man die Kontrolle, bleibt souverän – und unentdeckt.

Die Kampagne richtet sich gezielt an Männer im Alter von 45+ Jahren und wird Digital-First, unter anderem über YouTube und Social Media ausgespielt. Weitere Flights und auch Adaptionen, unter anderem für Frankreich, Belgien und Spanien, sollen folgen.

Serviceplan Köln, kreative Leadagentur für Hartmann, entwickelte Strategie, Konzeption und Kreation der Kampagne. Serviceplan Make realisierte die Produktion. Regie: Mikal Boland, Fotografie: Jacek Lukasiewicz, Videografie: Mateusz Wiater. Externer Produktionspartner: Neverest (Polen).

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Wenige Striche, große Wirkung: AWO fordert zum Mitmachen auf › PAGE online


Typografie, die zum Mitmachen auffordert: Ganz ohne Bilder, inklusiv und mit Wortspielen, erzählt die Kampagne, die glow für die Arbeiterwohlfahrt (AWO) entwickelt hat, davon, was man gemeinsam verändern kann.

Wenige Striche, große Wirkung: AWO fordert zum Mitmachen auf › PAGE online

Schwarz auf Weiß und etwas Rot und mit einem schönen Dreh: In einer Zeit, die für viele Menschen immer schwerer wird, in der die Lebenshaltungskosten steigen, Einsamkeit immer stärker um sich greift und manchmal auch die Hoffnungslosigkeit, zeigt die Kampagne für die AWO Bundesorganisation, dass es durchaus Hilfe gibt.

Dafür sorgt die AWO, zu deren Grundwerten Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit gehören und die, 1919 gegründet, heute der größte deutsche Arbeitgeber im Sozialbereich ist.

Sie ist in der Pflege und Altenhilfe aktiv, betreibt Kindergärten und Altenheime, fördert Teilhabe und unterstützt Eingliederung, kümmert sich um Kinder und Jugendliche und berät bei Migration.

Dass das alles einen Unterschied macht, davon erzählt die Agentur glow, die neben ihren Kampagnen für ihre Plakatwand bekannt ist, die mitten in Berlin und direkt gegenüber vom Soho House steht. Immer wieder sorgt sie dort für Hingucker. In Erinnerung ist zum Beispiel, wie sie dort mit einem »De-Musk Social Media« für Alternativen zu den US-amerikanischen Tech-Giganten warb.

Selber mitgestalten

Für die AWO aber setzen die Kreativen ganz auf Schrift, auf ein Spiel mit Worten – und auf Typografie.

Ein paar rote Striche reichen, um von den Veränderungen zu erzählen, die bereits kleine Gesten schaffen: aus Einsam wird so Gemeinsam, aus Sorgen wird Geborgen, aus Bürde verwandelt sich in Würde und ein Rollator in Rock’n’Roll.

Gleichzeitig ist es Motivation, selbst aktiv zu werden. Schließlich besteht die AWO neben mehr als 250.000 Mitarbeitenden auch aus rund 10.800 Ehrenamtlichen.

Begleitet wird die Kampagne von der Möglichkeit für die AWO-Ortsvereine, den roten Stift zu bestellen, um eigene Motive zu gestalten. Um das Mitmachen vor Ort zu erleichtern, wurde eine Anleitung entworfen, die das erleichtert.

Um auch die Jugendlichen zu begeistern, die im AWO-Jugendwerk zusammenfinden sind eigene Motive geplant, auf denen der rote Marker wie ein Tag-Stift genutzt wird.

Und damit ist dann längst noch nicht Schluss. So einfach und leicht umsetzbar die Kampagne speziell für eine Wohlfahrtsorganisation gehalten ist, so inklusiv und niedrigschwellig ist sie und zugleich so offen und flexibel, dass sie auf alle Bereiche der AWO übertragbar ist.

 

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