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Sicherheitsanalyse mit KI: Anthropics Opus 4.6 findet 22 Sicherheitslücken in Firefox


Wenn es bei den KI-Agenten um Sicherheit geht, dreht sich die öffentliche Debatte bislang in erster Linie um die Schwachstellen der KI-Systeme. KI-Anbieter wollen diese aber seit geraumer Zeit als Sicherheitsassistenten bewerben. Anthropic kooperiert dafür mit Mozilla.

Im Rahmen einer Kooperation ist es gelungen, mit dem Modell Claude Opus 4.6 im Zeitraum von zwei Wochen insgesamt 22 Sicherheitslücken im Firefox-Browser zu entdecken. 14 dieser Schwachstellen hatten einen hohen Schweregrad.

Anthropic: Entdeckte CVE-Sicherheitslücken in Firefox und Anteil von Claude Opus 4.6
Anthropic: Entdeckte CVE-Sicherheitslücken in Firefox und Anteil von Claude Opus 4.6 (Bild: Anthropic)

Bei der Analyse des Firefox-Codes wurden insgesamt 112 Bug-Reports erstellt. Die meisten Schwachstellen sowie die kritischen Sicherheitslücken wurden mit Firefox 148 behoben. Weitere Bugs will Mozilla in kommenden Updates beseitigen.

Firefox als ideales Testmodell

Die Kooperation mit Mozilla kam zustande, weil Anthropic mit alltäglicher Software testen wollte, wie gut die KI-Modelle beim Entdecken von Sicherheitslücken sind. Firefox hat Anthropic ausgewählt, weil der Browser eine komplexe Code-Basis hat, zeitgleich aber eines der meistgetesteten Open-Source-Projekte ist.

Zunächst nutzte man alte Firefox-Versionen, um bekannte Fehler zu enttarnen. Das funktionierte laut Anthropics Mitteilung erstaunlich gut. Zunächst traute man den Ergebnissen aber nicht. So war es etwa möglich, dass bekannte Sicherheitslücken bereits Teil der Trainingsdaten waren.

Deswegen setzte man Claude Opus 4.6 auf die aktuelle Firefox-Version an. Zuerst konzentrierte man sich auf die JavaScript-Engine, später auf weitere Bereiche des Browsers. Auch dieses Experiment funktionierte. Eine erste Schwachstelle in der JavaScript-Engine entdeckte das Modell nach 20 Minuten. In der Folge startete dann auch die Kooperation mit den Sicherheitsforschern von Mozilla.

KI-Dienste als IT-Sicherheitshelfer

Anthropic will die Experimente nun mit weiterer Software fortsetzen. Fehler will man etwa auch im Linux-Kernel suchen.

Für die IT-Sicherheit arbeiten die KI-Firmen auch an maßgeschneiderten Diensten. Anthropic hat bereits im Februar die Forschungsvorschau von Claude Code Security vorgestellt. OpenAI hat mit Codex Security nun ebenfalls eine Vorschauversion eines Agenten-System präsentiert, das Systeme auf Sicherheitslücken hin scannen soll.

Mit Dank an Azdak für den Hinweis zu dieser Meldung.

Downloads

  • Mozilla Firefox

    4,7 Sterne

    Firefox ist ein freier Browser der gemeinnützigen Mozilla Foundation mit vielen Erweiterungen.

    • Version 148.0 Deutsch
    • Version 149.0 Beta 5 Deutsch
    • +2 weitere



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GPT-5.5 für ChatGPT und Codex: OpenAIs neues Spitzenmodell für Agenten und IT-Sicherheit


GPT-5.5 für ChatGPT und Codex: OpenAIs neues Spitzenmodell für Agenten und IT-Sicherheit

Bild: OpenAI

Es ist die erwartete Volte im Schlagabtausch der KI-Unternehmen. Nachdem Anthropic in der letzten Woche mit Claude Opus 4.7 ein neues Spitzenmodell veröffentlicht hat, zieht OpenAI jetzt mit GPT-5.5 nach. Erweiterte Agenten-Fähigkeiten und Cyber-Sicherheit sind erneut zentrale Themen.

Inhaltlich kündigt OpenAI das Erwartbare an. Das neue Modell verspricht Fortschritte bei der generellen Leistung. Im Fokus stehen aber vor allem die agentischen Fähigkeiten. GPT-5.5 soll mehrstufige Prozesse besser autonom lösen können, wie entsprechende Benchmark-Ergebnisse zeigen. In die Praxis übersetzt heißt das: ChatGPT oder Codex sind mit dem neuen Modell eher in der Lage, komplexe Aufgaben eigenständig zu lösen.

Neben dem Coding konzentriert sich OpenAI insbesondere auf Wissensarbeit – also die klassischen White-Collar-Jobs oder Forschungsaufgaben. Versprochen wird unter anderem ein besserer Umgang mit Dokumenten und Präsentationen. Bei der Computer-Nutzung soll das neue Modell ebenfalls wesentlich zielgerichteter vorgehen als die Vorgänger.

In der IT-Sicherheit arbeitet OpenAI mit Schutzmechanismen

Ein wesentlicher Aspekt in der Ankündigung ist die Effizienz. Bei mehr Leistung soll GPT-5.5 für einzelne Aufgaben weniger Token benötigen. Ein Aspekt, der derzeit vor allem mit Blick auf Anthropic relevant ist: Der Claude-Code-Entwickler kämpft derzeit mit den begrenzten Nutzungslimits, die immer wieder für Kritik in den sozialen Netzwerken sorgen. OpenAI hat hier offenbar einen Punkt erkannt, bei dem man sich im Konkurrenzkampf profilieren will.

Ein zentraler Aspekt der Ankündigung ist die Cybersicherheitsdebatte, die rund um Anthropics neues Modell Claude Mythos gestartet ist. OpenAI erklärt nun wenig überraschend, dass auch GPT-5.5 besser beim Entdecken von Sicherheitslücken ist. Schutzmechanismen sollen aber gewährleisten, dass es nicht zu Missbrauch kommt.

Zusätzlich baut man das Programm rund um die IT-Sicherheit aus. Nutzer können sich „Trusted Access for Cyber“ anmelden, um Zugang zu speziell für IT-Sicherheit angepassten Modellen zu erhalten. Zusätzlich arbeitet man noch mit Behörden und Organisationen zusammen, um kritische Infrastruktur zu schützen.

Verfügbarkeit und Preise

GPT-5.5 und GPT-5.5 Thinking sind ab jetzt für ChatGPT-Nutzer verfügbar, wenn sie eines der Abo-Pakete Plus und Pro oder eine der Enterprise-Versionen des KI-Assistenten gebucht haben. Für das größere Modell GPT-5.5 Pro ist mindestens das Pro-Abonnement nötig, das 103 Euro pro Monat kostet.

Im KI-Agenten Codex ist ebenfalls eines der kostenpflichtigen Abos nötig, um GPT-5.5 nutzen zu können. Dafür erhalten Nutzer ein Kontextfenster mit 400.000 Tokens. Zusätzlich gibt es einen Fast-Modus, der Token in 1,5-facher Geschwindigkeit für ein um den Faktor 2,5 erhöhten Preis generiert.



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Intel-Aktie 20 % im Plus: Intel verkauft jede CPU, die sich finden lässt – auch alte


Intel hat in der Nacht überraschend gute Zahlen vorgelegt. Xeon-CPU-Verkäufe ziehen wie erwartet drastisch an, was sogar Altlasten betraf: Intel konnte nach eigener Aussage sogar schon fast abgeschriebene Lagerware verkaufen, die zuvor niemand mehr wollte – das half dem Umsatz und Gewinn.

Intel kann nicht liefern, was der Markt verlangt

Im Conference Call zum Quartalsbericht machte CFO Zinsner deutlich klar: Die Versorgung mit den neuen Chips hinkt der Nachfrage aktuell am stärksten hinterher.

Intel hat die rasche anziehende Nachfrage nach Prozessoren ebenso massiv unterschätzt wie AMD und versucht diese nun irgendwie zu befriedigen, lässt dabei aber Milliarden an potenziellen Umsatz verstreichen.

Ironischerweise hat Intel noch alte Chips im Lager, die bisher aufgrund des Alters und/oder fehlender Konkurrenzfähigkeit keiner haben wollte – bis jetzt. Diese Altlasten hat Intel nun ebenfalls verkauft.

I would say we certainly were in our lowest point in terms of supply probably in the first quarter relative to the rest of the year. But what we were able to do in the first quarter was go through finished goods inventory and find opportunities to sell product we didn’t think we would be able to move. It was either despect product or it was legacy product we had shelved and then worked with customers and found opportunities for them to leverage that technology in their system.

So that helped out a lot.

Intel-CEO David Zinsner

Es waren also vor allem die Server-Produkte der Xeon-Familie, die sich gut verkauft haben. Die DCAI-Sparte steht mit einem Plus von 22 Prozent beim Umsatz entsprechend gut da. Anders sieht es im Client-Geschäft aus. Zwar hat Panther Lake alias Intel Core Ultra 3 den besten Start bei Intel in den letzten fünf Jahren hingelegt, das reichte aber gerade so, um die Verluste in anderer Consumer-Plattformen aufzufangen. Unterm Strich steht immerhin noch ein Plus von einem Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Insgesamt lag der Umsatz im ersten Quartal bei 13,577 Milliarden US-Dollar (Vorjahr 12,667 Mrd.), der Nettoverlust bei 3,728 Milliarden US-Dollar.

Umsatz und Gewinn in der Server-Sparte
Umsatz und Gewinn in der Server-Sparte (Bild: Intel)
Umsatz und Gewinn im Consumer-Geschäft
Umsatz und Gewinn im Consumer-Geschäft (Bild: Intel)
Umsatz und Gewinn insgesamt
Umsatz und Gewinn insgesamt (Bild: Intel)

4 Milliarden US-Dollar für Entlassungen & Co

Dass Intel am Ende mit 3,7 Milliarden in den roten Zahlen steht, ist der riesigen Entlassungswelle im letzten Jahr anzukreiden, in der mehrere Zehntausend Angestellte gehen mussten und dafür Abfindungspakete oder andere Zahlungen erhalten haben. Zusammengefasst im Punkt „Restructuring and other charges“ steht hier ein Wert von 4,07 Milliarden US-Dollar im Quartalsbericht.

Volle Kraft voraus für Intel 18A und Intel 14A

Intel-CEO Lip-Bu Tan zeigte sich erneut erfreut, wie sich die aktuellen und kommenden Fertigungsschritte entwickeln. Die Ausbeute von Intel 18A liege über den Erwartungen, Intel 14A im aktuellen Entwicklungsstand sogar noch vor dem, was Intel 18A zu der Zeit geliefert hat. Einen ersten externen Kunden für 14A bestätigte Intel dabei weiterhin nicht, auch auf Teslas Ankündigung von gestern ging Intel nicht ein.

Panther Lake in viel größeren Mengen

Erst einmal ist ohnehin Intel 18A gefragt. Der Ramp-up parallel zu besserer Ausbeute soll im aktuellen zweiten Quartal dazu führen, dass sich die Menge an Chips für Intel Panther Lake um den Faktor 6 oder 7 erhöhtet, erklärte Intel. Panther Lake ist im Komplettpaket die aktuell beste Lösung für den Windows-Markt und könnte so durchaus auch das dominierende Produkt werden.

And if you look at Panther Lake volume increases, it’s going to be going up, I don’t know, 6 or 7x in the second quarter relative to the first quarter.

Intel-CEO David Zinsner

Coral Rapids soll früher erscheinen

Intels CEO hatte im vergangenen Jahr erklärt, die Abkehr von Simultaneous Multi-Threading (SMT) in Server-CPUs habe Intel in eine schlechte Lage gebracht. Heute bestätigte Tan erneut, dass Intel alles daran setzt, Multi-Threading zurück in diese CPUs zu bringen.

Das erste Produkt mit dem Codenamen Intel Coral Rapids soll deshalb so schnell wie möglich (und früher als geplant) erscheinen. Aber es dauert eben 12 bis 18 Monate, eh so etwas nach großen Änderungen umgesetzt werden kann.

Typical new chip come out, it will take about 12 to 18 months. We are laser-focused on execution. Multithreading, I think we are putting in. So we’re going to have Coral Rapid, have the multithreading that we can compete effectively with AMD. And we try to accelerate that Coral Rapid ahead.

Intel-CEO Lip-Bu Tan

Positiver Ausblick beflügelt die Aktie

Der Ausblick von Intel ist entsprechend positiver geworden. Der Umsatz könnte im zweiten Quartal sogar auf bis zu 14,8 Milliarden US-Dollar klettern, weit mehr als Analysten zuvor erwartet haben. Auch die Investitionen wird Intel deshalb wieder steigern, nun wird ein ähnliches Niveau wie 2025 erwartet – zuvor hieß es, sie werden deutlich fallen.

Der Börse gefällt das, die Aktie ging nach Bekanntgabe der Zahlen und dem Conference Call um bis zu 20 Prozent ins Plus und stand erstmals über 80 US-Dollar.



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Turtle Beach KB5 & KB7: Im Touchscreen liegt die Tastatur-Zukunft


Turtle Beach KB5 & KB7: Im Touchscreen liegt die Tastatur-Zukunft

Bild: Turtle Beach

Das Rennen um sinnvolle Verbesserungen des normalen Tastaturlayouts geht in eine weitere Runde. Turtle Beach baut dazu in der neuen Command Serie große Touchscreen-Displays auf Tastaturen. Die KB5 bleibt dabei weitgehend konservativ gestaltet, die KB7 modularisiert zusätzlich den Nummernblock.

Während Corsair auf Stream-Deck-Funktionen baut und damit den Nummernblock in der Corsair Galleon 100 SD (Test) ersetzt, wird er bei Turtle Beach zum Modul „KP7“, das entweder eigenständig aufgestellt oder an die KB7-Tastatur angedockt werden kann. Eingaben erfassen flache Hall-Effekt-Taster mit Double-Shot-PBT-Tastenkappen. Eine Besonderheit des Pads ist das Drehrad unten rechts, das zusammen mit den beiden Tasten links daneben herausgezogen werden kann.

Großer Bildschirm für die KB7

Die kabelgebundene Command Series KB7 ist im Kern eine Tenkeyless-Tastatur. Über den Pfeiltasten befinden sich jedoch nicht die üblichen Funktionstasten, sondern ein 4,3″-Touchscreen-Display. Dort können „Tasten“ virtuell angeordnet werden. Darüber hinaus kann der Bildschirm Systemdaten, Spieldaten und Steuerelemente z.B. für Apps anzeigen. Apps wie Discord und Spotify werden unterstützt.

Turtle Beach Command Series KB7 (Bild: Turtle Beach)

Parallel besitzt die KB7 einen Drehregler über der „Escape“-Taste, zwei Mediensteuerungstasten und vier frei programmierbare „Schnellzugriffstasten“, die standardmäßig unter anderem der Profilauswahl dienen. Zur Signalerfassung kommen auch bei der KB7 Hall-Effekt-Taster mit flachen Kappen zum Einsatz. Die Abfragerate liegt bei 8.000 Hz.

Kleindisplay für die KB5

Bei der KB5 ist der Nummernblock bereits integriert, dafür wird das Display kleiner. Die Diagonale schrumpft auf 2,4″. Genutzt wird vor allem der Platz über dem Nummernblock, wobei das Gehäuse dafür etwas weiter gezogen wird. Der Lautstärkeregler wird demgegenüber anders ausgeführt, aus dem Drehregler wird ein Scrollrad.

Darüber hinaus spart sich die Tastatur die Hall-Effekt-Technik und erfasst Signale mit Titan-Low-Profile-Tastern in mechanischer Ausführung. Sie lösen nach 1,2 von 3,1 Millimetern Hubweg bei 42 Gramm Auslösekraft aus und sollen 50 Millionen Betätigungen überstehen. Die Polling-Rate von 8.000 Hertz behält Turtle Beach bei.

Turtle Beach Command Series KB5 (Bild: Turtle Beach)

Preise und Verfügbarkeit

Für die KB7 verlangt Turtle Beach im eigenen Webshop rund 210 Euro, das optionale Nummernblock-Modul KP7 kostet weitere 110 Euro. Für die KB5 werden knapp 160 Euro angesetzt. Aktuell sind die drei Eingabegeräte lediglich vorbestellbar, die Auslieferung soll ab dem 21. Mai beginnen.



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