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Sims Maker Program: EA monetarisiert Mods in Sims 4 mit Maker-Marktplatz


EA führt Zusatzkäufe 2.0 in Die Sims 4 ein. Nutzer können Mods und eigene Inhalte künftig in einem „Maker-Marktplatz“ verkaufen. EA verkauft das in schönen Worten, am Ende wird aber ein neuer Shop mit knallharten Mikrotransaktionen aufgemacht, die Spieler selbst erstellen sollen.

Die Sims seien von der Community geformt, schreibt der Publisher. Um ihre „Kreativität zu feiern“ bekommt sie nun einen Marktplatz, wo „Maker“ Inhalte zum Kauf anbieten können.
„Maker“ müssen nicht exklusiv für den Marktplatz arbeiten, heißt es in der Ankündigung – wenn sie Inhalte verkaufen, müssen diese Inhalte aber exklusiv im Marktplatz angeboten werden, müssen also auf anderen Plattformen aus dem Umlauf genommen und dürfen nicht kostenlos verteilt werden.

Start Mitte März

Der Marktplatz startet zunächst am 17. März auf dem PC und Mac, auf der Xbox und PlayStation soll er in den kommenden Monaten verfügbar werden. Der Marktplatz wird dabei zum neuen Ingame-Shop, der auch offizielle Erweiterungen und Kits verkauft.

In das Programm aufgenommene „Maker“, bei dem unter anderem die Qualität ihrer Arbeit geprüft wird, können direkt im Marktplatz veröffentlichen und dort eine riesige Zielgruppe weltweit über eine offizielle Plattform ansprechen, wirbt EA. Zusammenstellung und Preisgestaltung obliegen den Anbietern, aber nur innerhalb der „Marktplatz-Richtlinien“. Zum Gestalten stehen ihnen neue Werkzeuge und Richtlinien zur Verfügung, Inhalte werden zudem von EA geprüft. Im Grunde klingt das einer normalen Content-Pipeline sehr nahe, nur dass eben Selbstständige bzw. Fans die Inhalte erstellen.

Neue virtuelle Währung „nötig“

Um Maker-Inhalte zu kaufen, wird eine neue Ingame-Währung benötigt. Maker enthalten davon 30 Prozent, pro eingenommener „100 Mola“ also 30 Cent. EA wirbt damit, dass alle Publishing-Kosten, Plattform-Gebühren, Steuern, Server- sowie Transaktionskosten übernommen werden. Darüber hinaus würden Gewinne in die Maker-Community fließen, um sie mit besseren Werkzeugen zu unterstützen.

Preise für die Ingame-Währung „Moola“

EA begründet Ingame-Währung

Warum braucht es eigentlich eine rein dem Marktplatz vorbehaltene, ausschließlich per Kauf zu erwerbende Ingame-Währung? In den FAQ nennt EA sie einen „einfachen, einheitlichen und sicheren Weg“ zum Kauf von Marktplatz-Inhalten, der zugleich „verlässliche Auszahlungen“ für die Maker garantiere. Man könne Inhalte damit schnell und einfach ohne Extraschritte kaufen. Außerdem werde so das Angebot größer, behauptet EA.

Auch Preise würden so weltweit „konsistent“ bleiben, die Währung sauber über Plattformen und Regionen hinweg funktionieren. Über Plattform-Familien hinweg, also etwa PC und Xbox, kann Moola aber nicht genutzt werden, die Währung zudem weder übertragen noch gehandelt oder verschenkt werden. Auch Rückerstattungen gibt es nicht.

Die Umsetzung ist aber inkonsequent, denn Erweiterungen und Kits können nach wie vor nur direkt, also nicht mit „Moola“ gekauft werden, zumal auch die Moola selbst ggf. „unsicher“ gekauft werden muss. Tragfähig erscheint die Begründung daher nur bedingt.

Hintergrund wohl ein anderer

Vielmehr dürfte der Grund in der Produktpsychologie zu finden sein: Vorteile für Anbieter liegen in der Regel unter anderem in geringerer Preistransparenz und der Möglichkeit, Währungspakete in unpassende Größen zu schneiden, sodass Restbestände an Währung verbleiben, die entweder nie genutzt werden oder zum Kauf weiterer Angebote und damit zum Nachkauf von Währung motivieren.

Das alles ist nichts Neues, Bethesda verkauft Spielinhalte, von Spielern schon seit Längerem gegen eine virtuelle Währung in Fallout 4, The Elder Scrolls und auch Starfield. Die Einführung und Umsetzung waren jedoch immer Gegenstand harscher Kritik seitens der Spieler. Möglich, dass sich EA mit einem raffinierten Framing hiervon absetzen möchte. Am Ende bleibt der „Maker-Marktplatz“ jedoch, was er ist: ein kostenpflichtiger Shop zum Kauf von Mods mit undurchsichtiger Ingame-Währung.



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Wochenrück- und Ausblick: Pragmata im Doppel-Test und ein Disney-Shooter


Wochenrück- und Ausblick: Pragmata im Doppel-Test und ein Disney-Shooter

Mit Pragmata hat Capcom eine neue IP veröffentlicht. Das Actionspiel weiß bei der Presse zu gefallen und auch auf ComputerBase ist das Interesse hoch. Die zwei Tests sind in der vergangenen Woche auf viel Aufmerksamkeit gestoßen.

Pragmata im doppelten Test

Der erste Pragmata-Artikel behandelt rein das Thema Rasterizer-, Ray- sowie Pathtracing-Grafik. In dem Spiel sind die optischen Unterschiede pro Stufe erstaunlich groß. Raytracing hat gegenüber Rasterizer-Optik klare Vorteile, allen voran gibt es weniger Artefakte und wegwischen lassen sich die Reflexionen auch nicht. Zugleich kostet Raytracing nicht viel Performance. Doch auch Raytracing hat ziemliche Schwierigkeiten in dem Spiel, hier schafft Pathtracing inklusive DLSS Ray Reconstruction effektiv Abhilfe. Pathtracing ist klar die schönste Art, Pragmata zu spielen. Doch hat das zwei Nachteile: Auf AMD Radeon läuft Pathtracing überhaupt nicht – das sollte so nicht sein. Und auf GeForce RTX kostet es sehr viel Leistung. Am Ende ist es das aber dennoch wert.

Bei dem zweiten Artikel handelt es sich dann um den klassischen Benchmark-Test zu Pragmata. Grafikkarten-Benchmarks stehen im Fokus, die mit Rasterizer-, Raytracing- und Pathtracing-Grafik durchgeführt worden sind. Mit Raster- und Raytracing-Optik zeigt das Spiel eine gute Performance, wobei AMD Radeon und Nvidia GeForce gleich schnell agieren. Abseits der Benchmarks wird auch die Upsampling-Qualität mit DLSS 4, DLSS 4.5, FSR Upscaling 4.1 sowie FSR Upscaling 3.1 analysiert.

Meistgelesene Tests & Berichte

  1. Pragmata mit RE-Engine im Test: Rasterizer-Grafik im Vergleich mit Raytracing und Pathtracing

  2. Pragmata im Test: GPU-Benchmarks mit Ano­ma­lie und Analyse zur PC-Technik

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  4. Atari Intellivision im Test: So viel Spaß macht die Zeitreise ins Jahr 1979

Bei den Meldungen steht ein Bericht von Bloomberg im Fokus, laut dem Epic in Zusammenarbeit mit Disney an einem Extraction-Shooter mit Disney-Figuren arbeitet. Beim Gameplay orientiert sich Epic demnach am aktuellen Steam-Hit Arc Raiders, das das Genre in leicht zugänglicher Form präsentiert. Bereits zum Jahresende soll das Spiel erscheinen und den zuletzt schwächelnden Epic-Zahlen wieder Aufschwung verleihen. Intern seien allerdings Bedenken geäußert worden, die „nicht besonders originellen Spielmechaniken“ und dem knappen Zeitrahmen entspringen. Einige Mitarbeiter, die mit Bloomberg sprachen, zeigten sich jedoch zuversichtlich, dass das Spiel bis zum Start Spaß machen werde.

Podcast

Im Podcast diese Woche unterhalten sich Fabian und Jan über Pragmata mit dem Fokus auf die Grafikqualität und die Unterschiede mit Ray- sowie Pathtracing. Zudem geht es um unvernünftige 9-GB-Grafikkarten und eure Lieblings-Hersteller für die Hardware im eigenen Gaming-PC.

Im Laufe der nächsten Woche stehen wie gewohnt mehrere neue Tests auf der To-Do-Liste. Unter anderem wird der Ryzen 9 9950X3D2 und damit AMDs neue Consumer-Flaggschiff-CPU erscheinen. Diese wird natürlich Thema auf ComputerBase sein – aber wird es auch einen Test geben?

Mit diesem Lesestoff im Gepäck wünscht die Redaktion einen erholsamen Sonntag!



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Neue alte Einstiegs-Grafikkarte: Was dürfte die „neue“ GeForce RTX 3060 12 GB kosten?



Nvidia bringt die GeForce RTX 3060 12 GB von Anfang 2021 zurück auf den Markt, daran bestehen aktuell kaum noch Zweifel. Ihr Ziel dürfte es sein, einen niedrigen Preispunkt wirtschaftlich zu erschließen. Aber was sollte die Grafikkarte eurer Meinung nach kosten? Und was wird Nvidia am Ende verlangen?



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Heroes of Might and Magic: Multiplayer-Stresstest und Gameplay-Trailer für Olden Era


Heroes of Might and Magic: Multiplayer-Stresstest und Gameplay-Trailer für Olden Era

Bild: Steam

Ende April startet Heroes of Might and Magic: Olden Era ins Early-Access-Programm auf Steam. Zuvor prüfen die Entwickler den Mehrspielermodus in einem öffentlichen „Stress-Test“ auf Herz und Nieren. Für diesen wird die Demo benötigt. Am 22. April geht es los. Einen neuen Gameplay-Trailer gibt es ebenfalls.

Mehr als zehn Jahre reicht der letzte Teil der rundenbasierten Strategiespielserie Heroes of Might and Magic mit den charakteristischen Hexagon-Schlachtfeldern zurück. Ursprünglich für 2025 geplant, erscheint Heroes of Might and Magic: Olden Era als Prolog der Serie nun am 30. April 2026 in einer Early-Access-Version auf Steam. Entwickelt wird das Spiel vom Studio Unfrozen, das zuvor das taktische Roguelike-RPG Iratus: Lord of the Dead entworfen hat.

Multiplayer-Stress-Test am Mittwoch

Am 22. April startet als Vorbereitung für den Early Access ein Multiplayer-Stress-Test, der seinem Namen alle Ehre machen soll. Denn die Entwickler wollen „so viele Menschen wie möglich gleichzeitig online bringen“, um damit prüfen zu können, wie die Spielserver mit einer solchen Last umgehen. Daher bitten die Entwickler nun die Spielergemeinde um ihre Mithilfe, um etwaige Bugs noch vor der Veröffentlichung finden und beheben zu können.

Heroes of Might and Magic: Olden Era (Bild: Steam)

Zur Teilnahme am öffentlichen Stress-Test wird lediglich die Demo von Heroes of Might and Magic: Olden Era benötigt. Allerdings dürfte diese spätestens zum Start des Tests eine Aktualisierung erhalten, denn bisher liefert sie nur einen Eindruck des Einzelspielermodus. „Besucht einfach unsere Demo während des Testzeitraums, ladet die Version herunter und legt los!“, heißt es in der Ankündigung.

Hierzulande startet der Stress-Test am 22. April um 11 Uhr morgens und endet noch am selbigen Tag um 23 Uhr abends. Ob in diesem engen Zeitfenster an einem Mittwoch wirklich möglichst viele Spieler zusammenkommen können, bleibt allerdings fraglich. Die Entwickler weisen außerdem darauf hin, dass während des Tests lediglich der Arena-Modus zur Verfügung steht.

Neuer Gameplay-Trailer

Zusätzlich und als Anreiz wurde ein neuer Gameplay-Trailer veröffentlicht, der in drei Minuten alle Fraktionen zeigen soll.



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