Künstliche Intelligenz
Smartphonemarkt: Apple überholt Samsung im ersten Quartal 2026
Die weltweiten Smartphone-Auslieferungen gingen im ersten Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6 Prozent zurück. Ursache hierfür sind exorbitant steigende Kosten bei DRAM- und NAND-Speichern, die Lieferketten beeinträchtigen und die Kosten für Hersteller in die Höhe treiben. Zudem war die Verbraucherstimmung laut den Marktforschern Counterpoint Research angesichts der Spannungen im Nahen Osten weiterhin schwach.
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Nach der von Counterpoint vorgelegten Analyse zu den Absatzzahlen des ersten Quartals 2026 – bei Apple sind es Schätzungen, da der Hersteller keine Zahlen zum iPhone-Absatz veröffentlicht – konnte in den ersten drei Monaten dieses Jahres nur Apple mit seinen iPhones Marktanteile gutmachen. Die restlichen Hersteller unter den Top 5, zu denen Samsung, Xiaomi, Oppo (inklusive OnePlus und Realme) und Vivo gehören, verzeichneten rückläufige Absatzzahlen. Durch diese Entwicklung führte Apple mit einem Marktanteil von 21 Prozent zum ersten Mal das erste Quartal an. Apple verzeichnete ein Wachstum von 5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, während Samsung um 6 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2025 verlor und sich mit 20 Prozent einen Prozentpunkt hinter Apple positionierte.
Counterpoint erklärt Apples Wachstum mit einer starken Nachfrage nach der iPhone-17-Serie, aber auch einem „proaktiven Lieferkettenmanagement“ angesichts der Speicherengpässe und einer verbesserten Performance in China. Zudem seien Apples aggressive Eintauschprogramme in Verbindung mit einer starken Kundenbindung weitere Wachstumsfaktoren.

In den Top 5 konnte nur Apple im Vergleich zum Vorjahresquartal zulegen.
(Bild: Counterpoint Research)
Samsungs Absatzzahlen sanken laut dem Marktforscher im ersten Quartal, da die Marke mit einer schwächeren Nachfrage im Massenmarktsegment kämpfe; zudem seien die Topmodelle der S-Klasse in diesem Jahr später als in den vergangenen Jahren eingeführt worden. Jedoch bleibe die anfängliche Dynamik der S26-Serie stark. Das Galaxy-S26-Ultra-Modell verzeichnet dabei die größte Beliebtheit, so Counterpoint. Besonders stark traf es Xiaomi, das mit einem Minus von 19 Prozent den größten Einbruch unter den Top-5-Herstellern verbuchte (Marktanteil: 12 Prozent).
Speicherknappheit bremst die Branche
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Counterpoints Senior Analyst Shilpi Jain sagt, der Rückgang der Smartphone-Auslieferungen sei in erster Linie darauf zurückzuführen, dass Speicherhersteller KI-Rechenzentren Vorrang vor Unterhaltungselektronik einräumen. Dies schmälere die Margen der Hersteller und zwinge sie dazu, die gestiegenen Materialkosten direkt an die Verbraucher weiterzugeben.
Jain weiter: „Der Mangel an Speicherchips und die steigenden Kosten haben vor allem die preissensiblen Segmente getroffen, wie beispielsweise Geräte der Einstiegs- und Mittelklasse, die solchen Angebots- und Nachfragedruck am stärksten ausgesetzt sind.“ Derweil könnten Hersteller von Premium-Geräten wie Apple diesen Belastungen relativ gut entgegenwirken, während „volumenorientierte chinesische Marken“ stärkere Einbußen verzeichneten.
Starkes Wachstum von Google und Nothing
Während in den Top 5 eher rückläufige Zahlen zu beobachten sind, macht Counterpoint darauf aufmerksam, dass kleinere Marken im ersten Quartal dennoch gesund zulegen: Die Marktforscher heben hier Google und Nothing hervor, die zwischen Januar und März 2026 ein Wachstum von 14 beziehungsweise 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichneten.
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„Die Pixel-Produktreihe von Google baut ihre Präsenz in wichtigen reifen Märkten aus, wobei die AI-Fähigkeiten, die computergestützte Fotografie und die übersichtliche, benutzerfreundliche Software der Marke helfen, Marktanteile zu gewinnen“, so Counterpoint. Nothing profitiere derweil „von seinem unverwechselbaren Design, seiner Nischenpositionierung und der wachsenden Bekanntheit bei den Verbrauchern“, heißt es. Vor allem die kürzlich vorgestellten Nothing-Modelle Phone (4a) und (4a) Pro stießen bei den Verbrauchern laut Counterpoint „auf große Resonanz und beschleunigten das Wachstum der Marke weiter“.
Aufgrund der anhaltenden Speicherengpässe, die wohl bis Ende 2027 andauern werden, prognostiziert Counterpoint für das Jahr 2026 düstere Aussichten. Die Marktforscher erwarten, dass Hersteller daher „Wert vor Menge stellen, Konfigurationsaktualisierungen vornehmen, Modelle mit geringen Margen aus dem Sortiment nehmen und generalüberholte Geräte einsetzen, um preisbewusste Nutzer zu binden“. Im Lichte der erwarteten weiteren Premiumisierung des Marktes, bei gleichzeitigem Margendruck, dürften Unternehmen in den kommenden Quartalen stärker auf Software, den Ausbau ihres Ökosystems und Dienstleistungen setzen, um Wachstum zu erzielen, meint Counterpoint.
(afl)
Künstliche Intelligenz
Amazon: Ring-Kameras jetzt mit optionaler Gesichtserkennung
„Familiar Faces“ wird in Deutschland zu „Bekannte Gesichter“: Ein bislang in den USA verfügbares Gesichtserkennungs-Feature für Amazons Ring-Kameras ist jetzt auch in Deutschland verfügbar. Ring-Kameras können so Personen erkennen und den Kamerabesitzer darüber informieren, wer vor der Tür steht.
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Ziel des Features ist es laut Amazon, Nutzern personalisierte Benachrichtigungen zu schicken. Anstatt die Meldung „Person an der Haustür“ auf ein Handy zu schicken, kann Ring künftig etwa von „Oma an der Haustür“ berichten. Nutzer können die Benachrichtigung für jede einzelne Person individuell an- und ausschalten, schreibt Amazon in einer Mitteilung.
„Bekannte Gesichter“ legt für jeden Besucher einen Eintrag an, wenn sich eine Person in Sichtweite der Kamera bewegt und ihr Gesicht erkennbar ist. Nutzer haben dann die Gelegenheit, diese Person zu benennen. Insgesamt können bis zu 50 Profile für Personen angelegt werden. Besucher, die vom Nutzer nicht als bekannte Person abgespeichert werden, werden nach 30 Tagen automatisch wieder entfernt.
Standardmäßig deaktiviert
Die Funktion „Bekannte Gesichter“ ist standardmäßig deaktiviert. Wer das Feature nutzen will, muss es also aktiv einschalten. Amazon weist darauf hin, dass Nutzer vor der Aktivierung eine ausdrückliche Einwilligung von Besuchern einholen müssen. Zudem unterliege die Einwilligung von Kindern besonderen gesetzlichen Auflagen. Wenn eine Person ihre Einwilligung widerruft, müsse sie unverzüglich aus der Datenbank der bekannten Gesichter entfernt werden. Ob die Entfernung aus der Datenbank tatsächlich erfolgt, können Betroffene nicht einfach kontrollieren.
Um das Feature überhaupt nutzen zu können, sind ein Premium-Abonnement bei Ring sowie kompatible Hardware notwendig. „Bekannte Gesichter“ funktioniert auf Kameras und Türklingeln von Ring mit 2K- oder 4K-Auflösung. Auch einige ausgewählte Geräte mit HD-Auflösung werden unterstützt. Einen Überblick gibt Amazon in einem Support-Eintrag. „Bekannte Gesichter“ ist nicht mit der Ende-zu-Ende-Videoverschlüsselung von Ring kompatibel, schreibt Amazon.
„Bekannte Gesichter“ ist eine von mehreren strittigen KI-Funktionen von Ring, die Amazon in den vergangenen Monaten in den USA eingeführt hat. Besonders eine andere Funktion wurde stark kritisiert: „Search Party“ wird von Amazon als KI-gestützte Hilfe bei der Suche nach verloren gegangenen Hunden vermarktet. Dafür können Hundebesitzer und -besitzerinnen ihre Haustiere melden und eine KI-gestützte Suche über alle Ring-Kameras in der Nachbarschaft veranlassen. Läuft das gesuchte Tier durch das Sichtfeld eines dieser Geräte, soll man automatisch darauf hingewiesen werden. Kritiker befürchten, dass dieser Zusammenschluss verschiedener Ring-Kameras dazu genutzt werden könnte, auch Menschen zu verfolgen.
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(dahe)
Künstliche Intelligenz
#TGIQF: 30 Jahre heise online — Das Quiz
Am 17. April 1996 nahm heise.de seinen Betrieb auf. Was als Anlaufstelle für c’t, ix und Co und IT-Newsticker für das in den Kinderschuhen steckende WWW begann, entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zur führenden IT-Newsportal im Netz.
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Das ist schon ein Zeitraum: 1996 wurde Windows 95 ein Jahr alt, Bundeskanzler Helmut Kohl residierte noch im Bungalow in Bonn, Escom verkaufte Amiga 1200 zusammen mit einem 14.000-Baud-Modem im Surfer-Bundle. Als PC-Prozessor war wiederum der Intel Pentium mit 133 Megahertz noch State of the Art. An die Dotcom-Blase war damals noch gar nicht zu denken und online zu sein war meist noch etwas für Nerds.

In dieser Rubrik stellen wir immer dienstags verblüffende, beeindruckende, informative und witzige Zahlen aus den Bereichen IT, Wissenschaft, Kunst, Wirtschaft, Politik und natürlich der Mathematik vor.
Die Jahre vergingen und heise online entwickelte sich. 1999 kam das Leserforum hinzu und eine starke und meinungsfreudige Community entstand. Bis heute werden News, Tech-Entwicklungen und Entwicklungen der Netzkultur im heise-Forum leidenschaftlich diskutiert — Nerdereien und das Zelebrieren von Tippfehlerhinweisen dürfen natürlich nicht fehlen. Mit seinem kritischen Journalismus ist heise online auch angeeckt. In der Auseinandersetzung mit der Musikindustrie erstritt heise online hartnäckig das Recht, in der Berichterstattung Links zu setzen.
2011 entstand der YouTube-Auftritt, auf dem unter anderem jede Woche die heiseshow erscheint. 2019 ging mit heise+ ein Mehrwertmodell an den Start, in dem man nicht nur Artikel c’t, iX, Mac & i, Make und c’t Fotografie findet, sondern auch Exklusivinhalte wie Tests, Ratgeber und Hintergründe. Heise+ gibt es derzeit zum besonders attraktiven Jubiläumspreis.
Aber warum musste in den Anfangszeiten eine heise online-Weihnachtsfeier unterbrochen werden? Das wollen wir von Ihnen wissen in unserem Jubiläumsquiz zu 30 Jahren heise online.
In der heiseshow feierten Moderatorin Anna Bicker, heise-online-Chef Dr. Volker Zota und Redakteur Malte Kirchner ein wenig rein und grübelten zu drei Fragen vorab. Ein Großteil unserer Zuschauer ist seit 30 Jahren dabei – in den Fragen konnte jedoch so manche Erinnerung verblassen…
Sie können in Ruhe in 10 Fragen maximal 100 Punkte erreichen. Die Punktzahl kann gern im Forum mit anderen Mitspielern verglichen werden. Halten Sie sich dabei aber bitte mit Spoilern zurück, um anderen Teilnehmern nicht die Freude am Quiz zu verhageln. Lob und Kritik sind wie immer gern gelesen.
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Bleiben Sie zudem auf dem Laufenden und erfahren Sie das Neueste aus der IT-Welt: Folgen Sie uns bei Mastodon, auf Facebook oder Instagram. Und schauen Sie auch gern beim Redaktionsbot Botti vorbei.
Und falls Sie Ideen für eigene Quizze haben, schreiben Sie einfach eine Mail an den Quizmaster aka Herr der fiesen Fragen.
(mawi)
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Last-Call: c’t-Webinar: Windows 11 verstehen statt erdulden
Wer überlegt von Windows 10 auf Windows 11 umzusteigen, lässt sich häufig von Optik und Optionen abschrecken. Und selbst wer schnon länger dabei ist, wundert sich immer wieder über Änderungen, die Microsoft still und leise unterschiebt. Viele bleiben daher aus Gewohnheit bei Windows 10. Verständlich – läuft ja. Aber im Herbst 2026 endet selbst der verlängerte Support, und es gibt keine Sicherheitsupdates mehr. Und ein Betriebssystem ohne Updates ist wie eine Haustür ohne Schloss: geht eine Weile gut – bis es schiefgeht. Will man weiter sicher und stabil mit Windows arbeiten, kommt langfristig an Windows 11 kaum vorbei.
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Doch der Umstieg dürfte bei so manchem Nutzer Fragen aufwerfen: Upgrade oder Neuinstallation? Warum zickt Windows bei der Ersteinrichtung? Und was bringt mir der Wechsel überhaupt, abgesehen vom wichtigen Sicherheitsaspekt?
Weniger Fluchen, mehr Klarheit
Genau hier setzt Jan Schüßler im Webinar an und erspart Ihnen die typischen „Warum macht Windows das jetzt?!“-Momente. Er zeigt Schritt für Schritt, wie der Umstieg sauber gelingt – egal ob per Upgrade oder Neuinstallation. Hilfreich ist auch der Blick auf die Ersteinrichtung (OOBE), um von vornherein die passenden Einstellungen zu setzen. Sie lernen, wie Sie ein lokales Konto einrichten, typische Fallstricke vermeiden und auch mit offiziell nicht unterstützter Hardware ans Ziel kommen.
Nach der Installation geht es ans Eingemachte: Updates sinnvoll einstellen, Datenschutz geradeziehen und Windows 11 die kleinen Marotten austreiben. Am Ende haben Sie ein System, das viel öfter das tut, was es soll – und nicht, was es gerade lustig findet.
Was Windows 11 besser macht
Windows 11 kann mehr, als man ihm auf den ersten Blick zutraut: Snap Layouts bringen Ordnung ins Fenster-Chaos, der Explorer wirkt endlich wie aus diesem Jahrzehnt und die Einstellungen-App ist nicht mehr auf Schnitzeljagd ausgelegt. Dazu kommen überarbeitete Klassiker wie Editor und Paint, ein verbessertes Snipping-Tool und Focus Sessions für alle, die auch mal konzentriert arbeiten möchten.
Referent und Anmeldung
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Jan Schüßler schreibt seit 2014 bei c’t über Windows und systemnahe Software – von Backup-Tools über Passwortmanager bis zu Desktop-Virtualisierern. Außerdem moderiert er regelmäßig den Podcast c’t uplink und produziert Videobeiträge für den YouTube-Kanal von heise und c’t.
Das Webinar richtet sich an alle, die den Wechsel geplant angehen wollen, statt später hektisch reagieren zu müssen. Grundlegende Windows-Kenntnisse genügen – alles Weitere wird verständlich erklärt.
- Termin: 22. April 2026
- Uhrzeit: 16:00 bis 18:30 Uhr
- Preis: 69,00 Euro
Zur Teilnahme benötigen Sie lediglich einen aktuellen Browser. Weitere Informationen zum Webinar sowie Details zur Anmeldung finden Sie auf der Website zum Webinar.
(abr)
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