Apps & Mobile Entwicklung
Steam Next Fest: Hunderte neue Indie-Games lassen sich gratis ausprobieren

Dreimal im Jahr rückt Valve mit der Steam-Spielevorschau eine Woche lang Demos zu neuen Spielen und Entwickler-Livestreams in den Mittelpunkt – und jetzt ist es wieder soweit. Noch bis zum 2. März um 19:00 Uhr stehen auf Steam „hunderte“ noch nicht erschienene Spiele im Rahmen kostenloser Demo-Versionen zur Verfügung.
Eine virtuelle Messe für Indie Games
Dabei handelt es sich überwiegend um bevorstehende Indie-Projekte und Spiele kleinerer Entwicklerteams; Triple-A-Produktionen nehmen in der Regel nicht an der Aktion teil. Bei den Genres wiederum deckt die Steam-Spielevorschau eine weite Bandbreite ab: Von Action-RPGs über Globalstrategie bis hin zu Point’n’Click-Adventures ist alles dabei. Valve sieht das Event als Online-Alternative zu Spielemessen, auf denen Besucher noch lange nicht verfügbare Titel anspielen können, und betont: Im Gegensatz zum hektischen Ausprobieren im Messetrubel lassen sich Spiele beim Next Fest in aller Ruhe und ohne Wartezeit antesten.
Einen ersten Anhaltspunkt zu interessanten Spielen liefert auf der Startseite der Aktion im Steam-Shop, eine von Valve algorithmisch zusammengestellte „Entdeckungsliste“ an teilnehmenden Spielen mit verfügbarer Demo-Version, die unter Berücksichtigung der bisher gespielten Titel eines Steam-Accounts ausgewählt wurden.
Entwickler dürfen mit einem Spiel nur ein Mal an Valves Spielevorschauen teilnehmen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die allermeisten der diesmal teilnehmenden Titel erstmals im Rahmen einer Demo spielbar sind.
Wer konkrete Spiele empfehlen möchte, kann dies in den Kommentaren tun. Auch Anmerkungen oder Erfahrungen zu teilnehmenden Titeln sind gerne gesehen – welche Games kommen bei euch gut an und welche Demo sollte keinesfalls ausgelassen werden?
Entwickler-Livestreams beantworten Fragen
Was während der Teilnahme an einer Vor-Ort-Messe aber auch gegeben ist: Der kommunikative Austausch mit den Entwicklern. Diesbezüglich verweist Valve auf die zahlreichen Livestreams im Rahmen des Steam Next Fests, in denen Spielentwickler ihre eigenen Titel spielen sowie erklären, Einblicke in die Entwicklung geben und auf die Fragen des Publikums eingehen.
Dreimal im Jahr
Das Steam Next Fest findet dreimal im Jahr statt – üblicherweise im Februar, im Juni und im Oktober. Bis zur nächsten Ausgabe mit gänzlich neuen Demos dauert es also noch vier Monate. Bis dahin stehen einige klassische Steam-Sales an.
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Death Stranding 2: On the Beach: PC-Version kommt mit PlayStation-Upscaling

Die PC-Version von Death Stranding 2 hat Systemanforderungen bekommen. Sie sind relativ überschaubar für einen Blockbuster-Titel, der auch auf Panoramen setzt. Insbesondere beim RAM gibt es gute Nachrichten. Dazu kommt eine neue Upscaling-Option.
Um Death Stranding 2: On the Beach am 19. März auf dem PC zu spielen, wird am unteren Ende ein Vierkern-Prozessor mit alter Mittelklasse-GPU benötigt. Die GTX 1660 erschien bereits 2019. Beides reicht für 1080p bei 30 Bildern pro Sekunde. Mehr Details und höhere Bildraten setzen jedoch sechs Rechenkerne und bereits eine GPU vom Kaliber einer GeForce RTX 3060 voraus. Nicht verhandelbar ist der Bedarf an Speicher: Alle Konfigurationen setzen 150 Gigabyte SSD-Speicherplatz und 16 Gigabyte RAM voraus. Das ist für Spielerechner keine Hürde.
Für 1440p und 4K müssen ein AMD Ryzen 7 5700X oder ein Intel Core i7-11700 mit acht Kernen auf dem Mainboard stecken, die Grafikkarte eine GeForce RTX 3070 oder für die höchste Auflösung eine GeForce RTX 4080 beziehungsweise Radeon RX 9070 XT sein. Das ist für 2160p jedoch nicht ungewöhnlich.
Upscaling und Rezensionen
Um die Bildrate zu erhöhen, kann auf Upscaling und Frame Generation zurückgegriffen werden. Der von Nixxes entwickelte Port unterstützt DLSS 4, FSR 4 oder Intel XeSS 2. Außerdem kann der „Progressive Image Compositor“ (PICO) als Upscaling-Option gewählt werden, der von Guerilla Games für die Decima-Engine entwickelt wurde. Er kommt auch auf der PlayStation 5 für das Spiel zum Einsatz und kann mit den anderen Upscaling-Methoden kombiniert werden. Auf dem PC unterstützt Death Stranding 2 zudem Bildformate mit Seitenverhältnis von 21:9 und 32:9.
Spielerisch fällt die Fachpresse das selbe Urteil wie beim ersten Teil. Kojima baut ein unkonventionelles Spiel, das sich traut, anders zu sein. Wer das schon im ersten Teil mochte, bekommt mehr davon, wer damit nichts anfangen konnte, wird das weiterhin tun.
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Dateien und Texte vergleichen: Beyond Compare erhält an vielen Stellen echte Neuerungen

Das Tool zum Vergleichen von Texten, Dateien und Ordnern Beyond Compare erhält mit Version 5.2.0.31950 zahlreiche Neuerungen und Verbesserungen. Diese betreffen unter anderem die Sicherheit, die Vergleichsfunktion, die Filterung sowie einen neuen Umgang mit Passwörtern und Administrationsrichtlinien.
Verbesserte Sicherheit
In der neuen Version wurde die Art der Speicherung hinterlegter Passwörter bei FTP- und Cloud-Diensten angepasst. Exportierte Profile bleiben mit früheren Versionen zwar weiterhin kompatibel, bei einem Downgrade der Installation werden die Passwörter nun allerdings als leer behandelt. Unter Windows setzt die Codesignierung fortan ausschließlich auf eine SHA-256-Signatur anstelle der bisherigen doppelten Signierung mit zusätzlicher SHA-1-Signatur. Zudem wurde die Unterstützung für die Deaktivierung von Funktionen über Administratorrichtlinien erweitert. Diese werden unter Windows in der Registrierung unter HKEY_LOCAL_MACHINE sowie unter macOS und Linux als /etc/bcompare.conf gespeichert. Neu hinzugekommen ist außerdem die Richtlinie DisableSavedPasswords, mit der sich die Kontrollkästchen „Passwort speichern“ ausblenden lassen.
Weiter wurden zahlreiche Bibliotheken von Drittanbietern auf den aktuellen Stand gebracht.
Verbesserte Vergleichsfunktionen
Auch die Kernfunktion der Anwendung, der Vergleich, wurde weiterentwickelt. Unter Windows wurde unter anderem die Unterstützung für die Anzeige, den Vergleich und die Filterung zusätzlicher Dateiattribute wie „temporär“ oder „offline“ ergänzt. Bei Unix-Dateitypen ist nun das Filtern symbolischer Links und anderer spezieller Dateitypen möglich. Die Funktion „Unterordner schließen” arbeitet jetzt – analog zum Verhalten von „Unterordner öffnen” – für die Auswahl und nicht mehr nur für die aktuelle Zeile.
Zahlreiche optische Verbesserungen
Zudem haben die Entwickler die Oberfläche überarbeitet, neue Funktionen integriert und Fehler beseitigt. Unter Windows wurde unter anderem ein Problem behoben, das beim Wechsel zwischen Monitoren mit unterschiedlichen Skalierungsfaktoren auftreten konnte. Außerdem werden die Beschriftungen des Dateiansichtsmodus „Ausrichten mit …“ für „Zeilennummer ist markiert“ und „Auszurichtende Zeilen auswählen“ im Dunkelmodus nicht länger schwarz auf schwarzem Hintergrund dargestellt.
Unter Linux greifen der Mauszeiger für „Bildvergleich +“ sowie der I-Balken des Texteditors bei hoher Systemauslastung nun auf vom System bereitgestellte Grafiken zurück, um Probleme mit der Wayland-Bruchteilskalierung zu umgehen. Zusätzlich wurde ein Fehler korrigiert, durch den Schaltflächen mit Symbolen – etwa „Sitzung > Sitzung speichern unter > Neuer Unterordner“ – im Dunkelmodus schwarzen Text auf schwarzem Hintergrund anzeigen konnten.
Auch unter macOS wurden Fehler korrigiert. Im Dialogfeld „Dateiformate“ werden mit der neuen Version Dateiformate, die nicht verwendet werden, weil ein höher priorisiertes Format mit identischen Dateimasken übereinstimmt, nun rot hervorgehoben. Verschiedene Schaltflächen werden zudem nicht mehr verkleinert dargestellt, wenn sie den Fokus erhalten. Darüber hinaus wurde ein Fehler behoben, durch den das Symbol für die Ergebnisse des Dateivergleichs in der Statusleiste verkehrt herum angezeigt werden konnte.
Die Release Notes listen über 70 Neuerungen, Änderungen und Verbesserungen auf.
Ab sofort verfügbar
Beyond Compare 5.2.0.31950 ist ab sofort auf der Website des Herstellers erhältlich. Alternativ kann die neue Version der Vergleichsanwendung auch wie gewohnt bequem über die den Link am Ende der Meldung aus dem Download-Bereich von ComputerBase bezogen werden.
Für die Standard- und die Pro-Version stehen verschiedene Lizenzierungsmodelle zur Auswahl, die preislich zwischen 35 US-Dollar und 70 US-Dollar liegen. Die Testversion bietet den vollen Funktionsumfang der Pro-Version, der Testzeitraum beträgt 30 Tage.
Eine kostenlose und freie Alternative für Windows-Systeme könnte WinMerge darstellen.
Downloads
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4,9 Sterne
Beyond Compare ist ein Tool zum Vergleichen des Inhalts von Ordnern, Dateien und Texten.
- Version 5.2.0 Deutsch
- Version 4.4.7 Deutsch
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FSR 3.1 vs. XeSS (XMX & DP4a) im Qualitäts-Test
Wem kein DLSS 4, DLSS 4.5 oder FSR Upscaling AI (FSR 4 auf RDNA 4) zur Verfügung steht, der muss auf das qualitativ schlechtere AMD FSR 3.1 oder Intel XeSS zurückgreifen. Aber was ist besser? ComputerBase analysiert die Bildqualität der Alternativen in WQHD und zeigt die Vor- und Nachteile der Techniken auf.
AMD FSR 3.1 und Intel XeSS 2 im Test
Es gibt zwischen DLSS 4.5, DLSS 4 und FSR Upscaling zwar sichtbare Unterschiede, doch alle drei Upsampling-Varianten liefern schlussendlich eine gute bis sehr gute Bildqualität, die der nativen Darstellung vorzuziehen ist. Das haben die jüngsten Tests der Redaktion inklusive Leser-Blindtest eindrucksvoll bewiesen. Zur Erinnerung:
AMD FSR 3.1 und Intel XeSS: Mehr geht oft nicht
Doch was ist, wenn die eigene Grafikkarte damit nicht umgehen kann? Alle GeForce-RTX-Nutzer haben das Problem nicht, auch DLSS 4.5 läuft auf einer GeForce RTX 2000 noch. Doch anders ist die Situation im AMD-Lager. Denn nur die aktuelle Generation Radeon RX 9000 kann mit FSR Upscaling AI umgehen. Und auch Intels Arc-Riege beschränkt sich auf Alternativen.
- Radeon RX 5000
- Radeon RX 6000
- Radeon RX 7000
- Intel Arc
FSR 3.1 und XeSS 2 sind Upsampling-Varianten, die auf allen aktuellen und auch älteren Grafikkarten problemlos laufen. FSR 3.1 ist der direkte Vorgänger von FSR Upscaling AI, während XeSS nach wie vor Intels aktuelles Upsampling ist. Dieses liegt zwar mittlerweile als XeSS 2 und sogar XeSS 3 vor, doch fügt beides nur Frame- beziehungsweise Multi-Frame-Generation hinzu – der eigentliche Upsampler ist identisch.
Ob FSR 3.1 auf einer Radeon, GeForce oder Arc läuft, macht optisch keinen Unterschied. Es wird überall der gleiche, klassische Algorithmus ausgeführt. Anders dagegen bei XeSS, das auf ein neuronales Netzwerk, also AI, setzt: Denn auf Intel Arc wird die XMX-Variante genutzt, die auf die Matrix-Einheiten zur Beschleunigung zurückgreift. Auf AMD- und Nvidia-GPUs kommt dagegen per DP4a ein einfacheres, neuronales Netzwerk zum Einsatz, das auf den Shadereinheiten berechnet wird. Qualitativ soll laut Intel die XMX-Version überlegen sein.
Welche Technologie ist die beste?
Wie sich die drei Varianten FSR 3.1, XeSS XMX und XeSS DP4a schlagen, untersucht dieser Test in sechs verschiedenen Spielen. Die Testreihen werden dabei durchweg in WQHD durchgeführt, da die meisten Grafikkarten, die auf das genannte Upsampling setzen, nicht leistungsstark genug für Ultra HD sind. FSR 3.1 wird durchweg im „Balanced“-Modus betrieben, XeSS dagegen mit „Quality“. Beides rendert noch mit knapp 59 Prozent der eingestellten Auflösung, ab XeSS 1.3 hat Intel jedoch die Bezeichnungen geändert und weicht damit vom identischen Namensschema ab, das AMD und Nvidia benutzen.
So haben wir getestet
Alle Videos wurden in WQHD mit 60 FPS aufgenommen. Es kam eine externe Capture-Karte zum Einsatz, als Videocodec wurde NVENC AV1 mit einer Bitrate von 60 Mbps ausgewählt. Als Player setzt die Redaktion wie gewohnt auf Nvidias ICAT-Player. Dieser macht nichts anderes, als die Videos abzuspielen – die Videos wurden weder vorab von der Redaktion noch vom ICAT-Player in irgendeiner Form bearbeitet.
Warum kein YouTube? Das hat verschiedene Gründe. Einer davon ist, dass der ICAT-Player vom Benutzer konfiguriert werden kann. Die Abspielgeschwindigkeit kann geändert werden, die Perspektive ebenso und es kann in das Video hinein- oder hinausgezoomt werden. Dafür einfach die linke Maustaste drücken und den Ausschnitt verschieben oder am Mausrad drehen.
Der Hauptgrund ist aber ein anderer: YouTube komprimiert sämtliche Videos sehr stark, was die Bildqualität auch im besten Fall negativ beeinflusst. So ist es nur schwer bis gar nicht möglich, die Bildqualität bestmöglich zu beurteilen. Das bedeutet auch, dass das Video doppelt komprimiert wird. Zunächst bei der Videoerstellung, was sich aber kontrollieren lässt und von YouTube selbst, worauf man aber keinerlei Einfluss hat.
Bei ICAT findet dagegen nur eine Komprimierung bei der Videoerstellung statt, der Player selbst spielt die Videos dann 1:1 ab – völlig unbearbeitet. Das hat aber auch einen Nachteil: Anstatt eines 2,5K60-Streams müssen bei ICAT drei 2,5K60-Streams gleichzeitig abgespielt werden, was auch die Videoeinheiten der modernsten Grafikkarten ans Limit bringt. Ältere Grafikkarten werden die Videos eventuell nicht flüssig wiedergeben können. Und mehr als eine ICAT-Datei zur selben Zeit lassen sich vermutlich nicht öffnen. Hier hilft es nur, ein ICAT-Video über den Schalter „Videovergleich öffnen“ zu öffnen, das Video zu analysieren und die Browserseite mit dem geöffneten Video zu aktualisieren. Das mag umständlich erscheinen, doch anders sind die Einflüsse auf die Bildqualität zu groß.
Der fünfte Teil einer Serie
Der Artikel ist der fünfte Teil einer Serie, die sich dem Thema Upsampling widmet. ComputerBase hat sich zuvor bereits die Bildqualität der aktuell drei besten Upsampling-Technologien DLSS 4.5, DLSS 4 sowie FSR Upscaling AI angesehen und hat auch „Nativ“ in den Vergleich mit aufgenommen. Darüber hinaus gibt es einen weiteren Test, der sich um die Geschwindigkeit der drei Upsampler sowie zusätzlich DLSS 3, FSR 3.1 und nativ auf einer aktuellen und einer älteren AMD- sowie Nvidia-Grafikkarte kümmert.
- DLSS 4.5 vs DLSS 4 vs. FSR AI im Test: Die Bildqualität im direkten Side-by-Side-Video-Vergleich
- DLSS 4.5 & FSR AI vs. Nativ im Test: Die Bildqualität im direkten Side-by-Side-Video-Vergleich
- DLSS 4.5 vs DLSS 4 vs. FSR AI im Test: Die Performance auf RTX 5070 Ti, RTX 3090 Ti, RX 9070 XT und RX 6950 XT
- Nvidia DLSS 4.5 (SR) im Test: Analysen & Benchmarks auf RTX 5000, 4000, 3000 & 2000
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