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T820-Serie macht den Anfang: Anbernic setzt mit Update ver­stärkt auf eigenes Ökosys­tem


T820-Serie macht den Anfang: Anbernic setzt mit Update ver­stärkt auf eigenes Ökosys­tem

Bild: Anbernic

Anbernic hat ein großes Software-Update für sämtliche Android-Handhelds der T820-Serie veröffentlicht. Der Retro-Spezialist will damit den Ausbau eines eigenen Ökosystems vorantreiben und den Fokus künftig stärker auf Software-Pflege statt auf neue Hardware legen. Die neue Firmware soll gleichzeitig die Nutzung vereinfachen.

Zahlreiche Modelle erhalten komplett neue Software

Das Firmware-Update steht für alle seit Anfang 2025 veröffentlichten Handhelds auf Basis der T820-Plattform bereit und unterstützt unter anderem die Modelle RG556, RG406V, RG406H, RG Slide sowie das RG476H. Die neue Software-Version wird sowohl als Over-the-Air-Aktualisierung direkt auf den Geräten als auch als manueller Download über die Firmware-Website des Unternehmens bereitgestellt.

Neue Bestandteile sollen Nutzung vereinfachen

Wie Anbernic in einem auf YouTube veröffentlichten Video erklärt, steht mit der neuen Version das sogenannte „RG-Ecosystem“ im Mittelpunkt. Dieses umfasst mehrere neue Anwendungen und Funktionen, die die Nutzung der Android-Handhelds verbessern sollen und künftig möglicherweise auch auf weitere Geräte des Herstellers ausgeweitet werden könnten. Zu den wichtigsten Neuerungen zählt RG Home, ein vollständig neu entwickeltes Frontend, das den bisherigen RG Launcher ersetzen soll. Im Vergleich zum Vorgänger präsentiert sich die neue Oberfläche deutlich moderner und soll Android-Apps besser integrieren. Eine überarbeitete Menüstruktur mit Seitenleisten auf beiden Bildschirmseiten sowie ein insgesamt aufgeräumteres Design sollen insbesondere Nutzer ansprechen, die das vorinstallierte Betriebssystem verwenden möchten, ohne auf alternative Launcher oder Frontends zurückgreifen zu müssen.

Ein weiterer Bestandteil des neuen Ökosystems ist das RG Control Center. Nach einer einmaligen Aktivierung über das Android-Schnellmenü lässt es sich jederzeit per Wischgeste vom Bildschirmrand öffnen und bündelt zahlreiche Funktionen wie die Systemeinstellungen des Handhelds, die Leistungsüberwachung, Performance-Anpassungen sowie den direkten Zugriff auf die Tastenbelegung an einer zentralen Stelle. Bereits seit längerer Zeit hatten Nutzer immer wieder fehlende Overlay-Funktionen kritisiert, auf die Anbernic mit dem Update nun reagiert.

Die neue Software eröffnet Nutzern der Handhelds darüber hinaus zahlreiche Möglichkeiten, das System an die eigenen Vorstellungen anzupassen. So lassen sich nach dem Update Tasten individuell belegen, Bildschirm-Overlays erstellen, Touch-Eingaben beliebigen Tasten zuweisen und mehrere Steuerungsprofile speichern. Die neuen Funktionen sollen insbesondere die Nutzung von Android-Spielen erleichtern, die ausschließlich für die Touchscreen-Steuerung entwickelt wurden.

Chance auf ein neues Ökosystem

Während die Software des chinesischen Herstellers in der Vergangenheit von vielen Nutzern als überladen empfunden wurde und deshalb häufig alternative Betriebssysteme oder Launcher zum Einsatz kamen, soll das neue Update für mehr Ordnung sorgen. Setzt Anbernic diesen Kurs konsequent fort, könnte sich langfristig ein deutlich ausgereifteres Software-Ökosystem etablieren.



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GPT-5.6 Sol, Terra und Luna: OpenAIs neue Top-Modelle erscheinen am Donnerstag


Nachdem die Trump-Administration die Fable- und Mythos-Modelle von Anthropic wieder freigegeben hat, folgt jetzt OpenAI. Die neuen Top-Modelle GPT-5.6 Sol, Terra und Luna, die bislang noch nicht frei verfügbar sind, erscheinen am Donnerstag für die Allgemeinheit.

Bislang konnte nur eine ausgewählte Gruppe die Preview-Versionen der GPT-5.6-Modelle testen. Die Trump-Administration wollte zudem selber Sicherheitsaspekte überprüfen.

  • Wie bei Mythos 5 und Fable 5: US-Administration verzögert OpenAIs neues GPT-5.6-Modell

Nun also die Freigabe für die Allgemeinheit. Wie bereits angekündigt erscheint GPT-5.6 erstmals in drei Modellstufen:

  • GPT-5.6 Sol: Das leistungsfähigste Modell, es ist die direkte Konkurrenz zu Anthropics Top-Modellen Fable und Mythos.
  • GPT-5.6 Terra: Das ausbalancierte Modell für den Assistenten-Alltag. Laut OpenAI ist die Leistung vergleichbar mit GPT-5.5 bei halbierten Kosten.
  • GPT-5.6 Luna: Die kleinste Modellreihe, die besonders auf Geschwindigkeit – also schnelle Antwortzeiten – und niedrige Kosten ausgelegt ist.

Mit Sol, Terra und Luna will OpenAI jetzt präziser unterscheiden, zu was die jeweiligen Modellvarianten in der Lage sind.

Noch mehr Computing-Leistung bei Bedarf

Modellnamen verraten allerdings nur bedingt, wie leistungsfähig ein KI-Assistent bei einer Anfrage tatsächlich ist. Entscheidender ist zudem der Aufwandmodus – also die verfügbare Computing-Leistung, um eine Anfrage zu beantworten.

Dieser Aspekt wird auch bei OpenAIs Ankündigung deutlich. Für GPT-5.6 Sol gibt es mit „Max“ eine neue Reasoning-Stufe für besonders hohen Aufwand. „Außerdem führen wir den neuen Modus ‚ultra‘ ein, der über die Fähigkeiten eines einzelnen Agenten hinausgeht und Unteragenten nutzt, um komplexe Arbeit zu beschleunigen“, heißt es in der Mitteilung.

Automatisiertes Red Teaming gegen Jailbreaks

Sicherheit ist wie mittlerweile üblich ein Schwerpunkt in OpenAIs Ankündigung. Ein Fokus liegt auf Verfahren, um Schwachstellen zu finden, die zu Jailbreaks führen können. Dabei handelt es sich um Eingaben, mit denen sich die in den Modellen integrierten Schutzmechanismen aushebeln lassen, die etwa die Fähigkeiten in Bereichen wie Cyberangriffe oder Waffenbau begrenzen.

Laut OpenAI wurden mehr als 700.000 A100-äquivalente GPU-Stunden in automatisiertes Red Teaming investiert, um universelle Jailbreaks zu finden. Das ergänzt die menschlichen Tests, die nach wie vor stattfinden. Nur, dass sich auf diese Weise deutlich mehr Angriffsmuster prüfen lassen.

Ein Jailbreak war bei der Sperre für Anthropics Fable- und Mythos-Modelle relevant. Die Trump-Administration soll Hinweise von Amazon als Anlass genommen haben, um Anthropic mittels einer Anordnung über Exportkontrollen zu verpflichten, die Modelle vom Markt zu nehmen. Was tatsächlich der Auslöser für die Sperre war, wird ebenso noch diskutiert wie weitere Hintergründe und Konsequenzen der Entscheidung.

Hintergründe zu Fable 5 und Mythos 5



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Anthropic Claude Cowork: Desktop-Assistent nun auch für Mobilgeräte und Web erhältlich


Anthropic hat seinen agentenbasierten Desktop-Assistenten Claude Cowork nun auch für Mobilgeräte und das Web veröffentlicht. Nutzer können KI-gestützte Arbeitsabläufe damit ab sofort nahtlos zwischen Desktop, Browser und Smartphone oder Tablet fortsetzen. Der Rollout startet zunächst als Beta für Max-Abonnenten.

Arbeiten auf verschiedenen Geräten ausführen

Mit der jetzigen Komplettierung soll Claude Cowork Wissensarbeit auf allen Geräten automatisieren, wobei die KI dabei eigenständig über verschiedene angebundene Dienste hinweg arbeitet, zu denen unter anderem Dateien, Kalender, E-Mails, Messenger, Web-Inhalte und weitere verbundene Werkzeuge gehören können. Ziel ist es laut Anthropic, Aufgaben vollständig an die KI zu delegieren und diese bis zum Abschluss selbstständig bearbeiten zu lassen. So kann eine Arbeit am Desktop-PC begonnen, später unterwegs am Notebook fortgesetzt und anschließend auf dem Smartphone über die Android- oder iOS-App oder im Web überprüft werden. Die Arbeit folgt somit dem Nutzer. Ebenso kann Cowork Aufgaben im Hintergrund ausführen, während der Anwender mit anderen Tätigkeiten beschäftigt ist oder das jeweilige Gerät gar nicht aktiv nutzt.

Gelangt das System während der Bearbeitung an einen Punkt, an dem eine menschliche Entscheidung erforderlich ist, fordert die KI den Anwender zur Freigabe oder zur Richtungsentscheidung auf. Die Entscheidungsgewalt verbleibt damit jederzeit bei diesem. Ergebnisse werden somit erst nach ausdrücklicher Prüfung und Zustimmung abgeschlossen oder versendet.

Agenten haben sich längst von der Software-Entwicklung gelöst

Anthropic betont in der Vorstellung, dass sich der praktische Einsatz von Claude Cowork deutlich von der ursprünglichen Arbeitsweise klassischer KI-Agenten unterscheidet. Während diese in der Vergangenheit vor allem mit Programmierung in Verbindung gebracht wurden, sollen bei Cowork inzwischen bis zu 90 Prozent der ausgeführten Tätigkeiten aus anderen Bereichen stammen. Besonders häufig sollen die Agenten für Geschäftsprozesse wie die Auswertung von Quartalszahlen einschließlich der Erstellung eines Berichts oder für die Erstellung von Präsentationen auf Basis verschiedener gesammelter Daten eingesetzt werden. Diese Aufgaben sollen laut Anthropic mittlerweile rund die Hälfte aller Cowork-Anwendungsfälle ausmachen.

Darüber hinaus sieht das Unternehmen den Desktop weiterhin als primären Arbeitsort an. Nur dort steht der vollständige Funktionsumfang von Claude Cowork zur Verfügung, der nun ebenso den Zugriff auf lokale Dateien und den Browser umfasst. Gleichzeitig erhalten Nutzer, die keine Desktop-Anwendung installieren können oder möchten, erstmals Zugriff über den Browser.

Der KI-Spezialist hat jedoch nicht nur die verschiedenen Plattformen zusammengeführt, sondern auch die Benutzeroberfläche der Anwendung vereinheitlicht. Dadurch teilen sich klassische Chats und Cowork im Web sowie auf dem Desktop künftig eine gemeinsame Startseite. Darüber hinaus werden Projekte und erstellte Inhalte zentral verwaltet, wodurch das Delegieren von Aufgaben weiter vereinfacht werden soll.

Zunächst nur als Testversion und nicht für alle

Der Rollout startet zunächst schrittweise als Beta für Max-Abonnenten und wird in den kommenden Wochen auf weitere Tarife ausgeweitet. Begleitend zur Einführung verlängert das Unternehmen die verdoppelten Cowork-Nutzungslimits bis zum 5. August, damit Nutzer auch umfangreichere Aufgaben ausprobieren können.



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Nvidia-Rosa-CPU: Rigel-Kerne mit Armv9.2, mehr L2 und schnellerem Speicher


Nvidia-Rosa-CPU: Rigel-Kerne mit Armv9.2, mehr L2 und schnellerem Speicher

Nvidia erhöht die Schlagzahl bei den Prozessoren. Auf die Vera-CPU folgt Rosa mit aufgewerteten Rigel-Kernen bei gleicher Architekturbasis. Nvidia-CEO Jensen Huang stellte im Gespräch mit ComputerBase bereits klar, dass das Unternehmen Arm-CPU-Kerne „von der Stange“ vorziehe.

Schon mehrfach griff die ComputerBase-Redaktion die nächste CPU-Generation von Nvidia mit dem Namen Rosa auf. Sie ist die dritte Generation eigener Prozessoren, folgt so der ersten Generation Grace und der in diesem Jahr aktuell werdenden CPU Vera. Seit der Vera-Generation rückt vor allem auch der alleinige Betrieb, also ohne stetige GPU-Anbindung, wieder in den Fokus. Der dürfte auch für Rosa gelten, wenngleich Nvidia bereits bestätigt hat, dass sowohl Rosa Feynman für das Datacenter als auch Rosa Feynman für die Consumer-Abteilung alias Nvidia Spark kommen werden.

Nvidia-Roadmap bis 2030
Nvidia-Roadmap bis 2030

Rigel-Kerne folgen auf die Olympus-Kerne

Nvidias Ian Buck als Chef der HPC-Sparte plauderte nun noch einmal über die Vorteile der neuen Vera-CPU und gab dabei einen kleinen Ausblick auf den Nachfolger Rosa für das Datacenter.

NVIDIA’s next-generation Rosa CPU with the Rigel core will continue the company’s CPU roadmap for the agentic AI era. Rigel is NVIDIA’s next-generation Arm v9.2 CPU core, delivering higher per-core performance than Olympus while keeping the same silicon footprint. Key improvements include better instruction delivery, a larger L2 cache and more efficient memory handling.

Nvidia

Die neuen Rigel-Kerne werden demnach auf „Arm v9.2“ setzen, exakt gemeint dürfte dabei vermutlich die Armv9.2-A-Architektur sein. Die Olympus-Kerne der Vera-CPU sind mit exakt dieser Architektur kompatibel, aber noch zu einem großen Teil eigenentwickelt. Dass Nvidia für die neuen Kerne mehr L2-Cache versprechen kann, deckt Arms Referenzdesign der Kerne bereits ab, auch effizienter mit Speicher umzugehen ist stets eine Option. Hier könnte LPDDR6 beispielsweise helfen, der zum Start der neue CPU in erst einigen Jahren längst breiter verfügbar sein dürfte.

Dass in der Architektur noch Leben steckt, hatte Arm kürzlich selbst gezeigt, indem das Unternehmen zusammen mit Meta einen 136-Kern-Prozessor vorgestellt hat. Dieser nutzt Neoverse V3 in weiter angepasster Form und zeigt, dass die grundlegende Idee aus dem Jahr 2024 stets noch weiter optimiert werden kann. Größere Caches, wie sie Nvidia nun will – Veras Olympus-Core hat 2 MB L2 pro Kern – sah die Architektur aber damals bereits vor, und die Unterstützung von moderneren, schnelleren und effizienteren Speichers benötigt lediglich „einige Eingriffe“.

Arm Neoverse V3
Arm Neoverse V3 (Bild: Arm)

Consumer und Datacenter haben andere Kerne unter gleichem Namen

Spannend bleibt jedoch die Frage, welche Kerne das Consumer-Segment dann jeweils erhält, Neoverse V3 und die große Anzahl und Features sind für das Gebiet schlichtweg „Overkill“. Die Consumer-Version von Grace setzt heute nämlich auf Arm-Cortex-Kerne wie etwa in SoCs für Smartphones. Grace für das Datacenter setzt hingegen auf Neoverse-Kerne. Wie das bei Vera umgesetzt ist, ist aber ebenfalls noch unbekannt.



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