Künstliche Intelligenz
Top 10: Die beste elektronische Parkscheibe im Test – mit Zulassung ab 17 Euro
Elektronische Parkscheiben stellen beim Parken automatisch die Uhrzeit ein. Wir haben über 20 zugelassene Modelle getestet, die Strafzettel verhindern können.
Das Abstellen des Autos ohne entsprechende Parkscheibe kostet laut Bußgeldkatalog bis zu 40 Euro. Die nicht gestellte Parkuhr kann aber auch abseits der Stellflächen im öffentlichen Raum teuer werden. Seit einigen Jahren kann das Parken ohne Parkscheibe auch auf Parkplätzen von Baumärkten, Schnellrestaurants und Supermärkten viel Geld kosten. Immer häufiger werden solche privaten Stellflächen überwacht.
Für Abhilfe sorgen elektronische Parkscheiben, welche die Parkzeit automatisch anzeigen. Dabei ist solch eine elektronische Parkuhr mit Preisen ab etwa 20 Euro meistens günstiger als ein Strafzettel.
Die Funktionsweise von elektronischen oder auch digitalen Parkscheiben ist denkbar einfach: Die Geräte klebt man von innen an die Windschutzscheibe des PKW. Ein integrierter Bewegungssensor registriert, ob das Auto fährt oder steht. Beim Parken stellt sich die Uhrzeit automatisch auf die nächste halbe Stunde und stoppt. Eine Nachtparkfunktion erlaubt das manuelle Einstellen der Ankunftszeit. Das ist etwa dann praktisch, wenn man abends das Auto abstellt und erst ab den Morgenstunden eine Parkscheiben-Pflicht besteht.
Die in dieser Bestenliste gezeigten Parkscheiben haben während der Tests zuverlässig funktioniert und sind teilweise im Bekannten- und Freundeskreis seit Jahren im Einsatz. Sie sind allesamt für die Nutzung im Straßenverkehr zugelassen.
Welche ist die beste elektronische Parkscheibe?
Die aus unserer Sicht beste elektronische Parkscheibe ist die Needit Park Lite Solar mit hybrider Stromversorgung per Batterie und Solarpanel. Die Lösung ist nachhaltig, zudem überzeugen der kompakte Formfaktor und der Preis von etwa 28 Euro.
Der Preis-Leistungs-Sieger ist die Wiltec Elektronische Parkscheibe mit Solarpanel V2. Dieses Modell ist zwar deutlich größer, punktet neben der Zuverlässigkeit und der Hybrid-Stromversorgung aber auch mit einem niedrigen Preis ab 18 Euro.
Geht es um ein möglichst kleines und unauffälliges Gerät, muss man auf Solarpanels verzichten. Dann empfehlen wir die zugelassene Parkuhr mit dem besten Formfaktor – die Needit Micro für aktuell 17 Euro.
In der folgenden Tabelle zeigen wir alle zehn elektronischen Parkscheiben aus unseren Tests im Vergleich. Sämtliche Modelle sind zugelassen für den Einsatz in Deutschland. Autofahrer, die eine praktische und gesetzlich zugelassene Parkscheiben-Lösung suchen und Wert auf Komfort und Innovation legen, finden in unserer Bestenliste auf jeden Fall das Richtige.
Ist eine elektronische Parkscheibe in Deutschland erlaubt?
Soll eine elektronische Parkscheibe eine herkömmliche Variante hierzulande ablösen, muss sie der StVO-Zulassung entsprechen und eine ganze Reihe an Voraussetzungen erfüllen. Trifft nur eines dieser Merkmale nicht zu, ist eine Verwendung im Straßenverkehr nicht zulässig und die Verwendung schützt dementsprechend nicht vor einer Strafe.
Vor dem Kauf sollte man die digitale Parkscheibe auf folgende Punkte prüfen:
- Auf der Vorderseite muss ein „P“ aufgedruckt sein (weiße Schrift auf blauem Grund; Verkehrszeichen 314).
- Das Wort Ankunftszeit muss vorhanden sein.
- Nach dem Ausschalten des Motors/Abstellen des Fahrzeugs darf die Parkscheibe ihre Einstellungen nicht mehr ändern.
- Die Uhrzeit muss im 24-Stunden-Format dargestellt sein.
- Die Zeit muss gut ablesbar sein.
- Die Anzeige muss mindestens 2 cm hoch sein.
- Es muss eine Typengenehmigung vorliegen (ECE-Genehmigung vom Kraftfahrt-Bundesamt).
Neben den erlaubten Parkscheiben gibt es eine Menge Varianten ohne Zulassung. Ein anschauliches Beispiel dafür sind automatisch mitlaufende Modelle. Diese sehen auf den ersten Blick aus, wie klassische Parkscheiben, haben aber ein Uhrwerk auf der Rückseite verbaut. Der Nutzer muss bei Ankunft lediglich einen kleinen Hebel umlegen, die aktuelle Uhrzeit ist dann vollautomatisch eingestellt. Eigentlich sehr bequem, aber nicht erlaubt. Wer ein solches Modell mit Elektronik einsetzt, kann die Parkscheibe auch gleich weglassen.
Ebenso unzulässig sind herkömmliche Varianten ohne Verkehrszeichen 314. Einige Verkäufer weisen immerhin darauf hin, dass es sich um einen Scherzartikel handelt und keine Zulassung für den Straßenverkehr vorhanden ist. Insbesondere bei kleinen Händlern fehlt dieser Hinweis häufig.
Einige auf den ersten Blick legal erscheinenden Modelle, wie die auf diversen Schnäppchenseiten angepriesene Bmot Auto Parkuhr mit integriertem Solarpanel, erfüllen zwar einen Teil der Anforderungen, die Nutzung bleibt trotzdem unzulässig.
Welche Nachteile hat eine elektronische Parkscheibe?
Abgesehen, dass man alle Jahre die Batterien austauschen muss, spricht aus unserer Erfahrung nichts gegen elektronische Parkscheiben – im Gegenteil. Diese müssen zwar dauerhaft an der Windschutzscheibe angebracht werden, dank teils kleiner Klebeflächen und Wechselrahmen sind sie aber auch schnell wieder entfernt. Mit den stellenweise schicken Designs und kleiner Baugröße stören die Geräte auch nicht im Alltag.
Wie und wo sollte man eine elektronische Parkscheibe anbringen?
Die elektronischen Parkscheiben werden nach der Lieferung von innen auf die Windschutzscheibe geklebt. Je nach Modell wird entweder das ganze Gerät oder auch nur ein Rahmen per Klebepads am Glas befestigt. Beim Anbringen sollten gemäßigte Temperaturen herrschen und die entsprechende Stelle vorher entfettet und gereinigt werden. Der Erfahrung nach halten die Parkuhren so problemlos auch für mehrere Jahre. Bei Bedarf werden die Klebepads auch einzeln versendet.
Um das Sichtfeld nicht zu stören, haben wir unsere Testgeräte in der Regel unten seitlich auf der Beifahrerseite befestigt. Denkbar wäre aber auch eine Platzierung knapp unter dem Autohimmel. Falls jemand unsicher ist – auch in der jeweiligen Anleitung der Geräte ist sehr genau beschrieben, wo die Montage zulässig ist.
Fazit
Häufig sind elektronische Parkscheiben günstiger als ein Ticket wegen einer vergessenen Parkscheibe. Der Kauf lohnt sich entsprechend schnell und hat uns in den vergangenen Jahren schon regelmäßig vor ärgerlichen Strafzetteln bewahrt. Selbst bei einer leeren Batterie ist es in der Vergangenheit bei einer Verwarnung und einem freundlichen Hinweis geblieben.
Zwar sind auch die wenigen hochpreisigen Varianten gut, im Hinblick auf das Preis-Leistungs-Verhältnis können sie den günstigen Modellen aber nicht das Wasser reichen. Wer Qualität und eine zuverlässige Leistung will, muss nicht tief in die Tasche greifen. Die meisten Modelle sind zwischen 20 und 30 Euro erhältlich, was fair und angemessen ist. Die aktuell fast 80 Euro für die Parkuhr von Jacob Jensen empfinden wir als viel zu teuer.
Eine Batteriewarnung ist aus unserer Sicht sinnvoll, da die Batterielaufzeit derart lang ist, dass man gar nicht mehr daran denkt. Fest verklebte Parkscheiben, wie unser Testsieger von Aldi, müssen so positioniert werden, dass man Tasten und Batteriefach erreichen kann. Einfacher und bequemer ist die Nutzung einer Parkscheibe mit Wechselrahmen, wie Needit Park Micro, Park No1 von Ooono und Achilles Parkwächter V1. Bei Bedarf, etwa einem PKW-Tausch, werden die Klebepads auch einzeln versendet.
Weiteres Autozubehör zeigen wir in diesen Bestenlisten:
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DMEA: Digital Health Messe wechselt Standort ab 2027
Die DMEA, die größte deutschsprachige Messe im Bereich digitaler Gesundheit, findet 2026 zum letzten Mal in Berlin statt. Grund sei eine strategische Neuausrichtung, teilte der Bundesverband Gesundheits-IT (bvitg) mit, der die DMEA veranstaltet. Den neuen Standort der Fachmesse ab 2027 gibt der Verband noch nicht bekannt. Derweil kündigte die Messe Berlin an, ab 2027 gemeinsam mit dem Branchenverband Bitkom eine neue Fachmesse zum Thema Digital Health am Standort Berlin aufzuziehen.
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Laut einer Pressemitteilung des bvitg soll der Wechsel des Standorts vor allem dem Wachstum der DMEA in den vergangenen Jahren Rechnung tragen. „Der Standortwechsel eröffnet uns neue Möglichkeiten, das Format konsequent innovativer, internationaler und zukunftsgerichteter auszurichten“, betont der Hauptgeschäftsführer des bvitg Sascha Raddatz.
Konkreter wird Ecky Oesterhoff, Vorstandsmitglied des bvitg, in einem Beitrag für das Branchenportal kma Online. Mit den derzeit 870 Messeausstellern, 470 Rednern und über 20.000 Besuchern der DMEA sei der Messeplatz in Berlin schlicht an seine Grenzen gekommen. Die DMEA sei mittlerweile nicht mehr nur für den deutschsprachigen Raum bedeutend, sondern gewinne an Relevanz in Europa. Den englischsprachigen Teil der Messe wolle man für internationale Besucher stetig erweitern.
Neue Digital-Health-Messe angekündigt
Dass die Messe Berlin und der bvitg ihre Zusammenarbeit nicht nur aus Gründen der strategischen Neuausrichtung beendet haben, legt die zeitgleiche Ankündigung der Konkurrenzveranstaltung nahe. Im gleichen Zeitfenster der bisher in Berlin veranstalteten DMEA soll ab 2027 die „Smart Health Europe“ auf dem Berliner Messegelände stattfinden, teilte die Messe Berlin mit.
Die gemeinsam von der Messe Berlin und dem Bitkom veranstaltete Fachmesse will „Europas neue Leitveranstaltung für Digital Health“ werden und insgesamt internationaler ausgerichtet sein. Man wolle „zum zentralen Treffpunkt der europäischen Digital-Health-Community“ werden, schreibt die Messe Berlin.
Die Smart Health Europe würde damit zum europäischen Pendant der Smart Health Asia, die im Sommer 2026 zum ersten Mal in Singapur stattfindet.
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(rah)
Künstliche Intelligenz
FritzOS 8.20/8.21: Updates für drei Fritzbox-Router
FritzOS 8.20 beziehungsweise die Hotfix-Version 8.21 gelangt auf drei weitere WLAN-Router von Fritz. Die Glasfaser-Fritzbox 5690 und das DSL-Modell 7690 bekommen FritzOS 8.20. Der Kabel-Router Fritzbox 6670 Cable erhält FritzOS 8.21.
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Der Funktionsumfang ist bei beiden Versionen identisch. Der Hersteller spricht wie gehabt von mehr als 40 Neuerungen und Verbesserungen, darunter ein Ausfallschutz und ein überarbeiteter Online-Monitor.
Das FritzOS 8.21 für die Fritzbox 6670 Cable enthält Fehlerbehebungen, die zuvor andere Kabel-Router wie die Fritzbox 6690 betrafen. Es fehlten etwa IPv6-Adressen in der Übersicht zu den WireGuard-Verbindungen. Bei der Fritzbox 6670 Cable sollten diese Probleme gar nicht erst auftreten. Die Schwestermodelle 5690 und 7690 benötigen diese kabelspezifischen Zusätze nicht und erhalten daher FritzOS 8.20.
Die Updates lassen sich wie gehabt über die Weboberfläche anstoßen. Standardmäßig lässt sie sich über die IP 192.168.178.1 im Browser öffnen. Alternativ stellt Fritz die ISO-Dateien über einen Download-Server bereit. Der Fritz-Repeater 3000AX hat FritzOS 8.20 bereits Mitte Januar erhalten.
Neuerungen in der Übersicht
Eine Kernfunktion ist der sogenannte Failsafe: Per WAN, LAN oder USB können Nutzer ein Ausfallschutzgerät anschließen, auf das der Router bei Internetproblemen zurückgreift. Das Ausfallschutzgerät kann ein Modem, ein Router oder ein Mobilfunkstick für eine alternative Internetverbindung sein. Auch ein Smartphone mit USB-Tethering funktioniert in dem Modus.
Der Online-Monitor erhält zusätzliche Analysefunktionen. Nutzer können sich den gesamten Traffic der letzten zwei Wochen anzeigen lassen, aber auch nach Top-Verbrauchern und Einzelgeräten filtern. So kann man nachschauen, wer die Internetleitung am intensivsten nutzt.
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Weitere Verbesserungen umfassen das Fritz NAS mit neuer Upload-Freigabe zum Teilen ganzer Ordner, neue Optionen fürs Smart-Home und Erleichterungen beim Aufziehen von Mesh-Netzen.
(mma)
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Humanoider Roboter Optimus arbeitet nicht produktiv bei Tesla
Teslas Roboter Optimus ist doch nicht so nützlich, wie bisher immer behauptet. Das hat Tesla-Chef Elon Musk bei der Vorstellung der aktuellen Quartalszahlen zugegeben. Dennoch will Tesla in diesem Jahr die Serienfertigung des humanoiden Roboters starten.
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Im Sommer 2024 kündigte Musk an, den Roboter ab 2025 in der Produktion einzusetzen. Er hat eingestanden, dass er damit zu voreilig gewesen sei: Statt der Anfang 2025 versprochenen 10.000 Exemplare des Optimus hat Tesla deutlich weniger gebaut. Auch Musks Ankündigung, die Roboter würden nützliche Arbeiten in der Fabrik ausführen, war übertrieben.
Der Roboter werde derzeit nur in geringfügigem Maße in den Tesla-Fabriken eingesetzt und lerne noch, sagte Musk in der Telefonkonferenz mit Analysten und Anlegern. Eine große Hilfe für die Arbeiter waren sie dabei aber offensichtlich nicht: „Wir haben Optimus ein paar einfache Aufgaben in der Fabrik erledigen lassen.“
Optimus ordnet Akkuzellen ein
Damit scheint er nicht weiter zu als Mitte 2024: In einem Video, das Musk bei der Jahreshauptversammlung zeigte, war ein Optimus zu sehen, der Akkuzellen in eine Kiste einsortierte. Der Roboter stehe noch am Anfang, gab Musk zu. „Er ist noch in der Forschungs- und Entwicklungsphase.“
Die aktuelle Optimus-Version 2.5, hat Probleme mit den Händen. Im ersten Quartal 2026 soll laut Musk der Nachfolger kommen. Optimus Gen 3 werde „große Upgrades“ bekommen. Dazu gehöre unter anderem eine neue Hand. Mit der Einführung von Gen 3 werde Tesla die älteren Roboter ausmustern.
Optimus Gen 3 ist dann auch die Version des humanoiden Roboters, die Tesla in Serie bauen will. Die Serienfertigung soll Ende des Jahres starten. Geplant sei, sagte Musk, eine Million Exemplare im Jahr zu bauen.
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Die Roboter sollen im Tesla-Stammwerk in Fremont im US-Bundesstaat Kalifornien gebaut werden. Dafür wird im zweiten Quartal 2026 die Produktion des Model S und des Model X beendet. Tesla hat im Jahr 2025 zum ersten Mal seit Jahren einen Umsatzrückgang verzeichnet: Der Gewinn lag um 46 Prozent unter dem des Vorjahres.
(wpl)
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