Connect with us

Künstliche Intelligenz

Vier WordPress-Alternativen, die wirklich überzeugen | c’t 3003


WordPress hat mehr als 20 Jahre Jahre lang treue Dienste geleistet, aber für viele Projekte ist es heute schlicht überdimensioniert. c’t 3003 zeigt vier moderne Alternativen – von professionellem Newsletter-Publishing über statische Hochleistungs-Sites bis hin zu Webseiten, die komplett per KI entstehen und gratis gehostet werden.

Weiterlesen nach der Anzeige

(Hinweis: Dieses Transkript ist für Menschen gedacht, die das Video oben nicht schauen können oder wollen. Der Text gibt nicht alle Informationen der Bildspur wieder.)

Guck mal hier, das Backend meiner alten Webseite. Eigentlich wollte ich nur kurz einen Satz ändern, aber stattdessen begrüßen mich fünf kritische Plugin-Updates, eine Datenbank-Fehlermeldung und das System sagt mir, meine PHP-Version sei veraltet. Das ist WordPress im Jahr 2026. Versteht mich nicht falsch, gerade ist ja WordPress 7.0 rausgekommen und die bringt endlich Echtzeit-Kollaboration. Also wie in Google Docs, dass man gleichzeitig mit Kollegen im selben Block schreiben kann. Mega cool für Teams, gar keine Frage, aber für mich alleine, für ein einfaches Portfolio, einen Blog oder eine Projektseite, da ist WordPress mittlerweile wie mit dem 40-Tonner zum Brötchenholen fahren. Und das ist wirklich nicht mehr nötig. Es kann wirklich jeder super schnell und super einfach ein „eigenes Stückchen Internet“ besitzen.

Ich habe in den letzten Wochen mal alles über Bord geworfen und geschaut, wie baut man heute eigentlich Webseiten, wenn man keine Lust auf die „Plugin-Hölle“ WordPress hat, keine Datenbanken warten will und trotzdem maximale Kontrolle und Speed sucht. Und ich sage euch: Die Alternativen haben WordPress für mich komplett ersetzt. Ob es das „Apple-Feeling“ von Ghost ist, die unkaputtbare Performance von Hugo, der Minimalismus von WriteFreely oder der absolute Game-Changer: Vibecoding. Also Webseiten bauen, rein durch Sprechen mit einer KI und Hosting in 30 Sekunden.

In diesem Video zeige ich euch, wie ihr eure Web-Präsenz aufs nächste Level hebt – von Profi-Publishing bis hin zum Hosting, das euch keinen Cent kostet. Bleibt dran!

Liebe Hackerinnen, liebe Internet-Surfer, herzlich willkommen hier bei …

Auch wenn es gleich um Alternativen geht, ein paar Worte zu WordPress möchte ich trotzdem sagen. Immerhin begleitet mich das schon seit 16 Jahren, also mehr als die Hälfte meines Lebens. Und ja, diese neue Funktion, bei der mehrere User gleichzeitig Seiten editieren können, ist schon nice. Also ich hab mich so daran gewöhnt, dass wir im Team gleichzeitig an Textdokumenten arbeiten können und dass Google das damals mit Wave eingeführt hat, ist ja jetzt auch schon ein bisschen her. Und ja gut, dass WordPress das jetzt auch endlich kann, aber das allein hält mich persönlich halt nicht bei WordPress. Deswegen jetzt zu den versprochenen Alternativen.

Weiterlesen nach der Anzeige

Wenn ihr ein wirklich dickeres Projekt habt, dann ist Ghost für euch wahrscheinlich interessant. Das ist irgendwie so das Apple unter den Publishing Tools, finde ich. Also Newsletter, Membership, Blog, da ist alles direkt eingebaut. Ihr braucht keine extra Plugins, kein Mailchimp, kein Steady. Und das Ganze lässt sich direkt mit dem Zahlungsdienst Stripe verbinden. Also ihr habt da wirklich eine 3-in-1-Lösung: Publishing, Membership und Monetarisierung – out of the box. Und das ohne ein einziges Plugin zu installieren.

Und für wen ist das jetzt konkret interessant? Also Ghost ist ehrlich gesagt wirklich was für Leute, die halt ernsthaft publizieren wollen. Creator, Journalisten, Newsletter-Autorinnen oder kleine Medienteams. Wenn ihr Inhalte nicht nur teilen, sondern damit halt auch Geld verdienen wollt, sei es jetzt über bezahlte Mitgliedschaften oder exklusive Newsletter, dann ist Ghost eigentlich die logische Alternative zu WordPress. Für ein schnelles Portfolio oder eine digitale Visitenkarte ist es aber ehrlich gesagt oversized. Da gibt es bessere Optionen und die zeige ich euch gleich.

Jetzt aber erstmal kurz rein ins Ghost-Backend. Wie sieht das eigentlich aus? Also ihr landet nach dem Login auf diesem Dashboard und das ist wirklich bemerkenswert aufgeräumt. Ihr seht auf einen Blick eure Posts, eure Member-Zahlen und eure Newsletter-Performance. Keine überladene Seitenleiste, keine zehn Menü-Ebenen.

Und wenn ihr einen neuen Artikel anlegt, öffnet sich der Editor und der fühlt sich wirklich anders an als bei WordPress oder irgendein klassischer Backend-Editor. Es ist sehr minimalistisch, fast wie ein leeres Blatt, aber das täuscht. Mit einem Slash-Command öffnet ihr, ähnlich wie bei Notion oder AnyType, eine komplette Auswahl an Content-Blöcken. Also Bilder, Videos, Code-Snippets, Call-to-Actions, Toggles, Produkt-Karten. Alles da, aber es liegt nicht ständig rum und lenkt ab. Das Beste: Die Vorschau ist quasi live. Man hat wirklich das Gefühl, man schreibt direkt auf der fertigen Seite, nicht irgendwo im Hintergrund. Und wenn es mal schnell gehen soll bei den Artikelbildern, gibt’s da auch direkt die Möglichkeit, einfach eines von Unsplash einzubinden.

Für eure Member könnt ihr dann direkt steuern, welcher Content ist frei zugänglich, was ist nur für zahlende Mitglieder. Das stellt ihr einfach für jeden Post ein: public, members only oder paid. Und die Stripe-Anbindung ist wirklich straightforward. Das ist kein großes technisches Ding.

Übrigens ist Ghost auch direkt über ActivityPub ans Social Web angebunden. Also eure Inhalte können direkt im Fediverse auftauchen, bei Mastodon und Co. Das haben wir auch gleich nochmal bei dem Microblogging-Dienst WriteFreely.

Ja, und technisch: Ghost läuft auf Node.js und das rennt halt einfach Kreise um das alte PHP-WordPress. Es ist schneller, moderner, sauberer.

Und klar, ihr könnt Ghost für relativ teures Geld bei denen hosten lassen, das geht ab 15 Dollar im Monat los, aber wir können das halt auch selbst machen, einfach über unseren eigenen Webserver. Die Installation auf einem Ubuntu-Server geht wirklich ziemlich schnell und die Dokumentation ist auch ziemlich gut. Also bei mir hat das beim ersten Anlauf direkt geklappt. Ihr könnt dann einfach eure eigene Domain verknüpfen, die braucht ihr auch schon beim Installationsprozess. Ich habe zum Beispiel einfach eine Subdomain genommen: blog.ct6006.de. Die ausführliche Installationsanleitung verlinke ich euch unten in der Videobeschreibung und dann konnte ich schon nach der Installation direkt ins Backend der Seite gehen und dann hier ein neues Theme auswählen und direkt noch Farben und Icons austauschen.

Zu den Themes: Ghost bringt einige kostenlose Themes direkt mit, wer aber was Individuelleres will, da kosten die meisten Themes von unabhängigen Entwicklern zwischen 79 und 150 Dollar. Also kein Riesending, aber das solltet ihr halt einkalkulieren, falls euch die Gratis-Themes von Ghost nicht reichen.

Wenn ihr aber nur eine kleine Webseite haben wollt, so ein Portfolio, einen kleinen Blog oder eine digitale Visitenkarte, dann ist Hugo eure WordPress-Alternative. Da habt ihr nämlich gar kein System auf einem Server laufen, sondern Hugo ist ein Static Site Generator. Heißt: Ihr schreibt eure Texte lokal in Markdown, also ganz einfacher Text, und Hugo baut daraus in Millisekunden eine fertige Webseite aus purem HTML.

Das Ganze funktioniert einfach über euer Terminal. Also ich habe mir das auf meinem Mac über Homebrew installiert, Install Hugo eingegeben und dann ein neues Projekt angelegt. Das erstellt Hugo dann in einem eigenen Ordner. Dann sucht ihr euch noch ein Theme aus, da gibt es wirklich viele und die sind alle kostenlos. Das installiert ihr euch dann auch direkt im Terminal über GitHub. Ich habe hier mal das simple Bearcub genommen.

Und dann könnt ihr einfach in dieser Ordnerstruktur arbeiten. Damit das ein bisschen übersichtlicher ist, habe ich das in Visual Studio gemacht und da dann meine Startseite angelegt und einen Beitrag. Beides einfach in Markdown.

Wenn ihr mit dem Gerüst fertig seid, könnt ihr euch das Ergebnis lokal anzeigen lassen. Dazu geht ihr wieder ins Terminal, gebt Hugo Server -D ein und geht dann in den Browser unter localhost:1313. Da läuft jetzt eure fertige Seite.

Zufrieden? Dann kann die direkt zu GitHub geladen werden. Einfach ein neues Repository anlegen und dann im Terminal hochladen. Ich habe das Ganze dann über Vercel gehostet, das ist für Projekte in der Größe kostenfrei und lässt sich auch auf Wunsch mit einer eigenen Domain verbinden. Ja, und wenn ihr jetzt Änderungen an eurer Seite machen wollt oder einen neuen Blogpost veröffentlichen, dann ändert ihr einfach eure Markdown-Dateien, geht dann wieder ins Terminal, gebt git add oder git commit ein und Hugo erstellt euch ein neues HTML-File, das direkt hochgeladen wird.

So, und jetzt kommen wir zu dem Part, der mir persönlich am meisten Spaß gemacht hat. Ich habe mir eine Webseite gevibecoded. Zum Thema Vibecoding hat Keno ja schon ein langes Video gemacht, verlinke ich euch unten. Und ja, ich habe dazu einfach Claude Code genommen und dem eben gesagt, was ich mir bei meiner Webseite so wünsche. Also ganz konkret: Wie soll die aussehen? Ich wollte so einen Cyberpunk-Look, was soll die können und so weiter. Und dann ist relativ schnell das hier rausgekommen. Gut, die sieht auf jeden Fall nice aus, aber mein Kollege Jonathan hat mich dann netterweise darauf hingewiesen, dass die halt so aussieht wie die vom Journalisten Casey Newton. Und ja, das stimmt. Und deswegen habe ich dann im zweiten Anlauf den Claude Frontend Design Skill benutzt. Der soll dafür sorgen, dass die Ergebnisse nicht so generisch und halt auch nicht wie eine dreiste 1:1 Kopie aussehen. Und ja, hat geklappt – also dieses gelbe Design finde ich deutlich besser.

Und auch so Spielereien gehen da relativ einfach. Ich wollte mein Bild mit so einem Morph-Effekt zu einem Comic-Stil verwandeln. Dazu habe ich das einmal durch Nano Banana von Google laufen lassen und dann die beiden Bilder Claude gegeben und schon war dieser Effekt eingebaut.

Und jetzt kann ich eben ans Finetuning gehen. Also ich wollte hier, dass der lange Text aufklappbar ist und er statt einem Video vier in einer Grid anzeigt. Und das baut er dann ein. Oder hier wollte ich, dass die aktuelle Station in meinem Lebenslauf nicht doppelt angezeigt wird. Zack, umprogrammiert.

Am Ende bekommt man von Claude da einfach eine HTML-Datei, die ist super klein, aber kann halt alles. Also CSS ist mittlerweile so mächtig, da lief ja neulich sogar Doom drin. Damit lassen sich halt so viele Dinge machen.

Ja, und diese Datei lade ich dann zusammen mit den Bildern im Ordner einfach bei Cloudflare, TinyHost oder GitHub hoch und fertig ist meine gratis gehostete Webseite. Bei Cloudflare kann ich das noch ziemlich einfach mit meinen Domains verbinden, die ich da eh schon registriert habe. Und wenn ich was aktualisieren möchte, gebe ich Claude Code einfach nochmal die HTML-Datei, sag ihm meine Wünsche und lade die aktualisierte Datei hoch. Klar, für Blogs ist das nicht geeignet, aber für so Visitenkarten oder Portfolioseiten eine super schnelle und einfache Lösung.

Noch eine Stufe kleiner geht es mit Micro-Blogging-Tools. Also write.as kennt ihr vielleicht, da könnt ihr super simpel einen kleinen Blog führen. Früher ging das mal kostenlos, mittlerweile braucht man da aber ein Abo für 9 Dollar im Monat. Aber die dahinterliegende Software WriteFreely könnt ihr selbst hosten. Dann habt ihr diesen super cleanen Look auf eurem eigenen Server. Für eine kleine Installation braucht ihr nur einen kleinen Webserver mit 1 GB RAM und 1 vCPU. Die Software ist komplett Open Source und in Go geschrieben, also keine PHP-Abhängigkeit, und bei kleinen Instanzen reicht die integrierte SQLite-Datenbank auch völlig aus. Das Ganze zieht ihr euch bei GitHub und ladet es auf euren Server. Nachdem ihr das dann installiert habt, sieht das so aus und ist eigentlich relativ selbsterklärend. Und das Beste: WriteFreely unterstützt das Fediverse. Also ihr könnt euren kleinen Blog da über ActivityPub mit anderen teilen, die Mastodon oder so verwenden.

Mein Fazit: WordPress hat nach wie vor seine Daseinsberechtigung, gar keine Frage, aber man muss es schon brauchen, damit es Sinn macht. Also ich würde sagen, für die meisten, die nur eine kleine Portfolioseite haben wollen, gibt es Alternativen. Ghost hat richtig Power, Hugo ist super schnell und wenn man es einmal raus hat, kann man da mit Markdown einen kleinen Blog führen und zum Beispiel seine Obsidian-Datenbank mit verknüpfen. Und ja, mein persönlicher Favorit ist Vibecoden. Klar, es macht da schon Sinn, wenn man grundsätzlich versteht, wie Webdesign, HTML, CSS und so funktioniert, aber man kriegt da in kurzer Zeit echt gute Ergebnisse und vor allem kann man die immer nachkorrigieren und quasi endlos Feedback-Schleifen machen.

Ja, wie ist das bei euch? Worauf läuft eure Webseite? Seid ihr noch Team WordPress oder habt ihr vielleicht was ganz anderes in Benutzung? Schreibt’s gerne mal in die Kommentare, würde mich voll interessieren. Und natürlich gerne den Kanal abonnieren. Newsletter und Podcast haben wir auch. Tschüss.

c’t 3003 ist der YouTube-Channel von c’t. Die Videos auf c’t 3003 sind eigenständige Inhalte und unabhängig von den Artikeln im c’t Magazin. Die Redakteure Jan-Keno Janssen, Lukas Rumpler, Sahin Erengil und Pascal Schewe veröffentlichen jede Woche ein Video.


(rum)



Source link

Künstliche Intelligenz

Wie Digitalisierung konkret funktioniert: Ein Besuch im Maschinenraum


Alle rufen nach „Digitalisierung“, doch wie funktioniert das eigentlich konkret? Einen ungewöhnlich tiefen Einblick in die Modernisierung der Verwaltung gewährte Ende Mai das niedersächsische Innenministerium: Es lud die Presse in eine ehemalige Kantine des landeseigenen Dienstleisters IT.Niedersachsen, wo seit Februar die „Taskforce Digitalisierung“ arbeitet. Das 30-köpfige Team aus Mitarbeitern des Innenministeriums, von IT.Niedersachsen, GovConnect und weiteren Dienstleistern soll ein klar definiertes Ziel erreichen: Zehn häufig genutzte Verwaltungsleistungen, zum Beispiel die Ummeldung und der Wohngeldantrag, sollen im Land möglichst flächendeckend digital verfügbar werden. Dafür müssen (je nach Verwaltungsleistung) bis zu 405 Gemeinden an die bereits bestehenden Onlinedienste angebunden werden.

Die erste Herausforderung dabei: Die Städte und Gemeinden müssen die Hilfe des Landes auch annehmen. „Wir wollen Kommunen dafür begeistern, sich auf diesen Prozess einzulassen“, sagt Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens (SPD) bei der Vorstellung der Taskforce. Dabei steht sie vor einer großen Wand mit Post-its, die zeigen, in welchen Landkreisen die Kommunen bereits mit der Taskforce zusammenarbeiten.

Im Ministerium hofft man, dass die Fortschritte der Vorreiterkommunen bald auch die Nachbarn zum Mitmachen animieren. Auch im bundesweiten Vergleich will Niedersachsen mithilfe der neuen Taskforce punkten: Im Dashboard Digitale Verwaltung des Bundes habe man sich schon von Rang 11 auf Rang 5 „vorgearbeitet“, betont Behrens. Aktuell liegen laut Dashboard nur noch der Stadtstaat Hamburg sowie Bayern, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein vor Niedersachsen. Das Dashboard zeigt an, wie viele Verwaltungsleistungen die Länder flächendeckend online anbieten.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Wie Digitalisierung konkret funktioniert: Ein Besuch im Maschinenraum“.
Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Liveticker zur WWDC: Alles zu iOS 27, macOS 27, Siri und Apple-KI


Weiterlesen nach der Anzeige

Jetzt ist es so weit: Ab 19 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit steigt Apples diesjährige Keynote zur Entwicklerkonferenz World Wide Developers Conference (WWDC) 2026. Wie immer dürfte es vor allem um Software gehen: iOS 27, macOS 27, iPadOS 27, watchOS 27, tvOS 27 und visionOS 27 werden erwartet. Besonderer Fokus in diesem Jahr ist das Thema Künstliche Intelligenz, wo Apple bekanntermaßen viel Nachholbedarf hat.

So sollen Siri und Apple Intelligence auch dank Google-Gemini-Unterstützung endlich smarter und kontextsensitiver werden – unter anderem erstmals in Form eines echten Chatbots. Ob es auch neue Hardware geben wird, ist unklar. Denkbar wären unter anderem neue Mac-Studio- und Mac-mini-Modelle sowie Zubehör wie HomePod mini und Apple TV, allerdings gab es hier in jüngster Zeit keine konkreten Gerüchte, dass das Erscheinen an die WWDC geknüpft wäre. Alle Infos im Minutenprotokoll.

Weiterlesen nach der Anzeige

Empfohlener redaktioneller Inhalt

Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externer Inhalt geladen.


(bsc)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

„Siri AI“: Apple verspricht umfassenden KI-Neustart für Apple Intelligence


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Apple hat die große Neuauflage von Apple Intelligence in Aussicht gestellt – mitsamt „Siri AI“. Die zuvor bereits angekündigte Zusammenarbeit mit Google soll durch nicht näher genannte Gemini-Modelle auch Apples Foundation-Modelle signifikant leistungsfähiger machen und sowohl die Apple-Intelligence-Funktionen als auch Siri verbessern. In diesem Rahmen hat der Hersteller am Montagabend auf der WWDC-Keynote eine Reihe an Features angekündigt, die bereits vor zwei Jahren auf der WWDC 2024 vorgestellt worden waren: Siri soll demnach den persönlichen Kontext des Nutzers einbeziehen können, Bildschirminhalte verstehen sowie Aktionen über App-Grenzen hinweg ausführen.

Weiterlesen nach der Anzeige

Apple betonte dabei, dass die bisherige Datenschutzarchitektur bestehen bleibt: Der Konzern setzt auf einen Hybridansatz aus lokalen KI-Modellen auf dem Gerät und KI-Modellen in der Cloud – auf „Private Cloud Compute“. Die Anfragen könne weder Apple noch jemand anders einsehen, verspricht das Unternehmen.

Eine neue Siri-App speichert in bekannter Chatbot-Manier die Konversationen und macht diese in iOS, macOS, iPadOS und weiteren Apple-Betriebssystemen verfügbar. Die bislang auf iPhones beschränkte „visuelle Intelligenz“ zur Analyse von Bildinhalten ist künftig erstmals in macOS, iPadOS und visionOS verfügbar. Siri AI soll außerdem in jedem Textfeld präsent sein, um Texte komplett zu generieren, Rechtschreibung zu kontrollieren oder Feedback zu geben. Zum Start funktioniert Siri AI nur auf Englisch, räumt Apple ein, verspricht aber Support für weitere Sprachen in der Zukunft.


Siri AI erhält auch eine neue Bedienoberfläche.

Apple Intelligence liefert obendrein neue Funktionen in Apple-Apps. Dazu gehört eine automatische Sortierung von Tabs und eine angeblich automatische Verbesserung von Passwörtern und Hinweise bei Änderungen einer Webseite im Browser Safari. Für iMessage-Chats sollen KI-Hinweise erscheinen, etwa Fotos zu teilen oder etwas zu einer Notiz hinzuzufügen. Auch simple Kurzbefehle lassen sich künftig mit natürlicher Sprache erstellen, verspricht Apple. Manche der Funktionen sind zum Start offenbar nur verfügbar, wenn das Betriebssystem auf Englisch betrieben wird, andere sind ebenso auf Deutsch und weitere Sprachen ausgelegt.

Image Playground soll in den 27er-Versionen der Betriebssysteme realistischere Fotos generieren. Die Modelle laufen dafür erstmals in Apples Private Cloud Compute statt nur lokal auf dem Gerät. Sonderlich überzeugend waren aber selbst die von Apple gewählten Marketingbeispiele nicht. Apple erhalte dabei keinen Einblick in die Bilder, so das Versprechen. Die Fotos-App soll trotz neuer KI-Funktionen die Aufnahmen weiterhin „respektieren“, betonte ein Apple-Manager vorsorglich. Das bestehende Bereinigen-Werkzeug werde besser, zudem lassen sich Fotos „erweitern“ und die Perspektive (leicht) ändern. Fehlende Elemente ergänzt dann die KI. Bei der Bildgenerierung wird es künftig Nutzungslimits geben, die sich nur durch ein Abo von iCloud+ erhöhen lassen.

Weiterlesen nach der Anzeige

In Deutschland und anderen EU-Mitgliedsstaaten wird Siri AI vorerst nicht auf iPhone und iPad verfügbar sein, so Apple. Ähnlich ging der Konzern schon bei der Einführung von Apple Intelligence vor, das zum Start in der EU nur Macs freigeschaltet war, erst später folgten iOS und iPadOS. Die beiden Mobilbetriebssysteme unterliegen als Gatekeeper-Dienste besonderen Wettbewerbsregeln durch den Digital Markets Act. Apple Intelligence und Siri AI läuft auf allen Geräten, die bislang schon Apple Intelligence unterstützen – iPhone ab 15 Pro sowie Macs und iPads ab M1 sowie mit A17 Pro (iPad mini) und A18 Pro (MacBook Neo).

Um Apples leistungsfähigstes neue lokale KI-Modell zu erhalten, braucht es neueste Hardware. Funktionen wie die Anpassung der Siri-Stimme unterstützen aktuell nur die iPhone-17-Reihe mitsamt des iPhone Air, sowie Macs ab M3 (mit mindestens 16 GByte RAM) sowie das iPad Air ab M4 und 12 GByte RAM.


(lbe)



Source link

Weiterlesen

Beliebt