Apps & Mobile Entwicklung
Wie gut ist 007: First Light?: Ein schlechtes Hitman ergibt einen guten Bond

IO Interactive baut ein schlechtes Hitman. Doch genau das ist am Ende die Zutat, die 007: First Light (Technik-Test) zu einem erstklassigen Bond-Spiel macht, das Tester begeistert zurücklässt. First Light ist ein Bond-Film in Videospielform, lautet das einhellige Fazit.
Weniger Tüfteln, mehr Action
Methodik, Tüfteln und Planen sind nicht ganz die Elemente, die ein James Bond benötigt. Er ist Held in einem Actionspiel, bei dem sich Schuss- und Faustkämpfe mit Schleich- und Knobelpassagen abwechseln.
Riesige Sandbox-Level oder überhaupt eine Sandbox darf man aber nicht erwarten, die Sequenzen sind in der Komplexität deutlich reduziert und geben offene Hinweise zum Vorgehen. Wer Hitman erwartet, mag darüber stolpern, Testern gefallen aber gerade diese Abschnitte: Sie vermitteln in der Regel das Gefühl, improvisierend herausfordernde Situationen zu lösen ohne sich lange damit aufzuhalten. Sie sind nicht komplex, geben aber Handlungsfreiheit. Im Grunde lässt sich daraus destillieren, dass die Entwickler sich auf „Mainstream Stealth“ beschränken, der seine Rolle gut erfüllt.
Ohne Unterbrechungen voranzukommen ist auch nötig, denn der Kleber, der die Bestandteile zusammenhält, ist die Erzählung. „Mit Abstand“ das am besten geschriebene Spiel des Studios sei Bond, urteilt Eurogamer, es überzeuge durch „Kraft seiner Persönlichkeit“. Cast, Vertonung, Dialoge und Soundtrack werden fast durchweg gelobt, ebenso wie die exotischen Schauplätze rund um die Welt. Witzig sei es, unterhaltsam, packend und das für etwa 15 Stunden.
Ein schlechteres Uncharted
Weniger herausragend sind die Action-Teile des Spiels, in denen Uncharted zum Vorbild genommen wird. Richtig schlecht findet sie kein Tester, sind sie mehr „adäquat“ (Eurogamer), ohne besonders erfüllend zu sein, wie PC Games N festhält. Die Schleich-Abschnitte seien eben interessanter, findet ScreenRant – und die Fahrzeug-Abschnitte steuern sich nicht besonders gut, fügen VGC und Kotaku an. Auf der anderen Seite könne sich das Spiel beim Spektakel aber stets steigern.
Technisch ist 007: First Light zudem trotz guter Bildraten und schicker Grafik „stellenweise frustrierend“, zeigt auch unser Technik-Artikel.
Fazit
Ein „echtes Vergnügen“ (PC Games N) ist das neue James Bond am Ende aber doch – oder sogar ein „Must-play“ (GameSpew). Dass es nicht in jedem Bereich herausragend ist, erklärt den Wertungsschnitt von „nur“ 88 Punkten. Die Vorlage trifft das allerdings gut, denn am Ende bleibt zu verbuchen: „Es ist, im Guten wie im Schlechten, ein James-Bond-Film zum spielen“ (Kotaku).
-
Ja sofort zum Vollpreis / habe vorbestellt
-
Ich leihe es mir aus
-
Ja sofort, aber günstiger über Umwege
-
Ja nach Patches / beim ersten Sale
-
Ja, nach deutlichen Preissenkungen
-
Nein
Apps & Mobile Entwicklung
„Rechenbasierte Nutzung“: Video-Prompt reizt 5-Stunden-Limit bei Gemini aus

Google scheint weiter Probleme mit den neuen Gemini-Nutzungslimits nach Einführung der neuen rechenbasierten Nutzung zu haben. Nun soll bereits eine einzige Eingabe im Video-Generator der KI ausreichen, um das komplette 5-Stunden-Limit aufzubrauchen. Google ist das Problem mittlerweile bekannt und will nachbessern – erneut.
Massive Probleme mit zu schnellem Verbrauch des Inklusiv-Kontingents
Google bekommt die Schwierigkeiten rund um die Einführung seiner neuen Nutzungslimits weiterhin nicht in den Griff. Erst vor wenigen Tagen hatte sich das Unternehmen von der bisherigen festen Anzahl täglicher Anfragen verabschiedet und stattdessen ein neues Modell eingeführt, das Faktoren wie die Komplexität einer Anfrage, verwendete Funktionen oder Anwendungen sowie die Länge einer Konversation berücksichtigt. Seitdem sah sich Google bereits mehrfach zu Anpassungen gezwungen.
Schon kurz nach der ersten Umstellung häuften sich Berichte darüber, dass Nutzer der KI-gestützten Entwicklungsplattform Antigravity ihre verfügbaren Kontingente bereits kurz nach Inkrafttreten der Änderungen ausgeschöpft hatten. Zahlreiche Anwender erklärten, dass dies teilweise schon nach rund einer Stunde regulärer Nutzung geschehen sei, was massiv deren Arbeit behindere.
Die daraus resultierende Kritik veranlasste Google dazu, die Beschränkungen für das Gemini-Modell zunächst auf das Dreifache anzuheben und gleichzeitig die wöchentlichen Kontingente aller Nutzer zurückzusetzen. Nachdem auch diese Maßnahme offenbar nicht den gewünschten Effekt erzielt hatte, nahm das Unternehmen bereits einen Tag später eine weitere Anpassung vor und verdreifachte diesmal die komplette wöchentliche Begrenzung.
Prompt für Video reißt Limit und funktioniert am Ende nicht einmal
Nun hat sich der AI-Pro-Nutzer Ashutosh Shrivastava auf dem Kurznachrichtendienst X zu Wort gemeldet und seine Erfahrungen mit den neuen Limits geschildert. Laut seinem Beitrag soll bereits ein einzelner Prompt im Avatar-basierten Video-Generator der Gemini-App genügt haben, um das vollständige Fünf-Stunden-Kontingent aufzubrauchen. Weitere Eingaben seien danach bis zum Ablauf des Zeitfensters nicht mehr möglich gewesen.
Als Beleg veröffentlichte Shrivastava ein Video, das zeigen soll, wie schnell das Nutzungslimit durch diesen einen Prompt ausgeschöpft wurde. „Ich begann mit 0 Prozent Nutzung meines Fünf-Stunden-Limits und gab dann eine einfache Eingabe zur Video-Generierung über die Avatar-Funktion ein“, erklärte Shrivastava. „Der Vorgang lief etwa drei bis vier Minuten, erreichte 100 Prozent des Nutzungslimits und die Video-Generierung schlug ebenfalls fehl“.
Problem erkannt, aber keine weitere Reaktion
Mit seinem Beitrag erreichte Shrivastava schließlich die Aufmerksamkeit von Josh Woodward, den Leiter von Gemini bei Google. Dieser reagierte mit den Worten „Huch, lass uns das mal anschauen“ und zeigte sich überrascht über das Verhalten des Systems. Weitere Stellungnahmen von Woodward oder Google zu den erneuten Problemen mit den Nutzungslimits gibt es bislang allerdings nicht.
Es bleibt damit abzuwarten, ob Google seine neuen Abrechnungsformalitäten erneut anpassen wird – aller guten Dinge sind bekanntlich drei.
Shrivastava selbst konnte sein Video nach Ablauf der Sperrfrist offenbar doch noch fertigstellen.
Apps & Mobile Entwicklung
Sennheiser Momentum 5 Wireless: Kopfhörer mit Noise Cancelling und austauschbarem Akku

Die Sennheiser Momentum 5 Wireless sind Over-Ear-Kopfhörer mit Active Noise Cancelling (ANC), einem auswechselbaren Akku sowie bis zu 57 Stunden Wiedergabezeit. Designänderungen gegenüber dem Vorgängermodell halten sich jedoch in Grenzen.
Sennheisers neue Over-Ear-Kopfhörer Momentum 5 Wireless nutzen die bereits von den Momentum 4 bekannten 42-mm-Treiber. Neu hinzugekommen ist eine Hi-Res-Audio-Zertifizierung, aptX-Lossless-Audiocodec-Unterstützung und Dolby Atmos. Aufgrund der jetzt insgesamt 8 Mikrofone soll die aktive Geräuschunterdrückung (ANC) besser funktionieren.
Die Sennheiser Momentum 5 Wireless im Detail
Dank der im Vergleich zum Vorgänger doppelten Anzahl an Mikrofonen sollen neben dem Active Noise Cancelling auch Telefonate besser klingen, wobei Störgeräusche inklusive Wind herausgefiltert werden. Die Kopfhörer werden durch Firmware-Updates mit weiteren Funktionen versorgt. Demnach kommt Head-Tracking für Dolby Atmos mit einem Day-One-Update, während die aktuell zu Bluetooth 5.4 kompatiblen Momentum 5 Wireless zu einem späteren Zeitpunkt laut Hersteller Bluetooth-6.0-Support bieten werden.
Der Akku von Sennheisers neuen Over-Ear-Kopfhörern ist erstmals austauschbar, was wahrscheinlich der Ende Juli 2026 in Kraft tretenden EU-Richtlinie zum Recht auf Reparatur geschuldet ist. Hierbei soll sich der Akku mit 700 mAh verhältnismäßig einfach mithilfe eines kleinen Kreuzschlitzschraubendrehers entfernen lassen. Mit einer vollständigen Ladung sollen die Momentum 5 Wireless bei aktivem ANC bis zu 57 Stunden Wiedergabezeit bieten.
Neben dem kabellosen Betrieb können die neuen Sennheiser-Kopfhörer auch per Klinke genutzt werden, während der USB-C-Anschluss samt passendem Kabel zum Aufladen dient. Die zusätzlich im Lieferumfang enthaltene Tragetasche ist zudem 20 Prozent kleiner als das Case der Momentum 4 Wireless. Um den ökologischen Fußabdruck zu verringern, wird ferner eine kompakte und kunststofffreie Verpackung genutzt.
Preis und Verfügbarkeit
Die Sennheiser Momentum 5 Wireless werden in den Farben Schwarz, Denim-Blau und Weiß ab dem 30. Juni 2026 erhältlich sein. Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers liegt bei 399,99 Euro. Weitere Informationen können auf der Produktseite des Herstellers nachgelesen werden.
Apps & Mobile Entwicklung
Logitech Signature Comfort Plus: Neue Serie soll lange Arbeitstage angenehmer machen
Logitech erweitert sein Portfolio an Büro-Peripherie um die neue Signature-Comfort-Plus-Reihe. Die Produktfamilie richtet sich an Nutzer, die viele Stunden am Schreibtisch verbringen und dabei häufig zwischen verschiedenen Geräten, Arbeitsumgebungen und Aufgaben wechseln.
Im Mittelpunkt der neuen Serie steht weniger ein besonders auffälliges Design als vielmehr ein komfortabler und möglichst unaufdringlicher Arbeitsalltag. Logitech betont entsprechend Funktionen wie leise Klicks, geräuscharmes Tippen, lange Batterielaufzeiten und die Möglichkeit, mehrere Geräte parallel zu verbinden. Gerade in hybriden Arbeitsumgebungen, im Homeoffice oder in gemeinsam genutzten Büros sollen diese Eigenschaften für weniger Ablenkung sorgen.
Zur neuen Reihe gehören die Signature Comfort Plus M850 L, die Signature Comfort M840 L sowie das MK880 Tastatur-Maus-Set. Der Marktstart ist für Juni 2026 vorgesehen.
M850 L mit gepolsterter Handballenauflage
Das auffälligste Modell der Reihe ist die Signature Comfort Plus M850 L. Sie ist laut Logitech die erste Maus des Unternehmens mit gepolsterter Handballenauflage. Ergänzt wird diese durch eine geformte Rechtshänder-Kontur und gummierte Seitengriffe. Damit soll die Hand auch bei längeren Arbeitssitzungen bequemer aufliegen. Wie bei vielen aktuellen Logitech-Mäusen kommt außerdem ein SmartWheel zum Einsatz, das sowohl präzises als auch schnelles Scrollen ermöglichen soll. Die Maus unterstützt zudem leise Klicks, personalisierbare Tastenbelegungen über Logi Options+ und Easy-Switch für bis zu drei verbundene Geräte. Die Batterielaufzeit gibt Logitech mit bis zu zwei Jahren an. Die M580 L hat eine UVP von 54,99 Euro.
M840 L = M850 L „Lite“
Etwas schlichter fällt die Signature Comfort M840 L aus. Sie bietet laut Hersteller dieselben grundlegenden Mausfunktionen wie die M850 L, verzichtet jedoch auf die gepolsterte Handballenauflage. Der Einstiegspreise liegt dadurch 5,00 Euro tiefer: 49,99 Euro.
MK880 nur im Set
Die MK880 besitzt eine Handballenauflage aus Doppelschaumstoff, geschwungene Tastenreihen sowie einstellbare Tippwinkel von 0, 4 und 8 Grad. Hinzu kommen gepolsterte Tasten und ein Multi-OS-Layout für Windows, macOS und ChromeOS. Auch hier unterstützt Logitech Easy-Switch für bis zu drei verbundene Geräte. Praktisch für den Büroalltag ist außerdem der Spritzwasserschutz. Die Batterielaufzeit der Tastatur soll bis zu drei Jahre betragen. Die MK880 gibt es wohl erstmal nur im Set mit der M850 L. Die UVP für beide Geräte zusammen liegt bei 109,99 Euro.
Zusatz „For Business“ mit kleinem Aufpreis
Softwareseitig setzt Logitech auf die bekannten Zusatzprogramme Logi Options+ und Logi Tune. Über Logi Options+ lassen sich Tasten anpassen, Smart Actions einrichten oder ein KI-Schnellzugriff konfigurieren. Genannt werden unter anderem Copilot, Gemini und ChatGPT. Mit Logi Tune können zudem Meeting-Funktionen für Zoom Workplace und Microsoft Teams auf bestimmte Tasten gelegt werden.
Für Unternehmen erscheinen zusätzlich Business-Versionen der M850 L und des MK880-Sets. Diese werden mit einem Logi-Bolt-USB-C-Empfänger ausgeliefert und sollen sich über Logitech Sync zentral verwalten lassen. Für IT-Abteilungen ist das vor allem dann relevant, wenn viele Arbeitsplätze einheitlich ausgestattet und Firmware-Stände überwacht werden sollen. Logitech hebt außerdem die sichere kabellose Verbindung und den Einsatz in Umgebungen mit hoher Gerätedichte hervor.
Die M850 L kostet in der Business-Variante 5,00 Euro Aufpreis, beim Set sind 10,00 Euro mehr fällig.
Zumindest zur Hälfte aus Recycling
Auch Nachhaltigkeit spielt in der Ankündigung eine Rolle. Je nach Farbe bestehen die Kunststoffteile der Reihe laut Logitech zu 49 bis 77 Prozent aus zertifiziert recyceltem Kunststoff. Die Verpackungen sind FSC-zertifiziert, zudem soll die lange Batterielaufzeit die Zahl der Batteriewechsel reduzieren.
Angeboten werden die Produkte in den Farben Grafit, Off-White und Schwarz.
-
Social Mediavor 3 MonatenCommunity Management und Zielgruppen-Analyse: Die besten Insights aus Blog und Podcast
-
Entwicklung & Codevor 3 MonatenCommunity-Protest erfolgreich: Galera bleibt Open Source in MariaDB
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenBlade‑Battery 2.0 und Flash-Charger: BYD beschleunigt Laden weiter
-
Künstliche Intelligenzvor 3 Monaten
Top 10: Der beste Luftgütesensor im Test – CO₂, Schadstoffe & Schimmel im Blick
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 3 MonatenMähroboter ohne Begrenzungsdraht für Gärten mit bis zu 300 m²
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonateniPhone Fold Leak: Apple spart sich wohl iPad‑Multitasking
-
Künstliche Intelligenzvor 2 Monaten
JBL Bar 1300MK2 im Test: Soundbar mit Dolby Atmos, starkem Bass und Akku‑Rears
-
Social Mediavor 2 MonatenVon Kennzeichnung bis Plattformpflichten: Was die EU-Regeln für Influencer Marketing bedeuten – Katy Link im AllSocial Interview

