Apps & Mobile Entwicklung
„Rechenbasierte Nutzung“: Video-Prompt reizt 5-Stunden-Limit bei Gemini aus

Google scheint weiter Probleme mit den neuen Gemini-Nutzungslimits nach Einführung der neuen rechenbasierten Nutzung zu haben. Nun soll bereits eine einzige Eingabe im Video-Generator der KI ausreichen, um das komplette 5-Stunden-Limit aufzubrauchen. Google ist das Problem mittlerweile bekannt und will nachbessern – erneut.
Massive Probleme mit zu schnellem Verbrauch des Inklusiv-Kontingents
Google bekommt die Schwierigkeiten rund um die Einführung seiner neuen Nutzungslimits weiterhin nicht in den Griff. Erst vor wenigen Tagen hatte sich das Unternehmen von der bisherigen festen Anzahl täglicher Anfragen verabschiedet und stattdessen ein neues Modell eingeführt, das Faktoren wie die Komplexität einer Anfrage, verwendete Funktionen oder Anwendungen sowie die Länge einer Konversation berücksichtigt. Seitdem sah sich Google bereits mehrfach zu Anpassungen gezwungen.
Schon kurz nach der ersten Umstellung häuften sich Berichte darüber, dass Nutzer der KI-gestützten Entwicklungsplattform Antigravity ihre verfügbaren Kontingente bereits kurz nach Inkrafttreten der Änderungen ausgeschöpft hatten. Zahlreiche Anwender erklärten, dass dies teilweise schon nach rund einer Stunde regulärer Nutzung geschehen sei, was massiv deren Arbeit behindere.
Die daraus resultierende Kritik veranlasste Google dazu, die Beschränkungen für das Gemini-Modell zunächst auf das Dreifache anzuheben und gleichzeitig die wöchentlichen Kontingente aller Nutzer zurückzusetzen. Nachdem auch diese Maßnahme offenbar nicht den gewünschten Effekt erzielt hatte, nahm das Unternehmen bereits einen Tag später eine weitere Anpassung vor und verdreifachte diesmal die komplette wöchentliche Begrenzung.
Prompt für Video reißt Limit und funktioniert am Ende nicht einmal
Nun hat sich der AI-Pro-Nutzer Ashutosh Shrivastava auf dem Kurznachrichtendienst X zu Wort gemeldet und seine Erfahrungen mit den neuen Limits geschildert. Laut seinem Beitrag soll bereits ein einzelner Prompt im Avatar-basierten Video-Generator der Gemini-App genügt haben, um das vollständige Fünf-Stunden-Kontingent aufzubrauchen. Weitere Eingaben seien danach bis zum Ablauf des Zeitfensters nicht mehr möglich gewesen.
Als Beleg veröffentlichte Shrivastava ein Video, das zeigen soll, wie schnell das Nutzungslimit durch diesen einen Prompt ausgeschöpft wurde. „Ich begann mit 0 Prozent Nutzung meines Fünf-Stunden-Limits und gab dann eine einfache Eingabe zur Video-Generierung über die Avatar-Funktion ein“, erklärte Shrivastava. „Der Vorgang lief etwa drei bis vier Minuten, erreichte 100 Prozent des Nutzungslimits und die Video-Generierung schlug ebenfalls fehl“.
Problem erkannt, aber keine weitere Reaktion
Mit seinem Beitrag erreichte Shrivastava schließlich die Aufmerksamkeit von Josh Woodward, den Leiter von Gemini bei Google. Dieser reagierte mit den Worten „Huch, lass uns das mal anschauen“ und zeigte sich überrascht über das Verhalten des Systems. Weitere Stellungnahmen von Woodward oder Google zu den erneuten Problemen mit den Nutzungslimits gibt es bislang allerdings nicht.
Es bleibt damit abzuwarten, ob Google seine neuen Abrechnungsformalitäten erneut anpassen wird – aller guten Dinge sind bekanntlich drei.
Shrivastava selbst konnte sein Video nach Ablauf der Sperrfrist offenbar doch noch fertigstellen.
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Kennzeichnung und Auto-Erkennung: YouTube will für mehr Transparenz bei KI-Inhalten sorgen
YouTube will KI-generierte sowie deutlich durch künstliche Intelligenz veränderte Inhalte künftig klarer kennzeichnen und für Nutzer besser erkennbar machen. Gleichzeitig kündigt die Plattform neue Systeme zur automatischen Erkennung realistischer KI-Inhalte an, die entsprechende Hinweise künftig selbstständig setzen können.
Seit über zwei Jahren Kennzeichnungspflicht
YouTube hatte die Kennzeichnungspflicht für mittels generativer KI erstellte Inhalte nach Forderungen zahlreicher Nutzer bereits im November 2023 angekündigt und diese anschließend im März 2024 verpflichtend für alle Inhalte eingeführt. Die Kritik an der bisherigen Umsetzung hielt jedoch an, weshalb YouTube nun weitere Änderungen vornimmt und die Kennzeichnung sichtbarer, verständlicher und insgesamt einfacher nachvollziehbar gestalten will. Zuschauer sollen den notwendigen Kontext künftig bereits auf den ersten Blick erhalten können.
Neue Platzierung soll Erkennung vereinfachen
Erreicht werden soll dies unter anderem durch eine deutlich prominentere Platzierung der Hinweise für fotorealistische oder wesentlich durch KI veränderte beziehungsweise vollständig KI-generierte Inhalte. Bei längeren Videos sollen die entsprechenden Hinweise künftig direkt unterhalb des Video-Players und oberhalb der Beschreibung erscheinen. Bei kurzen Videos, sogenannten „Shorts“, will YouTube die Kennzeichnung hingegen direkt im Video einblenden.
Diese Hinweise sollen künftig die einheitliche Kennzeichnung für sämtliche fotorealistischen oder deutlich mittels KI veränderten beziehungsweise generierten Inhalte auf YouTube darstellen. Bei unrealistischen, klar als künstlich erzeugt erkennbaren, animierten oder lediglich leicht veränderten Inhalten verbleiben die entsprechenden Hinweise hingegen wie bisher in der erweiterten Videobeschreibung.
Einführung noch in diesem Mai
Noch im Laufe dieses Mai will YouTube darüber hinaus Mechanismen einführen, die KI-generierte Inhalte automatisch erkennen können sollen. Die verpflichtende manuelle Kennzeichnung durch den jeweiligen Ersteller bleibt zwar bestehen, künftig soll das System allerdings selbstständig ein entsprechendes Label setzen können, wenn fotorealistische KI-Inhalte erkannt werden, der Creator jedoch keine entsprechende Angabe hinterlegt hat.
Automatische Erkennung soll helfen
In einem begleitenden Blog-Eintrag erklärt YouTube zwar, dass Creator grundsätzlich die Möglichkeit erhalten sollen, fehlerhafte automatische KI-Kennzeichnungen anzupassen, unter bestimmten Umständen kann eine Kennzeichnung jedoch dauerhaft bestehen bleiben. Das betrifft insbesondere Inhalte, die mit YouTubes eigenen KI-Werkzeugen wie Veo oder Dream Screen erstellt wurden. Auch Einträge in den sogenannten C2PA-Metadaten, die auf eine vollständig generative KI-Erstellung hinweisen, sollen künftig automatisch zu einer dauerhaften Kennzeichnung führen.
YouTube betont allerdings gleichzeitig, dass ein KI-Label allein keinen Einfluss darauf haben soll, wie ein Video empfohlen wird oder ob dieses monetarisiert werden kann.
Mehr Kontrolle und Orientierung
Mit den nun angekündigten Änderungen will YouTube nach eigener Aussage ein Gleichgewicht zwischen Transparenz und Kontrolle schaffen. Gleichzeitig reagiert die Plattform damit auf den wachsenden Bedarf nach klarer Orientierung im Umgang mit generativer künstlicher Intelligenz.
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Handel bestätigt: Die Radeon RX 9070 GRE kommt auch nach Europa

Jetzt ist die Katze aus dem Sack. Das Auftauchen der Radeon RX 9070 GRE bei Händlern bestätigt den globalen Start nach dem exklusiven China-Debüt. Bei der Grafikkarte handelt es sich um eine abgespeckte RX 9070 mit weniger Recheneinheiten und nur 12 GB Speicher.
Die Radeon RX 9070 GRE (Test) war bisher nur in Asien verfügbar und musste für den Test der Redaktion importiert werden. Erst kürzlich gab es aber neue Hinweise auf einen bevorstehenden weltweiten Marktstart. Diese werden jetzt praktisch bestätigt, denn wieder einmal ist der Handel schneller.
Auf Amazon.com, also der US-Ausgabe des Versandriesen, wurde eine XFX Swift AMD Radeon RX 9070 GRE entdeckt. Auch wenn die auf X verlinkte Shopseite inzwischen nicht mehr erreichbar ist, gibt es noch einen weiteren Fund, nämlich die Sapphire Pulse AMD Radeon RX 9070 GRE Gaming OC*.
Dass sich die Markteinführung nicht nur auf die USA beschränkt, zeigt wiederum die Entdeckung einer ASUS Prime RX 9070 GRE bei einem Händler aus Polen. Anhand der Modellnummer lässt sich auch ein Angebot bei einem französischen Online-Shop finden. Dass die Grafikkarte auch in Deutschland angeboten werden wird, ist damit nahezu gesichert.
Preisfrage noch offen
Noch lässt sich anhand der Shopseiten kein klares Preisniveau herauslesen. Sicher ist aber, dass die Radeon RX 9070 GRE günstiger als die Radeon RX 9070 ausfallen muss, schließlich ist sie je nach Szenario etwa 15 bis 20 Prozent langsamer. Wenn die geringere Speichermenge zum Flaschenhals wird, ist der Nachteil sogar noch größer.
Eine Radeon RX 9070 liegt zur Stunde bei mindestens 560 Euro.
Startschuss zur Computex erwartet
Laut inoffiziellen Quellen wird die Markteinführung der RX 9070 GRE für den Rest der Welt am 1. Juni, also ganz kurz vor dem Start der Computex erwartet.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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Amazon Fire TV Stick HD: Neuer Streaming-Stick startet mit Rabatt und Alexa+-Zugang

Der jüngst vorgestellte Amazon Fire TV Stick HD ist nun verfügbar und startet nicht nur mit 15 Euro Rabatt auf die unverbindliche Preisempfehlung, sondern Käufer erhalten mit dem neuen Streaming-Stick auch Zugang zu Alexa+ im Early Access (Test).
Bis 4. Juni für 30 Euro
Der neue Fire TV Stick HD ist bis zum 4. Juni zu einem Einführungspreis von 29,99 Euro bei Amazon erhältlich*. Die unverbindliche Preisempfehlung des neuen Streaming-Sticks liegt bei 44,99 Euro.
Alexa+ Early Access
Käufer eines Fire TV Stick HD können darüber hinaus auf Wunsch sofort an Alexa+ Early Access teilnehmen. Alexa+ kann auch auf Fire TV genutzt werden, wofür die Sprechtaste auf der Alexa-Sprachfernbedienung gedrückt werden muss. Hierüber sind dann Fragen in natürlicher Sprache an Alexa möglich, die nicht mehr dem alten, angewöhnten Alexa-Befehls-Sprech folgen müssen. Neben allgemeinen Fragen kann über Fire TV so auch das Smart Home mit Alexa+ gesteuert werden.
Alexa+ ist während des Early Access kostenlos. Danach können Prime-Mitglieder Alexa+ auch weiterhin ohne zusätzliche Kosten nutzen. Für Kunden ohne Prime-Abonnement ist Alexa+ nach der Early-Access-Phase für 22,99 Euro im Monat verfügbar.
Fire TV Stick HD ist schneller und kompakter
Der neue Fire TV Stick HD ist der bisher kleinste Streaming-Stick von Amazon und soll gleichzeitig durchschnittlich 30 Prozent schneller als die vorherige Generation sein. Er wird über das mitgelieferte USB-C-Kabel – sofern möglich – direkt vom Fernseher mit Strom versorgt, so dass kein zusätzliches Netzteil nötig ist. Der neue Fire TV Stick HD ist nicht nur 30 Prozent schneller, sondern auch 30 Prozent schmaler als das Vorgängermodell.
Neues Fire TV-Erlebnis direkt verfügbar
Der neue Fire TV Stick HD kommt zudem bereits mit der neu gestalteten Fire-TV-Oberfläche*. Diese ist übersichtlicher, laut Amazon bis zu 30 Prozent schneller und verfügt über ein neues Design. Neue Kategorien sollen es einfacher machen, Filme, Serien, Nachrichten, Live-Inhalte und Sportsendungen über alle genutzten Dienste hinweg zu finden.
Um während des bevorstehenden Fußball-Sommers auf dem Laufenden zu bleiben, wird ein spezieller Fußball-Hub eingeführt, der darüber informiert, wo das nächste Spiel läuft.
In den kommenden Monaten wird Amazon auf dem Fire TV Stick HD des weiteren eine neue Einstellung für die adaptive Anzeige hinzufügen. Ist die Barrierefreiheitsfunktion aktiviert, soll sie Text, Menüs und Inhalte auf dem Bildschirm leichter sicht- und navigierbar machen, indem sie kleinere Elemente wie Text und Menüs vergrößert und größere Elemente wie Bilder skaliert. Nutzer können dann aus mehreren Größenoptionen wählen, um die Anzeige anzupassen.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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