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Wie „Too Good To Go“ vom Startup zum Millionen-Business wurde


Mette Lykke war zunächst Investorin bei Too Good To Go bevor sie CEO des Unternehmens wurde.

Mette Lykke war zunächst Investorin bei Too Good To Go bevor sie CEO des Unternehmens wurde.
Too Good To Go

In dem gelben Backsteingebäude aus dem 19. Jahrhundert sprühten einst die Funken einer Berliner Blechschweißerei. Heute sitzt hier eine blonde Frau an einem langen Besprechungstisch, die den Kapitalismus mit kapitalistischen Mitteln reparieren will. Mette Lykke hat eine Mission: „Ich träume von einem Planeten, auf dem keine Lebensmittel mehr im Abfall landen“, sagt sie und klingt dabei nicht marktschreierisch, sondern nachdenklich.

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Die 45 Jahre alte Dänin, die bereits das zweite Millionen-Unternehmen aufgebaut hat, trägt bei dem Treffen im deutschen Firmensitz des dänischen Unternehmens Too Good To Go Jeans und Jeanshemd unter einer dunkelblauen Wollweste. Die blonden, langen Haare sind unkompliziert zum Zopf gebunden. Fragen beantwortet Lykke freundlich, aber zurückhaltend. Sie beschreibt sich selbst als introvertierten Menschen. Führung und Auftritte vor Publikum habe sie erst lernen müssen. 





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Wie SAP-Milliardär Dietmar Hopp sein zweites Tech-Imperium aufbaut


Wie SAP-Milliardär Dietmar Hopp sein zweites Tech-Imperium aufbaut

Dietmar Hopp hat mit SAP eines der wertvollsten Softwareunternehmen Europas aufgebaut – und steckt sein Vermögen nun in die nächste Generation von Firmen.
picture alliance / dpa | Uwe Anspach/ Chat GPT

Sein großer Traum? Ein Durchbruch in der Behandlung von Alzheimer oder Krebs. So sagte es Dietmar Hopp mal in einem Interview mit dem Handelsblatt. Auch wenn er dabei nicht so große Sprünge machen könne wie Bill Gates. „Dazu bin ich eine Nummer zu klein“, so der Milliardär. Alles eine Frage des Referenzrahmens. Denn Hopp investiert auch ganz schön viel Geld in zahlreiche Startups.





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Wir haben als Schüler mit 17 Jahren angefangen


#Interview

„Wir stehen jede Woche vor hunderten Lehrkräften, führen Fortbildungen durch und bekommen direkt Feedback aus dem Alltag“, sagt Lukas Portmann, Gründer von paddy. Das EdTech möchte sich als „persönlicher KI-Agent für Lehrkräfte“ etablieren.

„Wir haben als Schüler mit 17 Jahren angefangen“

Das Bielefelder EdTech paddy, 2024 von Matty Frommann, Lukas Portmann und Tobias Schröder gegründet, möchte sich als „persönlicher KI-Agent für Lehrkräfte“ etablieren. „Wir helfen dabei, Bildung zu modernisieren, individuelles Lernen durch KI möglich zu machen und damit langfristig den Bildungsstandort Deutschland zu stärken“, sagt Gründer Portmann zum Konzept.

Business Angels und der Frühphasen-Investor High-Tech Gründerfonds (HTGF) investierten bereits 1 Million Euro in das Unternehmen, dessen Wurzeln bis ins Jahr 2020 zurückgehen. „Wir haben ursprünglich mit Fortbildungen gestartet und Lehrkräfte dabei unterstützt, KI zu verstehen und sinnvoll einzusetzen. Dadurch haben wir extrem gut verstanden, was im Alltag wirklich fehlt. So ist paddy entstanden“, führt Portmann aus.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht der paddy-Macher einmal ausführlich über den Stand der Dinge in seinem Unternehmen.

Wie würdest Du Deiner Großmutter paddy erklären?
Wir helfen dabei, Bildung zu modernisieren, individuelles Lernen durch KI möglich zu machen und damit langfristig den Bildungsstandort Deutschland zu stärken.

War dies von Anfang an Euer Konzept?
Unser Modell hat sich stark verändert. Wir haben ursprünglich mit Fortbildungen gestartet und Lehrkräfte dabei unterstützt, KI zu verstehen und sinnvoll einzusetzen. Dadurch haben wir extrem gut verstanden, was im Alltag wirklich fehlt. Irgendwann war klar: Es reicht nicht, nur zu zeigen, wie es geht. Wir müssen selbst die Lösung bauen. So ist paddy entstanden – eine eigene KI-Plattform, die genau auf die Bedürfnisse von Lehrkräften zugeschnitten ist.

Wie hat sich paddy seit der Gründung entwickelt?
Wir haben als Schüler mit 17 Jahren angefangen – ohne großes Netzwerk, aber mit dem klaren Ziel, etwas im Bildungssystem zu verändern. Heute sind wir ein Team von mehr als 10 Mitarbeitenden und haben über 30.000 Lehrkräfte auf unserer Plattform registriert. Gleichzeitig arbeiten wir weiterhin sehr eng mit Schulen zusammen und entwickeln das Produkt direkt aus dem echten Schulalltag heraus.

Was war zuletzt das Highlight bei Euch?
Ein großes Highlight war definitiv unsere Finanzierungsrunde mit dem High-Tech Gründerfonds im letzten Sommer. Gleichzeitig merken wir gerade, dass paddy wirklich im Markt ankommt. Spätestens seit „Die Höhle der Löwen“ ist das Thema präsent – wir bekommen aktuell viele Anfragen von Schulen und Schulträgern. Das Gefühl, dass das Produkt wirklich gebraucht wird, ist gerade das größte Highlight.

Was ist seit der Gründung so richtig schief gegangen?
Wir haben es tatsächlich einmal geschafft, aus Versehen 10.000 E-Mails an die gleiche Schulleiterin zu schicken. Das war, sagen wir mal ein sehr intensiver Moment. Solche Dinge passieren, wenn man schnell wächst und viel ausprobiert – wichtig ist, daraus zu lernen und die Prozesse sauber aufzusetzen.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht?
Wir haben ein extrem gutes Verständnis für unsere Zielgruppe aufgebaut. Das liegt vor allem daran, dass wir bis heute sehr nah dran sind: Wir stehen jede Woche vor hunderten Lehrkräften, führen Fortbildungen durch und bekommen direkt Feedback aus dem Alltag. Dieses enge Feedback-Loop haben wir nie verloren und das ist wahrscheinlich einer der wichtigsten Gründe, warum unser Produkt wirklich genutzt wird.

Welchen generellen Tipp gibst Du anderen Gründer:innen mit auf den Weg?
Einfach machen. Gerade am Anfang hilft es, der eigenen Intuition zu folgen und Dinge auszuprobieren, statt alles zu zerdenken. Gleichzeitig sollte man an den richtigen Stellen datengetrieben entscheiden. Rückblickend waren wir mit 17 wahrscheinlich ziemlich naiv zu sagen, wir machen jetzt KI-Fortbildungen für Lehrkräfte. Aber genau dieses „einfach machen“ hat dazu geführt, dass wir uns reingefuchst, gelernt und Schritt für Schritt weiterentwickelt haben.

Wo steht paddy in einem Jahr?
In einem Jahr stehen wir bei über 500 Schulen und haben klar nachgewiesen, dass wir Lehrkräfte spürbar entlasten und das Lernen von Schüler:innen verbessern. Wir haben ein Team von über 20 Personen, arbeiten mit einer klaren Vision und bauen paddy weiter zu einer Plattform aus, die den Bildungsstandard in Deutschland merkbar mitprägt.

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Foto (oben): paddy



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+++ Cortea +++ Causa Prima +++ OpenAI +++ Ona +++ DeepL +++ Mixhalo +++ Angel Invest +++ Empovver +++ Metaloop +++


#StartupTicker

+++ #Wochenrückblick +++ Cortea +++ Causa Prima +++ OpenAI +++ Ona +++ DeepL +++ Mixhalo +++ Angel Invest +++ Empovver +++ Metaloop +++

+++ Cortea +++ Causa Prima +++ OpenAI +++ Ona +++ DeepL +++ Mixhalo +++ Angel Invest +++ Empovver +++ Metaloop +++

Was gibt’s Neues? In unserem #Wochenrückblick liefern wir einen schnellen Überblick darüber, was in der deutschsprachigen Startup-Szene zuletzt wirklich wichtig war!

#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries
+++ Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND

#Wochenrückblick – Was zuletzt wirklich wichtig war!

STARTUP-RADAR

Brandneu
+++ In den vergangenen Tagen haben wir folgende Startups vorgestellt: Open Wonder, Badger, Ledumi, Phronora, Charly, Lockaly, Constrct, mindocu, HappySupport, Clera, baugenic, Qurie, Qorelo, IB-7 und offgen. Mehr im Startup-Radar

Newsletter
+++ Im Startup-Radar-Newsletter, unserem kostenpflichtigen Newsletter, berichten wir über diese Startups: Tokura, OB7, Lexaru, hey mela, Netz & Werke, Carl, Kontori, Arctory, StaySOTA, Coback, raaaw, KLAO, azuza, goal100.studio und ShopAgentic. 30 Tage kostenlos testen

INVESTMENTS

Cortea
+++ Der englische Investor Dawn Capital, der Berliner Geldgeber Cherry Ventures, Mosaic Ventures, Discovery Ventures sowie Business Angels wie Larry Bradley investieren 12 Millionen Euro in Cortea. Mehr über Cortea

Causa Prima 
+++ Der schwedische Early-Stage-Investor Creandum sowie Business Angels wie Mario Götze und André Schürrle investieren 10 Millionen US-Dollar in Causa Prima. Mehr über Causa Prima

MERGERS & ACQUISITIONS

OpenAI – Ona
+++ Der amerikanische ChatGPT-Entwickler OpenAI schnappt sich das Kieler KI-Unternehmen Ona, das früher als Gitpod bekannt war. Der Kaufpreis ist bisher nicht bekannt. Mehr über Ona

DeepL – Mixhalo
+++ Das Kölner KI-Unternehmen DeepL übernimmt das Team sowie die Technologie des 2016 gegründeten US-Audio-Spezialisten Mixhalo. Mehr über DeepL

Venture Capital

Angel Invest
+++ 250 Startups und kein Ende! Der Berliner Frühphasen-Investor Angel Invest verkündet das Final Closing seines dritten Fonds (40 Millionen). Mehr über Angel Invest

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Empovver
+++ Aus für Empovver! Das Wiener E-Commerce-Startup Empovver stellt seinen Online-Marktplatz Ende Juni ein. Mehr über Empovver

Metaloop
+++ Bitter! Das Grazer Recycling-Scaleup Metaloop, früher als Schrott24 bekannt, ist insolvent und hat ein Sanierungsverfahren beantragt. Mehr über Metaloop

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