Apps & Mobile Entwicklung
Xperia 1 VIII: Sony führt neues Design ein und überarbeitet Teleobjektiv
Nach sechs Generationen mit weitgehend gleichem Design führt Sony mit dem Xperia 1 VIII ein neues Layout für die rückseitigen Kameras ein. Dort wiederum zieht hinter dem Teleobjektiv mit fester Brennweite ein größerer Bildsensor ein, der eine höhere Qualität verspricht. Das Xperia 1 VIII bleibt teuer, es wird aber nicht teurer.
Marktstart für unverändert 1.499 Euro
Sony bietet das Xperia 1 VIII zum unveränderten Preis von 1.499 Euro an und federt damit dennoch die Speicherkrise ab. Das Xperia 1 VIII kommt erneut mit 12 GB RAM und 256 GB erweiterbarem Speicher – das microSD-Fach bleibt somit abermals erhalten. In den Sony Stores soll zusätzlich ein goldenes Modell mit 16 GB/1 TB vertrieben werden.
Erstes neues Design seit dem Xperia 1 II
Die diesjährigen Veränderungen fallen moderat aus und betreffen in erster Linie das Design und eine der drei Kameras. Sony beschreibt das neue Design als „Ore“, demnach als unbehauenen Stein, dem mit dem Kameraelement, der aufgerauten Glasrückseite und dem matten Aluminiumrahmen Form und Textur verliehen wird, die das Gefühl eines „festen Blocks“ geben sollen. Die Abmessungen bleiben weitgehend gleich, lediglich die Bautiefe hat mit 8,3 mm statt 8,2 mm marginal zugenommen.
Seit dem Xperia 1 II (Test) hatte Sony auf drei untereinander positionierte Kameras in der oberen linken Ecke der Rückseite gesetzt, zuvor waren sie zentral positioniert. Jetzt sitzen die drei Linsen verteilt auf zwei Reihen in einem Quadrat, das sich visuell von der restlichen Rückseite absetzt. Sony bietet das Xperia 1 VIII in den Farben „Graphite Black“, „Lolite Silver“, „Garnet Red“ und „Native Gold“ an.
Das neue Design behält bekannte Tugenden wie die eingangs erwähnte microSD-Speichererweiterung, die 3,5-mm-Klinkenbuchse, die nach vorne gerichteten Stereo-Lautsprecher und die Selfie-Kamera im Rahmen und somit das Notch-freie Display.
Neues Teleobjektiv mit größerem Bildsensor
Innerhalb des neuen Kameraelements gibt es weitgehend die Technik des Xperia 1 VII, doch hat sich Sony dieses Mal das Teleobjektiv und dessen Bildsensor vorgenommen.
Anstelle der variablen Brennweite und Blende von 85 mm bis 170 mm mit f/2.3 bis f/3.5, mit der das Xperia 1 VII auf den Markt kam, kommt für das Xperia 1 VIII eine feste Brennweite von 70 mm mit f/2.8 zum Einsatz. Den beim Vorgänger lediglich 1/3,5 Zoll großen 12-MP-Sensor tauscht Sony jedoch gegen einen 48-MP-Bildsensor mit 1/1,56 Zoll, der mit seiner höheren Auflösung einen Crop zulässt, der 140 mm entsprechen soll. Sony erklärt, dass der komplexere Aufbau des Vorgängers potenziell interessant für manche Anwender gewesen sei, die neue dritte Kamera aber eine durchweg deutlich verbesserte Bildqualität abliefere.
Eine optimierte Software-Verarbeitung führe darüber hinaus bei allen Kameras zu einem verbesserten Dynamikumfang und reduzierten Bildrauschen. Hinzu kommt ein neuer AI-Kamera-Assistent, der noch vor der Aufnahme Tipps zur Bildkomposition im Sucher gibt. Dabei kann es sich zum Beispiel um Hinweise zur verwendeten Brennweite, zum Bokeh-Effekt, zur Belichtung oder zu weiteren Aspekten der Aufnahme handeln.
Snapdragon 8 Elite Gen 5 hält Einzug
Verantwortlich für die Bildverarbeitung ist der Bildprozessor (ISP) des Snapdragon 8 Elite Gen 5, mit dem im Xperia 1 VIII der vorherige Snapdragon 8 Elite abgelöst wird. Sony bleibt in anderen Bereichen wie dem Akku (5.000 mAh) oder Aufladen (30 Watt) dem Vorgänger treu. Das gilt auch für Bereiche wie den 6,5 Zoll großen OLED-Bildschirm mit unveränderten Eigenschaften.
Sony liefert das Xperia 1 VIII mit dem aktuellen Android 16 und kleineren eigenen Anpassungen an der Oberfläche aus und sagt dem Smartphone vier Jahre neue Android-Hauptversionen und sechs Jahre Sicherheitsupdates zu. Die Batterie soll nach vier Jahren Nutzung noch über 80 Prozent ihrer maximalen Kapazität aufweisen und zwei Tage Nutzung ermöglichen.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Sony unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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Erfolgreich abgeworben: Apple-Vision-Pro-Chef Meade wechselt zu OpenAI

Die Personalabgänge bei Apple wollen nicht enden: Nach zahlreichen hochrangigen Abgängen verlässt nun auch Paul Meade, bisher Vizepräsident für Hardware-Entwicklung, den Konzern und wechselt zu OpenAI. Das KI-Unternehmen entwickelt gerade ebenfalls neue KI-Hardware mit zahlreichen Ex-Apple-Managern wie Jony Ive.
Stellvertreter soll übernehmen
Wie Bloomberg berichtet, soll Meade schon nächste Woche den Arbeitgeber wechseln. Mit dem Abgang verliert Apple einen Vizepräsidenten, der die Entwicklung der Vision Pro seit sieben Jahren beaufsichtigt hat. Bis zu seinem Abgang hat er zudem an KI-Brillen gearbeitet, die in Konkurrenz zu Metas Ray-Ban gestanden hätten. Die Aufgaben von Meade werden jetzt von seinem langjährigen Stellvertreter Fletcher Rothkopf übernommen.
Umstrukturierungen führen zu Unzufriedenheit
Hintergrund ist laut Bloomberg auch eine Umstrukturierung hinter den Kulissen, denn da der bisherige Hardware-Chef John Ternus ab dem 1. September zum Geschäftsführer von Apple befördert wird, übernimmt Johny Srouji die Hardware-Sparte seit April. Mitarbeiter berichten deshalb nicht mehr direkt an Srouji, sondern an Tom Marieb, den neuen Vizepräsidenten für Hardware-Entwicklung. Diese Entwicklung soll einigen Mitarbeitern sauer aufstoßen und den Weggang zu OpenAI begründen, argumentiert Bloomberg.
Ive entwickelt mit OpenAI neue KI-Hardware
Bei OpenAI wird Meade mit Ex-Apple-Kollegen wie Jony Ive, Tang Tan und Evans Hankey zusammenarbeiten. Das KI-Unternehmen, das mit ChatGPT bisher nur Software entwickelt, will auch in den Hardware-Markt einsteigen und entwickelt dafür gerade mehrere Geräte. Offizielle Details gibt es noch keine, doch bereits eine Menge Gerüchte.
Personalabgänge zu Meta, Google und OpenAI häufen sich
Meade, der die ersten iPads und in den 2010er-Jahren auch das iPhone mitentwickelt hat, ist nur ein prominenter Abgang in der Reihe von vielen seit letztem Jahr: Neben OpenAI werben auch Google und Meta erfolgreich Mitarbeiter des Konzerns ab. Darunter KI-Experten, aber auch mit Alan Dye einen Chef-Designer, der an Liquid Glass mitgearbeitet hat.
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Wochenrück- und Ausblick: GTA 6 läuft nicht für 80 Euro auf der Steam Machine mit FSR 4

Im Rückblick auf die vergangenen sieben Tage steht heute die 26. Woche 2026 im Fokus. Es sind 111 News und Notizen auf ComputerBase erschienen, wobei FSR 4 für Radeon RX 7000, eine Lotterie zur Steam Machine und Vorbestellungen zu GTA VI, aber auch der neue alte Ryzen 7 5800X3D zu den heißesten Themen der heißen Woche gehören.
R7 5800X3D, Steam Machine und GTA 6? Aktuell unvereinbar.
FSR 4 für alte AMD-Hardware ist diese Woche das größte Thema? Nein, falsch gedacht! Die meisten Aufrufe binnen 24 Stunden nach Veröffentlichung des entsprechenden Tests gab es für alte AMD-Hardware selbst: Der Ryzen 7 5800X3D (Re-Test) ist als AM4 10 Years Anniversary Edition ein zweites Mal erschienen. Für PC-Spieler, die noch mit einer Ryzen-2000- oder -3000-CPU auf AM4 sitzen, kann der Gaming-Spezialist auch im Jahr 2026 und zum teuer anmutenden Preis von 360 Euro ein sinnvolles Upgrade sein, wenn somit der aktuell noch teurere Schritt auf AM5 umgangen werden kann. Neukunden sollten aber gleich bei der moderneren Plattform einsteigen.
Der Test zu FSR 4.1.1 auf Radeon RX 7000, in dem sich Wolfgang ausführlich der Bildqualität und der Leistung auf RDNA 3 angenommen hat, schafft es auf den zweiten Platz. AMD hat das zeitgemäße KI-Upsampling schon am Montagabend überraschend für diskrete Grafikkarten der RX-7000-Generation freigegeben, nachdem der Release eigentlich erst für den Juli in Aussicht gestellt wurde.
Auch bei den News und Notizen schnitten die bereits bei den Artikeln dominanten Themen stark ab. Ein ganz besonders hohes Interesse brachten die Leser aber GTA VI entgegen. Seit Mittwochabend kann das Spiel vorgestellt werden, wahlweise für rund 80 oder rund 100 Euro.
Der Podcast zu FSR 4 auf RX 7000 und der Steam Machine
In der 175. Episode des ComputerBase-Podcasts CB-Funk sprechen Jan und Fabian diese Woche über FSR 4 auf Radeon RX 7000 und den Verkaufs- bzw. Lotteriestart der Steam Machine. Anschließend geht es noch um den Test des MSI Claw 8 EX AI+ mit Intels Arc G3 Extreme.
In der kommenden Woche erwartet Redaktion und Leser hoffentlich die lang ersehnte Abkühlung. In jedem Fall ist mit Tests zu einem matten OLED-Tablet mit 13 Zoll, einem 3-Liter-PC der Marke Asus ROG und Intels Arc B770 aus Gaming-Perspektive zu rechnen.
Mit diesem Lesestoff im Gepäck wünscht die Redaktion einen erholsamen Sonntag!
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Mehr Speicher trotz Speicherkrise: Apple testet M5 Ultra im Mac Studio mit bis zu 768 GB RAM

Die Speicherkrise hat Apple bereits zu Preiserhöhungen und der Streichung von mehreren Speicherkonfigurationen des Mac Studios geführt, auch ein künftiger M5 Ultra soll sich deshalb bisher verzögern. Intern soll der Konzern jetzt einen Mac Studio mit M5 Ultra und 768 GB an Arbeitsspeicher testen.
Deutlich mehr Arbeitsspeicher beim M5 Ultra?
Über Apples Pläne zum M5 Ultra und dem künftigen Mac Studio berichtet Marc Gurman von Bloomberg unter Berufung auf interne Quellen im Konzern. Demnach soll der neue SoC unter dem Codenamen J775 entwickelt werden und wegen Herausforderungen bei der Verfügbarkeit und den Kosten verzögert worden sein.
Der GPU-Ausbau soll sich gegenüber dem M3 Ultra nicht groß verändern. Es ist jedoch zu erwarten, dass die GPU-Architektur des M5 übernommen wird und daher auch die KI-Beschleuniger in der GPU in das Ultra-Modell wandern. Der M5 Ultra könnte sich dann deutlich von allen anderen Apple-Chips im Bereich der KI-Leistung absetzen, jedoch auch in Spielen neue Rekorde für den Konzern aufstellen.
Veröffentlichung nicht garantiert
Wie Gurman auch selbst erwähnt, steht die Konfiguration jedoch unter einem schlechten Stern: Selbst ein so großer Konzern wie Apple hat Schwierigkeiten, genug Speicherchips zu ergattern, und hat beim Vorgänger die Konfigurationen auf 96 GB limitiert. Ein 768-GB-Modell würde dementsprechend einen großen Sprung im Sortiment des Herstellers darstellen.
Preis könnte über 20.000 Euro liegen
Offen bleiben zudem auch Fragen zum Preis, denn die besagte 96-GB-Konfiguration kostet gegenwärtig rund 6.299 Euro. Beim MacBook Pro verlangt Apple nach den jüngsten Preiserhöhungen für 128 GB gegenüber der 64‑GB‑Variante einen Aufschlag von 1.760 Euro. Bei diesem Preis pro 64 GB zusätzlich zu den 96 GB könnte ein Mac Studio mit 768 GB an Arbeitsspeicher weit über 20.000 Euro kosten.
M5 Ultra folgt auf M3 Ultra
Die Ultra-Chips sind seit Einführung mit dem M1 Ultra die Speerspitze von Apple Silicon, sie vereinten bisher immer zwei Max-Chips und kombinierten so die theoretische Rohleistung. Zuletzt hat Apple dies beim M3 Ultra getan, beim M4 hat sich der Konzern nur auf die Max-Reihe beschränkt – und verkauft den M3 Ultra neben dem M4 Max im aktuellen Mac Studio.
Mit dem M5 Ultra können Nutzer dementsprechend einen deutlichen Sprung gegenüber dem bisherigen M3 Ultra erwarten, denn die Leistung in Mehrkern-Anwendungen oder GPU-Anwendungen dürfte sich beinahe verdoppeln, auch wenn die Skalierung nicht in allen Fällen perfekt sein sollte.
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