Connect with us

Apps & Mobile Entwicklung

Quartalszahlen: HDD-Hersteller surfen auf der Speicherwelle


Quartalszahlen: HDD-Hersteller surfen auf der Speicherwelle

Auch klassische Festplatten erleben in Zeiten des KI-Booms einen deutlichen Aufwind. Kaum überraschend verdienen die beiden größten Hersteller Seagate und Western Digital gut daran. Das zeigen die aktuellen Quartalszahlen mit höheren Margen und Gewinnen.

Seagate

Im zweiten Fiskalquartal 2026 setzte Seagate 2,825 Milliarden US-Dollar um. Das sind 22 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Dass nicht allein von der hohen Nachfrage, sondern vor allem auch von den steigenden Preisen profitiert wird, zeigt sich an dem von 433 Millionen US-Dollar auf 702 Millionen US-Dollar und somit um 62 Prozent gesteigerten Nettoeinkommen sowie der von 34,9 Prozent auf 41,6 Prozent gestiegenen Bruttomarge.

Mit einem Anteil von 79 Prozent ist das Segment Data Center nach wie vor das stärkste Standbein. Es wurden 190 Exabyte (190.000.000 Terabyte) an Nearline-HDDs verkauft, nur 25 Exabyte entfielen auf andere Bereiche.

Seagates Quartalszahlen (Q2 FJ2026)
Seagates Quartalszahlen (Q2 FJ2026) (Bild: Seagate)

Für das laufende dritte Quartal des Fiskaljahres erwartet Seagate einen Umsatz in Höhe von 2,9 Milliarden US-Dollar. Die Verschuldung konnte binnen eines Jahres von knapp 4,5 Milliarden US-Dollar auf 3,5 Milliarden US-Dollar reduziert werden.

Seagate’s December quarter results exceeded our expectations on both the top and bottom line, setting new records for gross
margin, operating margin, and non-GAAP EPS. This performance highlights our team’s strong operational execution, the
durability of data center demand, and the ongoing ramp of our HAMR-based Mozaic products

Dave Mosley, CEO von Seagate

Western Digital

Noch ein Stück besser lief es bei Western Digital. Das Unternehmen konnte im zweiten Quartal seines Fiskaljahres 2026 den Umsatz um 25 Prozent auf nun 3,017 Milliarden US-Dollar verbessern. Nach Umsatz ist Western Digital damit aktuell wieder der größte HDD-Hersteller. Mit 215 ausgelieferten Exabyte gibt es in diesem Punkt aber ein Unentschieden mit Seagate.

Auch bei Western Digital sind die Server-Festplatten für Cloud-Rechenzentren ganz klar die treibende Kraft. Hier liegt der Anteil beim Umsatz sogar bei 89 Prozent, während nur 6 Prozent auf die Segmente Client und lediglich 5 Prozent auf Consumer entfallen. Die Bruttomarge stieg von 38,4 Prozent auf nun 46,1 Prozent.

Western Digitals Quartalszahlen (Q2 FJ2026)
Western Digitals Quartalszahlen (Q2 FJ2026) (Bild: Western Digital)
HDDs vor allem für die Cloud
HDDs vor allem für die Cloud (Bild: Western Digital)

Für das laufende Quartal erwartet Western Digital einen Umsatz im Bereich von 3,2 Milliarden US-Dollar und eine weitere Steigerung der Margen.

Western Digital’s strong performance this quarter reflects our disciplined execution to meet demand in the AI-driven data economy, and the confidence our customers place in our ability to deliver reliable, high-capacity HDDs at scale

Irving Tan, CEO von Western Digital

Für Toshiba, den drittgrößten HDD-Hersteller, liegen keine aktuellen Zahlen vor.



Source link

Apps & Mobile Entwicklung

Dieses neue Feature stellt ChatGPT bald völlig auf den Kopf


Die Landschaft der künstlichen Intelligenz bereitet sich auf ein gewaltiges Beben vor. Ein unsichtbarer Wettlauf hinter verschlossenen Türen erreicht bald einen völlig neuen Siedepunkt. ChatGPT soll ein Feature erhalten, das der Konkurrenz bisher fehlt.

Was wäre, wenn ihr ein vertrautes Chatfenster öffnet und eine Idee darin eingebt, nur um diese wenige Augenblicke später zum Leben erwacht zu sehen? OpenAI plant laut übereinstimmenden Medienberichten, sein beeindruckendes Videowerkzeug Sora direkt in die Benutzeroberfläche von ChatGPT einzubauen. Bisher fristete diese Technologie als eigenständige Webseite eher ein Nischendasein, fernab der großen Massenaufmerksamkeit. Doch diese Isolation endet bald. Durch die Verschmelzung der Plattformen entsteht ein digitales Werkzeug, das Euren kreativen Alltag radikal auf den Kopf stellen wird.

OpenAIs strategischer Schachzug gegen die Konkurrenz

Warum geht das Entwicklerstudio diesen gewaltigen Schritt ausgerechnet jetzt? Die Antwort liegt im unerbittlichen Konkurrenzkampf, der OpenAI aktuell an zwei Fronten enorm unter Druck setzt:

  • Der technologische Wettlauf mit Google: OpenAI ist bei der Videogenerierung keineswegs der alleinige Pionier. Google hat mit seinem hochmodernen „Veo“-Modell bereits eine extrem leistungsstarke Lösung am Start, die nahtlos in das eigene Ökosystem eingreift. OpenAI muss mit der Sora-Integration also dringend nachziehen, um nicht den Anschluss an den Tech-Giganten zu verlieren.
  • Der moralische Druck durch Claude: Gleichzeitig positioniert sich der Konkurrent Claude von Anthropic als ethisch saubere Alternative. Anthropic lehnte lukrative Verträge mit dem amerikanischen Verteidigungsministerium kategorisch ab, woraufhin OpenAI in die Bresche sprang. Diese militärische Kooperation kostete das Unternehmen jedoch zahlreiche loyale Nutzer, die aus Protest abwanderten.

Mit der nahtlosen Integration von Bewegtbildern kontert OpenAI nun genau diese Abwanderungswelle und zielt auf Claudes aktuell größte Schwachstelle: Der Konkurrent kann bisher nämlich weder Bilder noch Clips erzeugen. Ein direkt integriertes Videotool bietet Euch künftig also einen gigantischen Mehrwert. Wenn Ihr eine Präsentation baut, generiert Ihr den passenden Einspieler bequem im selben Fenster, in dem Ihr gerade den Informationstext schreiben lasst. Genau solche geschmeidigen Abläufe sind der ultimative Schlüssel, um Nutzer langfristig an eine Plattform zu fesseln.

Sora in ChatGPT: Virales Potenzial und die Frage der Finanzierung

Der finanzielle Druck im Hintergrund treibt derartige Innovationen gnadenlos voran. Die Entwicklung und der Betrieb von hochkomplexen Sprachmodellen verschlingen astronomische Summen. Bisher gehen künstliche Videos selten viral, da die Hürde einer separaten Webseite viele Gelegenheitsnutzer abschreckt. Sobald das Werkzeug aber im alltäglichen Chatfenster auftaucht, dürfte sich das schlagartig ändern. Erinnert Euch an die unzähligen künstlichen Porträts im Anime-Stil, die zeitweise Eure sozialen Netzwerke fluteten. Genau diesen viralen Schneeballeffekt erhoffen sich die Entwickler nun für bewegte Bilder.

Gleichzeitig liefert dieses exklusive Feature die perfekte Begründung für kommende Preisanpassungen. Brancheninsider spekulieren bereits über völlig neue Premiummodelle, die speziell für professionelle Anwender entwickelt werden. Wer realistische Werbeclips per Texteingabe erstellt, spart sich teure Produktionsfirmen. Für einen solchen Service könnten künftig extrem hohe monatliche Gebühren fällig werden. Die Integration ist somit ein cleverer Weg, um die leeren Kassen des Unternehmens wieder aufzufüllen.

Die dunkle Seite der perfekten Illusion

Neben all der kreativen Freiheit werfen solch mächtige Werkzeuge gewaltige Schattenseiten auf. Wenn künftig jeder von Euch innerhalb von Sekunden täuschend echte Aufnahmen im Chatfenster erzeugen kann, verschwimmt die Grenze zwischen Wahrheit und Fiktion komplett. Die völlig unkomplizierte Zugänglichkeit birgt massive Risiken:

  • Politische Manipulation & Fake News: Die Gefahr von raffinierten Fälschungen und gezielter Desinformation wächst exponentiell, da Kampagnen in nie dagewesener Geschwindigkeit produziert werden können.
  • Trügerische Sicherheit: Die Entwickler setzen zwar unsichtbare Wasserzeichen ein, um künstliche Inhalte zu markieren, doch dieser technische Schutz hinkt der kriminellen Energie oft hinterher und ist trügerisch.

Wie schnell selbst absolute Medienprofis auf diese perfekten Illusionen hereinfallen, bewies im Februar 2026 ein beispielloser Vorfall im deutschen Fernsehen. Ein unmarkierter, per Computer generierter Clip über die US-Grenzpolizei (ICE) landete versehentlich direkt in den Hauptnachrichten des ZDF heute journal. Die Entdeckung sorgte nicht nur für einen öffentlichen Aufschrei, sondern zog auch sofortige personelle Konsequenzen für die verantwortliche Korrespondentin nach sich.

Ihr müsst Eure eigenen Augen künftig also noch kritischer hinterfragen. Diese faszinierende Technologie verlangt uns allen eine enorme Medienkompetenz ab, um in der unweigerlich anrollenden Flut an synthetischen Medien nicht völlig den Überblick zu verlieren.



Source link

Weiterlesen

Apps & Mobile Entwicklung

Intel Core Ultra 9 290HX Plus: Das echte neue Flaggschiff im Notebook startet schon heute


Intel Core Ultra 9 290HX Plus: Das echte neue Flaggschiff im Notebook startet schon heute

Bild: Intel

Während Intel im Desktop neu nur maximal Core Ultra 7 bringt, darf im Notebook ein echtes neues Flaggschiff ran: der Intel Core Ultra 9 290HX Plus startet schon heute, flankiert vom Intel Core Ultra 7 270HX Plus. Viele Änderungen sind identisch zum Desktop, aber nicht alle mit dabei, beispielsweise kein flotterer Speicher.

Eigentlich war er ja auch mal für den Desktop geplant, nun gibt es ein Flaggschiff aber nur für das Notebook, der Desktop bleibt hingegen in der Mittelklasse stecken. Der Intel Core Ultra 9 290HX Plus löst den 285HX im Notebook an der Spitze des Portfolios ab. Auch bei Intel wird die Luft an der Spitze nun aber durchaus dünn: Drei CPUs haben hier die gleiche Konfiguration aus 8P+16E-Cores – und weiter unten gibt es das gleiche Spiel noch einmal mit 8P+12E-Kernen.

Intel Core Ultra 200S Plus ergänzt das Portfolio
Intel Core Ultra 200S Plus ergänzt das Portfolio (Bild: Intel)

Ob es das Portfolio so wirklich braucht, steht deshalb klar auf einem anderen Papier. Und wiederum das dürfte letztlich dazu beigetragen habe, warum Intel im Desktop den Weg nicht geht respektive gehen kann. Denn eine Top-Lösung an der Spitze muss schließlich auch bezahlt werden. Wenn die Unterschiede im Alltag aber nicht auszumachen sind, wird die CPU nicht gekauft. Im Notebook wiederum verschwimmt der Preis in dem des Gesamtgeräts und ist hier leichter umsetzbar. Zudem wollen OEMs dort gern etwas „großes neues“ sehen, um damit die Verkäufe ankurbeln zu können. Auch das zieht im DIY-Markt nur bedingt.

Intel Core Ultra 200S Plus
Intel Core Ultra 200S Plus (Bild: Intel)

Die Unterschiede im Notebook sind letztlich sogar noch geringer als im Desktop. Zwar bringt auch Intel hier die schnelleren Die-to-Die-Verbindungen mit, beispielsweise bleibt der Speicher aber bei 6.400 MT/s stehen. Am Ende muss es deshalb auch hier auf Optimierungen hinauslaufen, weshalb ganze 12 Titel von insgesamt 32 Spiele in Intels Spielebenchmarks plötzlich APO (Intel Application Optimization) und iBOT (Intel Binary Optimization Tool) nutzen, Intels neue Optimierung für Spiele (und später eventuell auch mal Anwendungen). Heruntergebrochen auf Anwendungen bleiben am Ende nämlich im schnitt bestenfalls fünf Prozent übrig. Und wenn dabei berücksichtigt wird, dass es ausgewählte Herstellerbenchmarks sind, sieht die Realität beim Kunden in vielen Fällen dann vermutlich noch etwas weniger Zugewinn.

iBOT kann mehr Leistung bringen
iBOT kann mehr Leistung bringen (Bild: Intel)
12 Spiele mit APO+iBOT – ein Rekord
12 Spiele mit APO+iBOT – ein Rekord (Bild: Intel)
In Anwendungen legt die Leistung nur minimal zu
In Anwendungen legt die Leistung nur minimal zu (Bild: Intel)



Source link

Weiterlesen

Apps & Mobile Entwicklung

Dieses 30-Euro-Amazon-Gadget sollte jeder kennen


Manche Gadgets sollte man einfach kennen. Das aktuelle Amazon-Angebot, um das es in diesem Artikel geht, fällt definitiv in diese Kategorie und ist jetzt auch noch mit ordentlich Rabatt zu haben. Alles, was Ihr wissen müsst, erfahrt Ihr hier.

Lassen wir die Katze aus dem Sack: Es geht um Bluetooth-Tracker. Gerade in belebten Städten, in denen Taschendiebstahl leider immer wieder vorkommt, können solche Gadgets ein echter Lebensretter sein. Doch auch im Alltag spielen sie ihre Stärken aus – etwa wenn Ihr ständig nach Eurem Schlüssel sucht. Mit einem Tracker habt Ihr zumindest die Möglichkeit, verlorene Gegenstände schnell wiederzufinden. Bei Amazon bekommt Ihr jetzt einen Viererpack mit ordentlich Rabatt.

Ugreen FineTrack: Wie Apple – nur besser?

Das Gadget funktioniert genauso, wie ein Apple AirTag (Test). Ihr könnt es an Eurem Schlüsselbund befestigen oder im Geldbeutel sowie Koffer ablegen und schon seht Ihr, wo sich die Gegenstände befinden. Selbst am Halsband Eurer Fellnase findet der kleine Tracker einen Platz. Falls sich das Tier also mal wieder entscheiden sollte, die Gärten der Nachbarn umzugraben, seid Ihr die ersten, die Bescheid wissen. Der Tracker hat eine Akkulaufzeit von bis zu 12 Monaten und ist per USB-C-Kabel wiederaufladbar. Cool ist, dass Ihr die Tracker nicht nur mit iOS-Geräten, sondern auch mit Android verwenden könnt.

Spannend ist auch die „Left-Behind Remind“-Funktion. Solltet Ihr Euch zu weit von Eurem Tracker befinden, erhaltet Ihr eine Nachricht auf Euer Smartphone. Habt Ihr das Gadget also in der Geldbörse und jemand macht sich daran zu schaffen, erfahrt Ihr das recht schnell. Auch ein Alarm kann ertönen, wenn Ihr dies möchtet. Während der AirTag hier auf 60 dB kommt, bietet das Ugreen-Modell 100 dB, was ungefähr dem Lärm eines vorbeifahrenden Autos entspricht.

Smarter Tracker im Viererpack für unter 30 Euro

Der Hersteller hat eine interessante Alternative zum recht teuren AirTag etabliert. Es gibt kaum nennenswerte Unterschiede, wodurch sich das aktuelle Angebot richtig lohnen kann. Aktuell bekommt Ihr einen Viererpack der Tracker für 29,98 Euro, was nicht nur mit Blick auf die Alternative von Apple ein ziemlich guter Preis ist. Der UVP liegt mit 44,99 Euro rund 33 Prozent über dem Angebotspreis.

Möchtet Ihr Euch also absichern und sind Euch die AirTags einfach zu kostspielig, kommt jetzt besonders günstig an eine geniale Alternative. Bedenkt allerdings, dass dieser Deal nur bis zum 22. März gilt.

Was haltet Ihr von dem Angebot? Nutzt Ihr smarte Tracker oder habt Ihr Eure Schlüssel und Geldbörse immer griffbereit? Lasst es uns wissen!





Mit diesem Symbol kennzeichnen wir Partner-Links. Wenn du so einen Link oder Button anklickst oder darüber einkaufst, erhalten wir eine kleine Vergütung vom jeweiligen Website-Betreiber. Auf den Preis eines Kaufs hat das keine Auswirkung. Du hilfst uns aber, nextpit weiterhin kostenlos anbieten zu können. Vielen Dank!

Dieser Artikel ist Teil einer Kooperation mit Amazon.
Der Partner nimmt keinen Einfluss auf den Inhalt des Artikels.



Source link

Weiterlesen

Beliebt