Apps & Mobile Entwicklung
Claude-Entwickler: Anthropic nimmt 30 Mrd. Dollar bei Finanzierungsrunde ein

Anthropic hat in der jüngsten Finanzierungsrunde 30 Milliarden US-Dollar eingesammelt und kommt damit auf eine Bewertung von 380 Milliarden US-Dollar. Das KI-Startup mit den Claude-Modellen etabliert derzeit ein Geschäftsmodell, das sich insbesondere an Geschäftskunden richtet.
Die aktuelle Umsatzrate – also eine Hochrechnung basierend auf dem aktuellen Monat – liegt bei 14 Milliarden US-Dollar. Seit den ersten Einnahmen vor drei Jahren habe sich diese Umsatzkennziffer in jedem Jahr mehr als verzehnfacht.
Generell steht bei Anthropic das Geschäft mit Unternehmen im Fokus. Ein Schwerpunkt liegt bei der Software-Entwicklung, man fokussiert sich aber auch auf Bereiche wie Finanzdienstleistungen und Datenanalysen.
Claude Opus 4.6 als neues Top-Modell
Anthropic hatte mit Claude Opus 4.6 zuletzt eine neue Version des Top-Modells vorgestellt, das sich internen Benchmarks zufolge an die Spitze der KI-Modelle setzt. Absetzen konnte es sich vom Vorgänger Claude Opus 4.5 und liegt auch vor Googles Gemini 3 Pro und OpenAIs GPT-5.2.
Bekannt ist Anthropic mittlerweile vor allem für Agenten-Systemen. Mit Claude Code erlebt das Unternehmen derzeit einen Hype, das autonom arbeitende System gilt vor allem beim Programmieren als besonders leistungsfähig. Veröffentlicht wurde es im Mai 2025, mittlerweile steht es allein für eine Umsatzrate von 2,5 Milliarden US-Dollar.
Apps & Mobile Entwicklung
Wer ist Schuld? Der RAM!: Raspberry Pi 4, 5, 500+ und fast der ganze Rest werden teurer

Die Raspberry Pi Foundation hat eine Preiserhöhung für einen Großteil des aktuellen Portfolios angekündigt. Betroffen sind die Einplatinen-Computer Raspberry Pi 4 und 5, der Tastatur-Mini-PC Raspberry Pi 500(+) und die Compute Module. Hintergrund: Der teurere LPDDR4(X). Parallel wird ein Raspberry Pi 4 mit 3 GB eingeführt.
Nur 1- und 2-GB-Systeme sind sicher
Der Aufpreis beläuft sich bei den Raspberry Pi auf 25 US-Dollar je 4 GB Speicher, beim Raspberry Pi 500+ mit 16 GB LPDDR4X sind es mit 150 US-Dollar sogar 37,50 US-Dollar pro 4 GB. Ausgenommen sind die Varianten mit nur 1 oder 2 GB RAM. Dafür ist auch der neue Raspberry Pi AI HAT+ 2 betroffen.
Eine neue Wahl mit 3 GB
Ganz neu ist die Variante des Raspberry Pi 4 mit 3 GB LPDDR4-3200, er wird für 83,75 US-Dollar ins Programm aufgenommen und kann ab sofort bestellt werden.
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Intel Core 300: 6 Modelle von Wildcat Lake bringen 18A in den Massenmarkt

Nachdem sich zuletzt bereits die Vorzeichen für den baldigen Start verdichteten, sind nun sechs Modelle der neuen Serie Intel Core 300 (ohne Ultra) bekannt geworden. Diese werden die bisher ziemlich teuren Panther-Lake-CPU (Core Ultra 300) breiter in die Masse streuen, die Basis ist aber gleich: Intel 18A.
Schon zur CES 2026 war die CPU ein mehr oder weniger offenes Geheimnis, vor wenigen Wochen zeigte MSI bereits erste Notebooks. Dass die darin verbauten Prozessoren längst bei allen OEMs und Herstellern bekannt sind, liegt folglich auf der Hand. Also war es auch nur eine Frage der Zeit, bis diese an die Öffentlichkeit gelangen. Nun ist dieser Punkt erreicht.
Dass es jedoch gleich sechs Modelle geben wird, überrascht dann doch. So groß sind die Unterschiede letztlich gar nicht beziehungsweise können sie gar nicht sein, denn aus einem 2P+4LPE-Design lassen sich eigentlich nicht viele Varianten erstellen.
Fünf der sechs Modelle werden auf die volle Kernanzahl setzen, lediglich der kleinste Core 3 304 wird ein 1P+4LPE-Design – aber alle werden 6 MByte L3-Cache nutzen können. Die Unterschiede bei den jeweiligen Taktraten für die CPU-Kerne, aber auch die Grafikeinheit sind minimal, Leistungsunterschiede bei den fünf Core 5 und Core 7 wohl nur in der Theorie vorhanden – das zeigt die Erfahrung im Notebookbereich.
Die Besonderheit bei Wildcat Lake ist, dass auch die Xe-Cores in dem CPU-Tile auf die Intel-18A-Fertigung setzen, nur der IO-Die ist separat in TSMC N6 gefertigt. Bei Panther Lake gibt es stets einen separaten GPU-Tile, der mit 12 Xe-Cores von TSMC, der mit 4 Xe-Cores stammt von Intel. Für Intel Foundry ist der Chip wichtig, da man hiermit zeigen kann und muss, dass man bei hoher Ausbeute kostengünstig ein Produkt für die Masse in modernster Fertigung produzieren kann. Davon könnten zukünftige Aufträge externer Kundschaft abhängen.
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Für kleinere Zen-6-Epyc-CPUs: AMDs neuer Sockel SP8 besitzt 5.572 Kontaktflächen

AMDs nächste großen Zen-6-Epyc-Prozessoren der Familie Venice sitzen im neuen Sockel SP7. Darunter wird es wie üblich aber auch eine Nummer kleiner zugehen, der passende Sockel ist SP8. Die beiden neuen Sockel folgen dabei dem Muster der aktuell genutzten Sockel SP5 und SP6.
SP7 und SP8 ersetzen SP5 und SP6
Mehrere Einträge bei verschiedenen Ausrüstern offenbaren AMDs neuen Sockel SP8, wie InstLatX64 entdeckt hat.
Dieser wird demnach 5.572 Kontaktflächen nutzen, klar weniger als der Sockel SP7 mit 7.536 Kontaktflächen. Beide zusammen ersetzen Sockel SP5 mit 6.096 Kontakten und Sockel SP6 mit 4.844 Auflageflächen im LGA-Format.
Mehr Bandbreite dank MRDIMM
Laut bisherigen Gerüchten wird nur der neue Sockel SP7 16 Speicherkanäle unterstützen, der für Workstation-Aufgaben (Stichwort Threadripper) gedachte kleinere Sockel SP8 wird bei 8 Kanälen bleiben – schon deshalb braucht es viel weniger Pins.
In beiden Fällen wird aber aller Voraussicht nach eine viel höhere Speichergeschwindigkeit von bis zu 12.800 MT/s bei Nutzung von MRDIMM umgesetzt. Gegenüber dem aktuell genutzten Standard von maximal DDR5-6400 entspricht dies im Sockel SP8 einer Verdoppelung der Bandbreite, im Sockel SP7 gegenüber dem Sockel SP5 kommt noch mehr Bandbreite hinzu, da 16 statt 12 Speicherkanäle verfügbar sind.
Auch im Sockel SP8 mit Dual-Die
Auch die Epyc/Threadripper-Prozessoren im Sockel SP8 sollen dabei auf das Dual-IO-Die-Design setzen, das AMD zu Beginn des Jahres erstmals auf der Bühne gezeigt hat.
Im Sockel SP8 bedeutet das gemäß Gerüchten ebenfalls sehr viele zur Verfügung stehende PCIe-Lanes und mehr. AMD hatte zuletzt auch PCIe 6.0 als Standard für die neuen Server-Prozessoren bestätigt, zuvor hatten Gerüchte das schon benannt.
Traditionell sind die Gerüchte wenige Monate vor dem Start schon sehr genau, da viele dieser Chips bereits bei OEMs zur Qualifizierung im Einsatz sind. Erwartet wird die offizielle Vorstellung im Sommer dieses Jahres. Der Fokus liegt dann aber erst einmal auf den größten Venice-CPUs im Sockel SP7, um das AMD Helios Rack bestücken zu können, welches ab Q3/2026 ausgeliefert werden und AMD einen größeren Anteil am KI-Markt sichern soll.
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