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Volvo muss 40.000 Elektroautos wegen Akkuprobleme zurückrufen


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Volvo muss über 40.000 Fahrzeuge zurückrufen. Grund sei, dass die Akkus der Fahrzeuge überhitzen könnten, berichtet die britische Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf den schwedischen Autohersteller.

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Von dem Rückruf betroffen seien 40.323 Fahrzeuge vom Typ EX30 in den Varianten Single-Motor Extended Range und Twin-Motor Performance. Die Akkus könnten überhitzen und in Brand geraten. Volvo will die Besitzer der betroffenen Fahrzeuge kontaktieren und empfiehlt einstweilen, den Akku nur bis zu einem Stand von 70 Prozent zu laden.

Volvo bezieht die Akkus für seine Elektroautos von dem chinesischen Hersteller Shandong Geely Sunwoda Power Battery, einem Joint Venture, an dem der Volvo-Mutterkonzern Geely beteiligt ist. Laut Volvo hat der Hersteller die Probleme inzwischen gelöst und liefert neue Zellen.

Für Volvo ist der Fehler besonders peinlich, weil die schwedische Marke traditionell besonders auf Sicherheit achtet. Die Akkus in den betroffenen Fahrzeugen sollen ausgetauscht werden, was dem Hersteller voraussichtlich einen dreistelligen Millionenbetrag kosten wird. Die Akkumodule allein werden nach Berechnungen von Reuters 195 Millionen US-Dollar kosten. Hinzu kommen noch die Liefer- und Arbeitskosten. Volvo bezeichnete diese Berechnungen jedoch als spekulativ.

Der Volvo EX30 ist ein Kompakt-SUV, das auf der Geely-Plattform Sustainable Experience Architecture (SEA) basiert. Auf dieser Plattform baut Geely auch die Modelle X der Marke Zeekr sowie den Smart #1 und Smart #3. Die betroffenen Varianten des EX30 stattet Volvo mit Lithium-Nickel-Mangan-Cobalt-Oxide-Akkus (NMC) aus.

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(wpl)



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Tesla verklagt kalifornische Behörde wegen Falschwerbe-Urteil zu FSD


Tesla hat Klage gegen das kalifornische Department of Motor Vehicles (DMV) eingereicht. Der Autobauer will damit ein Urteil anfechten, das dem Unternehmen Falschwerbung bei den Assistenzsystemen „Autopilot“ und „Full-Self-Driving“ (FSD) vorwirft. Wie aus den beim Superior Court of California eingereichten Gerichtsdokumenten hervorgeht, sieht sich Tesla „zu Unrecht und ohne Grundlage“ als Betrüger dargestellt (Case No. 26STCP00629).

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Im Dezember 2025 hatte das Office of Administrative Hearings des US-Bundesstaats entschieden, dass Tesla durch seine Produktbezeichnungen gegen kalifornisches Recht verstoßen habe. Die Behörde argumentierte, die Begriffe „Autopilot“ und „Full-Self-Driving“ suggerierten fälschlicherweise, die Fahrzeuge könnten autonom fahren. Tatsächlich handelt es sich aber um Assistenzsysteme auf SAE-Level 2, die permanente Aufmerksamkeit und Eingriffsmöglichkeit des Fahrers erfordern.

Das DMV hätte nach dem Urteil die Möglichkeit gehabt, Teslas Lizenzen für Herstellung oder Verkauf von Fahrzeugen vorübergehend zurückzuziehen. Stattdessen forderte die Behörde Tesla auf, die Marketing-Sprache anzupassen. Bis zum 17. Februar 2026 hatte der Konzern die geforderten Änderungen vorgenommen, sodass ein Lizenzentzug nicht erforderlich wurde.

Tesla vermarktet sein Fahrassistenzsystem mittlerweile unter dem Namen „Full Self-Driving (Supervised)“ und bietet es ausschließlich als monatliches Abonnement für 99 US-Dollar an. Früher konnten Kunden zwischen verschiedenen Paketen wählen, darunter Standard-Autopilot, Enhanced Autopilot und Full Self-Driving mit Einmalzahlung sowie Beta-Zugang. Nach diesem Modell verkauft Tesla seine Fahrzeuge bislang auch noch in Europa. Der Zusatz „Supervised“ soll nun deutlicher machen, dass aktive Überwachung durch den Fahrer notwendig ist.

In der Klageschrift argumentiert Tesla, das DMV habe keine Beweise für eine tatsächliche Verwirrung kalifornischer Verbraucher vorgelegt. Das Unternehmen verweist darauf, dass sowohl im Marketing als auch in den Handbüchern klar und wiederholt darauf hingewiesen werde, dass die Systeme nicht autonom seien und ständige Aufsicht erforderten. Es sei unmöglich, die Funktionen zu kaufen oder zu nutzen, ohne mit diesen Warnungen konfrontiert zu werden.

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Der Rechtsstreit mit dem DMV ist nicht Teslas einzige juristische Auseinandersetzung zum Thema Fahrerassistenz. In Kalifornien läuft parallel eine Sammelklage, in der Kunden Geld für FSD zurückfordern. Zudem wurde Tesla in einem Fall teilweise haftbar gemacht für einen tödlichen Unfall mit aktiviertem Enhanced Autopilot – das Urteil belief sich auf 243 Millionen US-Dollar.


(mki)



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Elecrow ThinkNode M6: Solarbetriebener Meshtastic-Knoten für Außeneinsatz


Meshtastic-Geräte boomen: Die Idee, ein dezentrales Kommunikationsnetz ganz ohne Mobilfunk oder Internet aufzubauen, begeistert Maker und Outdoor-Enthusiasten gleichermaßen. Mit dem ThinkNode M6 bietet der chinesische Hersteller Elecrow jetzt einen solarbetriebenen Outdoor-Knoten (IP65 wird angegeben) an, der als autarker Repeater oder Netzknoten dauerhaft draußen montiert werden soll. Wir haben ein Testgerät, zur Verfügung gestellt von Elecrow, ausprobiert.

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Der ThinkNode M6 basiert auf dem nRF52840-Prozessor (ARM Cortex-M4, 64 MHz) und nutzt den LoRa-Transceiver SX1262 für die Langstreckenkommunikation. Bluetooth 5.4 (BLE) dient zur Konfiguration per Smartphone über die offizielle Meshtastic-App. Ein L76K-GPS-Modul ermöglicht Positionsbestimmung und das Teilen von Standortdaten im Mesh-Netz. Die Meshtastic-Firmware ist ab Werk aufgespielt – das Gerät soll also direkt einsatzbereit sein. Aber auch der Web-Flasher von Meshtastic kennt das Gerät bereits und auch das Updaten direkt aus der App heraus funktioniert.

Für die Stromversorgung sorgt ein 6-Watt-Solarpanel mit MPPT-Ladesteuerung, das zwei 18650-Lithium-Ionen-Zellen von Panasonic (zusammen 7000 mAh) laden soll. Das Kunststoffgehäuse ist laut Hersteller nach IP65 gegen Staub und Strahlwasser geschützt und soll Temperaturen von –20 °C bis +60 °C vertragen. Zwei wasserdichte SP11-Luftfahrtstecker bieten jeweils einen UART- und einen I2C-Anschluss, um externe Sensoren anzubinden. Ein USB-C-Anschluss – hinter einem Gummistöpsel – dient zum Flashen und zur externen Stromversorgung. Der Preis liegt bei etwa 70-80 Euro je nach Versand und Shop.



Das Gerät fühlt sich gut verarbeitet an und macht einen robusten Eindruck. Beim Einrichten zeigen sich allerdings schnell ein paar Schwächen: Die beiliegende Anleitung ist an entscheidenden Stellen missverständlich. So ist nicht klar erkennbar, welche der beiden mitgelieferten Antennen (GPS und LoRa, beide mit Aufkleber versehen, sonst äußerlich baugleich) an welchen der beiden RP-SMA-Anschlüsse gehört – am Gehäuse selbst fehlt eine Beschriftung nämlich. Vertauscht man sie, passiert zwar nichts Schlimmes, aber der Empfang ist dann entsprechend mies. Zur Orientierung: Der LoRa-Anschluss befindet sich auf der Seite mit den Anschlüssen oder von vorn gesehen rechts. Online im Wiki und auf den Produktseiten ist diese Information inzwischen klarer dargestellt.



Auch die im Handbuch (und Wiki) beschriebenen LED-Blinkcodes stimmten bei unserem Testgerät nicht mit der Realität überein. Und die Tastenfunktionen – abgesehen vom offensichtlichen Reset-Knopf – blieben uns trotz Lektüre des Manuals ein Rätsel. Wie lange man den Funktionsknopf zum Ausschalten drücken muss, verrät die Dokumentation nicht. Der Standard-Pairing-Code für das Bluetooth lautet übrigens 123456 was sich per Meshtastic-App ändern lässt.

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Dokumentation und ein Wiki gibt es bereits, auch bietet Elecrow mit einer eigenen E-Mail Hilfe an. Aufgrund des chinesischen Neujahrsfests konnten wir diese aber nicht testen.

Die spannendste Frage bei einem Solar-Outdoor-Knoten ist natürlich: Reicht die Sonne? In unserem Test Ende Februar, am Fenster im ersten Stock mit Ausrichtung nach Südwesten, zeigte sich: Bei indirektem Licht wurde der Akku gerade so gestützt, aber nicht wirklich geladen – der Ladezustand stieg um etwa ein Prozent pro Stunde. Erst ab dem frühen Nachmittag, wenn die direkte Sonne auf das Panel traf, besserte sich die Bilanz. Ob die zwei 18650-Zellen für einen zuverlässigen Dauerbetrieb in unseren Breitengraden ausreichen, bleibt fraglich – besonders in den dunklen Wintermonaten. Hierzu haben wir noch keine Langzeiterfahrung.


Energiedaten aus Meshtastic App

Energiedaten aus Meshtastic App

Eine Nacht im Februar. Die grüne Kurve zeigt den Akkustand, allerdings während der Ladung nur als 100 % solange das Licht ausreicht.

Im Betrieb kam es bei uns zu einem plötzlichen kompletten Verlust der Bluetooth-Verbindung. Da das Gerät kein Display besitzt, ist man für Konfiguration und Statusabfragen vollständig auf die BLE-Verbindung zur Meshtastic-App angewiesen. Ohne diese Verbindung lässt sich das Gerät nicht einmal sauber herunterfahren – nur ein Reset per Taste ist möglich, ein Abschalten wie in der Anleitung beschrieben funktionierte nicht. Im schlimmsten Fall bleibt nur das Neu-Flashen der Firmware über USB-C.

Die Energie-Daten wurden dann hilfsweise per Telemetrie über ein zweites Gerät (Thinknode M2) abgefragt. Im GitHub von Meshtastic gibt es dazu noch keine Issues, möglich wäre auch ein Problem am Gerät selbst, für eine genauere Betrachtung fehlte uns aber die Zeit. Ebenso für einen Test mit Meshcore, einem sehr Meshtastic ähnlichen Projekt, welches das Gerät ebenso unterstützt.

Die mitgelieferte Montagehalterung besteht komplett aus Kunststoff und erlaubt ein gewisses Drehen, Neigen und Verstellen der Höhe. Für eine dauerhafte Außenmontage an einem exponierten Standort wirkt sie allerdings nicht besonders vertrauenerweckend. Auch bei der Wetterfestigkeit gibt es Bedenken: Während das Gehäuse selbst IP65-zertifiziert ist, sind die Antennenanschlüsse eher nicht. Hier empfiehlt es sich, die Gewinde mit Kontaktfett zu schützen oder Schrumpfschlauch über die Verbindungen zu ziehen. Der USB-C-Anschluss wird lediglich durch einen aufgesteckten Gummistöpsel geschützt und sitzt nicht besonders dicht.

Der Elecrow ThinkNode M6 ist ein interessantes Produkt: ein solarbetriebener, wetterfester Meshtastic-Knoten zum Aufhängen, der ein LoRa-Mesh-Netz erweitern soll – und das zu einem vertretbaren Preis und ohne großes Gebastel. Die Hardware-Basis mit nRF52840, SX1262 und GPS ist solide, die Erweiterungsmöglichkeiten über die wasserdichten Sensoranschlüsse sind ein echtes Plus.

In der Praxis offenbaren sich aber deutliche Schwächen bei Dokumentation, Software-Stabilität und einigen Konstruktionsdetails. Wer das Gerät in Mitteleuropa ganzjährig autark betreiben will, sollte die Solarleistung kritisch im Auge behalten. Und ob das Kunststoffgehäuse und die Montagelösung mehrere Jahre Wind und Wetter trotzen, muss sich erst noch zeigen. Bastler, die bereit sind, bei Problemen selbst Hand anzulegen und gegebenenfalls die Firmware neu zu flashen, bekommen ein brauchbares und kompaktes Gerät.


(caw)



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Dank Foxconn: Mac mini künftig (auch) „made in Texas“


Apples Versuche, Macs in den USA herstellen zu lassen, waren bislang nur mittelprächtig erfolgreich. So fertigte der Konzern zu Zeiten der ersten Trump-Administration den Mac Pro in Texas und auch einige KI-Server sollen in der Heimat des iPhone-Konzerns vom Band laufen. Doch von einer Massenproduktion konnte bislang nicht die Rede sein, es ging stets um Nischengeräte. Das soll sich künftig ändern:

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Das Unternehmen kündigte am Montag an, noch in diesem Jahr mit einer Herstellung des Mac mini in Houston zu beginnen. Gegenüber dem Wall Street Journal sagte Chief Operating Officer Sabih Khan, dies sei Teil einer Investitionsoffensive von 600 Milliarden US-Dollar, die der Konzern bis 2029 in den USA ausgeben will. Die Fertigung erfolgt wie üblich nicht durch Apple selbst, sondern über den aus Taiwan stammenden Auftragsfertiger Foxconn, der auch die Mitarbeiter einstellt. Die Geräte „made in Texas“ sollen hauptsächlich im US-Markt landen. Der Rest der Produktion, die auch nach Europa geht, stammt weiterhin aus Asien.

Die Anlage in Houston besteht aus zwei Haupthallen – in einer entstehen die ebenfalls von Foxconn gebauten KI-Server für Apples Rechenzentren, in der anderen die Mac minis. Angeblich steht eine Fläche von rund 20.000 Quadratmetern zur Verfügung. Apple reagiert mit der Fertigung auf Forderungen der zweiten Trump-Regierung, mehr in den USA zu produzieren – inklusive iPhone. Letzteres wird aber nach allen bekannten Infos von Apple nicht umgesetzt, weil es schlicht zu teuer wäre.

Apple hatte in einer Fabrik in Austin, die 2013 erstmals eröffnet wurde, zunächst versucht, den Mac Pro zu bauen. Es ist unklar, ob das noch geschieht; laut Wall Street Journal ist die Herstellung mindestens stark zurückgegangen. Allerdings verkauft sich die Workstation sowieso sicherlich schlecht: Sie ist sowohl veraltet als auch extrem teuer.

Der Mac mini ist für Apple hingegen ein Hitprodukt: Besonders seit dem M4 und M4 Pro, erschienen 2024, bekam der nochmals kleiner gewordene Kompakt-Desktop Auftrieb. Zuletzt waren die Geräte teils aufgrund des Hypes um das KI-Agentensystem OpenClaw ausverkauft. Apple machte keine Angaben zu den in Texas geplanten Stückzahlen. Es dürfte sich zudem um ein reines Endmontagewerk handeln, meinen Beobachter; die Vorproduktion stammt nach wie vor vor allem aus Asien.

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(bsc)



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