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Jurassic World war erst der Anfang: Die spektakulärste Dino-Serie aller Zeiten kommt

Was, wenn die Grenze zwischen Realität und Fiktion so sehr verschwimmt, dass Ihr den Atem längst ausgestorbener Giganten fast im Nacken spüren könnt? Ein legendärer Visionär kehrt zu seinen Wurzeln zurück und setzt dabei technologische Maßstäbe, die alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen.
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Erpressung! US-Regierung will KI-Konzern in den Krieg zwingen
Das US-Verteidigungsministerium will Anthropic (Claude KI) zwingen, seine ethischen Schutzwälle für die Kriegsführung einzureißen. Ein Machtkampf um 200 Millionen Dollar und die Seele der KI: Muss technologische Sicherheit am Ende weichen, wenn die KI an der Front gebraucht wird?
Ultimatum am Freitag: Das Pentagon erzwingt den Gehorsam
Das US-Verteidigungsministerium (DoD) hat die Samthandschuhe ausgezogen. In einer strategischen Eskalation setzt Verteidigungsminister Pete Hegseth dem KI-Pionier Anthropic ein Ultimatum bis Freitag, 17:01 Uhr ET. Das Ziel: Die vollständige Beseitigung technischer Beschränkungen für militärische Anwendungen.
Der Hintergrund ist brisant: Spätestens seit dem Einsatz von Claude bei der Festnahme des venezolanischen Machthabers Nicolás Maduro im Januar gilt die Technologie als kriegsentscheidend. Dass Anthropic sich danach gegenüber dem Partner Palantir über die Art des Einsatzes beschwerte, hat im Pentagon einen tiefen Bruch hinterlassen.
Ultimatum des „Kriegsministers“: Das Pentagon erzwingt den Gehorsam
Minister Hegseth droht CEO Dario Amodei mit einer juristischen Zange, die beispiellos ist. Einerseits droht er mit dem Defense Production Act (DPA) aus der Ära des Kalten Krieges, um Anthropic rechtlich zu zwingen, seine Modelle für alle „rechtmäßigen“ Zwecke zu öffnen. Gleichzeitig droht er, das Unternehmen als Lieferkettenrisiko zu brandmarken.
Hier offenbart sich ein absurdes Paradoxon: Das Pentagon will Anthropic als Risiko abstempeln (was normalerweise den Ausschluss bedeutet), während es sie gleichzeitig per Gesetz zur Zusammenarbeit zwingen will. Für Anthropic steht ein 200-Millionen-Dollar-Vertrag auf dem Spiel; das Label als Sicherheitsrisiko wäre ein wirtschaftliches Todesurteil für jegliche Regierungsgeschäfte.
Die „roten Linien“ im Kreuzfeuer
Amodei hält bisher an zwei Kernverboten fest: Claude darf keine autonomen kinetischen Entscheidungen treffen (KI entscheidet über den tödlichen Schuss) und nicht für die Massenüberwachung von US-Bürger:innen eingesetzt werden. Das Unternehmen gesteht zudem ein, dass die KI technisch noch nicht gut genug sei. Das bedeutet, dass sie unzuverlässig arbeitet – fatal, wenn die KI doch über Leben und Tod im Krieg entscheiden soll.
Hegseth und der neue KI-Beauftragte der Trump-Administration, David Sacks, diskreditieren diese Sicherheitsvorkehrungen als „woke AI“. Durch eine neue Executive Order wird versucht, technische Sicherheitsstandards als ideologische Barrieren politisch umzudeuten und zu „deprogrammieren“.
Der Druck auf Anthropic wird zudem durch die Konkurrenz verschärft. Während Amodei zögert, haben OpenAI, xAI und Google bereits signalisiert, alle rechtmäßigen Befehle zu befolgen. Besonders pikant: Elon Musks Grok (xAI) erhielt genau in dieser Woche die Zulassung für klassifizierte Netzwerke. Dieser strategische Hebel signalisiert Anthropic deutlich: Ihr seid ersetzbar.
Tragisch, denn Anthropic war ursprünglich das erste Unternehmen, das für den Einsatz in klassifizierten militärischen Systemen zugelassen wurde. Das geschah, da Claude als besonders sicher und steuerbar galt. Diese Monopolstellung bröckelt gerade also gewaltig. Erst im Juli 2025 erhielten die Konkurrenten allesamt Verträge im Wert von bis zu 200 Millionen US-Dollar – jetzt könnten sie Anthropic ausbooten.
Einordnung: Das Ende der gemeinnützigen KI?
Eine kurze Einordnung, was diese Nachricht meines Erachtens bedeutet: Wir erleben gerade den Moment, in dem der Staat die Autonomie der Tech-Branche endgültig bricht. Wenn Sicherheit zum politischen Hindernis erklärt wird, verliert das Konzept der verantwortungsvollen KI seine Basis. Dazu habe ich drei Gedanken:
- Sicherheit ist kein Kulturkampf: Die Umdeutung technischer Leitplanken in „Wokeness“ durch Akteure wie Hegseth und Sacks ist eine gefährliche Instrumentalisierung. Dabei geht es gar nicht um Ideologie, sondern um die Stabilität und Vorhersehbarkeit hochkomplexer Systeme.
- Der Tod des Public-Benefit-Modells: Anthropic wurde als Gegenentwurf zu OpenAI gegründet, übrigens von Ex-OpenAI-Leuten wie Amodei. Wenn das Unternehmen unter dem DPA einknickt, ist das Ideal einer gemeinwohlorientierten KI (Public Benefit AI) angesichts nationaler Sicherheitsinteressen faktisch tot.
- Export von entfesselter KI: Sollte das Pentagon dieses Armdrücken gewinnen, werden de-programmierte, sicherheitsreduzierte Modelle zum neuen US-Standard. Für Europa bedeutet das: Wir könnten bald mit KI-Systemen geflutet werden, deren ethische Airbags auf Befehl Washingtons deaktiviert wurden. Das bedeutet kurz gesagt, dass Ihr im Krieg von dieser KI alles verlangen könnt. Ganz egal, wie brutal oder kontrovers ein Befehl auch sein mag.
Der Ausgang dieses Machtkampfes wird definieren, ob wir die Kontrolle über autonome Systeme behalten – oder ob wir die Sicherheit für das Versprechen absoluter militärischer Dominanz opfern.
Bleibt die Frage: Werden wir die Geister, die wir riefen, noch kontrollieren können, wenn sie erst einmal gelernt haben, ohne menschliches Veto zu schießen? Was denkt Ihr darüber?
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Medien-Player: Zoom Player Max 22.2 verbessert YouTube-Unterstützung

Zoom Player hat in Version 22.2 eine neue Suchfunktion erhalten, mit der Nutzer auch auf anderen Plattformen gezielt nach neuem Material Ausschau halten können. Neuerungen hat ebenso die YouTube-Unterstützung erfahren, aber auch das übliche Bereinigen von Fehlern darf bei der neuen Ausgabe nicht fehlen.
Suche umfasst mehr Quellen
Die neue Suchfunktion soll vor allem Live-Streams, Live-Programme, VOD-Filme und VOD-Fernsehsendungen durchsuchen können und ist direkt in die Benutzeroberfläche integriert. Darüber hinaus ist mit ZP Remote Neo eine neue Fernbedienung im Google Play Store verfügbar, mit der sich der Medien-Player bequem von jedem Smartphone oder Tablet steuern lässt. Über diese können zudem zwischen verschiedenen PCs gewechselt werden, auf denen der Zoom Player läuft, außerdem steht ein vollständig anpassbares Tasten-Layout zur Verfügung. Der Entwickler betont, dass die Fernbedienung quelloffen ist und weder Werbung noch Tracking enthält. Sie ist kostenlos erhältlich, wer den Entwickler bei seiner Arbeit unterstützen möchte, kann jedoch eine Lizenz erwerben.
YouTube-Wiedergabe verbessert
Auch für Inhalte von YouTube hat der Medien-Player ein Upgrade erhalten: Unterstützt wird nun DirectShow-/libVLC-Streaming, das auf dem Open-Source-Projekt yt-dlp basiert. Dabei handelt es sich um ein Befehlszeilentool, mit dem YouTube-Video-URLs gescannt und direkte Video- sowie Audiostreams bereitgestellt werden können. Die Funktion beschränkt sich nicht ausschließlich auf YouTube-Videos, sondern kann ebenso Inhalte von Instagram, TikTok, SoundCloud, X und vielen weiteren Diensten wiedergeben.
Darüber hinaus lässt sich die YouTube-Wiedergabe in der Anwendung nun so konfigurieren, dass wahlweise der offizielle YouTube-IFRAME-Javascript-Player, die DirectShow-Medien-Engine mit yt-dlp oder DirectShow verwendet wird. Der offizielle IFRAME-Javascript-Player stellt laut Entwickler die schnellste und zugleich reaktionsschnellste Wiedergabe dar. Da dieser allerdings in einem Webbrowser (Microsofts WebView2) eingebettet ist und nicht die DirectShow-Medien-Engine nutzt, fehlt ihm die Unterstützung für hochwertigere Video-Skalierer (MadVR/MPC-VR) sowie für benutzerdefinierte Audio-Ausgabegeräte.
Zusätzlich unterstützt der Player nun das APV-Format, einen hocheffizienten, intra-frame-only und visuell verlustfreien Video-Codec. Für die Wiedergabe von APV sind die LAV-Filters in Version 0.81 oder neuer erforderlich, die gegebenenfalls separat installiert werden müssen.
Zahlreiche Fehlerbehebungen durchgeführt
In vergangenen Versionen sorgten mehrere Fehler im Cache dafür, dass bei der Indizierung von Video-Streaming-Episodenführern zu Wiedergabelisten die Cache-Datei mit doppelten Einträgen überladen wurde. Dies hatte zur Folge, dass nachfolgende Indizierungen sowie die globale Programmsuche verlangsamt werden konnten. Dieses Problem sollte mit der neuen Version nicht mehr auftreten. Darüber hinaus wurde ein Absturz behoben, der beim Versuch auftrat, die Episodenliste einer VOD-Fernsehsendung zu durchsuchen, wenn bei einzelnen Fernsehsendungen eine andere Art der Kodierung von Episoden-Metadateninformationen verwendet wurde. Ein weiterer behobener Absturz betraf den Versuch, eine externe Audiospur bei deaktiviertem DSP-Filter des Zoom Players zu verwenden.
Eine komplette Übersicht über die zahlreichen Neuerungen und Änderungen geben die sehr ausführlichen Release Notes.
Ab sofort erhältlich
Der Zoom Player 22.2 ist ab sofort auf der Website des Entwicklers für Windows erhältlich. Alternativ kann der Medien-Player wie gewohnt auch bequem über den Link am Ende dieser Meldung aus dem Download-Bereich von ComputerBase bezogen werden.
Der Hersteller stellt eine zeitlich begrenzte Test-Version zur Verfügung. Für eine Nutzung darüber hinaus muss eine Lizenz erworben werden, die wahlweise 28 Euro pro Jahr oder einmalig 55 Euro beträgt.
Downloads
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3,3 Sterne
Der Zoom Player eignet sich zum Abspielen von DVDs und Videos diverser Formate.
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Japannext: Newcomer bietet 6K-Monitor für 900 Euro

Bisher war der Asus ProArt PA32QCV die günstigste Option für eine 6K-Auflösung am Monitor. Die rund 1.300 Euro werden aber nun von einem japanischen Hersteller deutlich unterboten. Japannext vertreibt seinen JN-IPS326K-HSPC9 mit 6.016 × 3.384 hierzulande zum Kampfpreis von knapp 900 Euro.
„6K“ kostete bisher über 1.300 Euro
Bei Monitoren mit einer 6K-Auflösung, gemeint sind hier Auflösungen mit rund 6.000 Pixeln in der Horizontalen, gibt es bisher nicht viel Auswahl. Sündhaft teuer ist dabei Apples Pro Display, es gibt aber inzwischen Alternativen wie den besagten ASUS ProArt PA32QCV, der aktuell für 1.329 Euro zu haben ist.
Japannext bietet „6K“ für 900 Euro
Beim hierzulande noch wenig bekannten Hersteller Japannext aus Tokio, der erst 2016 gegründet wurde und seit Ende 2023 auch über eine Niederlassung in Frankreich für den Vertrieb in Europa verfügt, gibt es dieselbe Auflösung wie bei Apple und Asus jetzt wesentlich günstiger. Der Preis des 6K-Monitors JN-IPS326K-HSPC9 liegt aktuell bei nur 899 Euro – angeblich sogar inklusive Expresslieferung. Verkauft wird der Monitor über den Online-Shop des Herstellers, der darüber auch Deutschland beliefert und gängige Bezahlmethoden wie SEPA-Überweisung, Rechnung (Klarna) oder PayPal akzeptiert.
Die Ausstattung des günstigsten 6K-Monitors
Die Eckdaten lesen sich ordentlich: Das IPS-Panel mit 31,5 Zoll Diagonale liefert besagte 6.016 × 3.384 Pixel im 16:9-Format, was eine hohe Bildpunktdichte von 219 ppi bedeutet. Die Bildwiederholrate erreicht aber nur 60 Hz, was aber auch für die anderen Monitore mit dieser Auflösung im Markt gilt. Nur der Dell UltraSharp 52 Thunderbolt Hub Monitor (U5226KW) bietet eine (andere) 6K-Auflösung mit 120 Hz, der aber bei 52″ im 21:9-Format nicht für den direkten Vergleich heranzuziehen ist.
Auch bei der Reaktionszeit müssen mit 8 ms Abstriche gemacht werden, die andere allerdings nur per Overdrive unterbieten. Das Kontrastverhältnis wird mit 1.500:1 angegeben, die Helligkeit soll 500 cd/m² erreichen. Die Farbtiefe wird auf 1,07 Milliarden Farben beziffert. Echte 10 Bit sind hier aber unwahrscheinlich und letztlich könnte das gleiche Panel mit 8 Bit + FRC von AU Optronics wie beim Asus ProArt PA32QCV zum Einsatz kommen.
Die Anschlüsse bilden einmal DisplayPort 1.4, zweimal HDMI 2.1, einmal USB-C mit 90 Watt Power Delivery sowie zweimal USB-A für die KVM-Switch-Funktion. Integrierte Lautsprecher und ein vielseitig verstellbarer sowie per VESA-Vorrichtung austauschbarer Ständer gehören ebenso zur genannten Ausstattung wie die Unterstützung von AMD FreeSync und Nvidia G-Sync. Die Leistungsaufnahme wird mit 44 Watt im typischen Betrieb und 38 Watt im Eco-Modus angegeben.
Noch keine Tests oder Rezensionen
Zur Stunde lässt sich allerdings noch kein Testbericht zum JN-IPS326K-HSPC9 finden und die ohnehin meist nicht sehr hilfreichen Rezensionen auf Amazon folgen erst, denn dort gibt es den Monitor ebenfalls für knapp 900 Euro* erst seit kurzem zu kaufen. Ob das Schnäppchen qualitativ überzeugen kann, bleibt letztlich abzuwarten.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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