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Künstliche Intelligenz

NASA unter Druck wegen privater Raumstation, aber ISS-Betrieb vielleicht länger


Die NASA hat vom US-Senat einen strengen Zeitplan bekommen, um den Übergang von der ISS zu privaten Raumstationen sicherzustellen. Der Betrieb der Internationalen Raumstation (International Space Station, ISS) soll in knapp fünf Jahren eingestellt werden, und nach Ansicht von US-Senator Ted Cruz hat sich die NASA bislang nicht ausreichend um Nachfolger gekümmert. Jetzt wurde der Druck auf die Weltraumorganisation erhöht, sich dringend um kommerzielle Raumstationen zu kümmern. Denn die Mission der ISS soll erst beendet werden, wenn privater Ersatz im Orbit betriebsbereit ist. Das könnte zu einer Verlängerung der ISS-Laufzeit führen.

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Anfang November 2025 feierte die ISS den 25. Geburtstag, denn am 2. November 2000 betrat die erste ISS-Crew die Station. Einige Teile der Raumstation sind also bereits fast drei Jahrzehnte alt. Deshalb wurde beschlossen, die Mission der ISS voraussichtlich 2031 zu beenden. Die Station wird dann kontrolliert abgesenkt und soll beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre verglühen. Für die Fortführung wissenschaftlicher Experimente sollen private Raumfahrtunternehmen Stationen im All errichten.

Zwar arbeiten verschiedene Firmen wie Axiom Space, Blue Origin und Vast Space daran, doch bislang wissen diese nicht genau, welche Anforderungen die NASA von neuen Raumstationen verlangt. Deshalb hat US-Senator Ted Cruz den Druck erhöht. Vergangene Woche hat sein Komitee den „NASA Authorization Act of 2026“, der das Budget der Weltraumorganisation festlegt, durch einen Zeitplan für kommerzielle Raumstationen ergänzt, wie Ars Technica berichtet.

Demnach soll die NASA innerhalb von 60 Tagen die Anforderungen für kommerzielle Raumstationen in der erdnahen Umlaufbahn veröffentlichen. Innerhalb von 90 Tagen soll die endgültige Ausschreibung veröffentlicht werden, um Angebote aus der Branche einzuholen. Schließlich soll die NASA innerhalb von 180 Tagen Verträge mit zwei oder mehr Anbietern solcher Stationen abschließen. Damit soll die Weltraumorganisation die Entwicklung privater Raumstationen dieses Jahr konkret auf den Weg bringen.

Axiom Space begrüßte die Pläne und erklärte in einem Beitrag auf X, dass das Unternehmen das NASA-Ermächtigungsgesetz von 2026 unterstützt. Der Chef von Vast Space, Max Haot, pflichtet der Gesetzesänderung ebenfalls bei und sagte in einem Interview dazu: „Wir begrüßen das erneute Bekenntnis zum Übergang von der ISS zu kommerziellen Alternativen.“ Haot fügte hinzu, dass Vast bis Ende 2030 Menschen im Orbit haben wird, es aber keinen festen Termin für das Ende der ISS geben sollte. Dies sollte stattdessen davon abhängen, wann die privaten Raumstationen einsatzfähig sind.

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Die Gesetzesänderung folgt diesem Ansatz, denn dort heißt es, dass der „NASA-Administrator die Außerbetriebnahme der ISS erst dann einleiten darf, wenn ein kommerzielles Ziel im erdnahen Orbit eine erste Betriebsfähigkeit erreicht hat“. Dem US-Senat ging es aber wohl eher um eine mögliche Verlängerung des ISS-Betriebs bis 2032 bei weiteren Verzögerungen. Allerdings müsste dies mit internationalen Partnern wie Russland abgestimmt werden.

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(fds)



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Überblick über die Architekturen von Web-Apps


Anno 1989, zur Geburtsstunde des World Wide Web, war die Welt noch übersichtlich: Ein Browser stellt eine HTTP-Anfrage, ein Server liefert ein statisches Dokument. Dieses schlichte Request-Response-Modell hat die Webentwicklung über Jahrzehnte geprägt – und kommt auch heute noch zum Einsatz.

Frontend-Entwickler haben über die Jahre viele neue Konzepte darauf aufgesetzt, um Webanwendungen immer individueller, dynamischer und schicker zu machen. Jede Generation von Entwicklern erbte die Entscheidungen der vorherigen, auch die fragwürdigen. So wurde zum Beispiel ausgerechnet die in zehn Tagen zusammengehackte Programmiersprache JavaScript zu einem Kernelement des gesamten Web-Stacks.

  • Jede Web-App existiert gleichzeitig auf dem Server und im Browser – die jeweils grundlegend verschiedene Möglichkeiten bieten.
  • Von der statischen HTML-Seite bis zu modernem Server-Side Rendering hat die Entwicklergemeinde verschiedene Architekturen hervorgebracht, um dieses Problem in den Griff zu bekommen.
  • In vielen Anwendungsfällen fährt man mit althergebrachter Technik einfacher, wartbarer und ökonomischer als mit modernen Full-Stack-Frameworks.

Wer heute eine neue Webanwendung konzipiert, solle die Vorteile und die Probleme kennen, die die entstandenen Bauformen mit sich bringen. Denn keine der Architekturen wurde von den ihr nachfolgenden komplett verdrängt oder vollständig ersetzt, im Gegenteil: Entwicklern steht heute das gesamte Repertoire an Architekturen aus knapp 40 Jahren Web-Geschichte zur Auswahl.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Überblick über die Architekturen von Web-Apps“.
Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.



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iX-Workshop: PowerShell für effiziente Systemadministration


Die Verwaltung und Automatisierung von Windows-Umgebungen sind wichtige Aspekte in der Arbeit eines Systemadministrators. PowerShell ist dabei das bevorzugte Werkzeug, um Effizienz, Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit zu gewährleisten.

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In unserem dreitägigen Praxis-Workshop PowerShell für Systemadministratoren erwerben Sie das notwendige Wissen, um sowohl grundlegende als auch fortgeschrittene Aufgaben in der Windows-Administration zu beschleunigen. Sie lernen, PowerShell-Skripte zu schreiben, um wiederkehrende Aufgaben zu automatisieren, Daten zu verwalten, Berichte zu erstellen und Systeme effizient zu konfigurieren. Der Kurs bietet Ihnen eine Mischung aus Theorie und praxisnahen Übungen, die Sie sofort in Ihrem Arbeitsalltag anwenden können.

Während des gesamten Workshops haben Sie Zugriff auf eine eingerichtete Laborumgebung. In diesem sicheren Umfeld können Sie die erlernten Inhalte direkt anwenden und vertiefen, um Ihre PowerShell-Kenntnisse zu festigen.

Der Workshop richtet sich an Systemadministratoren, die in Windows-Umgebungen arbeiten und ihre Kenntnisse im Bereich der Automatisierung mit PowerShell erweitern möchten. Er ist sowohl für Administratoren ohne PowerShell-Erfahrung als auch für diejenigen gedacht, die bereits über grundlegende PowerShell-Kenntnisse verfügen, aber noch unsicher im Umgang mit eigenen Skripten sind.

Ihr Trainer Philip Lorenz verfügt über mehrjährige Erfahrung in den Bereichen Windows Server, VMware und Azure. Seine Kernkompetenz liegt vor allem in der Prozessautomatisierung. Als erfahrener PowerShell-Trainer und DevOps-Experte unterstützt er Administratoren dabei, ihre täglichen Aufgaben effizient zu automatisieren.


Upgrade für Ihre IT-Skills - Von Experte zu Experte

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(ilk)



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Wegen KI-Kosten: Microsoft will mit Abfindungen rund 9000 Stellen abbauen


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Microsoft will die Zahl der Angestellten in den USA mit einem freiwilligen Abfindungsprogramm um bis zu sieben Prozent verringern, das wären fast 9000 Stellen. Die Personalchefin habe erklärt, dass Abfindungsangebote an fast alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gehen würden, deren Alter plus ihre Jahre bei Microsoft die Summe 70 erreicht oder übersteigt, berichtet unter anderem die New York Times. „Wir hoffen, dass das Programm den Berechtigten die Gelegenheit eröffnet, diesen nächsten Schritt nach ihren eigenen Vorstellungen und mit großzügiger Unterstützung des Unternehmens zu gehen“, zitiert die Zeitung aus dem Rundschreiben. Der geplante Stellenabbau fällt in eine Zeit wachsender Kosten für den Auf- und Ausbau von Rechenkapazität für KI-Technik.

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Für Microsoft ist das Abfindungsprogramm nicht die erste Maßnahme zur Senkung der Personalkosten, für die Betroffenen dürfte sie aber merklich angenehmer sein als die bisherigen Stellenstreichungen. In mehreren Wellen hat der Konzern allein 2025 Tausende Jobs gestrichen, betroffen waren alle Unternehmensbereiche. Zuletzt hatte der Konzern laut CNBC etwa 228.000 Beschäftigte weltweit, 125.000 davon in den USA. Nur an letztere richtet sich jetzt das Angebot, ausgenommen sind den Berichten zufolge bestimmte Führungspositionen sowie Angestellte mit Arbeitsverträgen, die Prämien für einen erreichten Umsatz enthalten. Wie viele der etwa 8750 Berechtigten das Abfindungsangebot angesichts des schwierigen Arbeitsmarkts annehmen, ist noch unklar.

Ungefähr zeitgleich zu Microsoft hat Meta sogar angekündigt, etwa zehn Prozent der Angestellten entlassen zu wollen. Betroffen sind bei dem Facebook- und Instagram-Konzern knapp 8000 Menschen. Zudem sollen 6000 Stellenausschreibungen zurückgezogen werden. Die Kündigungen werden ausdrücklich auch Mitarbeiter betreffen, die „wertvolle Beiträge“ geleistet haben, hat die Personalabteilungsleiterin in einem internen Rundschreiben erklärt. Begründet wurde der Schritt mit den hohen Investitionskosten in KI-Infrastruktur, derselbe Grund, der auch hinter dem Abfindungsprogramm von Microsoft stecken dürfte. Die großen Tech-Konzerne stecken weiterhin Milliardensummen in den Aufbau von Rechenzentren, und die Investitionssumme soll noch weiter steigen.


(mho)



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