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Römischer City Builder: Nova Roma bringt Götter, Farmen, Thermen und Insulae

Nova Roma verbindet klassische Aufbaustrategie mit römischen Szenenelementen und überschneidet sich damit zwar teils mit Anno 117, setzt durch Optik und Gameplay dennoch starke eigene Akzente. Der Indie-Titel ist jetzt im Early Access verfügbar.
Nachfolger von Kingdoms and Castles
Das Spiel baut auf dem Spielprinzip von Kingdoms and Castles auf: Der Citybuilder aus dem Mittelalter überzeugte mit einer Low-Poly-Grafik, dem Sammeln von Ressourcen, dem Aufbau von kleinen Siedlungen und der Versorgung derselben mit Nahrung und Annehmlichkeiten. Der neue Ableger Nova Roma baut auf diesem Prinzip auf, verfrachtet das Gameplay aber ein paar Hundert Jahre zurück in das römische Reich und verbindet daher neue Elemente mit der Erfolgsformel des Indie-Entwicklers.
Fürchtet euch nicht
Neben dem Aufbau von Insulae – mehrstöckige Mietshäuser im antiken Rom –, ersten Weizenfeldern, Feldwegen und Brunnen für die Trinkwasserversorgung halten bei Nova Roma auch Götter und deren Gotteshäuser Einzug. Diese haben einen gewissen Radius und sorgen dort für Boni. Jeder Gott hat unterschiedliche Boni: für die Felder, die Wohngebäude oder auch die Industrie. Diese passiven Boni gibt es zwar nur durch das Gebäude, doch die Götter verlangen durch die Erfüllung von Fortschrittszielen und Opfergaben dauerhafte Aufmerksamkeit – ansonsten werden diese wütend und stellen sich dem Spieler entgegen; zünden etwa Häuser und Felder an.
Wer die Götter jedoch zufriedenstellt, bekommt Punkte, die er in Forschung stecken kann und so neue Gebäude und Möglichkeiten im Spiel freischaltet. Die Götter unzufrieden zurückzulassen, wird damit zu einem doppelten Verlustgeschäft, könnte man meinen, doch ab einer gewissen Anzahl an Göttern kann es schon mal sein, dass der Wunsch eines Gottes zu lange ignoriert wird.
Thermen und Armeen
Nova Roma verbindet zudem ab einer gewissen Stadtgröße noch die Elemente einer Verteidigungsarmee mit dem Aufbau von Thermen und deren Versorgung mit Frischwasser vom nächstgelegenen Fluss. In dieser Phase kann die Produktion von Bauressourcen auch weitestgehend automatisiert werden, wenn die Gebäude dafür gebaut wurden.
Kein Anno 117, trotz gleichem Setting
Mit Anno 117 hat Nova Roma daher insgesamt ebenfalls einige Überschneidungen, doch der Indie-Titel ist kleiner und legt den Fokus auf entspanntes Bauen und kann daher viele eigene Akzente setzen. Was beide Titel gemein haben: Durch einen Weltgenerator bietet auch Nova Roma einen hohen Wiederspielwert, das konnte ComputerBase bereits in der Demo (Steam) ausprobieren, und durch die unterschiedliche Positionierung von Ressourcen wie Stein, Eisen und Holz wie auch Flüssen für Frischwasser muss bei jedem Spieldurchlauf die Anordnung der Stadt angepasst werden.
Preis & Verfügbarkeit
Roma Nova ist jetzt im Early Access verfügbar. Der Titel wird also noch weiter entwickelt. Auf Steam kostet das Spiel zum Release durch einen Rabatt aktuell 23,99 Euro. Der Rabatt wird am 9. April auslaufen und der Preis dann auf 29,99 Euro steigen.
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Xbox Elite 3 & Cloud Controller: Erste Bilder verraten viele Neuerungen

Wenn an neuen Konsolen gearbeitet wird, gilt das auch für passende Eingabegeräte. Erste Bilder zeigen, wie der neue Elite Controller der Serie 3 aussehen wird. Dass Microsoft an einem neuen Controller für Cloud Streaming arbeitet, war bekannt. Auch hier zeigen Bilder, was Spannendes bevorsteht.
Entdeckt hat die neuen Controller die brasilianische Webseite Tecnoblog bei der nationalen Telekommunikationsbehörde Anatel, die für die Regulierung, Überwachung und Zertifizierung von Telekommunikationsgeräten zuständig ist.
Das Eingabegerät für Cloud Gaming
Der Cloud-Gaming-Controller vermittelt ein Déjà-vu. Mit seiner länglichen Form und kurzen Griffen lässt er, genügend Lebensjahre vorausgesetzt, an den Super-Nintendo-Controller denken, in der Moderne an Gamepads wie das 8BitDo SN30 Pro. Seine kompakte Form vereinfacht den Transport und passt deshalb zum Versprechen des „Überall-Gamings“, das nur eine Internetverbindung benötigt.
Laut Dokumentation, die der Seite vorliegt, verfügt das Modell über einen Realtek RTL8730E mit zwei Cortex-A7-Kernen, einen integrierten 500-mAh-Akku, Bluetooth und, wie Googles Stadia-Gamepad, Wi-Fi 6, das im 20-MHz-Band operiert. Die Idee dahinter ist simpel: Der Controller kann direkt mit dem Streaming-Dienst kommunizieren und so ein Endgerät als „Mittelsmann“ ausschalten. So können Eingabelatenzen reduziert werden.
Auf der Oberseite befindet sich ein zusätzlicher Taster mit ungekannter Funktion. Tecnoblog geht davon aus, dass er der Kopplung des Controllers dient oder zwischen Bluetooth- und WLAN-Modus beziehungsweise Xbox- und Cloud-Modus umschaltet.
Elite Series 3 ist eine Evolution
Ebenfalls bei Anatel konnte Tecnoblog einen neuen Elite-Controller aufspüren, der der nächsten Xbox (Project Helix), einem „Gaming-PC“ mit Windows-Basis, zugeordnet wird. Interessant ist, dass auch dieser Controller neben Bluetooth auch Wi-Fi 6 unterstützt und ebenfalls einen Modus-Schalter besitzt, der zwischen „lokalem“ und „Cloud“-Betrieb wechselt. Cloud Gaming wird für Microsoft also immer wichtiger.
Es gibt austauschbare D-Pads, Trigger und Paddles auf der Unterseite. Sie haben laut Bildern eine neue Form und liegen etwas enger am Gehäuse des Controllers an. Spannend sind außerdem zwei neue Buttons neben dem 3,5-mm-Anschluss. Laut Tecnoblog könnte es sich um Drehregler handeln, die für Genres gedacht sind, die graduell wählbaren, aber zeitlich konstanten Input erfordern. Ein Beispiel hierfür wäre ein Schubregler in einem Flugsimulator.
Die letzte Neuerung betrifft den Akku. Er bekommt zwar ein proprietäres Format und eine kleinere Kapazität von 1.528 anstatt 2.050 mAh, lässt sich dafür aber offenbar leicht austauschen. Das ergibt grundsätzlich Sinn: Wer ein derart teures Eingabegerät kauft, möchte es bei einem Defekt nicht einfach wegschmeißen – und Ersatzteile für den Series-2-Controller verkauft Microsoft bereits. Ob auch moderne TMR-Thumbsticks verbaut werden, ist unklar.
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GeForce Now: Exklusive Items für Hitman und elf neue Spiele

Nvidia hat im Rahmen des gestrigen GFN-Thursday eine neue Belohnungsaktion für Hitman: World of Assassination angekündigt. Spieler, die den Stealth-Titel über GeForce Now nutzen, können sich ab sofort besondere Ingame-Gegenstände sichern. Die Aktion richtet sich an alle Mitgliedsstufen des Cloud-Gaming-Dienstes.
Aber bitte mit Stil
Im Mittelpunkt steht das „Purple Streak“-Set, das typisch für Hitman Humor, Stil und tödliche Effizienz kombiniert. Bereits GeForce-Now-Mitglieder ohne Abo erhalten die „Purple Streak Explosive Duck“, eine fernzündbare Sprengladung in Form einer harmlos wirkenden Gummiente. Performance-Abonnenten bekommen zusätzlich das „Bomb Dynamite“-Item, ein klassisches Dynamitbündel für weniger dezente Einsätze. Ultimate-Mitglieder schalten das vollständige Paket frei: Neben Ente und Dynamit gehören dazu die „Purple Streak Fiber Wire“ sowie der „Purple Streak Swimwear Suit“, ein auffälliges Outfit für Agent 47.
Laut Nvidia sind die Belohnungen ab sofort im Kontoportal von GeForce Now verfügbar. Interessierte müssen sich mit ihrem Account anmelden, den Rewards-Bereich öffnen und die Inhalte dort einlösen. Die Aktion läuft bis Sonntag, den 14. Juni 2026, allerdings nur, solange der (digitale) Vorrat reicht.
Die Ankündigung passt zum aktuellen Fokus von GeForce Now, zusätzliche Mehrwerte abseits des reinen Streamings anzubieten. Neben neuen Spielen setzt Nvidia verstärkt auf zeitlich begrenzte Belohnungen, die bestehende Bibliotheken attraktiver machen sollen. Für Hitman-Fans ist das Paket vor allem ein netter Anlass, erneut in die Welt der Attentate einzutauchen – im Falle von GeForce Now ganz ohne Download, Installation oder leistungsstarken Gaming-PC.
Subnautica 2 steht an der Spitze der neuen GFN-Zugänge
Neben der Hitman-Belohnungsaktion stand beim aktuellen GFN Thursday vor allem Subnautica 2 im Mittelpunkt. Der Unterwasser-Survival-Titel ist pünktlich zum Start im Early Access auch über GeForce Now verfügbar und kann damit ohne lokale Installation direkt aus der Cloud gespielt werden. Spieler erkunden darin eine neue außerirdische Ozeanwelt, sammeln Ressourcen, bauen Basen und können erstmals auch mit anderen Spielern in einer gemeinsamen Welt auf Tauchgang gehen.
Insgesamt umfasst das Update elf neue Spiele für den Cloud-Dienst. Dazu zählen neben Subnautica 2 auch:
- Blades of Fire
- Directive 8020
- Battlestar Galactica: Scattered Hopes
- Outbound
- Disco Elysium
- Oddsparks: An Automation Adventure
- Planet Coaster 2
- Sudden Strike 5
- Super Battle Golf
Ebenfalls neu ist der Early Access von Forza Horizon 6 für Spieler, die die Premium Edition vorbestellt oder das entsprechende Premium-Upgrade erworben haben.
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Blade 18: Core Ultra 9 290HX Plus zieht in das schnellste Razer ein

Das abermals „leistungsstärkste“ Razer alle Zeiten erhält mit dem Intel Core Ultra 9 290HX Plus ein CPU-Upgrade an der Spitze der verfügbaren Konfigurationen. Razer richtet sich mit dem Blade 18 an Spieler und KI-Entwickler. Gegenüber dem letzten Update fallen die Preise zwangsweise höher und die Konfigurationen anders aus.
Seit dem Februar letzten Jahres stellte der Core Ultra 9 275HX die größte für das Blade 18 verfügbare CPU-Konfiguration dar. Eine Stufe höher hält jetzt der Core Ultra 9 290HX Plus Einzug, dessen Verfügbarkeit Intel im März bekannt gegeben hatte. Zum Start der CPU hatten zunächst Asus und MSI neue Notebook-Modelle angekündigt.
Das „Plus“ beschleunigt den Die-to-Die-Interconnect
Das Topmodell sorgt für drei Prozessoren (290HX Plus, 285HX, 275HX) in Intels Notebooks-Portfolio mit einer 8P+16E-Konfiguration. Das „Plus“ bedeutet auch bei den mobilen Arrow-Lake-Refresh-Ablegern, dass der Die-to-Die-Interconnect wie im Desktop 900 MHz höher taktet. Den schnelleren RAM-Support vom Desktop bringt „Plus“ im Notebook aber nicht mir: Es bleibt somit bei DDR5-6400 statt DDR5-7200.
Neue Top-Konfiguration ist de facto Standard
Die neue Konfiguration ist bei Razer ab sofort verfügbar und kostet 4.099,99 Euro. Der Core Ultra 9 290HX Plus ist im Razer-Konfigurator standardmäßig ausgewählt, der Core Ultra 9 275HX bleibt – zumindest in der Theorie – im Sortiment und lässt sich für 400 Euro weniger auswählen. Damit liegt das Basismodell jetzt bei 3.699,99 Euro gegenüber 3.499,99 Euro im Februar 2025.
In der Praxis spielt der Core Ultra 9 275HX im Blade 18 aber keine Rolle mehr, denn Razer hat den Konfigurator so angepasst, dass bei Auswahl der kleineren CPU nur noch das US-Tastatur-Layout ausgewählt werden kann. In diesem Szenario sind selbst alte Konfigurationen mit Core Ultra 9 275HX und GeForce RTX 5090 noch möglich. Doch mit deutschem Layout wird immer auch die CPU auf den teureren Neuzugang aktualisiert. Effektiv kostet das Basismodell damit 600 Euro mehr als vor einem Jahr mit 275HX. Die Maximalausstattung mit 64 GB RAM und 2-TB-SSD klettert von ehemals 5.299,99 Euro auf 6.599,99 Euro.
Neues 18-Zoll-Display strahlt heller
Razer bewirbt das neue Blade 18 zudem mit einem verbesserten 18-Zoll-Dual-Mode-Bildschirm. Die Optimierung betrifft in erster Linie die Helligkeit, die mit bis zu 600 nits diese Mal 20 Prozent höher ausfällt. Die in der Ankündigung genannten 100 Prozent DCI-P3 beherrschte hingegen auch schon der Vorgänger. Das LCD-Panel ermöglicht das nahtlose Umschalten zwischen 3.840 × 2.400 Pixeln (UHD+) mit 240 Hz für mehr Details und 1.920 × 1.200 Pixeln (FHD+) mit 440 Hz für maximale Geschwindigkeit.
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