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Künstliche Intelligenz

KIT testet Carbon Capture im industriellen Maßstab


Die Konzentration von Kohlendioxid in der Atmosphäre hat den höchsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen erreicht. Um den Klimawandel aufzuhalten, muss das Klimagas aus der Atmosphäre entnommen werden. Ein Team des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) hat eine mögliche Lösung entwickelt. Sie kommt erstmals im industriellen Maßstab zum Einsatz.

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Im Rahmen des 2020 gestarteten Projekts No Emissions through converting Carbondioxide to Carbon (NECOC) wurde ein Verfahren entwickelt, um Kohlendioxid aus Abgasen abzuschieden und dann in Pulver zu verwandeln. „Wir produzieren ein hochreines Kohlenstoffpulver, das als Rohstoff genutzt oder sicher gelagert werden kann“, beschreibt Projektleiter Benjamin Dietrich vom Institut für Thermische Verfahrenstechnik (TVT) des KIT.

Der Verfahren ist jetzt so weit, dass es für den großtechnischen Einsatz bereit ist: Es wird in einer Fabrik in Singen in Baden-Württemberg getestet, die Achs- und Bremskomponenten für die Automobilbranche herstellt.

Bei der Gusseisenherstellung wird Koks eingesetzt, als Brennstoff, um den Ofen zu heizen, aber auch in den metallurgischen Prozessen. Dadurch entstehen Kohlendioxidemissionen. Deshalb sollen die Abgase aus dem Ofen aufgefangen werden. Das darin enthaltene Kohlendioxid wird konzentriert und dann in die NECOC-Anlage eingespeist.

Die erzeugt zunächst aus Kohlendioxid und Wasserstoff Methan. Das wird durch eine über 1000 Grad Celsius heiße Zinnschmelze geleitet. Bei dieser Temperatur wird Methan instabil und zerfällt in seine Bestandteile Kohlenstoff und Wasserstoff. In Bläschen steigen der gasförmige Wasserstoff und der Kohlenstoff auf, letzterer wird als Feststoff an der Bläschenwand abgeschieden. Der Wasserstoff wird dann abgezogen und in dem Verfahren weiterverwendet.

Der feste Kohlenstoff wird in diesem Projekt als Brennstoff verwendet und ersetzt den fossil hergestellten Koks im Ofen. Denkbar sind jedoch auch andere Anwendungen: Die Forscher testen den Einsatz in Baumaterialien oder als Elektrodenmaterial für Akkus. Erste Tests hätten „vielversprechende Ergebnisse“ gezeigt, sagen die Forscher.

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„Wir schließen Kohlenstoffkreisläufe“, sagt Dietrich. „Was heute noch als klimaschädliche Emission entweicht, wird Schritt für Schritt Teil einer zirkulären Industrie.“

Ein weiteres Projekt ist bereits in Planung: Das KIT wird eine NECOC-Anlage in einer Müllverbrennungsanlage installieren, wo ebenfalls Kohlendioxidemissionen entstehen.


(wpl)



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Grafikkartenpreise stabilisieren sich | heise online


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Wer gern den eigenen Desktop-PC aufrüsten möchte, bekommt immerhin weiterhin bezahlbare Grafikkarten. Eine erste Welle von Preissteigerungen aufgrund der laufenden Speicherkrise ist überwunden; vor allem Mittelklasse-Modelle sind in den letzten Wochen wieder günstiger geworden.

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Das niedrige Preisniveau vom Sommer 2025 bleibt zwar unerreicht, allerdings sind einige Grafikkarten um AMDs und Nvidias Preisempfehlungen herum erhältlich. Manche Modelle unterschreiten sie auch weiterhin etwas.

Grafikkartenpreise [in Euro]
Modell UVP Preis 21.8.25 (ab) Preis 1.4.26 (ab)
RTX 5090 2099 2250 3500
RTX 5080 1059 1030 1190
RTX 5070 Ti 879 780 915
RTX 5070 589 535 580
RTX 5060 Ti 16GB 449 425 550
RTX 5060 Ti 8GB 399 340 350
RTX 5060 319 280 300
RX 9070 XT 689 630 650
RX 9070 629 580 560
RX 9060 XT 16GB 369 350 390
RX 9060 XT 8GB 315 290 310

So kosten die günstigsten Herstellerkarten der GeForce RTX 5060 derzeit rund 300 Euro. Eine GeForce RTX 5070 gibt es ab etwa 580 Euro. Grafikkarten mit 16 GByte oder mehr Speicher übersteigen Nvidias UVPs; die GeForce RTX 5070 Ti ist aber immerhin wieder unter 1000 Euro erhältlich.

Einzig die GeForce RTX 5090 ist zu keinen vernünftigen Preisen verfügbar. Die 2099-Euro-UVP ist seit Monaten Wunschdenken; mindestens 3500 Euro bei seriösen Händlern müssen Interessierte hinblättern.

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AMDs 16-GByte-Grafikkarten sind günstiger verfügbar als Nvidias. Das gilt sogar für die Radeon RX 9060 XT 16 GByte, die aufgrund der Speicherpreise eigentlich tot geglaubt war. Das Topmodell Radeon RX 9070 XT ist unterhalb von AMDs Preisempfehlung erhältlich.

Es gibt lediglich zwei Einschränkungen beim Grafikkartenkauf. Es sind immer nur wenige Herstellerkarten pro GeForce- und Radeon-Modell zu niedrigen Preisen verfügbar. Käufer haben daher wenig Auswahl und müssen gegebenenfalls mit einer lauteren Kühllösung vorlieb nehmen.

Zudem schwanken die Preise. Interessierte sollten daher tagesaktuell bei Preisvergleichern schauen, welche Grafikkarten gerade bezahlbar sind. Universelle Aussagen lassen sich nicht treffen.


(mma)



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Metas neues KI-Spitzenteam soll Feed-Algorithmen noch effektiver gestalten


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Meta will seine Empfehlungssysteme mithilfe von KI weiter verbessern und hat dafür ein neues Team aus hoch qualifizierten Fachkräften und KI-Forschern aufgebaut, wie Business Insider berichtet. Die neue Einheit namens MRS Research gehört zu Meta Recommendation Systems (MRS), einer Abteilung, die die Empfehlungsalgorithmen für Metas soziale Netzwerke entwickelt, also jene Systeme, die bestimmen, welche Inhalte Nutzer auf Facebook, Instagram oder Threads sehen. MRS arbeitet dabei eng mit Metas Werbesparte zusammen. Damit treibt der Konzern seine Strategie voran, KI gezielt zur Stärkung seines Werbegeschäfts einzusetzen.

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Ein Meta-Sprecher bestätigte, dass MRS Research im vergangenen Oktober ins Leben gerufen worden sei, und sagte, dass es eine vergleichbare Einheit bereits in anderer Form gegeben habe. Das angeworbene Personal deutet jedoch darauf hin, dass es sich um mehr als eine Umbenennung handelt.

Für die Leitung der Forschungseinheit hat Meta Yang Song gewonnen. Die frühere TikTok-Führungskraft war dort für Nutzerwachstum und Empfehlungssysteme verantwortlich und wechselte im November 2025 zu Meta. Auf LinkedIn schreibt Yang, er sei begeistert davon, Metas Empfehlungssysteme mithilfe von KI grundlegend zu verändern. Ebenfalls zu MRS Research gewechselt ist der frühere Amazon-KI-Forscher Lihong Li. Zudem habe Meta die MRS-Abteilung mit dem ehemaligen OpenAI-Forscher Xiaolong Wang und dem Google-Forscher Fei Sha verstärkt, heißt es in dem Bericht.

Eine Stellenanzeige beschreibt MRS Research als neu geschaffene Einheit, die führende KI-Forscher zusammenführt, um bestehende Empfehlungssysteme deutlich zu übertreffen. Sie soll sich auf langfristige KI-Forschungsziele konzentrieren und Forschungsergebnisse veröffentlichen.

Die aktuellen Bemühungen sind Teil einer seit 2025 laufenden, milliardenschweren KI-Offensive, mit der Meta gezielt hoch qualifizierte KI-Fachkräfte anwirbt. Ziel ist es, im Wettbewerb um fortschrittliche KI-Modelle bis hin zur Superintelligenz eine führende Rolle einzunehmen. Zentraler Baustein dieser Strategie ist die im Sommer 2025 gegründete Einheit Meta Superintelligence Labs (MSL). Anders als MRS Research ist MSL jedoch nicht Teil der Empfehlungssysteme, sondern verfolgt langfristige Grundlagen- und Modellforschung.

Metas KI-Strategie reicht dabei bis tief in die Organisation hinein: So misst Meta zunehmend auch die Leistung seiner Mitarbeiter daran, wie intensiv sie KI-Werkzeuge einsetzen, und stellt Teams auf kleinere, KI-getriebene Einheiten um.

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(tobe)



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Irankrieg lässt auch Amazons Gebühren steigen


Online-Händler, die ihre Waren über Webseiten des Konzerns Amazon.com verkaufen, stehen vor höheren Kosten. Grund sind die durch den Irankrieg gestiegenen Treibstoffpreise. In den USA und Kanada erhebt Amazon ab 17. April einen Aufschlag von 3,5 Prozent auf seine Dritthändler-Gebühren für Verpackung und Zustellung von Waren (Fulfilled by Amazon, FBA).

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Das meldet der kanadische Fernsehsender CTV. heise online hat Amazon kontaktiert, um Informationen über die Tarifentwicklung in Europa und auf anderen Kontinenten zu erhalten.

Amazon hat gegenüber CTV News angegeben, die höheren Kosten bislang absorbiert zu haben. In den USA werde der durchschnittliche Aufschlag 17 US-Cent je Stück betragen. Das variiert natürlich stark, abhängig insbesondere von Gewicht und Maßen des jeweiligen Stücks.

Die Mehrpreise sind laut Amazon deutlich geringer als bei anderen großen Logistikunternehmen. Unternehmen wie Fedex und UPS heben schon lange Treibstoffaufschläge ein, die sich zudem wöchentlich ändern.


(ds)



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