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Mega-Deal im E-Commerce: Euronics sieht Chancen bei Media-Markt-Saturn-Übernahme durch JD.com


MediaMarktSaturn wurde von dem chinesischen Handelsriesen JD.com übernommen

Wie verändert sich der Elektrofachhandel, wenn JD.com aus China Media-Markt Saturn übernimmt? Euronics etwa sieht dadurch durchaus Chancen. So will der Euronics-Chef daraus Kapital schlagen.

Euronics-Chef Benedict Kober sieht durch die geplante Übernahme von Europas größtem Elektronikfachhändler Media-Markt Saturn durch den chinesischen E-Commerce-Riesen JD.com neue Perspektiven für das eigene Geschäft. Die geplante Übernahme bedeute Chance und Risiko. „Mit einem spürbaren Übergewicht auf Chance“, sagte Kober der Deutschen Presse-Agentur am Sitz der Genossenschaft im schwäbischen Ditzingen bei Stuttgart.

Da die Ladenflächen vermutlich nicht ausgebaut würden, müssten bisherige Produkte entsprechend substituiert werden. Euronics stehe im engen Austausch mit den Herstellern. Umsätze, die sie dann womöglich nicht mehr bei Media-Markt Saturn erzielen, könnten sie bei Euronics machen.

Im Fall der Übernahme rechnete Kober im Sortiment des Konkurrenten Media-Markt Saturn künftig mit einem höheren Anteil chinesischer Produkte. Es sei eine fundierte Mutmaßung, dass chinesische Fabrikate einen deutlich stärkeren Fokus bekommen werden.

Euronics setzt auf Premium

Im TV-Markt sei der Durchschnittspreis durch chinesische Fabrikate bereits erheblich unter Druck gekommen. Das könne natürlich auch an anderer Stelle passieren. Davon könne am Ende aber keiner ein sehr profitables Geschäft gestalten. Entsprechend müsse Euronics den Premiumanteil im Sortiment hochhalten, um entsprechende Erträge erwirtschaften zu können, die es für solche Ladenflächen brauche. Kober sehe die Chance, Kundinnen und Kunden im wertigeren Bereich ein Angebot formulieren zu können, damit diese künftig bei Euronics einkaufen.

Interview mit E-Commerce-Experte John Lin

JD.com-Einstieg bei Ceconomy: „Strategische Veränderung größer als bei Markteintritt von Amazon“

John Lin, Experte für den chinesischen Online-Handel, sieht diesen auf dem Vormarsch und ordnet die Beteiligung von JD.com an Ceconomy ein. In den Niederlanden war er für das Amazon-Pendant bol.com tätig.

JD.com sei stark auf die Logistik und Lieferketten ausgerichtet. Sollten sie diesen Ansatz auch in Deutschland verfolgen, würden beispielsweise Themen wie Lieferungen am selben Tag im Vordergrund stehen. Kundinnen und Kunden in Deutschland seien es gewohnt, in einen Laden zu gehen und dort die Ware direkt auf der Ladenfläche oder an der Warenausgabe mitzunehmen. Ob sie es annehmen würden, ein Produkt zum Beispiel in sechs Stunden nach Hause geliefert zu bekommen, werde man sehen. Für Euronics spreche zudem die Fachberatung und persönliche Nähe zu den Kunden, sagte Kober.

Experte: „über Beratung und Servicekompetenz profilieren“

Auch Handelsexperte Kai Hudetz sieht durch die geplante Übernahme von Media-Markt Saturn Chancen für Ketten wie Euronics oder Electronic Partner. Er erwartet, dass diese sich künftig „noch klarer über persönliche Beratung, Servicekompetenz und Kundennähe profilieren können“. Und damit über jene Faktoren, die digitale Plattformen deutlich schwieriger abbilden könnten. Studien zeigten, dass zwei Drittel der Konsumenten starke Vorbehalte gegenüber Plattformen aus Fernost haben.

Ceconomy-Beteiligung

Was der Einstieg von JD.com für den Elektronikhandel bedeutet

JD.com kontrolliert künftig nicht nur die Geschicke von Mediamarkt und Saturn, auch der Einstieg der eigenen Online-Handelsplattform Joybuy steht kurz bevor. Für Elektronikhändler dürfte der neue Wettbewerb zur Herausforderung werden.

„Stationäre Wettbewerber von Media-Markt Saturn könnten ihre Verankerung in Deutschland und der jeweiligen Region noch stärker als Verkaufsargument nutzen“, sagte der Geschäftsführer des Handelsforschungsinstituts IFH Köln. Vieles spreche dafür, dass JD.com die Übernahme nach außen möglichst unauffällig gestalten werde, um die Markenwahrnehmung weitgehend zu bewahren.
JD.com hatte im vergangenen Sommer ein Übernahmeangebot für den Media-Markt Saturn-Mutterkonzern Ceconomy abgegeben und sich wenige Monate später die Mehrheit der Aktien gesichert. In mehreren Ländern steht die finale Freigabe jedoch noch aus.



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„Wer braucht denn sowas?“: Friedrich Liechtenstein erklärt für Samsung KI in Haushaltsgeräten


Der KI-gestützte Smart TV kann eine ganze Menge – nicht zuletzt erklären, wer Friedrich Liechtenstein ist.

Fernseher, Kühlschränke, ja sogar Staubsauger mit KI – wer braucht denn sowas? Diese Frage, die sich wohl viele Konsumentinnen und Konsumenten stellen dürften, steht im Mittelpunkt der neuen Kampagne von Samsung und Leo Germany. Beantwortet wird sie von Kult-Testimonial Friedrich Liechtenstein.

Die Kampagnenspots beginnen jeweils in einem Showroom, in dem Kundinnen und Kunden die KI-gestützten Fernseher, Kühlschränke und Co. be

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Erklärungsbedürftiger Slogan: Bitburger-Kampagne zur Fußball-WM dreht sich ausgerechnet um Hände


Auf diesen Schreck ein Bitburger!

In drei Wochen steigt die gemessen an den Teilnehmernationen größte Fußball-WM aller Zeiten. Bitburger, das nach einer sechsjährigen Pause vor einem Jahr sein Comeback als DFB-Sponsor verkündete, läuft sich schon jetzt mit einer Mega-Kampagne für das Turnier warm. Das Motto wirft allerdings Fragen auf.

Der Slogan der Kampagne dürfte so manchen TV-Zuschauer mit Fußball-Sachverstand zunächst ratlos zurücklassen. „Bitte nehmt&l

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„Stop Wiping. Start Washing.“: Berliner Start-Up Bidetlity lässt Hygiene-Albträume wahr werden


Bidetlity will zeigen, wie absurd die Reinigung mit trockenem Papier ist.

Das Berliner Start-Up für Intim- und Poduschen Bidetlity will wieder einmal dazu anregen, das Thema Intimhygiene neu zu denken: Dafür zeigt es in dem KI-generierten Spot „The Wipemare“ groteske Alltagssituationen, in denen nicht gewaschen, sondern nur gewischt wird.

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