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1-Tap Shopping auf Facebook und Instagram kommt


Scroll to buy: PayPal und Stripe ermöglichen auf Facebook den unmittelbaren Einkauf aus dem Feed. Die Option kommt auch zu Instagram.

Produkte mit nur einem Klick kaufen. Das soll die neue E-Commerce-Realität werden, die sich sowohl im AI Commerce als auch im Social Commerce offenbart. Meta ermöglicht Usern jetzt den direkten Einkauf aus Shopping Ads auf Facebook und bald ebenso Instagram. Dabei wird der Tech-Konzern von den Zahlungsunternehmen PayPal und Stripe unterstützt. Während Meta Reels neuerdings mit Affiliate Links zu Produkten Dritter besonders shoppable macht, soll das 1-Tap Shopping für mehr Umsatz der Retailer sorgen; und für mehr Werbeeinnahmen bei Meta.


Shopping Links in Reels und Posts:

Instagram und Facebook bauen Produktvertrieb aus

Produkt-Tagging in Reels, Produktanzeige, auf Laptop, blauer Hintergrund
© Meta via Canva

Der Einkauf direkt im Feed: So funktioniert das 1-Tap Shopping

Stripe gab vor wenigen Wochen bekannt, ein neues Checkout-Erlebnis auf Facebook zu ermöglichen, zunächst aber nur in den USA. Käufer:innen können Produkte mit nur einem einzigen Klick die Website des Unternehmens oder direkt innerhalb der Facebook App erwerben. Dazu müssen sie nur auf die passende Anzeige auf der Plattform klicken. Für so einen Verkauf auf Basis von Stripes Agentic Commerce Protocol müssen Unternehmen in ihrem Stripe Dashboard den Verkauf über Anzeigen auf Facebook aktivieren und ihr Meta Ads-Konto verknüpfen. Dann erscheint für User nach dem Tippen auf „Jetzt kaufen“ tippt direkt ein Stripe Checkout an. Dabei werden die im Meta-Wallet gespeicherten Anmeldedaten der Nutzenden verwendet. Kevin Miller, Head of Payments bei Stripe, sagte:

Jede Verringerung der Schritte zwischen Anzeige und Kauf ist sowohl für Verbraucher als auch für Unternehmen von großem Vorteil. Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit Meta, die dieses neue Checkout-Erlebnis auf Facebook ermöglicht. Es basiert auf Stripes Infrastruktur, die für den Handel im KI-Zeitalter optimiert ist.

Auch PayPal bietet jetzt das 1-Tap Shopping auf Facebook an und kündigt bereits den baldigen Roll-out für Instagram an. User können im Feed einkaufen und Unternehmen können dort ihre Produktkataloge abbilden.

Diese unmittelbare Shopping-Option könnte werbenden Händler:innen Umsatzpotentiale eröffnen. Dafür müssen sie aber Meta Ads schalten, was dem Tech-Konzern zugutekommt. Dieser bietet mit Facebook und Instagram Plattformen, die jeweils über drei Milliarden monatlich aktive User aufweisen. Im vergangenen Jahr machte Meta mit Werbung rund 196 Milliarden US-Dollar Umsatz. Das soll mit zunehmenden Social-Selling-Kontexten noch mehr werden.

Derweil wird der Direktverkauf von Produkten ohne den Besuch der Seller-Seiten nicht nur auf Social-Media-Plattformen zur relevanten Option – wie zum Beispiel ebenso beim TikTok Shop. Auch der Kauf über KI-Dienste wie ChatGPT, Copilot oder den AI Mode wird mithilfe von expliziten Shopping-Werbeformaten, dem Universal Commerce Protocol von Google und Agentic Commerce Protocol von OpenAI sowie Checkout-Lösungen für User vorangetrieben. Shopify ermöglicht Sellern sogar schon, über diverse KI-Umgebungen Produkte zu vertreiben.


Mega-Update für AI Shopping:

Shopify lässt alle Seller über ChatGPT, AI Mode und Co. verkaufen

Smartphone Mockups mit Produkten in ChatGPT, bunter Hintergrund
© Shopify via Canva





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Nonfood: Lidl-Marken ziehen bei Kaufland ein


Kaufland nimmt Silvercrest und Co. dauerhaft ins Sortiment auf.

Die Schwarz-Gruppe integriert ihr Nonfood-Geschäft. Die Eigenmarken, die Lidl derzeit mit viel Aufwand neu positioniert, werden künftig auch bei der Konzernschwester Kaufland im Regal stehen.

Nach Parkside wandern auch die Nonfood-Eigenmarken Crivit, Silvercrest, Livarno, Esmara und Lupilu von Lidl zu Kaufland. Im Gegenzug verschwinden die

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Mitarbeitende und Handelspartner im Fokus: So setzt Coca-Cola seine „Made-in-Germany“-Kampagne fort


Coca-Cola feiert sich in der Kampagne als Arbeitgeber, der beste Perspektiven bietet

Voriges Jahr startete Coca-Cola die Imagekampagne „Made in Germany“, mit der der Getränkeriese Mitarbeitende aus seinen 13 deutschen Produktionsbetrieben in den Mittelpunkt rückt. Jetzt setzt der Konzern den Auftritt mit neuen Werbemaßnahmen fort. Dabei geht es im WM-Jahr auch um Fußball.

Mit der Kampagne will der Konzern verdeutlichen, dass das Siegel „Made in Germany“ für ihn vom Werk bis zum Handel und dem Gast gilt. Ging es im ersten Flight 2025 noch um die Getränkeherstellung in den Produktionsbetrieben, verlagert Coca-Cola den Fokus jetzt auf drei Protagonisten, die die lokale Verbundenheit, wirtschaftliche Bedeutung und das gesellschaftliche Engagement der Marke in den Fokus stellen.

Die Motive werden vor allem über DOOH-Flächen ausgespielt

Die drei Testimonials, die das Unternehmen in der Kampagne highlightet, sind Mitarbeiterin Peggy, Gastronom Inan und Jule, Fan der deutschen Nationalmannschaft. Alle drei bekommen jeweils ein Werbemotiv, auf dem die Verbindung der Protagonisten zu Coca-Cola erklärt wird. So ist Inan etwa einer von 340.000 Kunden des Konzerns und steht für die Verbindung von Coca-Cola zu lokalen Betrieben. Jule ist Logistikexpertin für fünf Standorte und sorgt so dafür, dass die Produkte zuverlässig an ihren Zielen ankommen. Sie soll stellvertretend für die über 6.000 Menschen stehen, die hierzulande bei dem Unternehmen arbeitet. Zudem ist sie Fan der DFB-Elf, die Coca-Cola seit 1981 als Sponsor begleitet.

„Coca-Cola begleitet die Menschen in Deutschland seit 1929. Damit verbinden viele Vertrauen, Emotionen und Alltagsmomente. Genau diese Verbundenheit und dieses Miteinander wollen wir mit der Kampagne weiter stärken und sichtbar machen“, erklärt Evelyne De Leersnyder, Geschäftsführerin der Coca-Cola GmbH.

Mit dem Auftritt feiert Coca-Cola im WM-Jahr auch sein langjähriges DFB-Sponsoring

Neben den Anzeigenmotiven ist ein 20-sekündiger Spot von Fischer-Appelt das zentrale Element des neuen Kampagnenflights. Darin werden das Abfüllen, Servieren und Genießen einer Coca-Cola-Flasche zu einer zusammenhängenden Story verbunden. Ausgespielt wird der Auftritt vor allem über DOOH-Flächen, in den sozialen Netzwerken sowie über Podcast-Werbung und Advertorials (Mediaplanung: EssenceMediacom). Die begleitenden PR-Maßnahmen steuern Castenow und von Beust & Coll. Auf der Kampagnen-Website Coca-cola-made-in-germany.de gibt es zudem weitere Geschichten von echten Mitarbeitenden des Konzerns in Deutschland.

Coca-Cola beschäftigt hierzulande mehr als 6000 Menschen an 23 Standorten. 13 davon sind Produktionsbetriebe. 97 Prozent der rund 60 in Deutschland verkauften Produkte des Konzerns werden auch hier produziert. Den letzten größeren Stellenabbau bei Coca-Cola gab es im vorigen Jahr im Zuge der Schließung von fünf deutschen Standorten, als mehr als 500 Jobs gestrichen wurden.



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Google Chrome bekommt Vertical Tabs


Deine Google Chrome-Nutzung wird noch besser. Du kannst Tabs jetzt nicht nur im Split Screen, sondern auch in der vertikalen Ansicht für mehr Übersicht beim Browsen nutzen. Dazu kommt ein Lesemodus, der visuelle Ablenkungen ausblendet und vollen Fokus erlaubt.

Sei ehrlich: Hast du im Google Chrome Browser auch gern mal 20 oder mehr Tabs geöffnet? Das kann die Übersicht in der horizontalen Reihung am oberen Bildschirmrand beeinträchtigen, selbst wenn Tab-Gruppen zur Einordnung genutzt werden. Deshalb rollt Google für Chrome jetzt vertikale Tabs aus, die neuen Optionen zur Ansicht – darunter zum Beispiel auch die Ansicht von Tabs im Split Screen – ergänzen. Für eine bessere Übersicht bei der Rezeption auf Websites sorgt indes der immersive Lesemodus, der ein Full Page Interface ohne störende visuelle Elemente verspricht.


Split Screen, PDF direkt in Chrome bearbeiten und E-Mails mit Geschichte:

Chrome und Gmail rüsten auf

Mehrere Google Chrome-Logos auf weißen Blöcken, verbunden
© Growtika – Unsplash

Vertikale Tabs: Ganze Seitentitel lesen für die bessere Übersicht im Chrome Browser

Ob in Tab-Gruppen oder einzeln, eines der Probleme bei der Reihung vieler Tabs im Chrome Browser ist, dass User nicht immer auf den ersten Blick erkennen, welcher Tab welchem Inhalt zugeordnet werden kann. Immerhin lassen sich die Seitentitel nicht direkt in Gänze lesen, auch wenn das Hovern über die Tabs das ermöglicht. Bei der Verschiebung der Tabs in eine vertikale Ansicht am linken Bildschirmrand ist deutlich mehr vom Titel zu erkennen. Die Vertical Tabs sollen ohnehin mehr Übersicht schaffen und die Ansicht optimieren. Auch die Verwaltung der Tab-Gruppen soll im vertikalen Anzeigebereich noch einfacher sein. Googles Chrome Product Manager Alex Tsu und Jess Carpenter meinen:

[…] This layout is perfect for multitasking, saving you time by making sure you never lose a tab.

Die Vertical Tabs werden ab sofort für alle User ausgerollt. In unserem Test konnten wir die Funktion allerdings noch nicht nutzen.

Der Reading Mode für ungestörtes Lesen – oder Hören

Der Lesemodus für Chrome soll Usern die Rezeption von Text ohne große Ablenkungen ermöglichen. Er erhält jetzt ein Full Page Interface. Dabei werden visuelle Ablenkungen wie Videos oder Fotos ausgeblendet. So wird eine Website mit Text zum immersiven Leseerlebnis. User können den Lesemodus öffnen, indem sie auf einer Website mit Text per Rechtsklick den passenden Reiter anwählen. In diesem Modus können sie ebenso alternative Schriftarten und -größen auswählen, Farbschemata ändern oder die Option nutzen, sich einen Text vorlesen zu lassen.

Was im Lesemodus gut für die User, aber schlecht für Publisher sein kann: Auch Ads sind in diesem Kontext ausgeblendet. Das unterstützt die optimierte Rezeptionserfahrung, kann aber dem Monetarisierungsmodell der Publisher schaden.

Googles Chrome Updates reihen sich unterdessen in einen Reigen der Neuerungen bei Google ein. Für den Chrome Browser gab es jüngst diverse Optimierungen, von der PDF-Bearbeitung im Browser bis hin zum automatischen AI Browsing.


Nano Banana und automatisches Browsing in Chrome:

Gemini Update erinnert an Atlas

Chrome-Logo und Gemini-Logo vor Raum mit Tisch, blaue Linie darum
© Google via Canva





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