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OpenAI führt Workspace Agents in ChatGPT ein
Workspace Agents sind gemeinsam nutzbare und von Codex unterstützte Agents, die als Weiterentwicklung von GPTs bei der Arbeit in ChatGPT und Slack unterstützen, vom Reporting bis zur Lead-Ansprache.
Baue dir einen Agent und teile ihn mit dem ganzen Team. Um Workflows zu optimieren und diverse Alltagsaufgaben zu automatisieren, müssen OpenAI User nicht mehr auf die GPTs zurückgreifen. Neuerdings können sie mit Workspace Agents umfangreiche Aufgaben delegieren – „vom Erstellen von Berichten über das Schreiben von Code bis hin zum Beantworten von Nachrichten“. Dabei arbeiten die Agents in der Cloud, also auch, wenn die User gar nicht da sind. Und du kannst die Workspace Agents direkt in ChatGPT, aber auch in Slack oder Linear für deine Arbeit einsetzen. OpenAI liefert eine Reihe von Beispielen für diese Agent-Option, an der du dich für den Start orientieren kannst. Außerdem kannst du deine GPTs bald in Workspace Agents umwandeln und sie rund um die Uhr arbeiten lassen. Die Agents sind zunächst noch kostenlos, aber nur auf Zeit.
Auch die KI-Bildgenerierung mit OpenAI wird immer besser.
Die detailliertesten KI-Bilder aller Zeiten?
Das ist ChatGPT Images 2.0

Die wichtigsten Punkte zu Workspace Agents: Verfügbarkeit, Einsatzgebiet und Beispiele
Workspace Agents sind ab sofort weltweit als Research Preview für die Abonnements ChatGPT Business, Enterprise, Edu und Teachers verfügbar. Sie gelten als Fortentwicklung der GPTs, die aber bestehen bleiben. Bald soll die einfache Umwandlung von vorhandenen GPTs in Workspace Agents möglich sein. Bis zum 6. Mai 2026 sind die Workspace Agents noch komplett kostenlos. Dann gilt eine auf Credits basierende Preisgestaltung.
Wer Zugriff hat, kann die Agents in wenigen Minuten erstellen. Dazu genügt es, einen Workflow zu beschreiben; auch passende Dateien können eingefügt werden, um diesen zu verfeinern. ChatGPT unterstützt dann dabei, die einzelnen Schritte zu definieren, Tools anzubinden, Skills hinzuzufügen und den Agent zu testen. Sind die Workspace Agents erst erstellt, können sie in diversen Umgebungen Kontext erfassen, auf verbundene Apps zugreifen, Code schreiben und ausführen sowie neu gewonnenes Wissen speichern und in der Cloud weiterarbeiten, unterstützt von Codex. Das ist besonders hilfreich, um Arbeitsabläufe nebenher fortzuführen, wenn die User anderweitig beschäftigt oder nicht aktiv sind. Die Agents arbeiten toolübergreifend und holen, sofern nötig, die Genehmigung zur Arbeit von den Usern ein.
Nützlich ist für alle, die auf die Workspace Agents bauen, die Einsatzoption nicht nur in ChatGPT, sondern ebenso in Slack oder Linear. Dank dieser können Teams in ihren gewohnten Umgebungen die unterschiedlichsten Arbeitsabläufe an die Agents auslagern und sich auf andere To-dos konzentrieren. Zu den ersten Anwendungsfällen zählen laut OpenAI die Ansprache potentieller Leads, die Weiterleitung von Feedback zu Produkten, die Prüfung von Software-Anfragen, das wöchentliche Reporting zentraler Kennzahlen, die Analyse von Risiken in der Supply Chain, aber ebenfalls der Monatsabschluss sowie die Unterstützung von Mitarbeitenden.

Zu den ersten Kund:innen, die die Agents nutzen, gehören Rippling, SoftBank, Better Mortgage, BBVA und HiBob.
Diese Anwendungsfälle zeigt OpenAI auf: Lead Outreach und Reporting Agents dabei
Im Blog Post zur Neuerung stellt OpenAI einige Beispiele für Workspace Agents bereit. Während Teams für die Bereiche Finanzen, Vertrieb, Marketing und Co. auf einige Vorlagen des KI-Unternehmens zugreifen können, zeigen diese Musterbeispiele, wie die Agents tatsächlich aussehen könnten. Es gibt zum Beispiel einen Agent, der eingehende Leads recherchiert, sie bezüglich der Qualifizierungsrubriken einordnet, das CRM dahingehend aktualisiert und sogar passende Follow-up E-Mails für die Leads entwirft. Ein anderer Workspace Agent ruft jeden Freitag Daten ab und erstellt daraus Diagramme und Zusammenfassungen, die für das Reporting eingesetzt werden können. Ein Feedback Workspace Agent wiederum überwacht Slack, Support-Kanäle und öffentliche Foren, erstellt Produktzusammenfassungen und analysiert Feedback, um darauf basierend priorisierte Tasks als Tickets zu erstellen.

Mit den neuen Workspace Agents möchte OpenAI ein zentrales Problem der Alltagsarbeit in Teams beheben, nämlich die Arbeit in Silos und das divers verteilte Wissen:
Wissen ist oft über Menschen und Systeme verteilt. Workspace-Agenten ermöglichen es Teams, dieses Wissen in einen wiederverwendbaren Workflow zu verwandeln: einen, der dem richtigen Prozess folgt, die richtigen Tools verwendet und in der gesamten Organisation geteilt werden kann.
Dabei sollen die Workspace Agents stets unter der Kontrolle der Team-Mitglieder bleiben. Sie können festlegen, welche Tools und Daten verwendet werden dürfen. Sie können genauso festlegen, an welchen Punkten eine Erlaubnis eingeholt werden muss, etwa vor dem Schreiben von Mails oder der Bearbeitung von Tabellen mit sensiblen Daten. Auch können Admins sensible Daten schützen und den Zugriff einzelner Team-Mitglieder auf die Agents steuern. Zudem sollen die Admins bald in der Admin-Konsole alle in ihrer gesamten Organisation erstellten Agents samt Nutzungsmustern und verbundenen Datenquellen sehen können.
In den nächsten Wochen sollen für die Workspace Agents noch Trigger dazukommen, die die Arbeit der Agents automatisch starten, verbesserte Dashboards und der Support für die Agents in der Codex App. OpenAIs Development Agent Codex, der die Prozessoptimierung mit den Workspace Agents unterstützt, erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Die Zahl der wöchentlich aktiven User ist bereits auf vier Millionen gestiegen.
Codex hit 4M active users, less than two weeks after hitting 3M.
We will reset rate limits today!
— Sam Altman (@sama) April 21, 2026
Für den optimierten Zugriff auf Codex hat OpenAI zuletzt eine neue Abooption im Bereich ChatGPT Pro gelauncht.
Das ist das neue ChatGPT Pro-Abo

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8 KI-Trends, die dein Video 2026 performen lassen
Video ist längst Standard, doch Wirkung entsteht nur unter neuen Bedingungen, die KI gerade definiert. Im kostenfreien On-demand Webinar von movingimage zeigt Zeljka Ihm, welche 8 KI-Trends über Relevanz und Performance entscheiden. [Anzeige]
Laut dem Wyzowl-Bericht „State of Video 2026“ nutzen inzwischen 91 Prozent der Unternehmen Video im Marketing. Denn Video-Content performt – aber dank KI unter völlig neuen Bedingungen: Inhalte können inzwischen personalisiert ausgespielt, in Echtzeit optimiert und dynamisch an Verhalten, Kontext und Plattformlogiken angepasst werden.
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Diese 8 KI-Trends prägen die Videokommunikation 2026
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Das alles kann Canva AI 2.0: Unter populärsten KI-Produkten
Die KI-Top-100:
Wer gewinnt das Rennen um die Standard-KI?

Damit Canva für zahlreiche Design-Verantwortliche, Creator, Marketer und Hobby-Kreativ noch relevanter wird, liefert das Unternehmen mit Canva AI 2.0 das bisher größte Update für die Plattform. Du kannst nicht nur KI-Bilder erstellen, sondern ganze Workflows übernehmen und in Drittdienste einpflegen sowie Designprojekte mit natürlicher Sprache steuern.

Das alles kann Canva AI 2.0
Canva AI 2.0 gilt als die größte Neuerung seit Gründung des Unternehmens 2013. Das Tool „markiert den Wandel von einer Designplattform zur zentralen KI-Arbeitsplattform für Teams“, so das Unternehmen. An dem firmeninternen KI-Labor arbeiten über 100 Forschende. Zudem wurden neue Features für den Arbeitsalltag integriert.
Bisher wurde das Tool nur als Forschungsvorschau veröffentlicht. Zu den neu eingeführten Elementen gehören eine neue Architekturebene, ein dialogorientiertes Design, eine schrittweise agentische Bearbeitung sowie eine mehrschichtige Objektintelligenz. Außerdem wird ein „dynamisches Gedächtnis“ versprochen sowie sechs neue Workflows:
- Connectors
- Zeitplanung
- Web-Recherche
- Markenintelligenz
- Canva Sheets AI
- Canva Code 2.0
Mit der neuen Plattform Canva AI 2.0 können Designprojekte mit natürlicher Sprache gesteuert werden. So wird der Prozess von der ersten Projektidee bis zum fertigen Design vereinfacht.
Anstatt mit einer leeren Seite oder einer Vorlage können User bei Canva AI 2.0 nun schon mit einer Idee, einem Ziel oder einer groben Skizze starten. Im Dialog mit der Canva AI kann das Design dann noch weiter optimiert werden. Layout, Hierarchie und Markenidentität werden dabei bereits im ersten Entwurf inkludiert.

Dank Canva Code 2.0 kannst du nicht nur Layouts prompten, sondern diese sogar mit importierten HTML-Dateien zum Leben erwecken. Und mithilfe der Brand Intelligence kannst du deinen Designs noch Kontextinformationen aus deinen Marken-Layouts mitgeben, sodass alle Designs on-brand bleiben – wie beim KI-Tool Pomelli von Google.
User wirken während des gesamten Kreativprozesses mit
Jedes Element bleibt komplett in Ebenen bearbeitbar, sodass die User sofort mitarbeiten können bei der Ideenentwicklung. Außerdem kann die AI einen Multi-Channel-Kampagnenplan für die Markteinführung eines Produkts erstellen. Die KI generiert die Inhalte in jedem Format und für jeden Kanal. Laut der Pressemitteilung von Canva liegt die Neuerung in der kompletten Einbindung der KI während des kreativen Prozesses:
Es versteht deine Absichten, bearbeitet komplexe Anfragen und koordiniert die Maßnahmen im gesamten Design – und das alles, ohne deinen Arbeitsfluss zu unterbrechen. Wenn du die Kontrolle übernehmen und manuell bearbeiten möchtest, tritt die KI in den Hintergrund, bis du sie wieder brauchst.

Diese User-Wünsche hat Canva bereits erfüllt
Die Beliebtheit des Design-Tools hat sicherlich auch mit dem gelungenen Communication Management zu tun. So erfüllte das Unternehmen erst neulich wesentliche User-Wünsche wie jenen nach einem Personal Brand Kit, einer Bewegtbildfunktion und speziellen AI-Video-Effekte. Insgesamt 41 Wünsche hat Canva erfüllt. Neu ist zum Beispiel der nützliche Image Upscaler – eine Funktion, die etwa auch Nano Banana von Google bietet.
Im LinkedIn-Beitrag zu der Community Wishlist wird zudem nach neuen Wünschen der User gefragt, sodass sich viele Nutzer:innen gesehen fühlen in ihren Verbesserungsvorschlägen. So schreibt ein User:
These 41 updates aren’t just about quantity; they represent a sincere effort driven by the community.

Connectors, Kooperation mit Claude Design und mehr
Die Kreationspalette von Canva kommt vor allem Creatorn und Marketern zugute. Ein weiteres Plus für viele User: die Integration von Connectors. Damit wird Canva direkt in populäre Nutzungsumgebungen wie Slack, Gmail, Google Drive, Google Calendar, Notion, Zoom, HubSpot, Microsoft, Atlassian und Linear eingefügt, sodass User die Inhalte von dort miteinbeziehen können.
Außerdem bedeutet die neue Web Research, dass du sogar Informationen aus dem Netz für deine Designs miteinbeziehen kannst. Außerdem kannst du beispielsweise via Sheets AI Spreadsheets für Content-Kalender, Projekt-Timelines und dergleichen mehr erstellen.
Wer nicht nur auf Canva designt, sondern ebenso mit dem neuen Tool Claude Design, kann diese Kreationen sogar zusammenführen. Claude Design steht in Konkurrenz zu Lovable, Figma, Googles Stitch und Co. und erzeugt mit simplen Prompt-Vorgaben kreative Designs für Websites, Präsentationen oder Infoseiten. Nutzer:innen können die Ergebnisse dann im Gespräch mit Claude optimieren und mit Slider auf Bearbeitungsoptionen zugreifen. Alle mit Claude erstellten Designs können direkt in Canva importiert werden und dort mit Drag-and-Drop-Editor bearbeitet werden – genau wie jedes andere Design. So müssen keine neuen Codes mehr generiert werden, wenn Farben getauscht, Elemente verschoben oder Layouts aktualisiert werden.
Die Zusammenarbeit von Canva und Claude Design wurde im April bekannt gegeben, © Canva
In unserem Artikel zum Thema findest du sieben Tipps eines Anthropic-Designers für die optimale Nutzung von Claude Design. Und auf der Website von Canva findest du noch mehr Insights zu Canva AI 2.0 und seinen vielfältigen Fähigkeiten für das Design und darüber hinaus.
AI-Designs per Sprachbefehl:
So holst du das Beste aus Claude Design heraus

Nutzt du Canva beruflich oder privat? Sag es uns gerne in den Kommentaren!
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Diese Link Posts werden auf X jetzt richtig teuer
In nur drei Jahren hat X die API-Preise für externe Tools massiv erhöht. Link Posts kosten jetzt bis zu 0,20 Dollar pro Beitrag, jeder API Call extra. Und dann zeigen auch noch Daten des Nieman Lab der Harvard University, dass Links auf X oft weniger Engagement erzielen.
Seit Elon Musk der Inhaber von X ist, hat die Plattform die Preisstruktur ihrer Schnittstelle für externe Tools (API) mehrfach verschärft. Der ursprünglich weitgehend kostenlose Zugang wurde 2023 gestrichen. Danach führte X ein kostenpflichtiges Tier-Modell ein, das im Pro-Tarif bei rund 5.000 US-Dollar pro Monat startet und im Enterprise-Bereich etwa 42.000 US-Dollar erreicht. Inzwischen setzt X zusätzlich auf nutzungsbasierte Abrechnung, bei der einzelne API-Aufrufe separat berechnet werden. Für Unternehmen, Entwickler:innen und Creator, die auf X aktiv sind und automatisierte Tools nutzen, sind Link Posts inzwischen daher extrem teuer. Und jetzt gab es nochmal eine Preissteigerung.
X bekommt personalisierbare Timelines:
Über 75 Themen zum Anpinnen

So teuer sind automatisierte Link Posts auf X jetzt
Seit dem 20. April 2026 liegt der Preis für einen API-basierten Post laut X bei rund 0,015 US-Dollar. Für Posts mit URL werden 0,20 US-Dollar pro Beitrag fällig. Gleichzeitig sind zentrale Interaktionen wie Likes, Follows oder Quote Posts über die API in vielen Self-Serve-Tarifen gestrichen worden. Auch bei Lesezugriffen fällt inzwischen eine nutzungsbasierte Gebühr von etwa 0,001 US-Dollar pro Datenabruf an.
Da Link Posts mehrere API Calls auslösen, etwa für Vorschauen oder zusätzliche Daten, steigen die Kosten bei automatisierten Workflows schnell. Aus einem kostenlosen Distributionskanal ist so in wenigen Jahren ein krasser Kostenfaktor geworden, der mit dem neuen Preismodell weiter wächst– und für viele kaum noch tragbar sein dürfte. Einige Publisher berichten von möglichen Preissteigerungen von rund 1.900 Prozent, etwa Caschys Blog und MARES Media. Die Zahl basiert auf individuellen Berechnungen, ist jedoch keine offizielle Angabe von X.
Link Posts auf X: teuer und wirkungslos?
Neben den steigenden Kosten wird auch die Performance von Link Posts auf X zunehmend hinterfragt. Eine Analyse des Nieman Lab der Harvard University auf Basis von Tausenden Posts von 18 Publisher Accounts zeigt, dass Beiträge mit externen Links im Schnitt deutlich weniger Engagement erzielen als Posts ohne Verlinkung. Selbst Accounts mit Millionenpublikum wie der der New York Times liegen dabei teils weit hinter kleineren Accounts zurück, die komplett auf externe Links verzichten. The Verge führt die geringere Performance von Link Posts auf die Funktionsweise des Feeds zurück. Sobald Inhalte Nutzer:innen aus X herausführen, könnte die Interaktion im Feed sinken und damit auch die Reichweite. Link Posts würden deshalb häufig schlechter abschneiden. Wie aus der Offenlegung der Ranking-Faktoren hervorgeht, priorisiert die Plattform Inhalte, die Nutzer:innen länger binden und zu Interaktionen anregen.
Nikita Bier, Head of Product bei X, widerspricht dieser Analyse und nennt andere Ursachen. Entscheidend seien aus seiner Sicht unter anderem Paywalls wie bei der New York Times sowie die Qualität und Aufbereitung der Beiträge. Gleichzeitig erklärt er, dass Link Posts oft deshalb schlechter performen, weil der integrierte Browser den eigentlichen Post überlagere und Interaktionen ausbleiben könnten. Gemeint ist eine Anpassung aus Oktober 2025: X blendet Link Posts beim Öffnen eines Links am unteren Bildschirmrand ein, damit Interaktionen weiter möglich bleiben.
Links are not deboosted. We fixed that issue last year. https://t.co/T0RQZWxNNG
— Nikita Bier (@nikitabier) April 6, 2026
Wer auf X auf Automatisierung setzt, kommt spätestens jetzt an der Kostenfrage nicht mehr vorbei. Viele betroffene Accounts haben ihre Link-Strategie bereits angepasst oder eingeschränkt, einige X ganz aus ihrem Portfolio gestrichen.
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