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Im Test vor 15 Jahren: Intels Core i3-2100T sparte Strom und Leistung
Intel Core i7-980X, 6C/12T, 3,33 GHz, 32 nm, Turbo, SMT
Intel Core i7-2600K, 4C/8T, 3,40 GHz, 32 nm, Turbo, SMT
Intel Core i5-2500K, 4C/4T, 3,30 GHz, 32 nm, Turbo
Intel Core i5-2400, 4C/4T, 3,10 GHz, 32 nm, Turbo
Intel Core i7-960, 4C/8T, 3,20 GHz, 45 nm, Turbo, SMT
Intel Core i7-870, 4C/8T, 2,93 GHz, 45 nm, Turbo, SMT
AMD Phenom II X6 1100T, 6 Kerne, 3,30 GHz, 45 nm, Turbo
Intel Core i5-2400s, 4C/4T, 2,50 GHz, 32 nm, Turbo
AMD Phenom II X6 1075T, 6 Kerne, 3,00 GHz, 45 nm, Turbo
Intel Core i5-760, 4C/4T, 2,80 GHz, 45 nm, Turbo
AMD Phenom II X4 975, 4 Kerne, 3,60 GHz, 45 nm
Intel Core i3-2120, 2C/4T, 3,30 GHz, 32 nm, SMT
Intel Core i5-661, 2C/4T, 3,33 GHz, 32 nm, Turbo, SMT
Intel Core 2 Quad Q9550, 4C/4T, 2,83 GHz, 45 nm
Intel Core i3-2100, 2C/4T, 3,10 GHz, 32 nm, SMT
AMD Phenom II X4 840, 4 Kerne, 3,20 GHz, 45 nm
AMD Athlon II X4 645, 4 Kerne, 3,10 GHz, 45 nm
Intel Core i3-540, 2C/4T, 3,06 GHz, 32 nm, SMT
Intel Core 2 Quad Q6600, 4C/4T, 2,40 GHz, 65 nm
Intel Core i3-2100T, 2C/4T, 2,50 GHz, 32 nm, SMT
AMD Athlon II X3 450, 3 Kerne, 3,20 GHz, 45 nm
AMD Phenom II X3 740, 3 Kerne, 3,00 GHz, 45 nm
Intel Core i3-2100T, 2C/2T, 2,50 GHz, 32 nm
AMD Phenom II X2 565, 2 Kerne, 3,40 GHz, 45 nm
AMD Athlon II X2 265, 2 Kerne, 3,30 GHz, 45 nm
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Nach Nvidia, Meta & Co: Auch AMD bewirbt nun das 1:1-CPU-GPU-Verhältnis für AI

AMD springt medial auf den Zug auf, in dem das 1:1-CPU-GPU-Verhältnis bei AI übernimmt. Für AMD zahlt sich das natürlich richtig aus, denn schließlich ist man einer der größten CPU-Anbieter und freut sich über weitere Aufträge für Epyc. Doch was ist das 1:1-Verhältnis eigentlich?
Bisher: Eine CPU, vier GPUs
In den letzten Jahren war der Standard in modernen Servern mit GPU-Beschleunigung und damit auch den ersten AI-Servern in der Regel ein oder zwei Prozessoren, die bis zu acht GPUs unterstützen, im Schnitt also ein Verhältnis von 1:4 aus CPU-Perspektive.
Bereits in den letzten beiden Jahren Jahre hat aber beispielsweise Nvidias GB200 gezeigt, dass das Verhältnis von 1:2 ein durchaus gutes ist, wenn die Aufgabenvielfalt oder Priorität eine andere wird. GB200 besteht in der Basis aus einer Platine, zwei B200-GPUs werden von einer Grace-CPU unterstützt. Das ganze wird dann wiederum doppelt gepackt in ein Rack gesteckt, fertig ist NVL72.
Meta baute bereits GB200 aus 1 × CPU + 1 × GPU
Bereits im letzten Jahr erklärte Meta zur Hot Chips 2025, dass das Unternehmen die Basis von GB200 nehme, daraus aber eine Lösung bastle, die nur eine GPU an eine CPU binde. Nvidia hatte zuvor im Oktober 2024 die gesamte GB200-Plattform für das Open Compute Project (OCP) zugänglich gemacht, 2025 folgte bereits die Übergabe für Vera Rubin. Entsprechend angepasste Lösungen können nun auch daraus gebaut werden.
Dass CPUs längst wieder wichtiger geworden sind, zeigen nicht nur Ausverkäufe bei AMD und Intel im letzten Quartal. Nvidia hatte zu seiner Hausmesse Nvidia GTC 2026 im März schon das neue Komplettprogramm rund um die neue Vera-CPU dabei: ein eigenes Rack nur mit 256 Nvidia-Server-CPUs – das gab es noch nie zuvor. Partner wie HPE bauten das sogar noch aus, zeigten bereits Racks mit 640 Vera-Prozessoren.
Der Tenor aller ist klar: Die CPU ist wieder wichtig. So richtig weg war sie aber letztlich auch nie, was die Anstrengungen von Amazon & Co mit eigenen Arm-Prozessoren zeigten. Es gab und gibt schon immer einen Markt auch für CPUs, nun rücken sie allerdings voll ins Rampenlicht des AI-Umfelds. Das wiederum könnte dann durchaus Folgen für die nächsten Jahre haben, denn sich mit hunderttausenden GPUs einzudecken zieht dann und für parallele neue Aufgaben auch eine große Menge CPUs nach sich. Und natürlich Speicher; aber der ist ohnehin schon teure Mangelware.
AMD: 1:1 Ja, aber auch erst einmal 1:4
AMD erklärt hier vermutlich nicht ganz uneigennützig, dass CPUs in gewissem Umfeld sogar mehr als GPUs zu finden sein könnten. Passende Racks mit Venice wird man in Zukunft vermutlich mit Partnern anbieten. Das große AMD-Prestige-Projekt dieses Jahres, das Helios-Rack, wiederum setzt ganz auf das klassische 1:4-Format: Eine Venice-CPU und vier Instinct MI455X. Das macht aber nur noch einmal deutlicher: One Size fits all existiert nicht.
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The A1200: Neuauflage des Amiga 1200 benötigt mehr Zeit

Eigentlich sollte die Neuauflage des Amiga 1200 bereits im Juni dieses Jahres auf den Markt kommen. Doch jetzt hat Hersteller Retro Games Limited angekündigt, dass sich „The A1200“ auf Anfang Dezember 2026 verschiebt.
„The A1200“ ist eine Replik des Commodore Amiga 1200, die das ursprüngliche Äußere des Retro-Heimcomputers mit aktuellen Anschlussmöglichkeiten kombiniert. Bereits im August des vergangenen Jahres berichtete ComputerBase von einem Prototyp des A1200, den es auf der Gamescom zu sehen gab.
The A1200 verschiebt sich auf den 4. Dezember
Die Vorbestellungen starteten im November 2025, wobei zu diesem Zeitpunkt von einer Auslieferung am 16. Juni 2026 die Rede war. Aber nun hat der britische Hersteller Retro Games Limited im Rahmen einer Stellungnahme auf Facebook offenbart, dass „The A1200“ erst am Freitag, dem 4. Dezember 2026 erhältlich sein wird.
Als Gründe für die Verschiebung der Neuauflage um rund ein halbes Jahr werden die weltweite Chip-Knappheit und steigende Produktionskosten für Plastikmaterialien genannt. Dabei sei die Hardware eigentlich vollständig fertiggestellt, wie Retro Games Limited erklärt.
Im Gegensatz dazu ist das Betriebssystem jedoch in einem unfertigen Zustand. Zwar sei das OS in einem „funktionalen Zustand“, aber ein Betriebssystem, das nur Grundfunktionen bieten würde, „würde dem The A1200 nicht gerecht werden“, heißt es in der Stellungnahme von Retro Games Limited weiter.
Details zur Neuauflage des Amiga 1200
The A1200 ist die Neuauflage des 32-Bit-Heimcomputers Commodore Amiga 1200, der zeitlich auf den Amiga 600 folgte, aber wie dieser nicht an den großen Erfolg des Amiga 500 anknüpfen konnte. Dabei bietet der A1200 nicht nur die Emulation des Amiga 1200 und dessen Grafik-Architektur AGA, sondern auch Unterstützung für den Amiga 500, sowohl in Form der ersten Amiga-Generation sowie der ECS-(Enhanced Chip Set)-Variante.
Im Rahmen eines Q&A zum neuen Veröffentlichungsdatum des „The A1200“ hat der Hersteller auch eine vollständige Liste der insgesamt 25 Spiele zur Verfügung gestellt, die mit der Neuauflage des Heimcomputers ausgeliefert werden. Zuvor waren hier nur einzelne Titel bekannt. Diese Spiele werden beim A1200 vorinstalliert sein:
- Alien Breed: Tower Assault
- Beneath a Steel Sky
- Defender of the Crown
- Defender of the Crown 2
- Came from the Desert
- Antheads: It Came From The Desert 2
- The King of Chicago
- Lords of the Rising Sun
- Lure of the Temptress
- Mercenary: Escape from Targ
- Reshoot Proxima 3
- Rocket Ranger
- Ruff ’n‘ Tumble
- S.D.I (Strategic Defense Initiative)
- The Settlers 2 (Die Siedler 2)
- Sinbad and the Throne of the Falcon
- Slam Tilt
- Turrican
- Turrican 2: The Final Fight
- Turrican 3
- Drei TV-Sports-Spiele (Baseball, Boxen und Football)
- Wings
Zudem ist die Desktop-Umgebung Workbench dabei und der A1200 besitzt die ursprüngliche Tastatur inklusive Ziffernblock. Während die Emulation der Replik wahrscheinlich den Motorola-68EC020-Prozessor mit 14 MHz sowie die CPU des Amiga 500 nachbildet, bietet der A1200 moderne Anschlussmöglichkeiten in Form eines HDMI-Anschlusses und USB-Ports. Im Lieferumfang ist auch eine USB-Maus und ein Controller mit 8 Buttons enthalten.
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AMD Instinct MI430X: AMDs echter HPC-Chip ist „6 Mal schneller“ als Nvidia Rubin

AMD hat überraschend einen Ausblick auf die Leistung des Instinct MI430X gegeben. Ausnahmsweise ist das kein AI-Beschleuniger, er zielt auf andere Szenarien im HPC-Segment: Denn in der Wissenschaft, bei Simulationen und vielen weiteren Anwendungen ist die Berechnung bei doppelter Genauigkeit weiterhin extrem wichtig.
Es gibt auch noch etwas neben AI
Der Trend zuletzt war unverkennbar: Große GPUs werden nur noch zu einem Zweck gebaut: für AI. Dafür wurden die Datenformate immer kleiner, auf FP8 und BF8 folgten FP6 und FP4, dazu viele Formate, die in ähnlichem Umfeld unterwegs sind wie MXFP6 und MXFP4. Der Fokus hierbei ist Schnelligkeit und möglichst geringer Speicherbedarf, aber alles auf Kosten der Genauigkeit. Dieser Ansatz führt in gewissen Bereichen aber zu Ergebnissen, die man genau nicht haben will.
AMD hatte sich deshalb bei der kommenden Familie AMD Instinct MI400 bereits früh dazu entschlossen, nicht nur voll in Richtung AI zu schwenken – so mit der Serie MI450/455X umgesetzt –, sondern auch einen echten HPC-Chip aufzulegen: den MI430X. Im Herbst des letzten Jahres bestätigte das Unternehmen den Chip erstmals offiziell, als er bereits erste Großaufträge einsammeln konnte.
>200 TFLOPS native FP64-Leistung
Jetzt gibt AMD einen ersten Ausblick auf die Leistung der Beschleunigerlösung mit 432 GByte HBM4. Mit über 200 TFLOPs nativer FP64-Leistung wird sie in dem Bereich „mehr als sechsmal so schnell“ sein wie Rubin. Der Vergleich ist aber, wie eingangs ausgeführt, etwas von Äpfeln mit Birnen: Nvidia Rubin ist ein reiner AI-Beschleuniger mit Fokus auf FP4 & Co, FP64 läuft dort, wenn überhaupt, nur nebenbei noch mit, einen echten FP64-Gegenspieler hat Nvidia gar nicht mehr. Rubin dürfte wiederum in FP4-Disziplinen dem MI430X überlegen sein – den dazu passenden Wert nennt AMD heute natürlich nicht.
Zur besseren Einordnung hilft da eher der Blick zu Instinct MI355X: 78,6 TFLOPs FP64-Leistung bietet der Chip, ein MI325X kam zuvor schon mal auf 81,6 TFLOPs FP64-Leistung, der ältere MI300X auf 81,7 TFLOPs. Man sieht auch hier, dass der Fokus bei AMD in eine andere Richtung ging. Eine deutlich stärkere Leistung in der FP64-Disziplin ist es aber zweifelsohne auch im eigenen Haus.
AMD feierte in den letzten Jahren große Erfolge im HPC-Segment, stellt weltweit die Hardware für die schnellsten Supercomputer. Genau dies ist auch die Zielgruppe für den neuen Chip, erste Aufträge wie Discovery am Oak Ridge National Laboratory, USA, und auch Alice Recoque in Frankreich untermauern dies. Letzterer wird bereits mit über einem ExaFLOP FP64-Leistung beworben und damit zu Europas schnellsten HPC-Systemen gehören.
Finale Spezifikationen und Details werden zum Event AMD Advancing AI 2026 am 22/23. Juli erwartet.
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