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Halb über, halb unter Wasser: c’t Fotografie 3/26


Echte Split-Level-Aufnahmen sind keine Photoshop-Tricks, sondern handwerkliche Höchstleistung. Der Wiener Fotograf Thomas Haider nutzt die Technik seit Jahrzehnten für seine Unterwasser-Naturfotografie und dokumentiert damit Projekte wie „Wiener Wildnis“ oder die Artenvielfalt in West-Papua. In der c’t Fotografie 03/2026 erklärt er, worauf es dabei ankommt.

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Das Titelbild der Ausgabe 03 2026 des Foto-Magazins c't Fotografie

Das Titelbild der Ausgabe 03 2026 des Foto-Magazins c't Fotografie

(Bild: 

heise

)

Zentrales Werkzeug ist ein Domeport: eine kuppelförmige Glasscheibe vor dem Objektiv, montiert per Bajonett auf einem wasserdichten Kameragehäuse. Die Wölbung erhält den großen Bildwinkel von Weitwinkel- oder Fisheyeobjektiven. Wichtig: Unter Wasser entsteht ein virtuelles Bild, das gekrümmt ist und näher an der Kamera liegt. Fotografen müssen daher stets auf den Unterwasserbereich fokussieren und mit Blenden zwischen f/16 und f/22 arbeiten, um auch die Ecken scharf zu bekommen. Große Domescheiben (bis 18 Zoll bei Acryl) liefern bessere Ergebnisse als kleine, sind aber schwerer und teurer.

Die Brennweite richtet sich nach dem Sensorformat: An MFT entspricht ein 8-Millimeter-Fisheye dem Bildwinkel eines 16-Millimeter-Objektivs an Vollformat. Kleinere Sensoren erlauben kompakte Domes bei gleicher Eckschärfe.

Wassertropfen auf der Scheibe ruinieren jedes Bild. Haider schwört auf den Spucketrick: Enzyme verhindern Tropfenbildung, kurzes Eintauchen erzeugt einen sauberen Wasserfilm – der perfekte Moment zum Auslösen im Serienbildmodus.



Aufnahmen wie diese sind nur mit einem Domeport möglich.

Bei den Kameraeinstellungen empfiehlt er für Mittagsaufnahmen ISO 400 bis 1600, Verschlusszeiten ab 1/125 Sekunde und Matrixmessung. Der Autofokus überfordert sich an der wandernden Wasserlinie – manuelles Fokussieren ist Pflicht. In den Tagesrandzeiten helfen Unterwasserblitze, den dunkleren Unterwasserbereich auszuleuchten.

Komposition lebt von dynamischen, oft S-förmigen Wasserlinien und spannenden Details über und unter der Oberfläche. In der Nachbearbeitung trennt Haider in Lightroom mit linearen Verläufen Über- und Unterwasserbereich, hellt unten auf, dunkelt oben ab und erhöht lokal den Kontrast.

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Sein eindrucksvollstes Erlebnis: Bei Aufnahmen für die „Wiener Wildnis“ klammerte sich ein Krötenmännchen während der Paarungszeit an seine Hand – ein Beweis, wie nah Naturfotografie an die Tiere heranführen kann, wenn man sie respektvoll behandelt.

Objektive und Kameras für Video. Thomas Hoffmann nimmt den boomenden Markt rund ums Filmen mit spiegellosen Kameras unter die Lupe. Klassische Fotoobjektive zeigen beim Videodreh schnell ihre Schwächen: starkes Focus Breathing, unscharfe varifokale Zooms und sichtbar springende Blenden. Cine-Objektive lösen diese Probleme mit mechanisch gekoppelten Fokusringen, stufenloser Blende und parfokaler Konstruktion – allerdings zu Preisen zwischen 500 Euro und 25.000 Euro. Dazu kommen noch Follow-Focus, Mattebox und Rig, sodass die Gesamtinvestition schnell vierstellig wird.

Doch selbst die beste Optik nützt wenig ohne den richtigen Kamerabody. Im zweiten Teil der Serie zeigt Hoffmann, welche sechs Faktoren wirklich über die Cine-Qualität entscheiden: Codec-Tiefe, Dynamikumfang, Rolling Shutter, Hitzemanagement, Sensorauslese und Fokusassistenz. Von der günstigen Hybridkamera unter 1500 Euro bis zur dedizierten Cinema-Kamera für 6000 Euro und mehr – wir ordnen den Markt und geben konkrete Empfehlungen.

Welche Fotofilter wirklich nötig sind. Nicolas Alexander Otto stellt sechs gängige Filtertypen auf den Prüfstand: UV-, Pol-, Grau-, Verlaufs-, Diffusions- und Lichtverschmutzungsfilter. Sein Maßstab: 20 Jahre Praxis als Landschaftsfotograf.

Manche dieser Filter sind im digitalen Zeitalter schlicht überflüssig geworden – andere lassen sich auch durch die beste Bildbearbeitung nicht ersetzen. Otto zeigt, worauf es bei Langzeitbelichtungen ankommt, wann ein HDR-Workflow in Lightroom die bessere Wahl ist als ein klassischer Verlaufsfilter und welches Zubehör in keiner Fototasche fehlen sollte.


Portfolio Nora Schwarz

Die Arbeiten von Nora Schwarz zeigen Landschaften im Wandel, erzählen von Gemeinschaft und stellen Fragen zu unserem Verhältnis zur Natur. Im Gespräch spricht sie über ihr Langzeitprojekt „Songs of the Taiga“ und darüber, warum sie heute mehr Raum für eigene Gedanken lassen möchte. (Bild:

Nora Schwarz

)

Wie Japan die deutsche Fotoindustrie überholte. Sandra Petrowitz erzählt die spannende Geschichte hinter Canon, Nikon, Sony und Co. Nach der Öffnung Japans 1854 baute das Land mit europäischem Know-how eine optische Industrie auf. Deutsche Ingenieure wie Billy Neumann und Willy Heilemann halfen ab den 1920er-Jahren bei Nippon Kogaku und Minolta.

Den entscheidenden Schub brachte die US-Besatzung nach 1945: Über die PX-Läden auf Militärbasen verkauften japanische Hersteller Devisen-Kameras an US-Soldaten. Der Kriegsfotograf David Douglas Duncan entdeckte 1950 in Tokio die Nikkor-Objektive und machte sie im Koreakrieg weltberühmt. Ein goldener „PASSED“-Aufkleber des 1954 gegründeten Japan Camera Inspection Institute polierte den Ruf von „Made in Japan“ auf.

Die deutsche Industrie verschlief die Entwicklung: Die überkomplizierte Zeiss Contarex verlor gegen die modulare Nikon F von 1959. 1962 produzierte Japan erstmals mehr Kameras als Westdeutschland. Innovationen wie TTL-Belichtungsmessung in der Pentax Spotmatic (1964) besiegelten den deutschen Niedergang.

Stress im Fotografengraben. Nico Ernst beschreibt, wie hart der Job auf Open-Air-Festivals wie dem Wacken Open Air wirklich ist. 30 Fotografen kämpfen vor 40 Meter breiten Bühnen um Bilder – bei 30 Grad im Schatten, kurzfristig 800 Grad bei Pyrofontänen und unter strenger Zeitvorgabe: maximal 15 Minuten oder drei Songs pro Band.

Die Akkreditierung beginnt Monate vorher. Manche Superstars suchen ihre Fotografen selbst aus, bei Guns N‘ Roses 2025 in Wacken galt sogar ein totales Fotografierverbot. Standard-Equipment ist ein 70–200 mm f/2.8, dazu ein zweiter Body mit 24–70 mm. Stative sind wegen Verletzungsgefahr verboten, Blitze ohnehin.

Zur Pflichtausrüstung zählen guter Gehörschutz vom Akustiker, eingelaufene Schuhe, Regenschutz und schnelle Speicherkarten.



Der Inhalt der c’t Fotografie 3/2026 auf einen Blick.

Sie erhalten die aktuelle Ausgabe der c’t Fotografie (3/2026) für 13,90 Euro im heise shop. Dort sehen Sie auch eine komplette Inhaltsübersicht und erhalten Informationen über das exklusive Online-Zusatzmaterial, das wir über eine übersichtlich gestaltete Bedienoberfläche anbieten, dazu Vorschaubilder und das Editorial. Das E-Paper und die Ausgabe für Amazon Kindle kosten jeweils 12,90 Euro.


(tho)



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VR Games Showcase Sommer 2026: „Transformers“ kommen auf die Meta Quest


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

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Squido Studio kündigte während der Sommerausgabe des VR Games Showcase an, dass der On-Rails-Shooter „Transformers: Beyond Reality“ nach fast vier Jahren seine Sony-Exklusivität verliert. Die neue „Redux“-Version soll noch dieses Jahr für Meta Quest erscheinen. Außerdem präsentierte ein Münchner Indie-Studio einen kooperativen Extraction-Shooter für Meta Quest und SteamVR und die Flugsimulation „Korea“ aus der IL-2-Reihe erhält einen VR-Modus.

Mit „Drifters: Blackout Crew“ wagt sich das Münchner Studio Salmi Games nach ihrem letzten Titel „Sweet Surrender“ an ein deutlich größeres Projekt. Dieses Mal soll es ein Extraction-Shooter im Stile von Bungies „Marathon“ oder „Arc Raiders“ werden, nur eben in Virtual Reality. Eine Crew hängt auf einem havarierten Mutterschiff im All fest. Energie gibt es nur, wenn Spieler sie aus feindlichen Strukturen zurückerobern. Dabei müssen sie stets entscheiden, ob sie für bessere Beute noch tiefer vordringen oder lieber lebend zurückkehren und das Eingesammelte sichern. Bis zu vier Personen sollen gemeinsam die außerirdischen Tempel stürmen, Ressourcen finden und rechtzeitig den Absprung schaffen, bevor die verteidigenden Roboter die Oberhand gewinnen.

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Drifters: Blackout Crew

Interessant ist die Finanzierungsgeschichte hinter „Drifters: Blackout Crew“. Studio-Gründer Yacine Salmi erklärte gegenüber heise online, dass die öffentliche Förderung den Grundstein dafür gelegt habe. Erste Bundesmittel aus den Jahren 2022 und 2023 ermöglichten frühe Prototypen, mit denen das Team anschließend Meta als weiteren Geldgeber gewinnen konnte. Nach dem Ausbau der Gamesförderung im Frühjahr 2025 flossen schließlich zusätzliche Gelder der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. „Ohne diese Unterstützung wäre ‚Drifters‘ entweder ein viel kleineres Spiel oder es würde gar nicht existieren“, so Salmi.

Beim Gameplay setzt das Team auf typische Interaktionen, die nur in VR funktionieren. Spieler laden manuell nach, greifen Beute physisch und bewegen sich per Jetpack fort. Gesammelte Ressourcen fließen in Ausrüstung, kosmetische Anpassungen und Verbesserungen am Mutterschiff. Wie schon bei ihrem letzten Titel „Sweet Surrender“ wollen Salmi Games die Community über geschlossene Testphasen und Discord-Feedback eng in die Entwicklung einbinden. Ein konkreter Erscheinungstermin steht bisher nicht fest.

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Hasbros legendäre Spielzeugmarke kehrt im Herbst zurück in die Virtual Reality, denn neu ist „Transformers: Beyond Reality“ eigentlich nicht. Ursprünglich ist das Spiel schon 2022 erschienen, damals noch exklusiv für die Playstation VR. Die Geschichte dreht sich um eine instabile Energiequelle, mit der die Decepticons Cybertron und die Erde bedrohen.

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Transformers: Beyond Reality – Redux

Spieler schlüpfen in einen Kampfanzug, der cybertronische mit menschlicher Technologie kombiniert, und stellen sich an die Seite der Autobots. Der klassische On-Rails-Shooter bewegt Spieler auf vorgegebenen Pfaden durch die Level, damit die sich auf Schießen und Ausweichen konzentrieren können. Squido Studio bringt den Titel am 3. September auf Meta Quest. Entwickelt haben ihn META4 Interactive und Illogika.

Die IL-2-Reihe genießt unter Flugsimulations-Fans einen hervorragenden Ruf. Mit „Korea“ verlegt 1C Game Studios das Geschehen in den Koreakrieg der frühen 1950er-Jahre. Sämtliche Instrumente arbeiten in Echtzeit, was vor allem in der VR-Umgebung für ein realistisches Cockpit-Gefühl sorgen dürfte.

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Korea IL-2 Series VR Mode

Unterstützt werden laut Hersteller alle gängigen VR-Brillen via OpenXR und OpenVR. Erstmals in der Seriengeschichte gibt es außerdem vollständige Controller-Unterstützung. Wer möchte, greift aber weiterhin zu Joystick oder HOTAS, also einer spezialisierten Flugsteuerung mit separatem Schubregler. Die Spielwelt soll sich über mehr als 200.000 Quadratkilometer erstrecken und bildet die koreanische Halbinsel anhand historischer Karten nach.

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Neben Einzelmissionen kündigen die Entwickler auch einen Karrieremodus an, in dem Spieler ein ganzes Regiment führen. Sie verwalten Personal, planen Operationen und entscheiden, ob sie selbst ins Cockpit steigen oder vom Boden aus koordinieren. Hinzu kommt ein virtuelles Museum, in dem sich alle Flugzeuge, Bodenfahrzeuge und Schiffe im Detail inspizieren lassen. Die PC-Version ist für den 4. August angekündigt, die VR-Version startet aber schon ab dem 25. Juni in den Early Access.

Spiel Genre Kurzbeschreibung VÖ-Datum
Breachers: Outbreak Co-op Zombie Extraction Shooter 4-Spieler-Koop-Shooter im Breachers-Universum. 2026
LANESPLIT Racing VR-Motorradrennen mit Gegenverkehr und Wetter. 23. Juni 2026
The Rifted Skies Roguelite Action / Parkour Akrobatisches Parkour-Roguelite. Herbst 2026
Maestro (Attack on Titan DLC) Simulation / Musik Orchestersimulation mit Hand-Tracking 17. Oktober 2024
Skeleton Crew Co-op Action Adventure Physikbasierte Piraten-Action allein oder im Koop 23. Juni 2026
EXOSHOCK (Multiplayer-Ankündigung) Co-op PvE Shooter Squad-basierter Sci-Fi-Shooter im Weltraum Juli 2026
Wizherd (Neues Update) Dungeon Crawler VR-Magie-Action mit Zauberei und Bosskämpfen. Q4 2026
Outlanders VR Strategie / Aufbau Cozy-Städtebau mit Fokus auf Ressourcen & Bevölkerung. Q4 2026
Nomsters Social / Pet Collector Free-to-play Sammelspiel mit virtuellen Haustieren. Sommer 2026
Roar Social Adventure Open-World-Abenteuer, in dem Spieler als Drache fliegen und kämpfen. Q4 2026
The Lightkeepers Co-op Adventure Koop-Survival-Abenteuer, bei dem Spieler einen alten Leuchtturm beschützen müssen. 10. September 2026
Transformers Beyond Reality: Redux On-Rails Shooter Neuauflage des PSVR-Spiels für Meta Quest 3. 3. September 2026
Sol Protocol (Early Access) Co-op Roguelike / Space Sci-Fi-Koop in einem Raumschiff, das durch prozedurale Systeme fliegt. Sept. 2026 (Quest) Okt. 2026 (Steam)
FlatOut 4: Total Insanity VR Racing Neue Updates angekündigt. bereits erschienen (Early Access)
R.A.I.D Co-op Shooter / Simulation Sci-Fi-Zollkontrolle kombiniert mit Kämpfen. Herbst 2026
Primal Rumble (Closed Beta-Anmeldung eröffnet) Card Battler Chaotisches VR-Kartenspiel mit Deckbuilding. unbekannt
VRacer Hoverbike (Neue Strecken & DLCs) Racing Futuristisches Hoverbike-Rennen mit Combat und Multiplayer. bereits erschienen
Trombone Champ: Unflattened (Disney Movie Magic DLC) Rhythmus / Musik Humorvolles Trompetenspiel erhält neue DLC-Inhalte. 26. November 2026
I Am Your Beast VR Roguelike Shooter VR-Umsetzung des schnellen Stealth-Action-Shooters. 2026
Guardians Planetfall Co-op Shooter Squad-basierte Kämpfe gegen Aliens auf verschiedenen Planeten. Nachfolger von Guardians Frontline. Q4 2026
INWIGO Co-op Horror Horror-Extraction-Abenteuer in einem verfluchten Herrenhaus. 23. Juni 2026 (EA)
DRIFTERS: Blackout Crew Co-op Extraction Shooter Raids in Alien-Tempeln für Ressourcen. unbekannt
Hot Dogs, Horseshoes & Hand Grenades 2 Sandbox FPS Neuer Feature-Trailer für die Shooter-Sandbox mit absurdem Hotdog-Setting. 2026
Korea. IL-2 Series Flight Simulator Realistischer Luftkampf im Koreakrieg bekommt VR-Modus. 4. August 2026 (EA ab 25. Juni)
Payday: Aces High Co-op Heist Shooter Neuer Feature-Trailer für die VR-Raubüberfälle im Payday-Universum. 2026


(joe)



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3D-Drucker-Deals: Die besten Schnäppchen zum Prime Day – Bambu günstig wie nie


Farbdrucker von Flashforge für 269 Euro, mehrere Bambu-Lab-Drucker zum ersten Mal rabattiert und weitere Schnäppchen: Diese Woche ist ein guter Zeitpunkt, um einen 3D-Drucker zu kaufen.

Amazon listet diverse 3D-Drucker auf seiner Prime-Day-Seite als reduziert. Im Check mit dem Preisvergleich haben wir festgestellt, dass kein einziges Angebot davon wirklich gut ist. Doch an anderer Stelle gibt es 3D-Drucker in dieser Woche deutlich günstiger – unter anderem bei Bambu Lab selbst, die vierjährigen Geburtstag mit Tiefstpreisen feiern, oder bei anderen Händlern wie Joybuy.

Anycubic Kobra S1 Combo

Der geschlossene Kobra S1 von Anycubic mit Farbwechselsystem ist aktuell bei Joybuy für 349 Euro zu haben. Das ist nicht nur ein absoluter Tiefstpreis, sondern auch 70 Euro unter dem nächst günstigen Händler, der das Gerät für 419 Euro listet. Das entspricht einem Rabatt von knapp 17 Prozent.

Bambu Lab

Bei Bambu Lab heißen die Prime-Angebote „4. Geburtstag“ – und es gibt Tiefstpreise für fünf Druckermodelle. Die Preise sind gültig bis zum 15. Juli, solange die Produkte verfügbar sind. Die neueren Drucker P2S, H2S und H2C sind zum ersten Mal überhaupt rabattiert, auf die ganz frischen Modelle X2D und A2L gibt es aktuell keinen Nachlass.

Wer auf der Suche ist: Die Einsteigerdrucker der A-Serie sind Preis-Leistungs-Nobrainer. Hier macht man nichts falsch. Für erste Erfahrungen reicht schon das kleine Modell A1 Mini mit 18 x 18 x 18 cm Bauraum, der große Bruder A1 kommt auf circa 25 x 25 x 25 cm. Ambitioniertere Einsteiger sollten sich den P2S ansehen, der dank geschlossenem Gehäuse mit deutlich mehr Materialien zurecht kommt. Die High-End-Modelle X2D und H2D mit Dual-Druckdüse oder der Werkzeugwechsler H2C sind vor allem für Anwender ideal, die mehrere Farben und Materialien gleichzeitig verarbeiten wollen.

Der H2D von Bambu Lab ist zum ersten Mal überhaupt rabattiert.

Bei den Links in der folgenden Tabelle handelt es sich um Provisions-Links (Affiliate-Links). Erfolgt über einen solchen Link eine Bestellung, erhält heise bestenlisten eine Provision. Für den Käufer entstehen dadurch keine Mehrkosten.

Creality K2 Combo

Den Creality K2 als Combo mit Farbwechselsystem gibt es aktuell bei 3DJake für 499 Euro – absoluter Tiefstpreis. Zwar gab es den Drucker in dieser Ausführung vor ein paar Wochen schon mal zu diesem Preis, üblich sind aber knapp 560 Euro. Das entspricht einem Preisnachlass von 11 Prozent.

Snapmaker U1

Der Snapmaker U1 hat bei uns im Test als bester Farbdrucker abgeschnitten. Das Gerät kostet im herstellereigenen Online-Shop aktuell aufgrund einer 10-Jahres-Jubiläumsaktion 849 Euro statt 899 Euro. Über unseren Link und den Gutscheincode heise_bestenlisten gibt es noch einmal 5 Prozent, sodass der Preis auf 806,55 Euro fällt – ein Nachlass von insgesamt gut 10 Prozent.

Der Snapmaker U1 hat vier Druckköpfe mit eigenem Hot-End und Extruder-Antrieb. Jeweils ein Druckkopf ist im Einsatz, die anderen werden hinten im Drucker geparkt.

Elegoo Centauri Carbon 2

Der Centauri Carbon der ersten Generation hat sich bei uns im Test bewährt und war lange Zeit Preis-Leistungs-Sieger. Auch das neuere Modell mit dem Canvas-Farbwechselsystem hat im Test überzeugt. Der Drucker ist gerade zum absoluten Tiefstpreis von 373 Euro bei eBay mit Gutscheincode NEUMIX zu haben. In den vergangenen Wochen kostete das Gerät um die 400 Euro, was einem echten Nachlass von 7 Prozent entspricht.

Elegoo Centauri Carbon 2

Flashforge AD5X

Ein Drucker mit Farbwechselsystem für 269 Euro: Joybuy hat den AD5X von Flashforge zum absoluten Kampfpreis im Programm. Bei Amazon kostet der Drucker als Prime-Angebot 331 Euro. Joybuy listet ihn für 349 Euro, bietet aber einen Gutschein zum Anklicken, der den Preis auf 269 Euro senkt.



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Skoda Peaq vorgestellt: Nochmal riesiger


Im vergangenen Sommer hatten wir den aktuellen Kodiaq in der Redaktion. Bei aller Raffinesse fehlte ihm etwas: Die Kennzeichnung von Fluchtwegen. Ernsthaft lässt sich festhalten, dass schon dieses Modell eine Raumfülle mitbringt, in der sich auch vier große Erwachsene nicht nahe kommen. Das neue Topmodell der Marke Skoda soll nochmals großzügiger geschnitten sein, was die Frage aufwirft, ob sich diese Weite noch sinnvoll nutzen lässt. Die Beantwortung überlasse ich der Zielgruppe. Abseits der gewaltigen Räkelfreiheit kehrt Skoda mit dem Peaq bei einigen Details bisherigen Überzeugungen den Rücken.

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Das E-SUV Peaq überragt mit 4,87 m Länge selbst den Kodiaq noch um ein paar Zentimeter. Der Radstand beträgt 2,97 m. Skoda schafft es seit vielen Jahren, die genutzte Verkehrsfläche in ein exzellentes Verhältnis zum Platzangebot innen zu setzen. Es ist also damit zu rechnen, dass vorn wie hinten überreichlich viel Bewegungsfreiheit herrschen wird. Der Peaq kann als Fünf- oder Siebensitzer geordert werden. Als Fünfsitzer fasse der Kofferraum 935 Liter, schreibt Skoda. Allerdings ist diese Aussage mit einer gewissen Vorsicht zu sehen: Auf den ersten Pressebildern deutet sich an, dass die zweite Reihe verschoben werden kann. Eventuell beziehen sich diese 935 Liter auf die vorderste Position der Rückbank. Und ein Volumen für den Siebensitzer nennt Skoda noch nicht. Dennoch: Wer tatsächlich mehr Platz braucht als hier geboten wird, muss vermutlich das Segment wechseln. Das Ablagefach unter der vorderen Haube fasst 37 Liter – das ist vergleichsweise wenig.

Die ersten Bilder zeigen eine helle Einrichtung. Wer mag, kann die vorderen Sitze mit Belüftung, Massagefunktion und einer elektrisch ausfahrbaren Beinauflage ausstatten. Hinten belässt es Skoda bei einer Heizung. In der Gestaltung verändert Skoda ein paar grundsätzliche Dinge, die bislang vielfach anders gehandhabt wurden. Das fängt bei den ausfahrenden Türgriffen an, die zu einer günstigen Aerodynamik und damit zu einem möglichst geringen Verbrauch beitragen sollen. In der Praxis nervte diese Modeerscheinung bei vielen Testwagen der heise/Autos-Redaktion nachhaltig. Es ist daher einigermaßen überraschend, dass eine Marke, die sich dem Pragmatismus verpflichtet fühlt, mit diesem funktionalen Murks nun auch anfängt.


Das Armaturenbrett wird von einem Bildschirm mit 13,6-Zoll-Diagonale dominiert. (Bild:

Skoda

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Das Kombiinstrument war bei Skoda bislang immer integriert, nun steht das Display aufrecht hinter dem Lenkrad. Der zentrale Bildschirm in der Mitte ist hochkant angebracht. Bei der Bedienung müssen sich Umsteiger also etwas umorientieren. Skoda wird aber auch bei diesem, auf Android basierenden System daran festhalten, dass Nutzer sich die Bedienung der am häufigsten genutzten Funktionen auf die Oberfläche holen können. Das erleichtert den alltäglichen Umgang. Unter dem Display gibt es Tasten für Temperatur und Gebläse sowie eine Walze für die Lautstärkenregulierung. Die Wischfläche am unteren Rand, wie sie in Elroq und Enyaq zu finden ist, ist im Peaq verschwunden. Das Soundsystem kommt nicht mehr von Canton, sondern von Sonos. Die Verstärkerleistung liegt bei 755 Watt, von denen allein der Doppelsubwoofer 200 Watt abzweigt.

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Skoda rühmt sich, im Peaq das mit 2,1 m² größte Glasdach seiner Geschichte anzubieten, vorerst allerdings nur für die Ausstattungslinie Sportline. Neun Segmente lassen sich einzeln verschatten, was jene schwerlich trösten wird, die auf eine Öffnungsfunktion gehofft hatten. Die wird es im Peaq nicht geben.

Gegen Aufpreis verbaut Skoda ein adaptives Fahrwerk. Vermutlich wird die Sportline ab Werk eine leichte Tieferlegung mitbringen – zumindest verfährt Skoda in den anderen E-SUVs so. Es bleibt bei Trommelbremsen hinten, was Skoda unter anderem damit begründet, dass im Modus der stärkeren Rekuperation ohnehin 95 Prozent aller Bremsvorgänge im Alltag damit abgedeckt seien.

Die Assistenzsysteme sind auf dem Stand, den Skoda für die Modelle mit der Software 6.0 auch ausrollt. Bei entsprechender Ausstattung kann so beispielsweise das Auto von außen gesteuert einparken. Das System reagiert auf Ampeln und warnt den Fahrer gegebenenfalls. Ein assistierter Spurwechsel wird nachgereicht. Mit Online-Daten von anderen Verkehrsteilnehmern soll die Erkennung von Verkehrsschildern besser klappen als bisher.

Drei Antriebe und zwei Batterien wird Skoda im Peaq zunächst anbieten. Wie im Audi Q4 nutzt Volkswagen auch im Basismodell des Peaq nicht die neue LFP-Batterie mit 58 kWh, sondern eine NMC-Batterie mit 59 kWh netto. Der Motor im Heck leistet 150 kW und bietet 350 Nm. Im WLTP liegt der Verbrauch je nach Ausstattungslinie bei 14,9 bis 17,6 kWh, die Reichweite bei 455 km. Der Preis für das Grundmodell soll bei 49.900 Euro liegen.


Platz für bis zu sieben Personen und eine Reichweite von mehr als 600 Kilometern verspricht Skoda für sein bislang größtes und geräumigstes Elektroauto. (Bild:

Skoda

)

In den anderen E-SUV-Modellen favorisieren die meisten Kunden die größeren Speicher. Im Peaq hat der dann 86 kWh netto, was im kombinierten WLTP für 610 bis 630 km genügen soll. Der Hecktriebler leistet 210, der Allradler 220 kW. Trotz des geringen Unterschieds und einem zu erwartenden Mehrgewicht liegen im Standardsprint immerhin 0,4 Sekunden zwischen den beiden. 7,1 Sekunden sollen es mit Heckantrieb sein, 6,7 im Modell mit zusätzlichem Asynchronmotor an der Vorderachse. Der Verbrauch im Zyklus liegt zwischen 15,1 bis 17,6 kWh bzw. bei 16 bis 18,6 kWh/100 km.

Die beiden Hecktriebler dürfen 1800 kg an den Haken nehmen, im Peaq 90x liegt die Anhängelast bei 2000 kg. In den anderen E-Modellen von Skoda ist der One-Pedal-Drive-Modus brandneu, im Peaq wird er von Anfang an angeboten. Die Wärmepumpe ist auf dem deutschen Markt serienmäßig, und selbstverständlich gehört auch eine Vorkonditionierung der Batteriezellen stets dazu. Es bleibt bei einem 400-Volt-System, die maximale Ladeleistung wird sich deshalb bei in Bereich von 200 kW liegen. Skoda beteiligt sich damit vorerst nicht am Wettlauf um maximale Leistungswerte – weder beim Laden noch beim Antrieb.

Der Peaq soll die Modellpalette von Skoda nach oben abrunden. Die Preise liegen nochmals höher als beim Enyaq, doch Skoda kann sich das offenkundig zumindest auf dem deutschen Markt erlauben. Mit der großen Batterie und den gängigen Extras wird der Listenpreis vermutlich oftmals über 60.000 Euro liegen. In dieser Preisregion herrscht eine beinharte Konkurrenz, und Kunden können priorisieren, was ihnen wichtig ist. Der Peaq dürfte vor allem jene ansprechen, die ein sehr weitläufiges Platzangebot brauchen oder eben einfach haben wollen.

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(mfz)



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