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Digital Business & Startups

Darum sollten Geschäftspartner gemeinsam Urlaub machen


Die Präsidentin von Anthropic über 40 Jahre Streit mit ihrem Bruder und den Unterschied zwischen Einhörnern und Schnabeltieren.

Darum sollten Geschäftspartner gemeinsam Urlaub machen

Daniela Amodei hat einen Reisetipp.
Andrej Sokolow/picture alliance via Getty Images

Wenn die Beziehung zu deinem Mitgründer oder deiner Mitgründerin es nicht schaffen würde, ein geteiltes Hotelzimmer zu überstehen, ist das ein Problem – sagt eine Mitgründerin von Anthropic.

Daniela Amodei verließ OpenAI gemeinsam mit ihrem Bruder Dario, um Anthropic zu gründen. Das Duo – zusammen mit fünf weiteren Mitgründern – baute eines der wertvollsten KI‑Unternehmen auf, um das sich Investoren regelrecht reißen.

In einem Vortrag an der Stanford Graduate School of Business gab Amodei Ratschläge zur Wahl von Mitgründern. Zwischenmenschliche Beziehungsdynamiken „sind viel wichtiger, als man denkt“, sagte sie.

Streit seit 40 Jahren

„Dario und ich streiten uns seit über vierzig Jahren – und kommen immer wieder darüber hinweg“, sagte sie. „Er ist mein Bruder, und ich habe ihm früher seine Spielsachen geklaut.“

Einer von Amodeis Tipps, um einen guten Mitgründer zu finden: „Baut nicht zuerst gemeinsam ein Unternehmen auf – fahrt erst einmal zusammen in den Urlaub.“

Reisen könne Schwächen in einer Beziehung aufdecken, etwa bei der Planung von Zwischenstopps, dem Buchen von Flügen oder beim Zusammenleben. Mitgründer sollten im Urlaub sogar ein Zimmer teilen, sagte Amodei.

Nach der Reise solle man die Beziehung evaluieren. Wenn Unternehmer danach immer noch Zeit mit ihren Mitgründern verbringen wollten, sei das wahrscheinlich ein gutes Zeichen, sagte Amodei.

„Wenn du denkst: Ich brauche wirklich erst einmal Urlaub, um mich von meinem Urlaub zu erholen, dann war es vermutlich die falsche Wahl“, sagte sie.

Einhorn oder Schnabeltier?

Ebenso entscheidend sei es, mit dem Mitgründer oder der Mitgründerin auf derselben Linie zu sein. Unterschiedliche Fähigkeiten könnten hilfreich sein – man denke etwa an den Visionär Steve Jobs und den Realisten Steve Wozniak – doch unterschiedliche Prinzipien könnten ein Unternehmen zerstören.

Amodei stellte dem Publikum eine Aufgabe: Man solle sich vorstellen, man selbst und der Mitgründer würden in getrennten Räumen eingeschlossen und gebeten, ein Bild davon zu zeichnen, was das Startup macht. Wichtig sei, dass am Ende nicht völlig unterschiedliche Bilder entstünden – etwa ein Einhorn und ein Schnabeltier.

„Das ist die Art von Situation, in der man denkt, man arbeite an derselben Sache – aber ich glaube, es endet einfach nicht gut“, sagte sie.





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+++ Auxxo +++ Schwarz Digits +++ Quantencomputing +++ Native Instruments +++ Creandum +++


#StartupTicker

+++ #StartupTicker +++ Auxxo-Team stemmte bereits 50 Investments +++ Schwarz Digits steht total auf Quantencomputing +++ Rettung für Native Instruments +++ Creandum: Jakob Stein steigt zum Partner auf +++ 18 spannende Startup-Exits +++

+++ Auxxo +++ Schwarz Digits +++  Quantencomputing +++ Native Instruments +++ Creandum +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Dienstag, 12. Mai).

#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries

+++ Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND

#STARTUPTICKER

Auxxo
+++ Starke Bilanz! Seit sechs Jahren investierte das Auxxo-Team rund um Gesa Miczaika und Bettine Schmitz inzwischen in 50 Startups, die von mindestens einer Gründerin ins Leben gerufen wurde. „We are proud to make a real difference by channeling capital into the hands of women. And we strive to bring value to the ecosystem by backing these diverse teams early with capital, network, and everything in between“, teilt der Geldgeber auf Linkedin mit. Im Laufe der Zeit entwickelte sich aus dem Auxxo Angel Fund, der 2019 an den Start ging, im Jahre 2021 der erste Female Catalyst Fund (19 Millionen Euro, 30 Startups). 2024 legte das Team dann den zweiten Female Catalyst Fund (derzeit 28,5 Millionen, bisher 10 Investments) auf. In der Regel investiert Auxxo initial zwischen 350.000 und 800.000 Euro. Im Portfolio von Auxxo befinden sich derzeit Startups wie anybill, Biovox, Delta Labs, Dude Chem, Exakt Health und einwert. Hoffentlich folgen noch viele weitere Auxxo-Investments. (Linkedin) Mehr über Auxxo Female Catalyst Fund

Schwarz Digits – Quantencomputing
+++ Schlüsseltechnologie mit konkretem Nutzen! Schwarz Digits, die IT- und Digitalsparte der Schwarz-Gruppe (Lidl, Kaufland, PreZero) steht derzeit auf das Trendthema Quantencomputing. Die Digitalsparte des milliardenschweren Handelskonzerns investierte zuletzt nach dem Einstieg bei IQM nun auch in eleQtron aus Siegen. Das Unternehmen, 2020 gegründet, „entwickelt, produziert, betreibt und vermarktet Rechenzeit auf Ionenfallenbasierten Quantencomputern“. Schwarz Digits, Ankaa Ventures und Co. statteten die Jungfirma nun mit 57 Millionen Euro aus. Das finnische Quantencomputing-Startup IQM, das über eine starke Präsenz in München verfügt, wurde 2028 gegründet. Schwarz Digits, Ten Eleven Ventures und Co. investierten zuletzt 320 Millionen US-Dollar in das Unternehmen (Bewertung: 1 Milliarde US-Dollar). Zu den Investoren aus Deutschland gehören auch der World Fund, Vsquared, Salvia (Helmut Jeggle) und Santo Venture Capital (Sprüngmann). Für die Schwarz Digits ist Quantencomputing „eine Schlüsseltechnologie für die digitale Souveränität Deutschlands und Europas im globalen Wettbewerb“. Das Unternehmen möchte mit Quantentechnologie etwa Themen wie Lieferketten und Logistik optimieren. Das ist Zukunftsmusik, die sich gut anhört. Mit der Schwarz-Gruppe als Treiber dürfte das Thema massiv Fahrt gewinnen. Mehr über Quantencomputing

Native Instruments
+++ Rettung für Native Instruments! Das insolvente Berliner Musikunternehmen Native Instruments bekommt eine zweite Chance. Die US-amerikanische DJ-Tech-Firma inMusic übernimmt die Kultmarke. „Native Instruments represents everything we look for in a partner: exceptional products, a deeply engaged community, and a clear point of view on what musicians want“, teilt inMusic mit. Native Instruments, 1996 gegründet, kümmert sich um Software und Hardware für digitale Musikproduktion. Die Beteiligungsgesellschaft Francisco Partners übernahm 2021 die Mehrheit an Native Instruments. 350 Mitarbeitende wirkten zuletzt für Native Instruments. Mehr über Native Instruments

Creandum – Jakob Stein
+++ Aufstieg! Jakob Stein wird Partner beim schwedischen Early-Stage-Investor Creandum, der seit einigen Jahren massiv in Deutschland investiert. „The energy Jakob brings to our team and Berlin office every day is infectious. So is the impact he had“, schreibt Creandum-Partner Peter Specht auf Linkedin. Stein wirkt mit Unterbrechung, in der er für die Creandum-Beteiligung cargo.one („AI-native operating system for logistics“) tätig war, seit 2020 bei Creandum. Der Geldgeber legte zuletzt seinen sechsten Fonds (500 Millionen Euro) auf. Zum Portfolio von Creandum hierzulande gehören unter anderem Black Forest Labs, Trade Republic, Sereact, Leapsome und CarOnSale. (Linkedin) Mehr über Creandum

Exit-Time
+++ Exits sind das Salz in der Startup-Suppe! In den vergangenen vier Monaten sorgten vor allem die Exits von Talon.One (750 Millionen), Blacklane (500+ Millionen), Kaia Health (285 Millionen) und Sanity Group (250 Millionen) für Schlagzeilen. Mehr im Deal-Monitor

Startup-Radar
+++ Es ist wieder Zeit für neue Startups! Hier einige ganz frische Firmen, die jeder kennen sollte. Heute stellen wir diese Jungunternehmen vor: Delta Labs, modulo8, BubbleTax, GuardAero und Lobby. Mehr im Startup-Radar

#DEALMONITOR

Investments & Exits
++ KI-Startup Elephant erhält 5 Millionen +++ DeepTech-Startup NanoStruct sammelt 2,6 Millionen ein +++ inMusic rettet Musik-Grownup Native Instruments +++ Aareon Group übernimmt PropTech easimo. Mehr im Deal-Monitor

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): KI



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Der größte deutsche Startup-Deal aller Zeiten: Helsing bald 18 Milliarden wert


Die Münchner Rüstungsstartup sammelt Berichten zufolge 1,2 Milliarden Dollar ein. Das reicht, um wertvoller als Trade Republic oder Celonis zu werden.

Der größte deutsche Startup-Deal aller Zeiten: Helsing bald 18 Milliarden wert

Gundbert Scherf, Mitgründer und Co-CEO von Helsing, steht an einem Modell einer HX-2-Drohne.
picture alliance/dpa | Jens Kalaene

Es wäre die größte Finanzierungsrunde, die es je für ein deutsches Startup gab: Die Münchner Rüstungsfirma Helsing wird Insidern zufolge 1,2 Millionen US-Dollar raisen. Damit läge die Bewertung bei 18 Milliarden Dollar. Der KI-Drohnen-Bauer wäre damit das wertvollste deutsche Startup.

Final ist der Geldregen für das Drohnen-Startup noch nicht, niemand wollte es offiziell bestätigen. Aber sowohl die Financial Times als auch das Handelsblatt konnten mit informierten Kreisen über die Runde sprechen.

Zu den Investoren sollen den Berichten zufolge Dragoneer und Lightspeend Venture Partners aus den USA gehören. Vorher hatte Helsing beispielsweise Geld von Plural und Prima Materia eingeworben. Mit Prima Materia ist ein bekannter Name verbunden: Spotify-Gründer Daniel Ek.

Die Drohne fliegt bis zu 220 km/h schnell

Helsing sitzt in München und wurde 2021 gegründet. Das Unternehmen stellt ferngesteuerte Kampfflugzeuge mit eingebauter KI her. Das Modell HX-2 ist bereits im Einsatz. „HX-2 ist in der Lage, Artillerie, gepanzerte und andere militärische Ziele auf bis zu 100 km Reichweite zu bekämpfen“, erklärt Helsing auf der Webseite.

Die Drohne ist 12 Kilogramm schwer und kann bis zu 220 km/h schnell fliegen. Autonom attackiert sie nicht, schreibt Helsing, es bleibe immer ein Mensch am (Fern-)Steuer.

Ein Konkurrent von Helsing ist Stark Defence aus Berlin. Im Februar gab es nochmal Geld, unter anderem von Peter Thiel. Stark erreicht damit eine Milliardenbewertung, an Helsing reicht es aber nicht heran.

Bisherige Spitzenreiter unter den deutschen Startup-Bewertungen waren laut Handelsblatt die Software-Firma Celonis und die Investment-App Trade Republic. Helsing dürfte sie nun um ein paar Milliarden Dollar hinter sich lassen.





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Netzwerkaufbau ist keine einmalige Sache


#Interview

„Am Anfang dachten wir, dass ein starkes Produkt und technologische Exzellenz ausreichen würden“, sagt Katharina Hesseler, Gründerin von Omegga. „In der Realität muss man Technologie, industrielle Skalierung und Go-to-Market gleichzeitig sauber aufsetzen“, führt sie aus.

„Netzwerkaufbau ist keine einmalige Sache“

Das Münchner BioTech Omegga, 2022 von Katharina Hesseler, Till Nöllgen, Paul Günther, Kyle Hiroyasu, Moritz Eder und Clara Kaufhold gegründet, entwickelt eine „optische, Methode zur in-ovo Geschlechtsklassifizierung von frühembryonalen Hühnern“. Das Team möchte so „Millionen männliche Küken davor bewahren, direkt nach dem Schlüpfen getötet zu werden“.

Der englische DeepTech-Investor IQ Capital, der Kölner Investor Capnamic und EIC Fund investierten kürzlich 10 Millionen Euro in das Unternehmen. Das frische Kapital soll unter anderem in die „kommerzielle Skalierung der Lösung zur In-Ovo-Geschlechtsbestimmung“ fließen.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Gründerin Katharina Hesseler einmal ausführlich über den Stand der Dinge bei Omegga.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Omegga erklären?
Stell dir vor, bevor ein Küken schlüpft, können wir schon im Ei erkennen, ob es ein Hahn oder eine Henne wird. Die Geflügelindustrie tötet heute Milliarden männlicher Küken direkt nach dem Schlüpfen, weil sie keine Eier legen. Mit künstlicher Intelligenz lösen wir das, bevor es so weit kommt.

War dies von Anfang an Euer Konzept?
Von Anfang an war klar: Wir wollen etwas mit echtem Impact bauen. Wir haben verschiedene Bereiche analysiert und bei der Geschlechtsbestimmung im Ei den größten Gap zwischen Kundenbedarf und verfügbaren Lösungen gesehen – also haben wir genau dort angesetzt.

Wie hat sich Omegga seit der Gründung entwickelt?
Seit unserer Gründung 2022 ist unser Team auf 20 Mitarbeitende gewachsen. 2024 konnten wir einen non-dilutiven EIC-Grant in Höhe von 2,4 Millionen Euro sichern. Ein Kunde ist bereits vollständig operativ, zwei weitere befinden sich in der Implementierungsphase. Mit der Anfang 2026 abgeschlossenen Finanzierungsrunde über 10 Millionen Euro werden wir unser Team nun verdoppeln.

Wie seid Ihr mit euren Investor:innen in Kontakt gekommen?
Netzwerk, Netzwerk, Netzwerk. Wir haben Multiplier aus unserem Netzwerk aktiviert, die warme Intros für uns machen. Netzwerkaufbau ist keine einmalige Sache, sondern eine Beziehungspflege über Jahre.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist seit der Gründung so richtig schief gegangen?
Am Anfang dachten wir, dass ein starkes Produkt und technologische Exzellenz ausreichen würden. In der Realität muss man im DeepTech-Umfeld Technologie, industrielle Skalierung und Go-to-Market gleichzeitig sauber aufsetzen. Diese Komplexität und die enge Verzahnung der Themen haben wir anfangs unterschätzt. Heute arbeiten wir deutlich integrierter, mit schnelleren Feedback-Loops zwischen Kunden, Produktentwicklung und Operations.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht?
Wir haben früh auf schnelle Prototypen-Iterationen gesetzt und sehr eng mit unseren Kunden zusammengearbeitet. Dadurch konnten wir ihren Blickwinkel direkt in das Produktdesign einfließen lassen. Statt Perfektion im ersten Schritt anzustreben, haben wir schnell iteriert, gelernt und uns kontinuierlich verbessert. Gleichzeitig ist es uns gelungen, uns früh über Grants zu finanzieren. Gerade für ein CAPEX-intensives Vorhaben mit starkem Forschungsfokus war das essenziell, weil diese Finanzierungsspielräume schafft, ohne kurzfristig rein nach Umsatz bewertet zu werden.

Welchen generellen Tipp gibst Du anderen Gründer:innen mit auf den Weg?
Mein wichtigster Tipp ist: Arbeitet Kunden-fokussiert. Der echte Stresstest für jedes Produkt ist nicht die interne Meinung, sondern ob der Markt es wirklich annimmt. Deshalb so früh wie möglich mit Kunden sprechen, Feedback einholen, testen und daraus lernen. Wer nah am Kunden baut, trifft in der Regel deutlich bessere Entscheidungen – schneller und mit weniger Umwegen.

Wo steht Omegga in einem Jahr?
In einem Jahr wollen wir unser Team deutlich ausgebaut, weitere Kunden operativ live und unsere Technologie im Markt noch breiter etabliert haben. Gleichzeitig soll Omegga als einer der führenden Anbieter in unserem Segment deutlich sichtbarer geworden sein – personell, technologisch und kommerziell.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Omegga 



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