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UX/UI & Webdesign

Mit dem neuen ChatGPT 2 Image Update können nicht nur Bilder generiert, sondern auch Texte geschrieben werden › PAGE online


Das Modell kann komplexe visuelle Aufgaben lösen und deutlich präziser auf detaillierte Anweisungen reagieren. Und kann mittlerweile auch menschliche Handschrift generieren.

Für mich, Jana, war Handschrift immer etwas zutiefst Menschliches. Sie ist unperfekt, individuell und manchmal kaum lesbar, aber genau darin liegt ihr Wert. Jeder, den ich kenne, hat eine eigene Handschrift, und genau das macht sie so besonders. Ich freue mich immer über selbstgeschriebene Notizen oder Postkarten von meinen Freund:innen, weil sich heutzutage so wenige Menschen die Zeit dafür nehmen.

Mit dem neuen ChatGPT 2 Image Update können nicht nur Bilder generiert, sondern auch Texte geschrieben werden › PAGE online
Der Text ist ohne jegliches spezifisches Prompting entstanden, lediglich basierend auf dem Postkarten-Kontext aus meinem Prompt. Bild: Jana Reske

Vielleicht ist es genau deshalb so irritierend, zu sehen, wie präzise KI mittlerweile Handschrift imitieren kann. Was ich immer als einzigartig und besonders angesehen habe, ist plötzlich generierbar. Mit dem neuen Image-Update von ChatGPT verschiebt sich in dieser Hinsicht etwas Grundlegendes. Text ist nicht mehr nur Inhalt innerhalb eines Bildes, sondern wird selbst zum gestaltbaren Material. Ob handschriftliche Notizen, Editorial-Layouts, UI-Elemente oder typografische Kompositionen. Damit stellt sich zwangsläufig die Frage: Was passiert mit dem Gefühl von Echtheit, wenn selbst unsere Handschrift kein verlässlicher Marker für das Menschliche mehr ist?

Was das neue Image-Modell tatsächlich kann

Das Modell setzt komplexe visuelle Ideen deutlich präziser um und hält sich zuverlässig an Details wie Typografie, Layout oder stilistische Vorgaben. Statt Ergebnissen, die nur ungefähr passen, entstehen Designs, die sich direkt weiterverwenden lassen.

Der Text ist jetzt Teil der Gestaltung. Ganze Textstrukturen wirken im Kontext des Bildes sinnvoll und überraschend stimmig, statt wie zufällige Platzhalter. Das Modell wird auch sprachlich flexibler und funktioniert inzwischen weit über englische Inhalte hinaus zuverlässig. Dadurch wird Sprache selbst zum gestaltbaren Element in internationalen Kontexten.

Bilder lassen sich direkt in verschiedenen Formaten und Seitenverhältnissen generieren, ohne dass nachträgliche Anpassungen erforderlich sind. Dadurch sind die Ergebnisse deutlich anschlussfähiger für reale Anwendungen und Plattformen.

In Kombination mit den Reasoning-Fähigkeiten wird das Modell zu einem aktiven Teil des kreativen Prozesses. Es strukturiert Inhalte, denkt visuelle Lösungen mit und kann sogar mehrere zusammenhängende Bilder in einem Schritt erzeugen. Besonders im Zusammenspiel mit Codex verschiebt sich die Bildgenerierung in Richtung eines integrierten Workflows. Anstelle einzelner Assets entstehen komplette Kompositionen, die sich direkt weiterentwickeln und in Produkte integrieren lassen.

Newsletter, Landingpage, Magazinartikel – und erstaunlich wenig Prompt

Für meinen Test habe ich bewusst mit sehr offenen Prompts gearbeitet. Anstatt konkrete Inhalte vorzugeben, habe ich lediglich eine visuelle Richtung definiert: eine monochrome rote Farbwelt, kombiniert mit Tomaten in verschiedenen Formen und Farben, die wie Modeobjekte inszeniert sind und das Ganze inspiriert von High-Fashion-Kampagnen.

 

Bild: Jana Reske

Ich habe keine Texte, keine Headlines und keine genauen Inhalte vorgegeben. Und trotzdem sind Ergebnisse entstanden, die auf den ersten Blick erstmal wie fertige Designs wirken. Der generierte Newsletter sieht aus wie ein tatsächliches Editorial-Mailing. Die Landingpage funktioniert wie eine reale Website: mit klarer Hierarchie, nachvollziehbaren Textblöcken und einer sinnvollen Struktur.

Natürlich sind die Inhalte nicht tiefgehend, aber sie sind nicht zufällig entstanden.

Die Texte wirken konsistent, thematisch passend und überraschend stimmig im Kontext des Designs. Was hier passiert, ist mehr als reine Bildgenerierung. Das neue Modell generiert eigenständig Inhalte für kreative Konzepte und trifft dabei Entscheidungen, die man sonst aktiv treffen müsste.

Noch deutlicher zeigt sich das bei der generierten Magazinseite. Auf den ersten Blick wirkt das generierte Doppelseiten-Editorial überraschend überzeugend: Die Bildsprache ist klar, es lässt sich eine gewisse typografische Hierarchie erkennen, und auch das zugrunde liegende visuelle Konzept (die Verbindung von Fashion und Tomaten) wird kreativ aufgegriffen, etwa indem einzelne Elemente wie Accessoires gedacht und inszeniert werden.

Auch im Magazinartikel hat ChatGPT Mode und Tomaten miteinander verbunden und daraus etwas Neues gemacht. Bild: Jana Reske

Auffällig ist dabei erneut, dass die Texte nicht aktiv vorgegeben wurden und sich dennoch in das Gesamtbild einfügen. Aber je länger ich diese generierten Entwürfe anschaue, desto mehr Störfaktoren kommen bei mir auf. Zwar ist das Ergebnis im ersten Schritt visuell überzeugend genug, um als funktionierendes Editorial durchzugehen, es wirkt aber dann doch nicht ganz stimmig.

Fazit: Zwischen komplexen Designs und Durchschnitt

Sowohl der generierte Newsletter als auch die Landingpage oder das Editorial wirken auf den ersten Blick erstaunlich stimmig, da sie vertraute visuelle Muster aufgreifen und diese reproduzieren. Dadurch entsteht eine Klarheit und Struktur, die sofort als »richtig« wahrgenommen wird.

Gleichzeitig liegt darin auch ihre Schwäche. Je länger man sich nämlich mit den Ergebnissen beschäftigt, desto deutlicher wird, dass diese Stimmigkeit oft mit einer gewissen Beliebigkeit einhergeht. Die Entwürfe wirken zwar solide, aber selten wirklich eigenständig. Sie wirken eher wie ein Durchschnitt dessen, was man aus unzähligen bestehenden Designs bereits kennt.

Das ist wenig überraschend, sondern eine direkte Konsequenz davon, wie solche Systeme funktionieren. Die generierten Bilder und Inhalte basieren letztlich auf Mustern aus Trainingsdaten, also einer Vielzahl existierender Magazine, Websites und visueller Formate. Aus diesen Daten wird dann die statistisch plausibelste Lösung generiert. Genau deshalb fühlen sich die Ergebnisse auf den ersten Blick so »richtig« an, aber deshalb bleiben sie oft im Durchschnitt.

Für mich liegt darin aber auch eine klare Verschiebung der Rolle von Designer:innen. Wenn KI zunehmend in der Lage ist, solche plausiblen und strukturell funktionierenden Entwürfe zu generieren, dann wird die eigentliche gestalterische Leistung weniger darin bestehen, etwas von Grund auf zu produzieren, sondern vielmehr darin, auszuwählen, zu hinterfragen und gezielt zu verfeinern.

Kuration wird somit zu einer zentralen Kompetenz.



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Nächster Schritt der Markenevolution – Chelsea FC modifiziert Clublogo – Design Tagebuch


Der Chelsea FC hat sein Clublogo modifiziert. Eine offizielle Ankündigung oder Erläuterung zum Redesign gab es bislang nicht. Die dezent veränderte Bildmarke erschien zunächst auf den Social-Media-Kanälen des Clubs und weist eine Reihe subtiler gestalterischer Anpassungen auf. Auch am zentralen Symbol des Clublogos, dem Löwe, wurde Hand angelegt.

Der Chelsea Football Club, kurz Chelsea FC, wurde 1905 in London gegründet und gehört zu den traditionsreichsten englischen Fußballvereinen. Zu den größten Erfolgen zählen sechs englische Meistertitel, zwei Champions-League-Siege (2012, 2021), zwei Europa-League-Titel sowie zahlreiche FA-Cup- und Ligapokal-Gewinne. Für die Saison 2026/27 wurde der Spanier Xabi Alonso als Trainer verpflichtet.

In einem vor wenigen Tagen vom Chelsea FC veröffentlichten Statement geht die Clubführung auf die Hintergründe zum Rücktritt seines ehemaligen Cheftrainers, Enzo Maresca, im Januar 2026 ein. Maresca tritt bei Manchester City die Nachfolge von Pep Guardiola an. Gleichzeitig blickt der Club mit seinem neuen Manager Xabi Alonso auf die kommende Saison.

Auf die Anpassung des Clublogos wird weder in dem Statement eingegangen, noch wurde im Rahmen der Vorstellung der Spielertrikots für die Saison 2026/2027 näher darauf eingegangen. Anfang Juni hatte der Club neue Trikots präsentiert. Die Einführungs-Kampagne wurde durch die Agentur TILL DAWN begleitet, mit strategischer Unterstützung durch die Markenberatung ICONIC.

Als Flock bzw. Stickerei auf der Brust der Trikots dient einzig der aus dem kreisrunden Clublogo herausgelöste Löwe. Hier fungiert der Löwe im Sinne eines Sekundärlogos. Beim offiziellen Clublogo, dem Primärlogo, wurden verschiedene grafische Änderungen vorgenommen.

Chelsea FC Logo – vorher und nachher, Bildquelle: Chelsea FC, Bildmontage: dt
Chelsea FC Logo – vorher und nachher, Bildquelle: Chelsea FC, Bildmontage: dt

Die Einführung des bisherigen Clublogos erfolgte 2005 unter dem früheren Eigentümer Roman Abramovich. Die letzte Anpassung liegt also bereits 21 Jahre zurück. Im Zuge des nun vorgenommenen Redesigns wurde die Darstellung vereinfacht. Der Schattenwurf beim Löwen wurde entfernt, ebenso der gelbe Binnenring und die weiße Outline der Ball- und Blumen-Symbole. Bei genauer Betrachtung wird auch eine veränderte Linienführung beim aufbäumenden Löwen (Rampant Lion) deutlich: Die Hinterbeine des Löwen stehen näher beieinander; die Öffnung des Mauls ist rund statt oval. Die Clubfarbe Blau wurde ebenfalls verändert: der Farbton ist gesättigter und einen Tick heller.

Auch die Typo wurde verändert. Die umlaufende Schrift „Chelsea Football Club“ ist statt in serifenlosen Lettern nun in der Serifenschrift CFC Flared gesetzt. Die CFC Flared ist Teil einer aus insgesamt vier Schriften bestehenden Schriftfamilie, die eigens für den Club entwickelt wurde: CFC Sans, CFC Flared, CFC Serif und CFC X-Sharp. Für die Kreation der Schrift verantwortlich zeichnet die Typefoundry F37.

CFC Type Family, Quelle: F37
CFC Type Family, Quelle: F37

Schon vor geraumer Zeit hatte der Club damit begonnen, Medienanwendungen mit den neuen Schriften und dem kräftigen Blauton auszustatten, analog wie digital. Der Onlineshop des Clubs unter store.chelseafc.com wurde im letzten Sommer relauncht und auf die neue visuelle Markenidentität umgestellt. Dabei wurde auch die überarbeitete Version des Löwen integriert. Allerdings blieb die Anpassung damals weitestgehend unbemerkt.

Die vor wenigen Tagen erfolgte Umstellung des Clublogos ist also bei weitem nicht die einzige Veränderung, die der Chelsea FC in letzter Zeit in Bezug auf sein visuelles Erscheinungsbild vorgenommen hat. Ein grundlegend verändertes Schriftbild, ein dezent angepasstes Farbschema und das vereinfachte Clublogo geben der Markenidentität eine neue Richtung. Der Wechsel erfolgt nicht abrupt, sondern über einen längeren Zeitraum.

Es ist davon auszugehen, dass der Designprozess bereits Anfang 2025 begonnen hat, wenn nicht schon Mitte/Ende 2024. Die jüngere Entwicklung rund um den neuen Trainer/Manager Xabi Alonso steht mit dem Redesign also nur insofern in Zusammenhang, als im Vorfeld zur Saison 2026/2027 auch das Clublogo auf jene Designsprache umgestellt wird, welche vom Chelsea FC bereits seit gut einem Jahr propagiert wird.

Englische Medien berichten, die Überarbeitung des Clublogos sei in Abstimmung mit Fangruppen vorgenommen worden. Seitens des Clubs wird diese Angabe jedoch nicht bestätigt.

Kommentar

Die neue Designsprache des Chelsea FC ist maßgeblich von der herausragenden CFC-Schriftfamilie geprägt. Dem Club ermöglicht die neue Schriftfamilie eine enorme Bandbreite an Ausdrucksmöglichkeiten – je nach Anwendungsfall und -kontext von sachlich, über nobel bis extravagant. In CFC Serif und CFC Sharp gesetzte Überschriften und Bezeichnungen artikulieren weniger spießige Noblesse, als vielmehr traditionsbewusste Eleganz. 36 gewonnene Titel finden hier einen visuellen Ausdruck. Ein Erscheinungsbild, das Selbstbewusstsein und Souveränität kommuniziert.

Den Löwen aus dem Club-Badge herauszulösen und als Sekundärlogo zu nutzen (Trikots, Merchandising u.a.), ist eine kluge Entscheidung. Denn die Variabilität wird so verbessert, dennoch bleibt das Markendesign konsistent.

Eine Clubmarke ist heutzutage auch eine Fashionmarke. Die veränderte Markenidentität trägt diesem Umstand Rechnung. Die Anpassung des Clublogos sollte nicht einzeln betrachtet werden – es ist der nächste (logische) Schritt der Evolution der Markenidentität des Chelsea FC.

 

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Ressorcenschonend & mit tollem Twist: Redesign der Universität Augsburg › PAGE online


Zeichen & Wunder hat die Universität Augsburg mit einem neuen Auftritt versehen, der ordnet und gleichzeitig Raum für Vielfalt bietet – und ganz auf eine flexible Anwendung ausgerichtet ist.

Ressorcenschonend & mit tollem Twist: Redesign der Universität Augsburg › PAGE online
Credits: Zeichen & Wunder

»Eine Universität wird zur Marke«, so beschreibt die Münchner Branding Agentur Zeichen & Wunder ihre Neugestaltung des Auftritts der Universität Augsburg.

»Scientia et Conscientia«, »Wissen und Gewissen« heißt der Leitsatz der Universität, der betont, dass Wissen immer mit Verantwortung einhergeht.

Wie facettenreich das Wissensspektrum ist, das dort gelehrt wird, drückt das neue Erscheinungsbild aus. Und das in einem Designsystem, das ordnet und Übersicht schafft, aber gleichzeitig genug Raum für die Vielfalt bietet.

Im Mittelpunkt steht das überarbeitete Wortlogo. Das behält das Spielerische des alten Logos bei, das sich aus einem kleinen uni und einem versalen A zusammensetzt.

Gleichzeitig aber haben die Kreativen den Linksdrall der Buchstaben entfernt, ihre Kanten abgerundet und den Punkt des i über den Buchstaben geschoben.

Vor allem aber haben sie es mit einem besonderen typografischen Twist versehen, der das u und n miteinander verbindet.

Credits: Zeichen & Wunder

Vielfalt & Ordnung

So entsteht ein Wortlogo mit einer völlig neuen Ausdruckskraft: klarer, weicher, prägnanter.

Und das mit einer »Welle«, einer besonderen Bewegung und Verbindung, die sich durch das gesamte Erscheinungsbild zieht: als Signet, Muster und flächiges Gestaltungselement im Hintergrund, das darüber hinaus durch Farbverläufe oder 3D-Effekte akzentuiert wird.

Gleichzeitig kann das überarbeitete Logo mit den verschiedenen Fakultäten, Zentren und Initiativen kombiniert werden, es kann als Signet für sich stehen, im Hochformat verwendet werden oder in einer englischen Variante genutzt.

Wie das gesamte Corporate Design ist das Logo ganz auf eine flexible Anwendung ausgerichtet, verbindet das Spielerische des uniA mit klaren Zuschreibungen, betont die Vielfalt und fügt sie gleichzeitig in ein konsistentes System ein.

Credits: Zeichen & Wunder

Ressourcenschonend umgesetzt

In einem digitalen Markenportal steht das neue Designsystem allen Mitwirkenden zur Verfügung und kann durch alle Medien hindurch – analog und digital, von Social Media über Merchandise, Print bis hin zu Flaggen und anderen Großflächenbespielungen angewendet werden.

Um ressourcenschonend zu arbeiten und auch, um in der gestalterischen Weiterentwicklung flexibel zu bleiben, wurde entschieden, das neue Erscheinungsbild schrittweise umzusetzen.

Noch vorhandene Materialien werden weiterhin genutzt, nach und nach wird das neue Design implementiert.

Credits: Zeichen & Wunder
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Credits: Zeichen & Wunder
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New York City Opera erneuert Corporate Design – Design Tagebuch


Die New York City Opera präsentiert sich mit einer neuen visuellen Identität samt überarbeitetem Webauftritt. Das Rebranding soll laut Eigenaussage Innovation, Zugänglichkeit und künstlerische Exzellenz verkörpern.

Die New York City Opera (NYCO) wurde 1943 von Bürgermeister Fiorello LaGuardia als „The People’s Opera” gegründet – mit dem Ziel, Oper durch günstige Eintrittspreise einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das Opernhaus war das erste, das afroamerikanische Sänger in Hauptrollen besetzte (1945/46) und einen afroamerikanischen Dirigenten einsetzte (1955). Nach einer Insolvenz 2013 wiederauferstanden, präsentiert die NYCO seitdem wieder Produktionen in New York. Seit 2021 ist Constantine Orbelian Music Director und Principal Conductor der New York City Opera.

Innovation, Zugänglichkeit und künstlerische Exzellenz seien seit je her im Selbstverständnis der „The People’s Opera” verankert, wie es in einer Meldung des Hauses anlässlich der Einführung des neuen Erscheinungsbildes heißt. Der neue Markenauftritt soll historische Verwurzelung und globale Ausrichtung verbinden. Angaben zur beauftragten Agentur oder zu konkreten gestalterischen Entscheidungen wurden bislang nicht öffentlich.

New York City Opera Logo – vorher und nachher, Bildquelle: New York City Opera, Bildmontage: dt

In der jüngeren Vergangenheit wurde das Logo des Opernhauses bereits mehrfach verändert (dt-berichtete 2009 und 2016). Das neue Logo greift die bisher verwendete Hochhaussilhouette als Grundidee auf, interpretiert diese, indem sie mit Musiknoten kombiniert werden, jedoch völlig neu. Auch das Farbschema – dunkelrot statt blau-orange – und die Typo – Serifenschrift (PT Serif) statt Groteske (Brandon Grotesque) – unterscheiden sich stark vom bisherigen Auftritt.

Während die Website bereits im Herbst letzten Jahres relauncht wurde, hat das Opernhaus das Logo im Umfeld von Social Media erst vor Kurzem ausgetauscht.

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