Digital Business & Startups
5 neue Startups: Flowstate, OB7, Lexaru, StaySOTA, raaaw
#Brandneu
Es ist wieder Zeit für neue Startups! Hier einige ganz frische Firmen, die jeder kennen sollte. Heute stellen wir diese Jungunternehmen vor: Flowstate, OB7, Lexaru, StaySOTA und raaaw.

deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten, an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die vor Kurzem aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.
Flowstate
Hinter Flowstate aus Düsseldorf verbirgt sich eine „KI-native Finanzplattform für den deutschen Mittelstand“. „Mit wenigen Klicks entstehen Management-Reportings, Forecasts, Plan-Ist-Abweichungen, Szenario-Simulationen und Drill-downs bis auf den Einzelbeleg“, verspricht die von Uwe Stöckmann, Sven Ihmels und Moritz Löhnig ins Leben gerufene Firma.
OB7
OB7 aus Dortmund, von Philip Müller und Jörn Depenbrock an den Start gebracht, hilft Betreibern von Ladeinfrastruktur beim Aufbau eigener digitaler Angebote für E-Mobilität. Die White-Label-Software ermöglicht eigene Apps, Tarife und Ladeangebote im eigenen Branding und soll Stadtwerken sowie anderen Betreibern mehr Kontrolle über Kundendaten und Nutzererlebnis verschaffen.
Lexaru
Mit dem LegalTech Lexaru aus Garching, von Ulas Canakci und Yannic Ellhotka angeschoben, werden Ausländerbehörden bei der Bearbeitung von Anträgen und Verwaltungsverfahren entlastet. Die KI-gestützte Software des Startups analysiert Dokumente, automatisiert wiederkehrende Arbeitsschritte und soll Sachbearbeitende bei der Fallbearbeitung entlasten.
StaySOTA
Die Jungfirma StaySOTA aus Frankfurt am Main unterstützt Unternehmen bei der Bedarfs- und Absatzplanung mit KI-gestützten Prognosen. Das von Alexander Prochnow gegründete Startup kombiniert die Genauigkeit von Deep-Learning-Modellen mit transparenten und nachvollziehbaren Vorhersagen, um Lagerkosten zu senken und Lieferengpässe zu vermeiden.
raaaw
Das junge Food-Startup raaaw aus München, von Mathias Wengeler und Frank Spiegel auf die Beine gestellt, setzt auf natürliche Erfrischungsgetränke mit wenigen Zutaten. Die Drinks der Jungfirma bestehen aus österreichischem Wasser sowie Direktsaft und Fruchtextrakten aus Bio-Früchten – ohne Zucker, Süßstoffe oder Zusatzstoffe.
Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3
Digital Business & Startups
Diese 20-Jährige will das „Doctolib für Handwerker“ bauen
Ein Chatbot statt endloser Telefonate: Suna Tamboga baut im Gründerszene-Camp eine KI-App, die die Handwerkersuche einfacher machen soll.
250 Euro verlangt der Handwerker am Telefon – allein für die Anfahrt quer durch Berlin. Der Auftrag in Prenzlauer Berg liegt zu weit weg für ihn. Und wieder muss man weiter suchen und verliert wertvolle Zeit. Für Suna Tamboga ist das der Beweis: Die Suche nach Handwerkern scheitert oft daran, dass Kunde und Anbieter nicht zusammenpassen.
Mehr als 20 Betriebe ruft Suna an, will herausfinden, was falsch läuft bei der Handwerkersuche. Und wie sie die Probleme lösen kann. Denn Suna baut eine App: „Doctolib für Handwerker“, sagt sie uns.
Ihre These: „Kunden telefonieren herum, schreiben E-Mails und bekommen keine Rückmeldung.“ Gleichzeitig „erhalten die Betriebe viele E-Mails und Anrufe, die gar nicht zu ihnen passen. Die meisten Menschen wissen schlicht nicht, ob sie einen Elektriker, einen Klempner oder einen anderen Handwerker brauchen.“ Ein Chatbot, der direkt alle Infos abfragt und Kunden mit den richtigen Handwerkern zusammenbringt, das ist Sunas Idee.
Lest auch
Seit einer Woche entwickelt sie das Projekt in unserem Startup-Sommercamp „Gründerszene sucht die Supergründer“. Zehn Wochen lang bauen dort acht Fellows mithilfe Künstlicher Intelligenz eigene Consumer-Apps. Dabei helfen ihnen Profis aus Tech und Business als persönliche Coaches.
„Gründerszene sucht die Supergründer“ ist ein zehnwöchiges Startup-Fellowship von Gründerszene. Acht ausgewählte Fellows entwickeln in Berlin mit Künstlicher Intelligenz Consumer-Startups – von der Idee bis zum ersten Produkt. Während des Programms arbeiten die Fellows gemeinsam im Axel-Springer-Hochhaus und werden von erfahrenen Unternehmern, Investoren und Experten begleitet. Partner wie OpenAI, Vercel, Dash0 und DHL unterstützen sie mit Technologie, Know-how und Mentoring. Gründerszene dokumentiert die gesamte Reise mit Artikeln, Videos und Social-Media-Inhalten – und zeigt hautnah, wie heute die nächste Generation von Startups entsteht.
Crashkurs im Gründen
Zur App inspirieren Suna ihre Eltern. Der Vater leitet eine Handwerkerfirma und habe immer wieder von Chaos-Absprachen berichtet zwischen Kunden und Dienstleistern. Die Mutter ist Ärztin. Als sie vor Jahren ihre Praxis gegründet hat, sei der organisatorische Aufwand „enorm“ gewesen: Termine koordinieren, Bürokratie bewältigen und Mitarbeitende organisieren. Dann habe sie die Software Doctolib eingeführt. Über das Programm buchen Patienten Termine bei passenden Ärzten. „Sie hat zu Hause ständig davon geschwärmt, weil plötzlich vieles online lief“, sagt Suna.
Als die Studentin während eines Praktikums in Berlin vom Gründerszene-Startupcamp hört, bewirbt sie sich und wird aus rund 200 Bewerbern neben sieben weiteren Teilnehmern ausgewählt. Jetzt entwickelt Suna bei Gründerszene ihre App mit KI-Modellen wie Codex von OpenAI, einem der offiziellen Partner des Programms.
Fünf Tage bis zum ersten Prototyp
Suna wollte anfangs möglichst schnell einen ersten Prototyp bauen. Das sollte helfen, die App anderen vorzustellen und den Bedarf zu validieren. Fünf Tage später hatte sie den ersten Prototypen erstellt: Er fragt die Probleme ab, stellt Rückfragen, gibt Tipps zur Reparatur. Später soll er einmal passende Handwerker in der Umgebung vorschlagen. Sobald die Nutzer sie auswählen und Termine vereinbaren, leitet der Chatbot die Daten weiter. Zwar funktioniere der Prototyp noch nicht ganz. Aber: „Ich kann bereits zeigen, wie ich mir die Lösung vorstelle. Das hilft enorm, um mit Menschen darüber zu sprechen und Feedback einzuholen.“
Lest auch
Suna sagt, die größte Herausforderung werde später sein, die Handwerker davon zu überzeugen, ihre Abläufe umzustellen und auf eine neue Plattform zu wechseln. Der Weg sei schwierig. „Aber ich glaube, dass es machbar ist. Genau das macht für mich den Reiz aus. Diese Herausforderung motiviert mich.“
Sunas Top-Learning nach einer Woche
Sunas wichtigstes Learning: „Kurze Pitches halten. Wir mussten unsere Idee ständig in wenigen Sekunden erklären. Dadurch wird man automatisch besser.“ Außerdem „habe ich zum ersten Mal viele technische Begriffe wirklich verstanden. Am Anfang wusste ich überhaupt nicht, was Begriffe wie „deployen“, „lokal“ oder „pushen“ bedeuten. Ich dachte nur: Wovon reden die eigentlich?“, sagt sie. „Mir ist klar geworden, dass ich wahrscheinlich nie auf das technische Niveau vieler Entwickler kommen werde. Das muss ich aber auch gar nicht. Ich möchte genug verstehen, um gute Produkte bauen zu können und sinnvoll mit technischen Teams zusammenzuarbeiten.“
Das erste Fazit: „Ich bin die Jüngste und hatte anfangs das Gefühl, deutlich weniger Erfahrung mitzubringen als viele andere. Einige haben bereits gegründet oder einen technischen Hintergrund. Das hat mich zunächst beeindruckt.“ Und: „Wenn jemand anderes erfolgreich ist, macht mich das nicht schlechter und umgekehrt genauso. Ich finde alle unglaublich motivierend. Jede und jeder bringt eine spannende Idee mit.“
Ziel für die zweite Woche: „Ich möchte noch intensiver mit Handwerksbetrieben sprechen und tiefer in die Zielgruppe eintauchen. Ich habe sogar Lust, mich einfach auf die Straße zu stellen und Handwerker anzusprechen. Auf dem Weg zur Arbeit habe ich schon so viele gesehen.“
Digital Business & Startups
Helsing erhält 1,8 Milliarden – deutsche-startups.de
#DealMonitor
+++ #DealMonitor +++ DefenseTech Helsing erhält 1,8 Milliarden (Bewertung: 18 Milliarden) +++ ConTech Sodex sammelt 4 Millionen ein +++

Im #DealMonitor für den 13. Juli werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.
STARTUPLAND 2027: SAVE THE DATE

The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND
+++ Du hast unsere phänomenale dritte STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: Die nächste STARTUPLAND findet am 10. März 2027 statt. Mehr über Startupland
INVESTMENTS
Helsing
+++ Dragoneer Investment Group, Lightspeed Venture Partners, Disruptive, Iconiq, Goldman Sachs Alternatives, JPMorganChase, Canada Pension Plan Investment Board (CPP Investments), General Catalyst, Plural und Stepstone investieren 1,8 Milliarden US-Dollar (Series E) in Helsing. Die Bewertung des DefenseTechs steigt im Zuge dieser Rekordinvestmentrunde auf 18 Milliarden US-Dollar. Damit steigt das Unternehmen zum wertvollsten deutschen Startup überhaupt auf. Erst im Sommer 2025 stieg Helsing zum seltenen Decacorn (Bewertung: 12 Milliarden Euro) auf. Das Grownup aus München, 2021 von Torsten Reil, Niklas Köhler und Gundbert Scherf gegründet, setzt auf „KI-Fähigkeiten für den Sicherheits- und Verteidigungsbereich“. In den vergangenen Jahren flossen bisher rund 3 Millarden US-Dollar in Helsing. Mit dem frischen Kapital möchte das Unternehmen „seine Mission beschleunigen, vollständig neue KI-Plattformen zu entwickeln und in die Verteidigungsfähigkeiten einer wachsenden Zahl von Partnerländern zu integrieren“. Mehr über Helsing
Sodex
+++ Der Münchner B2B-Geldgeber Capmont Technology, Bloomhaus Ventures, Look AI Ventures, Superangels sowie die Altinvestoren SOSV, OMA Business Angels und 12 Rounds Capital investieren 4 Millionen Euro in Sodex – siehe Trending Topics. Das ConTech aus Lorüns in Österreich, 2021 von Bernhard Gantner, Raphael Ott und Ralf Pfefferkorn gegründet, kümmert sich um Baustellenvermessung. „Unsere SDX-Systeme werden direkt auf der Baumaschine montiert und scannen das Gelände kontinuierlich mit zentimetergenauer Präzision. Keine manuelle Vermessung, keine Verzögerungen“, teilt das Team mit. Mehr über Sodex
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
Foto (oben): azrael74
Digital Business & Startups
Drohnen-Startup Helsing ist jetzt mehr wert als die Lufthansa: 18 Milliarden
Das deutsche Defense-Startup Helsing sammelt 1,8 Milliarden US-Dollar ein – und unterstreicht damit seinen Status als wertvollstes deutsches Startup.
Das Wettrennen der deutschen Defense Startups geht weiter: Das Münchner Verteidigungs-Unternehmen Helsing hat in einer Series-E Runde 1,8 Milliarden US-Dollar eingesammelt – bei einer Bewertung von 18 Milliarden US-Dollar. Damit ist das Unternehmen jetzt mehr wert als die deutsche Lufthansa AG (Börsenwert von 12 Milliarden US-Dollar) und das wertvollste deutsche Startup.
Lest auch
Helsing entwickelt Software und KI für Verteidigung, also Systeme, die Militärtechnik wie Drohnen, Flugzeuge oder andere Waffensysteme smarter und präziser machen sollen.
Helsing kann damit seinen Status als deutsches Decacorn, also ein Startup mit einer Bewertung von über 10 Milliarden US-Dollar, unterstreichen. Zuletzt sammelte es im Juni 2025 600 Millionen US-Dollar ein und wurde mit rund 12 Milliarden US-Dollar bewertet.
Lest auch
Besonders spannend: Erst Anfang Juli schloss der größte Konkurrent von Helsing, Quantum Systems, eine Series-D Runde über 1,2 Milliarden US-Dollar ab. Das Münchner Defense Startup arbeitet ebenfalls an KI-gesteuerten Drohnen. Damit verdoppelte das von Florian Seibel gegründete Unternehmen seinen Wert auf 8 Milliarden US-Dollar.
Ebenfalls im deutschen Defense Club dabei: das Berliner Startup Stark Defense von Uwe Horstmann. Im Juni 2026 sammelte es in einer Series-C 500 Millionen Euro ein. Stark hat damit eine Bewertung von 3,5 Milliarden Euro.
Lest auch
Investiert sind in der Runde von Helsing alte sowie neue Investoren: darunter Dragoneer Investment Group, Lightspeed Venture Partners, Disruptive, Iconiq, Growth Equity at Goldman Sachs Alternatives, JPMorganChase, CPP Investments, General Catalyst, Plural und Stepstone.
Die Investorennachfrage soll dabei das verfügbare Volumen der Runde deutlich überstiegen haben. Ziel sei es, mit dem neuen Geld vollständig neue KI-Plattformen zu entwickeln und in die Verteidigungsfähigkeiten von Partnerländern zu integrieren.
-
Künstliche Intelligenzvor 3 Monaten
xTool P3 im Test: CO₂-Laser mit 80 Watt schneidet und graviert auch Acryl
-
UX/UI & Webdesignvor 1 WocheRegional & mit Gefühl: Identity für Klimafonds Baden-Württemberg › PAGE online
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenWeitere Entlassungswelle bei Disney: Bis zu 1000 Mitarbeiter betroffen
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 3 MonatenMega-GPUs für Nvidia, AMD & Co: TSMC zeigt CoWoS-Package mit >11.600 mm² & 24 × HBM5E
-
Social Mediavor 2 MonatenMetas neuer Creative Setup Workflow: Was sich wirklich ändert – und warum das nicht nur eine UI-Frage ist!
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenApple‑Geräte mit Microsoft Intune verwalten – zweiteiliges Live-Webinar
-
UX/UI & Webdesignvor 2 MonatenHornbach – und die anderen Gewinner der ADC Annual Awards New York! › PAGE online
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 3 MonatenMutter Palit dementiert: Gerüchteküche beerdigt fälschlicherweise Galax/KFA²
