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MSI Afterburner: Heatmap zeigt das Boost-Verhalten der GPU


MSI Afterburner: Heatmap zeigt das Boost-Verhalten der GPU

MSI Afterburner soll mit Version 4.6.7 Beta 4 eine neue Heatmap für den Spannungs- und Taktkurven-Editor erhalten. Gelbe Markierungen zeigen an, welche Kombinationen aus Spannung und Taktrate eine Nvidia-Grafikkarte während realer Lasten besonders häufig verwendet.

Gelbe Punkte zeigen das Verhalten der GPU

Der Spannungs- und Taktkurven-Editor, häufig auch „V/F Curve Editor“ genannt, war bereits Bestandteil von MSI Afterburner. Er zeigt, welche Taktrate eine Grafikkarte bei einer bestimmten Spannung anstrebt. Nutzer können die Kurve verändern, um die GPU zu übertakten oder bei gleicher Leistung mit einer niedrigeren Spannung zu betreiben.

Bisher war dabei allerdings nicht ohne Weiteres ersichtlich, welche Punkte der Kurve während Spielen oder anderen Anwendungen tatsächlich genutzt werden. Genau hier setzt die neue Heatmap an. Sie zeichnet das Verhalten der Grafikkarte auf und markiert häufig verwendete Kombinationen aus Spannung und Taktrate mit gelben Punkten beziehungsweise Abstufungen.

Dadurch soll schneller erkennbar werden, in welchen Bereichen der Kurve sich eine GPU unter realen Bedingungen bewegt. Nutzer können ihre Einstellungen anschließend gezielter anpassen, statt nur einzelne theoretische Punkte der Kurve zu verändern.

Aktiviert werden soll die Ansicht im Kurveneditor mit der Taste M. Eine separate Ansicht oder ein zusätzliches Programm sind demnach nicht notwendig.

Hilfreich für Übertakten und Undervolting

Von der neuen Ansicht sollen vor allem Nutzer profitieren, die ihre Grafikkarte manuell übertakten oder untervolten. Beim Undervolting wird versucht, eine bestimmte Taktrate mit möglichst niedriger Spannung stabil zu erreichen. Das kann Leistungsaufnahme, Temperatur und Lüfterlautstärke reduzieren.

Die Heatmap kann dabei zeigen, welche Teile der Kurve für ein bestimmtes Spiel oder eine Anwendung überhaupt relevant sind. Wer beispielsweise erkennt, dass eine GPU einen bestimmten Spannungsbereich besonders häufig nutzt, kann sich beim Optimieren auf diesen Abschnitt konzentrieren.

Die Funktion erhöht allerdings nicht automatisch die Leistung und ersetzt auch keine Stabilitätstests. Änderungen an Spannung und Taktrate müssen weiterhin in verschiedenen Spielen und Anwendungen überprüft werden. Eine Einstellung, die in einem Benchmark stabil läuft, kann in einer anderen Last dennoch Fehler verursachen.

Zunächst nur als Beta

Die Heatmap soll Bestandteil von MSI Afterburner 4.6.7 Beta 4 werden. Wann die Beta veröffentlicht wird beziehungsweise allen Nutzern zur Verfügung steht, ist noch nicht abschließend geklärt. Auch einen Termin für eine stabile Version mit der neuen Funktion gibt es bislang nicht.

MSI führt auf seiner offiziellen Produktseite derzeit Version 4.6.6 als finale Ausgabe und Version 4.6.7 als „Beta 2“. Afterburner funktioniert nicht nur mit Grafikkarten von MSI, sondern auch mit Modellen anderer Hersteller.

Downloads

  • MSI Afterburner

    4,8 Sterne

    MSI Afterburner ist ein Tool zum Übertakten von Nvidia- und AMD-Grafikkarten.

    • Version 4.6.6 Deutsch
    • Version 4.6.7 Beta 3 Build 17352 Deutsch



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Sicherheits­lücke in Wechsel­richtern: Hoymiles verspricht Update bis Ende August


Nachdem der CCC vor wenigen Tagen öffentlich auf Sicherheitslücken in Wechselrichtern für Balkon- und Dachsolaranlagen des chinesischen Unternehmens Hoymiles hingewiesen hatte, reagiert das Unternehmen und stellt ein Firmware-Update in Aussicht. Gleichzeitig erklärt Hoymiles, es seien weniger Wechselrichter betroffen.

Betroffene Wechselrichter seit 2023 nicht mehr verkauft

Laut Hoymiles betrifft die vom CCC veröffentlichte Sicherheitslücke, die durch die Stellungnahme indirekt bestätigt wird, nur Mikro-Wechselrichter der HM-Serie, die seit August 2023 zudem gar nicht mehr vertrieben werden würden. Das aktuelle Produktportfolio des Herstellers sei von der vom CCC genannten Sicherheitslücke nicht betroffen, so Hoymiles gegenüber dem pv magazine. „Wir haben Kenntnis von dem vom Chaos Computer Club veröffentlichten Bericht. Cybersicherheit hat bei Hoymiles höchste Priorität, und wir nehmen alle sicherheitsrelevanten Meldungen ernst“, so Hoymiles weiter. Dass der Vertrieb vor rund 3 Jahren eingestellt wurde, ist bei Geräten, die geplant 20 Jahre lang betrieben werden, allerdings kein Trost.

Firmware-Update bis Ende August

Gleichzeitig stellt Hoymiles ein Firmware-Update für betroffene Wechselrichter der HM-Serie bis Ende August in Aussicht. Geplant sei derzeit die Veröffentlichung am 30. August. Durch das Firmware-Update soll eine AES-128-CBC-Verschlüsselung für die Kommunikation eingeführt werden und vor der Veröffentlichung werde man das Update einer Cybersicherheitsprüfung gemäß RED EN 18031 unterziehen. Alle aktuellen Produkte auf dem Markt würden diese EU-Funkgeräterichtlinie bereits vollständig einhalten. Wie sich das Update auf die Steuerung über OpenDTU auswirkt, bleibt vorerst offen. „Alle im Einsatz befindlichen Wechselrichter der HM-Serie arbeiten weiterhin normal. Kunden müssen ihre Anlagen nicht abschalten oder Geräte austauschen“, so Hoymiles in einem Statement gegenüber pv magazine.

Frühzeitig oder spät reagiert?

Der CCC hatte öffentlich gemacht, dass die Sicherheitsschlüssel der Hoymiles-Wechselrichter durch einen geheimen Befehl von jedem in der Umgebung abgefragt werden können, wodurch anschließend eine Kommunikation und Steuerung mit dem Wechselrichter möglich ist, die auch das Aufspielen einer veränderten Firmware ermögliche. Nicht ganz klar ist, wann Hoymiles diese Sicherheitslücke tatsächlich bekannt war und man reagiert hat. Während der CCC berichtet, dass sich der Hersteller „taub gestellt“ habe, weshalb man die Lücke öffentlich gemacht habe, erklärt Hoymiles, dass man „unmittelbar“ nach Bekanntwerden einen internen Reaktionsprozess aktiviert und eine Taskforce eingerichtet habe. Ob dies nach Kontaktaufnahme durch den CCC oder die medienwirksame Veröffentlichung der Fall war, bleibt offen. Wie Hoymiles erklärt, habe man auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) informiert und über die geplanten Schritte in Kenntnis gesetzt.



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Huawei FreeClip 2 S: Open-Ear erhalten Designupdate und neues Case


Huawei FreeClip 2 S: Open-Ear erhalten Designupdate und neues Case

Bild: Huawei

Mit den FreeClip 2 S stellt Huawei eine Special Edition seiner Open-Ear-Kopfhörer zum Clippen um das Ohr vor. Das neue Modell setzt auf ein angepasstes Design und ein größeres Ladecase mit zusätzlichem Stauraum für Zubehör.

Fokus auf modisches Accessoire

Die adaptiven Audiofunktionen wie beispielsweise die adaptive Lautstärkeanpassung und das bewährte Tragekonzept der Huawei FreeClip 2 (Test), das für einen angenehmen Halt sorgt, bieten auch die FreeClip 2 S. Sie sollen den Ansatz auch als modisches Accessoire zu fungieren allerdings noch stärker betonen. Hierfür setzen die FreeClip 2 S insbesondere auf ein metallisch glänzendes Finish in den Farben Metallic Blau und Silber. Das Gewicht von 5,1 Gramm je Ohrhörer und die im Vergleich zu den FreeClip weichere C-Bridge bieten auch die FreeClip 2 S.

Huawei FreeClip 2 S (Bild: Huawei)

Mehr Platz im Ladecase für Schmuck

Neu gestaltet wurde aber auch das Ladecase, das zwar eine abgerundete Form beibehält, im Inneren jedoch neu gestaltet wurde, so dass es im Vergleich zum Vorgängermodell über rund 20 Prozent mehr Stauraum verfügt. So soll es neben den Kopfhörern auch ausreichend Platz für kleine Accessoires oder Schmuckstücke bieten, die Huawei seit den FreeClip 2 als optionales Extra anbietet und die sich am Bügel der Ohrhörer befestigen lassen.

Huawei FreeClip 2 S (Bild: Huawei)

Verfügbarkeit und Preis

Die Huawei FreeClip 2 S sind in den Farben Metallic Blau und Silber ab heute im Online Store von Huawei, im Flagshipstore in Berlin sowie im Online-Handel verfügbar. Die unverbindliche Preisempfehlung für die FreeClip 2 S liegt bei 229 Euro. Zum Verkaufsstart sind die Huawei FreeClip 2 S bis zum 21. August einzeln zum Einführungspreis von 199 Euro oder im Bundle mit einem Paar Schmuck von Les Néréides für 229 Euro bei Huawei online und im Store in Berlin erhältlich.

Huawei FreeClip 2 S (Bild: Huawei)

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Huawei unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.



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Freier Text-Editor: Notepad++ 8.9.7 behebt mehrere Sicherheitslücken und Fehler


Freier Text-Editor: Notepad++ 8.9.7 behebt mehrere Sicherheitslücken und Fehler

Bild: Don Ho

Mit Version 8.9.7 veröffentlicht Entwickler Don Ho ein umfangreiches Update für Notepad++, das mehrere Sicherheitslücken schließt und zahlreiche Fehler behebt. Darüber hinaus verbessert die neue Version die Stabilität, erweitert den Funktionsumfang der Suchfunktion und optimiert verschiedene Bereiche der Benutzeroberfläche.

Update schließt schwere Sicherheitslücken

Geschlossen wurde unter anderem eine Stack-Buffer-Overflow-Schwachstelle in der Funktion „expandNppEnvironmentStrs“ (CVE-2026-54758). Zusätzlich verbessert Notepad++ die Sicherheit beim Laden der Datei „session.xml“, indem Dateipfade künftig normalisiert werden. Dadurch sollen bislang mögliche Angriffe verhindert werden (CVE-2026-52886). Ebenfalls beseitigt wurde eine sogenannte Path-Traversal-Schwachstelle („Zip Slip“) im Update-Programm WinGUp (CVE-2026-57233). Über diese hätten manipulierte Archivdateien unter bestimmten Umständen Dateien außerhalb des vorgesehenen Zielverzeichnisses überschrieben können. Darüber hinaus lässt sich die HMAC-Prüfung für Makros in der Datei „shortcuts.xml“ nach der Aktualisierung nicht länger umgehen, was die Sicherheit zusätzlich erhöhen soll. Außerdem wurde in der Anwendung eine Schwachstelle im Zusammenhang mit PowerShell-Befehlen innerhalb des Installationsprogramms behoben. Für die beiden zuletzt genannten Sicherheitslücken wurden bislang keine CVE-Nummern vergeben.

Neben den sicherheitsrelevanten Änderungen behebt die neue Version zahlreiche Fehler. Unter anderem wurde ein Problem beseitigt, durch das die Funktion „Find in Files“ nicht mehr reagierte. Gleiches gilt für einen Fehler, der das Öffnen relativer Dateipfade sowie den Aufruf im Windows-Explorer verhindern konnte.

Verbesserte Suche und Benutzeroberfläche

Mehrere Verbesserungen betreffen zudem die Funktion „Folder as Workspace“: Nach dem Update werden Dateien nicht mehr doppelt angezeigt und verschwinden auch nicht länger unerwartet aus der Ansicht. Ebenfalls behoben wurde ein Absturz, der durch Verzeichnisverknüpfungen im Stammverzeichnis eines Arbeitsbereichs ausgelöst werden konnte. Darüber hinaus speichert Notepad++ nun den Ein- und Ausklappzustand der Ordnerstruktur dauerhaft über Sitzungen hinweg. Die inkrementelle Suche erhält außerdem eine neue „Count“-Option zur Ermittlung der Trefferanzahl, zeigt die aktuelle Trefferposition innerhalb aller Suchergebnisse an und arbeitet insgesamt deutlich schneller. Im Bereich der Syntaxhervorhebung unterstützt Notepad++ zudem die vollständige Erkennung von ANSI-Escape-Sequenzen.

Auch die Benutzeroberfläche wurde an mehreren Stellen überarbeitet. Plugin-Symbole werden auf hochauflösenden Displays nun korrekt skaliert, Dialogfenster unterstützen den Windows-Dunkelmodus, der Farbwähler speichert benutzerdefinierte Farben dauerhaft und die Statusleiste zeigt den INS-/OVR-Indikator wieder vollständig an.

Alle Änderungen und Neuerungen können den Release Notes entnommen werden.

Ab sofort verfügbar

Notepad++ 8.9.7 ist ab sofort auf der Website des Entwicklers verfügbar. Alternativ kann der freie Editor für Windows auch wie gewohnt bequem über den am Ende dieser Meldung angebrachten Link aus dem Download-Bereich von ComputerBase bezogen werden.

Downloads

  • Notepad++

    4,8 Sterne

    Notepad++ ist ein freier Editor, der äußerst viele Programmiersprachen unterstützt.



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