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Amazon: Alexa+ startet in Deutschland


Endlich startet Alexa+ auch in Deutschland. Wenn auch vorerst nur im Early Access, aber ab sofort kann auch hierzulande in natürlicher Sprache mit Alexa kommuniziert werden. Damit kommt der typische Alexa-Befehls-Sprech zum Ende. Die AI-Revolution mit generativer KI kommt auch auf den deutschen Amazon-Echo-Lautsprechern an.

Statt starrer Anfragen, an die man sich in den letzten 10 Jahren Alexa gewöhnt hat, können Nutzer mit dem digitalen Sprachassistenten nun ganz normale Gespräche führen. Generativer KI sei dank, versteht Alexa nicht nur, was man möchte, sondern ordnet das Gesagte ein, zieht Schlüsse daraus und merkt sich Informationen für die Zukunft, um noch personalisierter und auf die eigenen Bedürfnisse angepasst antworten zu können. Weiß Alexa etwa, dass man Kinder hat, vegetarisch isst oder jeden Tag zur selben Zeit das Licht einschaltet, reagiert es darauf künftig auch proaktiv.

Wie kann man Alexa+ ausprobieren?

Alexa+ wird ab sofort in Deutschland im Rahmen eines Early-Access-Programms eingeführt. Ziel von Amazon ist es zunächst, Feedback von Kunden zu erhalten, um das Erlebnis weiter zu verbessern, bevor es zum Standard für alle Nutzer wird.

Am Early Access für Alexa+ können Nutzer auf zwei Wegen teilnehmen:

  • Sie kaufen ein neues Echo-Gerät wie beispielsweise einen Echo Show 8, Echo Show 11, Echo Dot Max oder Echo Studio. Daraufhin ist Alexa+ auf diesem und allen vorhandenen Echo-Geräten aktiv.
  • Wer schon ein kompatibles Echo-Gerät besitzt, kann sich bei Amazon registrieren*, um eine Einladung zu erhalten.

Im Early Access und mit Prime kostenlos

Alexa+ ist während des Early Access kostenlos. Danach können Prime-Mitglieder Alexa+ auch weiterhin ohne zusätzliche Kosten nutzen. Für Kunden ohne Prime-Abonnement ist Alexa+ nach der Early-Access-Phase für 22,99 Euro im Monat verfügbar.

Alexa+ läuft auf fast allen Echos

Die meisten Echo-Geräte unterstützen Alexa+. Ausgenommen sind nur einige älterer Echo-Modelle, auf denen aber weiterhin die ursprüngliche Version von Alexa genutzt werden kann. Amazon schaltet diese Modelle also auch mit dem Start von Alexa+ nicht einfach ab, so dass sie unbrauchbar werden, sondern das Unternehmen betreibt beide Systeme parallel – zumindest vorerst. Auch auf Geräten von Drittherstellern mit „Alexa Built-in“ wird Alexa+ zunächst nicht verfügbar sein.

Diese Echo können kein Alexa+
  • Echo Dot 1. Generation
  • Echo 1. Generation
  • Echo Plus 1. Generation
  • Echo Show 1. Generation
  • Echo Show 2. Generation
  • Echo Spot 1. Generation

Alle anderen Echo-Lautsprecher sind mit Alexa+ kompatibel und können mit der neuen KI genutzt werden.

Zu den kompatiblen Fire-TV-Geräten gehören folgende Modelle:

  • Fire TV Stick HD (2. Gen)
  • Fire TV Stick 4K Select
  • Fire TV Cube (3. Gen.)
  • Fire TV Stick 4K Max (2. Gen.)
  • Fire TV Stick 4K Plus (2. Gen.)

Bei den Fernsehern von Amazon wird die aktuelle Generation der Amazon Ember Smart TVs unterstützt. Diese umfasst die Ember Omni Mini-LED Series, Ember Omni QLED Series, Ember 4-Series, Ember 2-Series und die neue Ember Artline.

Auf Fire-TV-Geräten liefert Alexa+ in erster Linie gesprochene Antworten, um die aktuellen Inhalte nicht zu überlagern. Das ist in einem ersten Test auch dann der Fall, wenn sich das Gerät im Standby befindet, also problemlos auch visuelle Antworten einblenden könnte. Ob Amazon dies in Zukunft anpasst und beispielsweise Fotos und Informationen zu einem Schauspieler oder einem Film, über den man sich gerade informiert hat, direkt einblendet, bleibt abzuwarten. Nicht nur mit IMDb hat das Unternehmen hier in jedem Fall eine gute Datenbasis. Was jedoch schon jetzt problemlos funktioniert, ist das Starten eines Films über Alexa+, wenn dem Assistenten mitgeteilt wird, was man gerne sehen möchte, selbst wenn der genaue Namen des Films unbekannt ist.

Alexa+ lässt sich aber auch in der Alexa-App auf dem Smartphone und bald auch im Stile von ChatGPT im Browser nutzen.

Alexa+ bald auch im Browser
Alexa+ bald auch im Browser (Bild: Amazon)

Was ist Alexa+?

Ziel von Alexa+ ist es, eine „Ambient KI“ zu sein. Also immer da, immer verfügbar, im Hintergrund laufend, Informationen bereithaltend, um sie dem Nutzer – und nur diesem – zur Verfügung stellen, wenn er sie braucht. So kann man Alexa+ in der Küche nun beispielsweise fragen, welches Essen man zubereiten kann, wenn bestimmte Zutaten zur Verfügung stehen. Oder es lässt sich in natürlicher Sprache nachfragen, welche Termine der Kinder in dieser Woche anstehen. Auch das Restaurant lässt sich per Dialog mit Alexa buchen, sofern es an den Dienst OpenTable angebunden ist – alternativ nennt Alexa+ die Telefonnummer des Restaurants zwecks telefonischer Reservierung.

Wichtige Dinge kann sich Alexa+ auch dauerhaft merken. Sagt man der KI beispielsweise, dass ein Haushaltsmitglied Vegetarier ist, wird dies bei vorgeschlagenen Rezepten künftig berücksichtigt. Wird gegenüber Alexa geäußert, dass einem der Besuch in einem Restaurant nicht gefallen hat, wird dieses künftig nicht mehr vorgeschlagen. Werden im Smart Home immer wieder ähnliche Ereignisse ausgelöst, fragt Alexa, ob man diese nicht in eine Routine packen möchte, damit sie künftig automatisch ausgeführt werden.

Alexa+
Alexa+ (Bild: Amazon)

Innerhalb der Gespräche mit Alexa muss die KI nicht jedes Mal über das Erkennungswort neu geweckt werden, sondern Alexa hört zu, bis das Gespräch abgeschlossen ist. Selbstredend können auch ganz alltägliche Fragen an Alexa gestellt werden, etwa zu prominenten Persönlichkeiten, Ereignissen oder Sehenswürdigkeiten. Alexa erinnert sich an den Kontext des Gesprächs und berücksichtigt den bisherigen Gesprächsverlauf bei den Antworten.

Und wechselt man zwischen den Anfragen beispielsweise den Raum, kann lässt sich ein Gespräch auch problemlos auf einem anderen Echo- oder Fire-TV-Gerät weiterführen.

Alexa handelt auch und liefert nicht nur Informationen

Einen grundsätzlichen Unterschied zwischen Alexa+ und Chatbots wie ChatGPT sieht Amazon darin, dass Alexa+ tatsächlich handeln könne, es liefere nicht einfach nur Informationen. Durch ein Gespräch kann man beispielsweise die Heizung oder andere Smart-Home-Geräte steuern lassen, Termine dem Kalender hinzufügen oder nach Produkten auf Amazon suchen und diese dann auch direkt bestellen. Sagt man Alexa beispielsweise „Alexa, hier ist es zu heiß“, wird die Temperatur im Smart Home angepasst. „Alexa, mach das Licht hier gemütlich“ steuert die smarten Lichter in dem Raum, in dem man sich aufhält. Hierfür müssen Nutzer künftig also nicht mehr wissen, wie die Smart-Home-Geräte oder der hinterlegte Raum genau heißen, um sie zu steuern. Zudem lassen sich mehrere Geräte in nur einer Anfrage steuern.

Im Zusammenspiel mit dem Shopping-Angebot von Amazon können Anwender insbesondere auf den Echo-Show-Geräten mit Bildschirm nach passenden Geschenken zu einem Thema suchen, sich per Sprache die Bewertungen der anderen Nutzer zusammenfassen lassen und das Produkt dem Einkaufswagen hinzufügen oder direkt bestellen. Auch Aktionen wie „benachrichtige mich, wenn der Preis unter 30 Euro fällt“ sind nun möglich und sorgen dafür, das Alexa den Nutzer erinnert, sobald der Preis gefallen ist.

Alexa+ verarbeitet auch Fotos, Dokumente und E-Mails

Reicht die Sprache für die Kommunikation mit Alexa+ nicht aus, kann man auch Alexa mit visuellen Informationen füttern. Dies ist entweder über die Alexa-App möglich, über die Nutzer Fotos oder Dokumente hochladen können, oder indem man eine E-Mail an alexa@alexa.de von der bei Alexa registrierten E-Mail-Adresse des Accounts schickt. Die Informationen aus diesen Daten werden von der KI im Hintergrund analysiert und stehen künftig bereit. Diese vom Nutzer hochgeladenen Daten werden von Amazon nicht für das Training der KI genutzt.

So lassen sich beispielsweise auch eigene Rezepte zu Alexa hinzufügen, damit diese später wieder abgefragt werden können oder man sich nach den Zutaten erkundigen kann. Oder es wird ein Foto seines Kühlschrankinhalts bereitgestellt die KI gefragt, was mit den erkannten Zutaten heute gekocht werden könnte. Oder der Stundenplan der Kinder kann als Bild hochgeladen oder per E-Mail weitergeleitet werden, so dass Alexa weiß, wann die Kinder welchen Unterricht haben und wann sie nach hause kommen.

Echo Show als Stilberater

Mit einem Echo Show mit Kamera kann man diese auch nutzen, um Alexa beispielsweise zu fragen, ob das eigene Outfit für einen geplanten Anlass angemessen ist. Alexa erstellt über das Gerät ein Foto und gibt anschließend Tipps, wie es sich optimieren lässt.

Alexa+ wurde für Deutschland optimiert

Ein Grund, warum Alexa+ in Deutschland später als in den USA startet, sind die zahlreichen Dialekte, die verstanden werden müssen. Darüber hinaus wurde Alexa+ für Deutschland und auf seine Gewohnheiten angepasst. Es versteht nicht nur die Sprache, sondern auch lokale Eigenheiten und den hiesigen Humor. Sie kennt die Lieblingsmusik, regionale Spezialitäten und kulturelle Besonderheiten der einzelnen Regionen. Zudem ist Alexa moderner und nutzt Ausdrücke wie „läuft“, „muss ja“ oder „passt schon“ und rät davon ab, Weißwurst nach 12 Uhr zu essen. Auch mit Brötchen, Schrippen und Semmeln kann Alexa etwas anfangen.

Wie schützt Alexa+ Privatsphäre und Daten?

Wie auch bei den bisherigen Sprachanfragen, hat der Nutzer bei Alexa+ die Kontrolle darüber, welche Daten über ihn gespeichert werden und wann sie gelöscht werden sollen. Im Alexa-Datenschutzportal oder in der Alexa-App können Nutzer die Interaktionen mit Alexa+ einsehen und Einstellungen überprüfen und verwalten. Sie können hören, was Alexa gehört hat, die von ihnen geteilten Anhänge überprüfen oder definieren, ob und wie lange Sprachaufnahmen gespeichert werden.

Alexa-fähige Geräte bieten auch weiterhin die Möglichkeit, die Mikrofone und Kamera auszuschalten, so dass keinerlei Daten verarbeitet werden.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Amazon unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.

(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.



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Snapdragon 4 Gen 5 & 6 Gen 5: Schnellere App-Starts und weniger Ruckler in der Mittelklasse


Snapdragon 4 Gen 5 & 6 Gen 5: Schnellere App-Starts und weniger Ruckler in der Mittelklasse

Bild: Qualcomm

Qualcomm erneuert mit dem Snapdragon 4 Gen 5 und Snapdragon 6 Gen 5 zwei Chips der Mittelklasse und hat mit Honor, Oppo, Realme und Redmi bereits mehrere Partner gefunden, die im Verlauf des zweiten Halbjahres Smartphones damit ausstatten wollen. Qualcomm verspricht eine flüssigere Bedienung, mehr Leistung und aktuelle Features.

Die Neuzugänge bilden die Nachfolger des Snapdragon 4 Gen 4 und Snapdragon 6 Gen 4, die Qualcomm im Dezember 2025 respektive Februar 2025 vorgestellt hatte.

Schnellere App-Starts und weniger Ruckler

Qualcomm will mit den aktualisierten Chips eine „lag-freie“ Navigation auch in der Smartphone-Mittelklasse erreichen und versammelt dafür unter der Bezeichnung „Snapdragon Smooth Motion UI“ mehrere Verbesserungen in der Bedienung. Auf Smartphones mit Snapdragon 4 Gen 5 sollen Apps 43 Prozent schneller starten und 25 Prozent weniger Ruckler entstehen, wie eigene Messungen im Labor mit einem Qualcomm Reference Design (QRD) im Vergleich zum Vorgänger ergeben hätten. Für den Snapdragon 6 Gen 5 belaufen sich die Optimierungen auf 20 Prozent für App-Starts und 18 Prozent für weniger Ruckler.

Mehr GPU- und CPU-Leistung

Für den Snapdragon 4 Gen 5 gibt Qualcomm eine Steigerung der GPU-Leistung um 77 Prozent an, was erstmals das Spielen mit bis zu 90 FPS in der Mittelklasse ermögliche. Zum Einsatz kommt eine nicht näher detaillierte Adreno-GPU, die Bildschirme mit bis zu „FHD+“ und 144 Hz ansteuern kann. Die CPU des Chips setzt auf Arm- anstelle von eigenen Qualcomm-Oryon-Kernen, wie der Name „Kryo“ suggeriert, und ist in zwei P-Cores mit 2,4 GHz und sechs E-Cores mit 2,0 GHz unterteilt. Beim Vorgänger Snapdragon 4 Gen 4 kamen dafür Cortex-A78 und Cortex-A55 zum Einsatz.

Der Snapdragon 6 Gen 5 wiederum kommt auf ein Plus von 21 Prozent für die – ebenfalls nicht im Detail benannte – GPU und bietet eine CPU, die dieses Mal aus vier P-Cores mit 2,6 GHz und vier E-Cores mit 2,0 GHz besteht. Die CPU des Snapdragon 6 Gen 4 war noch in 1+3+4 mit Cortex-A720 und Cortex-A520 unterteilt.

Multi-SIM DSDS, Wi-Fi 7 und XPAN

Einzug halten zudem Features wie Multi-SIM mit 5G und 4G DSDA im Snapdragon 4 Gen 5. DSDA (Dual SIM, Dual Active) bezeichnet ein Smartphone mit zwei SIM-Karten, bei dem beide Karten gleichzeitig aktiv sind, um zum Beispiel auf einer SIM telefonieren und trotzdem auf der anderen erreichbar bleiben zu können. Im Unterschied zu „Dual Standby“ wird die zweite SIM also nicht deaktiviert, wenn die erste genutzt wird.

Beim Snapdragon 6 Gen 5 kommt über Qualcomms FastConnect-Plattform Support für Wi-Fi 7, außerdem sind Bluetooth 6.0, LE Audio und Bluetooth Channel Sounding neu.
Auch Qualcomm XPAN ist jetzt an Bord. Expanded Personal Area Network Technology (XPAN) nennt Qualcomm die Übergabe des Signals von Bluetooth an WLAN, um die Reichweite von wenigen Metern auf ein ganzes Zuhause oder größeres Gebäude zu erweitern, sofern sich das Abspielgerät und die mit passendem Chip ausgestatteten Kopfhörer im selben WLAN befinden. Die Verbindung kann nicht nur vom Smartphone über einen Router zu den Kopfhörern, sondern auch direkt vom Smartphone zu den Kopfhörern mittels WLAN erfolgen. Dabei hebt Qualcomm die Datenrate auf bis zu 29 Mbit/s an und schaltet die Lossless-Übertragung von Audio in 24 Bit mit 192 kHz frei.



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Copilot auf Mobilgeräten und Konsole betroffen: Microsoft schraubt KI-Funktionen deutlich zurück


Microsoft ringt weiterhin mit seiner neuen KI-Ausrichtung. Nachdem die Akzeptanz des eigenen KI-Modells Copilot zuletzt kaum noch gestiegen war, will der Konzern seine KI-Aktivitäten nun in mehreren Bereichen deutlich zurückfahren. Betroffen sind insbesondere Bereiche, in denen Copilot die Erwartungen nicht erfüllen konnte.

Copilot – Keine Geschichte voller Missverständnisse

Im Gegensatz zu anderen Diensten konnte Microsoft mit seinen eigenen KI-Bemühungen unter Windows nie wirklich Fuß fassen. Zu penetrant drängte der Konzern Nutzern die neuen Funktionen auf, während zahlreiche Komponenten tief und teilweise nicht deaktivierbar im System verankert waren. Das Fiasko rund um Copilot+ und Recall verstärkte die Skepsis vieler Nutzer zusätzlich, die vielerorts zunehmend in offene Ablehnung umschlug.

Zwar soll Copilot im Unternehmensumfeld vergleichsweise beliebt sein und dort mehr als 20 Millionen Abonnenten verzeichnen, dennoch dürften die Einnahmen kaum ausreichen, um die bislang in die Infrastruktur investierten über 80 Milliarden US-Dollar wieder einzuspielen. Dies war zuletzt auch daran zu erkennen, dass Microsoft die Preise für Microsoft 365 um bis zu 45 Prozent erhöht und dies mit der Integration von Copilot begründet hatte, da KI-Funktionen fester Bestandteil der Lizenzen werden sollten. Damit mussten auch Abonnenten für die Einführung des KI-Modells zahlen, die Copilot überhaupt nicht nutzen wollten, was die Akzeptanz zusätzlich belastete.

Strategieänderung für Xbox und mobile Geräte

Nun folgen größere Umstrukturierungen, mit denen Microsoft seine KI-Strategie in den Bereichen zurückfahren will, in denen Copilot die in das System gesetzten Erwartungen nicht erfüllen konnte. Den Anfang sollen Copilot-Funktionen auf Xbox-Konsolen und Mobilgeräten machen, die eingestellt werden sollen. Dies hatte zuletzt Xbox-CEO Asha Sharma angekündigt: „Im Rahmen dieser Neuausrichtung werden wir damit beginnen, Funktionen auslaufen zu lassen, die nicht mit unserer Ausrichtung übereinstimmen. Wir werden Copilot auf Mobilgeräten auslaufen lassen und die Entwicklung von Copilot auf der Konsole einstellen“, erklärte Sharma in einem Beitrag auf dem Kurznachrichtendienst X. Um diese Ziele umzusetzen, will Xbox künftig Funktionen streichen, die nicht unmittelbar zur neuen strategischen Ausrichtung beitragen.

Microsoft ringt mit seinem Eingeständnis

Andere Entwicklungen verdeutlichen zugleich, wie unangenehm Microsoft das Eingeständnis ist, dass sich Copilot nicht wie geplant entwickelt hat. So veröffentlichte der erst kürzlich ernannte Executive Vice President von Copilot, Jacob Andreou, einen Beitrag auf X, in dem er Sharmas Ankündigung teilte und ergänzte, dass es entscheidend sei, „Copilot dort zu entfernen, wo es seine Versprechen nicht einhält“. Der Beitrag wurde allerdings kurz nach der Veröffentlichung wieder gelöscht.

Da bislang eher erwartet worden war, dass Microsoft die Integration von KI in das Xbox-Ökosystem weiter ausbauen würde, dürfte die neue Ausrichtung durchaus überraschen. Gleichzeitig rückt dadurch auch die Zukunft von „Project Helix“ stärker in den Fokus. Mit diesem Projekt entwickelt Microsoft die nächste Konsolengeneration, die zumindest lokale KI-Modelle ausführen können soll.

Erste Anzeichen bereits zu erkennen

Unter Windows 11 zeichnet sich der Rückzug hingegen bereits ab. Microsoft hat den „Ask-Copilot“-Button stillschweigend sowohl aus dem Snipping Tool als auch aus der Fotos-App entfernt. Auch im Notepad verschwand inzwischen das Copilot-Logo, obwohl generative KI-Funktionen dort weiterhin erhalten bleiben. Vieles deutet daher darauf hin, dass Microsoft künftig weniger versucht, Copilot als eigenständige Marke zu etablieren, sondern KI-Funktionen für den Nutzer eher unsichtbarer machen will.

Microsoft setzt weiterhin auf KI

Der nun angekündigte Teilrückzug bedeutet allerdings nicht, dass Microsoft seine KI-Bemühungen grundsätzlich aufgeben würde. Dass der Konzern weiterhin stark auf künstliche Intelligenz setzt, zeigen unter anderem die jüngsten Veröffentlichungen neuer KI-Modelle. Dazu zählen fortschrittliche Sprach- und Text-Transkriptionsmodelle sowie mit MAI-Image-2 die zweite Generation des internen Bildmodells. Darüber hinaus soll auch die Entwicklung eigener Agenten-Funktionen für Microsoft 365 weiter ausgebaut werden.





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Notebooks und PC-Systeme: Acer und Asus bleiben vom deutschen Markt verbannt


Notebooks und PC-Systeme: Acer und Asus bleiben vom deutschen Markt verbannt

Bild: Acer

Seit Ende Januar ist es Acer und Asus in Deutschland untersagt, Produkte, die drei Patente von Nokia mit Bezug zum H.265-Videostreaming nutzen, zu verkaufen und zu bewerben: im Wesentlichen Notebooks und (Mini-)PCs. Wer dachte, der Streit werde kurzfristig beigelegt, wird Anfang Mai eines Besseren belehrt.

Das Verkaufsverbot bleibt auch im vierten Monat bestehen

Denn auch weiterhin dürfen Acer und Asus in Deutschland betroffene Produkte nicht in den Handel bringen, nur Lagerware darf verkauft werden. Alternativ können deutsche Händler Ware im Ausland beziehen, aber das ist mit Blick auf das aktuelle Angebot offensichtlich nicht der Fall. Neue Produkte wie Core-Ultra-300-Notebooks oder der Asus NUC 16 Pro mit Panther Lake sind hierzulande nicht zu bekommen.

Eine Einigung herbeiführen könnte ein Lizenzabkommen zwischen Acer und Asus auf der einen und Nokia auf der anderen Seite, das die Lizenzierung der von Nokia angeführten Patente (EP 2 375 749, EP 2 774 375, EP 2 661 892) regelt. Doch offensichtlich gibt es über die Höhe der Lizenzgebühr weiterhin keine Einigung. Damit gibt es kein Lizenzabkommen, weshalb die in den Patenten geschützten Technologien dem Urteil zufolge weiterhin unrechtmäßig genutzt werden.

Die Webseiten funktionieren wieder vollständig

Immerhin funktionieren die deutschen Internetseiten von Acer und Asus wieder, wenn auch nicht reibungslos. Bei Asus fehlen weiterhin viele Produkte auch aus nicht betroffenen Produktkategorien und im Support-Bereich kann es immer noch dazu kommen, dass Nutzer in eine Sackgasse geraten.

Die deutschen Webseiten von Acer und Asus gehen wieder, aber von Notebooks und PC-Systemen ist weit und breit nichts zu sehen
Die deutschen Webseiten von Acer und Asus gehen wieder, aber von Notebooks und PC-Systemen ist weit und breit nichts zu sehen



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