Amazon Fire TV: Neue App mit vielen Funktionen ist mehr als Fernbedienung
Bild: Amazon
Amazon beginnt ab heute mit der Verteilung einer überarbeiteten Fire-TV-App. Während die Fire-TV-App bisher als Ersatzfernbedienung beispielsweise zur Steuerung eines Fire-TV-Sticks diente, hat Amazon den Funktionsumfang mit dem Update deutlich erweitert.
Ab sofort können Nutzer in der kostenlosen App auf dem Smartphone auch Inhalte durchsuchen, ohne dafür den Fernseher einschalten zu müssen, und ihre persönliche Merkliste auch unterwegs verwalten. Einträge können sowohl hinzugefügt als auch gelöscht werden, Änderungen werden mit dem Fernseher synchronisiert. Zudem können die in der App gefundenen Filme und Serien nun auch über die App auf dem Fernseher abgespielt werden. Von einer reinen Ersatzfernbedienung wird die App so nun zu einer zusätzlichen Oberfläche für das Fire TV. Als Fernbedienung lässt sich die App aber auch weiterhin nutzen.
GIF Neue Fire-TV-App (Bild: Amazon)
Bis der Rollout der neuen App vollständig abgeschlossen ist und alle Nutzer auf die neue Version zugreifen können, wird es einige Wochen dauern.
Auch auf den Fire-TV-Geräten selbst überarbeitet Amazon die Benutzeroberfläche etwas. Inhalte sollen übersichtlicher dargestellt werden und die Suche auch über unterschiedliche Streaminganbieter hinweg soll vereinfacht werden.
Samsung Galaxy S26, S26+ und S26 Ultra im Hands-on
Die Galaxy-S26-Serie steht im Zeichen künstlicher Intelligenz und weitet diese Funktionen auf noch mehr Bereiche aus. Design und Ausstattung von Galaxy S26, S26+ und S26 Ultra stellen sanfte Überarbeitungen gegenüber dem Vorjahr dar. Die größten Veränderungen erfährt das S26 Ultra, das erstmals ein Sichtschutz-Display bietet.
Ein Smartphone-Launch in schwierigen Zeiten
Analysten zufolge soll der Smartphone-Markt dieses Jahr über 6 Prozent seines Absatzvolumens einbüßen. Die Kostentreiber RAM und NAND sollen sich vor allem auf die Einsteiger- und Mittelklasse auswirken. Samsung hingegen werde als einer der wenigen Gewinner aus der schwierigen Marktlage gehen, glauben Marktforscher.
Samsung holt sich neue Partner ins Boot
Dazu beitragen soll ab sofort die im weniger betroffenen Premiumsegment angesiedelte Galaxy-S26-Serie, für die sich Samsung unter anderem das Ziel gesetzt hat, eigene und KI-Lösungen Dritter in noch mehr Alltagssituationen und einfacher zur Verfügung zu stellen. Die Partnerschaft mit Google wird fortgesetzt, die eigene Bixby wird erweitert und mit Perplexity zieht ein neuer Anbieter ein.
Die Preise gehen nach oben
Selbst an einem Riesen wie Samsung Electronics, der eine eigene Speichersparte besitzt, geht die aktuelle Marktsituation aber nicht spurlos vorbei. Mario Winter, Vice President Marketing bei Samsung Deutschland, erklärte am Firmensitz in Eschborn, dass das Unternehmen in der Speicherkrise besser aufgestellt sei als der Wettbewerb, gleich im Anschluss ging die Präsentation der neuen Smartphones aber mit Preisanpassungen nach oben einher. Consumer Electronics dürften dieses Jahr noch häufiger den Halbleiterhunger der Rechenzentren ausbaden.
Samsung Galaxy-S26-Serie im Hands-on
Das kosten die Smartphones der Galaxy-S26-Serie
Samsung bietet die Galaxy-S26-Serie ab sofort zur Vorbestellung an. Das Galaxy S26 startet mit 256 GB statt 128 GB für 999 Euro. Das sind 40 Euro mehr, als letztes Jahr für 256 GB von Samsung aufgerufen wurden. Der Einstieg in die Serie fällt demnach in jedem Fall teurer aus. Deutlich teurer sind dieses Jahr auch die größeren Speicherkonfigurationen: Das Galaxy S26 mit 512 GB kostet 1.199 Euro statt 1.079 Euro.
Das Galaxy S26+ kostet direkt als Basismodell mit 256 GB signifikant mehr: 1.249 Euro statt 1.149 Euro. Mit 512 GB werden aus ehemals 1.269 Euro jetzt direkt 1.449 Euro.
Galaxy S26 Ultra startet gleich teuer
Das Galaxy S26 Ultra behält den aus dem Vorjahr bekannten Startpreis von 1.449 Euro mit 256 GB. Mit 512 GB steigt der Preis von 1.569 Euro auf 1.649 Euro und mit 1 TB von 1.809 Euro auf 1.949 Euro. Kleines Trostpflaster für Käufer des Topmodells: Das größte Galaxy S26 Ultra kommt jetzt mit 16 statt 12 GB RAM.
Diese Angebote gibt es für Vorbesteller
Darüber hinaus bietet Samsung in der Phase der Vorbestellungen, die vom 25. Februar bis 11. März läuft, wieder eine Verdoppelung des Speichers ohne weiteren Aufpreis an. Samsung spricht von einem Speicher-Upgrade im Wert von bis zu 200 Euro. Dieses „bis zu“ bezieht sich allerdings ausschließlich auf das Galaxy S26 Ultra mit 512 GB, für das man im Rahmen der Aktion eigentlich ohne Aufpreis die 1-TB-Variante bekommen würde. Die Preisdifferenz von 300 Euro (UVP) deckt Samsung aber nur mit 200 Euro ab. Für die größte Konfiguration müssen Käufer deshalb noch selbst 100 Euro beisteuern.
Kunden im Loyalitätsprogramm „Samsung Members“ erhalten zusätzlich 10 Prozent Rabatt auf die Galaxy-S26-Serie. Für den Eintausch von Altgeräten nennt Samsung einen Vorabzug von höchstens 825 Euro, wobei sich dieser Betrag auf ein Galaxy Z Fold 6 mit 1 TB bezieht.
Eine sanfte Evolution der Galaxy-S25-Serie
Die Smartphones stellen eine Evolution im Vergleich zu ihren Vorgängern dar, die meisten Veränderungen erfährt das Topmodell. Samsung hat sich mit dieser Generation für eine marginal dünnere Bauweise des Galaxy S26 Ultra entschieden, die zwei kleineren Modelle fallen annähernd gleich groß zu ihren Vorgängern aus. Neu sind die Farben: Cobalt Violet, White, Black und Sky Blue bei allen Händlern, Pink Gold und Silver Shadow nur direkt bei Samsung im Online-Shop.
GIF Samsung Galaxy-S26-Serie im Hands-on
Schnelleres (drahtloses) Laden
Eine hochwertige Materialwahl und Verarbeitung weisen alle drei Varianten auf. Zum Hands-on gab es am Gefühl in der Hand nichts auszusetzen. Das kleinste Galaxy S26 ist zwar immer noch genau das, doch mit 6,3 statt 6,2 Zoll und 71,7 × 149,6 × 7,20 mm ist es leicht gewachsen und hat in diesem Zug auch einen größeren Akku mit 4.300 mAh anstelle von 4.000 mAh erhalten. Schnelleres Laden wiederum unterstützt das Galaxy S26 Ultra mit jetzt 60 Watt per USB-C-Kabel respektive 25 Watt drahtlos – allerdings ohne vollwertiges Qi 2.2 mit Magneten.
Samsung Galaxy-S26-Serie im Hands-on
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Gorilla Armor 2 nur für ein Modell
Samsung ist für den Rahmen der Smartphones zurück zu leichterem Aluminium gekehrt, nachdem letztes Jahr noch eine Titanlegierung zum Einsatz kam. Das Schutzglas von Vorder- und Rückseite besteht durchweg aus Gorilla Glass Victus 2, einzig das Galaxy S26 Ultra bietet abermals das Reflexionen mindernde Gorilla Armor 2 von Corning.
Display schützt vor neugierigen Blicken
Ohnehin ist es vor allem das Galaxy S26 Ultra, das Samsung dieses Jahr mit Upgrades bedacht hat. Und das betrifft in erster Linie den Bildschirm, der jetzt ein optionales „Privacy Display“ bietet. Auf den deutschen Modellen wird die Funktion als „Datenschutzanzeige“ in den Bildschirmeinstellungen betitelt. Hinter der Bezeichnung verbirgt sich ein Sichtschutz, der ab einem gewissen Blickwinkel keine neugierigen Blick mehr auf die Inhalte des Bildschirms ermöglichen soll. Die Funktion lässt sich in den Einstellungen dauerhaft für den gesamten Bildschirm, selektiv nur für einzelne Apps, oder ausgewählt nur für (bestimmte) Benachrichtigungen oder Passwort/PIN-Eingabefelder aktivieren.
GIF Das Privacy Display in Aktion
Grundlage des Ganzen ist das von Samsung Display entwickelte „Flex Magic Pixel OLED Panel“, das Samsungs Displaysparte erstmals auf dem MWC 2024 gezeigt hatte. Die Pixel sind dabei so auf dem Panel angeordnet und können so angesteuert werden, dass sie primär nach vorne, aber nur eingeschränkt zur Seite leuchten. Fremden Personen im Zug, Flugzeug oder Café soll so der Blick auf den Bildschirm verwehrt werden.
Bildvergleich: Display ohne Sichtschutz ⇔ Display mit Sichtschutz
In der Praxis funktioniert das erstaunlich gut, wie mehrere Versuche mit Kollegen zum Hands-on-Termin verdeutlichten. Der seitliche Blick auf den Bildschirm wird effektiv verhindert, zumindest in den meisten Situationen. Sitzt man wirklich eng bestuhlt direkt nebeneinander, dann können die Inhalte, wenngleich in reduzierter Bildqualität, doch noch erkennbar sein – vor allem wenn es die fremde Person darauf anlegt.
GIF Das Privacy Display in Aktion
Maximaler Schutz reduziert Bildqualität
Samsung hat sich dafür die Erweiterung „Maximaler Privatsphärenschutz“ ausgedacht, die einen zusätzlichen „Vorhang“ um die Inhalte legt. Die Ansteuerung der seitlich strahlenden Pixel erfolgt dabei in Weiß, sodass Blicke von der Seite nicht nur mittels Ausblenden abgewehrt werden, sondern mit Gegenlicht. Nicht ohne Grund arbeitet die Datenschutzanzeige aber nicht von Haus aus in diesem Modus. In dem Begleittext der Einstellung erklärt Samsung, dass sich dieser Modus neben der Sicht aus seitlichen Winkeln zusätzlich negativ auf die normale Sicht von vorne auswirken kann.
Ohne Privacy DisplayMit Privacy DisplayMit maximaler Privatsphäre
Und das trifft definitiv zu, denn durch die Kombination aus normaler Pixelansteuerung nach vorne und Gegenlicht zur Seite reduziert sich der Kontrast deutlich und der Schwarzwert steigt, sodass sich Schwarz zu Grau wandelt. Dieser Modus ist deshalb nur bei der Pflicht zu besonderen Schutzmaßnahmen empfehlenswert. Aber auch hier lässt sich das Feature auf Apps oder gewisse Bereich des Betriebssystems einschränken, sodass die negativen Nebenerscheinungen nicht omnipräsent zu sehen sind.
Display ohne und mit Sichtschutz
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Das Privacy Display in Aktion
Hat das Galaxy S25 Ultra das bessere Display?
Omnipräsent war vor Ort auch und nach Rücksprache mit mehreren Kollegen der Eindruck, dass der Bildschirm des Vorgängers Galaxy S25 Ultra (Test) unter normaler Verwendung, also wenn die Datenschutzanzeige überhaupt nicht auf dem Galaxy S26 Ultra aktiviert ist, eine etwas bessere Darstellungsqualität bietet. Die Anordnung der Pixel bei „Flex Magic Pixel“ führt dazu, dass das Galaxy S26 Ultra ein kleines bisschen weniger blickwinkelstabil ist und das Gorilla Armor 2 seine Vorteile nicht exakt so gut ausspielen kann wie beim Galaxy S25 Ultra ohne das neue Feature. Betrachtet man zudem im extremen Nahbereich das OLED-Panel und pickt sich zum Beispiel Bereiche wie die Akkukapazität in der oberen rechten Ecke heraus, wirken die Pixel schräg betrachtet teils ein wenig wie ausgefranst. Es sind Nuancen, sie sollten aber dennoch angesprochen werden.
Galaxy S25 Ultra (l.) neben Galaxy S26 Ultra (r.)
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Exynos 2600 und Snapdragon 8 Elite Gen 5 ziehen ein
Abseits des einen neuen Bildschirms zeichnet sich die Galaxy-S26-Serie durch neue, leistungsfähigere Prozessoren aus. Nachdem im letzten Jahr durchweg der Snapdragon 8 Elite „for Galaxy“ von Qualcomm zum Einsatz kam, hat sich Samsung mit dem aktuellen Jahrgang wieder für einen Split entschieden: Galaxy S26 und S26+ nutzen den Samsung Exynos 2600, während das Galaxy S26 Ultra den Snapdragon 8 Elite Gen 5 „for Galaxy“ erhalten hat. Das „for Galaxy“ steht dieses Mal für 130 MHz mehr Takt auf den zwei großen Oryon-3-CPU-Kernen und 100 MHz mehr Takt für die Adreno-840-GPU.
Snapdragon 8 Elite Gen 5
Das erste SoC aus 2-nm-GAA-Fertigung
Den Exynos 2600 hat ComputerBase bereits im Detail erklärt, doch zeichnet sich der Chip vor allem über drei Eigenschaften aus: die 2-nm-GAA-Fertigung bei Samsung, die aktuellen C1-CPU-Kerne von Arm und die in Kooperation mit AMD und deren RDNA-Architektur entwickelte Xclipse-940-GPU. Im Vergleich zum Snapdragon 8 Elite „for Galaxy“ des Vorgängers soll die Grafikeinheit 40 Prozent mehr Leistung bieten und mit dem Snapdragon 8 Elite Gen 5 „for Galaxy“ gleichziehen. Die CPU-Leistung des Qualcomm-Chips sei derer des Exynos 2600 aber überlegen, gab Samsung zur Präsentation offen zu. Der Redaktion liegt bislang nur ein Muster des Galaxy S26 Ultra vor, sodass noch keine eigenen Einschätzungen zur Leistung des Exynos 2600 möglich sind. Auf den Geräten zum Hands-on waren Benchmarks und ähnliches untersagt.
GIF Samsung Exynos 2600 (Bild: Samsung)
Kleinere Upgrades für die Kameras
Über die neuen Prozessoren und optimierte Bildsignalprozessoren (ISP) soll auch die Leistungsfähigkeit und Qualität der Kameras steigen. Nüchtern betrachtet gibt es keine anderen Gründe, die für Verbesserungen sprechen. Samsung hat sich bei Galaxy S26 und S26+ abermals für exakt null Veränderungen gegenüber dem Galaxy S25 und S25+ entschieden – wohlgemerkt ist dies der Stand der Dinge schon seit dem Galaxy S22.
Beim Galaxy S26 Ultra halten offenere Anfangsblenden bei Hauptkamera und großem Teleobjektiv Einzug. Die 200-MP-Hauptkamera wechselt von f/1.7 zu f/1.4, das große Teleobjektiv von f/3.4 zu f/2.8. Weiterhin mit sich trägt das Galaxy S26 Ultra das kleine Teleobjektiv mit dreifacher Vergrößerung, das seit dem Galaxy S21 Ultra zugegen ist.
Kamera-Upgrades nur für das Galaxy S26 Ultra
Nightography und Superstabil-Funktion für Videos
Verbesserungen gibt es in kleinem Maße dennoch. Der Modus „Nightography“ soll für klare und lebendige Aufnahmen auch in schwierigen Lichtverhältnissen sorgen. Neu ist für den Videomodus zudem die „Superstabil-Funktion“ die eine horizontale Sperroption bietet. Damit lässt sich das Smartphone während einer Aufnahme sogar vollständig verdrehen, also vom Quer- in das Hochformat, ohne dass sich das Bild verdreht. Das soll mehr Freiheiten beim Filmen in actionreichen Situationen ermöglichen.
APV-Codec für verlustfreies Bearbeiten
Neu ist exklusiv beim Galaxy S26 Ultra der optionale APV-Codec (Advanced Professional Video). Diesen hatte Qualcomm gemeinsam mit dem Snapdragon 8 Elite Gen 5 angekündigt. Dabei handelt es sich um einen intermediären Lossless-Codec, der für die Videoproduktion vorgesehen ist. Der Codec wird neben Samsung unter anderem von Android 16, Blackmagic Design DaVinci Resolve und FFmpeg unterstützt.
KI-Upgrades mit neuer Now Nudge
Zahlreiche weitere Ergänzungen betreffen die Software und dort vor allem die KI-Funktionen. Eine der Neuerungen ist die sogenannte „Now Nudge“, bei der sich Samsung erst gar nicht an einer deutschen Übersetzung versucht hat. Dabei handelt es sich um kontextbezogene Vorschläge oberhalb der Tastatur ausschließlich innerhalb von Messenger-Apps. Die Technologie dahinter ist einfach erklärt: Es handelt sich um einen Screenreader, der zwar nicht wie Recall in Windows 11 permanent Screenshots erstellt, aber dennoch den Inhalt des Bildschirms auswertet, um Vorschläge zu machen.
Now Nudge
Vorauswahl auf Basis des Bildschirminhalts
Wird im Messenger von dem Gesprächsteilnehmer zum Beispiel der letzte Urlaub in Australien erwähnt und darum gebeten, noch einmal die dort aufgenommenen Fotos zu zeigen, kann das Smartphone diese Informationen dazu verwenden, um in der Now Nudge einen entsprechenden Link zur Galerie und dort direkt mit einer Vorauswahl von Bildern aus Australien zu ergänzen. Der Nutzer muss die Bilder dann nur noch auswählen und kann sie sofort verschicken, ohne selbst zwischen den Anwendungen hin und her springen zu und die Fotos selbst heraussuchen zu müssen.
GIF Now Nudge
Die Now Nudge ist rein optional, sie muss bei Aktivierung auch keine allgemeinen Befugnisse erhalten, um zu funktionieren. Es lassen sich einzelne Messenger explizit auswählen oder eben abwählen. Die Auswertung der vom Screenreader gesammelten Informationen soll zudem ausschließlich lokal auf dem Smartphone erfolgen.
Samsung erweitert Now Brief
Im Now Brief*, der als proaktiver Tagesplaner dient, kommen jetzt zeitnahe Erinnerungen für wichtige Ereignisse oder Termine basierend auf dem persönlichen Kontext an hinzu. Damit soll Nutzern die Organisation des Tages erleichtert werden. Im Now Brief werden weiterhin personalisierte Tageszusammenfassungen (Wetter, Kalender, Nachrichten, Routinen) direkt auf den Sperrbildschirm oder in die Edge-Leiste dargestellt.
Circle to Search kann mehr
Das von Google zur Verfügung gestellte Circle to Search wurde für die Galaxy-S26-Serie mit einer weiterentwickelten Multi-Objekt-Erkennung ausgestattet, sodass Nutzer nun mehrere Teile eines Bildes gleichzeitig genauer mit der Funktion erkunden können.
Perplexity zieht bei Samsung ein
Neben Google mit Gemini sind auf den neuen Smartphones auch Samsung Bixby und Perplexity zugegen. „Hey Plex“ ermöglicht Zugriff auf den KI-Agenten, der auch mit Apps wie Samsung Notes, Clock, Gallery, Reminder und Calendar zusammenarbeiten kann.
Bixby kann Einstellungen vornehmen
Samsungs eigener Bixby-Assistent soll seine Vorteile hingegen in den Einstellungen ausspielen. Mit Bixby können Nutzer ihre Galaxy-Geräte in natürlicher Sprache steuern und navigieren, ohne genaue Bezeichnungen oder Befehle eingeben zu müssen. Kenntnis über die Gerätemenüs wird nicht vorausgesetzt, sodass sich Anwender auch keine bestimmten Begriffe für die jeweiligen Funktionen merken müssen, um das Gewünschte zu erledigen oder einzustellen. Stattdessen können Nutzer in ihren eigenen Worten beschreiben, was sie tun möchten, oder fragen, warum etwas auf dem Gerät ausgeführt wird.
Galaxy AI kann mehr Bildbearbeitung
Galaxy AI kommt auch bei der Bildbearbeitung zum Einsatz. Der weiterentwickelte Fotoassistent kann zum Beispiel Bilder ergänzen und fehlende Teile von Objekten wiederherstellen, beispielsweise einen Bissen aus einem Stück Kuchen. Auch Details wie Flecken auf der Kleidung lassen sich mit der Funktion entfernen oder Outfits auf Fotos verändern. Im Creative Studio sollen Nutzer lediglich auf Basis von Skizzen, Fotos oder Beschreibungen ihrer KI-Kreativität freien Lauf lassen können. Ein neuer Dokumentenscanner kann Verzerrungen und störende Elemente wie Falten oder Finger entfernen. Mehrere Bilder lassen sich automatisch zu einem PDF zusammenfassen.
Ersteindruck zur Galaxy-26-Serie
Samsungs neueste Flaggschiffe stellen eine sanfte Evolution gegenüber der Galaxy-S25-Serie dar. Die technischen Neuerungen beschränken sich in erster Linie auf die Prozessoren. Das Galaxy S26 Ultra legt darüber hinaus bei Bildschirm und Kameras nach. Die Datenschutzanzeige war zum Hands-on das Highlight. Viel spielt sich zudem aufseiten der Software und den KI-Funktionen ab, doch dürften diese Features nicht dauerhaft exklusiv für die Galaxy-S26-Serie sein. Samsung ist für die schrittweise Portierung auch auf ältere Baureihen oder zumindest die eine Generation älteren Modelle bekannt.
Samsung Galaxy-S26-Serie im Hands-on
In Summe klingt das ein wenig ernüchternd und ist es generationenübergreifend auch. Wer ein Galaxy S25 besitzt, muss die Neulinge nicht fürchten. Smartphones werden aber selten von einem Jahr auf das nächste aktualisiert. Bei Samsung liegt die Haltezeit mittlerweile bei 36 Monaten. Wer von einem Galaxy S23 den Wechsel zu einem Galaxy S26 plant, bekommt deutlich mehr Veränderungen und ein durchaus rundes Paket.
Die Galaxy-S26-Serie besteht aus guten Smartphones, das steht nach dem ersten Ausprobieren nicht zur Debatte. Aus Sicht der Redaktion muss man aber zwei bis drei Generationen zurückblicken, um die Vorteile der neuen Modelle besser zu erkennen. Dass sich nicht viel gegenüber der Galaxy-S25-Serie verändert hat und die Preise dennoch teils deutlich höher ausfallen, ist für Samsung allerdings nicht hilfreich. Das trübt ein wenig den ansonsten doch weitgehend positiven Gesamteindruck.
Technische Daten der Galaxy-S26-Serie
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Samsung unter NDA im Vorfeld und im Rahmen einer Veranstaltung des Herstellers in Eschborn erhalten. Die Kosten für An-, Abreise und eine Hotelübernachtung wurden vom Unternehmen getragen. Eine Einflussnahme des Herstellers oder eine Verpflichtung zur Berichterstattung bestand nicht. Die einzige Vorgabe aus dem NDA war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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Wenn ein Werk die Gemüter so tief spaltet, dass die Fachwelt den Kopf schüttelt, während das Publikum kollektiv den Play-Button glühen lässt, ist ein Phänomen geboren. Ein gewaltiges Spektakel aus Fernost sprengt derzeit jede Skala und lässt herkömmliche Sehgewohnheiten hinter sich.
Ihr sucht nach einem Film, der keine Gefangenen macht und das Actionliebhaber-Herz höherschlagen lässt? Das indische Meisterwerk „Dhurandhar“ hat sich seit Ende Januar 2026 auf Netflix festgebissen und liefert Zahlen, die selbst gestandene Hollywood-Größen blass aussehen lassen. Mit einer Laufzeit von stolzen 212 Minuten ist dieser Agenten-Kracher kein schneller Snack für zwischendurch, sondern ein wahrer Marathon für Eure Sinne.
Dhurandha: Kritiker und Publikum sind sich uneins
Während die professionelle Kritikerschar bei Rotten Tomatoes mit mageren 42 Prozent Zustimmung eher verhalten reagiert, feiern über 100.000 Nutzer auf IMDb den Streifen mit einer beeindruckenden Wertung von 8,3. Es ist das klassische Duell zwischen analytischer Distanz und purer Begeisterung, das diesen Blockbuster zu einem Pflichttermin auf Eurer Watchlist macht. Um in den Genuss dieses indischen Rekordhalters zu kommen, müsst Ihr aktuell noch einen kleinen Umweg über die Einstellungen Eures Streaming-Accounts nehmen.
Ein technischer Kniff für das ultimative Erlebnis
Da der Film primär für den internationalen Markt ausgespielt wird, taucht er in der deutschen Standardansicht oft gar nicht erst auf. Stellt einfach die Anzeigesprache Eures Profils auf Englisch um, damit der Algorithmus den Weg zum Originalton mit entsprechenden Untertiteln freigibt. Diese kleine Hürde hat die weltweite Fangemeinde jedoch nicht gebremst. In der ersten Woche verbuchte das Werk bereits 7,6 Millionen Views und setzte sich damit an die Spitze der globalen Charts. Es scheint, als ob die schiere Bildgewalt und die kompromisslose Inszenierung von Regisseur Aditya Dhar eine universelle Sprache sprechen, die über regionale Grenzen hinweg funktioniert.
Die Handlung führt Euch tief in das politische Wespennest zwischen Indien und Pakistan. Ranveer Singh verkörpert einen Geheimagenten, der unter höchstem Risiko kriminelle Syndikate in Karatschi infiltriert. Dabei balanciert der Film auf einem schmalen Grat zwischen fiktionalisierter Geschichte und realen Spannungen, was ihm bereits Vorwürfe wegen politischer Färbung einbrachte. Doch trotz aller Kontroversen dominiert „Dhurandhar“ die Charts in beiden Ländern gleichzeitig. Für Euch bedeutet das vor allem eines: ein visuell berauschendes Action-Feuerwerk, das mit seiner hohen Altersfreigabe und expliziten Gewaltdarstellung zeigt, wie hart modernes indisches Kino sein kann.
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Der Blick in die Zukunft: Das nächste Kapitel wartet schon
Wer nach den dreieinhalb Stunden noch nicht genug von dieser explosiven Mischung hat, darf sich bereits jetzt die Hände reiben. Die Macher haben keine Zeit verloren und den zweiten Teil direkt im Anschluss produziert. Schon am 19. März 2026 startet die Fortsetzung unter dem Titel „Dhurandhar: The Revenge“ in den hiesigen Kinos. Das ist die perfekte Gelegenheit für Euch, die Zeit bis dahin mit dem ersten Teil auf dem heimischen Sofa zu überbrücken und Euch auf das nächste Level der Eskalation vorzubereiten. Es ist selten, dass ein Franchise mit einer solchen Wucht und Geschwindigkeit den Markt erobert und dabei die Kluft zwischen professioneller Bewertung und Publikumsgeschmack so deutlich offenlegt. Bereitet Euch also auf einen langen Abend vor, der Eure Erwartungen an das Genre ordentlich durchschütteln wird.
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ComputerBase hat Resident Evil Requiem im Technik-Test. Neben Grafikkarten-Benchmarks stehen Analysen zu Raytracing, Pathtracing sowie den Upsampling-Varianten DLSS und FSR im Fokus. Ebenso wirft die Redaktion einen Blick auf Frame Generation und MFG. Im Test zeigt sich eine schicke Bildqualität bei gehobenen Anforderungen.
Resident Evil Requiem im Test
Dieses Mal gibt es nicht nur das Remake eines älteren Teils, dieses Mal steht bei Resident Evil ein komplett neues Spiel an: Resident Evil Requiem. Wie gut die Technik der PC-Version ist, klärt ComputerBase in einem umfassenden Test inklusive Benchmarks, Upscaling-, Frame-Generation- und Pathtracing-Analysen.
Die Redaktion hatte bereits vor einigen Monaten die Gelegenheit, das Spiel mit maximaler Pathtracing-Grafik anzuspielen (Bericht) und war positiv angetan. Ob der finale Titel dem Ersteindruck standhalten kann und wie die optische Qualität mit „einfachem“ Raytracing und ohne jegliche Strahlen ausfällt, klärt pünktlich zum Release am kommenden Freitag der Test.
RE-Engine statt Unreal Engine 5
Capcom hat die hauseigene RE-Engine für den neuesten Resident-Evil-Teil erneut deutlich überarbeitet. Ja, dieser Titel setzt noch nicht auf Unreal Engine 5!
Das Resultat kann sich sehen lassen: Requiem sieht zuweilen richtig, richtig gut aus. Seien es die zahlreichen Gänge in Dunkelheit mit einigen wenigen Lichtquellen oder auch etwas besser ausgeleuchtete Innenräume: Das macht alles etwas her. Und auch Außenlevels können imposant aussehen. Direkt die Startsequenz des Spiels findet bei Regen in einer Stadt mit vielen NPCs statt. Nein, mehr als vorwärts und rückwärts laufen ist nicht drin. Aber, hey, sieht das gut aus!
Ein Fleck auf der weißen Weste
Eine begrenzte Außenwelt kann die Engine gut, eine größere Außenumgebung, die als Hub-Welt dient, dagegen weniger. Hier fällt die Optik deutlich ab. Ja, die Stadt soll auch trostlos wirken. Sie ist aber nicht nur trostlos, sondern auch deutlich weniger hübsch geworden. Das geht definitiv besser. Was ebenso verbesserungswürdig ist, sind die Gesichtsanimationen. Die Gesichter und Charaktere sind per se schön detailliert, die Animationen können da aber nicht mithalten.
Das ist aber alles Meckern auf hohem Niveau, die meiste Zeit über ist Resident Evil Requiem ein wirklich hübsches bis beeindruckend schönes Spiel geworden. Die Grafik macht richtig Spaß und unterstützt die Atmosphäre sowie den Horror effektiv.
Die Technik-Features der PC-Version
Unter anderem erreicht das Spiel das durch die zahlreichen Grafikfeatures, die die Entwickler integriert haben. Was alles dazu gehört?
Ray- und Pathtracing
Requiem unterstützt Hardware-Raytracing, das optisch einen großen Einfluss auf die Qualität hat. Bis hin zur RT-Beleuchtung ist alles mit dabei. Und auch Pathtracing wird optional geboten. Das Feature steht jedoch nur auf Nvidia-Grafikkarten zur Verfügung, auf einer Radeon kann Pathtracing noch nicht einmal ausprobiert werden.
DLSS & FSR, aber kein XeSS
Nicht nur, aber auch damit für Raytracing genügend Performance zur Verfügung steht, stehen mehrere Upsampling-Technologien zur Verfügung. Ist Pathtracing aktiviert, wird zudem immer DLSS Ray Reconstruction genutzt – einen spieleigenen Denoiser für Pathtracing gibt es nicht. Für normales Raytracing gibt es das, DLSS RR fällt dann aber weg.
Beim Upscaling greift das Spiel bei einer GeForce-RTX-Grafikkarte auf DLSS 4 mit dem Preset K zurück. Das neue Preset M von DLSS 4.5 (Test) hat es nicht direkt ins Spiel geschafft, kann aber problemlos per Nvidia-App aufgezwungen werden.
Neben DLSS 4 gibt es FSR Upscaling, das auf Basis von Redstone (Details) pauschal so heißt, im Spiel selbst integriert sind aber nur FSR 3.1 und – warum auch immer – FSR 1. Das Spiel nutzt allerdings das SDK zu FSR 3.1.5. Das hat den Vorteil, dass auf einer RX-9000-Karte automatisch FSR Upscaling AI (alias FSR 4) und das neue FSR Frame Generation AI (Test) genutzt wird, ohne dass Upscaling und Frame Generation vom Treiber umgewandelt werden müssen.
Was dagegen gänzlich fehlt, ist Intels konkurrierendes XeSS. Das gibt es einfach nicht. Auf einer Arc-Grafikkarte stehen entsprechend nur FSR Upscaling und FSR 1 zur Verfügung. Weil XeSS nicht nur auf Intel Arc, sondern oft auch auf älteren Radeon RX (7000 und älter) besser aussieht als FSR 3.1, ist das schade (siehe auch: FSR 3.1 vs. XeSS (XMX & DP4a) im Test: Die Bildqualität im direkten Side-by-Side-Video-Vergleich).
Die technischen Merkmale
Widescreen im Kurz-Test
Die meisten Spiele unterstützen heute die beliebten Widescreen-Formate, alle Titel dann aber immer mal wieder doch nicht – oder auch nicht korrekt. ComputerBase hat folgende 2 Screenshots in der Auflösung 3.440 × 1.440 (UWQHD) sowie 2.560 × 1.440 (WQHD) aufgenommen, was dem 21:9- und dem klassischen 16:9-Format entspricht. Daran lässt sich erkennen, wie das Spiel mit Widescreen-Auflösungen umgeht.
21:9-Format
Bild 1 von 2
16:9-Format
Die offiziellen Systemanforderungen
Das Grafikmenü von Resident Evil Requiem
Die Ladezeiten
Manche Spiele laden unglaublich schnell, andere wiederum benötigen eine schiere Ewigkeit. Mit einer Stoppuhr ausgestattet, misst die Redaktion die Ladezeiten ins Hauptmenü und dann von dort in die Testsequenz. Da Ladezeiten variieren können, wird dies insgesamt dreimal durchgeführt und dann ein Durchschnitt gebildet. Zwischen jedem Versuch wird der Rechner neu hochgefahren, sodass keine Dateien mehr im Cache vorliegen. Falls es abbrechbare Intros oder Videosequenzen gibt, werden sie weggeklickt, denn nur die reine Ladezeit ist wichtig. Sofern das Spiel bemerkbar einmalig Shader vorab kompiliert, wird dieser Lauf nicht in die Rechnung einbezogen. Die Zeit der Shader-Erstellung wird separat angegeben.
Dabei ist zu bedenken, dass ComputerBase einen High-End-PC besitzt, der unter anderem mit einem Ryzen 7 9800X3D und einer Seagate FireCuda 530 als PCIe-4.0-fähige NVMe-SSD ausgestattet ist. Entsprechend werden die Ladezeiten auf den meisten Systemen länger ausfallen. Die Werte hier sind nur zur Orientierung gedacht.
So schnell lädt das Spiel
Offizielle Steam-Deck-Kompatibilität
Wenn Spiele auf der Plattform Steam erscheinen, laufen sie auch oft auf dem Steam Deck. Zwar hat die Redaktion bei Technik-Tests nicht immer die Möglichkeit, die Performance auf der tragbaren Konsole zu überprüfen, doch gibt Steam bei den Titeln auch stets eine generelle Einordnung der Kompatibilität an. Wie sie ausfällt, findet sich hier im Artikel.
Aktuell hat Valve aber noch keine Einordnung zur Steam-Deck-Kompatibilität für Resident Evil Requiem bekanntgegeben.
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