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Apple Vision Pro: Was bringt das neue „Foveated Streaming“?


Apple hat visionOS 26.4 Beta vorgestellt und zu den neuen Funktionen zählt auch ein Framework für Foveated Streaming.

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Apples Vision Pro bietet bislang nur eingeschränkte Möglichkeiten, auf die Rechenleistung eines externen Rechners zuzugreifen. Zwar lässt sich die 2D-Oberfläche eines Macs auf ein großes virtuelles Display spiegeln, VR-Apps können darüber jedoch nicht dargestellt werden. Eine entsprechende Lösung kündigte Apple auf der WWDC 2025 unter dem Namen „Spatial Rendering“ an, seither blieb eine weitere Konkretisierung jedoch aus.

Eine Alternative bietet das Open-Source-Tool ALVR. Damit lassen sich Spiele und Apps von SteamVR auf einem Windows- oder Linux-Rechner rendern und auf die hochauflösenden Displays der Apple Vision Pro streamen. Da das Tool die PSVR2-Controller unterstützt, bietet sich das für weit mehr als Flug- und Rennsimulationen an.

Mit der Veröffentlichung des Foveated-Streaming-Frameworks im Rahmen der visionOS 26.4 Beta tut sich bei Apple wieder etwas in diesem Bereich. Mit dem Framework erhalten visionOS-Entwickler die Möglichkeit, 2D- und VR-Inhalte von einem externen Rechner oder aus der Cloud auf Apple Vision Pro zu streamen. Entwickler müssen dafür die Streaming-Protokolle von Nvidia CloudXR in ihre Anwendung implementieren, können diese jedoch auf einem lokalen Rechner betreiben, ohne Nvidias Server zu nutzen.

In der Entwicklerdokumentation nennt Apple eine Reihe von Anwendungsfällen für das neue Framework: die Übertragung hochwertiger Spiele von einem leistungsstarken Rechner, CAD-Software sowie den Zugriff auf einen Remote-Desktop.

Zudem lassen sich lokal gerenderte Inhalte mit gestreamten kombinieren: Als Beispiel führt das Unternehmen einen Flugsimulator an, bei dem das Cockpit auf der Apple Vision Pro berechnet wird, während die grafisch aufwendige Außenumgebung von einem externen Rechner gerendert und in die VR-Brille übertragen wird.

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„Foveated Streaming“ steht nicht nur für das Framework, sondern auch eine Technik gleichen Namens: Sie nutzt die Blickverfolgung des Headsets, um die Kodierqualität des Streams für jenen Bildbereich zu optimieren, auf den der Nutzer gerade blickt, während der periphere Sichtbereich stärker komprimiert wird. Dadurch steigt die wahrgenommene Bildqualität, während der Bandbreitenbedarf sinkt. Der Nutzer bekommt von diesem Trick normalerweise nichts mit.

Eine bestehende Anwendung, die von dieser Technik profitieren könnte, ist das bereits genannte Open-Source-Projekt ALVR. Wir haben nachgefragt, ob eine Implementierung erwogen wird, und werden diesen Artikel aktualisieren, sofern wir eine Rückmeldung erhalten.

Foveated Streaming ist auch eines der zentralen Features von Valves kommender VR-Brille Steam Frame. Laut Valve kann Foveated Streaming die Bildqualität und die effektive Bandbreite um mehr als den Faktor zehn steigern.

Foveated Streaming ist nicht mit Foveated Rendering zu verwechseln. Bei letzterer Technik wird nicht die Kodierqualität des Streams, sondern die Bildberechnung im zentralen Blickbereich optimiert, was viel Rechenleistung sparen kann.

Beide Begriffe beziehen sich auf die Fovea, den winzigen Bereich im Zentrum der Netzhaut, der beim Fixieren eines Punktes für das scharfe Sehen sorgt. Außerhalb dieses Bereichs nimmt die Sehschärfe deutlich ab, was wegen der ständigen Blickbewegungen kaum auffällt. Ein Effekt, den sich diese Verfahren zunutze machen.


(tobe)



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Künstliche Intelligenz

Russland sperrt Messenger und VPNs – und seine Banken gleich mit


Am vergangenen Karfreitag kam es Berichten zufolge in Russland zu einem großflächigen Ausfall digitaler Zahlungsmöglichkeiten. Der Grund sollen neue Mechanismen sein, welche der Staat einsetzt, um die Nutzung von VPNs zu erschweren. Diese wiederum sind nötig, um staatlich verbotene Messenger wie WhatsApp und Telegram doch noch nutzen zu können.

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Bloomberg berichtet unter Berufung auf das unabhängige russische Medium „The Bell“ und andere Quellen, dass zahlreiche Banking-Apps am Freitag nicht mehr funktioniert haben sollen. Das, so die Berichte weiter, sei auf neue Filtersysteme für VPNs zurückzuführen. Diese hätten auch den digitalen Zahlungsverkehr blockiert. Inzwischen sollen sich die Verhältnisse wieder beruhigt haben. Russische Behörden wollten laut Bloomberg zu den Vorfällen nicht Stellung nehmen. Einem Bericht der ebenfalls unabhängigen Moscow Times zufolge soll Russlands Digitalminister Ende März 2026 die Bekämpfung von VPNs verstärkt haben.

Wo es um Netzsperren in Russland geht, ist der russischstämmige Gründer von Telegram nicht weit. Pavel Durov, der Russland schon vor Jahren verlassen hat, meldete sich in seinem Dienst seit den Ausfällen mehrfach zu Wort. Dabei legte er die interessante Zahl von angeblich 65 Millionen täglich aktiven russischen Nutzern von Telegram vor, die allesamt VPNs verwenden sollen. Da sich der Dienst traditionell stark gegen weitgehende Moderation oder staatliche Kontrolle wehrt, ist er offenbar den russischen Behörden ein Dorn im Auge. Auch dort Werbung zu schalten, ist seit Kurzem illegal. Gegen die zunehmenden Einschränkungen von Internetdiensten regte sich zwar Widerstand, der aber offenbar mit dem Verbot von Demonstrationen und anderen Maßnahmen niedergeschlagen wurde.

Die neuen Regelungen und technischen Einschränkungen scheinen seit dem 1. April 2026 in Kraft zu sein. Mit diesem Datum hat beispielsweise Apple die Bezahlung von Abos und anderen Onlinediensten über seine Stores aus Russland eingeschränkt. Dies teilte das Unternehmen in einem Support-Artikel mit. Vermutlicher Hintergrund: Auch Abos für VPNs konnten darüber gebucht werden, da Apple die Bezahlung an Drittanbieter von Apps selbst abwickelt und dabei einen Teil der Umsätze als Provision erhält.

Die schwer zu kontrollierenden westlichen Messenger bekämpft Russland seit Monaten verstärkt. Im Februar wurde WhatsApp technisch blockiert, nun sind auch VPNs im Visier der Regierung. Diese möchte, dass Nutzer den staatlichen Messenger „MAX“ verwenden, der zu einer Art „Everything-App“ nach dem Vorbild des chinesischen WeChat ausgebaut werden soll. Max wurde von WhatsApp prompt als „staatliche Überwachungs-App“ bezeichnet.

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(nie)



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Iranische Behörden beschlagnahmen Starlink-Terminals und verhaften Verkäufer


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Die iranischen Behörden haben eine Reihe von Personen verhaftet, weil sie Terminals für den Satelliteninternet-Dienst Starlink verkauft haben sollen. Seit Beginn des Angriffs der USA und Israels ist das Internet im Iran praktisch vollständig abgeschaltet.

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Die Behörden haben 139 Starlink-Terminals beschlagnahmt, 46 Personen seien verhaftet worden, berichtet die US-Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf die halboffizielle Nachrichtenagentur Iranian Students‘ News Agency (ISNA). Die ersten Verhaftungen gab es laut dem oppositionellen, in London ansässigen Nachrichtensender Iran International bereits Ende vergangener Woche. Im Zuge der Aktion seien auch mehrere Bankkonten von Starlink-Nutzern gesperrt worden.

Das Internet im Iran ist laut dem Internet-Monitoringdienst Netblocks seit über einem Monat weitgehend abgeschaltet. Der Traffic liege bei einem 1 Prozent des üblichen Werts. Auch Netblocks berichtet vom Vorgehen der Behörden gegen Nutzer von Satelliteninternet.

Nach Schätzungen der Menschenrechtsgruppe Holistic Resilience gibt es im Iran rund 50.000 Starlink-Terminals. Offiziell ist der Satelliteninternet-Dienst nicht zugelassen, die Terminals werden illegal ins Land gebracht und unter der Hand gehandelt. Wer Starlink nutzt, muss mit drastischen Strafen rechnen. Doch der Dienst gehört zu den wenigen Möglichkeiten, Informationen ins Land und aus ihm herauszubringen, gerade in Krisenzeiten wie jetzt im Krieg oder bei den Protesten Anfang des Jahres.

Entsprechend gehen die Behörden dagegen vor. Der Minister für Informations- und Kommunikationstechnologie habe kürzlich weitere Maßnahmen zum Auffinden der Starlinks-Terminals angeordnet, sagte Holistic-Resilience-Geschäftsführer Ahmad Ahmadian Bloomberg. Anfang des Jahres wurde Starlink von den Behörden gezielt gestört.

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(wpl)



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Internetsperre im Iran ist jetzt die längste der Weltgeschichte


Es ist ein trauriger Weltrekord: Die iranische Gesellschaft lebt ab heute unter der weltweit längsten Internetsperre, die jemals für einen gesamten Staat verhängt wurde (Stand: Sonntag, 5. April 2026). Heute ist der 37. Tag angebrochen, an dem die Gesellschaft im Iran offline ist und dadurch im Alltag mit massiven Einschränkungen lebt. Internetblockaden auf aller Welt werden von der Organisation Netblocks analysiert, die auch jetzt darauf aufmerksam machte.

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Verhängt hat die Sperre das regierende Mullah-Regime am 28. Februar im Zuge der Angriffe der USA und Israel auf das Land. Die bislang längste Internetsperre der iranischen Geschichte war erst im Januar nach Massenprotesten gegen das Regime in Teheran verhängt worden. Hintergrund waren Massenproteste, die das Regime brutal niederschlug. Medienberichten zufolge gab es rund 30.000 Todesopfer.

Während der aktuellen Internetsperre ist für die iranische Bevölkerung nur ein sehr eingeschränktes nationales Netz verfügbar, alles andere nicht, etwa soziale Medien wie Instagram. Das Regime hatte zuvor Ausnahmen von der Internetsperre für Regimetreue bestätigt, um Propagandazwecke sicherzustellen. Kurz vor dem persischen Neujahrsfest wurde der Internetzugang noch weiter eingeschränkt und auch die zuvor funktionierenden Internetfreigaben für Regimetreue weitgehend gestoppt.

Der Online-Handel steht nahezu völlig still, hunderttausende Unternehmen sind nach dpa-Informationen betroffen. Auch die IT-Branche leidet unter der Situation. Laut Netblocks liegt die landesweite Internetkonnektivität bei rund einem Prozent des normalen Niveaus.

Zuvor war es der Sudan, der als Nation am längsten seinen Bürgern das Internet verwehrte: Vom 3. Juni 2019 bis 9. Juli 2019 war der Zugang in dem afrikanischen Land fast vollständig gesperrt, 36 volle Tage vergingen ohne Internetzugang. Hintergrund war ein brutaler Angriff des sudanesischen Militärs und der paramilitärischen Truppe Rapid Support Forces (RSF) auf Demonstrierende in Sudans Hauptstadt Khartum mit mindestens 100 Todesopfern.

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