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Künstliche Intelligenz

Black Mirror bekommt ein VR-Erlebnis, in dem sich KI als Albtraum entpuppt


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Black Mirror wird zu einer ortsbasierten VR-Erfahrung. Bis zu sechs Besucher setzen eine VR-Brille auf und tauchen gemeinsam in eine serientypische Tech-Dystopie ein. Statt eine bekannte Episode nachzuerzählen, entwickelt die „Black Mirror Experience“ ein eigenes Szenario.

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Die VR-Nutzer besuchen den Showroom eines fiktiven Techkonzerns. Dort wird ein neues Produkt vorgestellt: der KI-gesteuerte Roboter „LifeAgent“, der im Alltag hilft, die Bedürfnisse seiner Nutzer versteht und sie dabei unterstützt, ihr Potenzial auszuschöpfen, heißt es in der Ankündigung. Viel mehr verraten die Macher nicht, deuten aber an, dass die Geschichte in bester Black-Mirror-Manier eine albtraumhafte Wendung nimmt.

Das Erlebnis startet am 21. Mai in Montreal und soll anschließend auf weitere Standorte ausgeweitet werden. Der Betreiber Infinity Experiences unterhält aktuell fünf Standorte in Kanada und zwei in den USA. Laut offiziellem Bildmaterial kommen dabei VR-Brillen vom Typ HTC Vive Focus 3 (siehe VR-Brillenvergleich) zum Einsatz. Die Erfahrung ist auf Gruppen und freie Fortbewegung im Raum ausgelegt, wobei das Erlebnis zwischen den Nutzern in Echtzeit synchronisiert wird.

Netflix hat mit Sandbox VR zusammen bereits mehrere ortsbasierte VR-Erfahrungen realisiert, etwa zu Squid Game und Stranger Things, ist an der Black Mirror Experience jedoch nicht beteiligt. Produziert hat das VR-Erlebnis der Rechteinhaber Banijay Entertainment, dem auch Marken wie Big Brother, MasterChef und Peaky Blinders gehören.

Die VR-Erfahrung ist die erste Produktion des vor gut einem Jahr gegründeten Banijay Live Studio, das die bekanntesten Marken des Unternehmens in ortsbasierte Erlebnisse überführen soll. In der offiziellen Beschreibung des Projekts heißt es, dass die Erfahrung von der TV-Serie inspiriert ist, eine kreative Beteiligung des Serienschöpfers Charlie Brooker ist in den offiziellen Ankündigungen aber nicht ausgewiesen.

Für die gestalterische Umsetzung ist das spanische Studio Univrse verantwortlich, das sich auf ortsbasierte VR-Erlebnisse spezialisiert hat. Laut eigener Website dauert die Black-Mirror-Erfahrung rund eine Stunde, was ungewöhnlich lang ist für ein ortsbasiertes VR-Erlebnis.

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Die technische Plattform und Ausrüstung liefert Infinity Experiences, ein Joint Venture von PHI Studio und Felix & Paul Studios. PHI Studio ist für ortsbasierte VR-Installationen bekannt und hat für Carne y Arena mit dem oscargekrönten Regisseur Alejandro González Iñárritu (The Revenant, Birdman) zusammengearbeitet. Felix & Paul Studios wiederum sind seit mehr als zehn Jahren für hochwertige 360-Grad-Produktionen wie Space Explorers bekannt.


(tobe)



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Künstliche Intelligenz

Top 5: USB-Adapter für den Zigarettenanzünder – Handy schnell im Auto laden


Um im Auto mehrere USB-Geräte gleichzeitig und schnell zu laden, hilft ein Adapter für den Zigarettenanzünder. Wir zeigen die besten Modelle aus unseren Tests.

In modernen Autos gehören USB-Anschlüsse zum Laden von Smartphones, Tablets und anderen Mobilgeräten inzwischen zur Standardausstattung. Allerdings liefern sie häufig nur wenig Leistung, zudem reicht die Anzahl der Anschlüsse gerade auf Familienfahrten oft nicht aus. Ältere Fahrzeuge bieten teilweise gar keine USB-Lademöglichkeit. In beiden Fällen hilft ein USB-Ladegerät für die 12-Volt-Steckdose.

Die kompakten Ladeadapter wandeln die 12-Volt-Bordspannung um und ermöglichen so das Laden von Smartphones, Tablets, Kameras oder sogar Notebooks während der Fahrt. Allerdings gibt es große Unterschiede zwischen den Modellen. Deshalb lohnt sich ein genauer Blick, denn nicht jedes Ladegerät eignet sich für jeden Einsatzzweck.

Entscheidend sind zunächst Art und Anzahl der Anschlüsse. Wie viele Geräte gleichzeitig geladen werden müssen, hängt vom individuellen Bedarf ab. Viele aktuelle Modelle bieten mindestens einen USB‑C‑Port, teilweise ergänzt durch ein integriertes oder ausziehbares USB‑C‑Kabel. Manche Hersteller statten ihre Ladegeräte zusätzlich mit einem klassischen USB‑A‑Anschluss oder einem Lightning-Kabel aus.

Ein weiterer zentraler Aspekt ist die Leistung des Ladegeräts. Einige Hersteller werben zwar mit 75 Watt oder mehr, dabei handelt es sich jedoch meist um die maximale Gesamtleistung aller Anschlüsse zusammen. Wer sein Smartphone oder ein Notebook unterwegs laden möchte, sollte unbedingt auf die Leistung der einzelnen Ports achten. Häufig unterstützt nur ein Anschluss die höchsten Schnellladestandards, während die übrigen Ports deutlich weniger Leistung liefern.

Je nach Fahrzeug kann auch das Design eine Rolle spielen. Neben der Größe ist vor allem die Erreichbarkeit der Anschlüsse entscheidend. Ladegeräte mit schwenkbarem oder beweglichem Stecker sind hier flexibler.

Diese Bestenliste zeigt die besten USB-Ladegeräte für die 12-Volt-Steckdose aus unseren Tests. Außerdem erklärt der Ratgeber, worauf beim Kauf und der Nutzung geachtet werden sollte.

Welches ist das beste USB-Ladegerät für den Zigarettenanzünder?

Unser Testsieger ist das Kfz‑Schnellladegerät Lisen 57W für rund 15 Euro. Neben der sehr ordentlichen Verarbeitung punktet das Ladegerät mit abwinkelbarem Stecker, ausreichend Anschlüssen, alltagstauglicher Leistung von bis zu 30 Watt und niedriger Wärmeentwicklung.

Der Anker Nano Car Charger für knapp 18 Euro ist unser Technologie-Sieger. Neben der hohen Verarbeitungsqualität überzeugt hier die maximale Ladeleistung von bis zu 45 Watt, die für viele kompakte Notebooks und Ultrabooks ausreicht.

Unser Preis-Leistungs-Sieger ist das No-Name-Ladegerät mit Sternenhimmelprojektion, das bereits für rund 10 Euro bei Amazon erhältlich ist. Die integrierte Laserprojektion dürfte in der Praxis zwar nicht für jeden relevant sein, dennoch überzeugt das Modell mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

  1. Kfz-Schnellladegerät Lisen 57W für 15 Euro
  2. Anker Nano Car Charger für 18 Euro 
  3. No-Name-Ladegerät für 10 Euro 
  4. Ugreen Nexode Fast Car Charger für 13 Euro
  5. Lisen 2E7130 4-in-1 für 18 Euro
KURZÜBERSICHT

Das Lisen 57 W für 13 Euro ist ein sehr kompaktes und trotzdem zuverlässiges USB-Ladegerät für die Nutzung im Auto. Neben der sehr ordentlichen Verarbeitung punktet das Ladegerät mit ausreichend Anschlüssen, alltagstauglicher Leistung und niedriger Wärmeentwicklung.

Einzig wer mit mehr als 30 Watt laden möchte, oder eine Gesamtleistung von mehr als 57 Watt benötigt, braucht eine Alternative.

VORTEILE

  • gute Verarbeitung
  • kompakte Abmessungen, fairer Preis
  • bis insgesamt 57 Watt aufladen ohne heiß zu werden

NACHTEILE

  • Leistungsgrenze bei 30 Watt
  • PD nur an einem Ausgang
  • Produktname verwirrend

Mit dem Anker Nano Car Charger bekommt man für unter 20 Euro ein zuverlässiges USB-C-Ladegerät, das mit hochwertiger Verarbeitung, kompakten Abmessungen und einer ordentlichen Gesamtleistung von 75 W überzeugt.

VORTEILE

  • gute Verarbeitung ohne Spaltmaße
  • kompakte Abmessungen, fairer Preis
  • zuverlässig bis 75 W ohne heiß zu werden

NACHTEILE

  • keine 21-Volt-Unterstützung
  • nur USB-C

Das AmazeFan 4-in-1 für rund 10 Euro ist ein günstiges Kfz-Ladegerät mit vier Anschlüssen, das im Alltag solide funktioniert. Die versprochene Leistung wird an fast allen Ports erreicht oder leicht übertroffen. Die einziehbaren Kabel für USB-C und Lightning sowie der abknickbare Stecker sind echte Pluspunkte, der beworbene Sternenhimmelprojektor ist hingegen unbrauchbar.

VORTEILE

  • vier Anschlüsse inklusive zwei einziehbarer Kabel
  • abknickbarer Stecker für bessere Erreichbarkeit
  • sehr günstiger Preis von rund 10 Euro

NACHTEILE

  • Sternenhimmel-Laser und LED-Beleuchtung am Gehäuse blenden
  • Kunststoffgehäuse wirkt billig
  • keine Leistungsangaben durch Hersteller

Ratgeber

Worauf sollte beim Kauf geachtet werden?

USB-Ladegeräte für die 12-Volt-Steckdose gehören heute fast zur Grundausstattung im Auto. Sie versorgen Smartphones, Tablets, Navigationsgeräte oder Notebooks unterwegs mit Strom. Beim Kauf zählt aber nicht nur die Anzahl der Anschlüsse. Entscheidend sind Leistung, Schnellladefunktionen, Kompatibilität und die Verarbeitungsqualität.

Damit Geräte zuverlässig und schnell laden, sollten einige wichtige Punkte beachtet werden.

Die passenden Anschlüsse auswählen

Vor dem Kauf sollte geprüft werden, welche Anschlüsse die eigenen Geräte benötigen. Moderne Smartphones, Tablets und viele Notebooks laden über USB‑C. Ältere Geräte nutzen oft noch USB‑A oder Apples Lightning-Anschluss. Besonders praktisch sind Ladegeräte mit verschiedenen Anschlussarten. So lassen sich neue und ältere Geräte gleichzeitig laden und flexibel nutzen.

Das AmazeFan 4-in-1 USB-Ladegerät für den Zigarettenanzünder verfügt sogar über ein Lightning-Kabel

Auf die Ladeleistung achten

Die Leistung bestimmt, wie schnell Geräte geladen werden. Für Smartphones reichen oft 20 bis 30 Watt. Tablets und Notebooks benötigen deutlich mehr Leistung. Viele leistungsstärkere Geräte brauchen 45 Watt oder mehr, damit sie unterwegs sinnvoll geladen werden können.

Wird ein Smartphone nur langsam geladen, fällt das auf langen Fahrten kaum auf. Schnellladefunktionen ermöglichen dagegen oft schon nach wenigen Minuten deutlich mehr Akkulaufzeit, wodurch sich das Laden auch auf kürzeren Fahrten lohnt.

Schnellladen funktioniert nur, wenn Ladegerät und Endgerät denselben Standard unterstützen. Wichtige Technologien sind unter anderem USB Power Delivery (PD) und Quick Charge. Unterstützt das Ladegerät den passenden Standard nicht, lädt das Gerät meist trotzdem, allerdings langsamer. Wer häufig pendelt oder kurze Strecken fährt, sollte deshalb gezielt auf Schnellladefunktionen achten.

Gesamtleistung prüfen

Viele Kfz‑Ladegeräte bieten zwei, drei oder vier USB‑Ports. Das ist praktisch, kann aber auch Einschränkungen mit sich bringen. Hersteller geben häufig eine hohe Gesamtleistung an, diese verteilt sich jedoch meistens auf alle Anschlüsse zusammen. Ein Ladegerät mit insgesamt 60 Watt liefert also nicht automatisch 60 Watt pro Port. Werden mehrere Geräte gleichzeitig geladen, sinkt die Ladegeschwindigkeit häufig deutlich.

Kompatibilität mit dem Fahrzeug prüfen

Die meisten USB‑Adapter sind sowohl mit 12‑Volt‑Bordnetzen von Pkw als auch mit 24‑Volt‑Systemen in Transportern und Wohnmobilen kompatibel. Ein Blick in die Herstellerangaben ist dennoch ratsam – insbesondere bei älteren Fahrzeugen oder Sonderfahrzeugen.

Auf festen Sitz in der Steckdose achten

Ein gutes Ladegerät sitzt stabil in der 12‑Volt-Buchse. Wackelt der Adapter, kann die Stromversorgung abbrechen. Das führt zu Ladeunterbrechungen oder langsamerem Laden. Gerade auf schlechten Straßen fällt ein lockerer Sitz schnell auf. Ein fester Halt ist deshalb ein wichtiges Qualitätsmerkmal.

Der Anker Nano Car Charger sitzt zuverlässig und fest im Zigarettenanzünder.

Sicherheitsfunktionen ernst nehmen

Ein hochwertiges Ladegerät schützt sowohl die angeschlossenen Geräte als auch das Fahrzeugbordnetz.

Wichtige Schutzfunktionen sind:

  • Schutz vor Überhitzung
  • Schutz vor Überspannung
  • Schutz vor Überstrom
  • Schutz vor Kurzschluss

Diese Funktionen helfen dabei, Schäden am Ladegerät und an angeschlossenen Geräten zu vermeiden.

Verarbeitung und Material nicht unterschätzen

Auch die Bauqualität spielt eine wichtige Rolle. Hochwertige Materialien halten länger und helfen bei der Wärmeableitung. Modelle aus Aluminium oder hitzebeständigem Kunststoff sind zudem robuster als besonders günstige Kunststoffgehäuse.

Welches Kfz‑Ladegerät passt zu welchem Fahrprofil?

Je nach Nutzung eignen sich unterschiedliche Modelle. Auf kurzen Strecken zählt vor allem Schnellladen. Eine hohe Ladeleistung bringt in kurzer Zeit möglichst viel Energie in den Akku. Für lange Fahrten sind mehrere Anschlüsse und eine hohe Gesamtleistung sinnvoll. Nur so lassen sich mehrere Geräte gleichzeitig laden.

Eine Kombination aus USB‑A und USB‑C bietet die größte Flexibilität. So können ältere Geräte und moderne Smartphones gleichzeitig angeschlossen werden.

Kann ein USB-Ladegerät das Smartphone beschädigen?

Normalerweise nicht. Voraussetzung ist ein hochwertiges Ladegerät mit Schutz vor Überhitzung, Überspannung, Überstrom und Kurzschluss. Bei hochwertigen Ladegeräten regeln Smartphone und Ladegerät die Leistungsaufnahme automatisch.

Lädt ein Kfz‑Adapter schneller als ein USB‑Anschluss im Auto?

Oft ja. Viele fest verbaute USB‑Anschlüsse im Auto liefern nur wenig Leistung. Moderne Kfz‑Ladegeräte mit USB Power Delivery oder Quick Charge laden Smartphones und andere Geräte meist deutlich schneller.

Kann ein Kfz‑Ladegerät die Autobatterie entladen?

Ja. Das kann passieren, wenn der Adapter oder angeschlossene Geräte bei ausgeschaltetem Motor dauerhaft Strom ziehen. Geräte sollten deshalb möglichst nur während der Fahrt geladen und der Adapter bei längeren Standzeiten entfernt werden.

Fazit

Für Vielfahrer und Familien lohnt sich die Nachrüstung eines USB-Ladegeräts für die 12-Volt-Steckdose in den meisten Fällen. Der wichtigste Vorteil: Moderne Kfz‑Ladegeräte liefern in der Regel deutlich mehr Leistung als fest integrierte USB‑Anschlüsse. Zudem stehen häufig mehrere unterschiedliche Ports zur Verfügung. Integrierte Kabel reduzieren zudem den Kabelsalat im Cockpit.

Wie viele und welche Anschlüsse benötigt werden, hängt von den individuellen Anforderungen ab. Bei der Leistung sollte sowohl die maximale Leistung pro Port als auch die maximale Gesamtleistung berücksichtigt werden.

Weiteres KFZ-Zubehör zeigen wir hier:

BESTENLISTE

Kfz-Schnellladegerät Lisen 57W im Test: Drei USB-Geräte im Auto ab 13 € laden

Kompakt, günstig und zuverlässig: Das Ladegerät Lisen 57W mit integriertem USB-C-Kabel lädt bis zu drei Geräte am Zigarettenanzünder.

VORTEILE

  • gute Verarbeitung
  • kompakte Abmessungen, fairer Preis
  • bis insgesamt 57 Watt aufladen ohne heiß zu werden

NACHTEILE

  • Leistungsgrenze bei 30 Watt
  • PD nur an einem Ausgang
  • Produktname verwirrend

Kompakt, günstig und zuverlässig: Das Ladegerät Lisen 57W mit integriertem USB-C-Kabel lädt bis zu drei Geräte am Zigarettenanzünder.

Das kleine Ladegerät verfügt über einen USB-A- und einen USB-C-Port sowie ein ausziehbares USB-C-Kabel. Die maximale Ausgangsleistung liegt laut Hersteller bei 30 Watt, die Gesamtleistung bei 57 Watt. Die drei Anschlüsse beherrschen Power Delivery und PPS und eignen sich somit auch zum flotten Laden von Handy, Tablet & Co. Wie sich das günstige Ladegerät in der Praxis schlägt, zeigt unser Test.

Ausstattung & Verarbeitung

Das Ladegerät von Lisen hinterlässt trotz des niedrigen Preises einen hochwertigen Eindruck. Ein Grund hierfür sind sehr geringe Spaltmaße und das stabile graue Aluminiumgehäuse, welches für ein Gewicht von rund 83 Gramm sorgt. Die matte Oberfläche ist angenehm griffig und unempfindlich gegen Fingerabdrücke und Oberflächenkratzer. Der Rest des Ladegerätes besteht aus schwarzem Kunststoff mit einer schicken Vorderseite in Klavierlackoptik. Mit Außenabmessungen von rund 130 × 40 × 22 mm ist es trotz der insgesamt drei Anschlussmöglichkeiten angenehm kompakt.

Das integrierte, flache USB-C-Kabel ist auf eine Länge von bis zu 75 cm ausziehbar und rastet dann ein. Wird nochmals kurz daran gezogen, rollt es sich automatisch wieder im Gehäuse zusammen. Für die Nutzung im Fahrraum ist die Kabellänge ausreichend.

Der Stecker für den Zigarettenanzünder kann um etwa 85 Grad nach oben oder unten abgeknickt werden. Der Mechanismus ist dabei so stramm, dass sich der Winkel auch während der Fahrt nicht verändert. Abhängig von der Position der Steckdose ist dies ein sinnvolles Extra, um besser an die Anschlüsse zu kommen.

Ladestandards

Leider ist die Bezeichnung 57 W vom Hersteller etwas missverständlich. Denn das Ladegerät kann nur maximal 30 W über das integrierte USB-C-Kabel ausgeben. Die Gesamtleistung bei Nutzung aller drei Anschlüsse erreicht dann bis zu 57 Watt.

Der USB-C-Port mit ausziehbarem Kabel liefert laut Hersteller PD bis 30 W, Power Delivery 3.0 ist ebenfalls an Bord. Die technischen Spezifikationen lauten: 5 V bei 3 A (15 W), 9 V bei 3 A (27 W) und 12 V bei 2,5 A (30 W). PPS deckt 3,3 V bis 11 V mit bis zu 3 A ab. Das erfahren wir allerdings nur durch unseren PD-Tester, die Information zu PPS fehlen auf dem Produkt und der Produktseite auf Amazon.

Der USB-C-Steckplatz bietet eine Leistung von maximal 15 W (5 V, 3 A), der USB-A-Port liefert bis zu 12 W (5 V, 2,4A). Beides funktioniert zuverlässig.

Damit unterstützt das Ladegerät die gängigen Spannungsstufen bis maximal 30 Watt, was wir als alltagstauglich einschätzen. Einige Smartphones wie das Google Pixel 10 Pro XL benötigen für die maximale Ladegeschwindigkeit allerdings sogar 45 W. Für die meisten Notebooks ist die Leistung ebenfalls zu schwach, zum Nachladen von Tablet & Co. ist das Gerät aber gut geeignet.

Praxistest

Im Test schneidet das Netzteil von Lisen sehr ordentlich ab. Die Effizienz liegt bei 91 Prozent, ein sehr guter Wert. Die versprochene Leistung erreichen wir problemlos. Das ausziehbare USB-C-Kabel liefert im Test zuverlässig 31,4 Watt, bevor sich das Ladegerät abschaltet. Auch die beiden USB-Steckplätze liefern im Test minimal mehr Leistung als eigentlich versprochen.

Die vom Hersteller angegebene Gesamtleistung von 57 Watt erreicht das Ladegerät im Test ebenfalls, ohne dabei besonders warmzuwerden. Selbst nach über 30 Minuten bleibt die Gehäusetemperatur unter 50 Grad. Leistungseinbrüche wegen Überhitzung muss man hier nicht befürchten.

Preis

Das Lisen 57 W wird regulär für 20 Euro angeboten, der Straßenpreis liegt aber darunter. Bei Amazon kostet das Netzteil zum Testzeitpunkt knapp 13 Euro. Das ist günstig und so ist das Netzteil ein echter Preis-Tipp.

Fazit

Das Lisen 57 W ist ein sehr kompaktes, günstiges und trotzdem zuverlässiges USB-Ladegerät für die Nutzung im Auto. Neben der sehr ordentlichen Verarbeitung punktet das Ladegerät mit ausreichend Anschlüssen, alltagstauglicher Leistung und niedriger Wärmeentwicklung.

Die Effizienz beim Laden ist sehr hoch und die vorhandenen Ladestandards sind für die meisten Aufgaben ausreichend.

Einzig, wer mit mehr als 30 Watt laden möchte oder eine Gesamtleistung von mehr als 57 Watt benötigt, braucht eine Alternative.

Anker Nano Car Charger im Test: Handy-Schnellladegerät für Zigarettenanzünder

Klein, stark, zuverlässig: Der Anker Nano Car Charger mit integriertem USB-C-Kabel lädt zwei Geräte mit bis zu 45 W – für unter 20 Euro.

VORTEILE

  • gute Verarbeitung ohne Spaltmaße
  • kompakte Abmessungen, fairer Preis
  • zuverlässig bis 75 W ohne heiß zu werden

NACHTEILE

  • keine 21-Volt-Unterstützung
  • nur USB-C

Klein, stark, zuverlässig: Der Anker Nano Car Charger mit integriertem USB-C-Kabel lädt zwei Geräte mit bis zu 45 W – für unter 20 Euro.

Der Anker Nano Car Charger (Modell A2738) ist ein kompaktes USB-C-Ladegerät für den Zigarettenanzünder. Über das ausziehbare USB-C-Kabel lädt es ein einzelnes Gerät mit bis zu 45 Watt, der zusätzliche USB-C-Port liefert bis zu 30 Watt. Zusammen sind so bis zu 75 Watt für zwei Geräte möglich. Beide Anschlüsse beherrschen Power Delivery und PPS. Anker gilt seit Jahren als verlässlicher Hersteller von Ladegeräten – wie sich der Nano Car Charger im Alltag schlägt, zeigt unser Test.

Ausstattung & Verarbeitung

Das dunkelgraue Kunststoffgehäuse des Ladegerätes hinterlässt einen hochwertigen Eindruck. Verarbeitung und Haptik sind Anker-typisch auf hohem Niveau. Die Spaltmaße sind minimal und gleichmäßig. Die matte Oberfläche ist angenehm griffig und unempfindlich gegen Fingerabdrücke. Mit Außenabmessungen von 100 × 50 × 29 mm und einem Gewicht von nur 76 g bleibt das Ladegerät trotz integrierten Kabels kompakt.

An der kurzen Vorderseite des Gehäuses sitzen das ausziehbare USB-C-Kabel und der zusätzliche USB-C-Steckplatz direkt nebeneinander. Ausgezogen misst das flache USB-C-Kabel knapp 72 cm. Das ist zwar nicht besonders großzügig bemessen, reicht im vorderen Innenraum aber problemlos aus. Für die Nutzung auf der Rückbank wäre ein längeres Kabel wünschenswert.

Ladestandards

Der USB-C-Port mit ausziehbarem Kabel liefert 45 W. Die technischen Spezifikationen lauten: 5 V bei 3 A (15 W), 9 V bei 3 A (27 W), 12 V bei 3 A (36 W), 15 V bei 3 A (45 W) und 20 V bei 2,25 A (45 W). PPS deckt 5,0 V bis 11 V mit bis zu 3 A ab.

Der USB-C-Steckplatz bietet maximal 30 W. Die technischen Spezifikationen lauten: 5 V bei 3 A (15 W), 9 V bei 3 A (27 W), 12 V bei 2,5 A (30 W) und 15 V bei 2 A (30 W). PPS deckt 5,0 V bis 11 V mit bis zu 3 A ab. Damit unterstützt das Ladegerät viele, aber nicht alle gängigen Spannungsstufen. Die 21-V-Stufe, besonders wichtig für moderne High-End-Smartphones, wird nicht bedient. Smartphones wie das Google Pixel 10 Pro XL können mit diesem Netzteil also nicht mit ihrer maximalen Ladegeschwindigkeit von 45 W geladen werden. Power Delivery 3.0 ist selbstverständlich an Bord.

Erfreulich: Anker gibt die unterstützten PPS-Bereiche transparent direkt auf dem Gehäuse an – auf der Produktseite des Herstellers fehlen die Informationen leider.

Wärmeentwicklung des Anker Nano Car Charger

Praxistest

Im Test schneidet das Anker Nano Car Charger vorbildlich ab. Die Effizienz liegt bei 93 Prozent, ein hervorragender Wert. Auch die versprochene Leistung erreicht das Ladegerät problemlos. Das ausziehbare USB-C-Kabel liefert im Test zuverlässig bis zu 49 Watt, bevor sich das Netzteil abschaltet. Aus dem USB-C-Port können wir bis zur Abschaltung maximal 34 Watt entnehmen.

Bei dauerhafter Volllast über 20 Minuten erreicht das Gehäuse eine Außentemperatur von 52 bis 55 Grad Celsius, wobei die Oberseite etwas wärmer wird als die Unterseite. Das Netzteil wird zwar spürbar warm, bleibt aber im unkritischen Bereich. Die Ladeleistung bleibt auch bei längerer Nutzungsdauer am Lastenprüfer stabil. Im Test können wir keine Leistungseinbrüche durch Überhitzung feststellen. Die recht kompakte Bauweise geht also nicht zulasten der Kühlung.

Lediglich ein klassischer USB-A-Port fehlt uns im Test – alte Micro-USB-Kabel lassen sich so nicht ohne zusätzlichen Adapter anschließen.

Preis

Das Anker Nano Car Charger wird regulär für 30 Euro angeboten. Bei Amazon kostet das Netzteil zum Testzeitpunkt knapp 18 Euro. Damit bietet es ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Fazit

Das Anker Nano Car Charger ist ein zuverlässiges USB-C-Ladegerät zum fairen Preis. Neben hochwertiger Verarbeitung punktet das Gerät mit seinem kompakten Formfaktor und einer ordentlichen Gesamtleistung von 75 W verteilt auf 45 W am Kabel und 30 W am USB-Eingang.

Die Effizienz ist mit rund 93 Prozent hervorragend und die PPS-Unterstützung für sehr viele Anwendungen ausreichend. Einzig die nicht vorhandene 21-V-Unterstützung und der fehlende USB-A-Port trüben den sonst einwandfreien Gesamteindruck. Für wenig Geld gibt es hier ein zuverlässiges Markengerät, das Smartphones und Tablets mit hoher Geschwindigkeit lädt.

Ladegerät für den Zigarettenanzünder mit Laser für 10 €: AmazeFan 4-in-1 im Test

Vier Anschlüsse, einziehbare Kabel und ein Laser-Projektor: Das AmazeFan 4-in-1 lädt bis zu vier Geräte gleichzeitig im Auto – für unter 10 Euro.

VORTEILE

  • vier Anschlüsse inklusive zwei einziehbarer Kabel
  • abknickbarer Stecker für bessere Erreichbarkeit
  • sehr günstiger Preis von rund 10 Euro

NACHTEILE

  • Sternenhimmel-Laser und LED-Beleuchtung am Gehäuse blenden
  • Kunststoffgehäuse wirkt billig
  • keine Leistungsangaben durch Hersteller

Vier Anschlüsse, einziehbare Kabel und ein Laser-Projektor: Das AmazeFan 4-in-1 lädt bis zu vier Geräte gleichzeitig im Auto – für unter 10 Euro.

Das AmazeFan 4-in-1 ist ein USB-Ladegerät für den Zigarettenanzünder mit gleich vier Lademöglichkeiten: einem USB-A-Port, einem USB-C-Port, einem ausziehbaren USB-C-Kabel und einem ausziehbaren Lightning-Kabel für ältere iPhones. Die Gesamtleistung gibt der Hersteller mit 66 W an.

Eine Besonderheit ist der integrierte Mini-Laser-Projektor, der einen Sternenhimmel ins Auto zaubern soll. Wir haben das günstige Ladegerät getestet und zeigen, ob das Konzept im Alltag aufgeht.

Ausstattung & Verarbeitung

Im direkten Vergleich zu Konkurrenten wirkt das Modell von AmazeFan etwas billig. Das liegt vor allem am schlichten Kunststoffgehäuse, welches zwar zweckmäßig wirkt, aber im Vergleich zu Netzteilen mit Aluminiumgehäuse weniger hochwertig ist. Die Spaltmaße sind aber gleichmäßig und die Verarbeitung insgesamt in Ordnung. Nach dem Einstecken leuchtet ein Teil des Netzteils in blauem Licht, was den Anschluss erleichtern und modern aussehen soll.

An der Oberseite sitzen alle vier Anschlüsse: ein USB-A-Port, ein USB-C-Port sowie die beiden einziehbaren Kabel mit USB-C- und Lightning-Stecker. Das automatische Einziehen der Kabel funktioniert im Test zuverlässig. Wer das Kabel nutzen möchte, zieht es einfach heraus, nach Gebrauch rollt es sich automatisch wieder auf. So bleibt das Auto aufgeräumt und die Kabel sind vor Verschleiß geschützt.

Praktisch ist der um 90 Grad nach oben und unten abknickbare Stecker für den Zigarettenanzünder. Das Gelenk ist angenehm stramm, sodass sich der Winkel auch auf holprigen Strecken nicht von selbst verstellt. Je nach Position der Bordsteckdose lassen sich die Anschlüsse so deutlich besser erreichen. Das Ladegerät ist mit allen Fahrzeugen mit 12 V und 24 V Bordnetz kompatibel.

Ladestandards

Hier liegt einer der größten Kritikpunkte am günstigen Ladegerät: AmazeFan nennt die exakten Leistungsdaten weder in der Anleitung noch auf der Produktseite. Wir mussten die Werte daher selbst mit unserem PD-Listener ermitteln. Gerade bei der PD-Erweiterung PPS (Programmable Power Supply) ist das schade, da man so vor dem Kauf nicht prüfen kann ob das eigene Smartphone zu den Spezifikationen passt – also so schnell lädt, wie es könnte.

Das ausziehbare USB-C-Kabel liefert maximal 30 W. Die unterstützten Spannungsstufen lauten: 5 V bei 3 A (15 W), 9 V bei 3 A (27 W) und 12 V bei 2,5 A (30 W). PPS deckt die Bereiche 3,3 bis 5,9 V mit bis zu 3 A sowie 3,3 bis 11 V mit bis zu 3 A ab.

Damit unterstützt das Ladegerät die gängigen Spannungsstufen bis 30 Watt. Für die meisten Smartphones und Tablets ist das ausreichend. Wer ein Notebook oder ein modernes High-End-Smartphone wie das Google Pixel 10 Pro XL mit voller Geschwindigkeit (45 W) laden möchte, braucht aber eine stärkere Alternative.

Über das Lightning-Kabel ist das Laden mit bis zu 12 W möglich. Die beiden USB-Steckplätze liefern laut Aufdruck jeweils bis zu 15,5 W.

AmazeFan 4-in-1 USB-Ladegerät für den Zigarettenanzünder

Praxistest

Im Test schneidet das AmazeFan ordentlich ab. Die Effizienz liegt je nach Leistung zwischen knapp unter 90 und bis zu 93 Prozent – ein gutes Ergebnis. Die versprochenen Leistungswerte werden an drei der vier Anschlüsse sogar leicht übertroffen. Aus dem USB-C-Kabel können wir im Praxistest sogar bis zu 35,5 W ziehen, bevor sich das Netzteil abschaltet.

Das ausziehbare Lightning-Kabel für ältere iPhones liefert wie versprochen 5 V bei 2,4 A (12 W). Der feste USB-C-Anschluss bietet 15,5 W (5 V, 3,1 A) – im Test lassen sich hier sogar bis zu 16,5 W entnehmen, bevor das Netzteil abschaltet. Der USB-A-Anschluss soll ebenfalls 15,5 W (5 V, 3,1 A) liefern, bleibt im Test aber knapp hinter dem Versprechen: Bei mehr als 15,3 W schaltet sich das Netzteil ab.

Bei einer Gesamtlast von rund 60 W an drei der Anschlüsse erreicht das Gehäuse nach 25 Minuten rund 57 Grad Celsius. Das ist zwar deutlich warm, aber noch im unkritischen Bereich. Leistungseinbrüche durch Überhitzung können wir nicht feststellen.

Als störend empfinden wir die LED-Beleuchtung des Netzteils. Bei herausgezogenem USB-C-Kabel oder Lightning-Kabel kann die im Gehäuse sitzende LED sogar regelrecht blenden. Schade, dass man die LEDs nicht deaktivieren kann.

Der vom Hersteller als Highlight gefeierte Sternenhimmel-Effekt entpuppt sich im Test als echtes Ärgernis: Der auf Wunsch einschaltbare Mini-Laser-Projektor wirft zwar viele kleine rote Punkte auf den Dachhimmel, schaut man aber Richtung Aschenbecher, blickt man direkt ins rote Laserlicht. Das ist extrem störend und potenziell gefährlich für die Augen. Für die Fahrt ist die Funktion aus unserer Sicht absolut ungeeignet.

Preis

Bei Amazon kostet das AmazeFan 4-in-1 zum Testzeitpunkt nur rund 10 Euro. Damit ist das Ladegerät ein echtes Schnäppchen. Trotz aller Kritikpunkte stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Fazit

Das AmazeFan 4-in-1 ist ein günstiges Kfz-Ladegerät mit vier Anschlüssen, das im Alltag solide funktioniert. Die Effizienz ist gut, die versprochene Leistung wird an fast allen Ports erreicht oder leicht übertroffen. Die einziehbaren Kabel für USB-C und Lightning sowie der abknickbare Stecker sind echte Pluspunkte.

Auf der Negativseite stehen das eher billig wirkende Kunststoffgehäuse, die fehlenden Leistungsangaben des Herstellers und vor allem der Sternenhimmel-Effekt. Der Mini-Laser-Projektor ist nicht nur Spielerei, sondern bei direktem Hineinsehen sogar gefährlich für die Augen. Wer auf dieses Gimmick verzichten kann und ein günstiges Ladegerät mit vielen Anschlüssen sucht, bekommt für rund 10 Euro aber einen echten Preis-Tipp – mit Einschränkungen.

USB-Ladegerät für Pkw im Test: Ugreen Nexode Fast Car Charger lädt bis 30 W

Praktisch, vielseitig, fair bepreist: Das Auto-Ladegerät von Ugreen bringt zwei USB-Anschlüsse plus ausziehbares USB-C-Kabel an den Zigarettenanzünder.

VORTEILE

  • drei Anschlüsse & 60 W Gesamtleistung
  • transparente Leistungsangaben durch Ugreen
  • moderate Wärmeentwicklung
  • günstiger Straßenpreis

NACHTEILE

  • Kunststoffgehäuse anfällig für Kratzer
  • klobiger als Konkurrenzmodelle & Stecker nicht knickbar
  • keine 21-V-Unterstützung für Smartphones

Praktisch, vielseitig, fair bepreist: Das Auto-Ladegerät von Ugreen bringt zwei USB-Anschlüsse plus ausziehbares USB-C-Kabel an den Zigarettenanzünder.

Das Ugreen-Ladegerät steckt im Zigarettenanzünder und bietet ein 70 cm langes, ausziehbares USB-C-Kabel sowie je einen zusätzlichen USB-C- und USB-A-Port. Bis zu drei Geräte lassen sich gleichzeitig laden, die Gesamtleistung liegt bei 60 W. Beide USB-C-Ausgänge unterstützen Power Delivery 3.0 und PPS. Wie sich das günstige Ladegerät im Alltag schlägt, zeigt unser Test.

Ausstattung & Verarbeitung

Das Gehäuse besteht aus schwarzem Kunststoff und misst 104 × 55 × 54 mm. Damit fällt das Ladegerät spürbar klobiger aus als etwa der Anker Car Charger. In modernen Fahrzeugen mit gut zugänglichem Zigarettenanzünder ist das kein Problem, in beengten Mittelkonsolen kann die Bauform aber stören.

Die Verarbeitung wirkt für das Preissegment ordentlich. Spaltmaße sind sauber gearbeitet, das Gehäuse fühlt sich stabil an. Der Kunststoff hat allerdings einen Nachteil: Er ist anfällig für Kratzer und nimmt im Alltag schnell Gebrauchsspuren an. Eine Aluminiumhülle wie bei manchen Konkurrenten gibt es hier nicht.

An der Vorderseite sitzen das ausziehbare USB-C-Kabel sowie der zusätzliche USB-C- und USB-A-Port nebeneinander. Das integrierte Kabel lässt sich mit einem Zug auf bis zu 70 cm ausziehen und rastet dann ein. Für die Nutzung im vorderen Innenraum reicht das aus, für die Rückbank ist die Länge zu knapp bemessen.

Im Gegensatz zu vielen Konkurrenzmodellen ist der Stecker starr und kann nicht abgewinkelt werden. Je nach Einbaulage des Zigarettenanzünders kann das die Bedienung der Anschlüsse erschweren.

Ladestandards

Ugreen geht beim Thema Transparenz mit gutem Beispiel voran: Anders als die meisten Hersteller gibt der Anbieter auf der Produktseite exakte Leistungsdaten zu allen Anschlüssen an – inklusive PPS-Bereich und unterstützter Schnellladestandards.

Das ausziehbare USB-C-Kabel und der zusätzliche USB-C-Port liefern jeweils bis zu 30 W bei identischen Spezifikationen: 5 V/3 A (15 W), 9 V/3 A (27 W) und 12 V/2,5 A (30 W). PPS deckt 5 bis 11 V bei bis zu 3 A ab. Beide Anschlüsse unterstützen zudem PD 3.0, QC 3.0/2.0, FCP und ACP. Der USB-A-Port liefert ebenfalls bis zu 30 W (5 V/3 A, 9 V/3 A, 12 V/2,5 A, 20 V/1,5 A) – über die typischen QC-Standards lassen sich auch ältere Geräte zügig laden.

Beim gleichzeitigen Laden mehrerer Geräte gibt es Einschränkungen: Beide USB-Ports parallel liefern nur je 7,5 W. Kommt das ausziehbare Kabel mit einem USB-Port zum Einsatz, sind je 30 W möglich. Bei voller Belegung bleibt das Kabel bei 30 W, die USB-Ports drosseln auf je 7,5 W.

Als Eingang akzeptiert das Ladegerät DC 12 bis 24 V bei bis zu 9 A – damit ist es auch für 24-V-Bordnetze in Lkw oder Wohnmobilen geeignet. Die 21-V-Stufe für aktuelle High-End-Smartphones wie das Google Pixel 10 Pro XL fehlt, diese Geräte laden also nicht mit voller Geschwindigkeit. Schutzschaltungen gegen Kurzschluss, Überspannung, Überhitzung, Überstrom und Überladung sind an Bord.

Praxistest

Etwas schade: Der nicht abknickbare Stecker schränkt die Flexibilität ein. Im Test überzeugt das Ugreen-Ladegerät ansonsten mit zuverlässiger Leistung.

Die versprochenen 30 W werden problemlos an allen drei Anschlüssen erreicht – erst bei einer angeforderten Leistung von über 34 W aktiviert sich die Schutzschaltung. Bei Nutzung des ausziehbaren Kabels und einem zusätzlichen Port erreichen wir die versprochenen 60 W Gesamtleistung. Kommen beide USB-Anschlüsse gleichzeitig zum Einsatz, bricht die Leistung auf je 7,5 W ein.

Ugreens Versprechen, ein Smartphone in 30 Minuten von 0 auf 56 Prozent zu laden, lässt sich im Alltag nachvollziehen – schnellladefähige Geräte profitieren spürbar von PD und PPS. Die Wärmeentwicklung bleibt überschaubar und hält sich auch unter Volllast im Rahmen. Leistungseinbrüche durch Überhitzung treten im Test nicht auf. Die Ladeleistung ist stabil, Smartphones, Tablets und Bluetooth-Geräte lassen sich zuverlässig parallel versorgen – soll das Aufladen möglichst schnell gehen, würden wir aber nur zwei Geräte gleichzeitig anschließen und die maximale Ladeleistung nutzen.

Preis

Die UVP des Ugreen-Ladegeräts liegt bei rund 20 Euro, der Straßenpreis darunter: Bei Amazon ist es zum Testzeitpunkt für knapp 16 Euro erhältlich. Für drei Anschlüsse, ein integriertes Kabel und solide Schnellladeprotokolle ist das ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis.

Fazit

Das USB-Ladegerät von Ugreen ist ein vielseitiger und günstiger 3-in-1-Adapter für den Zigarettenanzünder. Mit ausziehbarem USB-C-Kabel, zusätzlichem USB-C- und USB-A-Port deckt es die wichtigsten Anschlussvarianten ab und liefert in Summe bis zu 60 W.

Die Verarbeitung ist für das Preissegment ordentlich, die Ladeleistung stabil und die Wärmeentwicklung unkritisch. Besonders positiv fällt die transparente Kommunikation der Spezifikationen durch Ugreen auf – inklusive PPS-Bereich und unterstützter Schnellladestandards.

Schwächen zeigt das Netzteil bei der Bauform: Das Kunststoffgehäuse ist anfällig für Kratzer, der Adapter fällt klobiger aus als etwa der Anker Nano Car Charger und der Stecker kann nicht abgeknickt werden. Auch die 30-W-Grenze pro Port und das fehlende 21-V-Profil setzen High-End-Geräten Grenzen. Wer mit den Einschränkungen leben kann, bekommt für rund 16 Euro ein zuverlässiges Ladegerät mit drei Anschlüssen.

Lisen 2E7130 4-in-1 Auto Ladegerät im Test: Ausziehbare USB-C- und Lightning-Kabel

Vier Anschlüsse, zwei ausziehbare Kabel und 69 W Gesamtleistung: Das Lisen 4-in-1 Auto Ladegerät versorgt iPhone, Android-Handy und Tablet gleichzeitig.

VORTEILE

  • vier Anschlüsse, zwei mit ausziehbaren Kabeln
  • robustes Aluminiumgehäuse
  • drehbares Gelenk für flexible Positionierung
  • moderate Wärmeentwicklung

NACHTEILE

  • Leistungsgrenze bei 30 W
  • PD nur an einem Ausgang
  • keine Angaben zu PPS und exakten Spannungsstufen

Vier Anschlüsse, zwei ausziehbare Kabel und 69 W Gesamtleistung: Das Lisen 4-in-1 Auto Ladegerät versorgt iPhone, Android-Handy und Tablet gleichzeitig.

Das Lisen 4-in-1 Auto Ladegerät bietet vier Anschlüsse am Zigarettenanzünder: ein ausziehbares USB-C-Kabel mit 30 W, ein ausziehbares Lightning-Kabel für iPhones mit 12 W sowie je einen USB-A- (12 W) und USB-C-Port (15 W). So lädt es bis zu vier Geräte parallel.

Wer viel im Auto sitzt, kommt mit nur einem einzelnen Ladeanschluss schnell an Grenzen. Smartphone, Tablet, Navigationsgerät und Kopfhörer wollen unterwegs versorgt werden. Der chinesische Hersteller Lisen verspricht mit seinem 4-in-1-Ladegerät eine Komplettlösung: Vier Anschlüsse stecken in einem kompakten Gehäuse, das im Zigarettenanzünder Platz findet.

Besonders praktisch sind die zwei ausziehbaren Kabel direkt im Gerät – einmal USB-C für moderne Smartphones, einmal Lightning für ältere iPhones. Beide Kabel ziehen sich nach Gebrauch automatisch wieder zurück und sorgen so für Ordnung im Innenraum. Zusätzlich stehen ein USB-A- und ein USB-C-Port für eigene Kabel bereit. Die Gesamtleistung beträgt 69 W, am ausziehbaren USB-C-Kabel sind bis zu 30 W möglich. Wie sich der Multi-Lader ab 17 Euro im Alltag schlägt, klären wir im Test.

Ausstattung & Verarbeitung

Das Ladegerät kombiniert ein Aluminiumgehäuse aus Recyclingmaterial mit einer Frontblende aus schwarzem ABS-Kunststoff. Lisen wirbt mit dem Blauer-Engel-Standard und einem Kunststoff, der bis 125 Grad Celsius thermisch stabil sein soll. TÜV-SÜD-GS-Prüfung und eine 24-monatige Garantie runden den auch haptisch positiven Materialeindruck ab.

Mit Abmessungen von 13,6 × 5,57 × 3,39 cm fällt das Ladegerät länger aus als reine Single-Port-Modelle, die zusätzliche Bauhöhe bleibt im Rahmen. Das Gewicht von knapp 140 g ist auf das solide Aluminium-Gehäuse zurückzuführen. Die Spaltmaße sind unauffällig, die Oberfläche fühlt sich rutschfest an und nimmt keine Fingerabdrücke auf.

An der Vorderseite sitzen die beiden ausziehbaren Kabel sowie der zusätzliche USB-A- und USB-C-Port. Das USB-C-Kabel und das Lightning-Kabel lassen sich auf bis zu 80 cm ausziehen und rasten ein. Ein kurzer Zug genügt, dann rollen sie sich automatisch wieder ein. Die Länge reicht im vorderen Innenraum problemlos, auch ein Reichen nach hinten zur Mittelkonsole klappt.

Praktisch ist das drehbare Gelenk am Stecker. Lisen wirbt mit einem um 180 Grad schwenkbaren Mechanismus, der nach Herstellerangabe jeweils 90 Grad nach oben und unten abknicken soll. In der Praxis sind es eher knapp 80 Grad in beide Richtungen – für die meisten Einbaupositionen des Zigarettenanzünders reicht das aber problemlos aus. Der Mechanismus sitzt stramm und verstellt sich auch bei holprigen Strecken nicht.

Ladestandards

Lisen gibt vier separate Leistungswerte an, die zusammen die beworbene Gesamtleistung von 69 W ergeben. Das ausziehbare USB-C-Kabel liefert bis zu 30 W nach USB Power Delivery 3.0. Zusätzlich beherrscht der Port Qualcomms Quick Charge. Ein iPhone 16 würde somit laut Hersteller in rund 30 Minuten auf über 85 Prozent laden.

Das ausziehbare Lightning-Kabel liefert bis zu 12 W und eignet sich vorwiegend für ältere iPhone-Modelle wie das iPhone 12. Der zusätzliche USB-C-Port kommt auf 15 W (5 V, 3 A), der USB-A-Anschluss auf 12 W (5 V, 2,4 A).

Hier liegt allerdings auch eine Schwachstelle: Die exakten Spannungsstufen und PPS-Bereiche nennt Lisen weder auf der Verpackung noch auf dem Gerät oder der Produktseite. Das ist ausgesprochen schade, da ohne die exakten PPS-Angaben für Kunden vor dem Kauf kaum möglich ist, herauszufinden, ob das eigene Gerät damit schnell lädt. Wer entsprechend auf moderne Schnellladestandards wie PPS angewiesen ist – etwa bei aktuellen Samsung-Galaxy-Modellen – muss diese Information selbst durch ausprobieren oder, wie wir, per PD-Listener ermitteln.

Lisen 4-in-1-Ladegerät für den Zigarettenanzünder

Dabei stellen wir fest: immerhin unterstützt das USB-C-Kabel die PD-Erweiterung PPS im Beich von 3,3 bis 11 V bei bis zu 3 A. Das ist generell eine solide bis gute PPS Range für ein Ladegerät mit 30 W. Die Stufen 15 V, 20 V und 21 V werden am 12-V-Zigarettenanzünder nicht erreicht – ein Pixel 10 Pro XL, das etwa die 21-V-Stufe benötigt, kann hier mangels höherer Ausgangsleistung aber ohnehin nicht schneller laden.

Für alltagstypische Aufgaben – iPhone, iPad, Bluetooth-Kopfhörer oder Navi laden – reicht die gebotene Leistung problemlos aus. Wer hingegen ein Notebook über USB-C versorgen will, stößt mit 30 W schnell an Grenzen.

Praxistest

Im Test erfüllt das Lisen 4-in-1 die vom Hersteller angegebenen Leistungswerte zuverlässig oder übertrifft sie sogar leicht. Aus dem ausziehbaren USB-C-Kabel können wir bis zu 30,8 W ziehen, bevor sich das Netzteil abschaltet – ein sauberer Wert, der die Herstellerangabe von 30 W minimal überschreitet.

Die übrigen Anschlüsse zeigen ein ähnliches Bild: Der USB-C-Port liefert bis zu 17,2 W (angegeben: 15 W), der USB-A-Anschluss bis zu 15,6 W (angegeben: 12 W). Auch das Lightning-Kabel erreicht zuverlässig die angegebenen 12 W.

Bei gleichzeitiger Nutzung aller vier Anschlüsse bleibt das Gehäuse auch nach 20 Minuten nur spürbar warm, übermäßig heiß wird es aber nicht – zumindest bei Raumtemperatur. Leistungseinbrüche durch Überhitzung können wir im Test nicht feststellen. Einzelne Nutzerbewertungen auf Amazon erwähnen jedoch eine deutliche Wärmeentwicklung im Volllast-Betrieb.

Die Effizienz wurde ebenfalls am USB-C-Kabel überprüft. Normalerweise haben KFZ Ladegeräte immer eine sehr gute Effizienz, da es sich hier um eine reine DC-zu-DC-Wandlung handelt. Wenig überraschend ist auch die Effizienz des Lisen 2E7130 nicht furchtbar, allerdings auch nicht fantastisch. Im Test erreichte dieses zwar bis zu gute 94 Prozent, bei hoher Last sank sie allerdings auf bis zu 86 Prozent ab.

Positiv fällt der Einrollmechanismus der beiden integrierten Kabel auf. Er funktioniert auch nach mehrfachem Gebrauch sauber und sorgt tatsächlich für Ordnung. Das drehbare Gelenk am Stecker hält seine Position auch auf schlechter Straße zuverlässig.

Preis

Aktuell bekommt man das Lisen 2E7130 4-in-1 Auto-Ladegerät zu einem Preis ab rund 17 Euro, was vergleichsweise günstig ist. Im Vergleich zu Marken-Ladegeräten mit ähnlicher Ausstattung bietet das Modell ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis – vor allem wegen der vier nutzbaren Anschlüsse und der zwei integrierten Kabel, die sowohl aktuelle Geräte als auch ältere iPhones versorgen.

Fazit

Das Lisen 2E7130 4-in-1 Auto Ladegerät punktet mit cleverem Konzept und fairem Preis. Vier Anschlüsse, zwei davon mit ausziehbaren Kabeln für USB-C und Lightning, decken nahezu jede Ladesituation im Auto ab. Familien profitieren genauso wie Berufspendler, die ständig zwischen Geräten wechseln.

Die Verarbeitung im Aluminiumgehäuse überzeugt und auch die Leistungswerte stimmen: Im Test übertrifft das Ladegerät an allen Ports die Herstellerangaben leicht.

Wermutstropfen bleiben die fehlenden Detailangaben zu den Ladestandards. Wer PPS oder die 21-V-Stufe braucht, bleibt im Unklaren oder muss selbst messen. Für Notebooks reichen die 30 W am Hauptkabel ebenfalls nicht aus. Auch das beworbene 90-Grad-Gelenk knickt in der Praxis nur knapp 80 Grad ab. Wer hingegen Smartphones, Tablets und Zubehör im Auto laden möchte, bekommt mit dem Lisen 4-in-1 ein durchdachtes, robustes Multi-Ladegerät mit echtem Mehrwert.

ZUSÄTZLICH GETESTET

Bilderstrecke – Lisen 57 W



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Künstliche Intelligenz

Glasfaser-Ausbau: Minister fordert Tempo, Branche drängt auf Kupfer-Abschaltung


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Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) will den Glasfaserausbau „massiv“ beschleunigen. Derzeit steht etwa 55 Prozent der Haushalte ein Glasfaseranschluss zur Verfügung. Bis zum Ende der Legislaturperiode sollen es 75 Prozent „oder mehr“ sein, sagte Wildberger am Dienstag zum Auftakt der Breitbandmesse Anga Com in Köln.

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Die Herausforderungen seien zwar hoch, doch „die mittel- und langfristigen Perspektiven dieses Marktes werden derzeit unterschätzt“, so der Minister weiter. Doch Deutschland kranke an sich selbst: „Als hätte Deutschland eine Auto-Immunkrankheit entwickelt“.

Wildberger beklagt atomisierte Verantwortung: viele Zuständigkeiten, aber keine klaren Verantwortungen. Zugleich werde alles kommentiert, aber niemand liefere. „Wir richten uns gegen uns selbst und das lähmt“, resümierte der Bundesdigitalminister.

In Wildbergers Zielbild für 2029 sind Netze und Infrastrukturen die Fundamente, die Ziele wie Standardisierung, Verwaltungsdigitalisierung sowie KI und Souveränität tragen. Deshalb beginnt für Wildberger digitale Souveränität bei Netzen und Frequenzen: „Infrastrukturpolitik ist Wohlstandspolitik.“ Ohne leistungsfähige Infrastruktur keine Digitalisierung, ohne Digitalisierung kein Wachstum.

Ein großer Hebel für beschleunigten Glasfaserausbau ist der Wechsel von Kupfer- auf Glasfasernetze. Ein Migrationskonzept existiert bereits. Wildberger will im Rahmen der Novelle des Telekommunikationsgesetzes (TKG) mehr Klarheit schaffen. Wichtig ist ihm dabei, dass Menschen und Unternehmen mitgenommen werden. „Die Versorgung muss jederzeit sichergestellt sein“, betonte Wildberger. Zudem plädierte er für gebietsweise Abschaltung der Kupfernetze. Bundesweite Abschaltung an einem konkreten Tag X sei mit ihm nicht zu machen.

Das fordert die Telekommunikationsbranche auch nicht, jedoch würde sie lieber heute als morgen mit der Abschaltung der Kupfernetze beginnen, um den Wechsel auf Glasfaser einzuleiten und zu forcieren. Auf dem Gigabit-Gipfel der Anga Com sprach sich Marcel de Groot, CEO von Vodafone Deutschland, dafür aus, die DSL-Netze bis 2028 abzuschalten und damit nicht bis 2035 zu warten. „Das ist zu spät“, sagte de Groot in Köln. „Ohne unsere Netze gibt es keine Digitalwende und ohne Digitalwende gibt es kein Wachstum.“

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Zumindest NetCologne könnte mit der Abschaltung der DSL-Netze sofort beginnen. Wie Geschäftsführer Timo von Lepel ausführte, stehen in Köln rund 3.600 Kabelverzweiger, von denen NetCologne schon heute 1.800 abschalten könnte, weil die darüber versorgten Gebäude allesamt mit Glasfaser angebunden sind. Die DSL-Abschaltung wäre laut von Lepel ein starkes Signal an den Markt. „Wir müssen den Prozess in der Praxis starten“, forderte der NetCologne-Chef.

Was ihm möglich ist, gilt allerdings nicht für alle Regionen in Deutschland. Ausgerechnet Mehrfamilienhäuser, durch deren Erschließung relativ schnell viele Kunden gewonnen werden können, sind kaum an Glasfasernetze angeschlossen. Laut einer Marktanalyse des Verbands der Anbieter im Digital- und Telekommunikationsmarkt (VATM) und des Breitbandverbands Anga verfügen von 30,5 Millionen Wohneinheiten, die es in Deutschland in Mehrfamilienhäusern gibt, nur 2,9 Millionen über einen Glasfaseranschluss. Für 90 Prozent dieser Wohnungen müsste die Glasfaser zunächst in die Häuser geführt werden, bevor man dort das Kupferkabel abschalten könnte.


(vbr)



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Künstliche Intelligenz

Google zeigt erste Bilder kommender Smart Glasses


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Google hatte in der Vergangenheit bereits mehrfach Prototypen von Smart Glasses gezeigt. Im Rahmen der hauseigenen Entwicklerkonferenz wurden nun erstmals Bilder kommerzieller Varianten präsentiert, die von den Brillenpartnern Gentle Monster und Warby Parker designt wurden. Für Hardware und Technik ist Samsung verantwortlich.

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Das erste Modell von Gentle Monster setzt auf ovale Gläser und einen breiten, glänzend schwarzen Rahmen, während Warby Parker mit einem dezenteren Design auftritt, das an das Wayfarer-Modell der Ray-Ban Meta-Brillen erinnert. Beide Modelle verfügen wie Metas Wearables über eine Kamera, Lautsprecher und Mikrofone.

Einen konkreten Termin für den Marktstart gibt es bislang nicht: Google und Samsung sprechen lediglich von einer Einführung erster Modelle im Herbst 2026 in „ausgewählten Märkten“. Auch der Preis steht noch nicht fest. Neben den bislang gezeigten Modellen sollen zum Start vollständige Brillenkollektionen von Warby Parker und Gentle Monster bereitstehen. Smart-Glasses-Modelle mit Display sollen erst im nächsten Jahr erscheinen, Google zeigte sie bei der Ankündigung nicht.

Während Samsung die Hardware entwickelt, stammen das zugrundeliegende Betriebssystem Android XR und die KI-Technologie von Google. Herzstück der Brillen ist Gemini: Der KI-Assistent soll erkennen, was Nutzer gerade sehen, und dazu passende Informationen liefern, etwa zu Restaurants, Straßenschildern oder Objekten in der Umgebung. Die Brillen sollen außerdem beim Navigieren helfen, Nachrichten zusammenfassen, Anrufe und Musik steuern sowie Fotos und Videos aufnehmen und bearbeiten. Hinzu kommen Übersetzungen von Gesprächen und Texten im Sichtfeld, etwa von Schildern oder Menükarten. Über angebundene Smartphone-Apps sollen auch komplexere Aufgaben möglich sein, etwa eine Bestellung vorzubereiten oder eine Fahrt zu buchen. Laut Google lassen sich die Brillen sowohl mit Android- als auch mit iOS-Smartphones koppeln. Samsung wiederum verspricht, dass sich die Brillen nahtlos in das Galaxy-Ökosystem einfügen werden. Was das konkret bedeutet, muss sich noch zeigen.



Gentle-Monster-Modell mit ovalen Gläsern und breitem schwarzen Rahmen.

(Bild: Google/Samsung/Gentle Monster)

Die vermutliche enge Verzahnung der Wearables mit Android sowie die dadurch ermöglichten Gemini-Funktionen könnten Google und Samsung einen Vorteil gegenüber Meta verschaffen. Leicht dürfte es für die beiden Partner jedoch nicht werden: Meta verkauft bereits seit mehreren Jahren Smart Glasses und dominiert den Markt bislang klar.

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Beim Marketing setzen sich Google und Samsung bewusst von Meta ab: Statt wie Meta und zahlreiche Nachahmer von „AI Glasses“ zu sprechen, verwenden sie den Begriff „Intelligent Eyewear“ und wollen damit offenbar eine eigene Terminologie für die neue Gerätekategorie etablieren.

Neuigkeiten gibt es auch von der vor einem Jahr angekündigten kabelgebundenen Brille „Project Aura“ des chinesischen Herstellers Xreal, die Besucher der Google I/O erstmals selbst ausprobieren können. Project Aura bietet ähnliche Funktionen wie die VR-Brille Samsung Galaxy XR, ist jedoch deutlich kleiner und leichter. Damit positioniert sich das Gerät als ein Mittelweg zwischen modischen, leichten Smart Glasses und einem vollwertigen VR-Headset. Betrieben wird die Brille über einen externen Taschencomputer mit Qualcomm-Chip und vorinstalliertem Android XR.

Besucher der Entwicklerkonferenz konnten unter anderem eine immersive Version von Google Maps, virtuelle Großbildschirme für Multitasking, YouTube-Videos in 180- und 360-Grad sowie speziell für Android XR entwickelte Spiele und KI-Anwendungen ausprobieren. Wird die Brille per DisplayPort mit einem Rechner verbunden, unterstützt sie zusätzliche Gemini-Funktionen sowie die Möglichkeiten, flachen Inhalten räumliche Tiefe zu verleihen.

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Zeitgleich starteten Google und Xreal ein neues Entwicklerprogramm für Android XR. Ausgewählte Entwickler sollen Zugriff auf „Project Aura“-Developer-Kits erhalten, um Anwendungen für die neue Plattform zu entwickeln und auf der Hardware zu testen. Einen finalen Produktnamen, Preis oder konkreten Marktstart nannten die Unternehmen nicht. Google und Xreal bestätigten lediglich erneut, dass das Gerät weiterhin für 2026 geplant ist.


(tobe)



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