Künstliche Intelligenz
„College Football 27“ erscheint auch für den PC – zum ersten Mal seit 1998
EA hat eine PC-Version seines beliebten Sportspiels „College Football“ angekündigt. Die neue Version der Football-Simulation mit College-Athleten erscheint am 9. Juli auch für den Rechner, kündigte EA an. Es ist das erste College-Football-Spiel auf dem PC seit „NCAA Football 99“, das 1998 veröffentlicht wurde.
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Die Features der PC-Version sind überschaubar, wie aus einem Blog-Eintrag von EA hervorgeht. PC-Spieler haben im Gegensatz zu Konsolenbesitzern die Möglichkeit, in echtem 4K und mit mehr als 60 FPS zu spielen. Doch Upscaling-Techniken fehlen genau wie in EAs anderen PC-Sportspielen. Ohne DLSS und FSR bleibt die Performance-Skalierung von „College Football“ eingeschränkt. Zudem erschwert das fehlende Upscaling den Weg zu einem Spielerlebnis mit hohen Bildraten. Andere PC-Ports von EAs Sportspielen auf der Frostbite-Engine haben mit unvermeidbaren Rucklern zu kämpfen – ob das auch die PC-Fassung von „College Football“ plagt, bleibt abzuwarten. Crossplay wurde nicht angekündigt, PC-Spieler müssen also unter sich bleiben.
In den USA ist College-Sport ausgesprochen beliebt. Nach jahrzehntelanger Release-Flaute veröffentlichte EA 2024 mit „College Football 25“ wieder ein Sportspiel um den College-Football, das in den USA zum meistverkauften Sportspiel aller Zeiten wurde. Wie lukrativ College-Sportspiele für Spielefirmen sein können, zeigt der Kampf zwischen EA und 2K um den College-Basketball: Nachdem EA eine Neuauflage der „College Basketball“-Reihe ankündigte, wendete sich 2K mit einem verbesserten Angebot an Universitäten. Nun entsteht ein neues College-Basketball-Spiel exklusiv bei 2K Games, EA wurde ausgestochen.
PC-Sportspiele haben schweren Stand
Sportspiele haben auf dem PC traditionell einen schweren Stand: EA hat bei seinen „FIFA“-Spielen in der Vergangenheit schon häufiger eine Zweiklassengesellschaft zum Nachteil der PC-Besitzer gepflegt. Die „FIFA“-Reihe (heute „EA FC“) lief jahrelang nur auf dem technischen Niveau von Last-Gen-Versionen, während die Besitzer moderner Konsolen bereits mit besserer Grafik und zusätzlichen Features versorgt wurden. Die Eishockey-Reihe „NHL“ ist nun wieder die einzige Sportspiel-Reihe von Electronic Arts, die nicht auf den PC kommt. Aber auch bei anderen Entwicklern hat die PC-Plattform teilweise das Nachsehen: 2Ks beliebte „NBA 2K“-Reihe brauchte etwa einige Jahre, bis PC-Spieler auf dem Niveau von Playstation 5 und Xbox Series X/S spielen konnten.
Grund für die Vernachlässigung der PC-Versionen von Sportspielen ist in der Regel schlicht, dass das Zielpublikum hauptsächlich auf den Konsolen spielt. Viele Sportspiel-Fans sind keine Hardcore-Gamer im klassischen Sinn, die sich einen 2000 Euro teuren Gaming-PC in die Bude stellen. Der stereotypische Sports Gamer kauft sich alle zehn Jahre eine neue Konsole und jedes Jahr nur ein Spiel: Die neue Version von „EA FC“, „NBA 2K“ oder „Madden“.
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Bei „College Football“ dürfte es noch einen anderen Grund dafür gegeben haben, dass die PC-Version bislang fehlte: Laut Insider Gaming machte sich EA auch um rechtliche Konsequenzen einer PC-Fassung Gedanken. PC-Spiele können gemoddet werden – um die NFL-Reihe „Madden“ hat sich etwa eine recht aktive Modding-Szene gebildet, die Spieleraussehen, Accessoires und sogar Gameplay-Mechaniken verändert. Die Lizenzbestimmungen bei College-Athleten sind noch einmal deutlich sensibler als bei NFL-Profis. EA habe sich daher vor dem Release einer PC-Fassung juristisch absichern wollen.
(dahe)
Künstliche Intelligenz
WWDC 2026, Keynote und mehr: Wie sie diesmal übertragen wird
Apples Sommerevent steht an: Heute startet in Cupertino die Entwicklerkonferenz World Wide Developers Conference 2026. Einmal mehr ist die Veranstaltung grundsätzlich als Online-Event konzipiert, wie es Apple seit Corona-Zeiten handhabt. Ergänzt wird dies durch Veranstaltungen am ersten Tag, die nur ausgewählten (und ausgelosten) Entwicklern offenstehen. Dazu gehört, als wichtigster Punkt, sicherlich die heute ab 19 Uhr startende Keynote. Diese wird wie üblich auf Apple.com, in der TV-App (auch auf Apple-TV-Geräten) sowie Youtube übertragen – allerdings „Live on Tape“, also als Aufzeichnung, die ab diesem Zeitpunkt beginnt. Vor Ort in Cupertino wird sie üblicherweise auf einer Leinwand gezeigt, vorher und nachher angekündigt und verabschiedet von bekannten Apple-Managern.
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Erst die Keynote, dann die Webinar-Flut
Nach der Keynote beginnt das Hauptprogramm der WWDC, wie Apple in einem eigenen Einführungsvideo erläutert. Traditionell erster Punkt ist dabei die „Platforms State of the Union“, eine Generalansage, wo iOS, iPadOS, macOS & Co. gerade stehen. Diese wird auf Apples Developer-Portal sowie in der Developer-App des Konzerns gestreamt und danach als Aufzeichnung vorgehalten.
Anschließend laufen über die insgesamt fünf Tage der WWDC 2026 zahlreiche Webinare. Diese betreffen alle wichtigen Entwicklerthemen. Mit einem Developer-Account (auch kostenlos erhältlich) kann man zudem an „Aktivitäten“ teilnehmen. Dies sind zum einen sogenannte Group Labs mit Apple-Personal, in denen Details erläutert werden, sowie „One-on-one Appointments“, also Einzeltermine mit Fachleuten via Video. Letztere setzen allerdings einen Termin voraus.
Foren und Diskussionen mit Apple-Ingenieuren
Schließlich hat Apple einen Katalog an Foren zu den WWDC-Themen aufgesetzt, in denen sich Nutzer untereinander helfen können – Apples Ingenieure sind zu Geschäftszeiten aber vor Ort, wie der Konzern ankündigte. Die Foren verlangen vorab eine Registrierung mit einem Developer-Konto.
Lobenswert: Alle Webinare stehen zur und nach der Veranstaltung weiter zum Download und Ansehen bereit. Dafür verlangt Apple normalerweise keinen eigenen Zugang, was die Informationsverbreitung erleichtert. Die Apple-Developer-App als zentrales mobiles Portal ist hilfreich, um einen Überblick zu bekommen. Apple hat sein Angebot in den vergangenen Jahren verfeinert – dass es jedoch immer noch keine Vor-Ort-Komponente für eine größere Teilnehmerzahl gibt, wird immer wieder kritisiert. Allerdings sind die Events am ersten Tag kostenlos, während die WWDC dereinst vierstellige Beträge kostete.
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(bsc)
Künstliche Intelligenz
KI-Update: DeepSeek erobert USA, KI schafft KI, Umbau von ChatGPT, KI-Bot-Liebe
US-Firmen setzen verstärkt auf DeepSeek
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Der chinesische Anbieter DeepSeek wächst im Einsatz bei US-Unternehmen. Laut Daten des Finanzdienstleisters Ramp, der Transaktionen von über 50.000 Firmenkunden auswertet, war Deepseek im Juni 2026 der am schnellsten wachsende Software-Anbieter im Geschäftskundensegment. Firmen zahlen direkt an Deepseek und senden Daten an dessen Plattform, nicht nur an die Open-Source-Modelle.
Ramp-Chefökonom Ara Kharazian sieht den Trend als Folge wachsender Kostenkontrolle bei KI-Ausgaben. Die kürzlich erschienene Version 4 von DeepSeek liegt zwar hinter den Spitzenmodellen von OpenAI und Anthropic, der Preisabstand ist aber größer als der Leistungsabstand. Eine Verdrängung klassischer Software durch KI bestätigt sich laut Ramp dagegen nicht: Design-Tools wie Figma bleiben gefragt.

Anthropic warnt vor sich selbst entwickelnder KI
Anthropic fordert eine weltweite Verlangsamung der KI-Forschung. In einem Blogbeitrag verlangen Mitgründer Jack Clark und Forscherin Marina Favaro einen globalen Koordinierungsmechanismus mit nachprüfbaren Entwicklungspausen. Begründung: Moderne Modelle könnten bald selbst neue KI entwickeln, also rekursive Selbstoptimierung betreiben. Menschen könnten den Prozess dann weder nachvollziehen noch steuern.
Als Beleg nennt Anthropic die eigene Codebasis, in der inzwischen der Großteil des Codes von Claude stammt. Sobald KI-Code die Qualität menschlichen Codes erreicht, werde menschliche Prüfung zum Bremsklotz. Aus wirtschaftlichen Gründen dürften Firmen dann Kontrolle abbauen statt Tempo. Der Zeitpunkt irritiert allerdings, da Anthropic gerade den Börsengang beantragt hat und seine Modelle parallel an US-Geheimdienste und das Militär liefert.
Sakana AI gründet Labor für selbstverbessernde KI
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Das japanische Start-up Sakana AI hat ein Forschungslabor für rekursive Selbstoptimierung gegründet. Das „Sakana AI RSI Lab“ soll KI-Systeme entwickeln, die ihre eigene Architektur weiterentwickeln. Statt auf größere Modelle setzt Sakana auf evolutionäre Methoden.
In vier Phasen soll das System schrittweise autonomer werden, von spezialisierten Agenten bis zur eigenständigen Weiterentwicklung der Codebasis.
ChatGPT soll zur Superapp werden
OpenAI plant vor dem Börsengang einen großen Umbau von ChatGPT. Laut Financial Times soll die Oberfläche überarbeitet und Funktionen aus anderen OpenAI-Produkten gebündelt werden. Geplant ist eine Superapp, die Chat, Bildgenerierung, Shopping und Buchungen verbindet, ergänzt um Drittanbieter wie Canva oder Booking.com.
Mehr Umsatz soll auch das Programmiertool Codex bringen, wo viele Nutzer bereits zahlen. OpenAI-Manager Alex Embiricos rechnet damit, dass am Ende nur wenige KI-Anbieter übrig bleiben. Wer die meisten Dienste bündelt, sichert sich einen vorderen Platz.

Wie intelligent ist Künstliche Intelligenz eigentlich? Welche Folgen hat generative KI für unsere Arbeit, unsere Freizeit und die Gesellschaft? Im „KI-Update“ von Heise bringen wir Euch gemeinsam mit The Decoder werktäglich Updates zu den wichtigsten KI-Entwicklungen. Freitags beleuchten wir mit Experten die unterschiedlichen Aspekte der KI-Revolution.
Bots erzeugen mehr Datenverkehr als Menschen
Maschinen verursachen inzwischen mehr Datenverkehr im Web als Menschen. Das hat Matthew Prince, Chef von Cloudflare, auf X mitgeteilt. Laut Cloudflare-Daten gehen rund 57 Prozent des HTML-Verkehrs auf Bots zurück. Hauptgrund sind Anfragen von KI-Agenten, die im Auftrag von Nutzern Tickets buchen, Preise vergleichen oder Reisen planen.
Ein Cloudflare-Ingenieur rät Website-Betreibern zu einem neuen Umgang: Statt pauschal Mensch von Maschine zu trennen, sollte entscheidend sein, was ein Zugriff bezweckt. Verhaltensanalysen und kryptografische Signaturen sollen seriöse KI-Agenten ausweisen, während schädliche Bots blockiert bleiben.
Trump plant Staatsbeteiligung an KI-Firmen
Im Weißen Haus laufen Gespräche über eine staatliche Beteiligung an führenden KI-Unternehmen. Ziel ist ein nationaler Wohlfahrtsfonds, der Bürger am Erfolg der Branche beteiligen soll. Trump will sich kommende Woche mit Branchenvertretern in Washington treffen. OpenAI-Chef Sam Altman verhandelt bereits seit über einem Jahr und schlägt vor, Firmenanteile als Grundstock einzubringen.
Die Idee findet überparteiliche Unterstützung. Senator Bernie Sanders fordert sogar eine 50-prozentige Staatsbeteiligung. Widerstand kommt aus Trumps eigenem Umfeld: Sein früherer KI-Sonderbeauftragter David Sacks warnt vor einer Verschmelzung von Staat und Großkonzernen, die totalitäre Macht über Informationen bekäme.
Google bringt 12-Milliarden-Parameter-Modell auf den Laptop
Googles offenes Modell Gemma 4 12b verarbeitet Text, Bilder und als erstes Modell dieser Größe auch Audio nativ. Es benötigt nur 16 GB Arbeits- oder Grafikspeicher und läuft so auf handelsüblichen Rechnern. Das Modell verzichtet auf separate Video- und Audioencoder. Stattdessen verarbeitet der LLM-Backbone den Input direkt.
Innerhalb der Gemma4-Familie liegt das 12b-Modell zwischen den Edge-Varianten für Smartphones und dem größeren 26b-Mixture-of-Experts-Modell. In Benchmarks soll es laut Google nur knapp hinter dem stärkeren Modell liegen. Ohne dedizierte GPU dürften die Inferenzzeiten allerdings länger ausfallen.
Google mietet Rechenleistung bei SpaceX
Elon Musks SpaceX wird zum Vermieter von Rechenleistung. Google soll monatlich 920 Millionen Dollar an SpaceX zahlen, um KI-Dienste zu betreiben. Zuvor hatte SpaceX einen ähnlichen Vertrag mit Anthropic geschlossen. Musk hatte seine KI-Firma xAI in SpaceX eingegliedert und mehrere Rechenzentren gebaut, von denen viele ungenutzt blieben, da Grok weniger gefragt ist als ChatGPT, Claude oder Gemini.
Mit der Vermietung stärkt Musk ausgerechnet die Konkurrenz von OpenAI, mit denen er als einstiger Mitgründer seit Jahren streitet. SpaceX will kommende Woche an die Börse gehen. Die Mieteinnahmen verbessern die Bilanz.
Verliebt in einen Chatbot
KI-Chatbots als Lebenspartner sind keine Science-Fiction mehr. Die App Replika der Firma Luka zählt nach eigenen Angaben über 42 Millionen registrierte Nutzer. Die Psychologin Jessica Szczuka von der Universität Duisburg-Essen erforscht das Phänomen. Menschen reagierten sehr sozial auf KI und bauten über häufige Interaktion echt wirkende Beziehungen auf.
Ray Djufril von der TU Berlin vergleicht die Bindung mit der zu Haustieren: Bots seien ohne eigene Agenda, weniger urteilend und immer verfügbar. Körperliche Nähe entstehe über Sexting und Sprachfunktionen. Forschende sehen Probleme: Beziehungen hängen von der Existenz der Anbieter ab. Geht eine Firma pleite, verlieren Nutzer ihren Bezugsbot. Szczuka fordert politische Regulierung und bessere Moderation.
Martin Scorsese berät Black Forest Labs
Filmregisseur Martin Scorsese arbeitet künftig mit dem deutschen KI-Startup Black Forest Labs zusammen. Scorsese nutzt das Bildmodell Flux in seinem kreativen Prozess und wirbt als Aushängeschild bei Filmschaffenden. Mit Flux könne er seine inneren Bilder direkt visualisieren und Cast und Crew zeigen, was ihm vorschwebe.
In einem Ankündigungsvideo lässt er Flux eine Storyboard-Szene erzeugen. Als Anwendungsbeispiel nennt Scorsese die berühmte dreiminütige Tracking-Szene aus Goodfellas, bei der Planung, Timing und Beleuchtung sehr aufwendig waren. Solche Aufnahmen ließen sich mit KI vorab leichter konzipieren.
Meta plant kostenpflichtigen KI-Agenten Hatch
Metas neuer KI-Agent soll „Hatch“ heißen und kostenpflichtig sein. Das System übernimmt Aufgaben wie Software-Entwicklung, Terminplanung oder E-Mail-Versand.
Laut internen Dokumenten plant Meta eine kostenlose Basisversion und ein Abo „Hatch Plus“ für 100 bis 200 Dollar pro Monat. Damit greift Meta OpenAI und Anthropic direkt an. Der US-Start ist für Juli geplant. Hatch basiert auf dem Open-Source-Tool OpenClaw und soll Metas geplante KI-Hardware antreiben.
Meta-KI greift auf iPhone-Dateien zu
Meta will iPhone-Nutzer stärker an Meta AI binden. Künftig sollen sich in WhatsApp Dokumente direkt vom Apple-Gerät an den Chatbot übergeben lassen, der sie analysiert. Bislang ging das nur über Screenshots oder Fotos. Künftig sollen unter anderem PDFs oder Excel-Dateien direkt erfasst werden. Die Funktion läuft in der offiziellen WhatsApp-Beta und dürfte in den kommenden Wochen breiter ausgerollt werden.
Trotz Integration in WhatsApp, Messenger und Facebook liegt Meta AI bei den Nutzungszahlen hinter ChatGPT und Claude. Hinzu kommt geringes Vertrauen beim Datenschutz. Die Einbindung von Meta AI in WhatsApp-Gruppenchats hatte für Kritik gesorgt.
Apple plant Warteliste für neue Siri-Beta
Für den Betatest der überarbeiteten Siri plant Apple eine Warteliste, um Serverüberlastung zu vermeiden. Kerntechnologie soll Googles Gemini sein. Unklar bleibt, wie sich das Hosting auf Google-Servern mit Apples Datenschutzversprechen vereinbaren lässt.
Optisch soll Siri künftig in der Dynamic Island am oberen Displayrand erscheinen und sich je nach Aufgabe bis zur Vollbild-App vergrößern. Über ein „Suchen oder Fragen“-Interface sollen Nutzer zwischen ChatGPT, Claude oder Gemini wählen können. Zusätzlich plant Apple eine eigene Websuche, die mit Google, Perplexity und ChatGPT konkurrieren soll. Mehr Details werden auf der heute startenden Entwicklerkonferenz WWDC erwartet.

(mali)
Künstliche Intelligenz
iX-Workshop: ISO 27001 als Admin im Unternehmen praktisch umsetzen
Unternehmen sind zunehmend von Cyberangriffen, Datenverlust oder Betriebsunterbrechungen bedroht. ISO 27001 bietet einen strukturierten Rahmen, um diese Risiken frühzeitig zu identifizieren, geeignete Schutzmaßnahmen zu etablieren und mit Sicherheitsvorfällen professionell umzugehen. Ein funktionierendes Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS) unterstützt somit die Geschäftskontinuität und reduziert mögliche finanzielle Schäden.
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Der Online-Workshop ISO 27001 für Admins: ISMS praktisch umsetzen bietet einen Überblick über die Anforderungen der ISO-Norm 27001 an ein ISMS. Er zeigt praxisnah, wie Sie als IT-Verantwortlicher oder Administrator die technischen und organisatorischen Aufgaben bei der Umsetzung wirksam lösen, etwa bei der Unterstützung des Risikomanagements, der Maßnahmenumsetzung und der Dokumentation.
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Juli 20.07. – 21.07.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 22. Jun. 2026 |
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September 16.09. – 17.09.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 19. Aug. 2026 |
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November 11.11. – 12.11.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 14. Okt. 2026 |
Ebenfalls lernen Sie, die Anwendungsbereiche der ISO 27001 zu definieren, relevante Geschäftsprozesse und ihre IT-Systeme zu identifizieren. Dabei blicken Sie auch auf die IT als Kompetenzträger im Risiko- und Maßnahmenprozess und schauen gemeinsam mit den Referenten auf den Maßnahmenkatalog aus Anhang A der Norm und lernen, den Bedarf realistisch abzuschätzen. Abschließend erfahren Sie, wie Sie die Umsetzung für Führungskräfte, Kollegen und Auditoren nachvollziehbar dokumentieren und sich so auf die Zertifizierung vorbereiten.
Der zweitägige Workshop richtet sich an Administratoren und IT-Fachkräfte, die bislang noch keine Erfahrungen mit ISO 27001 gemacht haben und nun an der Implementierung eines ISMS in ihrem Unternehmen beteiligt sind. Ebenso lernen IT-Sicherheitsverantwortliche, ihre Rolle im ISMS besser zu verstehen und erhalten einen Einblick in die praktische Umsetzung.
Interaktiv und praxisnah
Anhand von realistischen Szenarien entwickeln Sie in Gruppenarbeiten gemeinsam ein solides Verständnis für die Umsetzung der Norm. Somit erhalten Sie das Rüstzeug, die Inhalte in ihrem Berufsalltag einzusetzen. Für einen regen Erfahrungsaustausch und eine persönliche Betreuung durch die Referenten ist die Teilnehmerzahl auf maximal 20 Personen begrenzt.
Von Erfahrungen aus der Praxis lernen
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Sie profitieren von der kombinierten Erfahrung Ihrer Trainer Björn Lemberg und Carsten Strozyk, die ISO 27001 nicht nur vermitteln, sondern selbst in der Praxis umgesetzen.
Björn Lemberg bringt langjährige Erfahrung aus zahlreichen ISMS-Projekten und der Beratung zur Zertifizierungsreife mit. Carsten Strozyk hat ein ISO 27001-zertifiziertes ISMS im Unternehmen aufgebaut und verantwortet dessen Weiterentwicklung.
Gemeinsam zeigen sie, wie sich Normanforderungen pragmatisch umsetzen lassen – technisch fundiert, organisatorisch durchdacht und im Alltag tragfähig.
Für wen ist dieser Workshop geeignet?
Der Workshop richtet sich an Administratoren, IT-Fachkräfte und IT-Sicherheitsverantwortliche, die ein ISMS nach ISO 27001 aufbauen oder aktiv mitgestalten möchten. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt, um einen intensiven Austausch zu ermöglichen.

(ilk)
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