Apps & Mobile Entwicklung
Cyberpunk 2077 auf PS5 Pro: PSSR für bis zu 90 FPS und Raytracing Pro Mode
Die PlayStation 5 Pro gibt es schon länger am Markt, doch erst jetzt erscheint ein Update für Cyberpunk 2077, das PlayStation Spectral Super Resolution und mehr Raytracing-Funktionen freischaltet. Sony und CD Project RED versprechen mehr FPS und bessere Optik – das Ergebnis sieht gut aus.
Neue Raytracing-Modi
Exklusiv für die PlayStation 5 Pro veröffentlicht CD Projekt RED ein umfangreiches technisches Update, das Cyberpunk 2077 an die Fähigkeiten des nunmehr 1,5 Jahre alten Chips anpasst. Der Entwickler passt damit den bereits von der PlayStation 5 bekannten Raytracing-Modus auf die PlayStation 5 Pro an und teilt ihn in zwei neue RT-Modi: Raytracing Pro und Raytracing. Ein neuer Performance-Modus schafft bis zu 90 FPS.
- Raytracing Pro
- Leistung / Performance
- Raytracing (bisheriger Modus)
Für Raytracing Pro nutzt CD Projekt auf der PS5 Pro nun 8-way Bounding Volume Hierarchy (BVH8), um Beleuchtung, Schatten, Reflektionen und Umgebungsverdeckung mittels Raytracing umzusetzen. Bis zu 40 FPS sollen mit dem Modus möglich sein.
Wer stattdessen eine Balance aus Bildqualität und Bildwiederholrate wählen möchte, erhält mit dem Update einen stark überarbeiteten Raytracing-Modus. Dieser bietet jetzt bis zu 60 FPS und nutzt ebenfalls Upscaling, verzichtet aber dafür auf ein paar RT-Effekte.
PSSR bringt 90 FPS ohne Raytracing
Bisher setzte CD Projekt RED in der PlayStation-5-Version von Cyberpunk auf einen FSR-Upscaler. Mit dem heutigen Update fügt der Entwickler jedoch das von Sony und AMD zusammen entwickelte PlayStation Spectral Super Resolution (PSSR) dem Titel hinzu: Spieler können ihren Upscaler nun frei wählen.
Dank der stärkeren Hardware und PSSR werden damit bis zu 90 FPS im neuen Performance-Modus möglich. Der Modus verzichtet jedoch vollständig auf Raytracing für Beleuchtung und Co. Diese werden dann traditionell berechnet.
PSSR ist überall mit dabei
PSSR wird in allen neuen Modi eingesetzt und soll damit auch beim Einsatz von Raytracing ein deutlich besseres Bild liefern. In der Vergangenheit entpuppte sich PSSR als sehr kompetitiver Upscaler zu FSR 4 und DLSS 4. PSSR wird nur auf der PlayStation 5 Pro unterstützt.
Analyse von Raytracing- und Performance-Modus
Bereits gestern hat Digital Foundry zudem einen tieferen Blick in die technischen Details der beiden Raytracing-Modi und PSSR 2 geworfen. Das Ergebnis mutet beeindruckend an: Der neue Raytracing-Pro-Modus soll teilweise mit der „Raytracing Ultra“-Option mit DLSS Quality mithalten. Das liegt vorwiegend an den Schatten, der Beleuchtung und der Umgebungsverdeckung. Der Vergleich zeigt jedoch auch, dass viele Reflexionen von der PC-Version auf der PS5 Pro nicht über Raytracing dargestellt werden, da Raytracing nur für transparente Flächen wie Fenster und Gläser eingesetzt wird, nicht aber für Straßen oder Decken. Ebenbürtig ist die Bildqualität daher nicht.
Digital Foundry konnte jedoch, wenig überraschend, eine Verbesserung zum bisherigen Raytracing-Modus auf der PlayStation 5 feststellen. Durch den Einsatz von PSSR kann das Bild im Performance-Modus zudem deutlich an Klarheit gewinnen. Auch die Raytracing-Modi profitieren stark. Die ganze Analyse gibt es hier auf YouTube.
Apps & Mobile Entwicklung
Rückkehr der „Ente“: Citroën 2CV als E-Auto angekündigt, Preis unter 15.000 Euro?

Citroën hat eine vollelektrische Neuinterpretation des Kleinwagens 2CV, auch bekannt als „Ente“, offiziell angekündigt. Dieses voraussichtlich in Europa gefertigte E-Auto soll Gerüchten zufolge 2028 erscheinen und unter 15.000 Euro kosten.
Der französische Autohersteller Citroën hat ein neues Elektroauto bestätigt, das sich am ikonischen 2CV orientieren wird. Mit der Ankündigung einer Stromer-Variante der „Ente“ folgt Citroën augenscheinlich einem aktuellen Trend, Pkw-Klassiker wie den Fiat 500 oder Renault 5 E-Tech als vollelektrische Neuauflagen wiederaufleben zu lassen.
Neue „Ente“ soll Mobilität zugänglicher machen
Schon die Originalversion des Citroën 2CV, der im Jahr 1948 auf den Markt kam, sollte Mobilität erschwinglich für die breite Masse machen und dabei gleichsam praktisch, vielseitig und im Design unverkennbar sein. Dies gilt auch für das neue Elektroauto, das „den Geist des legendären 2CV in die Zukunft transportiert“, wie es in einer Pressemitteilung von Citroën-Mutterkonzern Stellantis heißt.
Demnach hat sich der französische Automobilhersteller mit der Retro-Neuauflage der „Ente“ das Ziel gesetzt, die gerade entstehende Kategorie preisgünstiger und kleiner E-Autos anzutreiben. Dabei soll die Stromer-Variante des Citroën 2CV trotz kompakter Abmessungen mit guter Bewegungsfreiheit überraschen, aber trotzdem dem prägenden Stil des großen Vorbildes treu bleiben. Mit dem Ami hat das Unternehmen bereits ein Kompaktfahrzeug im Programm, wobei sich der neue 2CV voraussichtlich oberhalb davon positionieren wird.
„Der ursprüngliche 2CV wurde nie mit dem Ziel entwickelt, zur Ikone zu werden. Er wurde es, weil er den Menschen Freiheit gegeben hat. Der neue 2CV wird genau diesen Geist weitertragen – nicht durch Nostalgie, sondern durch eine zeitgemäße Neuinterpretation von Einfachheit und Zugänglichkeit. […] So wie das Original einst Mobilität demokratisiert hat, soll der neue 2CV die Elektromobilität für eine neue Generation neu begehrenswert machen.“
Citroën-CEO Xavier Chardon
Preis unter 15.000 Euro und Marktstart 2028?
Weitere offizielle Details zum neuen Citroën 2CV sollen im Oktober 2026 auf dem Pariser Autosalon bekannt gegeben werden. In einem kurzen Teaser-Video ist lediglich die Silhouette des kommenden 2CV zu erkennen, worin eine Form in Anlehnung an das Original und rundliche Scheinwerfer zu erkennen sind. Ob das Stoffdach des Vorbildes eine Rückkehr erfährt, offenbart das Teaser-Video jedoch nicht.
Gerüchten zufolge soll die neue „Ente“ in Italien hergestellt werden, unter 15.000 Euro kosten und ab dem Jahr 2028 auf den Markt kommen, wie Frandroid schreibt. Zudem soll das kompakte E-Auto komplett in Europa produziert werden und die Neuinterpretation des Citroën 2CV wird auch primär für den europäischen Markt entwickelt. Der französische Autobauer hat die neue „Ente“ hierbei im Rahmen von Stellantis-Strategieplans FaSTLAne 2030 vorgestellt.
Apps & Mobile Entwicklung
Black Flag Resynced: Das schäbigste Assassin’s Creed sieht am besten aus

Assassin’s Creed Black Flag gilt zwar als einer der besten Serienteile, ist aber noch gar nicht uralt. Braucht es das Remake? Drei Stunden Anspielen verraten, dass es die Neufassung Resynced durchaus braucht. Es könnte am 9. Juli richtig cool werden.
Endlich wieder ein Ubisoft-Hit?
In der Theorie sollte Resynced dank moderner Technik und spielerischen Optimierungen leichtes Spiel haben. Das bestätigen Berichte aus einem Anspiel-Event. Resynced passt und die angekündigten Änderungen funktionieren. Ähnlich sieht es aber für die alte Ubi-Formel aus. Black Flag war kein Rollenspiel, sondern ein Actionspiel mit vielen Sammelaufgaben und das soll es bleiben, hat Ubisoft angekündigt.
Für Eurogamer fühlt sich dieses Prinzip „angenehm nostalgisch“ an. Das Magazin mutmaßt aber, dass der Grund eine besser gefüllte, besser gestaltete Spielkarte sei. Jahrelange Open-World-Kompetenz zahlt sich offenbar aus. Positiv berichtet wird zudem über die Verbesserungen am Parkours- und Kampfsystem. Spielt sich besser, passt zur Figur, ist weniger eintönig, so lässt sich das erste Urteil zusammenfassen.
Verbesserte Schleichmissionen erfreuen GamePro, dazu kommt die Möglichkeit, sich nun auch abseits von Gebüsch und hohem Gras hinzuhocken. Technisch macht Resynced durch die aktuelle Anvil-Engine einen „gewaltigen Qualitätssprung“, attestiert Games Global. Das gelte sowohl für die grafische Qualität als auch den Entfall von Ladebildschirmen.
There’s a charming shonkiness to this game that befits Kenway and his clumsy half-smirk.
Eurogamer
Alles ist aber nicht eitel Sonnenschein in der Karibik. Die nicht immer präzise Parkours-Steuerung fällt Games Global ins Auge. Deutlicher fokussiert sich Eurogamer auf Details, alles sei „wonky“, also nicht ganz in Ordnung. Gemeint sind Physik-Glitches, Kameraperspektiven, das Heranzoomen an Gegner im Kampf, der sich ohnehin ein wenig „schäbig“ anfühle. All das sorgt aber auch für Verzauberung: Es erinnere mit seinen rauen Kanten an Action-Spiele der Xbox360-Genreration und passe zur Piraten-Hauptfigur. Am Ende steht trotz Macken das Fazit, dass Ubisoft Singapur genau wisse, was das Original ausgezeichnet habe.
Nicht AAAA, dafür gut
Worauf das hindeutet ist, dass Black Flag Resynced wohl keinen „AAAA“-Standard erreicht, aber gute Unterhaltung verspricht. Der Rest scheint aber im Grunde typisch und, abhängig von der Frequenz der Glitches, eine untergeordnete Rolle zu spielen, die sich unter Umständen beheben lässt. Ansonsten liefert das Spiel dem Ersteindruck nach im Sommer genau das, was es sollte: Den Klassiker in schick und verbessert.
Apps & Mobile Entwicklung
Was ist Xbox?: Microsoft öffnet Bekleidungs-Shop für Merch

Was ist eigentlich Xbox? Die Frage kam in den vergangenen Jahren immer wieder auf und blieb nach dem Austausch der Xbox-Führungsetage aktuell. Die Antwort lautet ein Stück weit noch immer „alles“, denn der neueste Neuzuwachs ist ein Fanartikel-Shop mit Kleidungsstücken.
Der Shop sei ein „neuer Weg“, die Welten ikonischer Xbox-Spiele in das Alltagsleben zu bringen, kündigt Microsoft an. Der Xbox Game Studios Shop ist zum Start vor allem mit Bekleidung bestückt. Diese gibt es aktuell im Design von Forza Horizon 6 (Test), Halo, Sea of Thieves, The Outer Worlds 2, Hellblade, Grounded, Avowed und Age of Empires. Preise liegen auf üblichem Merchandise-Niveaui: T-Shirts kosten ab 35 US-Dollar, Hoodies 65 US-Dollar und aufwärts.
Neben Bekleidung, die den Großteil des Angebots stellt, hat der Shop aber auch eine Smartphone-Hülle, einen Rucksack-Pin, ein Mauspad, ein Artwork auf Leinwand, ein Plüschtier, einen Deko-Metallbarren und bedruckte Tassen und Gläser im Angebot.
Hinter der Breite des Angebots steckt eine bewusste Strategie, denn Microsoft will das Angebot ausdrücklich erweitern, womit unter anderem „unsere größten Spiele-Momente des Jahres“ begleitet werden sollen. Logisch ist, dass zum Start von Gears of War: E-Day, das im Herbst erwartet wird, Produkte zu diesem Spiel ergänzt werden – denn Gears fehlt bislang. Der Start ist insofern in Teilen ein Testballon um zu prüfen, was sich verkauft und in welche Richtung das Angebot künftig erweitert wird.
Xbox only
Was im Shop fehlt, sind zugekaufte Marken, das Angebot bleibt „Xbox only“. Es soll damit
neben bereits bestehenden Angebote treten, wo bereits Fanartikel für populäre Spiele gekauft werden können. Anlaufstellen für weitere Microsoft-Titel bleiben der Blizzard Gear Store, Call of Duty Shop, Bethesda Gear Store und der Minecraft Shop. Der Xbox Game Studios Shop ist damit auch ein Sammelbecken für Microsoft-Marken.
Strategisch fügt sich der Shop in die jüngsten Rebranding-Schritte ein. Sie knüpfen an die „alte“ oder erste Xbox-Konsole an um ein subjektiv klareres Bild der Marke zu vermitteln, so etwa die Umbenennung in XBOX. So soll die Kernzielgruppe beruhigt und gebunden werden. Fanartikel sind ein weiterer Schritt in dieser Richtung.
Fragen und Probleme werden damit aber nur aufgeschoben. Das größere Problem nach den Entlassungswellen und Einstellungen von Projekten ist, dass es Xbox zwar große Marken besitzt, aber im Einzelspieler-Bereich nur bedingt mit Sonys First Party Studios mithalten kann.
-
Social Mediavor 3 MonatenCommunity Management und Zielgruppen-Analyse: Die besten Insights aus Blog und Podcast
-
Entwicklung & Codevor 2 MonatenCommunity-Protest erfolgreich: Galera bleibt Open Source in MariaDB
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenBlade‑Battery 2.0 und Flash-Charger: BYD beschleunigt Laden weiter
-
Künstliche Intelligenzvor 3 Monaten
Top 10: Der beste Luftgütesensor im Test – CO₂, Schadstoffe & Schimmel im Blick
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 2 MonatenMähroboter ohne Begrenzungsdraht für Gärten mit bis zu 300 m²
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonateniPhone Fold Leak: Apple spart sich wohl iPad‑Multitasking
-
Social Mediavor 2 MonatenVon Kennzeichnung bis Plattformpflichten: Was die EU-Regeln für Influencer Marketing bedeuten – Katy Link im AllSocial Interview
-
Künstliche Intelligenzvor 2 Monaten
JBL Bar 1300MK2 im Test: Soundbar mit Dolby Atmos, starkem Bass und Akku‑Rears
