Connect with us

Künstliche Intelligenz

Dank iOS 26.4: ChatGPT per CarPlay im Auto nutzen


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

OpenAI ist der erste Anbieter der großen KI-Chatbots, der den Sprung in Apples iPhone-Fahrzeugintegration CarPlay schafft. Die in der Nacht zum Mittwoch erschienene neue Version 1.2026.078 für iOS soll das Feature nachrüsten, berichten Nutzer sowie Macrumors. Die Umsetzung ist relativ einfach gehalten, was allerdings mit Apples Vorgaben zu tun hat, die möglichst wenig Ablenkungspotenzial für Auto-Apps sicherstellen sollen.

Weiterlesen nach der Anzeige

Apple hatte im Rahmen von iOS 26.4 erstmals erlaubt, KI-Anwendungen als weitere CarPlay-Kategorie festzulegen. Apple ist sehr vorsichtig damit, welche Apps für die iPhone-Fahrzeugintegration freigegeben werden. So sind etwa weder Browser noch Video-Apps offiziell erlaubt. In Sachen Video wird Apple allerdings selbst nachlegen, plant Apple TV für geparkte Fahrzeuge, wobei dies nur in bestimmten Modellen via „AirPlay in the Car“ möglich sein wird.

ChatGPT landet automatisch in CarPlay, sobald die iOS-App aktualisiert wurde – das Icon sollte auf der letzten Seite zu sehen sein. Die App an sich ist rein als Sprachbedienung ausgelegt: Startet man sie, wird der Voice Chat sofort aktiv. Dann kann man beliebige Fragen stellen und bekommt direkt im Auto die passenden Antworten. Auf dem Bildschirm selbst passiert allerdings nichts, weder Texte noch Bilder sind erlaubt. Auch das hat wiederum mit Apples Vorgaben zu tun, die besagen, dass auch Chatbots nicht mit Content für die Augen antworten dürfen, egal, wie dieser dargestellt wird.

Immerhin: Die ChatGPT-App kann auf bestehende Chat-Verläufe zugreifen sowie über Projekte. Dazu gibt es eine Übersicht. Die Chats sollten (samt Text) später auch direkt in der App auf dem iPhone (sowie auf Mac und im Web) zu finden sein. Die Sprachsteuerung nutzt Apples übliches Template. Eine direkte Aktivierung von ChatGPT über den Siri-Knopf im Auto ist nicht vorgesehen.

Es ist davon auszugehen, dass nach OpenAI auch die Konkurrenten Anthropic (Claude) und Google (Gemini) sehr bald mit ihren eigenen Apps nachziehen dürften. Die Umsetzung ist, wie ChatGPT vormacht, nicht schwer. Nutzer müssen sich aber des erwähnt eingeschränkten Nutzungsumfangs bewusst sein, der von Apple vorgegeben ist. Auch bei Textnachrichten und SMS zeigt CarPlay seit Jahren keinen Text an, lässt sie Siri vorlesen, was jeweils eine Weile dauern kann.

Weiterlesen nach der Anzeige


(bsc)



Source link

Künstliche Intelligenz

Nothing plant KI-Brille mit charakteristischem Design


Das Londoner Start-up Nothing stellt designgetriebene Smartphones, Earbuds und Over-Ear-Kopfhörer her und im kommenden Jahr könnten die ersten Smart Glasses folgen. Laut Bloomberg ist ein KI-gestütztes Wearable dieser Art für die erste Jahreshälfte 2027 geplant. Die Brille soll mit Kameras, Mikrofonen und Lautsprechern ausgestattet sein und für KI-Funktionen auf Smartphones und die Cloud zurückgreifen. Das Gerät soll Aufgaben automatisieren und ein persönlicheres Nutzererlebnis bieten.

Weiterlesen nach der Anzeige

Bei seinen Smartphones und Earbuds fällt Nothing durch transparente Gehäuse und LED-Elemente auf. Die gleiche markante Designsprache wolle das Start-up auf seine Smart Glasses übertragen, berichtet Bloomberg unter Berufung auf mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Der Gründer und CEO Carl Pei habe der Entwicklung einer smarten Brille zunächst skeptisch gegenübergestanden, habe jedoch kürzlich gegenüber Mitarbeitern erklärt, dass er nun eine „Multigeräte-Strategie“ verfolge. Neben den Smart Glasses seien auch neue Earbuds mit KI-Funktionen geplant, die im Laufe dieses Jahres erscheinen sollen.

Die letzten beiden Smartphone-Produkte waren das Einsteigermodell Phone (4a) und das Mittelklassegerät Phone (4a) Pro, die beide diesen Monat in den Verkauf gingen. Das aktuelle Topmodell Phone (3) solle in diesem Jahr nicht durch ein neues Modell ersetzt werden, erklärte Pei Anfang des Jahres.

Nothing positioniert KI als Kern seiner künftigen Plattformstrategie. Mit dem im Betatest befindlichen Vibe-Coding-Werkzeug Playground können Nutzer des Phone (3) bereits heute per natürlicher Sprache eigene Widgets und Apps erstellen, teilen und herunterladen. Das Tool gilt als erster Grundpfeiler für das geplante KI-native Essential OS. Für dessen Entwicklung sammelte Nothing im vergangenen Jahr 200 Millionen US-Dollar ein.

Vor diesem Hintergrund sind KI-getriebene Smart Glasses eine logische Produkterweiterung: Sie sehen und hören das Gleiche wie ihre Träger und können sie so kontextsensitiv im Alltag unterstützen. Mark Zuckerberg sieht in der Kategorie deshalb das ultimative Hardware-Vehikel für KI. Ein Vorteil für Nothing wäre, dass das Unternehmen bereits ein eigenes Smartphone im Portfolio hat, das sich mit der KI-Brille verzahnen ließe. Bis 2027 dürften sich jedoch weitere Mitbewerber positionieren, die über denselben Vorteil verfügen. So soll Google noch in diesem Jahr KI-Brillen auf Basis von Android XR auf den Markt bringen und Apple angeblich im nächsten Jahr.

Weiterlesen nach der Anzeige


(tobe)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Public Money, Public Code: Bund veröffentlicht KI-Module für die Verwaltung


Die deutsche Verwaltung gilt als Sinnbild für lahme Prozesse und dicke Aktenstapel. Doch beim Thema KI will der Bund zeigen, dass es auch anders geht. Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) hat mit dem Projekt Spark eine Reihe von KI-Modulen veröffentlicht, die die Arbeitsweise in Behörden grundlegend verändern könnten.

Weiterlesen nach der Anzeige

Eine Besonderheit ist der Ansatz der Veröffentlichung: Unter dem Leitsatz Public Money, Public Code stehen die Anwendungen für jeden auf der Plattform OpenCode zur Verfügung. Damit folgt das BMDS dem Ruf nach digitaler Souveränität und ermöglicht es Kommunen, Firmen und der Zivilgesellschaft, die Werkzeuge ohne Lizenzgebühren zu nutzen und weiterzuentwickeln.

Mit Spark sollen komplexe Planungs- und Genehmigungsverfahren, die bisher Monate oder gar Jahre dauerten, durch eine intelligente operative Assistenz beschleunigt werden. Die Finanzierung erfolgt über den Klima- und Transformationsfonds. Das Projekt soll Beschäftigte in den Genehmigungsbehörden von Routineaufgaben befreien, ohne Menschen zu ersetzen. Vielmehr bereite die KI die Flut an Informationen aus Antragsunterlagen so auf, dass Sachbearbeiter schneller zu einer fundierten Entscheidung kommen könnten. Das letzte Wort habe der Mensch.

Technisch setzt Spark an, wo es bisher am meisten hakt: beim Sichten und Prüfen von Dokumenten. Die veröffentlichten Module decken typische Aufgaben wie die Zusammenstellung relevanter Daten aus Anträgen oder den formalen Check auf Vollständigkeit und Plausibilität ab. Das System soll dabei erkennen, wenn Dokumente fehlen oder Angaben widersprüchlich sind.

Das Herzstück bildet eine mit KI-Agenten unterstützte Rechtsdogmatik. Sie ist direkt an Gesetzesdatenbanken angeschlossen und kann Normen automatisiert dekonstruieren und juristisch bewerten. Im weiteren Verlauf sollen zusätzliche Module folgen, die sich auch der materiellen Prüfung und der Beschlusserstellung widmen.

Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) sieht die Republik durch diesen Vorstoß weltweit in einer führenden Rolle bei KI-basierten Verwaltungsanwendungen. Erst im Februar sahnte das Projekt auf dem World Government Summit in Dubai den Preis für die beste KI-Nutzung in staatlichen Dienstleistungen ab. Die offene Bereitstellung des Quellcodes soll nun sicherstellen, dass kreative Köpfe die Module adaptieren und für verschiedene föderale Anforderungen optimieren können. Um diesen Prozess anzukurbeln, plant das BMDS für Juni einen zweitägigen Hackathon.

Weiterlesen nach der Anzeige

Trotz der Euphorie mahnt das BMDS zur Sorgfalt bei der Implementierung. In den Begleitunterlagen findet sich ein Sicherheitshinweis: Der veröffentlichte Code sei als Referenz und Integrationsgrundlage zu verstehen, beinhalte aber keine fertige Sicherheitskonfiguration für den direkten Produktionseinsatz. Betreiber müssen die Anwendungen in ihren jeweiligen IT-Umgebungen härten, Zugriffsrechte definieren und sensible Daten sicher verwalten. Ein dediziertes Security-Review ist zwingend erforderlich, bevor die KI tatsächlich in produktive Genehmigungsverfahren eingebunden wird.

Für Entwickler soll der Einstieg aber hürdenarm sein. Die Module basieren auf einer Docker-Umgebung und lassen sich rasch aufsetzen. Die Konfiguration erfolgt über Skripte. Schnittstellen zu OpenAI-kompatiblen Endpunkten und lokalen Lösungen wie LiteLLM sind vorgesehen.


(mma)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Raspi-Aktie schießt nach Geschäftsbericht um 60 Prozent hoch


Die Aktie der Raspberry Pi Plc. ist binnen eines einzelnen Tages zwischenzeitlich um über 60 Prozent hochgeschossen. Grund ist der Geschäftsbericht zum Jahresabschluss 2025.

Weiterlesen nach der Anzeige

Die Zahlen selbst liegen über den Erwartungen. Vor allem ist es aber der Ausblick, der Anleger positiv stimmt: Firmenchef Eben Upton berichtet über einen starken Start ins Jahr 2026. Auch die Speicherkrise könne der Raspi-Hersteller weitgehend umschiffen.

Mit 5,60 Euro lag die Raspi-Aktie am Vormittag noch über dem Hoch aus dem Februar. Damals war der Wert vorübergehend gestiegen, weil Raspberry-Pi-Einplatinencomputer für die Nutzung mit KI-Agenten wie OpenClaw und PicoClaw aufgebauscht wurden. Inzwischen hat sich die Aktie bei etwa 5,20 Euro eingependelt.

Trotz der aktuellen Kurssteigerung reicht die Raspi-Aktie gerade einmal an den Vorjahreswert heran. Das Allzeithoch von Anfang 2025 ist noch unerreicht. Damals kostete eine Aktie über 9 Euro.

Die Raspberry Pi Plc. hat im gesamten Jahr 2025 rund 323,2 Millionen US-Dollar eingenommen, 25 Prozent mehr als 2024. Weil die Ausgaben nicht so stark gestiegen sind wie der Umsatz, wächst der Nettogewinn um 85 Prozent auf 21,7 Millionen US-Dollar.

Erstmals in der Firmengeschichte hat der Hersteller mehr einzelne Chips verkauft als Einplatinencomputer und Module. 8,4 Millionen zu 7,6 Millionen war der Stand 2025. Die Raspberry Pi Plc. verkauft vor allem die selbst entworfenen Mikrocontroller an andere Hersteller, etwa den RP2350 und RP2040. Die Prozessoren auf den Raspi-Boards stammen von Broadcom, sie werden nicht von Raspberry Pi Plc. verkauft.

Der einzige Posten, der signifikant sinkt, ist die Cash-Reserve. Die Firma nennt 28,1 Millionen statt 45,8 Millionen. Darin sind allerdings schon 52,2 Millionen US-Dollar an getilgten Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten enthalten. Der Wert kommt daher gut an. Für Forschung und Entwicklung hat der Hersteller 11,1 Millionen US-Dollar ausgegeben, 28 Prozent mehr als 2024.

Weiterlesen nach der Anzeige

Die Bruttomarge ist leicht von 24,4 auf 24,1 Prozent gesunken, vermutlich aufgrund der steigenden Speicherpreise Richtung Jahresende. Die größten Kostensteigerungen kamen erst nach Jahresabschluss. Laut eigenen Angaben kostet das LPDDR4-RAM auf aktuellen Raspis inzwischen siebenmal so viel wie noch 2025. Der Hersteller erwartet eine angespannte Liefersituation bis mindestens 2027.

„Auch wenn die Lage auf dem DRAM-Markt die Prognosen für das zweite Halbjahr erschwert, verfügen wir über die notwendigen Lagerbestände, Lieferantenbeziehungen und Preisgestaltungsflexibilität, um diese Situation erfolgreich zu meistern. Vor diesem Hintergrund erwarten wir, dass die Rentabilität für das Gesamtjahr den Marktschätzungen entsprechen wird, während der Umsatz deutlich höher ausfallen dürfte“, heißt es im Geschäftsbericht.

Heißt: Preise für Raspi-Produkte könnten weiter steigen. Aufgrund der höheren Preise erwartet der Hersteller höhere Umsätze, die sich allerdings nicht auf den Gewinn niederschlagen. Konkrete Umsatzerwartungen nennt die Firma nicht.


(mma)



Source link

Weiterlesen

Beliebt